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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider und spannender "Irrenhaus goes Haunted House" Beitrag vom Altmeister Carpenter - empfehlenswerter old-school Horror !!!
MEDIUM (Blu-ray/DVD):

- Bild: durchschnittliche bis gute Schärfe, Farben natürlich, Schwarzwerte ok
- Ton: solide Abstimmung zwischen Dialog und Musik/Actionpassagen, Musik teils etwas zu vordergründig, Räumlichkeit gut und wirklich gut mit Stimmen etc. ausgereizt
Blu-ray: DTS-HD MA 5.1 (!), DVD: DTS 5.1, DD 5.1
- Extras: (das...
Veröffentlicht am 18. August 2011 von Retro Kinski

versus
17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nostalgisches Stück Genrekino
John Carpenter is back! Der Anstaltsthriller "The Ward" ist nach fast zehnjähriger Absenz auch eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Ähnlich wie Regie-Altmeister Scorsese (dessen "Shutter Island" gewissermaßen das barocke Gegenstück zu "The Ward" darstellt) präsentiert uns Carpenter einen lupenreinen Genrefilm, der in seiner präzisen...
Veröffentlicht am 1. März 2012 von victor_eremita


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider und spannender "Irrenhaus goes Haunted House" Beitrag vom Altmeister Carpenter - empfehlenswerter old-school Horror !!!, 18. August 2011
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Ward [DVD] (DVD)
MEDIUM (Blu-ray/DVD):

- Bild: durchschnittliche bis gute Schärfe, Farben natürlich, Schwarzwerte ok
- Ton: solide Abstimmung zwischen Dialog und Musik/Actionpassagen, Musik teils etwas zu vordergründig, Räumlichkeit gut und wirklich gut mit Stimmen etc. ausgereizt
Blu-ray: DTS-HD MA 5.1 (!), DVD: DTS 5.1, DD 5.1
- Extras: (das unvermeidliche:) Audiokommentar mit Carpenter, Interviews, B-Roll, Trailer (DVD + Blu-ray)
- Sonstiges: UNCUT

FILM:

Einem Film von John Carpenter muss man immer eine Chance geben. THE WARD hat diese Chance gar nicht nötig, Wird uns doch ein schauspielerisch und von der Story her sehr guter Horror-Thriller geboten. Nicht over-the-top, aber klar überdurchschnittlich wird hier im Stile der 80er mit überschaubarem Budget wieder ein Film der nach sehr viel mehr aussieht auf uns losgelassen und er hebt sich erfrischend von der gegenwärtigen Torture-Porn Welle ab und schafft einen klassisch-zeitlosen Beitrag zum Genre.

Die Schockeffekte werden handwerklich sehr ansprechend dargestellt und man merkt ihnen die grosse Erfahrung des Regisseurs in bezug auf dezente bis "vordergründig-shocking" Grusel- und Schockeffekte an. Entgegen kommt diesem Setup, dass der Film auf sehr überschaubarem Terrain, nämlich überwiegend im Umfeld eines Irrenhauses in den 60er Jahren spielt. Wer Gore und Splatter sucht wird ihn in diesem Film nicht finden. Aber eine Menge guten old-school Grusel und auch eine Story die zwar nicht wirklich neu in der Anlage ist, aber dennoch für eine faustdicke Überraschung sorgt.

Amber Heard als Hauptdarstellerin Kirsten wirkt trotz Ihrer Erfahrung aus über 30 Filmen wie ein frisches unverbrauchtes Gesicht und spielt meines Erachtens hervorragend. Wie auch zuletzt in dem sehr guten ZOMBIELAND und auch ALL THE BOYS LOVE MANDY LANE. Dies liegt sicher in guten Teilen wiederum an der extrem soliden und unprätentiösen Regiearbeit von John Carpenter der dem "Irrenhaus goes Haunted House" Genre mit THE WARD einen guten Beitrag bescheren kann. Kirsten versucht mit allen Mitteln eine Erklärung für die unheimlichen Geschehnisse und das Verhalten der Insassen zu finden auch wenn die Klinik diese Dinge auf ihren eigenen Geisteszustand beschränken möchte.

