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4,3 von 5 Sternen
Huch&Friends 400159 - Trajan
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2014
Da ich bereits einige Spiele von Stefan Feld besitze (Notre Dame, Die Burgen von Burgund, Strasbourg, Luna) die mir gut gefallen, habe ich mir auch Trajan zugelegt. Einerseits ist Trajan ein typisches Spiel des Autors, andererseits ist Trajan von den genannten Spielen sicher das anspruchsvollste. Es wendet sich klar an Vielspieler und ist nicht als Familienspiel geeignet.

Spielmaterial:
Im Karton befindet sich eine sehr großer 3-fach gefalteter Spielplan der eine perspektivische Darstellung Roms mit Landkarte nach Norden zeigt, je ein Ablagetableau für die 4 Spieler, auf denen 6 kreisförmige Schalen dominieren, die leider nur aufgedruckt und nicht als Schalen ausgeführt sind. Weiterhin gehört zum Spielmaterial eine große Menge verschiedener recht kleiner Plättchen (Bauplättchen, Forumsplättchen, Trajanplättchen, Zusatzaktionsplättchen) die sich nicht ganz leicht unterscheiden lassen, da verschiedene Farben zu eine Sorte gehören und es auch Forumsplättchen mit Zusatzaktionsfunktion gibt. Dazu kommen 3 ausgestanzte Schiffplättchen, einige Papp-Stelen sowie eine große und 15 kleine Holzfiguren für jeden Spieler, eine schwarzer Sack und ein Satz großer Karten (Quartettkartengröße). Weiterhin erhält jeder Spieler 12 sechseckige Holzklötzchen in 6 verschiedenen Farben. Das Material ist durchweg hochwertig: Dicker Karton für die Plättchen und sauber gefräste und lackierte Holzmaterialien. Am Material wurde sichtbar nicht gespart.

Spielschachtel:
Die recht kleine aber hohe Schachtel ist außen auffällig andersartig mit dem Bildausschnitt einer römischen Statue gestaltet. Innen besteht sie nur aus 2 Fächern. Wann fällt den Verlagen endlich auf, dass bei einem Spiel mit unendlich vielen Kleinteilen alles mühevoll aussortiert oder aus Zip-Tüten ausgeschüttet werden muss. Kennen Sie noch Tikal? Oder Anno 1503? Da hatte alles seinen Platz in einem tiefgezogenen Kunststoffinlay. Warum geht das heute nicht mehr? Gerade bei Spielen aus einer höheren Preisklasse.

Spielregel:
Die 12-seitige Spielregel ist außerordentlich gut geschrieben, leicht verständlich und eindeutig formuliert. Obwohl die Regeln recht umfangreich sind, hat man beim Lesen fast den Eindruck ein eher einfaches Spiel vor sich zu haben. Bebilderte Beispiele erleichtern das Verständnis. Die Regeln sind logisch, auch wenn für das eine oder andere Detail während des Spiels einmal nachgeschlagen werden muss, was dank der eindeutigen Strukturierung der Regeln schnell gelingt.

