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301 Rezensionen
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247 von 288 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nightwishs Magnum Opus
Im Prinzip ist es immer einfach mit einer Floskel eine Rezension zu beginnen. Im Falle von Nightwish wäre es wohl, dass die Band sicherlich nicht unumstritten in der Metal Szene ist, viele sie hassen oder nicht für Voll nehmen, während andere sie abgöttisch lieben. Das mag auch alles stimmen, allerdings wird wohl niemand bestreiten, dass Nightwish...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2011 von SpaceDyeVest

versus
58 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsenes und kontroverses neues Nightwish-Werk
Die Meinungen und Emotionen bei IMAGINAERUM gehen ersichtlich sehr auseinander,und letztlich lässt sich die Kontroverse auf einen zentralen Punkt reduzieren: IMAGINAERUM ist weniger klassisches (Symphonic-) Rock-Album, sondern eher ein Rock-Musical. (Und darüber hinaus eines, das 1. eher burlesk daherkommt und 2. zu dem noch die eigentliche Bühnenshow -...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2011 von Ein Kunde


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31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 3. Dezember 2011
NUR MEINE MEINUNG :):
Ich habe das Nightwish-Album mittlerweile mehrmals angehört und kann nur sagen, dass es auch dann nicht besser wird. Leider. Die einzigen Songs, die meiner Meinung nach noch ganz nett anzuhören waren (so mochte ich "The Crow, the Owl and the Dove", "Turn loose the mermaids" anfangs gerne, wobei letzteres mich von vorn herein eher an einen Song von Loreena McKennitt erinnerte als an einen von Nightwish), werden schon nach mehrmaligen hören langweilig. Sie "plätschern" einfach dahin ohne das auch nur ein etwas anderes Element (z.B. ein starkes Gitarrensolo?) eingesetzt wird, um das monotone Spiel zu durchbrechen. Das was meiner Meinung nach in diesen Songs fehlt, wurde bei den anderen zu intensiv beigemischt: Orchester und Chöre bis zum Abwinken wurden in sämtliche Lieder hineingepresst, ob sie in das Lied bzw. an die Stelle im Lied passen oder nicht. Das war für meinen Geschmack einfach zuviel des Guten.
Dem folgt die schwache Stimme der Sängerin, die absolut in den Hintergrund der Musik rückt...Wenn schon so eine dünne Stimme vorhanden ist, warum regelt man sie nicht in den Vordergrund der Musik? Technisch ist das doch schließlich möglich (und ich gehöre nicht zu den hartnäckigen "Tarja"-Fans, falls jetzt wieder diese böse Kritik kommen sollte, das letzte Album mit Anette war großartig :) ). Auch ist ihre Stimme für viele Songs einfach nicht geeignet, grade bei den schnelleren Nummern kommt sie schnell an ihre Grenze. Vielleicht ist das der Grund, weswegen auf dem Album schnellere Songs eher Mangelware sind.
Mein nächster Kritik-Punkt ist das "Zirkus"-Motiv, welches sich durch das gesamte Album schlängelt und zumindest mich furchtbar nervt. Mancher mag die CD dadurch als "Gesamtkunstwerk" ansehen, ich finde da hat es sich jemand ziemlich einfach gemacht und dieses durch das Einführen diverser Zirkus-Melodien als ein solches zu kennzeichnen versucht....Generell kann man sagen, dass das Album eine Mischung aus Soundtrack, Musical, sogar einem Jazz-Song (was hat das bitte noch mit Nightwish zu tun???), alten Nightwish-Elementen (die man leider auch schon fast alle kennt, nichtmal hier gibts was neues :( ) und vielen anderen Stilen ist...dadurch hat es eben keine Richtung und keine klare Linie (außer dem Geplänkel des Zirkus-Motives) und wirkt einfach lieblos und willkürlich zusammengewürfelt, frei nach dem Motto "nehmen wir doch noch was hiervon und was davon, dann wird das schon alles was werden. Ein bisschen Orchester, damit es noch hochtrabener und pompöser wirkt und dann werden die Leute das schon kaufen". Hat ja auch geklappt. Schade um die 4 Jahre Warterei....
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu wenig Licht und zu viel Schatten, 26. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (Audio CD)
Habe mir das Album kurz nach Erscheinen zugelegt. Leider kann ich mich nicht damit anfreunden. Stücke wie "Storytime", "Ghost River" oder "Last Ride of the Day" gefallen mir eigentlich. Aber "Slow, Love, Slow" geht in meinen Augen ja gar nicht. Das Stück passt überhaupt nicht. Da stelle ich mir verqualmte Bar mit nem Pianisten und ner Sängerin in rotem Kleid vor und keine Rockband. Und "Arabesque" klingt als ob es aus nem Musical entsprungen wäre. Vielleicht bin ich noch von den älteren Alben der Band geprägt und kann mich neuen Stilen nicht gleich anfreunden. Aber in meinen Augen ist dies das bis jetzt schlechteste Werk von Nightwish. Deshalb kann ich es nicht empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Haut mich nicht wirklich vom Hocker, 14. Juli 2013
Von 
Andreas Weller "Andreas Weller" (Elkenroth, Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (Deluxe Version) (MP3-Download)
Ich bin ja eher jemand der härtere Musik mag, ab und zu kann es dann auch mal ein wenig ruhiger zugehen. Leider ist dieses Album ohne nennenswerte Höhepunkte für mich. Es plätschert da so vor sich hin. - Bis auf eine Ausnahme: "Slow, Love, Slow", die mich kurz aufhorchen ließ. - Dieses Stück finde ich noch am Besten gelungen, ansonsten reißt mich nix vom Hocker. Als Hintergrundmusik ganz okay, mehr ist es aber für mich nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach 20mal hören abseits des Mainstreams..., 25. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (MP3-Download)
... Absolut klasse.

