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am 4. April 2012
Ein herausragender Hauptdarsteller, die weitere Besetzung ebenfalls außergewöhnlich gut, ist Homevideo ein Film, der kein Unterhaltungskino bietet, der den Zuschauer eher direkt in die wie dokumentarisch wirkende Handlung mit hineinzieht. Die Folge: Man leidet und schämt sich mit, fürchtet sich, gerät in Panik und Verzweiflung, hofft, und will nicht aufgeben usw., die ganze Palette. Ich kann mich nicht erinnern, je einen Film gesehen zu haben, der mich noch Wochen später derart intensiv beschäftigt hat. Große Leistung aller Beteiligter.
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am 4. April 2014
Ich habe den Film unlängst auf 3sat gesehen.
Es ist nun nicht so, als ob ich Diskriminierung im Jugendalter nicht selbst kennen würde - '61er Jahrgang - und schwul - da war "das" noch nicht en vogue.

Nur - die Mittel, Einem auf die Nerven zu gehen (verharmlosend ausgedrückt) waren einfach noch nicht so effizient; der "Kriegsschauplatz" war überschaubar - ja - in gewisser Weise "kontrollierbar".

Heute verbreitet sich Information wie ein Virus.

Man hat keinen Impfstoff (Recht auf "Vergessen" im Internet) - er wäre herzustellen - nur will man das offenbar nicht.
Man nimmt lieber - der (Ich würde gerne annehmen: Freiheitlichen, aber: In Wirklichkeit: Wirtschaftlichen) Interessen folgend in Kauf - dass es eine (derzeit noch) überschaubare Anzahl Opfer gibt (Opfer: Die, welche statistisch in Erscheinung treten - nicht die - leider - die still leiden).

Ich bin bestimmt kein Gegner von www oder Möglichkeiten der weltweiten Verfreundung via sog. "sozialer" Plattformen.

Ich möchte auch keinesfalls mehr staatliche Kontrollen (Oh Gott - noch schlimmer).

Ich möchte mehr *Gewissen*.

All das ist für mich die Quintessenz dieses Filmes - hervorragend umgesetzt.

Abgesehen davon:
Ich fand den Hauptdarsteller absolut glaubwürdig - so dass mir sogar zeitweise Jonas Nay leid tat - und nicht nur Jakob...
Kompliment!
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am 20. Januar 2012
Mobbing (!) - Fast jeder kennt es, viele sprechen darüber, und glaubt man den Studien, dann ist fast jeder von uns schon irgendwann einmal in seinem Leben, in der Schule oder im beruflichen Alltag, Opfer dieser entsetzlichen Form der Diskreditierung und Entwürdigung der Persönlichkeit geworden. - Aber können wir etwas dagegen tun, oder anders ausgedrückt, können wir uns wirklich davor schützen?

Mobbing hat mittlerweile sehr viele düstere Gesichter und heimtückisch versteckte Fassetten. Sowohl als Sozialpädagoge, der tagtäglich mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, aber auch als Schöffe des Heidelberger Amtsgerichtes weiß ich, dass Mobbing eine sehr schwer nachzuweisende Tat ist, weil beim Mobbing, anders wie zum Beispiel bei einer Körperverletzung, dem Opfer kein sichtbarer Schaden entsteht.

Mobbing ist aber nichts gänzlich Neues; Mobbing hat es in unserer Gesellschaft immer schon gegeben. Während sich das herkömmliche Mobbing, oder die klassische Rufmordschädigung früher noch auf kleinere Gruppen - eine Peergroup, eine Schulklasse, eine Abteilung eines Betriebes oder eine Mannschaft - beschränkte, eröffnet das Cyber-Mobbing im Internet den Tätern eine ganz neue Dimension eine bestimmte Person (ein Opfer) mit einem einzigen Mausklick moralisch vollständig zu vernichten. Laut Umfrage ist bereits jeder dritte Schüler (?!) schon einmal Opfer von Cyber-Mobbing geworden, was meiner Meinung nach nicht nur ein erschreckend hoher Prozentsatz ist, sondern vor allem auch ein deutliches Alarmzeichen dafür, dass in unserer Gesellschaft, besonders im zwischenmenschlichen Bereich, irgendetwas nicht mehr in Ordnung ist oder absolut schief läuft.

