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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen warum nicht gleich...
also, normalerweise schreiben ich solche Bewertungen nicht. In diesem Fall sehe ich das anders.
Der Film ist mit den 8 Min endlich rund, näher am Buch und absolut empfehlenswert. Die Szene mit dem Hundenapf, die Antwort, warum Jakob solange braucht, bis er bei der Kampfszene am Schluss endlich auftaucht, alles wird gezeigt.

Ich frage mich, warum erst...
Vor 18 Monaten von fantasiefan veröffentlicht

versus
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Legenden der Leidenschaftslosigkeit oder 'Ich will nicht das Du das siehst" - die Leiden der jungen Bella
Warnung: Spoiler ahead!
Vorab: Ich habe sämtliche Bücher der Twilight Reihe verschlungen.
Beim Lesen war's auch amüsant, alles aus der Perspektive der beständig um sich selbst kreisenden Bella zu erleben.
Diese Nabelschau kennt man ja von sich selbst...mit 16 ist man eben der Mittelpunkt der Welt und gelegentlich stark verwundert, das es...
Vor 3 Monaten von SmilingJeany veröffentlicht


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Legenden der Leidenschaftslosigkeit oder 'Ich will nicht das Du das siehst" - die Leiden der jungen Bella, 21. Juli 2014
Warnung: Spoiler ahead!
Vorab: Ich habe sämtliche Bücher der Twilight Reihe verschlungen.
Beim Lesen war's auch amüsant, alles aus der Perspektive der beständig um sich selbst kreisenden Bella zu erleben.
Diese Nabelschau kennt man ja von sich selbst...mit 16 ist man eben der Mittelpunkt der Welt und gelegentlich stark verwundert, das es nicht MIB like anfängt zu regnen, wenn man Kuschelrock hörend daheim sitzt und angesichts der Ungerechtigkeit der Welt in Tränen zerfliesst.
Und genug Identifikationspotential bietet die leicht tollpatschige Figur der Bella in den Büchern ja auch.

Leider wirkt das Ganze dann verfilmt eher unfreiwillig komisch, und identifizieren kann und möchte man sich mit der Bella dann wohl auch nicht mehr.
Miesepetrig und blass stapft sie durch die Filme, und man muss sich schon sehr wundern, das nicht nur ein jahrhundertealter Vampir (an dieser Stelle ein beherztes WTF - dieser 'Greis' in Gestalt einer immer übernächtigt wirkender Blassnase wählt wirklich eine pampige 16jährige Vollpubertierende als Objekt der Begierde ?!?!???) nie endendes Interesse entwickelt, sondern auch noch ein Werwolf.
Aber genug des Vorgeplänkels...

Die Filme musste ich mir mit einer jüngeren Verwandten ansehen - für diesen Teil reservierte sie wohlweislich eine Spätvorstellung eine Zeit nach dem Kinostart.
Die Vorgänger waren immerhin immer mal für einen Lacher gut, nicht zuletzt weil diese Filme sich so ernst nehmen und dermaßen dramatisch daherkommen, das sämtliche Teile der Dark Knight Reihe von Christopher Nolan im Vergleich wie heitere, lebensbejahende Komödien wirken.

"Twilight Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht Teil I" setzt hier aber noch einen drauf.

Bereits bei den Vorbereitungen für die Hochzeit wirkt Bella, als solle sie ihrer eigenen Beisetzung beiwohnen.
(btw: unfassbar, was dieses Kind alles unternimmt, nur um den sturen steinharten Freund zu sexuellen Aktivitäten zu bewegen. Sie heiratet, obgleich sie die letzten x Filme damit zugebracht hat, dies abzulehnen.)
In ihrem Fall bedeutet die Hochzeit gleichzeitig auch Abschied von ihrer Familie, da sie sich zum Vampir umwandeln lassen möchte, und davon ausgeht danach nmd mehr wiedersehen zu können.
Die Zeremonie selbst wird dann - nach endlos langem, wie in Slo Mo anmutendem Einmarsch - eher nach dem Prinzip 'kurz&knackig' abgehandelt.
Hochzeitscrasher Jacob beweist seinen Sinn für Timing und sagt ihr kurz nach erfolgter Vermählung während der Feierlichkeiten, wie abartig ihre Pläne und was für eine Monströsität sie selbst werden wird.
Dann folgt wieder ein Highlight, als er sich in einen der visuell jämmerlichen CGI Wölfe verwandelt und jammernd davonhüpft.