Querbeet erfindungsreich und melodiös (absichtliche Kakophonien passen in die Songs und machen sie interessant). Empfehlung: Nochmal öfter reinhören.

Gut gemacht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer wieder gut, 22. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (MP3-Download)
In all den Jahren immer wieder eine gute Mischung auf den Alben. Kann man immer wieder hören und hebt sich von den gängigen Chartalben positiv ab.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigenartige Mischung, 8. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (MP3-Download)
Es ist sicher nicht das beste Album von Nightwish, aber es gefällt mir. Insbesondere die verschiedenen Musikstile (und dennoch erkennt man Nightwish in jedem Stück) haben in ihrer Vielfalt einen ganz eigenen Reiz.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenn da nicht Nightwish auf dem Cover stehen würde ..., 7. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (MP3-Download)
... dann wäre die CD wohl gefloppt. Ich denke, dass Nightwish mit Anette Olzon auch nicht zu dem Bekanntheitsgrad gekommen wären. Ich selbst bin erst durch Once auf Nightwish aufmerksam geworden. Das war damals erst gewöhnungsbedürftig, aber danach einfach klasse. Habe dann auch ältere Alben nachgekauft, z.B. Centurychild. Die kann ich auch immer wieder hören. Kein Abnutzungseffekt.

Nun zum aktuellen Album: auch nach mehrmaligem Hören kann ich keinen Bezug zu dieser Musik - dem neuen Nightwish-Stil? - finden. Wenn ich nicht wüsste, dass es von Nightwish ist, würde ich es nicht erkennen. Das ist an sich keine Kritik. Aber es findet sich kein Highlight, nichts was im Ohr bleibt. Nichts was mich wieder zum Hören des Album veranlassen würde. Storytime, Ghost River, I want my tears back und Last ride of the day finde ich ganz ok, kann man gut hören, aber das war's dann auch schon.

Dark Passion Play gefällt mir nach wie vor viel besser. Das läuft bei mir auch immer mal wieder und wird es auch weiterhin. The Poet and the Pendulum finde ich genial und das funktioniert für mich auch mit Anette Olzon. Warum konnte man da nicht ansetzen und weiter ausbauen?

Vielleicht will man gezielt neue Wege gehen. Ist völlig legitim. Dann darf man sich aber auch nicht wundern, wenn sich die Fangemeinde spaltet. Wer Gothic-Metal bzw. Synphonic-Metal sucht, wird es mit diesem Album nicht finden und sollte bei anderen Bands suchen.

Für alle Einsteiger, die Nightwish noch nicht kennen: hört Euch das Album mal an und wenn es Euch gefällt, kaufen. Dann aber Vorsicht: nicht zu den alten Alben greifen. Denn diese sind anders! Deutlich anders!

