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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grausame Shooter-Perle
Ich möchte gleich klarstellen, dass ich das Spiel noch nicht ausgespielt habe, sondern gerade erst die ersten Stunden erlebt habe. Genau genommen habe ich nur kurz auf Pause gedrückt, weil ich mich wirklich genötigt sah, genau jetzt etwas darüber zu schreiben. Die Rezession ist sozusagen eine kleine Momentaufnahme.

Da die Standardpunkte...
Veröffentlicht am 8. Juli 2012 von J. Reichinger

versus
3.0 von 5 Sternen Apocalypse now - the game ...
Spec ops hinterlässt mich nach seinen soliden 6-8 Stunden Ballerei mit widersprüchlichen Gefühlen.
Einerseits hatte ich durchaus einen "Ach-du-Sch..."- Moment beim großen Twist am Ende, andererseits wollte sich diese Gefühl des permanenten Unwohlseins ob der Kriegsschrecken nicht einstellen. Dafür ist die Präsentation der Handlung...
Vor 3 Monaten von Liston Sativa veröffentlicht


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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grausame Shooter-Perle, 8. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spec Ops: The Line (uncut) (Computerspiel)
Ich möchte gleich klarstellen, dass ich das Spiel noch nicht ausgespielt habe, sondern gerade erst die ersten Stunden erlebt habe. Genau genommen habe ich nur kurz auf Pause gedrückt, weil ich mich wirklich genötigt sah, genau jetzt etwas darüber zu schreiben. Die Rezession ist sozusagen eine kleine Momentaufnahme.

Da die Standardpunkte sicherlich schon oft angesprochen wurden, und sie in diesem Fall bei weitem nicht das wichtigste Darstellen, gehe ich nur kurz darauf ein.

Grafik: Die Grafik mag vielleicht schon ein wenig angestaubt wirken und es finden sich auch einige matschige Texturen, allerdings ist sie ausgesprochen stimmig und erzeugt mit dem tollen Soundtrack (und überhaupt tollem Sound) eine extrem dichte Atmosphäre. Zusätzlich sind die Charaktermodelle sehr gut gelungen und die Inszenierung ist schlicht und ergreifend episch.

Gameplay: Einen Preis für das innovativste Gameplay wird das Spiel nicht gewinnen, allerdings macht es auch nichts falsch und steuert sich angenehm und flüssig (habe bisher nur mit dem Gamepad gespielt). Ein paar nette Ideen (Sandfallen) und Abwechslungen (Geschütz-Sequenzen usw.) wurden auch eingebaut. Es sollte also keine Monotonie aufkommen.

Jetzt allerdings zum ABSOLUT WICHTIGSTEN Teil des Spiels. Die Story!
In den maximal 4 Stunden welche ich bisher gespielt habe, hatte ich glaube ich drei Momente an denen ich das Spiel pausiert habe und versuchte zu verstehen, was zur Hölle ich eigentlich gerade getan habe und wie das passieren konnte. Ich habe das Spiel hauptsächlich gekauft, weil ich wieder einmal einen Shooter mit einer glaubwürdigen und spannenden Story spielen wollte. Aber DAS hatte ich wirklich nicht erwartet. Im Laufe der Zeit habe ich von Rollenspielen, Survival-Horror über Standard-Shooter und Strategie-Spielen eigentlich schon alles gespielt. Aber noch NIE hat mich ein Spiel derartig in seine Welt gezogen, noch nie konnte ich so mit den Charakteren mitfühlen und noch nie hat mich eine Geschichte dermaßen berührt. Es gibt kein Gut oder Böse, kein Falsch oder Richtig. Man wird in einen Krieg geworfen und in diesem Krieg muss man Dinge tun und Entscheidungen treffen die man später bereuen wird. Aber man muss.
Wenn man ein Shooter-Fan ist, findet man in Spec Ops ein solides, stimmiges Spiel mit dem man sicher nichts falsch macht. Wenn man aber auch ein Fan von guten Geschichten ist und sich darauf einlassen kann, wird man dieses Spiel nie wieder vergessen!