Daraufhin folgen die Flitterwochen und die lang ersehnte Hochzeitsnacht.
Es gibt also fahles Knochenklappern im mondbeschienenen Wasser (selbstverständlich jugendfrei, es ist ein bisl wie bei der Passionata Werbung aus den 90gern - der BH fällt erst wenn man die tumorgleich hervorstechende Wirbelsäule sieht und sonst nix), und am nächsten Morgen sieht man, das Eddie im Schlafzimmer gewütet haben muss wie der Fuchs im Hühnerstall - Federflug dank zerrissener Kissen, und zerstörtes Mobiliar inklusive.
Bella hingegen ähnelt entfernt einem Dalmatiner, da sie nun mit einigen Hämatomen optisch aufgewertet wurde (nun...immerhin etwas Farbe).
Aber: sie ist glücklich, hat bekommen wonach sie sich so ewig sehnte, sitzt noch liebestrunken auf dem Bette und lässt gedanklich die Liebesnacht Revue passieren - und dann kommt Eddie, der zu seiner gewöhnt steinernen Art zurückgefunden hat.
Es folgt ein Meilenstein der Filmgeschichte, was Dialoge unter Liebenden betrifft.
Er quakt unerträglich larmoyant und unsensibel vor sich hin (Blaue Flecken auf Deiner Haut / ich bin eine Missgeburt / verzeih ich mir nie), sie hält mit devoten Lobgesängen auf seine sexuellen Fähigkeiten und Liebeserklärungen dagegen an.
Nachdem er ihr dann lebenslange Abstinenz in Aussicht gestellt hat, fragt er nach ihren Wünschen fürs Frühstück.
UNFASSBAR.
(Man versuche sich nur mal ansatzweise in ihre Lage zu versetzen: gerade die große Liebe geheiratet, das erste mal überhaupt Sex gehabt - und dann zeigt Dir Dein gegenüber die kalte Schulter. Wie romantisch.)
In der darauffolgenden Zeit bettelt sie ihn förmlich um Zuwendung und sexuelle Kontakte an, er weicht stets mit waidwundem Blick aus.
Zwei Wochen nach dieser unheilschwangeren Nacht stellt Bella fest, das sie nun einen VampirMensch Hybriden in sich trägt.
Ironischerweise hat die Familie ihres Angebeteten mehr dazu zu sagen als Monsignore selbst (er sieht ihr stumm beim Speien zu, da klingelt ihr Handy und die liebe Familie erfährts), welcher nur auf rasante Weise die Koffer packt und sein schönstes Darmgrippegesicht zeigt.
Aus seiner Sicht gibt es nur eine Lösung 'Wir fliegen Heim, Vater wird das Ding aus Dir herausholen'.
Bella hält dagegen und so beginnt ihre lange Leidenszeit.
Betonung auf lang.
Sehr lang.
Unerträglich lang.
Die bislang nicht allzu geliebte 'Schwester' Rosalie wird zu Bellas einziger Verbündeter, der Rest der Familie und natürlich allen voran Eddie versuchen, sie zur Abtreibung zu motivieren.
Während Bella sich äußerlich immer mehr zu Christiane F mit Wasserbauch verwandelt, gibt es natürlich noch ein bisl Nebenherhandlung rund um's Haus der Cullens: Die Werwölfe proben den Zwergenaufstand, sowohl untereinander als auch gegenüber den Vampiren, Bellas Vater wird auch immer trauriger....achja...Weltuntergangsstimmung und Grabesstille.

Leider wird nur allzu deutlich, wie sehr die Drehbuchautoren um jede Minute Film gekämpft haben - es passiert einfach nix.
Es gibt zwei Höhepunkte: 1. Hochzeit/Flitterwochen und 2. Entbindung/Verwandlung.
Da der erste Höhepunkte noch schnell abgehandelt war, muss die Zeit bis zur Entbindung irgendwie gefüllt werden.
Leider nicht mit Charakterzeichnung oder Weiterentwicklung der Figuren, sondern nur mit viel unwichtigem Füllmaterial.
Bella leidet.
Eddie schmollt.
Die Familie ist in Sorge.
Das Werwolfrudel grollt und knurrt.

Über weite Strecken sieht man nur den Verfall Bellas, die von ihrem kleinem Insassen ähnliche gequält wird wie die Crew in Alien von den gleichnamigen Parasiten.
Sie trinkt also Blut, lässt sich malträtieren und schwört dem Kind ihre Liebe.
Kurz vor zwölf hört Edward plötzlich die Gedanken des Kindes und spontan erlischt sein Mordwunsch - und er lächelt nach 100 melancholischen Minuten wieder.
Derweil gibt das Kind weiter Zirkusvorstellungen, saugt Bella weiter aus, bricht ihr beim Stramplen munter die Knochen und zu guter letzt auch das Rückgrat.
Die Geburt (eine Art Kaiserschnitt mit Vampirzähnen ausgeführt) dürfte bei vielen 13jährigen vorerst die eigene Familienplanung ins ewige Eis geschickt haben.
Gut dass das werte Publikum zuvor 130min zum Popcornessen hatte.
Wohl bekomm's!

Die Verwandlung Bellas mutet dagegen fast nostalgisch an - ich fühlte mich bei der Reise durch die Blutgefäße und Organe stark an eine alte Folge 'es war ein mal das Leben erinnert' und war fast enttäuscht, das keine Zelle sprechenderweise eine Führung gab.

Kurz nach der 'Geburt' lösen sich dann sämtliche Probleme rappzapp in Wohlgefallen auf - der gute Jacob wird auf den kleinen Wurm geprägt (&entwickelt regelrecht hellseherische Fähigkeiten, als er in einer Vorausschau Minibella bis zum Teenie morphen sieht...mal ernthaft - ein 18jähriger und ein Neugeborenes?! Da zuckt meine Augenbraue...), der drohende Kampf mit den anderen Werwölfen wird daraufhin in einer schier endlosen Sequenz via Telepathie verhindert (oha...er ist geprägt...ja dann Jungs...da können wir nix tun...los, wir gehen Hasen jagen, die schmecken auch...subbi) und Friede ist im Wald.

Bella erblüht dann in der letzten Filmminute zur richtigen Schönheit heran...nicht nur das sich sämtliche Kncoehnbrüche richten, nein, auch ihr Haar erhält neuen Schwung und beeindruckendes Volumen. Auf magische Weise geht die Vampirisierung uch mit bronzefarbenen, stark aufgetragenem Lidschatten sowie Eyeliner einher...(Visagistin inside?).
Ein Augenschlag ist ihr vergönnt uuuuuund
ENDE.

