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TOP 500 REZENSENTam 23. August 2012
In diesem Buch sind zwei Beiträge zur Klimapolitik publiziert.

Der erste Beitrag stammt von Ross McKitrick, er ist einer der Umweltökonomen, der die sog. Hockey-Schläger-Kurve - auf diese Kurve wurden ungeheuerlich grauenhafte Thesen aufgebaut - zur Erderwärmung widerlegte. In diesem Beitrag untersucht McKitrick die theoretischen Grundlagen der Klimapolitik unter den normalen Gegebenheiten einer Welt voller Unsicherheiten. Dabei konstatiert McKitrick dass eine vernünftige Energiepolitik nicht einfach heißen kann Energiesparen um jeden Preis, sondern heißen muss, dass die Energie effizient einzusetzen ist. Die politischen Vorgaben nennen - egal wie die Umschreibungen und Formulierungen auch ausfallen - eigentlich nur Energie ist einzusparen, koste es was es wolle. Da aber die Energie an und für sich schon - wie alle Güter - knapp ist und damit ungehemmtes Wachstum per se unmöglich macht, kommt es auf effizienten Einsatz der Energie an, um Wachstum zu ermöglichen. Das Einsparen von Energie um jeden Preis, führt nur zu einem abwürgenden Effekt der gesamten Wirtschaftsleistung, da so eine Politik nur die Kosten nach oben treibt - und so also eine Zunahme der Wohlfahrt für alle verhindert.

Der zweite Beitrag des Buches ist aus der Feder von Manuel Frondel, der am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung tätig ist. Manuel Frondel seziert in seinem Text die Klimapolitik der EU und auch insbesondere die deutsche Klimapolitik. Die Co2-Politik der EU und das deutsche EEG führen für Frondel zu erheblichen Wohlstandsverlusten. Hinzu kommt, dass diese Politik ihr Ziel, die Umwelt zu schonen und zu entlasten, verfehlt, denn nach Frondel wurde weltweit kein Gramm Co2 eingespart! Die EU-Klimapolitik ist kein Vorzeigebeispiel, sondern vielmehr das Gegenteil - ein abschreckendes Beispiel anmaßender und verfehlter Politik.

Den Schlussfolgerungen der Autoren lässt sich gut folgen. Persönlich glaube ich, dass die Politik diese negativen Folgen will, um mittels dieser Politik weitere Bausteine für einen EU-Super-Zentral-Staat zu eruieren, ein Monster, welches es möglich machen soll die individuellen Rechte der Menschen noch besser von unten nach oben hin zu den Mächtigen zu verteilen.
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am 23. Dezember 2011
Ein Buch, dass man sich anschaffen sollte, wenn man sich der Problematik "Klimawechsel" und "Klimapolitik" mal aus einem anderen Blickwinkel nähern will. Gerade jetzt wo das Kyoto-Protokoll in eine Sackgasse geraten zu sein scheint und wichtige Staaten wie Kanada einfach aussteigen, ist die Diskussion wieder von aktuellem Interesse. Auch wenn ich nicht immer mit den Autoren der Beiträge übereinstimme, kann ich das Buch sehr empfehlen, da es mir viele neue Denkanstösse gegeben hat.
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