Ich werde Nightwish bei einem nächsten Album (so es denn eines geben wird) auch wieder eine Chance geben und zumindest mal reinhören.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kino für die Ohren, 16. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (Audio CD)
Da ist sie also - die siebte Symphonie aus dem Hause Nightwish. Was sich auf den Vorgängern "Once" und "Dark passion play" bereits abzeichnete, findet nun eine vorläufige Vollendung. Statt melodischen Power Metal mit klassisch angehauchtem Gesang und barocken Keyboard-Figuren/Klangfarben erschafft Maestro Tuomas hier oppulente Filmmusik, die halt eben nicht nur mit einem Orchester sondern auch mit einer Metal-Band nebst Sängerin arrangiert wird. Doch während bei anderen Metal- und Rockbands eben stets nun mal der Metal und Rock im Vordergrund steht, scheint es bei Nightwish vom Song abhängig zu sein. Wenn ein Song nun mal mehr Chor und Streicher und weniger Gitarren und Schlagzeug braucht, dann wird es eben so gemacht.

"Imaginaerum" begeistert den Hörer noch vor dem Einlegen der CD durch sein Artwork. Auf dem Cover sieht man den Eingang zu einem Vergnügungspark bei Nacht und Winter. Und Maestro Tuomas sollte recht behalten, wenn er das Album mit einem Vergnügungspark gleich setzt, denn eben so abwechslungsreich sind die Songs auf diesem Album geworden. Eine Reise in ferne Länder (Arabesque), ein Besuch in der Bar (Slow Love Slow), eine Fahrt mit der Geisterbahn (Scaretale) - alles nur zusammengehalten von Tuomas' Handschrift in Sachen Melodie und den Stimmen von Anette Olzon und Basser Marco Hietala.

"Imaginaerum" braucht durch seine üppigen Arrangements mehr als einen Durchlauf, ehe man mit dem Machwerk warm. Und es wird wohl auch einige geben, die es begrüßen würden, wenn Nightwish mal wieder einen Kracher wie "Wishmaster" heraus bringen würden, der schnell ins Ohr geht (und dort auch bleibt). Fakt ist aber nun mal, das die Band (oder auch nur Band Maestro Tuomas) mittlerweile eher einen oppulenten Filmsoundtrack schreiben wollen statt eines oppulenten Metal Albums. Nightwish 2.0 sozusagen.

Doch so gelungen viele Songs auf diesem Album auch sind so gibt es auch ein bisschen Schatten (der aber nicht so gravierend ausfällt, als das ich nicht trotzdem die Höchstwertung vergebe). Jeder noch so große Filmsoundtrack hat einige Stellen dabei, die primär dazu dienen, eine Szene nicht zu dominieren, sondern nur zu untermalen. Also eher eine gewisse Stimmung schaffen, als eigentliche Musik zu sein. Und solche Momente findet man auch auf "Imaginaerum". Ein Beispiel ist der lange Gedichtteil auf "Song of myself", der zwar atmosphärisch sehr stimmig ist, aber auch ein bisschen zu kopflastig ausfällt.

Dennoch: Nightwish haben hier mehr als eine Großtat versammelt und meiner Meinung nach auch nicht einen Ausfall sondern nur unterschiedlich gut gelungene Songs.
In diesem Sinne: Großes Kino für die Ohren.

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IMAGINAERUM - SONG FÜR SONG
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"Takatalvi"
Ein Quasi-Intro, welches das Album einläutet. Man hört eine Spieluhr im Hintergrund ehe Basser Marco mit ruhiger, tiefer Stimme fast schon Lagerfeuer-artig zu singen beginnt. Unmerklich wächst die Musik im Hintergrund und Flöten, Streicher, Chor und schließlich das ganze Orchester kommt hinzu. Ein Vorgeschmack auf das, was nun kommen sollte, wobei ich mangels Finnisch-Kenntnisse leider nicht sagen kann, was Marco uns hier vorträgt.

"Storytime"
Ohne Pause beginnt nach dem Intro augenblicklich "Storytime". Und dieser Song ist einer von zwei Songs auf diesem Album, wie er typischer für Nightwish nicht sein könnte (wohl um den Fans noch vor einigen ungewöhnlichen Stücken zu zeigen, dass es hier nach wie vor Nightwish ist). Oppulentes Orchester im Hintergrund, ein prägnante Keyboardmelodie und wuchtige Gitarrenriffs dominieren diesen Up-Tempo-Rocker. Der Refrain ist sehr melodisch ausgefallen, und durch seine Eingängigkeit fast schon ABBA-mäßig (positiv gemeint). Sehr gelungen ist auch die Passage nach dem Solo mit einem Chor. Guter Einstieg.
5/5 Sternen

"Ghost River"
Es wird nicht ruhiger. Auch "Ghost River" fährt die Mischung aus harten Gitarrenriffs, prägnanter Keyboard-Melodie und wuchtigen Orchester-Passagen. Während Anette mit ihrer warmen, hohen Stimme im Refrain sehr melodisch ist, schreit sich Marco in bester Metal-Manier durch den Refrain. Dieser Song hat in der Mitte auch einen längeren Instrumentalpart aus Orchester, Chor und Gitarrensolo. Gelungen
4/5 Sternen

"Slow love slow"
Die erste von vielen Überraschungen. Die Ballade beginnt sehr ruhig und spartanisch, doch bereits bei dem Gesangeinsatz zeigt sich eine bluesige Note in Anettes Gesang. Mit dem weiteren Verlauf (u.a. einem sehr bluesigen Gitarrensolo) erinnert der Song an Lieder, wie man sie einer verrauchten Bar erwartet. Das dies bei Nightwish so gut funktioniert, hätte ich gar nicht erwartet.
5/5 Sternen

"I want my tears back"
Neben "Storytime" wohl der Song der vor allem an die alten Nightwish erinnert. Das Orchester bleibt außen vor und herausgekommen ist ein leicht folkig angehauchter, sehr melodischer Metalsong mit knackigen Riffs und einer verträumten Melodie im Vordergrund, die mit dem irischen Instrument Uillean Pipes (einer Art Dudelsack) gespielt wird und dadurch einen keltischen Einschlag bekommt. Der Refrain und die Bridge sind sehr eingängig und dürfte wohl einer der Live-Favoriten der kommenden Tour werden. Sehr toll ist auch der lange Instrumental-part der mit schnell gespielten Melodien, Klatschen und gezieltem Percussion-Einsatz gerade zu zum Mittanzen animiert.
5/5 Sternen

"Scaretale"
He he he, die Geisterbahn. Anders kann ich diesen Song nicht beschreiben. Zunächst bäumen sich Streicher und Orchester bis zur Ohrenschädigung auf, um anschließend abzufallen. Dann beginnt langsam eine Melodie, die sich unaufhaltsam steigert und der Sound wird mit immer mehr Instrumenten angereichert bis uns eine "Wall of Sound" entgegenschlägt. Nach erst zweieinhalb Minuten (!) setzt Anette mit dem Gesang ein und gebärdet sich fast wie ein weiblicher Alice Cooper. Verschlagen, verführerisch, erotisch, gemein, arrogant - Anette lotet jede Stimmung in ihrem Organ aus um den schrägen Grusel-Text umzusetzen. In der Mitte dann plötzlich ein Bruch: Ein Zirkusdirektor heißt uns halb sprechend, halb singend in der Show willkommen und Zirkusgeräusche wie Jahrmarktorgeln usw. füllen den Hintergrund, ehe sich dieser Part wieder mit der Ursprungsmelodie und dem Ursprungsarrangement verbindet.
-> Wie ihr merkt, ist dieser Song für mich mit Worten schwer zu beschreiben. Eine Ahnung hat man, wenn man die Lieder aus Disney Filmen (!) kennt, in welcher der Bösewicht singt. Nun, hier haben wir eine Metal Variante davon. Sicher nicht zum Nebenbei-Hören geeignet, aber dennoch eines der stärksten Stücke auf dem Album.
5/5 Sternen

"Arabesque"
Wie es der Titel schon andeutet, verbinden Nightwish hier ihren Metal/Orchester-Sound mit orientalischen Melodien und Klangfarben. Das Stück beginnt recht ruhig, steigert sich schließlich aber dann ebenso im Tempo wie in den benutzten Musikinstrumenten. Eine schöne Melodie, die aber nach rund 3 Minuten etwas zu abprubt endet. Schade, daraus hätte sicher mehr werden können.
3/5 Sternen

