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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Manga in Buchform
Auf dem Cover von "The Legend of Eli Monpress" wird der Vergleich zu Scott Lynchs "Die Lügen des Locke Lamora" gezogen. Diesem Vergleich kann das Buch nur bedingt standhalten: Zwar sind die Hauptcharaktere beider Bücher Diebe, allerdings beschreibt Lynch seinen Hauptcharakter und dessen Taten mit einem Detailgrad, an den Rachel Aaron zu keinem Zeitpunkt...
Veröffentlicht am 15. April 2012 von Blutiger9er

versus
3.0 von 5 Sternen Amusing read
Storywise nothing grand or special, but featuring an interesting world and witty, well-written dialogues.
So it is worth a try.
Vor 16 Monaten von Amazon Kunde veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Manga in Buchform, 15. April 2012
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Eli Monpress (Taschenbuch)
Auf dem Cover von "The Legend of Eli Monpress" wird der Vergleich zu Scott Lynchs "Die Lügen des Locke Lamora" gezogen. Diesem Vergleich kann das Buch nur bedingt standhalten: Zwar sind die Hauptcharaktere beider Bücher Diebe, allerdings beschreibt Lynch seinen Hauptcharakter und dessen Taten mit einem Detailgrad, an den Rachel Aaron zu keinem Zeitpunkt herankommt - wo Locke Lamorra genial wirkte, sind die Pläne von Eli Monpress für seine Coups weitestgehend simpel gestrickt. Beispiel: An einer Stelle des Buchs gelingt es Eli Monpress nach wenigen Minuten Vorbereitung mit Hilfe einer Verkleidung in eine angeblich top gesicherte Festung UND auf direktem Wege in deren Schatzkammer zu gelangen. Bei Locke Lamora sind Verkleidungen höchstens ein kleines Puzzlestück eines großen Plans.

Die Stärke des Buchs (das eigentlich aus drei kleinen Einzelbüchern besteht) liegt ohnehin in der Welt, auf der die Geschichte basiert. Auch hier gibt es "Magier", allerdings leihen sich diese ihre Kraft anstatt quasi aus dem Nichts per *hex* *hex* *ping* *ping* einen mächtigen Zauberspruch zu wirken. Die Grundidee hinter dem Buch ist, dass jeder Gegenstand - egal ob Bäume, Nägel, Stürme oder Berge - eine Seele, einen "Spirit", innehaben. Die Kraft der Magier basiert nun darauf, dass sie mit diesen Spirits kommunizieren und ggf. zu ihren Vorteilen nutzen können. So gelingt es beispielsweise Eli Monpress gleich zu Beginn des Buchs, aus einem Kerker zu fliehen, indem er die Tür davon überzeugt, die zwickenenden Nägel, die sie im Rahmen halten, abzustoßen.
Dazu muss man allerdings auch sagen, dass Eli Monpress damit eine Ausnahme darstellt und dass die restlichen Magier fremde Spirits nicht in dieser direkten Weise beeinflussen können. Stattdessen binden sie die Spirits an sich und tragen sie an Ringe oder Amulette gebunden die ganze Zeit mit sich. Ein Kampf zwischen zwei normalen Magiern (oder wie das Buch sie nennt: "Spiritualists") kann dann so aussehen, dass sie sich gegenseitig ihre Feuer-, Wind- oder Stein-Spirits auf den Hals hetzen. Vielleicht stehe ich mit dieser Meinung alleine dar, aber zumindest mich erinnert dieses Prinzip stark an Pokémon.

Womit wir auch schon bei dem nächsten Punkt wären, den ich bereits in der Überschrift als "Ein Manga in Buchform" umschrieben habe. Ich war alles andere als überrascht, als ich gelesen habe, dass Rachel Aaron Manga Fan ist. Denn selber als Manga Leser habe ich mich häufig an die bekannten Prinzipien aus (Shonen-)Mangas erinnert gefühlt. Einige Beispiele:
- Die Charaktere handeln nach einem Ideal,d as sie steuert: Eli Monpress will einfach nur das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld erhöhen und ein Schwertkämpfer ("Josef Liechten"), der ihn auf seinen Abenteuern begleitet, will lediglich gegen starke Kopfgeldjäger kämpfen (One Piece?)
- Sowohl Eli Monpress als auch Josef Liechten verfügen über einzigartige Fähigkeiten oder Gegenstände und streben danach, immer stärker zu werden (trifft auf jeden Shonen-Manga zu)
- Je mächtiger ein Spirit ist, desto schwieriger ist es natürlich, es zu fangen und/oder zu kontrollieren (Pokémon)
- Einige Kämpfe laufen nach dem typischen Shonen-Strickmuster ab, dass der Held zuerst vermöbelt wird und dann durch seine geniale Fähigkeit das Blatt noch wenden kann
- usw.

Negativ will ich das dem Buch keinesfalls ankreiden, mir ist es jedoch zumindest so stark aufgefallen, dass ich es hier erwähnen musste. ;)
Der größte Kritikpunkt, den ich an dem Buch habe, ist die anfangs sehr lückenhafte Darstellung der Charaktere. Man könnte teilweise das Gefühl haben, ein Vorgängerbuch verpasst zu haben, dermaßen hartnäckig weigert sich die Autorin, die Hintergrundgeschichten der jeweiligen Hauptcharaktere zu erzählen. Wie weiter oben geschrieben, besteht das Buch aus drei kleineren Einzelbüchern. Ich würde allerdings soweit gehen zu behaupten, dass erst durch die Zusammenführung dieser drei einzelnen Bücher am Ende EIN komplettes Buch wurde.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass das Buch zwar an einigen Kinderkrankheiten kränkelt, aber zu keinem Zeitpunkt langweilig ist. Denn gerade da lag ja der Kritikpunkt Einiger an Locke Lamora: Bei Eli Monpress ist zwar alles eine Spur simpler und weniger detailliert erzählt, aber dadurch ergeben sich auch keine Längen. Fantasy-Fans, deren Interesse über das übliche 0815-Magiesystem hinausgeht, sollten sich das Buch auf jeden Fall holen. Bei dem sehr günstigen Preis von knapp 13 Euro für knapp 1000 Seiten kann man ohnehin kaum was falsch machen. ;)
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3.0 von 5 Sternen Amusing read, 20. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Legend Of Eli Monpress (Legend of Eli Monpress Collection) (Kindle Edition)
Storywise nothing grand or special, but featuring an interesting world and witty, well-written dialogues.
So it is worth a try.
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