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88
3,8 von 5 Sternen
The Ides of March - Tage des Verrats
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. August 2012
George Clooney's "The Ides of March" handelt von dem aufstrebenden Polit-Berater Steven (Ryan Gosling), der den Wahlkampf eines demokratischen Präsidentschafts-Kandidaten planen darf, und dabei immer mehr in die Falle gerät, sich zwischen Erfolg und den bisherigen eigenen Überzeugungen entscheiden zu müssen. Das Werk basiert auf einem Theaterstück, dessen Verfilmungsrechte sich Leonardo di Caprio gesichert hat, der die Hauptrolle zunächst selbst spielen wollte.

Der Film stellt die Welt der Politik, insbesondere in den USA mit ihren Interessenskonflikten, Selbstdarstellungen, Affären und Personalbeziehungen meiner Meinung nach perfekt dar. Es wird aufgezeigt, wie schnell die Politik eigentlich absolut gut-Gesinnte zu machthungrigen Charakteren macht, die sich immer weniger an ihre eigenen Werte und moralischen Überzeugungen halten, aber auch, dass die Übernahme dieser Strukturen für inhaltliche, politische Veränderungen scheinbar notwendig ist.

Ryan Gosling ist als Hauptdarsteller ideal besetzt, auch die anderen Rollen können überzeugen. Clooney zeigt, dass er hinter wie vor der Kamera (er führt Regie und spielt gleichzeitig den Präsidentschaftsbewerber) große Klasse ist.
Auch die Filmmusik ist gut gewählt.

Insgesamt ist "The Ides of March" einer der besten Polit-Filme unserer Zeit geworden. Besonders gut gelungen ist meines Erachtens die Schlussszene.
Für Politik-Desinteressierte wird der Film aber eine Enttäuschung sein.

Bild- und Tonqualität der Bluray sind gut.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 21. August 2014
Der Film macht es sich nicht leicht. Leicht wäre es gewesen, die Republikanische Partei mit moralischer Korruption in Verbindung zu bringen. Stattdessen geht es um den Vorwahlkampf der Demokraten. Der Vorteil für die Story liegt auf der Hand: Die Fallhöhe ist größer, und der potenzielle Fall beeindruckender.

George Clooney inszeniert im klassischen Hollywoodstil, ohne jeglichen Firlefanz. Professionell, ohne sich selbst in den Vordergrund zu spielen (in dieser Hinsicht könnte Clooney vielleicht eines Tages das Staffelholz von Clint Eastwood übernehmen). Der Akzent liegt klar auf den schauspielerischen Leistungen. Und was das angeht, hat der Film viel zu bieten: Neben George Clooney, dessen Rolle vergleichsweise klein ausfällt, sind Ryan Gosling, Philip Seymour Hoffman und Paul Giamatti zu sehen. Hoffman und Giamatti sind gewohnt gut. Gosling agiert weitgehend mit stoischem Ausdruck, was man ihm aber nicht als Mangel auslegen sollte, – bei Robert Mitchum hat das schließlich auch niemand getan.

In einigen entscheidenden Momenten der Geschichte lässt sich nicht ausmachen, was Goslings Figur, den Berater Stephen Meyers, wirklich bewegt. Meyers selbst dürften seine eigenen Beweggründe nicht klar sein. Er entscheidet sich einfach, so und nicht anders zu handeln. Das eine Mal tappt er dadurch in eine Falle, das andere Mal gewinnt er durch Intriganz. Jenseits dieses Geschehens fragt sich zum einen, was das für Meyers Integrität und politische Glaubwürdigkeit bedeutet, und zum anderen, inwieweit moralische Integrität im politischen System überhaupt Bestand haben kann. Ist nicht Meyers’ nihilistischer Konkurrent der demokratischen Gegenseite, der Berater Duffy (Giamatti), derjenige, der die Professionalität eines Beraters am besten verkörpert?

