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5.0 von 5 Sternen Psycho-Thriller überzeugt durch eine interessante und spannende Kriminalhandlung und ausgeklügelte psychologische Aspekte
Die Drillinge Melanie, Ashley und Mia leben zusammen in der sehr beschaulichen Kleinstadt Whistlestop nahe Charlotte. Alle drei Frauen hatten unter einem gewalttätigen Vater zu leiden, was erst mit dessen tödlichen Herzanfall endete. Während Ashley den Hass auf ihren Vater mittlerweile auf alle Männer übertragen hat und eher eine...
Vor 19 Monaten von Happy End Bücher - Nicole veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Psychologieverständnis wie aus einer Frauenzeitschrift
Dieses Buch habe ich als Angebot der Woche erworben - die Autorin war mir völlig unbekannt, doch die Geschichte klang vielversprechend. Erzählt wird von Melanie, der alleinerziehenden Mutter eines kleinen Jungen, die als "Zwilling" unter Drillingen aufgewachsen ist und zu ihren zwei Schwestern ein inniges Verhältnis pflegt. Das wird immer wieder betont und...
Vor 13 Monaten von beberlin veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Psycho-Thriller überzeugt durch eine interessante und spannende Kriminalhandlung und ausgeklügelte psychologische Aspekte, 20. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Tod kommt lautlos (Broschiert)
Die Drillinge Melanie, Ashley und Mia leben zusammen in der sehr beschaulichen Kleinstadt Whistlestop nahe Charlotte. Alle drei Frauen hatten unter einem gewalttätigen Vater zu leiden, was erst mit dessen tödlichen Herzanfall endete. Während Ashley den Hass auf ihren Vater mittlerweile auf alle Männer übertragen hat und eher eine Einzelgängerin geblieben ist, haben Mel und Mia beide geheiratet. Die Polizistin Mel und Mutter eines Sohnes ist allerdings wieder geschieden und auch in Mias Ehe hängt der Haussegen schief, da ihr Mann sie schlägt.
Mel möchte ihrer Schwester beistehen, doch auch beruflich ist sie sehr angespannt, seit eine junge, reiche Frau brutal ermordet in Whistlestop aufgefunden wurde. Obwohl das FBI in erster Linie ermittelt, bleibt auch Mel am Ball und dann stößt sie plötzlich auf Ungereimtheiten bei einigen angeblichen Unglücksfällen mit Todesfolge. Alle toten Männer hatten ihre Frauen oder Freundinnen zuvor misshandelt oder gar missbraucht. Mel befürchtet, dass hier ein Serienkiller am Werk ist und bittet den FBI- Profiler Connor Parks; den sie zuvor kennen lernte, darum, ein Auge auf ihre Nachforschungen zu werfen. Dabei kommen sie sich näher. Doch auch Connor hat einige dunkle Geheimnisse…

Meine Einschätzung:

Ich habe mich bewusst bei der Zusammenfassung des Inhalts zurückgehalten, um nicht im Vorfeld zuviel zu verraten. Nur so viel: Jede der Haupt und Nebenfiguren in Erica Spindlers Romanen hat eine dunkle Seite und ich finde, außer ihr gelingt es nur wenigen Autorinnen und Autoren im Romantic Suspense Bereich, diese dunklen Seiten so zu verschleiern, dass man sie als Leser erst dann richtig bemerkt, wenn sich der Roman zum Ende hin neigt.

Die psychologischen Aspekte spielen in Spindlers Romanen eine übergeordnete Rolle. Man wird von der Autorin niemals eine Geschichte vorgesetzt bekommen, in der der Täter einfach wahllos oder aus reiner Grausamkeit tötet. Immer gibt es eine Geschichte dahinter zu entdecken, die den Täter zu dem hat werden lassen, was er nun ist und diese Geschichte setzt die Autorin immer sehr spannend und plausibel erklärt in Szene, so dass man ihre Romane eher als Psycho-Thriller betiteln muss, auch wenn es zumeist eine Liebesgeschichte in ihren Romanen gibt. Wer allerdings auf große romantische Momente hofft, sollte gewarnt sein, dass Spindlers Krimis nichts für zarte Gemüter sind und man hier keinesfalls rosarote Liebesschwüre erwarten kann.