Spielmechanismus:
Trajan ist ein typisches Stefan-Feld-Spiel, d.h. es gibt eine begrenzte Anzahl von Zugoptionen (hier 6), die alle positive Effekte bringen und ein spezieller Mechanismus schränkt die zur Auswahl stehenden Zugoptionen ein. So bereits realisiert bei Notre Dame, Die Burgen von Burgund, Luna und Macao. Die Zugoptionen bei Trajan sind:
- Rohstoffe ziehen oder verschiffen
- Forumsplättchen nehmen
- Bauplättchen nehmen
- Im Senat vorrücken
- Militätaktion spielen
- Tranjanplättchen nehmen
Mit Ausnahme der Trajansaktion sind die einzelnen Züge recht wenig miteinander verknüpft. Insbesondere die Schiffsaktion wirkt sehr wenig integriert. Der Clou an Trajan ist aber der Mechanismus zur Auswahl der Optionen. Dazu gibt es ein Rondell mit 6 Schalen, in denen sich 12 Steine in 6 verschiedenen Farben befinden. Ist ein Spieler am Zug muss er den gesamten Inhalt an Steinen aus einer Schale nehmen und im Uhrzeigersinn auf die nächsten folgenden Schalen verteilen. Die Schale in der der letzte Stein landet wird die aktive Aktion. Anfangs sind alle Steine gleichverteilt und alle Aktionen stehen zur Verfügung doch schon nach wenigen Zügen entsteht ein Ungleichgewicht, bei dem manche Aktionen nicht mehr erreicht werden können. Dies kann für ein, zwei Züge leicht vorhergesehen werden, wird dann aber unendlich kompliziert, wenn man versucht mehrere Züge vorauszuplanen. Ein Zusatzeffekt ist die Aktivierung eines Trajanplättchens (sofern vorhanden), wenn die Steine in der aktivierten Schale dieselben zwei Farben haben, wie das Trajansplättchen. Die Zahl der verschobenen Steine beeinflusst auch die Spielgeschwindigkeit indem ein Pöpel genau diese Anzahl an Schritten auf einer Zeitleiste geht. Nach jeder Umrundung der Zeitleiste wird ein Bedarf des Volkes" aufgedeckt, d.h. ein Plättchen dessen bildliche Darstellung jeder Spieler als Forums- oder Trajanplättchen besitzen sollte. Nach 4 Umrundungen der Zeitleiste werden diese Bedarfe eingefordert uns falls sie fehlen Minuspunkte vergeben. Das Spiel dauert 4x4 Umrundungen, dann wird endabgerechnet. Wer die meisten Siegpunkte hat gewinnt.

Komplexität:
Trajan ist das anspruchsvollste Spiel von Stefan Feld, das ich kenne. Ich finde es noch einen Tick schwieriger als Die Burgen von Burgund und kommt dem Anspruch von LeHavre oder Caylus schon ziemlich nahe. Für Familien mit Kindern ist Trajan ungeeignet, auch wegen der eher trockenen Spielweise. Das Mindestalter gibt der Verlag mit 12 an, wobei ich denke, dass viele zwölfjährige noch erhebliche Probleme mit dem Spiel haben dürften.

2-Spieler-Eignung:
Endlich mal ein Spiel, dass man zu zweit ohne Sonderregeln, ohne Dummy-Spieler und ohne andere Einschränkungen spielen kann und genauso viel Spaß macht, wie zu viert. Erreicht wird dies lediglich über die Anpassung der Menge der ausliegenden Plättchen und der Zuganzahl pro Runde.

Interaktion:
Wer viel Interaktion sucht, in das Spiel seiner Mitspieler eingreifen und sie ärgern möchte, ist bei Trajan völlig falsch. Dies ist ein Spiel mit nur sehr wenig Interaktion. Mal dem Mitspieler ein Plättchen wegschnappen oder ihn im Senat überstimmen ist eigentlich schon alles. Beim Spiel konzentriert man sich schon sehr auf das eigene Brett, was auch herausfordernd genug ist.

Spieldauer:
Trajan gehört zu den längeren abendfüllenden Spielen. Schon 2 Spieler benötigen 90 Minuten, bei 4 Spielern sind ca. 2 ' Stunden einzuplanen. Es müssen schließlich 16 Umrundungen der Zeitleiste gespielt werden, wobei die Anzahl der Züge pro Umrundung sehr stark variiert. Trajan verführt auch viele Spieler zu längeren Denkpausen, so dass schon etwas Downtime zwischen den eigenen Zügen entstehen kann. Hinzu kommt noch ein recht zeitaufwändiger Aufbau des Spiels.