PS: Unbedingt in allen Levels die Zusatz-Infos aufsammeln! Ich muss wieder zurück ins Spiel ;-)
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53 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in Dubai, 29. Juni 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spec Ops: The Line (uncut) (Computerspiel)
Nun ist endlich Spec Ops: The Line erschienen. Ob der Titel was meiner Meinung nach etwas taugt, möchte ich euch gerne näher bringen.

Nach einem Sandsturm wurde die Metropole Dubai verwüstet. Eine Truppe von amerikanischen Soldaten wird hinein geschickt, um Überlebende zu retten. Zu denen bricht jedoch der Kontakt ab. Nur ein mysteriöses Funksignal wird noch empfangen. Deshalb werden drei Soldaten hingeschickt, unter der Führung von Captain Walker, um die Lage zu überprüfen. Doch anstatt Überlebende zu retten, beginnt für sie selber ein Überlebenskampf...
Mehr möchte ich zu der Handlung nicht sagen, nicht dass ich ungewollt das Spiolern beginne. Es sei aber gesagt, dass es wesentlich mehr Handlung und diese auch viel mehr im Vordergrund steht, als z.B. Call of Duty. Das finde ich sehr gut, dass es auch mal Abwechslung neben den ständigem Dauergeballere, Explosionen und Script-Szenen gibt. Der Entwickler versucht Krieg nicht als cool darzustellen, sondern seine negativen seiten. Es gibt Szenen, durch die dem Spieler schlecht Gefühle geweckt werden sollen. Szenen, in denen das Leid und der Wahnsinn dargestellt wird. Das gelingt auch, wenn man z.B. durch Räumen läuft, in denen sich die Leichen von niedergemetzelten, unschuldigen Zivilisten stapeln. Was sich von den derzeitigen Shootern auch etwas abhebt, ist dass man, zwar nicht besonders oft, sich für etwas Entscheiden muss. Zum Beispiel rettet man einen wichtigen CIA-Mann, riskiert dabei aber den Tod einiger Zivilisten, oder man rettet diese, riskiert dafür aber den Tod des CIA-Manns. Ansonsten spielt man in der typischen 3rd-Person Perspektive. Man sollte in Feuergefechten besser in Deckung gehen, da man recht schnell stirbt. Der Schwierigkeitsgrad ist deshalb recht hoch, aber nie unfair. Den beiden Teamkameraden kann man den Befehl geben markierte Gegner zielgenau zu erledigen. Sonst agieren sie komplett selbstständig, und erschießen Gegner demnach auch selbstständig. Es passiert aber auch oft, dass sie kurz davor sind in Gras zu beißen. Dann kann man zu demjenigen hingehen, und ihn wiederbeleben oder den anderen Verbündeten den Befehl geben, ihm zu helfen. Was auch ganz nett gemacht ist, dass man oft Scheiben von mit Sand gefüllten Gebäuden zerschießen kann, wodurch die Feinde von eine Sandwelle verschüttet werden. Fast jede Waffe hat einen Sekundärmodus, z.B. einen Schalldämpfer. Was mich überrascht, ist die Tatsache, dass es in Deutschland uncut erschienen ist. Dabei bietet das Spiel einige heftige Szenen, wie oben schon genannt, Leichenberge von Zivilisten. Auch im Kampf ist es unter anderem auch möglich, Köpfe zum zerplatzen zu bringen. Es scheint, als gehe die USK so langsam in die richtige Richtung.
Auch das Technische muss ich natürlich erwähnen. Der Sound ist eigentlich standardmäßig. Was man halt von Shooters heutzutage erwarten kann. Was nerven kann, sind immer die selben Sprüche der Verbündeten (schon nach 5 Kapiteln habe ich den Satz "Da kommt eine Schrotflinte" mehr als genug gehört). Was aber verdammt cool ist, ist der Soundtrack. Der besteht größtenteils aus Rock-Musik. Und zwar klassische Rock-Musik. Auch der fürs Spiel gemachte Soundtrack, ist in diesem Stil gehalten. Das hört sich nicht nur sehr gut an, sondern ist auch eine Abwechslung zu den super mega epischen Kampfmelodien. Grafisch braucht sich das Spiel nicht zu verstecken. Sogar im Gegenteil. Zwar sehen manche Texturen etwas matschig aus, aber besonders die Charaktermodelle sehen einfach nur super aus. Auch die Licht- und Schatteneffekte überzeugen voll und ganz. Auch die Kulissen sind der Hammer. Dubai ist unverbrauchtes Setting. Und es beeindruckt, wenn man aus einem Gebäude auf einem Balkon kommt, und man die Wolkenkratzer von Dubai teilweise im Sand vergrabe sieht, und dazu die Sonne, die einen blendet. Über die Steuerung sage ich nichts weiter. Sie ist ganz gut und die Tastenkonfiguration lässt sich in den Optionen frei einstellen.

