Kundenrezensionen


311 Rezensionen
5 Sterne:
 (191)
4 Sterne:
 (43)
3 Sterne:
 (25)
2 Sterne:
 (23)
1 Sterne:
 (29)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


244 von 285 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nightwishs Magnum Opus
Im Prinzip ist es immer einfach mit einer Floskel eine Rezension zu beginnen. Im Falle von Nightwish wäre es wohl, dass die Band sicherlich nicht unumstritten in der Metal Szene ist, viele sie hassen oder nicht für Voll nehmen, während andere sie abgöttisch lieben. Das mag auch alles stimmen, allerdings wird wohl niemand bestreiten, dass Nightwish...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2011 von SpaceDyeVest

versus
58 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsenes und kontroverses neues Nightwish-Werk
Die Meinungen und Emotionen bei IMAGINAERUM gehen ersichtlich sehr auseinander,und letztlich lässt sich die Kontroverse auf einen zentralen Punkt reduzieren: IMAGINAERUM ist weniger klassisches (Symphonic-) Rock-Album, sondern eher ein Rock-Musical. (Und darüber hinaus eines, das 1. eher burlesk daherkommt und 2. zu dem noch die eigentliche Bühnenshow -...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2011 von Ein Kunde


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Gesamtkunstwerk, 6. Dezember 2011
Momentan ist es für mich eine hochinteressante Freizeitbeschäftigung, mir Rezensionen zu dem neuen Nightwish-Album durchzulesen.
Ich habe schon lange auf ein neues Album der Band mit der Stimme Anette Olzons gewartet und bin froh darüber, wieder neues Material mit ihr zu hören.
Im Gegensatz zu den meisten Schreibern der Rezensionen bin ich erst ein Nightwish Fan seit dem Eintritt von Anette in die Band. Seit Jahren hat mich keine Sängerin mehr so berührt wie sie.
Im Vorgängeralbum "Dark Passion Play" spürte man (so ging es mir zumindest) noch förmlich den Druck, der durch die hohe Messlatte ihrer Vorgängerin auf ihr lastete. Dies ist beim neuen Album Geschichte. Anette hat sich eatbliert und ihre Postion als Sängerin von Nightwish nun endgültig eingenommen.
Das Album ist eines der wenigen Werke der vergangene Jahre, das man sich ohne den Wunsch, zum nächsten Titel weiterzudrücken, anhören kann. Auf die einzelnen Titel brauche ich nicht mehr einzugehen, das wurde bereits ausreichend getan.
Das Erstaunlichste an dem Album ist, dass es für mich keinen absoluten Favoriten gibt, sondern das diese Rolle dem kompletten Album zukommt. Jedes Stück spielt seine eigene Rolle zum Genuss des Gesamtwerkes. Das schließt nicht aus, dass sich mir nicht einzelene Melodien des Albums im Verlaufe eines Tages aufdrängen. Dieses Aufdrängen löst bei mir aber immer den Wunsch nach Anhören des gesamten Albums aus.
Für alle, die vorurteilsfrei an ein neues Nightwish-Album herangehen, gebe ich eine absolute Kaufempfehlung ab.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man muss es wirken lassen..., 8. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nightwish haben es wahrlich nicht einfach. Man muss regelrecht schmunzeln, wenn man sich die Rezensionen durchliest ;-). Die meisten finden das neue Werk - genau wie ich - aus verschiedensten Gründen super und sind begeistert. Doch selbst bei den weniger bis gar nicht Begeisterten gehen die Gründe dafür weit auseinander: Die einen finden, dass Nightwish auf der Stelle treten und nichts Innovatives mehr zu bieten haben, andere wiederum vermissen die Musik der guten alten Tage und kommen mit den leichten Stilveränderungen (die es bisher übrigens bei jedem neuen Album gegenüber dem Vorgänger gab) nicht zurecht. Für einige ist zu wenig Metal drin, für manche wiederum zu viel; einige finden es kompositorisch zu überladen, andere zu einfach und langweilig... etc., etc.
Wem soll es die Band denn nun recht machen...*grübel*...???
Natürlich muss nicht JEDER das Album gut finden; so ist das nun mal mit dem Geschmack: Jeder hat seinen eigenen :-). Wenn die Begründung dafür sachlich und fair vorgetragen wird, ist das vollkommen in Ordnung.