Amen.
dieser Film beeindruckt durch absolute Gefühllosigkeit, und das gerade in dem Teil in dem diese über 3 Teile aufgebaute und hochstilisierte Liebesgeschichte ihren glanzvollen Höhepunkt finden sollte.
Außer den Lippenbekenntnissen bekommt man keine Zuneigungsbekundungen mit, und das liegt nicht zugleich an Eiskönig Edward, der sich den gesamten Film affektiv nivelliert von allen distanziert und das macht, was er am besten kann: sich selbst Vorwürfe.
Bella/Stewart hat zumindest 2x gelächelt - da schweige ic gnädig zu ihren sonstigen Leistungen.
Wobei es wirklich absolut ersatunlich ist, das sie so an dem kleinen Parasiten hängt - und an ihrem Ehemann, der sich gewiss keine Hoffnungen auf den PReis als 'Ehemann des Jahres' machen müsste.
Der Film zeichnet sich vor allem durch unglaubliche Längen aus - in jeder Folge GZSZ oder Grey's Anatomy bekommt man mehr geboten und erfährt mehr über die Charaktere als bei diesem Glanzstück.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen warum nicht gleich..., 3. April 2013
also, normalerweise schreiben ich solche Bewertungen nicht. In diesem Fall sehe ich das anders.
Der Film ist mit den 8 Min endlich rund, näher am Buch und absolut empfehlenswert. Die Szene mit dem Hundenapf, die Antwort, warum Jakob solange braucht, bis er bei der Kampfszene am Schluss endlich auftaucht, alles wird gezeigt.

Ich frage mich, warum erst jetzt? reine Geldschneiderei! Den die paar Minuten mehr für die Kinoversion hätten die Länge der ersten Filme nicht geschlagen...
Daher nur 4 Sterne, für Fans aber ein absolutes Muss. Die "alte" Bluray/DVD braucht man als Fan aber trotzdem, da die Hochzeitsszene in der Extended Version nicht drauf ist... SCHADE und Bes*****!!!
der Film ist in der Extended Version auf jeden Fall lohnend, der Preis angemessen
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145 von 179 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Verfilmung der Saga, 21. November 2011
Ich habe mir gestern den Film im Kino angesehen, meine Erwartungen waren nicht besonders hoch, vorallem nach dem letzten Teil "Eclipse".
Was soll ich sagen.... Ich bin hin und weg. Die Verfilmung ist so viel besser geworden als ich gedacht habe. Ich empfinde die Verfilmung sogar besser als die Buchvorlage, obwohl ich das nie bei einer Buchverfilmung sagen konnte.
Das was ich im Buch als störend empfand, wurde im Film genau so gezeigt, wie ich es mir im Buch gewünscht hätte.
ACHTUNG SPOILER:
-Die Hochzeitsnacht:
Endlich geht man im Film bischen darauf ein. Leider wurde im Buch an einer wichtigen Stelle einfach ein cut gemacht, was mich beim lesen sehr ärgerte.
-Werwölfe:
Ich empfand Jackob's Teil, im Buch etwas langatmig. Im Film wurden genau die richtigen und wichtigen Teile daraus gekonnt in Szene gesetzt, so blieb es immer spannend. Was mir besonders gefallen hat: Die Darstellung der Wölfe, man konnte besser nachvollziehen, wie das ist, bei jedem die Gedanken zu hören. Super gemacht.
Außerdem kommt es im Film zu einer kleinen Rangelei, was mir im Buch gefehlt hat. Im Buch wurde Spannung aufgebaut, jedoch löste sich der Konflikt einfach in Luft auf. Der Film konnte an dieser Stelle noch duch die zusätzlichen Kampfszenen punkten.
-Die Geburt:
WOW, ich hätte nicht gedacht, das man dies trotz der Altersfreigabe so darstellen kann. Es ist so realistisch und man fühlt in jeder Minute mit. Zudem wurde auch gezeigt wie sich das Vampirgift in Bellas Körper verteilt, ich war wirklich beeindruckt, wie toll das gemacht wurde.
SPOILER ENDE:
Ich kann nicht auf jedes Detail eingehen, denn der Film war von der ersten bis zur letzen Sekunde einfach nur ein Knaller. Die beste Verfilmung von der Twilight-Saga und für mich sogar besser als die Buchvorlage.
DVD ist vorbestellt :-) Werde mir diesen Teil bestimmt noch öfter ansehen.
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287 von 357 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Breaking Bones - Der Tod eines Jungmädchentraums, 4. März 2012
Lieber Leser! Solltest Du Kritik an Twilight nicht mögen oder diese sogar als persönliche Beleidigung Deines Geschmacks auffassen, so bitte ich höflich darum, Deinen erlesenen Blick gen nächster Rezension schweifen zu lassen, auf dass die nachfolgend mit Spoilern durchsetzte Explosion an Gift und Galle nicht das zarte Gemüt verprellen möge.

Kurz vorab: Ich bin ein waschechter männlicher Fan, der den rosaroten Jungmädchentraum namens Twilight wider Willen ob des unfreiwilligen Humors auf seine eigene Art tatsächlich lieben gelernt hat. Wenige Filme haben mich in den letzten Jahren so prächtig unterhalten und in gewisser Hinsicht ob ihrer Massenwirkung fasziniert. Als ich kürzlich Freikarten für eine Kinoverfilmung in die gierigen Griffel bekam, fasse ich einen sogar für meine Verhältnisse verwegenen Entschluss: Twilight auf Großleinwand. Gesagt, getan. Ein Twilight nur von den Plakaten kennender Kumpel wurde überredet und mit einem erfolgreich hineingeschmuggelten Rucksack voll Pils betraten wir in den Kinosaal, wonniglich grinsend, dass unser allzubald dezent erklingendes Lachen uns denkbar viele böse Blicke der anwesenden jungweiblichen Publikum einbringen möge... das aus einem Rentnerehepaar, ein Jungmädchentrio und ein Pärchen mit einem verschämt wegguckenden jungen Burschen bestand. Autsch. Egal. Es blieben noch Bier und Twilight. Erwartungsvoll lehnte ich mich zurück...

