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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thriller im Criminal Minds Style
Inhalt:
»Schau unter den Fahrersitz, Jessica.« Mit Autobomben zwingt ein Psychopath junge Frauen in abgelegene Waldgebiete und ermordet sie mit einem mittelalterlichen Folterwerkzeug, der Judaswiege. Doch schon bald ist ihm das nicht mehr genug: Er stellt Videos von seinen grausamen Taten ins Netz, getarnt als harte Pornografie. Ein schwieriger Fall für Sam...
Vor 5 Monaten von Jiras Shelar veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Cover und Titel versprachen mehr als drin ist
Ein Psychokiller lockt mit Hilfe von Autobomben seine Opfer zu sich und foltert sie dann mittels der sogenannten "Judaswiege" zu Tode, ein mittelalterliches Folterinstrument. FBI-Agent Burke und sein Team tappen im Dunklen. Gut getarnt scheint der Killer zu sein und stellt dann auch frecherweise seine Taten per Video online. Wird das FBI den Täter schnappen...
Vor 9 Monaten von sk1 veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Cover und Titel versprachen mehr als drin ist, 19. August 2012
Von 
sk1 (Ruhrpott) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Judaswiege: Thriller (Taschenbuch)
Ein Psychokiller lockt mit Hilfe von Autobomben seine Opfer zu sich und foltert sie dann mittels der sogenannten "Judaswiege" zu Tode, ein mittelalterliches Folterinstrument. FBI-Agent Burke und sein Team tappen im Dunklen. Gut getarnt scheint der Killer zu sein und stellt dann auch frecherweise seine Taten per Video online. Wird das FBI den Täter schnappen?

Das Cover versprach mir einen Superthriller, auch der Klappentext war interessant, das war aber schon das einzige. Zwar ist die Geschichte schon oft vorgekommen, Snuffvideos, Serientäter, FBI-Agenten am Rande der Legalität. Und es ist auch nicht wirklich langweilig, daher reicht es hier auch für zwei Sterne. Man hätte aus der Story sicherlich einen sehr spannenden Thriller machen können, die Ansätze sind da, allerdings plätschert das Buch teilweise nur so hin, die "Taten" wurden kaum beschrieben, werden fast ganz der Fantasie des Lesers überlassen, auch die Ermittlungen sind zäh. Kurz vor Schluss kommt kurzzeitig Spannung auf, leider zu vorhersehbar.

FAZIT: Hätte mehr draus werden können, schade.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klang sehr vielversprechend... aber, 19. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Judaswiege: Thriller (Taschenbuch)
Die Geschichte klang sehr vielversprechend. Allerdings war ich etwas enttäuscht. Der Schreibstil holpert phasenweise, erst dachte ich, dass dies an der Übersetzung liegen mochte. Nach ein paar Hintergrundinformationen, kann es aber durchaus sein, dass der Autor die Geschichte selbst auf Deutsch verfasst hat.

Ein Folterinstrument aus dem Mittelalter wirkt sehr grausam (was es mit Sicherheit auch war) ' allerdings konnte der Autor mir nicht die geeignete düstere Atmosphäre vermitteln. Für meinen Geschmack baut der Autor zu wenig Bezug zu den Opfern auf ' wie fühlen sich die Frauen? Die Angst kam bei mir als Leser nicht an. Im Mittelpunkt stehen eher die Ermittler ' aber auch hier fehlt mir der Tiefgang in den Charakteren.

Das Buch wirkte wie ein Abklatsch einer Krimi-TV-Serie, dem 'Mainstream' folgend. Aber allein das Thema kann eine Geschichte nicht retten, wenn dem Leser nicht eine Verbindung zu den Protagonisten ermöglicht wird.

