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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniestreich
Gestern habe ich diesen Film angeschaut, weil ich wissen wollte, wie sich Freddie Highmore so entwickelt hat. Und: Er ist ein genialer Schauspieler geblieben. Er hat ja als 18-Jähriger den 12-Jährigen Arthur in "Arthur und die Minimoys" (im 3. Teil) gespielt. Dieses Mal ist er mit 24 ein 17-Jähriger an der Seite von Emma Roberts (genial - wenn mich nicht...
Vor 15 Monaten von Tino Hemmann veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Ganz Ok
Der Film an sich ist eigentlich so gesehen gar nicht schlecht, allerdings empfinde ich die Beziehung zwischen den beiden als eher unglaubwürdig. Im Film verbringen die kaum Zeit miteinander und somit fällts mir als Zuschauer schwer, dem Protagonisten abzukaufen, was er für sie empfindet. Ansonsten ist alles gut. Die Charaktere scheinen glaubwürdig,...
Vor 1 Monat von Vic veröffentlicht


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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniestreich, 10. Februar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Gestern habe ich diesen Film angeschaut, weil ich wissen wollte, wie sich Freddie Highmore so entwickelt hat. Und: Er ist ein genialer Schauspieler geblieben. Er hat ja als 18-Jähriger den 12-Jährigen Arthur in "Arthur und die Minimoys" (im 3. Teil) gespielt. Dieses Mal ist er mit 24 ein 17-Jähriger an der Seite von Emma Roberts (genial - wenn mich nicht alles täuscht die Nichte von Julia Roberts). Der Film ist wirklich zu empfehlen, mein 16-Jähriger Sohnemann hatte ein Dauergrinsen im Gesicht, trotzdem der Film wahrlich kein Action-Film ist. Für Lehrer, die mit älteren Kindern zu tun haben, sollte der Film als Pflichtlektüre eingeführt werden ...

Von der Kunst, sich durchzumogeln - Cine Project [Blu-ray]

George (17 / Freddie Highmore), ein Einzelgänger ohne Liebe, Sex und Hoffnung, klebt an seiner vergänglichen Kindheit, lebt nebenher in einem Elternhaus, das vor dem finanziellen Abgrund steht. Das Leben empfindet er als völlig sinnlos, da schließlich früher oder später jeder Mensch sterben muss. Er bereitet sich schulisch theoretisch auf ein Kunststudium vor, zeichnet für sich selbst und bislang ohne Anerkennung geniale Skizzen. Dann betritt Sally seinen eingeschränkten Blickwinkel, ein hübsches, nettes, "alleinstehendes" 18jähriges Mädchen. Da George auf unwichtige Dinge wie Hausaufgaben, Lernen und Unterrichtsbeteiligung komplett verzichtet, steuert er dramatisch auf den Schulverweis kurz vor den Prüfungen zu. In einer antiautoritäten Schule wäre es wohl so gekommen, doch Georgs Lehrer wissen um die Intelligenz und Möglichkeiten, die in dem Jungen stecken. Dass dann ausgerechnet ein junger Künstler, zu dem eine leichte Freundschaft Georgs aufkeimt, Sally aus der nicht wirklich bestehenden Beziehung zu George ausspannt, scheint die Katastrophe vorprogrammiert.

Ein ruhiger, sensibler und ordentlicher Film über das Erwachsenwerden, das in der Realität Eltern, Freunden und Lehrern unserer Pubertierenden doch so oft vor gleiche Probleme stellt. Im ballernden effektgeladenen Einheitsbrei moderner Filme ist "Von der Kunst sich durchzumogeln" ein Sinnes- und Augenschmaus. Für mich jedenfalls.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oder: Lebe und denke nicht an Morgen?, 20. April 2012
Von 
Timo Brandt "Ways are, there you go" (Quickborn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Von der Kunst, sich durchzumogeln (DVD)
Es gibt noch Filme die zu Herzen gehen und nicht einfach durch sie hindurch. So Filme, die leise anklopfen, zaghaft, statt einfach mit den üblichen Begrüßungsworten einzutreten; Filme wie Garden State oder My Summer of Love, Filme, die die Magie des Lebens selbst einzufangen versuchen.

Heute wird immer behauptet (oder: angenommen), ein bewegender/anspruchsvoller Film müsse Abgründe zeigen, einen in Abgründe führen. Doch viele Filme versinken in diesen Abgründen und viele wenden sich nach einem allzu vorsichtigen Blick oder Straucheln wieder davon ab.

