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20 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Sache mit der Handerwure
Liebe Leute, bekanntlich gelten die Propheten im eigenen Lande wenig bis nichts. Ich, als Nicht-Deutscher, kann da objektiver urteilen.

Bemängelt werden z.B. die unsäglich schlechten schauspielerischen Leistungen. Ist mir nicht aufgefallen. Im Gegenteil: Seit den goldenen 60-ern mit den Winnetou-Verfilmungen gab's keine besseren Darbietungen von den...
Veröffentlicht am 3. März 2012 von Manfred Messmer

versus
216 von 244 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich will drei Stunden meines Lebens zurück!
Ja Sat1, richtig gehört!
Gebt mir meine drei Stunden zurück!

Gestern Abend, saßen meine Freundin und ich auf der Couch und waren ungefähr 20mal kurz davor, von der "Wanderhure" auf "Daniela Katzenbergers Geburtstagsfeier" umzuschalten. Leider haben wir drei Stunden vergeblich darauf gehofft, dass dieses "Machwerk" noch besser werden...
Veröffentlicht am 29. Februar 2012 von Ophelia


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216 von 244 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich will drei Stunden meines Lebens zurück!, 29. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Rache der Wanderhure (DVD)
Ja Sat1, richtig gehört!
Gebt mir meine drei Stunden zurück!

Gestern Abend, saßen meine Freundin und ich auf der Couch und waren ungefähr 20mal kurz davor, von der "Wanderhure" auf "Daniela Katzenbergers Geburtstagsfeier" umzuschalten. Leider haben wir drei Stunden vergeblich darauf gehofft, dass dieses "Machwerk" noch besser werden würde.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Leider war sie hier vergebens.

Warum?

Inhalt:
10 Jahre nachdem Marie als Wanderhure durchs Dorf getrieben und dann trotz aller Höhen und Tiefen ihren Michel bekommen hat, steht nun Krieg vor der Tür.
Der "böse Inquisitor" plant Michel zu ermorden und sich Marie zu krallen.
Sie glaubt nicht, dass ihr Mann tot ist und macht sich auf die Suche nach ihm.

An sich nicht so übel.

Aber diese Umsetzung.

(Ab hier folgen ein paar Spoiler, wer den Film wirklich noch sehen will, ab hier ist Schluss für euch!)

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Sat1 hat ja ein anderes Drehbuch schreiben lassen. Mit "der Kastellanin" hat das (nach Angaben von Leuten die das Buch gelesen haben) nicht mehr viel zu tun.
Das größte Problem dieses Films (neben der unterirdischen Leistung tragender Hauptdarsteller) war für mich, dass er einfach zu viel wollte.

- die rebellische Nonne, die freidenkend für die Rechte der Frauen und die Freiheit des Glaubens kämpft
- der Mongolische Krieger
- der Zwergen-Gaukler
- die Hussiten
- Michels Lovestory mit der Gräfin
- Maries Suche
- Hubertus Rachefeldzug

DAS ALLES wollte man in drei Stunden quetschen. Herausgekommen ist ein totaler Murks. ALLES wurde mal kurz angekratzt. Nix weiter ausgeführt. An sich wäre jeder dieser Punkte oben schon genug für ein Sat1 Event-Movie.

So wirkten alle Teile ziemlich beliebig hintereinander gereiht.

Michel lernt innerhalb von 14 Tagen die asiatische Kampfkunst und steigt mir nichts dir nichts zum Hussitenschlächter auf!

Die heiße Nonne schleicht ab und an um den König herum. Schließt in seinem Namen Bündnisse und der König ist total okay damit.
(Urkundenfälschung? ACH WAS! Das passt schon!)

Der böse Inquisitor, reitet einfach mal so mordend und brandschatzend durchs Land. Überfällt Klöster, tötet Nonnen und keine Sau interessiert das groß (ist ja Mittelalter. Damit kann man ja neuerdings ALLES rechtfertigen).

Der böse "Cousin" des Königs, zieht sich mal einen Schal über die Hälfte des Gesichts, die Nonne sagt "unter den vermummten Gestalten die mein Kloster überfallen haben, glaube ich Euren Cousin erkannt zu haben". Seine Tarnung war echt Klasse, als würde sich ein Elefant im Kirschbaum verstecken und zur Tarnund die Fußnägel rot lackieren.