Für mich ist "Imaginaerum" - auch wenn es noch so klischeehaft klingen mag - in der Tat ein neues Meisterwerk, das SIEBTE Nightwish-Meisterwerk, um genau zu sein! Ich kann wirklich keines der bisherigen Alben besonders herausheben, weil ich jedes für sich gleichermaßen herausragend finde.
Zweifelsfrei ist jedoch, dass man "Imaginaerum" wirken lassen muss; zu facettenreich und zu vielfältig und unterschiedlich sind die einzelnen Tracks. Die Band selber hat das Album im Vorfeld mit einer Achterbahnfahrt verglichen - und genauso habe ich es empfunden! Man wird beim ersten Hören regelrecht durchgeschleudert und ist hinterher total erstaunt, wie schnell die Fahrt doch vorbei war. Also noch mal von vorn... und nochmal... und nochmal.... Ich habe die Fahrt schon etliche Male hinter mir und habe immer noch nicht genug davon.

Zudem ist das Album voller Überraschungsmomente: Neben vertrauten Elementen, wie z. B. in "Storytime", "Ghost River" oder "Last Ride of the Day" - allesamt eine Klasse für sich - tauchen Songs auf, die man bei Nightwish nie vermutet hätte. Das wunderbar blues-jazzige, von Anette hinreißend vorgetragene "Slow, Love, Slow" ist ein Beispiel hierfür. Bei dem so herrlich skurril-schrägen "Scaretale" muss ich beim Mittelteil jedes Mal lachen, weil ich vor meinem geistigen Auge die Leningrad Cowboys zusammen mit Dschingis-Khan über den Kirmesplatz hüpfen sehe ;-). Nach mehrmaligem Hören hat sich dieser Song als einer meiner Favoriten herauskristallisiert.
Weitere absolut geniale Songs sind das schwung- und powervolle "I Want My Tears Back", das ruhige, von Anette überaus gefühlvoll gesungene "Turn Loose The Mermaids", das ebenfalls ruhige und stimmungsvolle "The Crow, The Owl and The Dove" und, last but not least, mein absoluter Top-Favorit "Song of Myself", dessen Poem im letzten Teil des Songs mich immer wieder auf's Neue berührt.

Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung für alle, die Nightwish mit all seinen Facetten immer schon gerne gehört haben, aber auch für diejenigen, die Neuem aufgeschlossen und tolerant gegenüber stehen. Hingegen werden Hörer, die reinen Heavy-Metal erwarten, vermutlich enttäuscht sein. Am besten in die Hörproben reinschnuppern - diese bieten einen sehr guten Einblick in die Songs, wie ich finde.

Ich kann nicht anders: Volle FÜNF STERNE - danke Nightwish!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Haut mich nicht wirklich vom Hocker, 14. Juli 2013
Von 
Andreas Weller "Andreas Weller" (Elkenroth, Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (Deluxe Version) (MP3-Download)
Ich bin ja eher jemand der härtere Musik mag, ab und zu kann es dann auch mal ein wenig ruhiger zugehen. Leider ist dieses Album ohne nennenswerte Höhepunkte für mich. Es plätschert da so vor sich hin. - Bis auf eine Ausnahme: "Slow, Love, Slow", die mich kurz aufhorchen ließ. - Dieses Stück finde ich noch am Besten gelungen, ansonsten reißt mich nix vom Hocker. Als Hintergrundmusik ganz okay, mehr ist es aber für mich nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach 20mal hören abseits des Mainstreams..., 25. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (MP3-Download)
... Absolut klasse.

Querbeet erfindungsreich und melodiös (absichtliche Kakophonien passen in die Songs und machen sie interessant). Empfehlung: Nochmal öfter reinhören.