Was Clooney erzählen möchte, ist nicht wirklich neu. Politfilme der sechziger und siebziger Jahre haben dieses Feld bereits gründlich beackert (allerdings: Wer kennt die heute noch?). Doch mit der Figur des Stephen Meyers wird immerhin ein neuer Aspekt beleuchtet. Hier ist es nicht die Macht, die korrumpiert, sondern die Mechanismen eines sozialen Systems, in das die Beteiligten auf Gedeih und Verderb verstrickt zu sein scheinen.
Damit sind wir bei einem Problem des Films: Worauf will Clooney eigentlich hinaus? Lautet die fatalistische Botschaft: So läuft es nun einmal im wirklichen Leben. Oder will der Film Punkte markieren, an denen man widerstehen sollte und notfalls aus dem Spiel aussteigen müsste? Doch weder bei Meyers noch bei dem Kandidaten Mike Morris lässt sich ein solcher Punkt klar benennen, – jedenfalls dann, wenn man nach einem allgemeingültigen Kriterium sucht. Morris bekennt an einer Stelle seiner Frau gegenüber, er sei schon fast zu viele schlechte Kompromisse eingegangen, und er bekräftigt einen Punkt, hinter den er nicht zurückweichen wolle, – was er dann am Ende aber doch tut. Die Frage, wie viele integritätsschädliche Kompromisse man eingehen darf, um wenigstens etwas von dem ins Ziel zu bringen, um dessentwillen man ursprünglich angetreten ist, bleibt im Film unbeantwortet und sogar unthematisiert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2014
Endlich mal eine Hollywoodproduktion, die ohne stupide Aktion auskommt. Ein film der nicht nur unterhält, sondern auch die Machenschaften der Politik aufdeckt und dabei spielt es keine Rolle ob es sich um den amerikanischen Wahlkampf handelt oder sonst wo. Intrigen und dreckige Spielchen beherrschen alle gut.

In Diesem Film können alle Darsteller mehr als überzeugen. Die Figuren ziehen den Zuschauer in ihren Bann! Das ganze wurde dann noch mit den passenden Bildern und einer spannenden Musik unterstrichen.

Durch und durch ein sehr gelungener Film
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38 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2012
Nachdem mich George Clooneys bisherige Regie-Arbeiten nicht gerade in Verzückung versetzt haben - vor allem das Polit-Geschwafel in dem viel gepriesenen Good Night, and Good Luck fand ich viel zu öde und spröde - muss ich dem für sein politisches Engagement berüchtigten Schauspieler, Produzenten und Regisseur diesmal den viel beschworenen großen Wurf bescheinigen.

Vor allem beeindruckt Clooneys Gespür für Rhythmus: Gerade als man im dialoglastigen Wahlkampfgerangel zwischen den beiden Präsidentschaftsbewerbern und ihren Helfern den Überblick zu verlieren droht und mal wieder die Hoffnung verliert, hier noch etwas zu sehen zu bekommen, was man nicht oft genug gesehen hat (in Der Kandidat oder Bill McKay - Der Kandidat etwa oder der satirischeren Spielart Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt), nimmt der Film eine kolossale Wendung und wandelt sich zum furiosen zwischenmenschlichen Drama, dem kaum eine der Hauptfiguren unbeschadet entrinnt: weder der ehrgeizige Wahlkampfmanager Stephen Meyers (Ryan Gosling) noch sein Vorgesetzter Paul (Philip Seymor Hoffman), noch der Präsidentschaftskandidat und Gouverneur Mike Morris (Clooney), für dessen Kampagne beide tätig sind, und schon gar nicht die Praktikantin Molly, die gleichsam eine hochexplosive Wahlkampfbombe mit sich herumträgt. (Bei Praktikantinnen ist seit Bill Clinton im Umfeld der Demokraten bekanntlich immer Vorsicht geboten.)

Als Stephen sich mit Duffy (Paul Giamatti), dem Kampagnenleiter von Morris' großem Rivalen im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, trifft und der ihm ein unmoralisches Angebot unterbreitet, gerät Stephens Karriere ins Straucheln. Denn die heimliche Unterredung fliegt auf. Sein Chef Paul feuert Stephen - mit Zustimmung von Gouverneur Morris. Für Stephen bricht eine Welt zusammen. Inzwischen ist er jedoch, da er mit ihr eine Affäre hat, Mollys Geheimnis auf die Spur gekommen und setzt dieses, nachdem er so unbarmherzig vor die Tür gesetzt wurde, ebenso gnadenlos für seine Zwecke ein. Am Ende wird Stephen restlos desillusioniert sein und die Legende vom besseren Präsidenten, den er lange Zeit in Morris sah, in Trümmern liegen.