Zufall:
Obwohl Trajan keine Würfel besitzt und die Spieler die Züge selbst am eigenen Rondell planen hat Trajan doch eine ganze Reihe an Zufallselementen. Da sind die ausliegenden Plättchen im Forum und für die Militäraktion, der Warenkartenstapel, die Anordnung der Gebäudeplättchen, die gezogenen Stelen im Senat, die Reihenfolge der Trajanplättchen in ihren Stapeln, die anfängliche Farbverteilung der Steine in den Schalen und der zufällig gezogene Bedarf des Volkes. Damit ist das Spiel deutlich weniger planbar, als es zunächst den Anschein hat. Es kann zu Situationen kommen, wo ein Spieler durch die gezogenen Plättchen oder die Reihenfolge der Trajansstapel deutlich bevorzugt oder benachteiligt wird. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Trajan ein Strategie- und kein Glücksspiel ist.

Strategie:
Da alle Aktionen Vorteile und Siegpunkte bringen kommt es darauf an sich die profitabelsten herauszusuchen. Es hat sich bisher keine überlegene Strategie herausgestellt. Erfolgreich ist vor allem der Spieler, der vor allem die Aktionen spielt, die sonst keiner spielt, jedoch sollte man niemals die Bau- und die Trajanaktion vernachlässigen. Die Bauaktion ist besonders einträglich an Punkten, die Trajansaktion bietet vor allem den Vorteil sich den Bedarf des Volkes dauerhaft zu sichern, was Extrazüge bringt und Punktabzüge erspart.

Gestaltung:
Das Spiel ist schön gestaltet, auch wenn die perspektivische Landkarte auf dem Spielbrett nur für den Spieler wirkt, der unten am Spielbrett sitzt. Das Spiel nutzt eindeutige Symbole, die allerdings recht zahlreich sind und zunächst erlernt werden müssen. Die Spielerfarben und die Farben der Steine auf dem Aktionskreis unterscheiden sich deutlich.

Bemerkungen zum Spielablauf:
Wenn Sie einen Mitspieler haben, der alle Aktionen genau durchrechnet und ewig über jeden Zug und alle Optionen nachdenkt sollten Sie mit ihm nicht Trajan spielen, oder - wenn Sie gute Nerven haben - erst recht, denn irgendwann muss jeder einsehen, dass man Trajan (zumindest im Kopf) nicht vollständig vorausberechnen kann. Ähnlich wie bei den Burgen von Burgund kommt es bei Trajan darauf an aus einem Zug mehrere Aktionen zu machen, und aus jeder Aktion das Maximum an Punkten herauszuholen.

Authentizität:
Auch hier ist Trajan (leider) ein typisches Spiel von Stefan Feld. Der Themenbezug zum alten Rom wirkt schon arg weit hergeholt. Das Spiel spielt sich eher mechanisch und wurde vermutlich zunächst als reine Spielmechanik erfunden, der dann nachträglich ein Thema zugeordnet wird. Das gelang nicht sehr überzeugend - es fühlt sich überhaupt nicht nach Rom an. Mit leichten Abwandlungen könnte es auch auf Papua Neuginea oder auf Alpha Centauri spielen

Zusammenfassend ist Trajan ein gelungenes Strategiespiel, das für Vielspieler geeignet ist, die weniger Wert auf eine überzeugende Spielatmosphäre und mehr Wert auf eine durchdachte Spielmechanik legen. Trajan spielt sich etwas trocken und ist nichts für Dauergrübler. Es geht deutlich über den Anspruch eines Familienspiels hinaus. Neu und innovativ ist vor allem der Zugmechanismus mit den 6 Schalen, weswegen sich das Spiel auch für Leute lohnt, die schon viele Spiele haben.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2012
Trajan hat in unseren bisherigen Spielen zu zweit sofort eingeschlagen. Ohne zusätzlich veränderte Regelmechanismen oder imaginäre dritte Spieler spielt es sich bereits in dieser Besetzung ausgezeichnet und erreichte im zweiten Spiel mit Kenntnis der Regeln nach ca. 90 schnell und spannnend vergehenden Minuten sein Ende.