Auch wenn dies das 'Erstlingswerk' des Autors ist, möchte ich durch die Kunst des Schreibens in die Geschichte gesogen werden. Dadurch, dass es ein recht dünnes Buch ist, habe ich es durchgelesen, wäre es anders gewesen, hätte ich das Buch vielleicht abgebrochen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dutzendware für Serienmörderjunkies, 25. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Judaswiege: Thriller (Taschenbuch)
Ein FBI Profiler und seine ehemalige Partnerin jagen einen Serienmörder, der seine Opfer mit einer mittelalterlichen Foltermethode quält und Fotos von ihnen im Internet verbreitet.

Dieser Serienmörderthriller verläuft ganz nach Schema F:
Anfangs tappen die Ermittler im Dunkeln, es tauchen immer mehr Leichen auf bis dem FBI der entscheidende Durchbruch gelingt und es den Killer am Haken hat, leider entwischt er ihnen noch ein, zweimal bis es am Ende zum Showdown kommt, nicht ohne dass jemand aus dem Ermittlungsteam in Gefahr gerät.

So weit, so langweilig, deshalb hat der Autor ein paar Besonderheiten eingebaut nämlich:

1. Der Killer ist der erste Triple-Identity-Killer seiner Art, was einfach bedeutet, dass er viel im Internet unterwegs ist.

2. Das Personenarsenal vor allem in Person von der Einbrecherkönigin Klara 'Sissy' Swell, eine ehemalige FBI-Agentin, die aber eine Bewährungsstrafe ableisten muss und aus dem Dienst geflogen ist, weil es doch eigentlich verboten ist, sich Beweise durch Einbruch zu beschaffen und
dem schlitzohrigen Star-Anwalt Thibault Stein, der wahrscheinlich selbst Osama Bin Laden mit einer Bewährungsstrafe herausgepaukt hätte, dem es gelingt Sissy von ihrer elektronischen Fußfessel und der Bewährungsstrafe zu befreien, weil er mit der Familie des allerersten Opfers befreundet ist und Sissy nun den Täter finden soll.

Leider wirken diese Charaktere nur wie Comic-Figuren und sind nicht wirklich ausgearbeitet, bei Sissy finde ich es sogar bedenklich wie unkritisch darüber hinweggegangen wird, dass sie sich illegaler Methoden bedient.
Es kommt einem sogar vor, dass sie sich geradezu Vorwände sucht, um einen Einbruch zu begehen z.B. ist ihre erste Tat nachdem sie ihre Fußfessel losgeworden ist, dass sie in ein FBI Büro einsteigt. Leider erfährt sie dabei auch nicht mehr, aber die gewünschten Informationen gibt ihr kurz darauf der FBI Profiler Sam, mit dem sie wohl ein Techtelmechtel hatte, ohne großen Widerstand freiwillig heraus.
Dieser wiederum lässt sich von Sissy anstiften, seinen Chef mit eindeutigen Fotos zu erpressen, Sissy als Beraterin ins Team aufzunehmen.

Für meine Begriffe ist der Thriller nur mäßig spannend, es wird zu wenig ermittelt, die wenigen Ermittlungsergebnisse oder Aha-Erlebnisse sind dem Leser allesamt aus Passagen aus der Perspektive des Täters schon bekannt, bevor die Ermittler daraufkommen und nur am Ende steigt die Spannung, weil es dem Täter immer wieder gelingt zu entkommen.

Wer von Serienmörderthrillern nicht genug bekommt, findet hier weiteres Futter, das nicht schlechter als das Meiste der gegenwärtig gängigen Massenware ist, wer aber eine Handlung haben möchte, die er nicht schon dutzende Male vorher gelesen hat und Wert auf glaubhafte Figuren legt, sucht sich lieber ein anderes Buch aus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thriller im Criminal Minds Style, 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Judaswiege: Thriller (Taschenbuch)
Inhalt:
»Schau unter den Fahrersitz, Jessica.« Mit Autobomben zwingt ein Psychopath junge Frauen in abgelegene Waldgebiete und ermordet sie mit einem mittelalterlichen Folterwerkzeug, der Judaswiege. Doch schon bald ist ihm das nicht mehr genug: Er stellt Videos von seinen grausamen Taten ins Netz, getarnt als harte Pornografie. Ein schwieriger Fall für Sam Burke, Psychologe und leitender Ermittler beim FBI. Hilfe von unerwarteter Seite erhält er durch seine Expartnerin Klara »Sissi« Swell, die sich bei ihren Untersuchungen jedoch am Rande der Legalität bewegt. Können sie den brutalen Killer stoppen?

