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127 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen And the Oscar goes...
... so hätte es lauten sollen und zwar für diesen besonderen Film, wenn auch nur für Nick Nolte, nominiert für die Beste männliche Nebenrolle. Zurecht, wie ich finde...

Die Story ist bekannt, wurde auch schon erzählt; zudem gibt es unzählige Boxer-, Karate-, Mui Tai- Filme und Dramen die solche Geschichten erzählen. Und...
Veröffentlicht am 2. März 2012 von Thomas Wiegandt

versus
3.0 von 5 Sternen viel Gerede, schlechte Musik, super Schauspieler
Bei diesem Boxfilm steht das Gerede ganz weit oben, wie auch die zwischenmenschlichen Beziehungen, deren Probleme usw. Es wird viel Wert auf das Zeigen des normalen Lebens gelegt, auf saufende Väter, sich durchboxende Kinder.
Alles in allem ist es ein guter Film, der mit klassischer Spannung arbeitet. Es wirkt aber auch genau dadurch sehr amerikanisch...
Vor 16 Monaten von star dust veröffentlicht


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127 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen And the Oscar goes..., 2. März 2012
... so hätte es lauten sollen und zwar für diesen besonderen Film, wenn auch nur für Nick Nolte, nominiert für die Beste männliche Nebenrolle. Zurecht, wie ich finde...

Die Story ist bekannt, wurde auch schon erzählt; zudem gibt es unzählige Boxer-, Karate-, Mui Tai- Filme und Dramen die solche Geschichten erzählen. Und jetzt kommt eben dieser eine, als Hintergrund die UFC- Thematik... Aber was macht diesen Film nun so besonders?

Warrior ist kraftvoll, er ist packend und mit seinen 140 Minuten nie langweilig. Er nimmt sich Zeit für seine Figuren, baut die Charaktere langsam auf und lässt uns mitleiden mit ihnen. Schnell war auch für mich ein Sympathieträger gefunden, der Lehrer und ich hatte starke Probleme die Figur des Tom Hardy zu mögen.
Die Vaterfigur, die Einbeziehung von Rückblenden, das langsame Tempo der ersten Filmstunde und eben das Erkunden der Figurenbeziehungen zueinandern verlangten mir viel Aufmerksamkeit, ohne zu langweilen.
Was dann in der 2. Filmhälfe gezeigt und abgefeuert wird, ist schier unglaublich. Das Tempo des Films verändert sich, die Musik wird emotinaler, treibender; und dann diese eine Szene, im Casino [Spoiler]: Nick Nolte fleht und bettelt um die Zuneigung seines einen Sohnes (durch Tom Hardy verkörpert). Was dann geschieht ist ein wirklich wahres Trauerspiel, indem Nolte seine ganze schauspielerische Lestung zeigt und es einem wirklich die Tränen in die Augen treibt und auch mir getrieben hat. Das zentrale Thema "Vergebung" ist in dieser Szene unglaublich stark und präsent. Und es ist vor allem eins: Ehrlich & Glaubhaft.

Kein "Million Dollar Baby", kein "The Fighter" oder "The Wrestler" haben mir so ein filmisches und tiefes Erlebnis beschert wie "Warrior"... Etwas nachdenklicheres, bewegenderes und unterhaltsameres habe ich in den letzten Jahren lange nicht mehr gesehen. Leider bekommen solche Filme nie die Aufmerksamkeit wie ein xter Teil eines "Transformers" Filmes, aber das ist auch irgendwie gut so. Denn wenn man bei solchen Filmen wie Warrior noch mitfiebern kann, mitleiden kann und nicht im Kino einschläft wie bei manch anderen Popcornkino- Perversionen, dann beweist man Geschmack und zeigt, dass das wirklich große Kino nicht tot ist.

"Warrior" & auch "Drive" haben mir gezeigt, dass es wieder aufwärts geht mit dem guten Kino, mit echten Geschichten, mit Leidenschaft, mit Schauspiel oberhalb des Intimbereiches und den Brüsten, nämlich dem Spiel von Mimik und Gestik, dann freu ich mich der Dinge die da kommen.