Gut gemacht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer wieder gut, 22. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (MP3-Download)
In all den Jahren immer wieder eine gute Mischung auf den Alben. Kann man immer wieder hören und hebt sich von den gängigen Chartalben positiv ab.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigenartige Mischung, 8. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (MP3-Download)
Es ist sicher nicht das beste Album von Nightwish, aber es gefällt mir. Insbesondere die verschiedenen Musikstile (und dennoch erkennt man Nightwish in jedem Stück) haben in ihrer Vielfalt einen ganz eigenen Reiz.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kino für die Ohren, 16. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (Audio CD)
Da ist sie also - die siebte Symphonie aus dem Hause Nightwish. Was sich auf den Vorgängern "Once" und "Dark passion play" bereits abzeichnete, findet nun eine vorläufige Vollendung. Statt melodischen Power Metal mit klassisch angehauchtem Gesang und barocken Keyboard-Figuren/Klangfarben erschafft Maestro Tuomas hier oppulente Filmmusik, die halt eben nicht nur mit einem Orchester sondern auch mit einer Metal-Band nebst Sängerin arrangiert wird. Doch während bei anderen Metal- und Rockbands eben stets nun mal der Metal und Rock im Vordergrund steht, scheint es bei Nightwish vom Song abhängig zu sein. Wenn ein Song nun mal mehr Chor und Streicher und weniger Gitarren und Schlagzeug braucht, dann wird es eben so gemacht.

"Imaginaerum" begeistert den Hörer noch vor dem Einlegen der CD durch sein Artwork. Auf dem Cover sieht man den Eingang zu einem Vergnügungspark bei Nacht und Winter. Und Maestro Tuomas sollte recht behalten, wenn er das Album mit einem Vergnügungspark gleich setzt, denn eben so abwechslungsreich sind die Songs auf diesem Album geworden. Eine Reise in ferne Länder (Arabesque), ein Besuch in der Bar (Slow Love Slow), eine Fahrt mit der Geisterbahn (Scaretale) - alles nur zusammengehalten von Tuomas' Handschrift in Sachen Melodie und den Stimmen von Anette Olzon und Basser Marco Hietala.

"Imaginaerum" braucht durch seine üppigen Arrangements mehr als einen Durchlauf, ehe man mit dem Machwerk warm. Und es wird wohl auch einige geben, die es begrüßen würden, wenn Nightwish mal wieder einen Kracher wie "Wishmaster" heraus bringen würden, der schnell ins Ohr geht (und dort auch bleibt). Fakt ist aber nun mal, das die Band (oder auch nur Band Maestro Tuomas) mittlerweile eher einen oppulenten Filmsoundtrack schreiben wollen statt eines oppulenten Metal Albums. Nightwish 2.0 sozusagen.

Doch so gelungen viele Songs auf diesem Album auch sind so gibt es auch ein bisschen Schatten (der aber nicht so gravierend ausfällt, als das ich nicht trotzdem die Höchstwertung vergebe). Jeder noch so große Filmsoundtrack hat einige Stellen dabei, die primär dazu dienen, eine Szene nicht zu dominieren, sondern nur zu untermalen. Also eher eine gewisse Stimmung schaffen, als eigentliche Musik zu sein. Und solche Momente findet man auch auf "Imaginaerum". Ein Beispiel ist der lange Gedichtteil auf "Song of myself", der zwar atmosphärisch sehr stimmig ist, aber auch ein bisschen zu kopflastig ausfällt.

Dennoch: Nightwish haben hier mehr als eine Großtat versammelt und meiner Meinung nach auch nicht einen Ausfall sondern nur unterschiedlich gut gelungene Songs.
In diesem Sinne: Großes Kino für die Ohren.

------------------------------
IMAGINAERUM - SONG FÜR SONG
------------------------------

"Takatalvi"
Ein Quasi-Intro, welches das Album einläutet. Man hört eine Spieluhr im Hintergrund ehe Basser Marco mit ruhiger, tiefer Stimme fast schon Lagerfeuer-artig zu singen beginnt. Unmerklich wächst die Musik im Hintergrund und Flöten, Streicher, Chor und schließlich das ganze Orchester kommt hinzu. Ein Vorgeschmack auf das, was nun kommen sollte, wobei ich mangels Finnisch-Kenntnisse leider nicht sagen kann, was Marco uns hier vorträgt.