Soweit der Klappentext! Vor allem geht es um die Jagd nach dem Killer, welcher von Sam Burke, FBI Profiler, und dessen Team geleitet wird. Zu diesem Team stößt auch seine Ex-Partnerin Klara Swell. Eigentlich ist sie auf Bewährung da sie Beweise gerne auf illegalem Wege beschafft hat. Doch der findige Anwalt Stein pauckt sie raus. Stein ist ein alter Freund von Adrian von Bingen, dem Ehemann des ersten Mordopfers und will diesem nun helfen den Killer zu fassen. Klara schafft es durch einige Intrigen auch wieder in Sams Team und dieser kann Ihre Hilfe gut gebrauchen, denn der Killer scheint zu klug zu sein und hinterlässt keine Spuren. Klaras unorthodoxen Methoden bringen hier neue Impulse, ebenfalls mithelfen tun der Anwalt Stein und seine Assistentin Pia Lindt.

Und sie müssen sich beeilen denn der Killer hat nicht nur ein neues Opfer in seiner Gewalt, sondern sein Interesse richtet sich auch langsam auf seine Verfolger. Die Jagd nach dem Killer entwickelt sich also zu einer auch für das Team, lebensgefährliche Angelegenheit!

Meinung:
Judaswiege ist ein sehr spannender und interessanter Thriller. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven: Sam Burke, Klara, Stein, Pia, Adrian sowie teilweise des Killers, einiger Opfer und anderer Charaktere die einen kurzen Auftritt haben. Die Konzentration liegen aber auf den ersten 4. Besonders blutig ist der Thriller nicht da die Folterungen und Morde eher beschrieben werden oder nur angedeutet, es kommt also viel Kopfkino zum Einsatz wobei auch nur andeutungsweise mitgeteilt wird welche Folterungen die Frauen alles über sich ergehen lassen müssen. Daher ist das Buch auch für diejenigen gut geeignet die nicht auf Splatter stehen. Da man ja hauptsächlich aus der Perspektive der Ermittler alles erlebt ist dies auch durchaus in Ordnung so, da diese bei den Taten ja nicht dabei sind.

Zu Beginn braucht man etwas um die ganzen Charaktere kennen zu lernen doch spätestens ab Mitte des Buches ist dies kein Problem mehr und man lernt die Charaktere auch lieben. Besonders angetan hat es mir der Anwalt Stein aber auch Klara und Sam Burke. Aber zusammen ergeben alle auch ein gutes Team wo Jeder seine eigenen Fähigkeiten einbringt. Die Schlußfolgerungen der Ermitller sind jederzeit nachvollziehbar, es gibt keine überraschenden Sprünge wo man sich wundert wie die auf einmal darauf kommen. Es ist also durchaus ein relaistisches Buch das auch mit einigen Fernseh-Irrtümern aufräumt, man merkt hier das der Autor selbst in ähnlicher Tätigkeit arbeitet und Ahnung vom Fach hat.

Nachden ersten 100 Seiten wo die Charaktere und die Handlung vorgestellt wird, und es hauptsächlich um Morde aus der Vergangenheit geht, baut sich der Spannungsbogen langsam auf, aber ab dann wird es immer spannender und am Ende rasant, wenn es um aktuelle Morde und Verbrechen geht und es ein Wettlauf um die Zeit wird.