Von mir gibts klare 5 Sterne, für ein Meisterwerk, ein kraftvoller Ausnahmefilm, ein ehrliches Stück Kino.
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Film!, 4. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Warrior (DVD)
Wir haben uns den Film in Mexiko im Kino angeschaut und es hat sich absolut gelohnt. Ist es ein Kampffilm? Ja. Aber bei weitem nicht nur das. Es geht um eine zerbrochene und gebrochene Vaterfigur. Um zwei Brüder, die sich seit einiger Zeit nichts mehr zu sagen haben und die nur eins vereint: Ihre absolute Abneigung ihrem Vater gegenüber. Im laufe des Filmes werden sie noch eine weitere Sache gemeinsam haben: Sie sehen in der MMA (Mixed Martial Arts) Meisterschaft ihre letzte Hoffnung, jeder aus seiner eigenen Perspektive, zu ihrem persönlichen Zweck, jeder auf seine ganz eigene Art und Weise. Es gibt reichlich Kampfszenen, aber es geht auch um Familie, um Hass, Vergebung, um Wiedergutmachung, um Trennung und Wiedervereinigung. Dieser Film geizt nicht mit Emotionen, ergreifenden Bildern, fesselnden Kampfszenen und einer Botschaft, die in unserer modernen Zeit leider immer mehr an Bedeutung verliert: auch wenn man verliert, kann man viel gewinnen (und umgekehrt). Letztendlich sind wir das Ergebnis unserer Entscheidungen.
Wenn ein Film einem derart packt, mitnimmt und mitreißt, dass man sich das Gesehene noch ins Bewusstsein rufen muss, um zu verstehen, was da eigentlich passiert ist, dann hat er, meines Erachtens, das Prädikat "besonders wertvoll" verdient.
Nicht nur solche, die Freude an MMA haben, sollten sich diesen Film anschauen sondern jeder, der Filme mit Tiefgang mag, Mann oder Frau. Zuletzt: Nick Nolte spielt den "kaputten" Vater so überzeugend, dass er meines Erachtens seine bisherig beste Darbietung liefert und eine Oscarnominierung verdient hat.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue, originelle Story? - Nein! # Vorhersehbar? - Vielleicht! # Ergreifend genial? - JA!!! JA!!! JA!!!, 11. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warrior [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich hab' mir ein paar der Negativkritiken durchgelesen. Anscheinend schauen viele Menschen Filme anders als ich. Ich erwarte heute nicht mehr unbedingt besonders originelle, nie dagewesene Handlungen. Dafür gibt's einfach schon viel zu viele in Film umgesetzte Storys.
Und ja, auch mir war ungefähr klar, wie dieser Film enden wird. Aber es geht für mich weniger darum, WAS am Ende passiert, sondern viel mehr, WIE ich als Zuschauer dorthin geführt werde.

Ich hatte den berühmten Kloß im Hals und konnte mich nie entscheiden, welcher der Brüder für mich der Sympathieträger war. Selbst Tom Hardy hatte meine Sympathie, weil sein Sein und sein Handeln nachvollziehbar dargestellt waren. Über Nolte kann man nur sagen - super Leistung!

An Kritiken und Story-Hintergründen wurde schon genug veröffentlicht. Ich kann nur sagen, dass jeder einzelne meiner in diesen Film investierte Cents es wert war. Allerdings muss euch klar sein, dass ihr hier nicht in erster Linie einen Action-Film kriegt. Ich würd's vielmehr als Familiendrama bezeichnen.

Genial! 5 Sterne und keinen weniger!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreisendes Drama, 21. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei der MMA Thematik dachte ich zu erst das wird ein 08/15 Film ala Undisputed, aber falsch gedacht! Das Hauptaugenmerk des Films liegt eindeutig bei den zerissenen Brüdern und ihren Vater, das alles in einem Kampfsport Mantel gepackt. Die Kampfszenen sind für Profis sicherlich nicht das Maß aller Dinge, aber wirken authentisch und erfüllen ihren Zweck. Auch die Story kann man locker auf einem Notizzettel zusammen fassen. Dennoch lies man sich über 2 Stunden Zeit um tief in die Gefühle der Protagonisten einzudringen und darzustellen und das findet man bei heutigen Filmen eher selten. Dafür Daumen hoch!

Und verdammt noch mal, Nick Nolte leistet ihr eine mehr als Oscarwürdige Leistung ab!!!
Wer spätestens bei der Casino Szene nicht emotional berühert wird, macht was falsch im Leben...