"Storytime"
Ohne Pause beginnt nach dem Intro augenblicklich "Storytime". Und dieser Song ist einer von zwei Songs auf diesem Album, wie er typischer für Nightwish nicht sein könnte (wohl um den Fans noch vor einigen ungewöhnlichen Stücken zu zeigen, dass es hier nach wie vor Nightwish ist). Oppulentes Orchester im Hintergrund, ein prägnante Keyboardmelodie und wuchtige Gitarrenriffs dominieren diesen Up-Tempo-Rocker. Der Refrain ist sehr melodisch ausgefallen, und durch seine Eingängigkeit fast schon ABBA-mäßig (positiv gemeint). Sehr gelungen ist auch die Passage nach dem Solo mit einem Chor. Guter Einstieg.
5/5 Sternen

"Ghost River"
Es wird nicht ruhiger. Auch "Ghost River" fährt die Mischung aus harten Gitarrenriffs, prägnanter Keyboard-Melodie und wuchtigen Orchester-Passagen. Während Anette mit ihrer warmen, hohen Stimme im Refrain sehr melodisch ist, schreit sich Marco in bester Metal-Manier durch den Refrain. Dieser Song hat in der Mitte auch einen längeren Instrumentalpart aus Orchester, Chor und Gitarrensolo. Gelungen
4/5 Sternen

"Slow love slow"
Die erste von vielen Überraschungen. Die Ballade beginnt sehr ruhig und spartanisch, doch bereits bei dem Gesangeinsatz zeigt sich eine bluesige Note in Anettes Gesang. Mit dem weiteren Verlauf (u.a. einem sehr bluesigen Gitarrensolo) erinnert der Song an Lieder, wie man sie einer verrauchten Bar erwartet. Das dies bei Nightwish so gut funktioniert, hätte ich gar nicht erwartet.
5/5 Sternen

"I want my tears back"
Neben "Storytime" wohl der Song der vor allem an die alten Nightwish erinnert. Das Orchester bleibt außen vor und herausgekommen ist ein leicht folkig angehauchter, sehr melodischer Metalsong mit knackigen Riffs und einer verträumten Melodie im Vordergrund, die mit dem irischen Instrument Uillean Pipes (einer Art Dudelsack) gespielt wird und dadurch einen keltischen Einschlag bekommt. Der Refrain und die Bridge sind sehr eingängig und dürfte wohl einer der Live-Favoriten der kommenden Tour werden. Sehr toll ist auch der lange Instrumental-part der mit schnell gespielten Melodien, Klatschen und gezieltem Percussion-Einsatz gerade zu zum Mittanzen animiert.
5/5 Sternen

"Scaretale"
He he he, die Geisterbahn. Anders kann ich diesen Song nicht beschreiben. Zunächst bäumen sich Streicher und Orchester bis zur Ohrenschädigung auf, um anschließend abzufallen. Dann beginnt langsam eine Melodie, die sich unaufhaltsam steigert und der Sound wird mit immer mehr Instrumenten angereichert bis uns eine "Wall of Sound" entgegenschlägt. Nach erst zweieinhalb Minuten (!) setzt Anette mit dem Gesang ein und gebärdet sich fast wie ein weiblicher Alice Cooper. Verschlagen, verführerisch, erotisch, gemein, arrogant - Anette lotet jede Stimmung in ihrem Organ aus um den schrägen Grusel-Text umzusetzen. In der Mitte dann plötzlich ein Bruch: Ein Zirkusdirektor heißt uns halb sprechend, halb singend in der Show willkommen und Zirkusgeräusche wie Jahrmarktorgeln usw. füllen den Hintergrund, ehe sich dieser Part wieder mit der Ursprungsmelodie und dem Ursprungsarrangement verbindet.
-> Wie ihr merkt, ist dieser Song für mich mit Worten schwer zu beschreiben. Eine Ahnung hat man, wenn man die Lieder aus Disney Filmen (!) kennt, in welcher der Bösewicht singt. Nun, hier haben wir eine Metal Variante davon. Sicher nicht zum Nebenbei-Hören geeignet, aber dennoch eines der stärksten Stücke auf dem Album.
5/5 Sternen