Die Effekte wirken niemals lächerlich (z.B. Duschszene mit Kirsten) und stets von grosser Erfahrung und Gelassenheit geprägt hochwertig und nur den dramaturgischen Erfordernissen verpflichtet. Jede Totale oder auch Schwenk-Kamerafahrt trifft genau den zu zeigenden Ausschnitt, so dass man sich sofort gut aufgehoben fühlt und auf den Film und das Gezeigte einstellt und auch mit den Protagonisten identifiziert. Hier und da übertreibt der Meister es vielleicht mit den Hui-Buh Effekten aber dennoch verfolgt man die Handlung mit äußerster Spannung bis zum Ende.

So bleibt in Zusammenfassung ein sehr guter, wenn auch natürlich nicht überragender Horror-Thriller ohne wirkliche Innovation, aber mit einer guten Gesamtleistung aller nötigen Teile und sogar Überraschungselementen. John Carpenter hat sich damit keinen wirklichen Lapsus erlaubt wie viele Kollegen in den Spätjahren ihres filmischen Schaffens.

4/5 Zwangsjacken...äh,...Sternen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Horror Beitrag vom Altmeister Carpenter - empfehlenswert !!!!, 12. Oktober 2011
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The ward - Il reparto [IT Import] (DVD)
MEDIUM (Blu-ray/DVD):

- Bild: durchschnittliche Schärfe, Schwarzwerte ok
- Ton: solide Abstimmung zwischen Dialog und Musik/Actionpassagen, Räumlichkeit nicht wirklich ausgereizt
Blu-ray: DTS-HD MA 5.1 (!), DVD: DTS 5.1, DD 5.1
- Extras: (das unvermeidliche:) Audiokommentar mit Carpenter, Interviews, B-Roll, Trailer (DVD + Blu-ray)
- Sonstiges: UNCUT

FILM:

Einem Film von John Carpenter muss man immer eine Chance geben. THE WARD hat diese Chance gar nicht nötig, Wird uns doch ein schauspielerisch und von der Story her sehr guter Horror-Thriller geboten. Nicht over-the-top, aber klar überdurchschnittlich wird hier im Stile der 80er mit überschaubarem Budget wieder ein Film der nach sehr viel mehr aussieht auf uns losgelassen und er hebt sich erfrischend von der gegenwärtigen Torture-Porn Welle ab und schafft einen klassisch-zeitlosen Beitrag zum Genre.

Die Schockeffekte werden handwerklich sehr ansprechend dargestellt und man merkt ihnen die grosse Erfahrung des Regisseurs in bezug auf dezente bis "vordergründig-shocking" Grusel- und Schockeffekte an. Entgegen kommt diesem Setup, dass der Film auf sehr überschaubarem Terrain, nämlich überwiegend im Umfeld eines Irrenhauses in den 60er Jahren spielt. Wer Gore und Splatter sucht wird ihn in diesem Film nicht finden.

Amber Heard als Hauptdarstellerin Kirsten wirkt trotz Ihrer Erfahrung aus über 30 Filmen wie ein frisches unverbrauchtes Gesicht und spielt meines Erachtens hervorragend. Wie auch zuletzt in dem sehr guten ZOMBIELAND und auch ALL THE BOYS LOVE MANDY LANE. Dies liegt sicher in guten Teilen wiederum an der extrem soliden und unprätentiösen Regiearbeit von John Carpenter der dem "Irrenhaus goes Haunted House" Genre mit THE WARD einen guten Beitrag bescheren kann. Kirsten versucht mit allen Mitteln eine Erklärung für die unheimlichen Geschehnisse und das Verhalten der Insassen zu finden auch wenn die Klinik diese Dinge auf ihren eigenen Geisteszustand beschränken möchte.

Die Effekte wirken niemals lächerlich (z.B. Duschszene mit Kirsten) und stets von grosser Erfahrung und Gelassenheit geprägt hochwertig und nur den dramaturgischen Erfordernissen verpflichtet. Jede Totale oder auch Schwenk-Kamerafahrt trifft genau den zu zeigenden Ausschnitt, so dass man sich sofort gut aufgehoben fühlt und auf den Film und das Gezeigte einstellt und auch mit den Protagonisten identifiziert.

So bleibt in Zusammenfassung ein sehr guter, wenn auch natürlich nicht überragender Horror-Thriller ohne wirkliche Innovation, aber mit eine guten Gesamtleistung aller nötigen Elemente und einen schönen kleinen Twist am Ende. John Carpenter hat sich damit keinen Lapsus erlaubt wie viele Kollegen in den Spätjahren ihres filmischen Schaffens.