Das Grundprinzip des Spiels ist dabei denkbar einfach, dennoch immer wieder verzwickt:
auf einem Rondell welches Schalen darstellt bewegt man all seine Spielsteine einer Schale auf die jeweils folgenden Schalen (je ein Spielstein auf je eine folgende Schale), wobei die letzte Schale, die man besetzt immer die Aktion angibt, welche man ausführen darf. So kommt es gern vor, dass man zwar eine Aktion gern ausführen möchte, mit seinem letzten Spielstein jedoch nicht auf der gewünschten Aktion landet und damit schlichtweg leben muss. Das spannende dabei ist, die Anzahl der Steine in der Ausgangsschale gibt an, wieviel sich der Zeitstein nach vorn bewegt und so immer näher dem Runden bzw. Quartalsende entgegenstrebt. Dieses Prinzip ist so einfach wie clever gelöst und das Herzstück des Spiels. Es besticht neben den mittlerweile zu Hauf existierenden worker-placement-Spielen durch neuen Schwung im Mechanismus.

Die eigentlichen Aktionen sind schnell verstanden (Nutzung des Hafens = Spielkarten; Senatsaktion; Trajan-Bogen-Aktion für Zusatzplättchen auf dem Rondell; Legionärsaktion und der Stadtaktion zum Einsetzen in die Viertel Roms). Eine bestimmte Strategie existiert dabei nicht, man kann das Spiel auf verschiedenen Wegen gewinnen und das macht auch den enorm hohen Wiederspielreiz aus.

Eine klare Kaufempfehlung, wer neben den immer wieder gleich anmutenden Arbeiter-Einsetz-Spielen endlich mal etwas Neues möchte. Schnell erklärt und spannend gespielt...was will man mehr!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2014
Habe dieses Spiel meinem Freund geschenkt, weil er Strategie Spiele liebt. Ich bin eher ein "Spontan-Spieler". Mir muss ein Spiel Spaß machen und gut ist...
Und das macht dieses Spiel!!
Erstmal zur Haptik: Die Teile des Spiels sind hochwertig verarbeitet. Zugegeben, es sind viele Teile, aber wenn man mal alles sortiert hat, geht auch der Aufbau ruckzuck!
Die Spieldauer von 30 Min. pro Spieler schafft man, wenn man das Spiel dann ein bisschen kennengelernt hat. Die ersten Spiele haben bei uns fast doppelt so lange gedauert.
Bei diesem Spiel gibt es mehere Wege, Punkte zu erzielen. Und erst am Ende stellt sich raus, wer nun wirklich Sieger ist! Das ist super spannend. Und wie schon geschrieben: auch für "Nicht-Strategen" absolut top!
Wir haben schon mehrere "HUCH" Spiele und wie bei den anderen sind wir auch von diesem absolut begeistert!
Toll, dass man es zu zweit Spielen kann ohne dafür irgendwas umbauen oder weglassen zu müssen! Mein aktuelles Lieblingsspiel........auch wenn's ja eigentlich gar nicht mir gehört :-)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2012
Trajan spielt sich einwandfrei, die Mechanismen greifen phantastisch ineinader und der Mancala-Mechanismus bringt ein neues Spielgefühl mit sich. Sobald eine Partie zu Ende gespielt ist, möchte man die nächste beginnen, um noch mehr Trajan-Plättchen zu nutzen oder längere Aktionsketten mittels der Bauarbeiteraktion und der 2 -Plättchen zu schaffen.Die spannende Wettkampfatmosphäre wird noch dadurch gesteigert, daß der aktuelle Siegpunktstand stets auf der Kramer-Leiste aktualisiert wird.Einfach ein Hammerspiel. Ich bin begeistert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2014
Rezesionen und Videos gibts zu dieser Perle schon genug !

Ich will nur anmerken : Auch im 2 Spieler Modus funktioniert es hervorragent, für mich das beste Spiel von Stefan Feld
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das Spiel ist meiner Meinung nach zu verkopft und überfrachtet. Das sage ich als Fan von "Concordia", "Hansa Teutonica", "Imperial 2030", "Fürsten von Florenz" und "Burgen von Burgund".