"Arabesque"
Wie es der Titel schon andeutet, verbinden Nightwish hier ihren Metal/Orchester-Sound mit orientalischen Melodien und Klangfarben. Das Stück beginnt recht ruhig, steigert sich schließlich aber dann ebenso im Tempo wie in den benutzten Musikinstrumenten. Eine schöne Melodie, die aber nach rund 3 Minuten etwas zu abprubt endet. Schade, daraus hätte sicher mehr werden können.
3/5 Sternen

"Turn to loose the mermaids"
Fans der Vorgängerin Tarja Turunen lassen oft kein gutes Haar an der Nachfolgerin Anette Olzon aus. In dieser ruhigen Ballade, die fast ausschließlich von ihrer Stimme dominiert wird, zeigt sich jedoch, das gerade so ein Stück wie geschaffen für ihre wunderschöne, glockenhelle, warme Stimme ist. Hat man am Anfang noch das Gefühl eine leicht folkig angehauchte Lagerfeuerballade zu hören, blitzt gegen Ende hin mit einer gepfiffenen Melodie (ähnlich Ennio Morricone's "Spiel mir das Lied vom Tod") und Akkustik-Gitarre plötzlich Westernfeeling auf. Vielleicht der heimliche Diamant des Albums.
5/5 Sternen

"Rest Calm"
Der Song ist auch eher den alten Nightwish zuzuordnen. Ein getragener Mid-Tempo-Metal-Stampfer, der aber zwischen metal-dominierten Passagen und ruhigen klassischen Momenten abwechselt. Ein schönes Stück. Zum Schluss wird das Ganze sehr wuchtig und episch.
5/5 Sternen

"The Crow, the owl and the dove"
Ein folkig angehauchtes Stück, das ein wenig an "The Islander" vom Vorgängeralbum unterscheidet - kein Wunder, ist dieses Stück doch auch wie dieses von Basser Marco Hietala geschrieben worden und damit der einzige Song auf dem Album, das nicht von Band Maestro Tuomas stammt. Eine schöne Melodie in welchem Marco und Anette sehr schön gemeinsam singen, aber der letzte Kick fehlt.
4/5 Sternen

"Last ride of the day"
Schneller, lauter, oppulenter. Nightwish fahren auf dem schnellen "Last ride of the day" alles eine Spur höher. Das Orchester klingt voluminös und wuchtig, aber auch die Band holt mit pumpendem Bass, scharfen Gitarren und nach vorne preschenden Drums alles heraus. Der Refrain ist ein absoluter Knaller. Futter für die Metal Fraktion, welche vielleicht nach den vorhergehenden Songs einfach nur mal wieder die Rübe schütteln und mitgröhlen wollen.
5/5 Sternen

"Song of myself"
Tja, das Magnum Opus des Albums. Wie es auf dem Backcover schon angekündigt wird, sind in diesem Song eigentlich vier unterschiedliche Stücke enthalten.
Das Stück beginnt mit Orchesterfiguren und Chor, welches schon andeuten, dass es gleich sehr oppulent zugehen wird. Die Band steigt rockig und Anettes Gesang wird begleitet von einem Chor, der das stakkatoartige Spiel der Streicher des Orchesters intoniert. Ein typischer Nightwish-Rocker also, der statt mit einem dramatischen Höhepunkt immer ruhiger wird und durch mehrminütige Gedichte (!) ruhig ausklingt. Sicher hat sich Tuomas was dabei gedacht, was aber nicht verschleiert, dass der erste Teil des Songs der beste ist.
4/5 Sternen

"Imaginaerum"
Der Ausklang des Albums ist ein rein orchestrales Instrumentalstück das noch einmal die Melodien der einzelnen Songs aufgreift und einen schönen Schlussstrich unter das Album zieht.