Bei der Qualität gibt es nichts zu meckern, allerdings gibt es bei mir einen teilweise starken Grisel Effekt. Es muss wohl am Film selbst liegen, habe alle Funktionen am TV und der PS3 getestet...

Dafür das es eine Steelbox und limited edition ist, find ich die Aufmachung an sich schwach.
Die Extras sind allerdings sehr interessant.

Letztendlich einer der emotionalsten Filme die ich seit langen gesehen habe. Selbst wer nichts mit Kampfsport am Hut hat, sollte sich nicht blenden lassen und sich einfach auf den Film einlassen. Es wird sich lohnen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Rocky für die neue Generation!!!, 8. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Warrior [Blu-ray] (Blu-ray)
Hammer Film, lange nicht so was gutes gesehen. Hoffe das man die Geschichte weiter "spinnen" kann und noch ein 2 Teil folgt. P.S. Tom Hardy hat super Trainiert, könnte ein neuer Action Star werden. Werde mir den Film noch ein paar mal ansehen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abbitte, 6. März 2012
Sport interessiert mich eigentlich nur, wenn ich ihn selbst ausübe. Und dann auch eher, um mich fit zu halten. Und er muss halbwegs Spaß machen. Anderen beim Sport zuzuschauen macht mir keinen Spaß. Weder live noch im Fernsehen oder im Kino. Egal, ob sie auf schnellen Pferden herumgaloppieren, sich gegenseitig die Fresse polieren oder Baseballschläger schwingen.

Als ich die erste überschwängliche Kritik zu 'Warrior' las, zuckte ich natürlich mit den Schultern. Warum sollte ich mir einen Film mit einer besonders fiesen Kloppereivariante wie Mixed Martial Arts antun, wenn ich schon 'Rocky' nur vom Hörensagen kannte? Zugegeben, die beiden Hauptdarsteller waren interessant: Gutaussehend, aber keine Schönlinge, muskulös, aber nicht aufgepumpt. Und das gewisse Etwas im Ausdruck.

Als dann vor kurzem die DVD raus kam und weitere Lobeshymnen gesungen wurden, dachte ich, "'OK, als Drehbuchautor solltest du dir vielleicht auch mal Filme anschauen, die dir nicht liegen. Zur Not kannst du ihn weiterverkaufen oder verschenken"'.

Den Teufel werd ich tun!

Stattdessen leiste ich hiermit Abbitte und stimme in den Lobgesang mit ein. 'Warrior' ist einer der besten Filme, die ich seit langem gesehen habe. Mir ist vor Aufregung schlecht geworden '- im guten Sinne. Denn ich weiß nicht, wann mich das letzte Mal ein Film auf so hohem Niveau gepackt und berührt hat. Ja, es geht ordentlich zur Sache zwischen den Kämpfern und nein, live würde ich mir das immer noch nicht anschauen wollen. Aber die Kämpfe hier sind natürlich nur Mittel zum Zweck, um ein bewegendes Familiendrama zu zeigen, das nie kitschig ist, nie übermäßig pathetisch und immer glaubwürdig. Drehbuch, Regie, Schauspieler, Kamera, Schnitt, Musik, Beleuchtung usw. verschmelzen perfekt miteinander. Dieser Film hätte all die Oscars verdient, die den diesjährigen Gewinnern zum Teil unverdient in den Schoß gefallen sind. Nicht mal Nick Nolte durfte einen als bester Nebendarsteller mit nach Hause nehmen...

In USA ist der Film gefloppt. Mancher mutmaßte, dass Titel und Thema die krisengeschüttelten und angeblich kriegsmüden Amis verschreckt hat. In Deutschland hat er es dann leider gar nicht erst in die Kinos geschafft, was mal wieder ein interessantes Licht auf die Verleiher wirft. Hätte sich von denen mal einer den Film angeschaut, hätte er vielleicht gemerkt, was für eine Perle da schlummert. Einem immerhin muss es wohl doch aufgefallen sein, der uns Glücklichen noch eine Auswertung auf DVD und Blu-Ray geschenkt hat.

Für die Technik-Freaks: Die Blu-Ray ist tadellos. Bild und Ton sind brillant, die Extras sind nicht der Knaller, aber trotzdem interessant und erhellend ' vor allem was die Produktionsbedingungen des Films angeht. Die Steelbook-Edition sieht edler aus, hat aber keinerlei Mehrwert ' schade.