Die Kunst einen Film aber authentisch zu machen (gerade einen über Jugendliche, erste Liebe und Erwachsenwerden) liegt, denke ich, vor allem darin, den Balanceakt zu wagen zwischen Hoffnung und Verlangen, zwischen Verzweiflung und Resignation, den diese Zeit ausmacht - und ein Gefühl dominieren zu lassen, das wir Sehnsucht nennen, ein Wort das tief in unserem Innern nach der Jugend seine Bedeutung verlieren kann, vielleicht aus Furcht, der Begriff dieses Gefühls, könne ab dann nicht mehr mit den "verklärenden" Emotionen übereinstimmen.

Von der Kunst, sich durchzumogeln ist ein Film über die erste Liebe, aber es ist auch ein Film über die Schwierigkeit, sich als Erwachsener zu fühlen. Zum Jungsein, sagt man oft, gehört töricht sein, gehört die Sorglosigkeit. Doch was ist diese Sorglosigkeit: Ablenkung oder Lebenssinn/-aspekt? Ist das Glas der Jugend halbvoll oder halbleer.

George, grandios gespielt von Freddie Highmore, Schüler im letzten Highschooljahr, trauert seiner verlorenen Kindheit hinterher und gleichzeitig sieht er keine Perspektiven für eine Zukunft. Sein Leben scheint ihm eine Einbahnstraße zu sein, über die schon tausende Generationen von Menschen gefahren sind, die die Bahn befahrbar gemacht und doch zugleich abgenutzt haben; das Leben, eine Strecke, so schnell und leicht zu bereisen und doch so trostlos. (Zitat, mit dem der Film beginnt." Seit Beginn der Geschichtsschreibung erblickten rund 110 Mrd Menschen das Licht dieser Welt. Und nicht ein einziger hat überlebt.)

Die Tiefe, die fehlt, kann man natürlich nicht mit Hausaufgaben füllen und deswegen sollte man sie auch nicht machen. Lieber zeichnet George unentwegt in seine Zeichenbücher seine kleinen Grotesken; seines Talents ist er sich durchaus bewusst, aber er ist der festen Meinung, dass seine Zeit und vor allem er nichts mehr zu sagen haben.

Dann tritt Sally in sein Leben, ein recht unbeschwertes und unverplantes Mädchen. Schnell entwickelt sich zwischen ihnen eine Art von scheuer Freundschaft, sie sitzen am gleichen Tisch in der Schulcaféteria, sie führt ihn bei Freunden und Partys ein. Die gegenseitige, unschuldige Sympathie spitzt sich bald auf die Frage zu, die Sally eines Tages plötzlich am Restauranttisch stellt: "Hast du schon mal dran gedacht, mit mir? Willst du mit mir schlafen?"

Dieser Film hat mich auf einer gleichsam traurigen und bereichernden Ebene berührt und ich glaube, dass seine mit vielen authentischen Szenen und Darstellungen gestaltete Idee das Potenzial hat jeden Menschen in seinen Bann zu ziehen. Die größte Kunst, die ein Film meistern kann, ist ein Loch in die Pappschachtel des Lebens zu schneiden und uns hineinsehen zu lassen: in vergangene Epochen, ins Innenleben von Menschen, in bestimmten Situationen und in einzelne Episoden des Lebens an sich, wie bei diesem Film der Fall - vielerlei kann einem dieser Einblick näher bringen, in diesem Fall auch die Einsicht, dass wir alle etwas zu sagen haben, spätestens, wenn wir das erste Mal verliebt sind. Und das Filme immer noch die Möglichkeit haben, unser Wissen über unsere eigenen Gefühle, auch nachträglich, zu erweitern.

Wie ein anderer Rezensent ganz richtig sagte: Ein Geniestreich, ein leiser, starker.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieso noch eine Rezension schreiben, 1. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Von der Kunst, sich durchzumogeln (DVD)
wo wir doch sowieso alle mal sterben müssen? Eine absolute Filmperle ist dieser kleine Film über das Erwachsenwerden oder wie es neudeutsch so schön heißt 'Coming-of-Age' Romanze. Emma Roberts, die spätestens seit 'It's Kind of a funny Story' zu den ernstzunehmenden Jungdarstellerinnnen gehört, spielt als Sally den Grund den abgeklärten George, gespielt von Freddie Highmore aus der Reserve zu locken. Ein wunderbarer Film über das Leben und die (erste) Liebe über Entscheidungen und 'Was das alles hier überhaupt soll'. Die DVD Qualität ist gut, bei den Extras sollte man erst das Making-of ansehen, dann kann man immer noch die einzelnen einminütigen Featurettes gucken (ist mehr eine sich wiederholende Angelegenheit). Noch ein Extra Lob zur 'Cine Project'-Reihe allgemein, mir ist da nun noch kein schlechter Film untergekommen, alles kleine Filmperlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herzerwärmendes Independent-Kino, 24. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Von der Kunst, sich durchzumogeln (DVD)
Es gibt sie noch. Die guten Filme. Die wirklich guten Filme. Nicht solche mit einem Monster-Budget,
die dann an einer überzogenen Erwartungshaltung scheitern, sondern solche die eine einfühlsame und
lebendige Geschichte erzählen.
Ehrliche Filme, die anstatt von Helden und coolen Typen, von aufrichtigen Menschen handeln.