-------------------------
FAZIT
-------------------------

Nightwish haben mit "Imaginaerum" eine starke Scheibe geschaffen, die wie kein anderes Werk ihrer Karriere klingt und dabei sehr abwechslungsreich ist. Mit Songs wie "I want my tears back", "Storytime" oder auch "Turn loose the mermaids" sowie Tuomas Art Songs zu schreiben gibt es zwar Nightwish-typisches auf der Scheibe, aber noch viel mehr als auf früheren Alben erschaffen Nightwish ihr ein Album, das wie ein einziger großer Soundtrack klingt. Für all diejenigen die Filmsoundtracks und Metal mögen und bei denen Metal auch gerne sehr oppulent sein darf.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es tut sich gewaltiges Kopfkino auf..., 8. April 2012
...beim Hören dieses grandiosen Albums!

Zu aller erst: Ich bin ein Nightwish-Neuling, bzw. ein Symphonic-Metal-Neuling allgemein und kann somit keine großen Vergleiche zu anderen Bands oder dem Genre an sich machen. Auch zu den meisten Vorgängeralben und der Urbesetzung kann ich bislang keine Vergleiche ziehen.

Ich liebe eher orchestrale Soundtracks, ein bisschen Jazz und Ragtime. Metal geb ich mir ganz selten aus Nostalgiegründen in Form von Manowar und in Form meiner Verehrung zu Großmeister Nobuo Uematsu und dessen Meisterweke zu FINAL FANTASY.

So kam es das eine gute Freundin von mir, welche einen ähnlichen Geschmack hat, mir die Freude machte und mir "Dark Passion Play" vorbeibrachte. Und man, ich könnte sie vor Dankbarkeit dafür immer wieder knuddeln, quetschen und (liebevoll) quälen! So kam es das ich mir das neueste Album vor wenigen Tagen kurzerhand selbst zulegte. Und meine Güte, darüber bin ich verdammt froh!!!

Dieses Album ist ein Bombasterguss sonderfeinster Sorte und dabei nicht so übertrieben wie es die Leute von "Two Steps from Hell" und "Globus" mit ihren Trailermusiken des öfteren sind. Toumas Holopainen ist ein verdammtes Genie! Eines wie ich es schätze.

Fast jeder Track ist ein Ohrwurm: getragen von mächtigen Choreinlagen u. Kinderchören, dem mächtigen Spiel der Damen und Herren des LONDONER PHILHARMONIE ORCHESTERS höchstselbst und selbstverständlich mit dem wunderschönen Gesang der Leadsängering Anette Ozlons bildet sich hier ein großartiges Hörerlebnis wie ich es bei einer Band so noch nicht erlebt habe.

Mit einem schönen Intro namens "Taikatalvi", welches zunächst in Form einer aufgezogenen Spieluhr in sanftes Gitarren-und Flötenspiel übergeht, wird dieses Mammutwerk eingeleitet- begleitet von den Streichern des Orchesters und dem märchenhaften Chor.
Und mit "Storytime" (in welches nahtlos übergegangen wird) kommt schon der erste Hammersong! Megasound gepaart mit eingängiger Melodie. Wobei ich sagen muss das es mich dann doch ein Stück weit an die Epik-Mukke von "Two Steps from Hell" erinnert hat (und davon beliebiger Track).

Spätestens aber nach dem mächtigen "Ghostriver" war ich vollends davon überzeugt das sich diese Investition mehr als gelohnt hat. Denn schon die anschließende, unglaublich schöne Jazznummer "Slow Love, Slow" ist ein kleines Meisterwerk. Hatte mich wirklich überrascht und nachhaltig beeindruckt.

