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Nach dem grandiosen Männerfilm "John Rambo", welcher leider in der 100% Uncut-Fassung dem Volkerziehungskommissariat (kurz FSK als Sturmgeschütz der SPIO) zum Opfer gefallen ist, lädt der vom Anabolika kernig geformte Stallone zur nächsten Ballerorgie ein. In bewährter Manier ist all der unnötige Mist wie tiefgehende Story, Dauerdialoge, Romantik, weibliche Nebenrollen, Moral und Landschaftsbilder rausgeschnitten, um der offensichtlich männlichen Zielgruppe einen ungestörten Filmabend zu ermöglichen. Damit der übrige Rest, welcher aus dicken Knarren mit Endlosmagazinen und scharfen Messern besteht, auch ordentlich umgesetzt wird, hat Stallone die Creme de la Creme der 80iger/90iger Jahre Actionkracher zusammengetrommelt. Dazu noch ein paar muskelbepackte Wrestler und eine semiattraktive 08/15 Schauspielern, damit die Krone der Schöpfung auch nicht vom Wesentlichen abgelenkt wird.

Auf geht's Männer! Die Story können wir direkt in die Tonne treten, da sie eh nur als dünner roter Faden dient, an welchem sich die Actionszenen entlang hangeln. Realismus? Also wirklich, statt Wasserflasche, Verbandzeug und Funkgerät nehmen unsere Helden lieber ein paar zusätzliche Knarren, Messer und Sprengladungen mit und das ist auch gut so, denn aus irgendeinen unerfindlichen Grund wählt in diesem Film niemand den gesprächsorientierten Ansatz. Da dreht selbst das alte Flugboot noch einmal die Kampfschleife um mit dicken Maschinenkanonen, welche überraschender Weise im Bug verbaut sind, Just for Fun eine komplette Hafenanlage einzuebnen. So muss das sein. Genauso wichtig ist der Umstand, dass offensichtlich das gesamte Filmset aus Plastiksprengstoff zusammengebaut wurde. Es explodiert einfach alles auf was geschossen wird, sei es aus Holz, Stein, Metall oder Fleisch und Blut in Camouflage. Bei all dem Spektakel vergisst man doch tatsächlich, worum es eigentlich im Plot geht, aber hier bedient sich Stallone eines genialen und noch nie dagewesenen Tricks. Der Endgegner erklärt vor seinen Ableben im Gefühl der Überlegenheit sein Motive, bevor er mit einem spektakulären Finishing Move ins Jenseits befördert wird. Mehr ist es nicht und auch Schwarzenegger und Willis sieht man nach einer sehr ironischen Szene in kirchlichem Ambiente kein zweites Mal. Egal, es rockt auch so gewaltig.

Zusammenfassend bekommt man hier genau das, was man schon bei John Rambo bekommen hatte, Brachiale Action ohne Schnörkel. Wobei ich sagen muss, dass mir John Rambo einen Tick besser gefallen hat, wobei Parallelen nicht zu übersehen sind. Wie schon bei John Rambo zeigt Stallone auch in The Expendables seine grundlegende Abneigung gegenüber Vergewaltigern, indem er sie mit einem besonders brutalen Finishing Move beseitigt, welcher starke Erinnerungen an den legendären Kehlkopfgriff aus John Rambo weckt. Also wer einfach nur mal Action ohne unnötigen Ballast will, ist hier genau richtig. Tiefgang, Storyline, Logik und Realismus findet man woanders. Die FSK 18 Version (6 Minuten länger als die FSK 16) versteht sich von selbst und man sollte mit einem Blick auf John Rambo auch nicht allzu lange warten, bevor endgültig indiziert wird.
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am 23. Oktober 2012
Ich muss mich ja doch ein wenig outen, dass ich diese romantische Komödie des Frauenfilmregisseurs Stallone durchaus sehr gut fand.
Erstaunlicherweise war meine Freundin weniger begeistert. Für eine Frau, die behauptet, gegenüber allen sexuellen Orientierungen offen zu sein, ist sie ziemlich prüde, was diesen Film betraf. Die bedingungslose Liebe zwischen den sehr authentischen männlichen Charakteren zu ihren Schusswaffen hat mir die eine oder andere Träne abgerungen.