Kauft oder leiht Euch den Film, Leute! Werft mit Sternen um Euch und lasst die deutschen Verleiher vor Wut in ihre Kissen beißen, dass sie die Kinoauswertung eines künftigen Klassikers verpennt haben!
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3.0 von 5 Sternen viel Gerede, schlechte Musik, super Schauspieler, 9. Mai 2013
Von 
star dust - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Warrior (DVD)
Bei diesem Boxfilm steht das Gerede ganz weit oben, wie auch die zwischenmenschlichen Beziehungen, deren Probleme usw. Es wird viel Wert auf das Zeigen des normalen Lebens gelegt, auf saufende Väter, sich durchboxende Kinder.
Alles in allem ist es ein guter Film, der mit klassischer Spannung arbeitet. Es wirkt aber auch genau dadurch sehr amerikanisch gekünstelt. Mal wieder getreu dem Motto: in den Staaten ist alles möglich, auch wenn dich die Bank übers Ohr gehauen hat mit ihrer Beratung. Gut gewinnt gegen böse, der kleine Mann siegt gegen den großen...etc. pp...blabla.
Was wirklich schlimm, schier unerträglich ist, ist die Musik. Sie ist nicht nur viel zu laut, sondern auch nervig, einfach nur nervig und passt überhaupt nicht zum Film oder den Szenen. Man hätte einen gigantischen Filmhit hier landen können, wenn man sich für eine andere Musik entschieden hätte. Aber der Film scheint im Großen und Ganzen ja generell bei der Masse anzukommen. Sei es also drum.
Wer einen reinen Boxfilm ohne künstliches Heuldrama will, sollte einen Bogen um diesen Streifen machen. Da die meisten aber theatralisches Blabla stehen, weil es im eigenen Leben fehlt, ist es für die Masse sicherlich ein Traum an Film. Und zu guter Letzt war die Handlung sooo überhaupt nicht vorhersehbar.
Wirklich positiv überraschend ist die schauspielerische Leistung von Nick Nolte. Ich mag diesen Mann und die Filme in denen er spielt überhaupt nicht, aber in diesem Streifen -das muss wirklich anerkannst werden - legt er ne echte Leistung hin. Hut ab an Nick N.

Mir kommt gerade der Film "the fighter" mit Mark Walberg ins Gedächtnis. ein gleichsam emotionaler Film, der zwischenmenschliche Abgründe aufzeigt und dennoch nicht künstlich thetralisch herüberkommt. DEN Film sollte man unbedingt gesehen haben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial!, 8. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warrior [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich möchte hier jetzt nichts zum Inhalt des Films sagen, denn dies wurde schon ausgiebig getan. Stattdessen möchte ich meine Rezension kurz halten und sagen, dass Warrior ein wahres Meisterwerk ist. Ich bin restlos von dem Film begeistert und kann ihn mit guten Gewissen jedem weiterempfehlen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension zum Blu-ray-Steelbook!!!, 15. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Regisseur Gavin O'Connor ("Miracle", "Das Gesetz der Ehre") schickt den Briten Tom Hardy, der in den letzten Jahren durch Filme wie "Inception", "Bronson", "Dame, König, As, Spion" oder "RocknRolla" in die erste Schauspiel-Liga aufgestiegen ist, & den Australier Joel Edgerton, der sich letztjährig im "The Thing"-Prequel beweisen durfte, in den Ring & lässt die beiden als zerstrittenes Brüderpaar bei einem Mixed-Martial-Arts-Turnier gegeneinander antreten.
Natürlich ist der Plot vorhersehbar & erinnert unausweichlich an bekannte Boxfilme wie "Rocky" oder "The Fighter", außerdem werden so ziemlich alle gängigen Klischees eines Kampfsportfilmes bedient. Aber trotzdem entfaltet O'Connors Film durch die emotionsgeladene & handwerklich nahezu perfekte Inszenierung sowie durch die großartige Schauspielerleistung (absolut gerechtfertigte Oscar-Nominierung für Nick Nolte als Vater der beiden Kontrahenten!) eine Poesie, die "Warrior" nicht nur für Fans des Genres zu einem filmischen Erlebnis machen, bei welchem man am Ende nur eines nicht will: dass es einen Verlierer gibt - was aber leider unausweichlich ist...