"Turn to loose the mermaids"
Fans der Vorgängerin Tarja Turunen lassen oft kein gutes Haar an der Nachfolgerin Anette Olzon aus. In dieser ruhigen Ballade, die fast ausschließlich von ihrer Stimme dominiert wird, zeigt sich jedoch, das gerade so ein Stück wie geschaffen für ihre wunderschöne, glockenhelle, warme Stimme ist. Hat man am Anfang noch das Gefühl eine leicht folkig angehauchte Lagerfeuerballade zu hören, blitzt gegen Ende hin mit einer gepfiffenen Melodie (ähnlich Ennio Morricone's "Spiel mir das Lied vom Tod") und Akkustik-Gitarre plötzlich Westernfeeling auf. Vielleicht der heimliche Diamant des Albums.
5/5 Sternen

"Rest Calm"
Der Song ist auch eher den alten Nightwish zuzuordnen. Ein getragener Mid-Tempo-Metal-Stampfer, der aber zwischen metal-dominierten Passagen und ruhigen klassischen Momenten abwechselt. Ein schönes Stück. Zum Schluss wird das Ganze sehr wuchtig und episch.
5/5 Sternen

"The Crow, the owl and the dove"
Ein folkig angehauchtes Stück, das ein wenig an "The Islander" vom Vorgängeralbum unterscheidet - kein Wunder, ist dieses Stück doch auch wie dieses von Basser Marco Hietala geschrieben worden und damit der einzige Song auf dem Album, das nicht von Band Maestro Tuomas stammt. Eine schöne Melodie in welchem Marco und Anette sehr schön gemeinsam singen, aber der letzte Kick fehlt.
4/5 Sternen

"Last ride of the day"
Schneller, lauter, oppulenter. Nightwish fahren auf dem schnellen "Last ride of the day" alles eine Spur höher. Das Orchester klingt voluminös und wuchtig, aber auch die Band holt mit pumpendem Bass, scharfen Gitarren und nach vorne preschenden Drums alles heraus. Der Refrain ist ein absoluter Knaller. Futter für die Metal Fraktion, welche vielleicht nach den vorhergehenden Songs einfach nur mal wieder die Rübe schütteln und mitgröhlen wollen.
5/5 Sternen

"Song of myself"
Tja, das Magnum Opus des Albums. Wie es auf dem Backcover schon angekündigt wird, sind in diesem Song eigentlich vier unterschiedliche Stücke enthalten.
Das Stück beginnt mit Orchesterfiguren und Chor, welches schon andeuten, dass es gleich sehr oppulent zugehen wird. Die Band steigt rockig und Anettes Gesang wird begleitet von einem Chor, der das stakkatoartige Spiel der Streicher des Orchesters intoniert. Ein typischer Nightwish-Rocker also, der statt mit einem dramatischen Höhepunkt immer ruhiger wird und durch mehrminütige Gedichte (!) ruhig ausklingt. Sicher hat sich Tuomas was dabei gedacht, was aber nicht verschleiert, dass der erste Teil des Songs der beste ist.
4/5 Sternen

"Imaginaerum"
Der Ausklang des Albums ist ein rein orchestrales Instrumentalstück das noch einmal die Melodien der einzelnen Songs aufgreift und einen schönen Schlussstrich unter das Album zieht.

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FAZIT
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Nightwish haben mit "Imaginaerum" eine starke Scheibe geschaffen, die wie kein anderes Werk ihrer Karriere klingt und dabei sehr abwechslungsreich ist. Mit Songs wie "I want my tears back", "Storytime" oder auch "Turn loose the mermaids" sowie Tuomas Art Songs zu schreiben gibt es zwar Nightwish-typisches auf der Scheibe, aber noch viel mehr als auf früheren Alben erschaffen Nightwish ihr ein Album, das wie ein einziger großer Soundtrack klingt. Für all diejenigen die Filmsoundtracks und Metal mögen und bei denen Metal auch gerne sehr oppulent sein darf.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es tut sich gewaltiges Kopfkino auf..., 8. April 2012
...beim Hören dieses grandiosen Albums!

Zu aller erst: Ich bin ein Nightwish-Neuling, bzw. ein Symphonic-Metal-Neuling allgemein und kann somit keine großen Vergleiche zu anderen Bands oder dem Genre an sich machen. Auch zu den meisten Vorgängeralben und der Urbesetzung kann ich bislang keine Vergleiche ziehen.

Ich liebe eher orchestrale Soundtracks, ein bisschen Jazz und Ragtime. Metal geb ich mir ganz selten aus Nostalgiegründen in Form von Manowar und in Form meiner Verehrung zu Großmeister Nobuo Uematsu und dessen Meisterweke zu FINAL FANTASY.

So kam es das eine gute Freundin von mir, welche einen ähnlichen Geschmack hat, mir die Freude machte und mir "Dark Passion Play" vorbeibrachte. Und man, ich könnte sie vor Dankbarkeit dafür immer wieder knuddeln, quetschen und (liebevoll) quälen! So kam es das ich mir das neueste Album vor wenigen Tagen kurzerhand selbst zulegte. Und meine Güte, darüber bin ich verdammt froh!!!

Dieses Album ist ein Bombasterguss sonderfeinster Sorte und dabei nicht so übertrieben wie es die Leute von "Two Steps from Hell" und "Globus" mit ihren Trailermusiken des öfteren sind. Toumas Holopainen ist ein verdammtes Genie! Eines wie ich es schätze.

Fast jeder Track ist ein Ohrwurm: getragen von mächtigen Choreinlagen u. Kinderchören, dem mächtigen Spiel der Damen und Herren des LONDONER PHILHARMONIE ORCHESTERS höchstselbst und selbstverständlich mit dem wunderschönen Gesang der Leadsängering Anette Ozlons bildet sich hier ein großartiges Hörerlebnis wie ich es bei einer Band so noch nicht erlebt habe.

Mit einem schönen Intro namens "Taikatalvi", welches zunächst in Form einer aufgezogenen Spieluhr in sanftes Gitarren-und Flötenspiel übergeht, wird dieses Mammutwerk eingeleitet- begleitet von den Streichern des Orchesters und dem märchenhaften Chor.
Und mit "Storytime" (in welches nahtlos übergegangen wird) kommt schon der erste Hammersong! Megasound gepaart mit eingängiger Melodie. Wobei ich sagen muss das es mich dann doch ein Stück weit an die Epik-Mukke von "Two Steps from Hell" erinnert hat (und davon beliebiger Track).

Spätestens aber nach dem mächtigen "Ghostriver" war ich vollends davon überzeugt das sich diese Investition mehr als gelohnt hat. Denn schon die anschließende, unglaublich schöne Jazznummer "Slow Love, Slow" ist ein kleines Meisterwerk. Hatte mich wirklich überrascht und nachhaltig beeindruckt.

Das morbide "Scaretale" (welches eindeutige Anleihen zu Danny Elfmans Werken aufweist) stellt einen meiner absoluten Favoriten dar: Wie aus einem Horrorfilm setzten hier Kinderchor und Musicbox ein und lassen trügerischen Jahrmarkts- oder auch Zirkusflair aufkommen. Dann steigert sich das ganze in eine dramatische Bombastnummer in welcher Ozlon absolut böse ihre ebenso fiesen Zeilen runtersingt- sehr, sehr stimmungsvoll und genial rüber gebracht!

Das anschließende Instrumental-Stück "Arabesque" reiht sich auch zu meinen Lieblingen dieses Albums. Mit den mächtigen Klängen aus Tausend-und-einer-Nacht ist es eines der temporeichsten Stücke.

Einer der besten Songs überhaupt stellt wohl "Rest Calm" dar: Alter Falter, wer den Gänsehaut-Epic-Flash sucht wird hier mehr als fündig! Großartige Melodie und fetter Bombastsound unterstrichen vom Kinderchor... In diesen Song habe ich mich regelrecht verliebt.

Und dann erst die mächtige Klimax mit "Last Ride of the Day" und "Song of Myself" welche einen nur noch in den heimischen Sessel drücken und geflasht mit dem einen oder anderen Ohrorgasmus zurück lassen. (wobei, wie ich finde, beide nicht ganz mit "The Poet and the Pendulum" aus dem Vorgängeralbum mithalten können).
Für Filmmusikliebhaber wird besonders der orchestrale Instrumental-End Credit "Imaginaerum" interessant sein, welcher ganz Soundtrack-gemäß alle wichtigen Themen des Albums vereint und nochmals aufführt.