„Der Tod kommt lautlos“ führt den Leser auf einige falsche Fährten, dennoch ahnte ich bereits recht früh, wer der Serienkiller ist. Trotzdem barg das Showdown am Ende der Story dann doch noch eine echte Überraschung für mich und ich denke auch anderen Lesern wird es so gehen wie mir.
Das Heldenpaar des Romans ist sehr tough und vielschichtig. Beide haben eine Vergangenheit, die sie bewältigen müssen. Während Mel sich einigermaßen davon erholt hat, wird Connor immer noch von seinen inneren Dämonen verfolgt und kann erst zur Ruhe kommen, wenn er endlich erfährt, was einst mit seiner Schwester geschah. Obwohl das Heldenpaar auf den ersten Blick recht unterschiedlich gestrickt ist, stimmt die Chemie zwischen ihnen auf Anhieb und selbst während sich die beiden foppen, spürt man schon die unterschwellige Anziehungskraft die sie zueinander treibt.

Fazit: Erica Spindlers Psycho-Thriller überzeugt durch eine interessante und spannende Kriminalhandlung und ausgeklügelte psychologische Aspekte. Ein echter Page-Turner! Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolut lesenswertes Buch, 8. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Tod kommt lautlos (Broschiert)
~Inhalt~

Melanie May ist alleinerziehende Mutter eines vierjährigen Sohnes und Polizistin in einer Kleinstadt namens Whistlestop. Mehrere Männer, die der häuslichen Gewalt beschuldigt wurden, werden plötzlich tot aufgefunden. Melanie glaubt nicht an einen natürlichen Tod und beginnt verbissen mit ihren Ermittlungen. Bald kann sie Ergebnisse vorlegen und wird offiziell mit dem Fall betraut. Dies gefällt ihrem Ex-Mann gar nicht, der sofort das Sorgerecht für ihren gemeinsamen Sohn einklagt. Bei ihren Ermittlungen bekommt Melanie Hilfe vom FBI-Agent Connor Parks, der als Profiler ein psychologisches Profil vom Täter erstellen soll. Als der Ehemann ihrer Schwester ebenfalls das Opfer des Serienkillers wird, gerät Melanie selbst in Verdacht …

~Einschätzung~

Erica Spindler ist mit „Der Tod kommt lautlos“ ein hervorragender Thriller gelungen, der den Leser nicht nur aufgrund seines hohen Spannungsbogens fesselt, sondern der auch durch die einfließenden psychologischen Aspekte für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Die Autorin hat sich in diesem Buch wieder mit der Frage „Gut oder Böse“ auseinandergesetzt, was den Leser selbst in einen Interessenskonflikt stürzt.

Der Einstieg erfolgt mit der Szene eines Mordes, wo wir an den Gedanken und Beweggründen des Täters teilhaben, der sich selbst als der „Tod“ bezeichnet. Der „Tod“ ist überzeugt von der Richtigkeit seiner Tat und macht sich die Schwächen seiner Opfer zunutze, um einen natürlichen Tod vorzutäuschen.

Melanie May ist geschieden, lebt mit ihrem vierjährigen Sohn Casey in einer kleinen Gemeinde und hat aufgrund ihrer schweren Kindheit eine sehr enge Beziehung zu ihren anderen beiden Drillingsschwestern. Nach der Scheidung hat sie sich als Polizistin ausbilden lassen und ist nun in Whistlestop tätig. Sie ist überaus ehrgeizig und fühlt sich zu Höherem berufen. Als in ihrem Einsatzgebiet ein Mord an einer jungen Frau passiert, wird sie gemeinsam mit dem FBI-Agenten Connor Parks mit den Ermittlungen betraut. Zur gleichen Zeit geschehen mysteriöse Todesfälle. Bei den Opfern handelt es sich um gewalttätige Männern, die Morde werden als Unfälle deklariert, was aber aufgrund der Häufigkeit etwas suspekt erscheint.

Melanie ermittelt auf eigene Faust und kann bald Ergebnisse vorweisen. Der Verdacht liegt nahe, dass ein Serientäter sein Unwesen in der Umgebung treibt. Ihr Engagement in diesen Fällen missfällt ihrem Ex-Mann Stan sehr, der dies für zu gefährlich hält und prompt das Sorgerecht für ihren gemeinsamen Sohn beantragt. Trotz ihrer Ängste, ihr Kind zu verlieren, ermittelt sie verbissen weiter, was ich als Mutter nur schwer nachvollziehen konnte. Sie zieht sich immer mehr von ihren geliebten Schwestern und ihren Freunden zurück und hat nur mehr wenig Zeit für ihren Sohn. Während der Zusammenarbeit mit dem FBI kommen sich Melanie und Connor auch in privater Hinsicht näher und verbringen einige Zeit miteinander.

Agent Connor Parks ist Profiler beim FBI und wegen seiner Vergangenheit ein Held mit vielen Ecken und Kanten. Der unaufgeklärte Mord an seiner Schwester hat tiefe, seelische Narben hinterlassen und belastet ihn noch heute. Seinen Kummer ertränkt er immer öfter im Alkohol, und von dem einstig erfolgreichen Agenten ist nicht mehr viel übrig. Die Suspendierung vom Dienst macht ihm nicht wirklich etwas aus, so kann er sich weiterhin mit seinen eigenen Ermittlungen im Falle seiner Schwester befassen. Die Zusammenarbeit mit Melanie May gestaltet sich anfangs schwierig, doch sie schafft es schließlich, ihn mit ihrer forschen, unerschrockenen Art aus seiner Lethargie zu reißen. Er entwickelt starke Gefühle für sie, muss aber vorher mit seiner Vergangenheit abschließen, um sich auf Melanie einlassen zu können.

Connor war mir von Anfang an sympathisch – ein Kerl mit harter Schale und weichem Kern, genau mein Typ! Die Affäre zwischen Melanie und Connor entwickelt sich erst spät und lässt ein wenig romantische Stimmung aufkommen.

Die Nebenfiguren geben der Story die nötige Würze; die lebhafte Beschreibung ihrer Vorgeschichten und Charaktereigenschaften sowie ihre Stärken und Schwächen machen sie dementsprechend sympathisch oder helfen zumindest mit, ihre Beweggründe zu verstehen. Der psychologische Aspekt spielt auch in „Der Tod kommt lautlos“ wieder eine große Rolle, was mir persönlich besonders gut gefallen hat. Die Autorin beschreibt sehr emotional welchen Einfluss unschöne Kindheitserlebnisse auf die spätere Entwicklung einer Persönlichkeit haben können oder wie einschneidende, dramatische Erlebnisse das ganze weitere Leben bestimmen.

Erica Spindler stellt mit ihrem Werk das gesamte System der Strafverfolgung im Falle von Gewalttätigkeiten von Männern gegenüber Frauen und Kindern in Frage. Viel zu oft kommen diese Typen ohne Strafen davon und terrorisieren weiterhin ihre Familien, die in Angst und Schrecken leben. Ich muss sagen, dass ich mir zwischenzeitlich selbst nicht mehr sicher war, was „gut oder böse“ ist und habe mich dabei ertappt, immer öfter Melanies Hartnäckigkeit, den Täter zu finden, zu hinterfragen. Man neigt dazu sich für das Wohl der armen Seelen auf die Seite des Täters zu stellen, obwohl dies nicht gesetzeskonform wäre.

Der Schreibstil ist flüssig und man findet sich sehr schnell ins Geschehen ein. Man hat zwar bald einen Verdacht wer der Täter sein könnte, aber das Ende der Story hat mich dann doch überrascht und zugleich fasziniert.

~Fazit~

Mit „Der Tod kommt lautlos“ ist der Autorin ein hervorragender Thriller gelungen. Die Story zeichnet sich durch fesselnde Spannung, interessante psychologische Sichtweisen und durch eine kleine Romanze mit einem tollen Heldenpaar aus. Ein absolut lesenswertes Buch, daher vergebe ich volle 5 von 5 Punkten. (PH)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Psychologieverständnis wie aus einer Frauenzeitschrift, 2. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod kommt lautlos (Kindle Edition)
Dieses Buch habe ich als Angebot der Woche erworben - die Autorin war mir völlig unbekannt, doch die Geschichte klang vielversprechend. Erzählt wird von Melanie, der alleinerziehenden Mutter eines kleinen Jungen, die als "Zwilling" unter Drillingen aufgewachsen ist und zu ihren zwei Schwestern ein inniges Verhältnis pflegt. Das wird immer wieder betont und läuft vor dem Hintergrund einer weniger schönen Kindheit mit einem gewalttätigen Vater und einer früh verstorbenen Mutter quasi als Prelude in Endlosschleife.

Melanie ist Polizistin in einer Kleinstadt, wo sie in der Regel ein ruhiges Leben hat und höchstens mal von betrunkenen Teenagern oder entlaufenen Katzen "gestört" wird. Doch dann passiert ein grausamer Mord an der Tochter eines einflussreichen Mannes der Gemeinde. Das ruft nicht nur FBI und Co. auf den Plan (und einen ziemlich attraktiven Ermittler), sondern auch Melanies Ermittlerinstinkt. Mit letzterem spürt sie bald darauf ein paar ziemlich merkwürdige Todesfälle auf - die Opfer sind allesamt gewalttätige Männer. Haben diese Morde vielleicht mit dem toten reichen Mädchen zu tun? Während Melanie noch darüber nachsinnt, findet man ihren Schwager tot auf - in genau der Pose, in der man das Mädchen gefunden hat. Ist er der Mörder?

Das Buch liest sich über weite Strecken ganz spannend, wenn man sich erst einmal an die absolut schreckliche Übersetzung aus dem Englischen gewöhnt hat. Es holpert grausam vor sich hin, und manchmal kann man den Sinn auch nur erraten, weil es nur so vor Übersetzungsfehlern wimmelt - falsche Freunde lassen grüßen - "fill in" heißt nicht ausfüllen, die Liste ist endlos.

Die von vielen Vorrezensenten gepriesene Psychologie ist jedoch eine aus einem Artikel einer Frauenzeitschrift, wie man sie beim Friseur oder beim Zahnarzt finden kann. Schnippschnapp, der Holzschnitt ist fertig. Die Personen sind allesamt unglaubwürdig und inkonsistent in ihren Handlungen und Beziehungen, wie die Beziehung von Melanie zu ihren Schwestern entwickelt wird, ist einfach nur noch zum Lachen. So verhält sich wirklich niemand, schon gar nicht jemand mit einer ernsten psychologischen Störung. (Die kommen und gehen in dem Buch im Übrigen ohnehin, wie es ihnen grad passt.)

Geübte Krimileser haben den Fall schon nach etwa einem Drittel gelöst, was der Sache entscheidend von ihrem Spaß nimmt. Merke: Im Fernsehen sind immer die prominent besetzten Nebenrollen die Täter, in Romanen stets die, die am unschuldigsten und unwahrscheinlichsten scheinen.

Kurz: Ich habe das Buch zumindest bis zur Hälfte mit Vergnügen gelesen und ich konnte es auch beenden. Die Figuren waren grundsätzlich interessant angelegt, man war neugierig (auch wenn am Ende vieles nicht eingelöst wurde.) Deshalb tut es mir nicht leid um meine Zeit. Noch ein Buch von Erica Spindler würde ich allerdings wahrscheinlich nicht lesen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ziemlich gut, 27. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Tod kommt lautlos (Taschenbuch)
Die Polizistin Melanie May entdeckt, dass mehrere Männer, die ihre Frauen misshandelt haben aus mysteriöse Weise zu Tode kommen. Ihren Verdacht, dass es sich um einen Serientäter handelt, will ihr zunächst keiner glauben. Melanie forscht weiter und findet immer mehr Beweise, die ihre Theorie untermauern. Sie wendet sich an den FBI-Profiler Connor Parks, der zum gleichen Schluß kommt, wie sie. Nach Connors Täterprofil ist der sogenannte "Todesengel" eine Frau und diese Frau hat ihre Mission nocht nicht beendet...
An und für sich ist dies ein recht spannendes Buch. Die Geschichte ist in sich stimmig und die Charaktere glaubwürdig. Nur sind manche Ereignisse etwas zu vorhersehbar und teilweise weist der Roman Längen auf. Vielleicht hab ich mittlerweile einfach zu viele Krimis gelesen, aber mir war recht schnell klar, wer der Täter ist. Nichts desto weniger, gab es am Ende auch für mich noch Überraschungen, denn der Schluß ist wirklich gut. Deshalb 4 Sterne
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Frechheit, 4. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Tod kommt lautlos (Kindle Edition)
Das ist ein echter Schundroman mit "gekauften" 5 * Verteilern. Frech von Amazon: Diesen Schmarren als 50% Schnäppchen zu vermarkten. Wenn das so weiter geht, werde ich Alternativen suchen .müssen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer verbirgt sich wirklich hinter dem mysteriösen "Todesengel"?, 20. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Tod kommt lautlos (Broschiert)
Melanie May, seit drei Jahren Polizistin in der kleinen Gemeinde Whistlestop am Rande von Charlotte, stellt mit ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und ihrem ehrgeizigen Drang nach echter Kripo-Arbeit eine ausgezeichnete Protagonistin dar. Nachdem innerhalb kurzer Zeit einige tyrannische Männer starben, die als Gemeinsamkeit Handgreiflichkeiten ihren Ehefrauen und Freundinnen gegenüber aufweisen, vermutet die junge Polizistin einen Zusammenhang. Sie versucht, den FBI-Profiler Connor Parks, einen durchaus sympathischen Mann mit Ecken und Kanten, an Bord zu holen und ihn dazu zu bewegen, den vermeintlichen Spuren nachzugehen. Doch Connor Parks trägt seinerseits eine schwere Bürde mit sich herum, vor der er mithilfe von Alkohol zu entfliehen sucht. Melanies Hartnäckigkeit führt jedoch letztendlich zum Erfolg und die beiden ungleichen Ermittler beginnen mit ihren Untersuchungen.

Erica Spindler erzählt als Rahmenhandlung dieses Thrillers die Geschichte der May-Drillingsschwestern Melanie, Mia und Ashley, die als Kinder von ihrem Vater brutal misshandelt wurden und ziemlich konträr darauf regierten. Die Entwicklung der drei so unterschiedlichen Charaktere wird sehr gut beschrieben, und die Autorin geht auch detailliert auf ihre Lebensgeschichten ein.

Als die große, schlanke Veronica Ford sich geschickt ins Leben der Geschwister einschleicht, beginnt die bislang sehr intensive Beziehung der Drillinge zu kriseln. Wird die Freundschaft der stellvertretenden Bezirksstaatsanwältin Veronica mit Mia die drei jungen Frauen letztendlich entzweien?

Melanie, die in ihrem ehrgeizigen Drang nach echter Kripo-Arbeit ihre gesamte Zeit und Energie in die Suche nach dem mysteriösen „Todesengel“ investiert, hat zudem auch noch ihren vierjährigen Sohn Casey zu betreuen, der nach ihrer Scheidung vom Ehemann, dem Anwalt Stan, bei ihr lebt. Ihre Zusammenarbeit mit dem FBI-Agenten Connor berührt Melanie auch auf persönlicher Ebene und sie ficht einen inneren Kampf aus, versucht, Privatleben und Beruf professionell zu trennen.

Ashley, die dritte der May-Schwestern, ist erfolgreich in ihrem Beruf als Pharmarepräsentantin, fühlt sich ausgegrenzt und reagiert zunehmend gereizter auf die gesamte Situation. Zudem scheint auch Ashley etwas zu verbergen – ein dunkles Geheimnis, das sie innerlich zu zerstören scheint.

Die Suche nach dem Todesengel, der indes immer weiter mordet und mit ausgeklügelten Methoden arbeitet, gestaltet sich als schwierig. Als sich der Zusammenhang, der gemeinsame Nenner, endlich herauskristallisiert, scheint es beinahe zu spät zu sein. Die geschickt gelegten Fährten und Indizien, die stets auf einen anderen Täter hinweisen, vermögen es zeitweise, den Leser in die Irre zu führen. Dennoch war ich mir hinsichtlich der Identität des so genannten „Todesengels“ bereits nach einem Viertel des Buches sicher, was mein Lesevergnügen ein wenig beeinträchtigte. Zwar gelang es Erica Spindler, kurzzeitig Zweifel in mir aufkommen zu lassen, mein Verdacht wurde aber am Ende des Buches in einem aufregenden Finale bestätigt.

Aufgrund des durchgehend hohen Spannungsbogens, des flüssigen Schreibstils und den gut gezeichneten Charakteren vergebe ich für diesen interessanten, geschickt konstruierten Fall dennoch eine uneingeschränkte Leseempfehlung und eine Höchstbewertung von fünf Sternen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wiedermal sehr Spannend, 4. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Tod kommt lautlos (Broschiert)
Inhalt:
Whistlestop ist eine kleine Gemeinde in der die Polizei selten mehr zu tun hat als mal einen Einbrecher zu schnappen, der sich zudem manchmal noch als Waschbär entpuppt. Doch dann geschieht der erste Mord an einer jungen Frau. Sie ist die Tochter eines angesehenen Bürgers und so setzt die Polizei alles daran den Täter zu schnappen. Ebenfalls mit den Ermittlungen vertraut ist Melanie May, sie hat aber auch Privat einige Probleme zu lösen. Sei es das ihre Drillingsschwester von ihrem Mann drangsaliert und mißhandelt wird oder um das Sorgerecht ihres Sohnes zu kämpfen.
Dann folgen Morde an jungen Männern, die Mißbrauch an ihren Frauen, Töchtern oder Freundinnen begangen haben und Melanie hat einen bösen Verdacht...