Meine Freundin meinte, das wäre alles unrealistisch. Werde mich von ihr trennen müssen.
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am 19. Januar 2011
Es ist schon alles geschrieben worden, was es zu wissen gibt, also brauche ich keine Romane mehr zu schreiben. Wie bei so vielen Filmen ist es natürlich Geschmackssache und ich gestehe jedem seine eigene Meinung zu. Aber ich möchte trotzdem alle, die diesen Film schlecht bewertet haben, gerne fragen: Was habt ihr denn erwartet? Eine tiefgreifende Story? Eine sinnvolle Handlung? Die Bewertung eines Filmes steht und fällt mit der Erwartungshaltung. Und da sollte man sich schon mal ein wenig im Vorfeld über einen Film informieren.

Dieser Film ist pure Action. Ohne Schick-Schnack, ohne jeglichen Ballast und (glücklicherweise) ohne irgendwelchen Liebeskram. Ich fühlte mich wieder wie in den 80ern bei Streifen wie Rambo oder Stirb langsam. Eine sinnvolle Story? Meine Güte, ich will es krachen sehen. Spielt es denn eine Rolle ob ein Vietnam-Veteran eine Kleinstadt dem Boden gleich macht oder ein Polizist ein komplettes Hochhaus in seine Einzelteile zerlegt oder eine Söldnertruppe irgendeinen Bösewicht mit seiner Armee in die Hölle schickt? Jede Story ist austauschbar, ein mal mehr oder mal weniger benötigter Rahmen. Bei einem Actionfilm will ich vor allem mit Action unterhalten werden. Und die ist in diesem Film einfach ein Hammer. Wildes Geballer und sensationelle Kampfszenen wechseln sich ab. Dazu ein paar dumme Sprüche und ein Schuss Selbstironie. Fertig ist die perfekte Unterhaltung.

Irgendwer schrieb, hier sollte die DVD bewertet werden und nicht der Film. OK, mache ich das mal: Die DVD sieht ganz toll aus und mein DVD-Player spielt sie perfekt ab. War das so gemeint? Bonusmaterial, Interviews, zusätzliche Szenen, oder was es sonst noch an Zusätzen geben mag? Interessiert mich überhaupt nicht. Ich will den Film sehen.

Fazit: Wer die Actionfilme der 80er Jahre liebt, der kommt hier zu 100% auf seine Kosten!
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am 27. Januar 2011
==== DER FILM ====

Stallone hat hier ein ansehnliche Truppe zusammengeholt, die es ordentlich krachen lassen. Im Film spielen Stallone, Statham und Li die tragenden Rollen, die beiden großen Stars aus dem Trailer haben nur einen Kurzauftritt.
Der Film bietet reichlich Action, coole Sprüche und einen Haufen kerniger Typen. Die Story reißt keine Bäume aus, aber das ist auch nebensächlich.
"The Expendables" ist eine handgemachte Actionperle, die sehr gut unterhält.

==== DIE BLU-RAY ====

Die Blu-ray bietet ein sehr gutes Bild und kann mit dts-HD 7.1 Ton die heimischen Wände gut durchrütteln.

Laufzeit des Films: 104 Minuten (12 Kapitel)
Bild: 2.40:1 (16:9), VC-1 codiert
Ton: deutsch & englisch in dts HD 7.1 und Headphone Surround
Untertitel: deutsch & deutsch für Hörgeschädigte
Wendecover: ja

Der Blu-ray liegt ein Aufkleber bei (12 x 14,4 cm), der das Totenkopf-Waffen-Motiv des Steelbooks zeigt.

==== DIE EXTRAS ====

* Audiokommentar von Sylvester Stallone (kompletter Film)
Stallone erzählt im lockeren Ton über die Arbeit am Film. Der AK hat abschaltbare deutsche Untertitel. Leider kann man im laufenden Film NICHT zwischen AK und dem normalen Ton umschalten. Wenn man den AK an- oder abwählt, beginnt der Film wieder von vorne. So ist es auch nicht möglich, im Film nur die Untertitel des AK einzublenden, was ich persönlich sehr schade finde.
Nur AK-Ton (englisch), deutsche Untertitel möglich.

* San Diego Comic-Con 2010 Panel (45 min)
Sylvester Stallone, Terry Crews, Steve Austin und Dolph Lundgren erzählen vor einem begeisterten Publikum von 7000 Filmfans von den Dreharbeiten (und den vielen Verletzungen beim Dreh) und beantworten Zuschauerfragen. Moderiert wird das Panel von Harry Knowles (aintitcool.com). Dazu kommt ein kurzer Auftritt eines Überraschungsgastes. Sehr amüsant. :)
Englisch, deutsche Untertitel möglich.

* Ultimate Recon-Modus (kompletter Film, Laufzeit 121 Minuten)
Der Film läuft mit Videokommentaren zu bestimmten Szenen. Während dieser wird das Filmbild verkleinert oder angehalten und der Kommentator (Stallone u.a.) eingeblendet, die über die Szene erzählen oder Ausschnitte vom Dreh zeigen.
Englisch, wahlweise dt. Untertitel.

* Inferno - The Making Of (92 Minuten!, 14 Kapitel)
Ausführliches MakingOf, das Stallone bei den Dreharbeiten begleitet. Anders als in vielen Werbe-MakingOfs erzählt Sly hier offen und ehrlich über seine Arbeit an dem Film, über Zweifel und Bedenken, über seine Anfänge im Film- und Regiefach. Dabei werden auch Niederlagen, Enttäuschungen und Rückschläge nicht ausgelassen. Man ist auch dabei, wenn er im Krankenhaus eine seiner vielen (zum Teil ernsthaften) Verletzungen behandelt, die er sich bei den Dreharbeiten zugezogen hat.

* Postproduction (26 Minuten)
Die Dreharbeiten sind abgeschlossen, es folgt die Nachbearbeitung. Die beiden Cutter kommen zu Wort sowie der Komponist der Filmmusik. Auch sieht man Jason Statham beim ADR (Nachvertonung). Über die Bearbeitung der visuellen Effekte erfährt man leider nichts.

* Gag Reel (5 min)
einige Szenen, die verpatzt wurden (Versprecher, Requisitenfehler, falsche Leute im Bild)

* Eine entfernte Szene (44 sec)
Die komplette Witzszene von Dolph Lundgren am Filmanfang.

* B-Roll (10 min)
Unkommentierte Szenen von der Arbeit am Film, nur O-Ton ohne Untertitel.

* Slideshow (4 min)

* 3 Filmposter

* Trailer
-original Filmtrailer (englisch, 50 sec)
-7 TV-Spots (deutsch)
-"Born To Raise Hell" (*)
-"Game Of Death" (*)
-"Solitary Man"
-"Ong Bak 3"
-"Survival of the Dead"
-"IP Man 2"
-"Tekken2"
-"Bad Lieutenant"

Die beiden (*)-Trailer laufen auch nach dem Einlegen der Blu-ray, bevor das Hauptmenü erscheint (überspringbar).

***** sehr empfehlenswerte Blu-ray
***** geradliniger, bleihaltiger Actionfilm
***** ausführliche, ehrliche Extras ohne das übliche "Alles war toll"-Gesülze
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am 20. Februar 2012
Ich war damals im kino und habe einen geilen film gesehen ...
wie sollte das besser werden ...
naja der stallone hat es geschaft so das man sich fragt wieso hat er es nicht gleich so gemacht ...
über die überarbeitung von dolph lundgrens figur habe ich mich besonders gefreut ...
gunnar wirkt jetzt noch um einiges durchgeknallter mit seinem wikinger gelaber ...
auch härter und einfach besser ... er ist nach meiner meinung der beste karakter im ganzen film ...
die anderen sind natürlich auch besser anzusehen ...
der film bekommt natürlich 5 sterne ...
eifach besser ...
the expendables 2 kann endlich kommen ...
lg
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Januar 2012
Was der Vorredner hier schreibt ist zu 50% einfach nicht richtig. Ich kann im vorliegenden Fall (Expendables EC) getrost Entwarnung geben. Betrachtet man die Veränderungen insgesamt, d.h. Story, Charakterzeichnung, Schnitt, Musik und Gewaltdarstellung lässt sich im Bezug auf den Extended Cut als allgemeines Statement festhalten: Regisseur und Editor haben fast alles richtig gemacht. Natürlich werden in der Extended Version nicht alle Mängel der Kinofassung beseitigt, dafür wäre wohl noch mehr und vor allem anderes Filmmaterial (brennender Stuntman und kein CGI Feuer, brennendes Herrenhaus und kein CGI Feuer) vonnöten gewesen aber das gibt es eben nicht.

Barney Ross (Stallone) wirkt jetzt emotional kälter und verkrüppelter. Lee Christmas welcher mit der gescheiterten Beziehung zu seiner Freundin Trost bei Barney sucht, sucht ihn eben erfolglos. Toll Road bekommt jetzt auch mehr Tiefe, was dem Charakter gut tut. Es gibt jetzt auch mehr von Gunner und seine in der Kinofassung verkrüppelten Szenen wurden großzügig zum filmtechnischen Vorteil überarbeitet. Er wird jetzt weniger dämonisiert, was natürlich seiner Wandlung zum Filmende realistischer macht.