4/5 Sternen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Film " The Ward ", 14. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: John Carpenters The Ward (DVD)
Interessant, spannend und bis zum Schluss sehr undurchsichtig .
Nichts für schwache Nerven . Einen Film den man sich ruhig öfters mal ansehen kann.
Sehr empfelenswert !!!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nostalgisches Stück Genrekino, 1. März 2012
Rezension bezieht sich auf: John Carpenters The Ward (DVD)
John Carpenter is back! Der Anstaltsthriller "The Ward" ist nach fast zehnjähriger Absenz auch eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Ähnlich wie Regie-Altmeister Scorsese (dessen "Shutter Island" gewissermaßen das barocke Gegenstück zu "The Ward" darstellt) präsentiert uns Carpenter einen lupenreinen Genrefilm, der in seiner präzisen Erzählweise Erinnerungen an frühere Meisterwerke wie "Halloween" oder "Assault on Precinct 13" weckt.
Hätten Story und Drehbuch (Michael u. Shawn Rasmussen) gestimmt, das würdige Alterswerk wäre perfekt gewesen. So bleibt die Geschichte um eine Brandstifterin, die sich in einer Psychiatrie mit dem rachsüchtigen Geist einer ermordeten Insassin herumschlagen muss, leider stark klischeebelastet und wirkt - vor allem dank der vorgestrigen Schlusspointe - eher uninspiriert. Macht aber nichts. Das Wichtigste ist, dass sich Carpenters Regie ihre Integrität bewahrt hat. Wortkarg nimmt die Geschichte ihren Lauf, man erfährt kaum etwas über den Hintergrund der Figuren, sie werden zu reinen Trägern der immer mehr an Fahrt aufnehmenden Handlung. Unglaublich wie Carpenter es immer noch meisterhaft versteht, den filmischen Raum zu erkunden, den begrenzten Schauplatz (der Film spielt fast ausschließlich im Psychiatriegebäude) maximal auszunutzen: Treppenhäuser, leere Gänge, Aufzugsschächte etc. erfüllen alle im Laufe der Handlung eine gewisse Funktion. Personal und Dekor sind auf ein Minimum reduziert, fast schon wie im Kammerspiel. Daraus beziehen so viele Filme des Puristen Carpenter ihre Kraft: Eine Gruppe von Menschen kann einen bestimmten Ort nicht verlassen (etwa die Polizeiwache in "Assault" oder die Polarstation in "The Thing") und muss mit einer tödlichen Bedrohung fertig werden. Im Falle von "The Ward" wird die Protagonistin Kristen (Amber Heard) zusammen mit einigen Mitinsassinnen in einen Trakt gesperrt, in dem ein mordender Geist sein Unwesen treibt. Übergeordnete, ordnungsstiftende Instanzen (in diesem Fall: zwei Pfleger und ein Arzt) sind - auch dies typisch für Carpenter - seltsam unterrepräsentiert. Schade, dass vieles davon am Ende erklärt und die wirksamen Reduktionen im Nachhinein gerechtfertigt werden.
Die Schauspieler leisten durchwegs gute Arbeit, allen voran die umwerfende Amber Heard: Nach "All the boys love Mandy Lane" spielt sie hier eine weitere Hauptrolle in einem Horrorfilm, die sie mit feinen Nuancen und ohne übertriebenes Gekreische meistert.