Die Blu-ray-Ausgabe des von der internationalen Kritik durchwegs positiv aufgenommenen Werks erscheint hier in einem schicken Steelbook. Das FSK-Logo ist nur aufgeklebt & somit problemlos entfernbar, der blaue Blu-ray-Streifen am oberen Ende ist allerdings - wie beim Label Universum üblich - fixer Bestandteil des Covers.

Die Bild-Qualität (2,40:1 [1080p]) ist in Anbetracht dessen, dass die unruhige, tlw. nervöse Führung der Handkamera beabsichtigt war, um die Authentizität zu erhöhen, tadellos. Auch die starke Körnigkeit des Bildes wurde bewusst eingesetzt, um den rauhen Ton des Films zu unterstreichen (hier wurde allerdings in dunklen Szenen etwas übertrieben, wodurch der Film tlw. sogar verrauscht wirkt).
Sehr gut & absolut einer Blu-ray entsprechend ist die Qualität des Tons (Deutsch & Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1), was sich vor allem in den Kampf-Szenen bemerkbar macht.
UT sind auf Deutsch (für Hörgeschädigte) & auf Englisch vorhanden.

Als Bonusmaterial, welches durchgehend in HD präsentiert wird, gibt's den "Enhanced Viewing Mode" (ein Bild-in-Bild Feature, welches O'Connor, Nolte und weiteren Crew-Mitgliedern Raum bietet, um auf die Entstehung des Films einzugehen), ein interessantes ca. 32minütiges Making of ("Bringing Warrior to Life"), eine Deleted Scene, ein Gag-Reel, den deutschen Trailer, ein Gespräch des MMA-Trainers und Film-Beraters Greg Jackson mit Darsteller Frank Grillo ("Philosophy in Combat: Mixed Material Arts") sowie die Featurettes "Brother Vs. Brother: Anatomy of a Fight" (genaue Beleuchtung der Umsetzung der finalen Kampfsequenz) & "A Tribute to Charles Mask Lewis, Jr." (ein Portrait des Mitbegründers der Kleidermarke TapOut & einziges nicht-kämpfendes Mitglied der UFC-Hall of Fame, der bei den Vorbereitungen des Films als Berater assistierte und kurz vor Drehbeginn verstarb).
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warrior ist ein Monster, 20. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Warrior (DVD)
Warrior war einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort!
Wie sonst kann man sich erklären warum ein so guter Film mit solchen hervorragenden Darstellern und einer solchen Performance so untergehen konnte?!
"The Fighter" war einfach früher da!
Und wie es nunmal so ist wenn zwei Filme mit einem ähnlichen Thema rauskommen, es zieht einer den kürzeren.
Und in diesem Fall war es eben "Warrior".
Diesmal spielt die Geschichte zwar nicht im Boxsport dafür aber in der MMA Szene.
Das bringt am Ende bei den Fights etwas frisches Wind in die ansonsten schon sehr konstruierte Geschichte.
Die Kämpfe sind schön wuchtig und realistisch in Szene gesetzt und reißen einen richtig vom Hocker.
Das Familiendrama um die zwei Brüder und den Vater ist zwar sehr berechnend dafür aber auch perfekt gespielt.
Tom Hardy liefert als knallharter Fighter die wohl beste Leistung seiner Karriere ab, und auch Nick Nolte hat die Oscarnominierung mehr als verdient.
Die große Überraschung für mich war aber Joel Edgerton den ich bisher noch nicht richtig auf dem Schirm hatte, und der mich in den ruhigen Momenten genauso überzeugen konnte wie in den Kampfsequenzen.
Trotz der Laufzeit von 140 Minuten hat der film keine Durchhänger oder wirkt irgendwie zu lang.
Das liegt daran dass sich der Film erst Zeit nimmt die Geschichte um die Figuren herum zu erzählen um dann den Schluß ganz den Kämpfen zu widmen in denen alle Beteiligten über sich hinaus wachsen.
Manchmal stört es mich dass man nicht richtig mit Tom Hardy mitfühlen und sich in ihn reinversetzten kann, denn die Ereignisse um die Kindheit werden leider immer nur kurz angerissen nie aber genauer beleuchtet.
Ein kleiner Hingucker für Fans war Kurt Angel der kurz in der Rolle des gefährlich Russen Koba glänzen durfte.
Ein Film der vom ruhigen Drama zu wilden Monster mutiert und leider nicht die Aufmerksamkeit bekommen hat die er verdient hätte!
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