Der einzige Song der mich nicht überzeugen will ist "The Crow, the Owl and the Dove".

Verpackung:

Allmählich finde ich echt gefallen an schmucken Covern und extravaganten Verpackungen allgemein. Diese Deluxe-Edition kommt mit wirklich schönem Pappschuber daher. Darin eingebettet die beiden Silberlinge. CD1 mit dem normalen Album und CD2 welches einzig mit den Instrumentals daherkommt (was für mich allein schon ein Kaufgrund ist). Ganz im Stile des wunderschönen Covers ist auch das Booklet gehalten, mit allen Texten der Songs und nebst den tollen Artworks von Janne und Gina Pitkänen gibt es Fotos der einzelnen Bandmitglieder zu bestaunen. Auch ein Poster mit selbigen Cover-Aufdruck gibt es noch als Dreingabe dazu.

Fazit:

Wie ich gelesen habe fungiert dieses Album selbst als Soundtrack für einen kommenden Film. Damit wird dieser zumindest in musikalischer Hinsicht ein Meisterwerk! Für mich ein echter Lichtblick. Denn im Grunde könnte Holopainen ganze Filme selbst vertonen. Wenn ich daran denke wie sehr es mittlerweile an echt guten Einflüssen in der westlichen Welt in diesem Bereich mangelt so kommen Nightwish mit ihren wunderschönen Songs richtig frisch und abwechslungsreich daher! Sie beeindrucken durch wirklich schöne Musik. Und das schaffen bei mir derzeit nur gewisse namhafte japanische Künstler.

Die 13 Songs vergehen wie im Fluge und machen Lust auf mehr! MEEEEEEEEEEHR!!!

Ein absolut überwältigendes Gesamtkunstwerk welches ich schlicht jedem ans Herz legen kann. Ich liebe es einfach!!!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas enttäuscht...., 6. Dezember 2011
Ich bin doch etwas enttäuscht...

nach "Dark Passion Play", das mir trotz Wechsel der Sängerin überraschend gut gefiel, hatte ich mit einer Steigerung gerechnet, oder zumindest mit einer gleichbleibenden Qualität. Das kann man leider beides nicht von diesem neuem Album behaupten.

Der erste Song "Taikatalvi", der mir (trotz oder vielmehr wegen seiner Andersartigkeit) eigentlich sehr gut gefiel, ist leider sehr, sehr kurz geraten.
Ansonsten gefallen mir hier nur etwa die Hälfte der Songs wirklich. Bei "Dark Passion Play" waren es beinahe alle.
Der lange Song "Song Of Myself", auf den ich mich sehr gefreut hatte,enttäuscht mich fast noch am meisten. Ab der zweiten Hälfte besteht dieser nämlich nur noch aus Gesprochenem (Sprechgesang kann man das auch nicht nennen)zu langsamer Musik, das ziemlich bald leider auch langweilig wird.
Dabei fängt dieser Song eigentlich schön temporeich und gut an. Und selbst das langsame würde passen, wenn es sich nicht über 6 Minuten lang hinziehen würde! Das ist definitiv zu lange BlaBlaBla!
Ich weiß nicht wie es anderen geht,aber ich warte bei diesem Song immer darauf, das es jetzt wieder Temporeicher wird, was leider erst mit dem nächsten Song der Fall ist.
Am besten gelungen sind noch "Taikatalvi"(leider zu kurz), "Storytime", Slow, Love, Slow", "Scaretale" und "Last Ride Of The Day". "Turn Loose The Mermaids" ist noch eine schöne Balade geworden, die mir auch gut gefällt.

Von dem Kalender hatte ich auch mehr erwartet.
Er ist zwar sehr schön gestaltet, aber leider ein wenig sehr klein. Ich nahm an, er wäre etwas größer, doch tatsächlich ist er kaum größer als die Cd-Box. Und von einem Poster erwarte ich eigentlich, das es auch Postergröße hat, was man von diesem sogenannten Poster auch nicht behaupten kann.

Fazit: An solch geniale Alben wie "Wishmaster" und "Once" kommt dieses Werk echt nicht heran. Es erreicht nicht mal "Dark passion Play" und gleicht für mich eher einem Rückschritt, als einer Weiterentwicklung. Ich hatte mir für das Geld ein ganz klein wenig mehr erwartet.
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