Stallone hat einfach Fehler, die aus Budget- und Zeitgründen entstanden sind, aus der Kinofassung ausgemerzt. Viele Schnitte und Kameraeinstellungen wurden im EC großzügig überarbeitet. Gerade der Kampf Dolph gegen Jet ist jetzt um einiges runder und plausibler. Ähnlich verhält es sich nun auch mit dem Showdown, welcher jetzt einen etwas logischeren Szenenablauf aufweist. Außerdem wurde die allzu offensichtliche und schlecht gemachte CGI-Miniatur Explosion am Ende entfernt. Der CGI brennenden Steve Austin wurde um einige bescheiden getrickste Kameraeinstellungen erleichtert d.h. der Extended Cut setzt hier mehr auf Qualität als auf Big Bum. Kommen wir also hiermit auch zum Gewaltgrad. So ganz konnte es der Regisseur Stallone nach dem verunglückten Directors Cut von John Rambo auch hier nicht lassen aber die blutigen Änderungen sind eher belanglos so z.B. die Befreiungsaktion von Sandra fällt jetzt nicht mehr so unnötig sadistisch (mezzer-halz-umdreh-blutz-KRASS "akzion"), sondern wirkt jetzt einfach filmtechnisch professioneller d.h. Messer in Hals und weiter geht's. Der EC hat nicht umsonst die FSK 18 Freigabe bekommen und das bedeutet für alle Blutzbrüder: Gunner schießt den Piraten wie in der KF immer noch in zwei Teile, einige "fucks" gibt mehr im EC, die Waterboardingfolter ist im EC ausführlicher, Lees Messer fliegen wie in der KF weiterhin tödlich, The Brit tritt länger im EC auf Barney ein auch mit dem Stock usw.

Alles in allem bleibt der Extended Cut dennoch die ganz klar bessere Schnittfassung!!!
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am 31. Januar 2013
Ich habe zuvor The Expendables in der Kinofassung geschaut und mir den Extended Directors Cut als Blu Ray gekauft. Eigentlich wollte ich damals schon gern eine Ausgabe haben, welche beide Versionen bietet .... nun ist endlich diese Edition rausgekommen.

Zur "Problematik" mit dem Extended Directors Cut:

Ich habe schon öfters gehört, dass dieser ein schlechteres Bild als die Kinofassung haben soll. Mir ist dies nicht aufgefallen. Ich habe nun mal meine damalige Version mit der neuen, aus der Limited Edition verglichen und es scheint 1:1 die gleiche Scheibe zu sein. Die Nummern sind gleich, Menü ist gleich gestaltet, Trailer vor dem Film sind gleich.
Aber wie gesagt, mir sind nie Probleme im Bild aufgefallen.

Wieso man beide Versionen haben sollte:

Mir gefällt der Extended Directors Cut (EDC) wesentlich besser. Er ist ein gutes Stück länger, jedoch nicht an Action sondern wirklich an Handlung und Charaktere. Wirkte die Kinofassung manchmal etwas sehr holprig, ist das beim EDC weniger der Fall. Natürlich ist er auch er kein oscarverdächtiges Charaktererlebnis, der Film bleibt das, was er sein soll: Ein purer Actionfilm, jedoch wesentlich flüssiger als die Kinofassung.
Weiterhin ist der EDC musikalisch eine ganze Ecke besser. Wobei das auch Geschmackssache ist, aber mir gefallen die Songs vom EDC wesentlich besser. (Sinner's Prayer im Intro und Diamond Eyes zum Finalkampf und den Credits)
Wieso man aber trotzdem beide Versionen haben sollte?
Der EDC ist in der Summe ein ganzes Stück länger als die Kinofassung, jedoch enthält diese auch einige wenige Szenen, die in der neuen Version nicht mehr vorhanden sind. Bestes Beispiel ist die Messerszene von Barney, als dieser Sandra befreit. Hier bietet der EDC "nur" eine leicht entschärftere Einstelunng, während in der Kinofassung wesentlich mehr zu sehen ist.
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TOP 500 REZENSENTam 6. Dezember 2010
Als erstes wollen wir feststellen, mit welchen Erwartungen wir an solch einen Film gehen!
Da wären also die Darsteller: Jason Statham, Sly Stallone, Dolph Lundgren, Jet Li, Randy Couture, Steve Austin, Eric Roberts, Mickey Rourke und Terry Crews und selbstverständlich die Cameo Auftritte von Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis! Das ist so ziemlich alles namenhafte, was Hollywood im Bereich Action zu bieten hat!
Was also kommt da auf uns zu? Ein Liebesfilm a la Titanic - nein! Etwa ein epochales, wahrheitsgetreues Historiendrama - nein! Vielleicht aber eine Komödie oder Drama oder ein Sandalenfilm oder oder oder - mitnichten!
Es kommt genau das, was die Namen widerspiegeln - pure Action und Blut im Überfluss!!!
Die Story ist sicherlich nicht ausgeklügelt oder abendfüllend. Man könnte sie schlichtweg als leichte Kost bezeichnen! Aber meines Erachtens ist das bei diesem Film auch nebensächlich! Endlich wurde es vollbracht, die größten Actionhelden Hollywoods der letzten Jahre und Jahrzehnte mal in einem Film zu vereinen. Da muss man keine große Story erfinden. Wenn Crank, Rambo, der Terminator, der Universal Soldier, Johnny Handsome, John McLane und Jet Li in einem Film aufeinander treffen, dann will ich es krachen sehen und zwar gewaltig! Und genau das passiert! Sicherlich hätte ich mir ein bisschen mehr Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger gewünscht, aber das letzterer sich in seiner momentanen politischen Situation überhaupt dazu herablässt, da, wenn auch nur kurz, mitzuwirken, ist das in meinen Augen schon mal einen respektvollen Hutabzieher wert! Es passiert ja nicht alle Tage, dass ein amtierender Gouverneur bei solch einer Schlachteplatte mitwirkt, wenn auch nicht mit Flinte in ausführender Position!
Also einfach zurücklehnen und den Schalter im Hirn auf Spaß stellen und keine Ansprüche an diesen Streifen anmelden!
Leider kann ich dennoch nicht die volle Punktzahl verteilen, weil mir anfangs zuviel Leerlauf herrscht. Nach der ersten Blutorgie dauert es eine sagenhafte halbe Stunde, bevor man dann endlich wieder zur Sache kommt!
Desweiteren bin ich der Meinung, dass ein Regisseur a la Tarantino, Rodriguez, Scorsese, Ridley Scott , James Cameron oder John Woo mehr aus dem Film gemacht hätten. Allerdings wüssten wir in dem Fall auch wieder nicht, ob dann auch alle der Mitwirkenden zugesagt hätten! Einem J.C van Damme, der eigentlich die Rolle von Dolph Lundgren übernehmen sollte, war diese wohl für seine Ansprüche nicht gut genug! Obwohl ich schon der Meinung bin, dass auch ein Lundgren unbedingt in diesen Film gehört hätte, van Dammes Absage hin oder her!

Fazit: Wer mit diesen Actionhelden so wie ich groß geworden ist, darf sich diesen Film eigentlich nicht entgehen lassen! Diese anderthalb Stunden sind wir den "Rentnern" schuldig!!!
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am 24. Februar 2012
Der Extended Cut zu 'The Expendables' ist eine klare Verbesserung gegenüber der Kinoversion, die auch schon wirklich gut war.
Hier hat Stallone seine 'wahre' Version des Films verwirklicht.
Vor allem der Anfang und das Ende weisen starke Veränderungen auf.
Das Ganze wirkt nun 'runder' als das Original, der zweite Teil kann nun kommen!
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am 25. Oktober 2013
Ich bin ganz gewiss kein Mensch, der großen Wert darauf legt seine DVDs grundsätzlich in einer "Special Steelbook Edition" zu haben, aber hier musste ich zugreifen.
Für mich rangieren beide Teile (The Expendables und The Expendables 2 - Back for War) in den Spähren von zeitlosen Actionklassikern wie beispielsweise Stirb Langsam.
Die Besetzung mit den großen Actionhelden meiner Kindheit stellt zusätzlich noch sozusagen das "Sahnehäubchen" dar.
Für mich wie gesagt zwei der Besten Filme aller Zeiten, deshalb auch in der Steelbook Edition gekauft - für die Ewigkeit ;)

Ein Hinweis sollte jedoch noch gegeben werden:
Menschen mit einem schwachen Magen oder schwachen Nerven würde ich eventuell von der FSK 18 Version abraten, da diese doch relativ brutal zur Sache geht (gelegentlich kann es vorkommen, dass mal ein halber Körper durchs Bild fliegt oder Ähnliches).

Ansonsten - ganz klare Kaufempfehlung!
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