Clooney spart aber auch sonst nicht mit Seitenhieben gegen den Politikbetrieb. Nicht nur die offensichtliche Anspielung auf Monica Lewinsky ist überdeutlich; auch nicht eingelöste Versprechungen aus Präsident Obamas Wahlkampf finden sich unversehens auf der Goldwaage wieder, wenn man Morris' öffentliche Auftritte aufmerksam verfolgt. Man muss es Clooney hoch anrechnen, dass er, der selbst mit den Demokraten sympathisiert, in diesem Film nicht die Republikaner zur Zielscheibe seiner bissigen Kritik am eiskalt geführten Kampf um die Kandidatenkür gemacht hat. Man soll ja nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Entscheidender Schwachpunkt ist die Figur der Molly, die von Rachel Evan-Wood dargestellte Praktikantin, der das Drehbuch einfach zu viel abverlangt: Zuerst erscheint die attraktive Blondine als selbstbewusstes, durchtriebenes Luder, das sich im Polit-Zirkus "hochschläft", dann auf einmal als zerbrechliche Mimose. Um das überzeugend zu vermitteln, hätte Clooney dieser Figur mehr Raum geben müssen. Immerhin kommt Molly ebenfalls aus einer Politiker-Familie und zwanzig Minuten, in denen man über deren Geschichte mehr erfährt, hätte der Film mühelos verkraftet, zumal Mollys Vater einen kurzen, aber gewichtigen Auftritt hat, der so ebenfalls ziemlich unvermittelt wirkt. Der Vorteil von Clooneys Konzentration auf Stephen und seine psychologische Entwicklung liegt in der Handlungsstringenz, die dazu führt, dass der Film eine verblüffende Dynamik entfaltet, nachdem das Drama um Molly seinen Lauf genommen hat.

Fazit: Bei Good Night, and Good Luck hat es für einen Oscar nicht gereicht; diesmal ist mehr drin! Der Film wurde für das beste Drehbuch nominiert.

Für Freunde von Der Kandidat und Absolute Power.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Mai 2014
Den Film sollte man sich bis zum Ende anschauen, sonst verpasst man hier eine sehr Spannende Story.
Klar ein Aktionfilm ist es nicht und soll es auch nicht sein, es geht hier einfach um das dreckige Spiel der Politik.

Deshalb 5 Sterne!
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2012
Wahlkampf in den USA. Zwei demokratische Kandidaten liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Da die Republikaner schwächeln, hat der Gewinner gute Chance Präsident zu werden. In Ohio kommt es zur Vorentscheidung. Die beiden Wahlkampfmanager Paul Zara und Tom Duffy wissen worum es geht und spinnen im Hintergrund ihre Fäden. Zara's rechte Hand ist Stephen Myers und dieser wird für Duffy zum Ziel einer Intrige. Der aufstrebende Myers ist korrekt und loyal. Dennoch verstrickt er sich zunehmens in einem banalen Ereignis, dass auch für seine Arbeitgeber zu Verhängnis wird.

Der Politthriller wird spannend erzählt. Gute Dialoge und schlüssige Handlungen bauen die wirkenden Charakteren langsam auf und lassen sie sympathisch erscheinen. Überraschende Wendungen leiten die Katastrophe ein. Gut ausstaffierte Szenarien verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspielern ist ein ordentlicher Genrefilm gelungen.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Dezember 2011
Vorweg: Diese Rezension bezieht sich ausschließlich auf den Inhalt der DVD "The Ides of March" und enthält Spoiler.

Die Kunst am Politthriller und auch der Grund, warum es nur wenige gute gibt, ist es, möglichst realistisch und doch gleichzeitig packend eine Geschichte zu erzählen. In den meisten Fällen kommt dabei ziemlich abgedrehter Quatsch zustande, der entweder Politiker zeigt, die es in der Realität niemals geben würde (z.B. Pierce Brosnan in Ghostwriter) oder einfach eine völlig bescheuerte Rahmenhandlung bietet.

George Clooney gelingt es in "The ides of March" auch dank herausragender Schauspieler einen relativ stringenten, logischen und realistischen Thriller zu kreieren. Die Rahmenhandlung stellt dabei das Duell zweier Demokratischer Präsidentschaftskandidaten dar (einer davon Clooney), die sich im Vorwahlkampf im Bundesstaat Ohio befinden. Überschattet wird dieser Wahlkampf von dem Duell um die Stimmen eines anderen Senators und seiner knapp 350 Deligierten, die den Vorwahlkampf praktisch entscheiden würden.
HIer tritt die erste große Stärke des Films auf. Clooney spinnt sehr geschickt ein Netz aus Machtkämpfen, absurden Abhängigkeiten (der Senator verlangt als Gegenleistung das Amt des Außenministers bzw. Vize-Präsidenten) und unmoralischen Tricksereien.
Philipp Seymor Hoffman (sensationell!) und Ryan Gosling (erstaunlich gut) nehmen dabei die Rollen der Wahlkampfberater von Clooney ein und geraten ziemlich schnell selbst in einen Machtkampf hinein, in dem verraten, betrogen, intrigiert und erpresst wird.