Mir persönlich hat das Buch wirklich gut Gefallen. Es ist flüßig zu lesen. Ich hätte persönlich kein Problem gehabt wenn die Taten des Killers etwas ausführlicher thematisiert worden wären, meiner Meinung nach gehört das zu einem Thriller mit dazu und Niemand darf sich wundern wenn so etwas vorkommt. Aber wie schon gesagt, aufgrund der Gewichtung auf die Ermittler, und nicht auf den Täter, passt es zu dem Buch. Daher hier auch keine Abwertung. Die Charaktere machen Fehler, haben ihre Fehler, und kommen nicht sofort auf die Lösung, sind also normale Menschen und keine Superhelden. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Die Methode, vor allem die Mordmethode, sind sicherlich einmalig im Buchbereich, eine Judaswiege, mehr als kreativ, mit einem Messer oder einer Pistole wird doch sonst immer getötet. Nein das hat etwas, und auch der Killer an sich ist eine interessante Ausnahmeentscheidung. In gewisser Weise wird einem schrecklich bewusst das jeder Normale in der heutigen Zeit zu so einem Täter werden kann, er findet alles was er braucht im Netz oder im Haushaltsladen. Und am Ende gibt es auch noch einen kleinen Hieb gegen die Sozialen Netzwerke, denn ich amüsant finde!

Kann das Buch also wärmstens weiter empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwieriger Fall, 1. September 2012
Von 
M. (NRW, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Judaswiege: Thriller (Taschenbuch)
Zum Inhalt an sich wurde bereits genug geschrieben, weshalb ich mich auf meine (kurze) Meinung beschränken möchte:

"Judaswiege" stellte sich für mich als ein sehr durchschnittlicher Thriller heraus. Mir fehlte es an Spannung, aber auch teilweise an Sympathie für die Figuren der Story. Vor allem Klara und der Anwalt gerieten meiner Ansicht nach zu oft in unrealistische Situationen. Die Idee zwielichtige Internetforen in den Fall einzubinden fand ich allerdings sehr zeitnah und interessant und die Judaswiege selber war mal was Neues. Der Spannungsbogen baute sich erst langsam auf, weshalb das Buch auch gegen Ende flüssiger zu lesen war. Die Pointe des Epilogs fand ich sogar noch im Nachhinein witzig und gelungen.

Alles in allem war dies für mich ein Thriller der Art die man "zur Überbrückung" liest, also eher wenn man gerade nichts an der Hand hat was man unbedingt lesen wollte, auf eine Neuerscheinung wartet oder sich mit einer durchschnittlichen Handlung zufrieden gibt. Fazit: Nicht schlecht, aber auch nichts Besonderes.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nervenkitzel bis zum Schluß, spannend erzählt von David Nathan, 31. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Judaswiege (Audio CD)
Berkeley zögert bei seinem Thriller nicht lange: Ohne großes Vorgeplänkel wird der Hörer mitten in ein rasantes Geschehen geworfen. Es geht um entsetzlich real wirkende Filmausschnitte, in denen Menschen gequält werden und die auf Sado-Maso-Websites auftauchen. Das FBI vermutet einen Serienmörder hinter diesen Videos, der die Qualen nicht nur inszeniert, sondern seine Opfer wirklich tötet.
So bekommt der Hörer das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven geschildert: Mal kurz aus der Sicht der Opfer, bei denen kurz die Situation geschildert wird, in der sie in die Fänge des Mörders geraten - dann wieder aus der Sicht der Ermittler des FBI, der Assistentin eines Star-Anwalts, der sich mit dem Fall ebenfalls befasst, oder der Profi-Einbrecherin Klara.
Wie das alles zusammenhängt enthüllt sich dem Hörer nach und nach, mitreißend beschrieben.

Die Art und Weise, wie David Nathan die Geschichte vorliest, ist die perfekte Ergänzung zu dem Thriller, ebenfalls voller Spannung und sehr lebhaft. Er nimmt mit seiner Stimme den Hörer erst richtig gefangen.