Auch wenn "The Ward" als aktueller Horrorthriller daherkommt, wirkt er seltsam anachronistisch. Das fängt damit an, dass der Film in den 60er Jahren spielt (besonders deutlich wird das in der wunderbaren Tanzszene, die einen für ein paar Momente das düstere Ambiente vergessen lässt). Der Film macht außerdem von vielen Elementen Gebrauch, die man sich eigentlich gar nicht mehr ironiefrei einzusetzen traut: die Anklänge an klassische Gruselfilme, den Gothic-Horror (bei Nacht gibt es ständig Gewitter) sowie den traditionellen Slasher-Film (ein Genre, das Carpenter mit "Halloween" selbst begründet hat) sind längst passé. Auch das Sound-Design wirkt irgendwie antiquiert (angefangen bei der Titelmelodie bis hin zur akustischen Unterstützung der Schockmomente). Dem Film ist es hoch anzurechnen, dass er trotzdem nie ins Lächerliche abdriftet und es schafft eine stimmige Atmosphäre zu etablieren. Abseits von postmodernem Zitatkino ist Carpenters "The Ward" eine fast schon nostalgische Rückbesinnung auf ein klassisches Genrekino, das in Zeiten von dominierenden Blockbuster-Spektakeln und Special-Effects-Overkill immer wichtiger wird.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Juwel unter dem Müll von heute, 8. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: The Ward [DVD] (DVD)
Dieser Film ist in der Tat ein Juwel unter dem Müll den man heute so im Kino sieht. Man merkt dem Film an, daß er von einem Regisseur gefertigt wurde der noch Begriffe wie Schauspielerführung und Spannungsaufbau kennt. Für diesen subtilen Horrorstreifen im Stile der 80er Jahre gibt es deshalb von mir 5 Sterne.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "The Ward", 9. Februar 2012
Von 
billy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: John Carpenters The Ward [Blu-ray] (Blu-ray)
"The Ward" ist das neue Werk von John Carpenter und erweist sich als solider und stimmungsvoller Horrorfilm. Weitestgehend frei von sämtlichen Klischees schreitet die Handlung in einem annehmbaren Tempo voran und es wird einem hier ein geradliniger und spannender Film mit einigen Gänsehaut- und Schreckmomenten geboten. Stimmungsvolle Bilder und ein unheimlicher Soundtrack sorgen mitunter für eine unheilvolle Atmosphäre. Das Ende ist, wie der ganze Film, zwar nicht sonderlich innovativ, aber absolut vertretbar. Die ein oder andere, durchaus gut gemachte, Gore-Szene gibt es auch zu sehen, insgesamt verläuft das Ganze aber eher unblutig. Amber Heard schlägt sich in ihre Rolle hervorragend und ist wie immer sehr hübsch anzusehen. Auch die weiteren Darsteller machen ihre Sache ganz ordentlich.

"The Ward" ist ein stimmiger, atmosphärischer und gruseliger Horrorfilm mit Oldschool-Feeling.