Der Film - Homevideo - beschäftigt sich ganz mutig und detailliert, aber vor allem sehr abschreckend mit dem Thema Cyber-Mobbing und seinen katastrophalen Folgen für das Opfer. Jakob ist ein sehr introvertierter 15-jähriger Junge, der sich Mitten in der Pubertät befindet. Die Beziehungsschwierigkeiten der Eltern, bzw. die Auseinandersetzungen mit seinen Eltern, sowie die Probleme in der Schule, die erste große Liebe und die ersten sexuellen Gefühle und Wünsche kennzeichnen seinen Lebensalltag. Jakob hat aber auch ein ganz großes Faible für Videos, und so filmt er fast alles, was ihn persönlich interessiert, und eines Tages leider auch sich bei seiner Selbstbefriedigung. Unglücklicher Weise kommt dieses Video in die Hände seiner Klassenkameraden, die keine Skrupel davor haben es ins Netz zu stellen, und sofort an ihre Freunde weiter zu verschicken. In sekundenschnelle verbreitet sich dadurch das Video unter den Schülern, und alle können nun Jakob in dieser extrem peinlichen Situation sehen, und das Massenmobbing oder die Effektivität des Cyber-Bullings nimmt so seinen schrecklich vernichtenden Lauf.

Hervorzuheben ist hier ohne Zweifel die großartige schauspielerische Leistung des jungen Jonas Nay, der sowohl die Rolle, als auch die typischen Verhaltensweisen des Mobbing-Opfers so realistisch spielt, wie ich diese auch von meiner beruflichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen her kenne. Aufgrund der Authentizität wird der Zuschauer nicht nur in schockierender Härter mit dieser aktuellen und kaltblütigen Tat konfrontiert, sondern leider auch mit der traurigen Tatsache, dass wir uns vor dem Cyber-Mobbing nicht wirklich schützen können, weil es von JEDER Person, zu JEDER Zeit und an JEDEM X-beliebigen Ort, und sogar noch ANONYM durchgeführt werden kann.

Natürlich können sich die Verantwortlichen Gedanken darüber machen, welche Möglichkeiten es gäbe, uns vor Cyber-Mobbing zu schützen, aber einen Schutz für die Opfer - selbst wenn es ihn morgen gäbe - löst nicht das eigentlich Problem, nämlich, dass es sehr viele Menschen (Täter) gibt, die so etwas machen, und dass wir bereits in der Ersten Schulklasse sehr viele Kinder finden, die Mobbing aktiv gegenüber ihren Mitschülern praktizieren. So leistet der Film - Homevideo - einen sehr wichtigen und aufklärenden Beitrag zu diesem Thema, und sollte deshalb auch in jeder Schulklasse gezeigt und besprochen werden.
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am 6. Januar 2012
Der Film Homevideo ist ein Meisterwerk der psychologisch korrekten Darstellung von Menschen und ihren Motiven. Schonungslos wird der Abgrund eröffnet in den der Protagonist und man selbst als Zuschauer stürzt.Es ist manchmal kaum auszuhalten, wie das Schicksal seinen Lauf nimmt.
Deutlich wird die Fehlbarkeit aller Beteiligten. Kein Mensch kann sich entziehen und jeder ist auf Grund eigener Probleme blind gegenüber der Situation oder gefährdet, zum Mittäter zu werden.
Meine Schüler der 10. Klasse, die alle den größten Teil ihrer Freizeit in sozialen Netzwerken und chatrooms verbringen und alles ,was nicht niet- und nagelfest ist, ins Netz stellen, waren geschockt.Bei ihnen hat ein Nachdenken endlich begonnen.
(Allerdings gibt es auch Erwachsene die beim cybermobbing ihrer Kinder aktiv mitmachen).
Homevideo bringt den Ist-Zustand des gesellschaftlichen Lebens Jugendlicher so auf den Punkt, wie es vor 7 Jahren der Film "Wut" erreichte.
Homevideo sollte jeder sehen !!
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Januar 2012
Eigentlich unfassbar welche Abgründe sich auftun bei den Schülern einer 10.Klasse.