Mir hat der Thriller sehr gut gefallen – und das, obwohl ich Thriller nur gelegentlich höre. Dieses Hörbuch habe ich jedoch innerhalb von drei Tagen (bzw. Nächten) durchgehört, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Ich finde es total spannend und sehr empfehlenswert, vor allem mit Sprecher David Nathan, der erst für den richtigen Nervenkitzel sorgt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wenig grausam, aber sehr spannend, 3. Juli 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Judaswiege: Thriller (Taschenbuch)
Ich wusste nicht was eine Judaswiege ist - und wenn ich ehrlich bin, hätte ich es auch nicht wissen müssen.

Zum Inhalt werde ich hier nicht viel schreiben, dies haben ja bereits andere gemacht.
Daher nur mein Eindruck: Ein wirklich interessantes und spannendes Buch ' wenn auch ein wenig grausam. Dafür ist immer etwas los, die Charaktere sind schön beschrieben (vielleicht ein wenig zu übertrieben) und teilweise fehlt die Auflösung wie der Anwalt (Nebenrolle) was gedreht hat. Schade.

Etwas mehr ausformuliert hätte auch die "Triple Identität" des Täters sein dürfen. Hier wird ein wenig mit Schlagwörtern umgeworfen, aber nichts Fundiertes erzählt oder näher darauf eingegangen. Diese teilweise Unvollständigkeit ist Schade und kostet die volle Punktzahl.

Das Lesen macht auf jeden Fall jede Menge Spass und man möchte zu keiner Zeit das Buch weglegen.
Empfehlen kann ich das Buch aber auf jeden Fall.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch, 19. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Judaswiege: Thriller (Taschenbuch)
Judaswiege ist ein guter Krimi. Leider schafft der Roman es in meinen Augen nicht zum typischen Thriller. Dafür fehlt ihm die nervenzerrende Spannung, die einen nachts aufhorchen lässt, wenn ein winziges unscheinbares Geräusch den Schlaf stört. Die einen dazu bringt das Buch nicht aus den Händen legen zu können.
Das und vielleicht zu viele Protagonisten, deren Charaktere zu wenig beschrieben werden, hemmen den Spaßfaktor beim Lesen.
Aber das Ende ist der Hammer. Hier hat Ben Berkley ganze Arbeit geleistet... Rund um: Ein gutes Buch, bei welchem ich nicht bereue es gelesen zu haben.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sissy und Sam ermitteln - Erstling mit Schwächen, 4. Dezember 2011
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Judaswiege: Thriller (Taschenbuch)
Normalerweise bin ich vorsichtig bei Thrillern- vor allem bei Erstlingswerken, mit blutrünstigem Cover und v.a. das VOX TopThriller Aufkleberchen schreckt mich normalerweise nachhaltig ab. Warum hab ich ihn mir dann gekauft? Tja ich komme einfach nicht an FBI Thrillern mit Profilern und Quantico vorbei. Wahrscheinlich die Schuld von Benton Wesley, der mich nachhaltig beeindruckt hat. Zum Kauf beigetragen hat weiterhin die Tatsache, dass Berkeley das Buch in Deutsch verfasst hat und selbst Profiler ist.

Sam Burke und seine vorbestrafte Expartnerin Klara Sissy" Sewell haben die Hände voll zu tun. Ein Serientäter hat über die Jahre hinweg Frauen bestialisch gepfählt. Er lockt sie mittels einer Autobombe in einen Hinterhalt, quält sie und veröffentlicht Bilder/Videos ihrer höllischen Todesqualen im Netz. Tatkräftig unterstützt werden die beiden FBI-Ermittler von Thibault Stein, dem Anwalt eines Hinterbliebenen des ersten Opfers und seiner Assistentin Pia Lindt.
Alles weitere selbst lesen.