Meine Meinung:
Jeder der hier regelmäßig mit liest könnte mitbekommen haben das Erica Spindler zu meinem MUST HAVE Autoren gehört. Bis jetzt gab es noch keinen wirklich Flop von ihr und sie konnte mich in jedem Buch überraschen. So auch bei diesem Buch, das diesen Monat neu verlegt wurde.
Das Cover ist mal wieder total Klasse und gefällt mir viel besser, wie bei der älteren Version. Es ist ganz wie ich es von den Büchern von Erica Spindler, die bei MIRA Taschenbuch erschienen sind, gewohnt bin.

Zu Beginn möchte ich aber noch los werden, das man den Klappentext einfach mal nicht lesen sollte, denn das was dort drin steht passiert erst etwa zwischen Seite 100-150 und somit recht spät um es schon vorher zu kennen.

Der Thriller beginnt mit einem Mord an einer jungen Frau und erstmal fand ich keinen Zusammenhang zwischen Klappentext und diesem Fall. Das sollte sich eben wie oben geschrieben erst später einstellen.
Wir lernen die Protagonisten kennen. Den etwas ruppigen aber liebenswerten Parks, der Profiler, dem ein persönlicher Fall auf dem Gemüt liegt.
Die Polizistin Melanie, die eigentlich mehr möchte als in diesem Kleinstadtrevier zu versauern, aber es auch privaten Gründen nicht kann und ihre Drillings-Schwestern Ashley und Mia. Die drei sind ein gutes Team und haben ihrer Vergangenheit so einiges erlebt was sie zusammengeschweißt hat.
Alle Protagonisten warn ausreichend und gut beschrieben, sie haben überwiegend eine gewisse Tiefe, nur Ashley fällt da ein wenig raus, aber ich denke auch das hatte seine Gründe.

Zunächst ist es nur ein Fall und was sich daraus ergibt hätte ich so nicht vermutet. Ich meinte etwa ab dem letzten Drittel zu wissen wie der Hase läuft und wer der/die Schuldige ist und wurde wie so oft überrascht, wenn auch nur zum Teil. Erica Spindler hat durch geschicktes Schreiben von Spuren und Fallanalysen mich auf verschiedene Fährten gelockt und mich somit stellenweise zweifeln lassen ob mein erdachter Täter es wirklich war oder nicht. Ganz sicher konnte man sich dabei aber erst auf den letzten Seiten sein.

Somit war die Spannung von Anfang an vorhanden. Sie steigerte sich kontinuierlich und fand den großen Höhepunkt am Ende auf den letzten Seiten

Mein Fazit: Ein großartiger Thriller, der es nur nicht auf die 5 Sterne schafft weil ich wirklich finde das der Klappentext schon zu weit vorausgreift
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sorry, 10. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod kommt lautlos (Kindle Edition)
Ein Drama zwischen Schwestern. Ein Krimi? Ich weiß nicht recht. Unter Krimi stelle ich mir mehr vor. Das ist ein Beziehungsbuch, eine Erzählung mit kriminellem Hintergrund. Es plätschert dahin, es tut sich wenig. Ein Misschen Milieustudie, ein Bisschen Psychologie, ein Bisschen ..... Ich weiß auch nicht. Schade drum.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider zu vorhersehbar, 2. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod kommt lautlos (Kindle Edition)
Das Buch ist recht spannend geschrieben. Jedoch bin ich enttäuscht, dass das Ende letztlich genau der offensichtlichsten Variante entsprach, von welcher ich angenommen hatte, sie sei als Finte gelegt worden. Auch ein wenig viel Hausfrauen-Psychologie und einige Längen lassen mich leider nur drei Sterne vergeben. Schade.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Tod kommt lautlos, 30. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Tod kommt lautlos (Kindle Edition)
Spannend, mitreissend und gut geschrieben.

Melanie, Ashley und Mia sind einem von Anfang an sympathisch. Auch für Connor und Casey kann man sich gleich erwärmen.

Es reisst einen mit.

Einen Stern ziehe ich ab, für den Zufall, dass Melanie die Serie des Todesengels so schnell erkannt hat und dass mir schon früh klar war, wer sich hinter dem Todesengel verbirgt.

Trotzdem war das Ende einem Thriller entsprechend überraschend.

Klare Leseempfehlung!
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Der Tod kommt lautlos
Der Tod kommt lautlos von Erica Spindler
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