Das morbide "Scaretale" (welches eindeutige Anleihen zu Danny Elfmans Werken aufweist) stellt einen meiner absoluten Favoriten dar: Wie aus einem Horrorfilm setzten hier Kinderchor und Musicbox ein und lassen trügerischen Jahrmarkts- oder auch Zirkusflair aufkommen. Dann steigert sich das ganze in eine dramatische Bombastnummer in welcher Ozlon absolut böse ihre ebenso fiesen Zeilen runtersingt- sehr, sehr stimmungsvoll und genial rüber gebracht!

Das anschließende Instrumental-Stück "Arabesque" reiht sich auch zu meinen Lieblingen dieses Albums. Mit den mächtigen Klängen aus Tausend-und-einer-Nacht ist es eines der temporeichsten Stücke.

Einer der besten Songs überhaupt stellt wohl "Rest Calm" dar: Alter Falter, wer den Gänsehaut-Epic-Flash sucht wird hier mehr als fündig! Großartige Melodie und fetter Bombastsound unterstrichen vom Kinderchor... In diesen Song habe ich mich regelrecht verliebt.

Und dann erst die mächtige Klimax mit "Last Ride of the Day" und "Song of Myself" welche einen nur noch in den heimischen Sessel drücken und geflasht mit dem einen oder anderen Ohrorgasmus zurück lassen. (wobei, wie ich finde, beide nicht ganz mit "The Poet and the Pendulum" aus dem Vorgängeralbum mithalten können).
Für Filmmusikliebhaber wird besonders der orchestrale Instrumental-End Credit "Imaginaerum" interessant sein, welcher ganz Soundtrack-gemäß alle wichtigen Themen des Albums vereint und nochmals aufführt.

Der einzige Song der mich nicht überzeugen will ist "The Crow, the Owl and the Dove".

Verpackung:

Allmählich finde ich echt gefallen an schmucken Covern und extravaganten Verpackungen allgemein. Diese Deluxe-Edition kommt mit wirklich schönem Pappschuber daher. Darin eingebettet die beiden Silberlinge. CD1 mit dem normalen Album und CD2 welches einzig mit den Instrumentals daherkommt (was für mich allein schon ein Kaufgrund ist). Ganz im Stile des wunderschönen Covers ist auch das Booklet gehalten, mit allen Texten der Songs und nebst den tollen Artworks von Janne und Gina Pitkänen gibt es Fotos der einzelnen Bandmitglieder zu bestaunen. Auch ein Poster mit selbigen Cover-Aufdruck gibt es noch als Dreingabe dazu.

Fazit:

Wie ich gelesen habe fungiert dieses Album selbst als Soundtrack für einen kommenden Film. Damit wird dieser zumindest in musikalischer Hinsicht ein Meisterwerk! Für mich ein echter Lichtblick. Denn im Grunde könnte Holopainen ganze Filme selbst vertonen. Wenn ich daran denke wie sehr es mittlerweile an echt guten Einflüssen in der westlichen Welt in diesem Bereich mangelt so kommen Nightwish mit ihren wunderschönen Songs richtig frisch und abwechslungsreich daher! Sie beeindrucken durch wirklich schöne Musik. Und das schaffen bei mir derzeit nur gewisse namhafte japanische Künstler.

Die 13 Songs vergehen wie im Fluge und machen Lust auf mehr! MEEEEEEEEEEHR!!!

Ein absolut überwältigendes Gesamtkunstwerk welches ich schlicht jedem ans Herz legen kann. Ich liebe es einfach!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas enttäuscht...., 6. Dezember 2011
Ich bin doch etwas enttäuscht...

nach "Dark Passion Play", das mir trotz Wechsel der Sängerin überraschend gut gefiel, hatte ich mit einer Steigerung gerechnet, oder zumindest mit einer gleichbleibenden Qualität. Das kann man leider beides nicht von diesem neuem Album behaupten.