Darum gehts ungefähr in "Von der Kunst sich durchzumogeln". Der etwa 18jährige Schüler George
tut sich in der Schule schwer, weil er der Meinung ist dass Hausaufgaben Zeitverschwendung sind,
da auf ein tristes Leben der unvermeidbare Tod folgt. Und während andere für ihre Prüfungen lernen,
möchte George sich über andere Dinge Gedanken machen wie zb. seinem Hobby, dem Malen.
Der Direktor der Schule will George helfen indem er ihn ermahnt in den nächsten 2-3 Monaten mehr
zu lernen, aber auch das scheint nicht so recht zu klappen. Währenddessen lernt er die hübsche
Sally kennen und die zwei machen viel miteinader. Zuhause gibts nur Streit mit seiner Mom und
auch mit seiner Stiefvater kann er nicht allzuviel anfangen.

Für mich so bemerkenswert an der Story: Der junge George könnte Ich sein.

Zwar ist der Film ziemlich kurz, aber trotzdem verzichtet der Autor des Films nicht auf
eine lange Einführung der Charektere.
Das tut dem Film und der gemächlich erzählten Story gut. Die Beiden, George und Sally
wachsen einem schnell ans Herz, vorallem der männliche George.
Wahnsinn mit welcher Mimik und Gestik Freddie Highmore George hier spielt. Er
erfüllt den Charakter mit Leidenschaft und gibt ihm Herz.
Dazu spielt der Film in New York zu den kalten Jahreszeiten und untermalt
wird der Film von einem herrlichen Indie-Pop/Rock sowie Post-Rock Soundtrack.

"Von der Kunst sich durchzumogeln" erinnert in vielen Punkten an den Jugendfilm "Juno",
der ebenfalls großartig ist.
Ich persöhnlich finde Diesen sogar einen Tick besser, da er aus der Sicht eines Jungen
gemacht ist und statt Schwangerschaft dreht es sich um Schule. Von Thema LIEBE abgesehen.

Filme solcher Art sind so nachdenklich. Sie scheinen einen echten Wert fürs eigene Leben
zu haben neben der tatsache dass sie auch super Unterhalten, zum lachen und weinen bringen.
Jungs lernen in diesem Film was Mädchen wollen, Mädchen lernen dass nicht alle Jungs Arsc*löcher
sind, und alle können lernen dass alles im Leben Möglich ist.

Zum Schluss noch ein Tipp: Schaut euch den Film jetzt oder morgen an, nicht irgendwann.
Desto jünger man ist, desto besser. Ich hab ihn mit 18 angeschaut. Keine Ahnung ob
ich den Film mit 29 auch noch gut finden werde, aber einen Jugendfilm schaut man
besser als Jugendlicher an.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Romantische Tragedy, 5. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Von der Kunst, sich durchzumogeln (DVD)
Achtung Spoiler!:

7 Milliarden Menschen sind auf der Welt, aber eines ist sicher - jeder dieser 7 Milliarden Menschen wird sterben. Dieser Tatsache ist sich George bewusst. Egal was er tun wird, egal ob er Trigonometrie lernt, egal ob er literaturbewandert ist, egal ob er weiß, was er auf die Leinwand zeichnen möchte - am Ende wird auch er sterben. Das Leben macht für ihn keinen Sinn. Nicht der Tod erschreckt ihn, es ist das Leben.

Seine Lehrer und sein Direktor erkennen sein Potenzial, verzweifeln aber schier an seiner Weigerung den lustvollen Moment - Leben genannt - zu leben. Seine Mutter und sein Stiefvater üben massiven Druck auf ihn aus, prallen aber an seiner 'Todes-Philosophie' mit ihren Worten ab.

Dann lernt er Sally kennen. Sie werden Freunde. Aber eigentlich kann das ja nicht funktionieren, wenn man sich dabei auch noch attraktiv findet, und das tun die beiden definitiv. George begeht den Fehler, Sally nicht seine Liebe zeigen zu können. Zu sehr ist er in seiner negativen Weltsicht verwurzelt. Sally begeht den Fehler, mit ihm zu spielen. Die Freundschaft scheint zu zerbrechen. Sally beginnt eine Affäre mit einem gemeinsamen Freund, einem Künstler. Als George dies entdeckt, ist er am Ende angelangt. Plötzlich steht er wirklich vor der Sinnlosigkeit.