7,5 von 10
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo steckt Alice Hudson ?, 21. Februar 2012
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: John Carpenters The Ward (DVD)
Kristen (Amber Heard) ist eine neue Patientin in der Psychiatrieabteilung des North Bend Hospital.
Die junge Frau hat keinerlei Erinnerungen daran, warum sie in der Psychatrie sitzt. Von der Polizei wurde sie festgenommen, kurze Zeit nachdem sie ein Haus in Brand gesetzt hat.
Sie kann dem behandelnden Psychiater Dr. Stringer (Jared Harris) keinerlei Angaben machen, warum sie gerade dieses Haus angezündet hat, aber die Adresse hatte sie sich auf die Hand geschrieben.
Es ist das Jahr 1966 und sie trifft auf andere Patientinnen.
Kurz zuvor verschwand das Mädchen Tammy, in dessen Zimmer sie gelegt wurde. Möglicherweise gibt es in dieser Abteilung ein dunkles Geheimnis und vielleicht ein grausamer Mörder.
Kristen gibt sich selbstbewusst und kämpferisch, so wie es sich für eine Amber Heard auch gehört. Sie will so schnell wie möglich aus dieser "netten kleinen Pension" mit dem groben Personal auschecken.
Wenns nicht anders geht, dann durch Flucht. Emily (Mamie Gummer) ist eher ein starker Typ, sie gibt sich hart und ernst.
Sarah (Daniele Panabaker) ist die eitle und impulsive in der Gruppe. Zoey (Laura -Leigh) scheint ein solch starkes emotionales Trauma zu haben, dass sie handelt und sich kleidet wie ein kleines Kind.
Iris (Lyndsay Fonseca) ist die einzige, die gleich zu Beginn Kristen mit offeneren Armen empfängt. Sie trägt immer ein Skizzenbuch bei sich und zeichnet Bilder von den Mädchen und der Station.
Als Iris plötzlich verschwindet, entdeckt Kristen in deren Skizzenbuch auch Bilder einer gewissen Alice Hudson...
Schön, endlich nach langen Jahren und nach dem etwas unterbewerteten "Ghost of Mars" gibts endlich wieder einen neuen John Carpenter Film. Und der kommt zwar m.E. nicht an die große Klasse seiner Meisterwerke wie "Halloween", "Das Ding" oder "Fog" heran, aber er macht trotzdem reichlich Spass, denn Carpenter parodiert hier mit viel Vergnügen diese Movies, die am Ende mit einem total überzogenen Plot daherkommen.
Erfreulich auch dass Amber Heard nach dem kultigen "Mandy Lane" wieder mal in einem guten Film mitspielt.
Carpenter reizt sämtliche Klischees aus und liefert aber in der Gesamtheit einen sehr stimmigen und knalligen kleinen Streifen mit reichlich Kultpotential ab. Er ist überaus kurzweilig und Yaron Orbach lieferte an der Kamera eine klasse Arbeit. Diese herausragende Bildsprache verstärkt die gute Atmosphäre. Durch den satirischen und überzogenen Anstrich ist Carpenters "The Ward" alles andere als Durchschnittsware.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut für alle die auch Filme zu schätzen wissen, die nichts mit Bloodrayne gemein haben., 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hier wird gute Spannung erzeugt und man kommt nicht richtig zur Ruhe. Genau das was ich von so einem Film erwarte!
Wenn man nicht zuviel nachdenkt dann kommt einem alles in "The Ward" schön seltsam und es sind viele Fragen bis zum Schluss offen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kongeniales Alptraumwerk einer Horror-Legende, 23. März 2013
Rezension bezieht sich auf: John Carpenters The Ward (DVD)
"The Ward" beginnt mit einer beeindruckenden Titelsequenz.
Zu fein abgestimmten unheilvollen Klängen, sehen wir hinter den Schriftzügen brutal grausige Behandlungsbilder.
Anstaltsinsassen hilflos geknebelt, und menschlichen Experimenten ausgesetzt.
Sie schweben auf den Zuschauer zu und zersplittern sodann in Kaskaden von zerbrochenen Glasstücken.
Um die, in viele kleine Bruckstücke zerborstene und sich neu zusammengesetzte Psyche der Protagonistin wird es letzten Endes gehen. Doch bis zu dieser Erkenntnis ist es noch weit und bis zu dieser Schlußpointe werden wir dem Altmeister des Horrorfilms auf seine düsteren Wege begleiten.
Nach vielen Jahren meldet sich der Mann, dessen Visionen das Horrorgenre bis heute prägen, auf dem Regiestuhl zurück.
Und seine neue für uns arrangierte Geisterbahnfahrt überzeugt auf ganzer Linie.
Die Ansprüche an einen Meister wie Regisseur Carpenter sind enorm hoch. Gross die Häme wenn er nicht mit jedem Werk das Genre neu erfindet.
Er hat es mit seiner Filmographie jedoch nicht mehr nötig sich zu beweisen.
Carpenter der mit Filmen wie "Halloween" das Slasher Genre einerseits, mit "Assault" den modernen Terrorfilm andererseits begründete, mit "Die Klapperschlange" wegweisend war, mit "The Thing" Vorreiter des monströsen Creature- Science Fiction Films wurde und schließlich mit den genialen "Fürsten der Dunkelheit" oder "Mächte des Wahnsinns" immer seine ganz eigene Handschrift behielt, macht hier das einzig richtige.
Er bringt seine Stärken ein, lässt sich nicht durch zeitgeistige Strömungen im Horrorgenre verbiegen, und liefert ein gediegenes, sorgfältiges, spannendes Schauerstück, mit geschickt plazierten blutigen Schocks, durchdachter Kameraführung und einer unheilvollen, zwingenden Atmosphäre.