Jakob ist ein netter gutaussehender Schüler und in diesem Alter natürlich oft triebgesteuert, was völlig normal ist, die frisch aufgekeimte Sexualität meldet sich ständig und will befriedigt werden. Die Onanie ist für die Jungs in diesem Alter wirklich überhaupt nichts Besonderes, im Gegenteil, um es etwas überspitzt zu sagen, sie ist alltäglich.
Dazu kommt natürlich das ständige Hantieren der Jugendlichen mit Internet, Handy, Notebook, Web-Cam etc. Auch dass Jakob einen Akt der Selbstbefriedigung nun auf Video aufgenommen hat ist nichts Schlimmes.

Wie unreif und zugleich brutal seine Mitschüler jedoch mit diesem Video umgehen, wie sie versuchen ihren Kollegen zu erpressen mit etwas was sie selbst täglich tun, das ist wirklich abscheulich, sie stellen den Jungen in die Reihe eines Verbrechers, eines der sich schämen müßte für etwas, was auch sie täglich tun. Nur aufgrund ihrer Durchtriebenheit und ihrer Sensationssucht versuchen sie einen anderen zu vernichten. Was diese Enge bedeutet, in die Jakob getrieben wird, kann eigentlich keiner in seinem Umfeld so richtig ermessen oder gar nachfühlen.

Ich bin überzeugt dass dieser Sadismus, der hier zweifelsfrei auftritt, sich in vielen anderen Situationen ebenso ereignet.

Insgesamt ist der Film großartig inszeniert und der junge Jonas Nay spielt seinen Part mit Bravour, wie man es sich nicht besser vorstellen könnte. Der Film wirkt zu keinem Zeitpunkt gekünstelt oder aufgesetzt, es wird nichts überspannt und nichts verharmlost, eine sehr seltene Leistung in einem Film unserer Tage.
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am 19. März 2012
Über "Homevideo" ist viel gesprochen und geschrieben worden - mit Recht!
Der Film ist aufwühlend, denn die Darsteller spielen gut und die Geschichte ist schlüssig. Sie zeigt sehr authentisch, welche Folgen Cyber-Mobbing haben kann - diese sind zwar sehr drastisch, aber durchaus realistisch. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Schulunterricht, der Cyber-Mobbing verhindern soll, bei weitem nicht so eindrucksvoll und wirksam ist wie Betrachtung dieses Films. Es ist meines Erachtens dennoch darauf zu achten, ob die Schüler das Ende aushalten.
Aber auch einer volljährigen Privatperson, die mit alledem nicht persönlich konfrontiert ist, lege ich diesen Film ans Herz.
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Der Film ist der Hammer. Ich kann mich all den superguten Bewertungen nur anschliessen. "Homevideo" ist ein Film den man einfach gesehen haben muss. Da schon viel auf die Story eingegangen ist will ich nur sagen, dass das Drehbuch, die Schauspieler und die tolle Regie einfach echt genial und überragend sind. Dazu kommen super gute Dialoge und klasse Musik. Es lohnt sich auch unbedingt den Film mal mit dem Audiokommentar zu schauen - absolut tolle Infos was vor und hinter der Kamera so alles passiert ist.
Kaufen!!! "Homevideo" ist ein toller und sehr emotionaler Streifen der weit weit heraussticht aus der grossen Masse. Glückwunsch an die Produzenten!!!
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am 18. Februar 2012
Der Film ist wirklich sehr gut gemacht. Doch sollte der Film nicht einfach als "DVD-Abend" geschaut werden. Wir habe ihn im Rahmen eines Jugendabend zum Thema Mobbing gezeigt. Die anschließende Diskussion hat deutlich gemacht, dass sich viele der Jugendlichen in ähnlichen Situationen wieder gefunden haben.
Fazit:
Der Film ist sehr gut gemacht und ist ein guter "Opener" zu dieser Themenreihe.
Doch sollte darauf geachtet werden, dass der Jugendkreis nicht zu jung ist, die Altersfreigabe von 12 Jahren sehe ich kritisch.
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am 25. August 2014
Als Jugendmedienschutzberater habe ich diesen Film selbstverständlich in meiner Sammlung. Es handelt sich um eine preisgekrönte ARD-Produktion, der es gelingt, auch junge Menschen wachzurütteln. Es geht hier um einen Schüler aus schwierigen familiären Verhältnissen, der für sich selbst Raum und Stabilität sucht, indem er sein Leben auf Video aufzeichnet. Leider gerät seine Digitalkamera, die auch höchst Brisantes enthält, in die Hände einiger verantwortungsloser Mitschüler, die das vorhandene Material in sozialen Netzwerken veröffentlichen. Ein Albtraum aus ungewolltem Sexting und Cybermobbing nimmt seinen tragischen Lauf. Schule, Elternhaus und Freunde werden in ihrer dramatischen Hilflosigkeit glaubwürdig portraitiert. Dieser Film macht erneut deutlich, wie dringend Jugendmedienschutz fest in unserer Gesellschaft verankert werden muss.
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TOP 50 REZENSENTam 3. Januar 2013
Ich mag Filme mit Wotan Wilke Möhring. Das war der eine Grund, mir diesen Film anzuschauen. Außerdem dachte ich mir, es sei an der Zeit, meinen Kindern nicht wieder eine Komödie oder einen Actionfilm anzubieten. So erzählte ich nicht viel und meinte nur, dass wir heute einen Film übers Internet schauen, denn schließlich sind wir ja alle online.