Der erste Song "Taikatalvi", der mir (trotz oder vielmehr wegen seiner Andersartigkeit) eigentlich sehr gut gefiel, ist leider sehr, sehr kurz geraten.
Ansonsten gefallen mir hier nur etwa die Hälfte der Songs wirklich. Bei "Dark Passion Play" waren es beinahe alle.
Der lange Song "Song Of Myself", auf den ich mich sehr gefreut hatte,enttäuscht mich fast noch am meisten. Ab der zweiten Hälfte besteht dieser nämlich nur noch aus Gesprochenem (Sprechgesang kann man das auch nicht nennen)zu langsamer Musik, das ziemlich bald leider auch langweilig wird.
Dabei fängt dieser Song eigentlich schön temporeich und gut an. Und selbst das langsame würde passen, wenn es sich nicht über 6 Minuten lang hinziehen würde! Das ist definitiv zu lange BlaBlaBla!
Ich weiß nicht wie es anderen geht,aber ich warte bei diesem Song immer darauf, das es jetzt wieder Temporeicher wird, was leider erst mit dem nächsten Song der Fall ist.
Am besten gelungen sind noch "Taikatalvi"(leider zu kurz), "Storytime", Slow, Love, Slow", "Scaretale" und "Last Ride Of The Day". "Turn Loose The Mermaids" ist noch eine schöne Balade geworden, die mir auch gut gefällt.

Von dem Kalender hatte ich auch mehr erwartet.
Er ist zwar sehr schön gestaltet, aber leider ein wenig sehr klein. Ich nahm an, er wäre etwas größer, doch tatsächlich ist er kaum größer als die Cd-Box. Und von einem Poster erwarte ich eigentlich, das es auch Postergröße hat, was man von diesem sogenannten Poster auch nicht behaupten kann.

Fazit: An solch geniale Alben wie "Wishmaster" und "Once" kommt dieses Werk echt nicht heran. Es erreicht nicht mal "Dark passion Play" und gleicht für mich eher einem Rückschritt, als einer Weiterentwicklung. Ich hatte mir für das Geld ein ganz klein wenig mehr erwartet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, bin aber enttäuscht...., 4. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (Audio CD)
Nightwish ist seit DPP (wobei mir die alten Alben, speziell Once, auch sehr gut gefallen) meine absolute Lieblingsband. Dieses Album habe ich den letzten 4 Jahren rauf und runter gehört. Im letzten Nightwish-Teaser erzählt Marco, dass Imaginaerum 6 x besser als DPP sein soll. Nach dieser ganzen Selbstbeweihräucherung waren meine Erwartungen dann ziemlich hoch. Nach dem ersten Hören war ich enttäuscht. Das Album gefällt mir, keine Frage. Aber es wirkt nicht ausgereift. Hier ein paar Beispiele:

- Das Intro plätschert vor sich hin.

- Slow Love Slow ist wunderschön, aber die Uhr tickert einfach zu lange. Es nervt.

- Rest Calm: das Ende zieht sich.

- Song of Myself: Ich habe etwas wie The Poet and the Pendulum erwartet. Bis 07:07 ist das Stück genial, danach fällt es nur noch ab. Mag sein, dass das Gesprochene ergreifend ist, aber Herr Holopainen hat nicht bedacht, dass ein Song nicht nur einmal gehört wird. Ab der Stelle wird geskippt.

Anette Olzon gefällt mir auf dem Album sehr gut. Sie hat ihre Stimme sehr eindrucksvoll eingesetzt. Wenn sie ab und zu etwas dünn rüberkommt, ist es ein Abmischproblem. Es wäre besser gewesen ihre Stimme hervorzuheben, wie es bei Tarja durchweg gemacht wurde.

Positiv: Der Kinderchor gefällt mir, passt sehr schön zu den Songs. Besonders zu Scaretale.

Parallelen zu Dschingis Khan und Metallica auf dem Album sind erkennbar. Und den Refrain zu Last Ride of the day habe ich auch schon mal gehört.

Ich kann leider nur 3 Sterne geben, da ich doch zu oft skippen muss, was ich bei dem Vorgänger nicht machen musste. Vielleicht war die Marketing-Strategie der Plattenfirma die Erwartungen künstlich hoch zu schrauben nicht so geschickt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Imaginaerum
Imaginaerum von Nightwish
MP3-Album kaufenEUR 5,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen