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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Großartiger Polit-Film! Sehr gute Besetzung!,
Von Jonah S. (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Ides of March - Tage des Verrats [Blu-ray] (Blu-ray)
George Clooney's "The Ides of March" handelt von dem aufstrebenden Polit-Berater Steven (Ryan Gosling), der den Wahlkampf eines demokratischen Präsidentschafts-Kandidaten planen darf, und dabei immer mehr in die Falle gerät, sich zwischen Erfolg und den bisherigen eigenen Überzeugungen entscheiden zu müssen. Das Werk basiert auf einem Theaterstück, dessen Verfilmungsrechte sich Leonardo di Caprio gesichert hat, der die Hauptrolle zunächst selbst spielen wollte.Der Film stellt die Welt der Politik, insbesondere in den USA mit ihren Interessenskonflikten, Selbstdarstellungen, Affären und Personalbeziehungen meiner Meinung nach perfekt dar. Es wird aufgezeigt, wie schnell die Politik eigentlich absolut gut-Gesinnte zu machthungrigen Charakteren macht, die sich immer weniger an ihre eigenen Werte und moralischen Überzeugungen halten, aber auch, dass die Übernahme dieser Strukturen für inhaltliche, politische Veränderungen scheinbar notwendig ist. Ryan Gosling ist als Hauptdarsteller ideal besetzt, auch die anderen Rollen können überzeugen. Clooney zeigt, dass er hinter wie vor der Kamera (er führt Regie und spielt gleichzeitig den Präsidentschaftsbewerber) große Klasse ist. Auch die Filmmusik ist gut gewählt. Insgesamt ist "The Ides of March" einer der besten Polit-Filme unserer Zeit geworden. Besonders gut gelungen ist meines Erachtens die Schlussszene. Für Politik-Desinteressierte wird der Film aber eine Enttäuschung sein. Bild- und Tonqualität der Bluray sind gut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Trau, schau, wem.,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Ides of March - Tage des Verrats (DVD)
Wahlkampf in den USA. Zwei demokratische Kandidaten liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Da die Republikaner schwächeln, hat der Gewinner gute Chance Präsident zu werden. In Ohio kommt es zur Vorentscheidung. Die beiden Wahlkampfmanager Paul Zara und Tom Duffy wissen worum es geht und spinnen im Hintergrund ihre Fäden. Zara's rechte Hand ist Stephen Myers und dieser wird für Duffy zum Ziel einer Intrige. Der aufstrebende Myers ist korrekt und loyal. Dennoch verstrickt er sich zunehmens in einem banalen Ereignis, dass auch für seine Arbeitgeber zu Verhängnis wird.Der Politthriller wird spannend erzählt. Gute Dialoge und schlüssige Handlungen bauen die wirkenden Charakteren langsam auf und lassen sie sympathisch erscheinen. Überraschende Wendungen leiten die Katastrophe ein. Gut ausstaffierte Szenarien verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspielern ist ein ordentlicher Genrefilm gelungen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tod einer Präsidentschaftslegende,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Ides of March - Tage des Verrats (DVD)
Nachdem mich George Clooneys bisherige Regie-Arbeiten nicht gerade in Verzückung versetzt haben - vor allem das Polit-Geschwafel in dem viel gepriesenen Good Night, and Good Luck fand ich viel zu öde und spröde - muss ich dem für sein politisches Engagement berüchtigten Schauspieler, Produzenten und Regisseur diesmal den viel beschworenen großen Wurf bescheinigen.Vor allem beeindruckt Clooneys Gespür für Rhythmus: Gerade als man im dialoglastigen Wahlkampfgerangel zwischen den beiden Präsidentschaftsbewerbern und ihren Helfern den Überblick zu verlieren droht und mal wieder die Hoffnung verliert, hier noch etwas zu sehen zu bekommen, was man nicht oft genug gesehen hat (in Der Kandidat oder Bill McKay - Der Kandidat etwa oder der satirischeren Spielart Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt), nimmt der Film eine kolossale Wendung und wandelt sich zum furiosen zwischenmenschlichen Drama, dem kaum eine der Hauptfiguren unbeschadet entrinnt: weder der ehrgeizige Wahlkampfmanager Stephen Meyers (Ryan Gosling) noch sein Vorgesetzter Paul (Philip Seymor Hoffman), noch der Präsidentschaftskandidat und Gouverneur Mike Morris (Clooney), für dessen Kampagne beide tätig sind, und schon gar nicht die Praktikantin Molly, die gleichsam eine hochexplosive Wahlkampfbombe mit sich herumträgt. (Bei Praktikantinnen ist seit Bill Clinton im Umfeld der Demokraten bekanntlich immer Vorsicht geboten.) Als Stephen sich mit Duffy (Paul Giamatti), dem Kampagnenleiter von Morris' großem Rivalen im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, trifft und der ihm ein unmoralisches Angebot unterbreitet, gerät Stephens Karriere ins Straucheln. Denn die heimliche Unterredung fliegt auf. Sein Chef Paul feuert Stephen - mit Zustimmung von Gouverneur Morris. Für Stephen bricht eine Welt zusammen. Inzwischen ist er jedoch, da er mit ihr eine Affäre hat, Mollys Geheimnis auf die Spur gekommen und setzt dieses, nachdem er so unbarmherzig vor die Tür gesetzt wurde, ebenso gnadenlos für seine Zwecke ein. Am Ende wird Stephen restlos desillusioniert sein und die Legende vom besseren Präsidenten, den er lange Zeit in Morris sah, in Trümmern liegen. Clooney spart aber auch sonst nicht mit Seitenhieben gegen den Politikbetrieb. Nicht nur die offensichtliche Anspielung auf Monica Lewinsky ist überdeutlich; auch nicht eingelöste Versprechungen aus Präsident Obamas Wahlkampf finden sich unversehens auf der Goldwaage wieder, wenn man Morris' öffentliche Auftritte aufmerksam verfolgt. Man muss es Clooney hoch anrechnen, dass er, der selbst mit den Demokraten sympathisiert, in diesem Film nicht die Republikaner zur Zielscheibe seiner bissigen Kritik am eiskalt geführten Kampf um die Kandidatenkür gemacht hat. Man soll ja nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Entscheidender Schwachpunkt ist die Figur der Molly, die von Rachel Evan-Wood dargestellte Praktikantin, der das Drehbuch einfach zu viel abverlangt: Zuerst erscheint die attraktive Blondine als selbstbewusstes, durchtriebenes Luder, das sich im Polit-Zirkus "hochschläft", dann auf einmal als zerbrechliche Mimose. Um das überzeugend zu vermitteln, hätte Clooney dieser Figur mehr Raum geben müssen. Immerhin kommt Molly ebenfalls aus einer Politiker-Familie und zwanzig Minuten, in denen man über deren Geschichte mehr erfährt, hätte der Film mühelos verkraftet, zumal Mollys Vater einen kurzen, aber gewichtigen Auftritt hat, der so ebenfalls ziemlich unvermittelt wirkt. Der Vorteil von Clooneys Konzentration auf Stephen und seine psychologische Entwicklung liegt in der Handlungsstringenz, die dazu führt, dass der Film eine verblüffende Dynamik entfaltet, nachdem das Drama um Molly seinen Lauf genommen hat. Fazit: Bei Good Night, and Good Luck hat es für einen Oscar nicht gereicht; diesmal ist mehr drin! Der Film wurde für das beste Drehbuch nominiert. Für Freunde von Der Kandidat und Absolute Power. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
BluRay ist eine Unverachämtheit!,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Ides of March - Tage des Verrats [Blu-ray] (Blu-ray)
Meine Kritik bezieht sich ausschließlich auf die hier angebotene BluRay. Die Überspielung ist eine einzige Frechheit. Der Film wurde mit einem 35mm Film aufgenommen, der eine sehr hohe Empfindlichkeit (ISO) aufweist und daher extremes Filmkorn erzeugt. Das ist kein Fehler, sondern ein Stilmittel des Regisseurs. Die Produzenten der BluRay haben das wohl nicht kapiert und das vermeintliche Rauschen versucht zu eliminieren. Resultat ist ein Bild, dass ehr an VHS als an DVD, geschweige denn an BluRay erinnert! Schade um den eigentlich guten Film.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der menschliche Faktor,
Rezension bezieht sich auf: The Ides of March - Tage des Verrats (DVD)
Ist gerade so aktuell. Einer hält Reden über die Bedeutung von Werten und Moral, und selbst?Ja, wenn der menschliche Faktor nicht wäre ! Einen Fehler machen darf jeder Mensch, aber jeder sollte dafür auch die Verantwortung übernehmen. Daran mangelt es immer. Im echten Leben, wie im Film. Opfer ist im Film eine junge Frau. Recht unbeschädigt bleibt derjenige, der ohnehin keine Moralvorstellungen hat. Er spielt ein Spiel und,wenn die eigenen Karten nicht gut genug sind, geht er als cooler Gentleman von der Bühne ( fällt allerdings sehr weich). Der showdown ist in der Tat wie ein Pokerspiel. Wer blufft, wer hält durch ? Der Film,hätte er eine Botschaft, ist eher pessimistisch. Wer die Regeln des Spiels beherrscht, wer am besten pokert, bleibt im Spiel. Nicht der übliche Hollywood -Schluss: die Moral siegt. Die Amerikaner können solche spannenden Filme machen. Clooney ist Amerikaner. 128 Minuten, die einem nicht lang werden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Hochkarätige Abrechnung mit dem US-Politikbetrieb,
Von Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (#1 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: The Ides of March - Tage des Verrats (DVD)
In Deutschland ist es nahezu undenkbar, dass Leute wie Til Schweiger, Günter Jauch oder Moritz Bleibtreu Bundeskanzler werden würden. In Amerika ist das gar nicht so weit hergeholt: Clint Eastwood war Bürgermeister, Arnold Schwarzenegger Gouverneur und Ronald Reagan, seines Zeichens US Präsident war ursprünglich Schauspieler. Auch George Clooney wäre jemand, dem man diesen Quereinstieg zweifelsohne zutrauen würde, ist er doch unglaublich smart und charismatisch. Um so verwunderlicher ist es, das in The Ides of March nicht George Clooney selbst im Vordergrund steht.Vielmehr ist es Ryan Gosling, der im Vordergrund steht. Gosling spielt den jungen Stephen Myers, welcher im Zentrum des Films steht. Myers ist Medienkopf der Vorwahlkamapagne von Gouverneur Morris (George Clooney). Dieser möchte US Präsident werden. Die Zeichen dafür stehen gut, denn die Republikaner sind zerstritten und haben keinen wirklich wählbaren Kandidaten, jedoch muss Morris erst die Vorwahlkämpfe der Demokraten gewinnen, sein größter Konkurrent ist Senator Pullmann. Doch ihr Duell ist in wirklich ein Duell ihrer Wahlkampfmanager Paul Zara (Philip Seymour Hoffman) und Tom Duffy (Paul Giamatti). In Zaras Team ist der erwähnte Myers eine zentrale Figur, da er zum einen unglaublich talentiert und begabt ist (hat er doch mit 30 schon mehr Kampangen begleitet als manch alter Hase), zum anderen ist überzeugt davon, das Morris der absolut richtige für dieses Amt ist und mit ihm das erste Mal seit langer Zeit jemand US Präsident wird, der wirklich etwas bewegen möchte und auch kann. Doch die Ereignisse überschlagen sich. Ein Treffen von Myers mit Duffy hat ungeahnte Konsequenzen, eine Affäre mit einer jungen Praktikantin deckt Schattenseiten auf der makellosen Antlitz von Kandidat Morris auf. Myers bekam von der Journalistin Ida Horowicz (Marisa Tomei) den Rat doch lieber in eine Consulting Firma zu wechseln, er sei viel zu nett für die Politik. Und tatsächlich werfen ihn die Ereignisse aus der Bahn und sowohl Myers selbst, als auch wir als Zuschauer bekommen einen Eindruck davon, mit welchen Mitteln Politik, zumindest in Amerika, wirklich gemacht wird. Der Film basiert auf einem Theaterstück, und das merkt man, im Nachhinein betrachtet, seiner Struktur auch deutlich an, es ist wirklich ein Drama in mehreren Akten. Dabei ist das ganze so unglaublich gut in Szene gesetzt, das man von der ersten bis zur letzten Minute voll mitfiebert. Der Film fällt zwar in die Kategorie Politthriller, allerdings steht hier keine Action im Vordergrund. Ryan Gosling schafft es Myers eine enorme Komplexität zu verleihen und glaubhaft zu zeigen wie aus dem einstigen Idealisten binnen kürzester Zeit ein verbitterter Politprofi wird, der lernt, das Spiel um Macht nicht nur mitzuspielen, sondern auch selbst die Regeln festzulegen. Angesichts einer immer größer werdenden Politikverdrossenheit, auch in den USA kann man Clooneys Film wohl als Abrechnung mit den politischen Machenschaften verstehen. Das geschieht Teilweise etwas arg plakativ, doch das ausgezeichnete, stellenweise satirische Drehbuch sorgt dafür, das der Film niemals auch nur droht zu kippen. Ryan Gosling meistert die Hauptrolle hervorragend, von ihm werden wir noch einiges zu sehen bekommen. Demnächst ist er mit Drive wieder im Kino zu sehen. Dieser Film wirkt nach außen hin wie ein reiner Actionfilm, hat jedoch den Publikumspreis von Cannes gewonnen, verspricht also auch großartige, hochkarätige Unterhaltung. The Ides of March ist ein hervorragender Film. Er wird sicher einige Oscarnominierungen im jahr 2012 erhalten. Ob er einen davon auch gewinnen kann wird sich zeigen, das Potential dazu hat dieser Film auf jeden Fall. Nur wie gesagt, Clooney Fans sollten damit Leben können, das er sich hier in erster Linie auf die Regie, das Drehbuch und eine Nebenrolle beschränkt und die große Bühne einem anderen überlässt: Ryan Gosling Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Gier nach Macht,
Von HEAVENSHALLBURN (st pauli) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Ides of March - Tage des Verrats (DVD)
George Clooney gehört seit vielen Jahren zu einem der Heavyweights des US amerikanischen Kinos. Als Schauspieler verkörperte er sämtliche Rollen in unterschiedlichen filmischen Genres mit einer scheinbaren Leichtigkeit, wie kaum ein anderer. Als "Allzweckwaffe" unter anderem von Ethan und Joel Coen überzeugte er in Filmen wie O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi-Odyssee oder Burn After Reading, trug mit seinem Zahnpastalächeln und seinen kautzigen und humorvollen Figuren maßgeblich zum Erfolg der genannten Filme bei. Auch die ernsthaften Rollen in Filmen wie Syriana oder Solaris sind ihm wie auf den Leib geschnitten. Zusammenfassend kann man feststellen, dass es kaum einen US amerikanischen Schauspieler gibt, der sowohl die humorvollen und grotesk anmutenden Rollen leichtfüssig und souverän bewältigen kann, sondern auch in den Charakterrollen sein zu Hause fand. Nimmt man zudem seine Regiearbeiten wie Good Night, and Good Luck oder Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind hinzu, dann führt kein Weg an Clooney mehr vorbei. Kurz vor Weihnachten überraschte uns dieser mit einem Film, in dem er sowohl die Regie führte, als auch eine der Hauptrollen übernahm, "The Ides of March" ist ein Feuerwerk an Kreativität, ein Politfilm über die Gier nach Macht und Anerkennung und dem Verrat innerhalb eines politischen Systems, welches keine zweiten Sieger zu kennen scheint. Abgerundet wird der Film durch Philip Seymour Hoffman und vor allem durch Ryan Gosling, einem weiteren äußerst talentierten Schauspieler, der mich im letzten Jahr insbesondere in Blue Valentine mächtig umgehauen hat.Der Gouverneur Mike Morris strebt das Amt des amerikanischen Präsidenten an, zuvor muss er jedoch die Vorwahlen der Demokraten für sich entscheiden. Um dieses Ziel zu erreichen benötigt er einen Stamm an Beratern, die ihm den Rücken freihalten und in seinem Interesse Entscheidungen fällen. Stephen Meyers ist einer dieser Polit-Berater. Er gerät jedoch sehr schnell in eine scheinbar ausweglose Situation, nachdem er sich mit dem politischen Gegenspieler und Kontrahenten einlässt und sich mit diesem in einer Bar trifft. Im Mittelpunkt dieses Treffens steht für Meyers die Unterstützung seines Präsidentschaftskanditaten, die Kugel indes geht nach hinten los. Das Treffen wird ihm als Schwäche, gar als Verrat an der Sache ausgelegt, eine Affäre mit einer Praktikantin treibt ihn zudem ins Abseits und eine unterlegene Rolle, spätens ab dem Punkt, an dem sich herausstellt, dass auch der Präsidentschaftskanditat es auf die selbe Praktikantin absah und somit, sollte die Liaison publik werden, seine Chancen auf den Wahlsieg verspielt. Die demokratische als auch die republikanische Konkurrenz wartet nur auf einen Fauxpas. Meyers tritt die Flucht nach vorne an, benutzt hierbei die selben Methoden und Instrumente, die gegen ihn angewandt wurden, um ihn aus dem Kreis der Macht zu verdrängen und spielt damit mit dem Feuer. "The Ides of March" ist ein klug inszenierter Film über die Machenschaften der amerikanischen Politelite, an deren Ende nur der Sieg zählt. Auf Befindlichkeiten oder ausgelegte Schwächen kann in diesem Zusammenhang keine Rücksicht genommen werden. Jeder sieht zu wo er bleibt, möglichst an der Spitze. Jeder spielt dabei ein intrigantes Spiel zum Erhalt der politischen Existenz. Der Film verzichtet jedoch auf prätentiöse und auf Effekt ausgelegte Umsetzung des Themas, sondern kommt in ruhigen Bildern und einer sich langsam aufbauenden Storyline daher, gibt den Charakteren genügend Platz zur eigenen Entfaltung und sorgt somit dafür, die Handlungsmotivation der einzelnen Rollen nachvollziehen zu können. Man kann zu dem erschreckenden Bild kommen, dass so, genau so, die Machtkämpfe innerhalb der politischen Kaste aussehen, an deren Ende die absolute Beherrschung der Intrige und des Verrats zu dem gewünschten Erfolg führen. "The Ides of March" kann empfohlen werden, wenn zum Beispiel Thirteen Days (2 DVDs) [Special Edition] in Bezug auf den Blick hinter die Kulissen politischer Interaktionen und Michael Clayton, hinischtlich der filmischen Umsetzung zu überzeugen wussten. Für mich gehört "The Ides of March" zu dem absoluten Gewinner des letzjährigen Kino-Winters. Diese Rezension ist selbstredend bezogen auf die Kinofassung, der Release des Films auf DVD dauert ja noch eine ganze Weile. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Sehenswerter Film!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Ides of March - Tage des Verrats (DVD)
The Ides of March besticht vor allem durch die glaubwürdige Darstellung von Ryan Gosling. Außerdem kommt der Film ohne Gewalt aus, was bei heutigen Filmen eher selten der Fall ist. Der Film gewährt ebenfalls einen wie ich denke guten Einblick hinter die Kulissen des US-Wahlkampfes. Dabei wird klar das es es wohl kaum ein schmutzigeres Geschäft gibt als Politik.
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5.0 von 5 Sternen
DVD,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Ides of March - Tage des Verrats (DVD)
War alles zu unserer Zufriedenheit. Artikel stimmt mit der Artikelbeschreibung überein. Lieferzeit stimmte ebenfalls. Sehe keinen Kritikpunkt. Nur zu empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen
Wow - Erwartungen übertroffen!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Ides of March - Tage des Verrats (DVD)
Habe den Film um ehrlich zu sein nur gekauft um meine Ryan Gosling-Filmsammlung zu erweitern und habe dennoch nicht sehr viel erwartet, da Politthriller nicht unbedingt mein Genre sind.Aber ich wurde überrascht! Sehr guter Film mit toller Besetzung und spannend bis zum Schluß (der mir übrigens sehr gut gefällt). Absolute Kaufempfehlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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The Ides of March - Tage des Verrats von Beau Willimon (DVD - 2012)
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