Fazit:
Spec Ops: The Line überzeugt durch sein unverbrauchtes Setting, der guten Atmosphäre und der sehr guten Handlung. Das Gameplay ist jetzt nichts Neues. Technisch braucht es sich von der Konkurrenz nicht zu verstecken. Meiner Meinung nach sollte man es zumindest mal ausleihen, denn ich finde, dass wir hier tatsächlich einen kleinen Überraschungstitel haben.

Pro:
+ unverbrauchtes Setting
+ gute Atmosphäre
+ sehr gute Handlung
+ dem Spieler wird gelungen ein schlechtes Gefühl des Krieges vermittelt
+ nie unfair
+ gute Grafik
+ cooler Soundtrack
+ an und zu Entscheidungsfreiheit
+ Hier und da nette Gameplay Ideen...

Contra:
- ...aber größtenteils nichts Neues
- Schwierigkeitsgrad für Anfänger eher ungeeignet
- Sprüche der Verbündeten wiederholen sich
- Spielzeit mit 15 Kapiteln etwas zu kurz
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quality made in germany, 30. Juni 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spec Ops: The Line (uncut) (Computerspiel)
Das Spiel hat mich mehr als überrascht ich dachte erst es ist ein 0815 Shooter der einige std. Spaß bietet im Endeffekt ist es das auch aber auch vielmehr.Die story fand ich echt Hammer Weg vom super Soldaten zur Brutalität des Krieges Wer Filme wie: redux apocalypse now mochte wird das Spiel lieben aber genug zur story ich möchte nicht allzu viel verraten

Hier noch ein paar Punkte:
Die story ist wie erwähnt echt Hammer 11/5*
die Grafik ist nicht maßgebend aber muss sich auch nicht vor vergleichbaren Titeln verstecken 4/5*
das Gameplay ist gut und macht Spaß und besteht im wesentlichen aus von einer Deckung zu anderen laufen und Gegner aufs Korn nehmen 4/5* (Aber erwartet keine Taktikshooter)
Die synchron und Sound sind ebenfalls gelungen 4/5*
Wiederspielwert ist auch meiner Meinung nach vorhandenen 3/5*

Ich konnte allerdings auch ein zwei Schwächen des Spiels feststellen
ein zwei Animationsfehler Und der Schwierigkeitsgrad finde ich ist besonders für Shooter Neulinge etwas zu hoch.

Alles in allem kann ich für das Spiel ohne schlechtes Gewissen eine Kaufempfehlung aussprechen.

(Den MultiPlayer habe ich noch nicht getestet deswegen fließt auch nicht in die Bewertung mit ein)
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Alte" Lizenz-Unreal-Engine von Perfektionisten ausgereizt., 2. Juli 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spec Ops: The Line (uncut) (Computerspiel)
Die neu erscheinenden Games haben alle ein Problem:

bei den großen Spielefirmen steht die Kohle im Mittelpunkt. Es wird ein Budget festgelegt - wenn es ausgeschöpft ist, wird knallhart releast - trotz Mängeln, schlechter Abstimmung, fehlender Tests. Das ganze wird dann zu einem lieblos hingeklatschten Game, das durch Marketing dem offenherzigen Gamer untergejubelt wird und für große Enttäuschung und 1-Stern-Bewertungen sorgt. Die aus den Vorgaben entstehende schlechte Stimmung der Game-Artists spiegelt sich dann im Spiel wieder.

Das ist bei "Spec Ops - The Line" definitiv NICHT so.

Auch wenn nur eine Unreal-Engine als technische Grafik Engine lizenziert hat

und demzufolge grafisch längst nicht mehr auf dem letzten Stand ist (2012), muss man sagen - sie wollten ein sehr gutes Spiel machen, und haben daher alles rausgeholt: bei der Grafik sind sie unreal-mäßig VOLL ans Limit gegangen, um die Lizenz-Investition zu nutzen. Es ist als kleine Firma nun mal heutzutage nicht mehr zu machen, eine eigene Engine zu produzieren, die mit den gängigen mithalten kann - und dann auch noch Wert auf Inhalte zu legen.

Trotz der Negativ-Punkte:

- extrem gescriptete Handlung,
- sehr beschränkter Marsch durch die Kampagne
- grafik technisch nicht aktuell

wiegen die Positiv-Punkte das ganze total auf und es bleibt der Eindruck eines wirklich guten Spiels, wo man merkt, die ENTWICKLER MEINTEN ES ERNST... sie haben aus den Gegebenheiten wirklich alles rausgeholt, was sich in der Atmosphäre und dem Spielspaß wiederspiegelt.

Positiv:

- Aufwendige und überraschende Handlung
- man spürt den Feinschliff überall
- Filmreife Sequenzen mit sehr guter Kameraführung
- gute Musik
- unglaublich gute Kulisse, bemerkenswerte Artwork beim Modelling

Das Speichern nur an Kontrollpunkten fand ich anfangs blöd - andererseits ist mir klar geworden, dass dieses "Sterben - und sofort an gleicher Stelle weiterspielen" im Grunde auch nur eine Maßnahme ist, das Spiel soweit wie möglich zu verkürzen, damit das nächste gekauft wird.

Auch wenn es auch ein Konsolenspiel ist, ist die PC-Umsetzung keineswegs Konsolenkost. Da sind mir ganz andere Konsolen-hingeklatschten-PC- Versionen bekannt, wo einem das kalte Grausen kommt, weil es so mies ist (siehe Resident Evil- Racoon City)

Fazit:

Dieses Spiel ist sein Geld wert. Verglichen mit all den vergangenen Enttäuschungen merkt man endlich mal wieder, dass die Entwickler was wirklich Gutes machen wollten - und weil das so selten ist, sollte man es sich reinziehen.

Viel Spaß damit.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Linearer Spielablauf mit Story wie im Kino, 1. Juli 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spec Ops: The Line (uncut) (Computerspiel)
Diese Rezension spiegelt meine eigene bescheidene Meinung wieder, ich gehe nicht auf die Story ein (DON`T SPOILER)

In Spec Ops: The Line, ist der zweite Part des Namens wörtlich zu nehmen, denn genau so Linear geht es durch das Spiel. Was ich persönlich nicht störend finde, da:

+die Story auch sehr gut in einen Kinofilm gepasst hätte
+es optisch sehr gut in Szene gesetz wurde (ein paar schlechte Texturen ausgenommen)
+die Charaktere so viel "charakter" haben das man mit ihnen fühlt
+es nicht nur sinnloses geballer ist, sondern auch mit taktischen Aspekten gespickt wurde (wenn auch zu wenig)
+die gescripteten Ereignisse gut platziert wurden
+es nicht wieder nur das "ach so tolle Amerika" zeigt

Was aber etwas trübt ist:

-das ich als Casual-Gamer schon weniger als 8 Stunden gebraucht habe um es durch zu Spielen (war aber schon bei Mafia II so)
-das sich die Bewegungen sehr häufig wiederholen (ist aber auch positiv zu sehen, da man es schnell erlernt und jeder schnell in das Spiel einsteigen kann)

Wer das Spiel dann noch mit dem XBox Gamepad spielt hat etwas mehr Spiel-Spaß, weil die Bewegungen einfach auf Konsole ausgelegt sind. Das merkt man deutlich.

Fazit:

Tiefe "schrecken des Krieges" Story die gut in Szene gesetzt wurde.
Gute idee und gut umgesetzt. Kauf Tipp von mir.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mut in die richtige Richtung!, 13. August 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spec Ops: The Line (uncut) (Computerspiel)
Nach langem hin und her habe ich mich dazu entschlossen, nun doch eine Rezension über Spec Ops The Line zu schreiben.
Ich war mir nicht sicher, ob sich die Arbeit lohnt, aber ich kann meine Gedanken dazu wohl doch nicht zurückhalten ;-)
Ich habe vor dem eigentlichen Release des Spiels nicht großartig darüber informiert, kurz vorher gabs einen Trailer, aber hinsichtlich Story etc hatte ich keine Ahnung, was mich eigentlich genau erwarten wird.
Also ging ich ganz unvoreingenommen in das Spiel und ich bin ehrlich - ich erwartete ein Spiel in die Richtung Call of Duty oder Medal of Honor (welche ich nahezu alle gespielt habe). Also etwas wie "zocken, unterhalten lassen, BUMM KRACH Peng - Abspann - fertig".
Doch ich wurde überrascht. Natürlich, ich möchte über zahlreiche Schwächen des Spiels nicht hinwegsehen, und ich habe weiß Gott genug Videospiele gespielt, um behaupten zu können, objektiv das ein oder andere Spiel zu beurteilen, aber was ich hier erlebt habe, war doch neu! Der Grund dafür später.
Bis auf das etwas unverbrauchte Setting (Dubai, von Sandstürmen verwüstete Stadt) bot das Game an sich nicht viel neues. Shooter Standard ließt man in einigen Test, "nichts neues" heißt es dort. Stimmt, gibt nichts dran zu rütteln. Die Unreal Engine stößt halt einfach im Vergleich zu "Battlefield 3" oder "Ghost Recon : Future Soldier" an ihre Grenzen, Texturen sind selbst auf dem PC gerade noch Standard, ohne groß aufzufallen, Anti-Aliasing lässt auch an den ein oder anderen Stellen zu Wünschen übrig. Aber für einen eigentlich doch recht kleinen Entwickler eine zu Entschuldigende Sache. Ton und Gameplay reihen sich auch in den Standard ein, ohne groß aufzufallen, sowohl positiv als auch negativ. Es wurde auf eine Third-Person Sicht gesetzt, mal etwas anderes, und wenigstens gibt es ein Deckungssystem, das einzige, was mir in Battlefield missfällt!
Leider macht gerade dieses System das Spiel an sich etwas zu leicht, zumindest für meinen Geschmack, Einsteiger werden sich trotzdem gefordert fühlen.
Mit rund 15 Kapiteln ist auch hier der aktuelle Stand der Dinge erreicht, nichts worauf man stolz sein sollte, bzw. verstecken muss man sich auch wiederum nicht! Die Zeiten der ewig Langen Shooter Kampangen sind vielleicht einfach vorbei!
Trotzdem vergebe ich Fünf Sterne! Wieso? Kritik wäre berechtigt.
Im Vergleich verliert das Spiel technisch gesehen auf jeden Fall, doch was ich hier honoriere ist der Mut der Entwickler in Sachen Story-Telling!
Die Geschichte mag dem einen oder anderen als "nicht wirklich besonders" vorgekommen sein, und nur aufs Drehbuch beschränkt ist sie das wohl auch nicht. Ich finde aber YAGER traut sich hier etwas, auf das wir im Videospielbereich sehr lange warten mussten, besonders im Bereich der Actionspiele bzw Shooter. Es spielt mit meinen Emotionen, es lässt mich kurz innehalten, und das, was ich gerade tat überdenken. Kurz wurde mir einmal sogar flau im Magen...Endlich, ein mutiger unter vielen, der eine neue Richtung einzuschlagen versucht.
Natürlich kann man hier auf die vielen Fehler hinweisen, und natürlich ist es nicht perfekt, und die einen mögen es als schlechten Versuch werten getreu dem Motto "am eigentlichen Ziel vorbei"...
DOch was für mich zählt, ist der Versuch. Und der ist mir gerne fünf Sterne wert.
Unterm Strich finde ich, dass man auf solche Spiele hoffen darf und kann! Gerne mehr in die Richtung. Endlich spiele, die das 08/15 Geballer von COD hinterfragen und sich vom diesem patriotischen Einerlei-Mist abheben. Und noch mehr freue ich mich darüber, dass es ein deutsches Entwickler Studio gepackt hat!
Verkaufszahlen hin oder her, Vergleich mit COD und BF hin oder her. Macht euch selber ein Bild! Vielleicht ist hier ja der Grundstein in eine neue Shooter-Richtung gelegt worden!
Danke fürs Lesen!
Liebe Grüße
Fabi
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Shooter!, 1. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spec Ops: The Line (uncut) (Computerspiel)
Das Spiel macht ab der ersten Minute richtig Spaß die Grafik ist echt gut geworden und das Spielverhalten ist einfach nur Bombe. Die Geschichte ist echt aufregend und bleibt bis zur letzten Minute echt Spannend kann das Spiel wirklich guten Gewissen empfehlen. Die Kampagne muss sich nicht vor Call of Duty: Modern Warfare 3 oder Battlefield 3 verstecken habe beide gespielt!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Shooter des Jahre, 30. Juni 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spec Ops: The Line (uncut) (Computerspiel)
Nur noch selten gibt es Ego-Shooter die wirklich Fesseln und nicht nur ein leises Gähnen hervorrufen nach dem Moto "Super noch eine Explosion"