Die Rezension habe ich gleich danach geschrieben, denn am besten schmeckt das Essen, wenn es noch warm ist.

Der Film handelt vom mitten in der Pubertät stehenden Jakob, der neben Gitarrenspielen auch gerne Videos dreht. Dabei filmt er nicht nur seine Familie, sondern manchmal auch sich selbst. Als seine Kamera samt prikärer Privataufnahmen durch einen dummen Umstand in die Hände zweier Mitschüler fällt, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Anfangs konnte man den Film noch lustig finden, doch spätestens als das Homevideo online ging, blieb auch den albernen Teenies das Lachen im Halse stecken. Die Eltern von Jakob sind mehr mit sich selbst beschäftigt und Jakob ist nur dann wichtig, wenn sich sein Vater dadurch als Polizist profilieren kann. Sicher ist der Film an einigen Stellen vorhersehbar, doch genau an diesen Stellen geht es dem Zuschauer wie Jakob: Man vermutet, was passieren könnte, aber passiert es auch tatsächlich? Wird er die Situation durchstehen?

Wer kennt nicht Tim Ribberink oder Amanda Todd? Beide fielen dem Facebook Mobbing zum Opfer. Schon alleine deswegen ist dieser Film real. Es kann einfach jeden treffen. Eine Unachtsamkeit reicht schon aus, und man findet sich unauslöschbar im Netz wieder. Egal wo man sich befindet, es holt einen immer wieder ein.

Man wünscht sich, dass Jakob, der sympathische Junge von nebenan, einen anderen Weg geht. Man fiebert mit und hofft auf ein Happy End.

Wie das Ende auch aussehen mag, es wird einen noch lange gedanklich beschäftigen und ich wünsche mir, dass auch diejenigen den Film zu Gesicht bekommen, die gedankenlos mit ihren Daten im Netz hausieren gehen als auch die, die sich am Mobbing anderer vergnügen. Vielleicht regt er ja zum Um- oder Nachdenken an.
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