Er selbst war und ist Bewunderer der Regie- Legende Howard Hawks und von ihm lernte er: Die grösste Dramatik ist dann zu erreichen wenn Ort, Zeit und Handlung sich auf einen einzigen Punkt konzentrieren.
Dies perfektionierte Carpenter konsequent.
In "Halloween" die kleine Strasse in Haddonfield, in"Assault" die belagerte Polizeidienststelle, in "The Thing" die Polarstation, in "Prince of Darkness" die verfluchte Kirche und in "The Ward" befinden wir uns 90 packende Minuten in den Alptraumgängen einer psychatrischen Klinik.
Diese wird zum erzwungenen Aufenthaltsort von Kristen.
Die junge Frau kann sich bis auf ein paar Flashbacks an nichts erinnern. Schreiend wurde sie von der Polizei aufgegriffen, als sie vor einem lichterloh brennenden Farmhaus stand und sofort hierhin in diese Isolation verfrachtet .
Dr. Stringer wird versuchen zu ihrer Psyche vorzudringen. Kristen befindet sich in einem Alptraum, Fluchtversuche, zwecklos.
Die Szenen in denen sie immer wieder festgehalten, Elekroschocks ausgesetzt wird, wehrlos ertragen muß, daß ihr Beruhigunsspritzen gesetzt werden, sie ans Bett gefesselt wird sind nervenaufreibend.
Der Film spielt in den sechziger Jahren und daß diese Szenarien in jener Zeit nicht aus der Luft gegriffen sind, weiß der Zuschauer spätestens seit "Einer flog übers Kuckucksnest".
Auch die langen Korridore und Aufenthaltsräume dieser Klinik erinnern stark an diesen Klassiker.
Doch es gibt noch eine andere, tödliche Bedrohung. Kristen und die Handvoll anderer weiblicher Insassinnen werden des nachts von einer furchtbaren Schreckensgestalt bedroht, die gnadenlos und todbringend auf ihre Opfer lauert.
Scheinbar handelt es sich um eine ehemalige tote Patientin. Doch in dieser in sich geschlossenen und vollkommen von der Außenwelt abgeschirmten Umgebung wird den verzweifelten Hilferufen der scheinbar psychisch Kranken natürlich kein Glauben geschenkt.
Eine klaustrophobische Falle aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Wir sind mit gefangen. In den Gängen, den Fahrstühlen, den vergitterten Zimmern.
John Carpenter bleibt sich und seinem inszenatorischen Können treu . Gott sei Dank, kann man da sagen.
Weder werden wir mit dummen, strunzdebilen, kreischenden Teeny Darstellern geplagt, oder mit neumodischen unterirdischen Klamaukeinlagen, die den modernen amerikanischen Hororfilm so enervierend schlecht und belanglos machen.
Eine Wohltat einmal wieder eine sorgfältige, auf hintergründige Wirkung setzende Inszenierung und Kameraarbeit zu sehen.
Keine hektischen an Musikvideos erinnernden Schnitte, kein ständiges, unglaubwürdiges Chargieren, uninspirierte hingeschluderte Bluteffekte oder ständiges Musikgedröhne.
Dieser Film weiß um seine Stärken, nimmt sich Zeit bis zum Überraschungsende und erzeugt konstant beim Zuschauer ein unangenehmes, erwartungsvolles Gefühl der Bedrohung und Anspannung, gepaart mit einigen wunderbar eingesetzten Schockeffekten.
Augenzwinkernd zitiert sich der Meister des öfteren auch selbst.
Die Großaufnahme von zuckenden Füssen eines Opfers oder der Stich einer Injektionsnadel durch die Pupille kennen wahre Fans natürlich aus Halloween 1 und 2.
Das Überraschungsende genial, so nicht vorrauszusehen.
"Shutter Island" stand hier zwar ein wenig Pate, jedoch gefällt mir die Idee in Carpenters intimeren wesentlich kompakteren Rahmen mindestens genauso gut.
Fazit: Carpenter liefert uns eine spannende, packende Geisterbahnfahrt, die sich erfreulicherweise nicht vom Zeitgeist verwässern läßt. Sorgfältig und hervorragend inszeniert, hintergründig, bedrohlich.
Allein diese Tatsache ist in diesem mittlerweile oft auf Mainstream- Discounter Niveau heruntergekommenen Genre eine Seltenheit.
Ein Geister- und Gruselfilm der alle Erwartungen einlöst und 90 Minuten perfekten Nervenkitzel bietet.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßige Gruselkost, FSK 18 ist ganz schön "hochgestapelt"!, 11. April 2012
Von 
Matthias H. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: John Carpenters The Ward [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bin John Carpenter Filmen durchaus zugeneigt, vor allem seit ich "Die Klapperschlange" 1981 (mit 16) zum ersten Mal gesehen habe.
Auch "The Fog" und "Die Fürsten der Dunkelheit" finde ich sehr gelungen.

Mit (Vor-)Spannung habe ich dann "The Ward" gesehen und muss sagen; enttäuschend!

Auch die FSK 18 Einstufung unterstützte meine Erwartungshaltung, einen richtigen Horrorfilm zu sehen.
Der Film ist im großen und ganzen nicht schlecht aber doch ziemlich "unspektakulär".
Es gibt (für mich) keine echten Spannungs- und Gruselmomente, im Gegenteil, der "böse Geist" sorgt eher für Erheiterung.

Fazit:

Der Film hat kein Potential um 2x gesehen zu werden.
Schade, da hatte ich mir mehr versprochen!
Für meinen Geschmack ist die FSK 18 Empfehlung ein Witz!
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John Carpenters The Ward
John Carpenters The Ward von John Carpenter (DVD - 2012)
EUR 12,77
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