Dieses Spiele ist klein aber fein. Es besinnt sich Gott sei Dank zurück auf die stärken der Ego Shooter eine gute Mischung aus Aktion und starken Emotionen. Während andere Spiele in diesem Bereich immer nur auf der Stelle treten und kaum noch interessantes bieten, wird in diesem Spiele eine Perfekte Mischung von beiden geboten.

Die Grafik ist in Ordnung (PC) ich vermisse nur etwas eine ordentliche Kantenglättung, die nicht Perfekten Texturen werden der Konsolen Fassung verschuldetet sein. Trotzdem sieht das Spiel sehr schön aus.

Die Handlung fängt sehr Harmlos an und steigert sich bis zum Ende immer weiter und endet in einen Wahren Feuerwerk

Die KI ist auch in Ordnung und erlaubt sich nur selten Patzer, die Schwierigkeitsgrade könnten etwas schwerer sein, aber auch das wird an den Konsolen Version liegen da Maus und Tastatur einfach besser und genauer ist als ein Gamepad.

Der Sound, kurz Super nur selten gibt es Spiele bei denen die deutsche Stimmen auch mal gut Klinken und richtig mitreisen. Die Dialoge sind alle in Ordnung und auch die Waffen Sounds sind in Ordnung.

Kurz dieses Spiel bietet mehr als Spiele wie Call of Duty, wo man schon mehr Spannung erlebt wenn man nen Buch liest.
Mich hat dieses Spiel voll und ganz überzeugt ich hoffe euch auch damit wir uns auf einen Nachfolger freuen dürfen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schrecken des Krieges, 28. Februar 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spec Ops: The Line (uncut) (Computerspiel)
“Spec Ops: The Line” war meiner Meinung nach der beste Shooter seit langem, und eigentlich einer der besten überhaupt. Die Bewertung unterteile ich in verschiedene Kategrien:

DIE GRAFIK ist so ziemlich das Fortschrittlichste was derzeit möglich ist, und lief auf meinem System butterweich. Außerdem sind die Levels mit einer unglaublichen Liebe zum Detail entwickelt. Die Bewegungen der Spieler sind perfekter als in den meisten anderen Shootern derzeit, speziell beim Nachladen der Waffen ist es eine Freude dem Protagonisten zuzusehen wie er die Munition nachfüllt und alle Bewegungen korrekt durchführt - egal ob er dabei läuft, steht oder gerade in Deckung ist. Dubai als Setting ist erfrischend neu und ungewöhnlich. Mal seilt man sich von einem Hochaus zum nächsten, mal kämpft man sich durch Bürogebäude oder verlassene Nachclubs, oder man rennt um sein Leben durch ein Slum, während die aufgebrachte und verdurstende Bevölkerung einem nach dem Leben trachtet.