Seine Lehrer setzen ihm ein Ultimatum. Er muss alle Hausaufgaben, alle Prüfungen, welche er in den letzten Jahren nicht ausgeführt hat, innerhalb von 3 Wochen nachliefern. Andernfalls lassen sie ihn durchfallen. Nun erwacht sein Kampfgeist. Er holt alles nach. Schafft seinen High-School-Abschluss. Und Sally gewinnt er auch wieder.

'Von der Kunst sich durchzumogeln' ist ein kleines Juwel der eher unbekannten Filme. Sehr lebensnah, gefühlvoll gespielt und inszeniert. Ein Film, in dem es auch viele Momente gibt, in welchen man lachen kann. Einfach ein Film über jemanden, der jeder von uns sein könnte, weshalb sich jeder von uns darin z.T. wieder erkennt, mit allen Zweifeln, aber auch mit den Momenten des Glücks. Und letzten Endes: Auch eine sehr romantische Liebesgeschichte, die einfach sehenswert ist. Und das Happy End ist auch noch dabei.
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3.0 von 5 Sternen Ganz Ok, 21. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Von der Kunst, sich durchzumogeln (DVD)
Der Film an sich ist eigentlich so gesehen gar nicht schlecht, allerdings empfinde ich die Beziehung zwischen den beiden als eher unglaubwürdig. Im Film verbringen die kaum Zeit miteinander und somit fällts mir als Zuschauer schwer, dem Protagonisten abzukaufen, was er für sie empfindet. Ansonsten ist alles gut. Die Charaktere scheinen glaubwürdig, ihre Motive und Gedankengänge sind meiner Meinung nach in sich schlüssig. Außer die des Mädchens. Naja ich als Junge habe eh Schwierigkeiten Frauen zu verstehen. xD
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5.0 von 5 Sternen Toll, 22. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Von der Kunst, sich durchzumogeln (DVD)
Super Film. Kann ich nur jedem empfehlen. Kannte ihn vorher nicht und habe auf Gut Glück bestellt und es hat sich voll und ganz gelohnt.
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3.0 von 5 Sternen Kein "must have", aber nicht schlecht den Film zuhause im Regal stehen zu haben, 9. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Netter Film für Freitag Abend. Die Hauptdarsteller leisten gute Arbeit, können aber von den Schwächen der eigentlich guten und interessanten Story nicht ablenken. Im Großen und Ganzen ist der Film gelungen, muss aber ein paar Abzüge hinnehmen.
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3.0 von 5 Sternen Ja, ganz okay, 4. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Von der Kunst, sich durchzumogeln (DVD)
Also, es ist echt schade, ich hätte eigentlich mehr erwartet, weil mich der Trailer sehr intressiert hat, doch der Film ist nicht soo gut, wie erhoft. Trotzdem ist er gut, keine Sache.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Misslungener Film, 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Von der Kunst, sich durchzumogeln (DVD)
Irgendwie will man die Charaktere in diesem Film ständig durchschütteln und anschreien, endlich in die Gänge zu kommen.
Der "Künstler" wird als die erstrebenswerte Lebensform dargestellt. Es wird pseudotiefgründig dahergequatscht, eigentlich geht es aber nur um einen Jugendlichen kurz vor dem Schulabschluss, der "den Hintern nicht hochbekommt", dem aber trotzdem alle helfen wollen, warum bleibt für mich unklar.

Ich hatte den Eindruck, das Ziel des Films war, einen innerlich zerissenen, depressiven jungen Menschen zu zeigen, der letztlich durch etwas (Liebe?) doch seinen Weg findet. Allerdings bleibt die Handlung so oberflächlich, die Reaktionen der Umwelt so schablonenhaft, dass kein Mitgefühl oder Verständnis mit dem Protagonisten aufkommt. Dieser wirkt einfach nur weltfremd und unreif.

Die Charaktere bleiben im Verlauf der Handlung alle sehr flach. Zwischen den beiden Hauptdarstellern gibt es keine Chemie. Das Drehbuch ist vorhersehbar, die Dialoge langweilig. Bis auf ein oder zwei Momente kommt einfach keine Fahrt in die Geschichte.

Schade, ich hatte durch den Trailer einen ganz anderen Eindruck gewonnen, aber ich war wirklich froh als der Film vorbei war und musste mich zwingen, ihn zuende zu schauen.
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Von der Kunst, sich durchzumogeln
Von der Kunst, sich durchzumogeln von Gavin Wiesen (DVD - 2012)
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