Meine Freunde (Vielspieler!), die von dem Spiel sehr angetan und ein großer Fan von Stefan Feld sind, wollten es gestern mit mir spielen.

Die Regeln waren "schnell" (30 Min.) erklärt...

Spielspaß kam bei mir nicht auf...

Ich konzentrierte mich die meiste Zeit auf mein eigenes Board, um eine Möglichkeit zu finden, die gewünschten Züge zu realisieren...

Zitat A.Bolte:
"Der Clou an Trajan ist aber der Mechanismus zur Auswahl der Optionen. Dazu gibt es ein Rondell mit 6 Schalen, in denen sich 12 Steine in 6 verschiedenen Farben befinden. Ist ein Spieler am Zug muss er den gesamten Inhalt an Steinen aus einer Schale nehmen und im Uhrzeigersinn auf die nächsten folgenden Schalen verteilen. Die Schale in der der letzte Stein landet wird die aktive Aktion. Anfangs sind alle Steine gleichverteilt und alle Aktionen stehen zur Verfügung doch schon nach wenigen Zügen entsteht ein Ungleichgewicht, bei dem manche Aktionen nicht mehr erreicht werden können. Dies kann für ein, zwei Züge leicht vorhergesehen werden, wird dann aber unendlich kompliziert, wenn man versucht mehrere Züge vorauszuplanen. Ein Zusatzeffekt ist die Aktivierung eines Trajanplättchens (sofern vorhanden), wenn die Steine in der aktivierten Schale dieselben zwei Farben haben, wie das Trajansplättchen."

Ich suchte ständig die perfekte Zugabfolge und fand es frustrierend, dass selten das Gewünschte klappte/ möglich war(?).

Wir brachen das Spiel nach einer von vier Hauptrunden ab, weil ich keine Lust mehr hatte (Absoluter Einzelfall!!!)

Chancen auf Spaß hat meiner Ansicht nach nur der, der nicht groß versucht, vorauszuplanen... aber ist das nicht der Sinn hinter Strategiespielen?

Noch ein Zitat von A.Bolte:
"Bemerkungen zum Spielablauf:
Wenn Sie einen Mitspieler haben, der alle Aktionen genau durchrechnet und ewig über jeden Zug und alle Optionen nachdenkt sollten Sie mit ihm nicht Trajan spielen, oder - wenn Sie gute Nerven haben - erst recht, denn irgendwann muss jeder einsehen, dass man Trajan (zumindest im Kopf) nicht vollständig vorausberechnen kann."

Da hat er recht und ich werde es wohl kein zweites Mal mehr spielen ;)

Zumal sich das Spiel
- sehr mechanisch spielt (ich hole mir das erste Brunnenplätchen und darf deshalb eine Schiffsaktion ausführen)
- keine Atmosphäre aufkommt (wie etwa bei Imperial 2030)
- man eher für sich spielt, als zu interagieren, und dabei hofft, dass man die richtigen Karten zieht und das Volk die Rohstoffe verlangt, die man hat.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. August 2013
Trajan lässt keine Wünsche offen für tollen Spielspaß. Die Qualität des Spiel ist Top und es wird einfach nicht langweilig.
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2 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2011
Das Spiel macht süchtig. Man versucht immer neue Strategien zu entwickeln um das Spiel zu gewinnen. Absolute Kaufempfehlung für Gelegenheits- und Vielspieler.
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3 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2013
Dieses Spiel ist nicht geeignet für Leute, die einfach loslegen und Spaß haben wollen. Wer sich nicht mit der langwierigen Vorbereitung ausführlich beschäftigt hat, wird wenig Freude an den vielfältigen Regeln haben. Nach mehreren Spielen wird sicherlich Routine eintreten, aber auch vorher kann die Freude verloren gehen. Für mich ein Fehlkauf!
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1 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. April 2013
Wir haben das Spiel verschenkt und haben leider nur verhaltenden Beifall geerntet. Laut Aussage der Beschenkten ist das Spiel schwierig, man braucht lange, bis man die Anleitung verstanden hat.
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