Belle Bella ist am Ziel ihres Jungmädchentraums: Ganz in jungfräulichem Weiß gekleidet kann sie endlich e n d l i c h ihren Traumprinzen Edward heiraten. Bereits der Anfang birgt den Keim des Untergangs: der Regisseur nimmt das Geschehen zu ernst, todernst. Der bislang gewohnte banale Kitsch soll diesmal hochwertiges Drama sein. Grelle Farben in einem fahlen Hintergrund machen zusammen mit auf feierlich getrimmten Gestalten aus der Hochzeit eine Beerdigung. Den ersten einsamen Lacher setzte Bill Burke mit dem uralten "Schwiegersohn, ich trage eine Waffe..."-Spruch; er ist die einzige authentische Figur. Der Rest ist Staffage in einem erschütternd peinlichen Wachsfigurenkabinett.

Und doch hatte ich noch nicht im Ansatz die wahre Dimension des Grauens erspürt. Hatte ich bislang Twilight als banalen Kitsch mit einem Augenzwinkern abtun können, so froren mit bei Teil IV die Augenbrauen zu. Twilight IV ist handwerklich schwachsinnig bis ins Mark. Nach ausgewalzt schnarchiger Hochzeit (Wo ist die Leidenschaft?) nebst ausgewalzt schnarchiger Flitterwochen (Wo ist die Leidenschaft?) und sauber erlegter Erotik (knochige Körper im Meer) mündete der Film lediglich in dem endlosen Leiden der gar nicht mehr so belle Bella. Eine unbekannte Kreatur hat sich bei ihr eingenistet. Die Vampire wollen die Kreatur ebenso wie die Werwölfe töten. Bella möchte das nicht und- natürlich - entbrennt wiederum um das unscheinbare Dummchen der große Konflikt. Die Geschichte lässt sich letztlich auf den Satz: "Bella kriegt ein Kind." reduzieren. Bella liegt und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet und leidet. Hatte Teil III noch einen funktionierenden Spannungsbogen und echte Höhepunkte, so lässt das dieser Teil völlig vermissen. Statt eines Spannungsbogens gibt es nur eine ausgewalzte nicht enden wollende Aneinanderreihung von Szenen, die sich in ihrer Wichtigkeit suhlen, die Handlung keinen Schritt voranbringen und den Film in tödlicher Langeweile erstarren lassen. Die Cullens werden wieder zu Statisten degradiert, die Schlachten" sind miserabel durchchoreographiert, Konflikte wie die böse Kreatur oder der rudelinterne Führungskampf werden herbeigeredet und die Handlung ist das Spiegelbild der lethargisch dahinsiechenden Bella. Ach ja: Und wo ist die Leidenschaft? Jede Dokumentation eines Schildkröten-Marathons ist mitreißender. Loben kann man allenfalls die Maske & den Ton für die wirklich grotesk verhässlichte Darstellung der Schwangerschaft - noch heute höre ich schaudernd die Knochen brechen.

Nun gut. Der Film ist grottenschlecht. Das sind viele Filme. Allerdings ragt Twilight in gewisser Hinsicht doch wieder einsam heraus, denn er hat das vermocht, was ich lange nicht mehr erleben durfte: ich war ehrlich schockiert.

Zwei Beispiele mit großem Spoiler:

Bella und Edward sind verheiratet und wollen ihre Liebe körperlich bezeugen. Lassen wir an dieser Stelle die zum Himmel schreiende Dummheit des Bräutigams außer Acht, der das nachfolgende Malheur geradezu vorsätzlich verschuldet hat und loben stattdessen seinen vorbildlichen Einsatz gegen Verhütungsmittel. Konzentrieren wir uns lieber auf den anschließenden Morgen. Bella ist glücklich. Die Nacht war ein voller Erfolg. Ihr sensibler Ehemann kann das zwar nicht glauben, erhält aber auf jede seiner Nachfragen ein strahlendes Ja. Auf einmal entdeckt der Bräutigam blaue Flecke auf der Schulter seiner Liebsten, ein äußerlicher Ausdruck seiner Manneskraft. Er ist erschüttert, traurig, verletzt. Wie konnte er das seiner Liebsten antun? Obwohl seine Liebste schwört, dass es sich um eine gänzlich unwichtige Kleinigkeit handelt, ignoriert der wehleidige Knilch das Glück seiner Liebsten und schwört sie n i e m a l s wieder anzufassen. Boah! Der verlorene verständislose Blick in Bellas Angesicht wird konsequent ignoriert. Gut, dass die hehre Twilight-Liebe reines Kopfkino und echter Auseinandersetzung geschweige denn gegenseitigem Verständnis fern ist, war mir bewusst, und doch hatte mich diese erschreckende Gefühllosigkeit eiskalt erwischt. Fraglos ein bezeichnender Ausdruck meiner Naivität, denn nichts aber auch gar nichts konnte mich auf den sich unvermittelt anschließenden Folgesatz von Eddie vorbereiten:

"Was möchtest Du zum Frühstück."

Noch heute weiß ich, wie ich an dieser Stelle unwillkürlich hell auflachen musste.