Der Film macht sehr eindrucksvoll deutlich wie perfide und machtbesessen einige Leute in diesen Politikkreisen drauf sind. Natürlich wird hier bewusst überzeichnet (Clooney und Gosling im Streitgespräch in einer Restaurantküche), aber unterm Strich erscheint die Handlung in keiner Phase inkonsequent oder unlogisch. Die Aussage ist sehr deutlich: In der Politik ist letztlich jeder nur sein eigener Freund. Beklemmend zum Schluss, dass genau dieses Prinzip zum Erfolg führt für Gosling (der durch Erpressung im Amt bleibt und seinen "Kontrahenten/Kollegen" Hoffman aussticht) und Clooney (der durch sein Einknicken und die Aufgabe seiner Ideale zum fast sicheren Wahlsieger wird). Die Sympathieverteilung entwickelt sich im Laufe des Films quasi entgegengesetzt. Ist zunächst das Duo Clooney/Gosling sehr sympathisch und zur Identifikation geeignet, wird schlussendlich fast Hoffman zu Identifikationsfigur, die den Intrigen der beiden anderen zum Opfer fällt.

Bis hier hin: starker Film, 5 Sterne!

Leider hat Clooney in seinen Film auch noch eine Praktikantin untergebracht. Und hier wird es dann zum Teil zu viel des Guten. Diese Praktikantin (20 Jahre alt!!!) schläft zunächst mit Gosling (Zitate wie "ich wollte schon immer mit dir schlafen" hätte es nicht zwingend bedurft), bis schließlich rauskommt, dass sie (offenbar freiwillig??? bleibt etwas unklar...) auch mit Clooney im Bett war, von ihm schwanger ist, abtreiben muss und sich schließlich und endlich aus Panik selbst umbringt.
Zwar verstärkt diese Geschichte noch einmal dieses Perfide im Machtkampf der Protagonisten (auf Einzelschicksale wird gepfiffen), allerdings wird hier zu sehr der Pfad des Plausiblen verlassen. Die Praktikantin wirkt schon eher wie eine 15-jährige, die es mit dem Denken nicht so wirklich zu haben scheint. Überhaupt passt sie mit ihrer treudoofen, naiven Art so gar nicht in die illustre Runde von abgewichsten Tricksern. Bis zum Schluss bleibt für mich auch unklar, was genau sie in diesem Inner circle zu suchen hat.

Dennoch, als Fazit kann man auf jedenfall festhalten: Ziemlich spannend, zwar am Anfang etwas verworren mit vielen Handlungssträngen, nimmt jedoch nach einer halben Stunde extrem Fahrt auf!
Sehenswert!
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am 14. Juli 2012
Ryan Gosling spielt den jungen, aufstrebenden Stephen, der den charismatischen demokratischen Kandidaten Mike Morris (Clooney) während der Vorwahlen beim Wahlkampf unterstützt. Natürlich will er Karriere machen, aber ihn treiben auch idealistische Motive an. Er glaubt tatsächlich, daß sein Kandidat vertrauenswürdig und integer ist. Dann kommt eine Affäre ans Licht, die Morris in einem ziemlich schlechten Licht erscheinen läßt, und Stephen muß feststellen, daß Politik ein hartes und schmutziges Geschäft ist, in dem für Idealismus kein Platz ist.

"The Ides of March - Tage des Verrats" hat mir richtig gut gefallen: eine spannende und glaubwürdige Geschichte, gut geschriebene Charaktere und tolle Schauspieler. Gosling spielt seine Rolle ebenso gut wie Clooney die des aalglatten Politikprofis. Auch sehr sehenswert (wie immer): Philip Seymour Hoffman als Stephens Boss.

Spannende, intelligente Unterhaltung.
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am 26. Juni 2015
Ganz offensichtlich ist dies der Versuch der Verfilmung von Clintons Präsidentenwahlkampf mit Praktikantin-Affäre. George Clooney als engagierter Präsidentschaftsanwärter, als Weltverbesserer gegen Krieg, für erneuerbare Energien. Es stellt sich heraus, dass er eine 20jährige Praktikantin verführt hat. Sein Wahlkampfmanager, der ebenfalls mit der Praktikantin im Bett landet, erfährt von ihr davon...
Teilweise gute Darstellung der Intrigen im Politikbusiness, aber für mich über weite Strecken zu oberflächlich. Und als gerade der Höhepunkt (der Geschichte :) ) naht, ist der Film zu Ende. Vielleicht dachte ja der Regisseur und Hauptdarsteller man weiß ja wie die Geschichte im wahren Leben ausging, aber ich als Zuschauer wünsche mir schon ein etwas dramatischeres Ende bzw. habe schon bessere Filme mit offenem Ende gesehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2014
Zu empfehlen für politisch und an den USA interessierte Menschen.
Anfangs etwas spontan, hat wenige Längen, andererseits humorvoll und unterhaltsam erzählt
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