Hm, was soll ich sagen?! Man nehme eine grausame Foltermethode, mische das Ganze mit einer toughen, immer am Gesetz haarscharf vorbeischrammenden, weiblichen Ermittlerin; einen Profiler, dessen Leben von einigen Zwängen geplagt ist und der mal was mit der weiblichen Protagonisten am laufen hatte. Dazu diverse andere Nebenhandlungsstränge in Form einer oder zweiter kleiner Liebesgeschichten, mixe dazu die SM-Szene und einen Club-Ausflug ins schöne Kalifornien; dazu zeige man kleine Innenansichten des Serientäters. All das untermauert man dann noch durch eine kleine Theorie über die Folgen des Internetkonsums für psychisch anfällige Perönlichkeiten genannt "Triple-Identity-Täter".

Tja als routinierter Thriller-Leser über viele Jahre hinweg bleibt mir ein eher schaler Nachgeschmack. Recht interessante Charaktere, die aber nur ansatzweise ausgearbeitet wurden. Viel zu wenig Hintergründe, die ich bei dem Background des Autors erwartet hätte, nur ansatzweise kommt sein berufliches Wissen zum Vorschein. Zudem eine sehr einfach, flapsige und plastische Sprache, die mit merkwürdigen Ausdrücken aufwartet, sowie zu viele unwichtige Nebenhandlungsstränge.

Er schreibt, er kam zu dem Buch, wie die "Jungfrau zum Kinde" UND genau das ist das Problem: Entweder schreibt man, weil man einen inneren Drang (oder wie man das auch immer nennen will)dazu verspürt oder aber man kann es nicht so wirklich. Sicherlich ist er durch seine Vita geradezu prädestiniert, aber Ideen alleine reichen nicht.

Auch das Cover mit den angespitzten blutigen Pfählen, die noch leicht 3dimensional strukturiert sind, finde ich gelinde gesagt geschmacklos und reißerisch.

Fazit: Mangelhafte Umsetzung- ok für einen Erstling (und Respekt für den Mut ins Thrillergenre überzuwechseln ;))
Deswegen glatte 3 * (mit Richtung nach unten). Sicherlich für viele ganz spannend- es kommt eben auf den Geschmack an.
Für den meinigen weder genug Raffinesse noch Spannung. Auch die Spurensuche ist nicht überzeugend.
Gelungen fand ich die Idee, mal die Auswirkungen des Netzes und div. Foren auf die Psyche anfälliger und
gewaltbereiter Täter zu fokussieren. Trotzdem bräuchte ich keinen 2. Fall mit Sissy & Sam.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Triple-Identity, 13. Dezember 2011
Von 
Belle's Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Judaswiege: Thriller (Taschenbuch)
Im Jahr 2004 verschwindet die junge Jessica von Bingen spurlos auf Hawaii. Nur ihr Auto wird gefunden, die Ermittlungen verlaufen im Sande. Rund 7 Jahre später erscheinen kurze Bildsequenzen im Netz, auf denen auch Jessica in reell wirkenden Folterszenen zu sehen ist. Dies ruft das FBI auf den Plan. Der Profiler Sam Burke übernimmt den Fall und zieht seine ehemalige Kollegin Klara 'Sissi' Swell als Beraterin hinzu. Während Sam und Klara mit ihren Ermittlungen beginnen, wird bereits eine erste Frauenleiche gefunden, die ganz eindeutige Folterspuren aufweist. Die junge Frau wurde mit einer sogenannten Judaswiege gepfählt. Und der Serienmörder, der seine Opfer mithilfe einer Autobombe zu abgelegenen Plätzen lockt, um ihnen so habhaft zu werden, hat bereits sein nächstes Opfer ins Visier genommen.

Sam Burke und Klara Swell erhalten unerwartete Unterstützung von dem versierten Rechtsanwalt Thibault Stein, der im Auftrag von Jessicas Ehemann ebenfalls in dem Fall aktiv ist. Und obwohl die Ermittlungen von allen Seiten auf Hochtouren laufen, lässt sich einfach keine Gemeinsamkeit zwischen den Opfern herstellen, der Täter scheint planlos über das ganze Land hinweg zu morden und anschließend Bildsequenzen seiner Folterungen ins Netz zu stellen.