Und doch ist der Zenit der Geschmacklosigkeit noch lange nicht erreicht. Bella und Eddie haben nämlich ein Kind gezeugt. Einen Hybriden zwischen Mensch und Vampir kannte die Welt noch nicht, außerdem tötet es Bella, so dass es nur eine Entscheidung geben kann: das Kind muss weg. Warum? Ist so! Ich meine, Edward hat ein Kind. Halloho! EIN KIND. Seine Frau braucht ihn. Was macht dieser Sch***kerl vor dem Herrn - er empfiehlt seiner Frau die Abtreibung, kann ihren Widerstand nicht verstehen und versucht nicht ein e-i-n-z-i-g-e-s lausiges Mal, sie zu verstehen oder seiner Verantwortung als Vater gerecht zu werden. Ist es eigentlich zuviel verlangt, ein klein weinig innere Zerrissenheit sehen zu wollen? Offensichtlich. Bella liegt tage- und wochenlang einsam und verlassen auf dem Sofa. Der einzige, der ihr Trost spendet, ist ein läufiger Naturbursche, der Bella ob seiner Liebe zu ihr unterstützt. Von dem Ehemann keine Spur. Eine Rückmeldung erfolgt, als er die Gedanken des Kindes wahrnimmt und erstmalig sein Kind als lebendes Wesen wahrnimmt. Großer Gott! Was ist das für eine Partnerschaft? Was ist das für eine Ehe? Was soll das für eine Art von Liebe sein?

Bei aller Toleranz für schwachsinnigen Hollywoodschmus, aber hier ist SCHLUSS: ein empathiefreier Ehemann, der seine Geliebte im Augenblick höchsten Glücks mit einer Blutgrätsche denkbar gnadenlos zu Fall bringt - ein Vater, der sein Kind ohne jede innere Auseinandersetzung töten will und die Mutter gefühlskalt im Stich lässt. Oberflächlicher Kitsch ist eine Sache, jede Moral negierende Verlogenheit eine andere.

Ohne Worte.

Fazit:

Ein unendlich langer Film über die Liebe, der die Lieblosigkeit zum Stilmittel erkoren hat.

Ich habe zwei Mal gelacht.

PS: Und jaa, ich weiß, ich habe bekommen, was ich verdient habe. ;-)

PPS: Wen's interessiert, den Rest zum Schützenfest:

Twilight:http://www.amazon.de/review/R3K9MTQ5F10E6Z/ref=cm_aya_cmt?ie=UTF8&ASIN=B001N2IKR4#wasThisHelpful
New Moon:http://www.amazon.de/review/R9MUMHKBIVXUO?cdPage=4
Eclipse:http://www.amazon.de/review/R35KMJX2IFGDS8?cdPage=2
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72 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Versuch einer "neutralen" Rezension..., 8. Dezember 2011
Zuallererst muss ich auch sagen, dass ich das Buch zum Film gelesen habe und auch schon die anderen Filme geschaut habe. Diese fand ich immer sehr schön und habe sie gerne geschaut, vor allem Eclipse fand ich gut gemacht und habe mich auch auf den neuen Film gefreut.

Ich fand die erste Hälfte des Buchs auch gelungen, vor allem die Szenen auf der Hochzeit, in den Flitterwochen und die Phasen, in denen Bella schwanger ist bis hin zur Geburt. Umso enttäuschter bin ich leider jetzt, nachdem ich den Film gesehen habe:

- die Dialoge zwischen Bella, Edward und Jacob, die sowieso nie die Stärksten in den Filmen waren, sind leider noch kürzer und langatmiger geworden als bisher. Dieses "Stocken" in ihren Stimmen, besonders bei Edward und Bella, könnte durchaus authentisch wirken und zum Film beitragen, aber irgendwie funktioniert es nicht. Ich habe immer das Gefühl, dass ich sie am liebsten mal anstupsen würde, damit sie etwas flüssiger reden.

- die Vermählung kam im Film meiner Meinung nach viel zu kurz. Solche Stellen, die doch die meisten zum Dahinschmelzen bringen (zugegeben: mich eigentlich auch), müssten deutlich mehr ausgeweitet werden. Das wurde in den vorherigen Filmen doch auch immer geschafft; und ich empfand genau diese Szenen als die schönsten.

- die Szene kurz vor der ersten Liebesnacht, in der in Bella sozusagen die "Frau" erwacht und sie stolz und selbstbewusst zum Meer wandert, fand ich im Buch sehr schön beschrieben und auch so, dass man ihre Gefühle gut nachvollziehen konnte. Im Film, und das liegt wohl wirklich an der schauspielerischen Leistung von Kristen Stewart, kommt das einfach nicht rüber. Ich finde das eigentlich sehr schade, da das eine Schlüsselszene im Buch war und sozusagen der Beginn der Geschichte mit der Schwangerschaft war.

- auch die Schwangerschaft von Bella habe ich im Buch vielmehr so empfunden, dass sie immer mütterlicher wird. Sie verteitigt durchgehend ihr Kind und ist schon fast besessen von der Überzeugung, das Baby zu bekommen, komme was wolle. Das kommt im Film viel zu kurz. Von ihrer Schwangerschaft bekommt man nicht sehr viel mit, außer, dass es ihr durchweg schlecht geht. Die eigentliche Beziehung, die sie zu ihrem Kind aufgebaut hat, wird erst klar, als Edward das Baby hören kann und weiß, dass es gut ist. Generell werden unwichtigere Szenen im Film in die Länge gezogen und andere, die einfach den größten Teil des Buches gefüllt hatten (wie z.B. eben die Schwangerschaft) werden drastisch gekürzt, sodass die Zusammenhänge zwischen den Szenen und vor allem die Entwicklungen der Charaktere nicht immer klar werden.

Ich könnte noch einiges anderes anmerken, aber das lasse ich jetzt. Ich habe versucht, eine neutrale und sachliche Renzension abzuliefern und damit meine Meinung deutlich zu machen. Ich hoffe, dass ich hiermit sogar hart eingesottenen Fans der Bücher und der Filme nicht auf den Schlips getreten bin. Ich glaube, viele der negativen Rezensionen wurden bisher so zerissen, da einige Rezensenten davon generell Twilight gar nicht so mochten, aber trotzdem den Film gesehen haben. Da ist es dann kein Wunder, dass richtie Twilight-Fans auf die Barrikaden gehen.

Also, immer sachlich bleiben bei Rezensionen, das gilt für beide Seiten :)
Denn wenn man den Film sehr gut fand und schon eine Rezension schreibt, sollte man auch Argumente dafür bringen und nicht nur sagen, dass er schön war. Es soll ja Kaufinteressenten authentische Informationen bieten, damit sie sich für oder gegen den Kauf der DVD entscheiden.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Blu-ray im Test!, 9. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1 (Fan Edition) [Blu-ray] [Deluxe Edition] (Blu-ray)
Die Story: Endlich gibt es die große Hochzeit zwischen Edward und Bella! Endlich hat Bella Ihren Vampir für sich allein und bei den Flitterwochen passiert etwas ganz Unerwartetes und nun müssen nicht nur Edward und Bella eine Entscheidung treffen, sondern auch Jacob und das Wolfsrudel.
Die Filmbeschreibung haut nicht gerade einen vom Hocker. Dennoch hat mir der Film sehr gut gefallen und kommt gleich nach dem ersten Teil. Die Story ist eigentlich in die Länge gezogen und man hätte alles etwas schneller machen können aber mich persönlich stört das nicht. Das macht in meinen Augen die ganzen Twilight-Filme aus. Diese ruhige Erzählform. Das Ende ist wirklich gut gemacht und ich persönlich brauche keinen zweiten Teil mehr (kennen das Buch nicht, daher weis ich nicht, was noch kommt). Im Großen und Ganzen eine gute Fortsetzung, die in meinen Augen für 12-Jährige sicherlich nichts ist und alleine die Tatsache mit den Flitterwochen (mehr kann ich nicht dazu schreiben) schon sehr Klischee haft ist. 3,5 Sterne

Das Bild: Dieses ist im Mittelfeld. Das Bild ist vom Anfang bis Ende mit Filmkorn versehen, des Öfteren wirkt der Hintergrund sehr weich und auch bei ein paar Nahaufnahmen sehen die Charaktere immer wieder etwas weicher und dann wieder schärfer aus. Der Schärfegrad ist wie schon geschrieben nicht der Beste. Dieser schwankt immer wieder zwischen verschwommen und klar. Der Kontrast und der Schwarzwert (ist fast zu dunkel) sind in Ordnung. Die Farben sind kräftig sowie leuchtend und wirken meistens natürlich. 3,5 Sterne

Der Ton: Dieser liegt in Deutsch und Englisch in DTS-HD 5.1 vor und klingt sehr gut. Die Abmischung zwischen den Dialogen, Musik und Hintergrundgeräusche sind gekonnt in Szene gesetzt. Bei den Actionszenen kracht es richtig aus den Boxen (kein negatives "krachen") und die Bassbox kommt ebenso gut zu Einsatz. Die Dynamik ist für mich persönlich sehr gut geworden! 5 Sterne

Die Extras: Es gibt ein Wendecover, einen Werbeflyer, Hochzeitsfoto mit einem kleinen Dankestext und einem kleinen Booklet mit Infos zu Hochzeit und dem Wolfsrudel. Zudem gibt es die Orginal- und deutschen Trailer+Teaser. Ein 6-teiliges Making Of: Ein neuer Anfang, Die Hochzeit, Die Flitterwochen, Das Wolfsrudel, Die Schwangerschaft und Die Geburt. Diese sind recht nett gemacht und auch Interessant. Dann gibt es drei Musikvideos (Bruno Mars, Christina Perri, etc.), Edwards & Bellas persönliches Hochzeitsvideo, ein Featurette über Jacobs Schicksal, Audiokommentar vom Regisseur und Spring zu deinen Lieblingsszenen. Gesamtlaufzeit beträgt 120 Minuten. Die Extras haben mir gut gefallen aber nicht der große Hit. Unbedingt beide Abspanne anschauen! 4 Sterne
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64 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 29. November 2011
Inhalt:
Der Tag ist gekommen ' Bella und Edward heiraten. In einer großen Feier wird die Vermählung zwischen dem schüchternen Menschenmädchen Bella und dem Vampir Edward gefeiert.
Doch für Bella bedeutet diese Zeremonie auch Abschied nehmen von ihrer Familie und von ihren Freunden, denn schon bald wird Edward ihr ihren Herzenswunsch erfüllen: er wird sie zu einer von ihnen, einer Vampirin machen. Doch dann wird Bella den Kontakt zu ihrer Familie und ihren Freunden abbrechen müssen, um das Geheimnis der Vampire zu bewahren.
Ihren besten Freund, der Gestaltwandler Jacob passt diese Entscheidung natürlich gar nicht.
Als Überraschung geht es in die Flitterwochen auf die Insel 'Esme', in der Nähe von Rio de Janeiro. Die beiden frisch Vermählten verbringen dort eine wunderschöne Zeit, bis Bella etwas erschreckendes feststellt: sie ist schwanger, es wächst sehr schnell und und könnte für Bella den sicheren Tod bedeuten.
Für Jacob bedeutet diese überraschende Wendung jedoch eine schwere Entscheidung, da Sam und sein Rudel Bellas Baby töten wollen, um ihr Volk zu schützen. Er jedoch ist bereit, sein Leben für Bella aufs Spiel zu setzen und sie vor allen Gefahren zu schützen. Daraufhin verlässt er Sams Rudel und nimmt seinen rechtmäßigen Platz als Alphatier ein.
Bella dagegen wird von Tag zu Tag schwächer und das Baby scheint sie von innen heraus schwer zu verletzen. Ob sie die Geburt überleben wird, kann keiner sagen und auch die Verwandlung zum Vampir scheint ungewiss zu sein'

Fazit:

Allgemein
Bei 'Breaking Dawn ' Biss zum Ende der Nacht Part 1' handelt es es sich um die erste Hälfte des vierten Teils der 'Twilight-Saga', die auf den gleichnamigen Romanen von Stephenie Meyer basieren. Die ersten drei Teile haben bereits große Summen eingespielt und begeistern Millionenen von Fans auf der ganzen Welt.
Die drei Hauptdarsteller Kristen Steward (Bella Swan), Robert Pattinson (Edward Cullen) und Taylor Lautner (Jacob Black) sind meiner Meinung nach einfach nur perfekt für die Rollen der drei Romanhelden, die sich bereits weltweit in den Bestsellerlisten getummelt haben.
Alle drei Schauspieler haben im Laufe der 'Twilight-Saga' unglaubliche Fortschritte gemacht und präsentieren sich in 'Breaking Dawn' im vollen Glanze ' und damit meine ich nicht das Glitzern der Vampire

Die Synchronisation
Viele mögen die deutschen Synchronstimmen nicht und schauen sich lieber die Originalversion an. Ich bin jedoch seit dem ersten Teil begeistert von den deutschen Stimmen. Vorallem mag ich Annina Braunmiller, die Bella ihre Stimme leiht sehr gern.

Der Soundtrack
Den Soundtrack zum Film fand ich okay, auch wenn mir der Score direkt besser gefallen hat. Einige Songs kannte ich schon aus 'Twilight ' Biss zum Morgengrauen', zum Beispiel 'Flightless Bird, American Mouth' von Iron and Wine und auch 'Bellas Lullaby' war dabei.
Mit Bruno Mars' 'It will rain' als Titelsong bin ich nicht sehr glücklich, aber der läuft ja zum Glück nur im Abspann Vom Soundtrack direkt ist mein persönlicher Favorit 'A Thousand Years' von Christina Perri ' ein wunderschöner Song!

Visual und Special Effects
Die Special Effects in 'Breaking Dawn ' Biss zum Ende der Nacht Part 1' waren schlichtweg atemberaubend ' und das meine ich wörtlich.
Die Schwangerschaft zert Bella sehr auf und das wurde auch sehr deutlich gemacht. Seien es eingefallene Wangen, graue Haut, herausstehende Knochen' da hat die Abteilung für Visual Effects ganze Arbeit geleistet.
Besonders ' naja, beeindruckend ist nicht geraded der ideale Begriff dafür ' ist die Geburt von Bellas Tochter Reneesme.
Ich glaube, ich war in meinem Leben noch niemals so schockiert gewesen. Man hätte wirklich denken können, Kristen Steward hätte am Set auf bestialische Weise entbunden. Eine Glanzleistung an Special Effects!

Wie sehr hält sich die Romanverfilmung an die Vorlage?
Die Umsetzung vom Buch zum Film ist wirklich sehr gelungen. Die Traumhochzeit und die Flitterwochen habe ich mir genau so vorgestellt!
Bei der Schwangerschaft und der Geburt hatte ich so meine Zweifel, doch meine Erwartungen wurden wirklich mehr als übertroffen.
Im Gegensatz zum Buch wurde Jacobs Part ein wenig reduziert, doch 'Breaking Dawn' ist vermutlich der Film in der gesamten Saga, der am nächsten an der Romanvorlage liegt.

Bellas Brautkleid
Es war wohl die meistgestellte Frage in der Filmwelt in diesem Jahr: Wie wird wohl Bellas Hochzeitskleid aussehen?
An dieser Stelle werden die Meinungen wohl sehr auseinander gehen, doch ich fand das Kleid wunderschön!

Stephenie Meyer
Na, habt ihr sie entdeckt? Achtet unbedingt bei der Hochzeit auf die Hochzeitsgäste. Ihr werdet eine hübsche Brünette mit einem umwerfenden Lächeln auf der linken Seite erblicken ' genau das ist die Autorin der 'Twilight-Sage'

USK 12?
Nein, niemals! Dieser Film müsste definitiv ab 16 sein, da die Geburt des Babys sehr blutig und vorallem brutal ist.

Gesamteindruck
Ich musste erst einmal eine Nacht darüber schlafen.
Ich kam aus dem Kino und war zutiefst bestürzt ' meine Mutter zählte ganze 12 'Oh mein Gott''s am Telefon.
Nachdem ich den halben Film (mal wieder' *seufz*) fast durchgeweint habe, war ich bei der Geburt einfach nur noch schockiert. Es war so blutig und brutal, wie man es niemals von einem Film der 'Twilight-Saga' erwartet hätte ' auch wenn es im Buch genauso schlimm war. Ich glaube, im Film ist es sogar noch dramatischer. Aber es wurde fantastisch umgesetzt!
Insgesamt wurde der Film unglaublich gut an die Romanvorlage angepasst. Die Visual und Special Effects waren atemberaubend und zugleich nervenaufreibend.
Bella und Edward waren zusammen unglaublich süß und man hat sie in den letzten 3 Filmen garantiert nicht so oft lachen gesehen.
Ihre Liebe zueinander ist wahrhaftig unsterblich und unverwüstlich.
Besonders beeindruckend fand ich die Szene mit den Wölfen, in der es um die Machtfrage untereinander geht. Einige im Kino ließen bereits verlauten, wie kitschig sie das fanden, ich dagegen fand es irgendwie wirklich beeindruckend.
Man kann definitiv auf 'Breaking Dawn ' Biss zum Ende der Nacht Part 2' gespannt sein, der am 22.November 2012 in den Kinos anlaufen wird.