DIE STORY ist nichts für schwache Nerven. Es ist in meinen Augen eines der ersten Antikriegs-Games, die den Schrecken des Krieges darzustellen versucht. Seien es versehentliche Phosphorangriffe auf Zivilisten, oder Exekutionen von Gegnern - wobei es oft nicht ganz klar ist, wer die Bösen überhaupt sind. Und genau dieser Aspekt wird auch in die Story eingebunden, und führt dann zu einem Ende das ich so nie erwartet hätte, bei dem man obendrein mehrer Entscheidungsmöglichkeiten hat die dann auch zu einem Epilog führen können, in dem man widerum entscheiden muss was man macht. Ich habe mir somit 3 verschiedene Endszenarien angeschaut. Einziges und wirklich sehr kleines Manko ist, dass es am Anfang eine Szene gibt die im weiteren Spielverlauf nicht weiter erklärt wurde: bei einem Feuergefecht stellt Walker fest dass die Gegner Farsi sprechen, also Perser sind, womit natürlich die Frage aufkommt was die in Dubai machen. Ich habe da schon freudig auf komplexe Handlunsstränge mit verschiedenen verfeindeten Gruppen gehofft, aber letztlich kämpft man dann doch nur gegen die eigenen Leute - also Amerikaner.

DIE INSPIRATION DER STORY kam übrigens vom Film “Apocalypse Now”. Auch wenn dieser in Vietnam und Laos spielt, was ja mit Dubai nichts zu tun hat, ist die Geschichte vom durchgeknallten Colonel eundeutig von Colonel Kurtz (gespielt von Marlon Brando) abgeleitet. Allerdings heisst der Colonel in dem Spiel John Conrad - dies ist wiederum eine Hommage an den Roman “Herz der Finsternis” von Joseph Conrad aus dem Jahre 1899, welcher eine sehr lose Vorlage für den Film war. Wie so oft greifen hier wieder diverse Medien übereinander, aber genau solche Werke habe ich am liebsten. Auch wenn Spec Ops: The Line weder mit dem Film, noch mit dem Buch viel gemeinsam haben, waren diese doch leichte Inspiartionen für die Leute von Yager.

YAGER: Das Berliner Game Studio war mir bisher nicht bekannt, was natürlich auch daran liegt, dass sie erst zwei Titel veröffentlicht haben. Wenn die Jungs derart absurde Summen für Werbung ausgeben könnten, wie sie etwa von Activision für die Call of Duty Games rausgeblasen werden, hätte Spec Ops: The Line sicher ein Blockbuster werden können. Obwohl das Game etliche Preise gewonnen hatte, gab es recht bald ein Sonderangebot auf Steam bei dem ich zugeschlagen habe. Derzeit ist der Preis wieder auf 19,90 - was das Game alle mal wert ist! Wer es unter 10 € bekommt, sollte eigentlich schon ein schlechtes Gewissen haben, den Yager hat ein grandioses Werk “Made in Germany” erschaffen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Apocalypse Now in der Wüste, 30. September 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spec Ops: The Line (uncut) (Computerspiel)
Nachdem ich das Spiel gerade durchgespielt habe kann ich mich nur wundern, daß es hier weniger als 5 Sterne bekommt.
Über die Handlung oder Umsetzung wurde hier ja schon einiges geschrieben, das möchte ich nicht wiederholen. Vielmehr geht es mir um das Spiel als Gesamtkonzept.
Vor allem wurden folgende Kritikpunkte angebracht:
Ja, es gibt Shooter mit besserer Grafik (aber nicht viele)
Ja, es gibt Shooter mit noch klügerer KI (aber nicht viele)
Ja, es gibt Shooter, die eine längere Spielzeit haben (und welche die kürzer sind)
Ja, manche Sprachausgabe wiederholt sich (ansonsten ist die Sprachausgabe perfekt)

ABER
Dieses Spiel hat trotzdem MINDESTENS 5 Sterne verdient.
Zuerst ist es ein grundsolider Shooter der schon auf normaler Schwierigkeit fordert. Was ihn aber aus der Masse heraushebt sind:
- recht unverbrauches Setting (Wüste, Dubai, Rettungseinsatz geht schief)
- Künstlerische Umsetzung: Die Kulissen und Stimmungen sind einfach grandios
- cooler Soundtrack: fetziger Rock mit Anleihen an die Vietnam-Ära
- krasse Storyline die perfekt in Szene gesetzt wird inklusive dramatisches und verstörendes Ende

Kurz: der bisher perfekteste Anti-Kriegs-Shooter!!! Wer Apocalypse Now gut findet erlebt hier die Wiedergeburt in der Wüste. Eine absolute Kaufempfehlung!
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Spec Ops: The Line (uncut)
Spec Ops: The Line (uncut) von 2K Games (Windows 7 / Vista / XP)
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