Die Story an sich ist jetzt nicht unbedingt neu, irgendwie hat man alles schon einmal gelesen, aber die Umsetzung ist Ben Berkeley dennoch gut gelungen. Hinzu kommt, dass er sein Fachwissen als Experte für Medien- und Täterpsychologie mit einfließen lässt und dadurch gerade die reine Ermittlungsarbeit durchaus realistisch und überzeugend wirkt.

Ohne großes Vorgeplänkel steigt Ben Berkeley bei seinem Erstlingswerk in die Story ein und so ist man zu Beginn gleich bei der Entführung von Jessica dabei und bekommt schon eine kleine Ahnung davon, wie der Täter agiert. Den temporeichen Erzählstil hält der Autor bei und so entwickelt sich der Thriller bis zum Schluss äußerst spannend und fesselnd.

Die Story erzählt Ben Berkeley aus verschiedenen Perspektiven und lässt hierbei auch den Serienmörder nicht außen vor, ohne hierbei jedoch in irgendeiner Form auf dessen Identität einzugehen. Sein Motiv kristallisiert sich im Verlauf des Thrillers zwar heraus, nach welcher Methodik er jedoch seine Opfer auswählt, dies verrät einem der Autor erst auf der letzten Seite. Und diese Idee fand ich wirklich gelungen. Zudem hat mir gefallen, dass Ben Berkeley nicht zu blutrünstig schreibt. Zwar erklärt er schon, wie die jungen Frauen ermordet wurden, geht hierbei aber nicht sehr auf Details ein. Eher legt er bei dem aktuellen Entführungsfall mehr den Fokus auf die Angst und Verzweiflung des Opfers, was einem beim Lesen stellenweise schon nahe geht.

Vordergründig ist man aber natürlich bei den Ermittlungen und somit beim Team von Profiler Sam Burke dabei. Hierbei stellt man auch ziemlich schnell fest, dass das Verhältnis zwischen Klara und Sam durch ein Ereignis aus der Vergangenheit vorbelastet ist, die Beiden aber doch soweit Profis sind, um dies nicht in ihre Arbeit mit einfließen zu lassen. Zusätzlich wird man auch ständig über die Aktivitäten des Anwalts Stein und seiner Assistentin Pia Lindt auf dem Laufenden gehalten. Zudem gewährt der Autor einem als Leser auch ein wenig Einblick in das Privatleben der einzelnen Mitwirkenden, ohne dies jedoch zu sehr in den Fokus zu rücken. Zudem sind die Wechsel der Erzählstränge recht häufig und zumeist sehr gut gelegt, wodurch die Spannung konstant auf hohem Niveau gehalten wird.

Seine Charaktere sind ziemlich unterschiedliche Typen. Das ist einmal die sympathische, resolute und sture Klara Swell, die für Ermittlungen auch gerne einmal ziemlich unkonventionelle Wege einschlägt. Ihr Pendant ist der Psychiater und FBI-Profiler Sam Burke. Dieser stringent arbeitende, immer korrekt angezogene und eher konservativ eingestellte Ermittler ist zwar nicht immer mit Klaras Aktivitäten einverstanden, deckt sie aber gewissenhaft gegenüber ihren Vorgesetzten. Tja, und dann gibt es noch den älteren Herrn, Rechtsanwalt Thibault Stein. Dieser ist wahrhaft ein Gentleman alter Schule, gewitzt, integer und wirklich mit allen Wassern gewaschen. Und auch er schreckt nicht vor unlauteren Mitteln zurück, wenn diese dem Fall nutzen können.

Fazit: Ein sehr spannender Thriller, der weitgehendst auf blutrünstige Szenen verzichtet, mit einer recht komplexen und schlüssigen Story aufwarten kann und ein Ermittlerteam präsentiert, das überaus sympathisch dargestellt wird.
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Judaswiege: Thriller
Judaswiege: Thriller von Ben Berkeley
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