Tipp
Nach dem Abspann noch ein bisschen sitzen bleiben ' es folgt noch eine Szene mit den Volturi
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Ansätze aber erste Hälfe zu lang..., 26. März 2012
Von 
Amazon Kundenrezensionen "Toni Riess" (Buch, CH Switzerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1 (Fan Edition) [Blu-ray] [Deluxe Edition] (Blu-ray)
Die blu-Ray ist in der CH seit Donnerstag dem 22. März im Handel ohne den FSK12 Aufdruck auf der Cover-Front-Seite!!!

Film: ist so weit in Ordnung. Wer die ersten 3 Filme gesehen hatte und mochte, wird an diesem auch nicht herum kommern. Die erste Hälfe ist mir persönlich etwas zu lang und man wird beinahe aus dem Schlaf geweckt, als die Wölfe losheulen und das Cullen-Haus belagern. Mir persönlich haben die ersten 3 Filme besser gefallen.

Trivia: die Autorin der Bücher und einige Crew-Mitglieder (inkl. Produzenten) sind in der Hochzeitszeremonie als Gäste zu sehen!!!!

Die Blu-Ray: die Bildqualität und der Sound sind sehr gut. Nur in einer Szene, während die Hochzeitgäste tanzen... entweder sind meine Ohren Taub oder man hat bei der Post-Produktion vergessen, die Tanz-Musik einzumischen. ???
Auf jeden Fall fand ich es in der Szene ziemlich merkwürdig wie die ohne Musik tanzen konnten.

Bonus-Feature: das Bonus-Material, inkl. Audio-Kommentar haben deutsche Untertitel. Das 6-teilige Making-of lässt während des Films als Picture-in-Picture abspielen oder als Stand-Alone-Feature. Desweiteren gibts Music-Videos, die mich, im gegensatz zu den anderen Bonus-Features nicht interessieren... but well, jedem das Seine.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der bessere Auftakt zum grossen Finale, 29. März 2013
Für manch einen mögen es nur mikrige 8 Minuten sein.

Aber sie fügen sich nahtlos ins Gesamtgeschehen ein und mein grösster Wunsch, dass die Volturi mehr zur Geltung kommen wurde endlich berücksichtigt. Denn nur so kann man zum grossen Finale logische Schlussfolgerungen ziehen.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht *spoilern* aber ich bin mehr als begeistert und das Preis/Leistungsverhältnis ist mehr als angemessen.

Es befinden sich aber leider nur Trailers unter den Extras, aber auch da ist so manche Perle versteckt ;)

So viel seih gesagt, diejenigen unter Euch welche die Bücher gelesen haben, sollten unbedingt oder können bedenkenlos zugreifen.
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was will uns dieser Films sagen?, 1. April 2012
Nun gut... ich muss zugeben: ich habe alle 4 Teile des 'Werkes' gelesen und war zwischenzeitlich sogar gefesselt... Den Schreibstil mal außer acht gelassen. Den vierten Teil empfand ich beim Lesen schon als durchaus anstrengend kitschig und sehr zum fremdschämen animierend. Daher war ich umso gespannter auf die Verfilmung. Meiner Meinung nach, haben die ersten 3 Teile filmisch mehr rausgeholt, als die jeweiligen Bücher eigentlich zu bieten hatten. Daher war ich zuversichtlich, dass man auch den vierten Teil evtl. fesselnder gestalten könnte.

Letzendlich jammert sich Bella durch den gesamten Film: oh nein, Hochzeit mit 18! Oh je, Jacob ist traurig! Au wei, mein Mann will nicht mit mir in die Kiste und dabei bin ich doch sowas von rollig. Gefolgt von Turbo-Schwangerschaft, blauen Flecken, gebrochenen Rippen und Jammern, Jammern, Jammern... Mal ganz zu schweigen davon, dass Edward zum Mimosen-König mutiert. War er anfangs der düstere, undurchschaubare ist er nun ein wehleidiges Weichei. Und um den letzten Konflikt irgendwie (an den Haaren herbeigezogen) auch noch auszulöschen, ist Rosalie plötzlich Bellas Schutzpatronin. Tiefgang und Anspruch adé. Nun gut - viel mehr gibt das Buch ja leider auch nicht her. Die Verfilmung ist aber derart langweilig und unspektakulär, dass ich wirklich enttäuscht bin. Noch nicht mal die Bilder der Flitterwochen (zumindest landschaftlich hätte man hier mal in die Vollen greifen können) sind eine Entschädigung.

Kurzes Highlight: die Cullens kämpfen gegen die Werwölfe. Und dann plötzlich: alles wird gut. Gott sei Dank haben die Werwölfe kurz noch mal in Ihren Statuten gegraben und herausgefunden, dass sie dem Baby nichts tun dürfen. Und zack ziehen sie ab. Einfach so. Leute, Leute. Also viel öder geht's echt kaum. Und die Cullens haben natürlich auch null Antrieb, mal mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Schließlich sind ja alle Freunde und haben sich lieb. Fehlt nur noch, dass sie zusammen Kekse backen. Schnarch.

Was lehrt uns dieser Film:
- Jungfräulich in die Ehe gehen
- beim ersten Mal darf er dich ruhig verhauen
- Verhütung braucht man nicht
- die Frau ist das willige, rollige Weibchen
- Abtreibung ist auch nicht ok, wenn du von einem Vampir schwanger bist und keiner weiß, welches Monster dabei heraus kommen kann
- er kann sie ruhig hängen lassen, auch wenn sie fast krepiert
- sobald er Reue zeigt ist alles wieder Friede-Freude-Eierkuchen
- Jacob prägt sich als stattlicher Mann auf ein Baby (hallo?)
- Keiner empfindet das als anstößig (auch der eigene Vater nicht)

Gähnende Langeweile. Schade.
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