Nicht zu vergessen, Michel, der seinen Freund tötet, und als er sich daran erinnert, die emotionale Tiefe eines Backsteins hat.

Wo wir grade dabei sind:

Ein weiterer Kritikpunkt ist, die untragbar schlechte Leistung der Darsteller.

Allen voran Alexandra Neldel, als Marie (für mich war sie immer schon eine absolute Fehlbesetzung)

Am Anfang, als der Ritter ihr die Nachricht überbringt, ihr Mann sei gefallen TUT sie so, als würde sie weinen. Sie TUT so, aber niemand kauft ihr das ab. Sie presst ihren Kopf an die Schulter ihres Kindes und schluchzt, aber es fließen keine echten Tränen, keine Emotion kommt rüber.

Auch später gelingt es ihr nicht, irgendeine Szene so zu übermitteln, dass ich ihr das abkaufe. Weder die "starke Frau" vor dem König (ihre Sätze waren einfach nur zum fremdschämen) noch ihr "Zweikampf" mit dem Inquisitor.

Hinzu kommen viele Fehler.
z.B. als man sie bei der "Bettszene" mit Michel von hinten sieht, hat sie gar keine Striemen auf dem Rücken. Er ist glatt und sauber wie ein Babypopo. Später im Heerlager, haben sie ihr einen Striemen (der noch von der Peitsche in Teil 1 herrührt) geschminkt.

Der böse Inquisitor, der sich später als ihr Exverlober Hubertus herausstellt (wer hätte das gedacht) hat wohl zu viel Star Wars Episode I gesehen. Jedesmal wenn er mit seiner Sido-Gedächtnismaske einläuft, und seine coole, schwarze Kapuze nach hinten schiebt, musste ich unweigerlich an Darth Maul für Arme denken.

Als das Guerilla-Nonnen-Geschwader (optisch haben sie mich etwas an die Elben aus HdR 2 erinnert die zur Verteidigung von Helms Klamm einmarschiert sind) ihn mit Pfeilen "gekäseigelt" hat, bin ich vor Lachen fast von der Couch gefallen. (Liebes Sat1 Team 5 Pfeile weniger im Rücken hätten es auch getan)

Ich frage mich sowieso die ganze Zeit, wie es Hubertus geschafft hat seine öffentliche (!) Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen (!) am Ende von Film eins zu überleben. Oo

Inkonsequent fand ich es von ihm, in der Szene in der er in den In-Fight mit Marie geht, zwar ihr Kleid zu zerreißen, dann aber taktisch so unklug, dass er noch nicht mal ihre Tittis sieht. Oder wollte Frau Neldel zwar eine Wanderhure spielen, aber ihre Brüste für sich behalten?

Was zum Teufel ein Mongole in dem Film zu suchen hatte, hab ich bis jetzt noch nicht verstanden.

Er hat Michel in die Kunst des asiatischen Kampfes eingeführt und Michel hatte dann so ein "back to the roots" Moment (Wald, oben ohne, Hirsch). Leider gelang es auch seiner Figur nicht irgendetwas an Tiefe zu entwickeln.

Alles geht zu schnell. Kaum ist er im Heerlager, wird er schon "beseitigt". Das größte Wunder daran ist aber nicht, dass er überlebt hat, nein, das größte Wunder war, dass er mit Kettenschultern in einen Fluss fällt und nicht zu Boden sinkt wie ein verdammter Stein, sondern abgetrieben wird. ;)

Und dann zack bum. Ist er plötzlich der Verlobte der Gräfin Oo und dabei hatte Marie gerade mal 10 Tage um ihn zu finden. WOW an sich eine verdammte Glanzleistung ALLER Beteiligter.

Abschließend bleib nur sich zu fragen, warum die ganze Chause eigentlich "Die Rache der Wanderhure" heißt. Marie hat ja mal fein GAR NIX gemacht. Sie ist von A nach B gestiefelt, hat ihren Mann zurückgeholt und Basta. Gerächt hat sie sich wirklich an keinem.

Ich hoffe, sollte Sat1 auch vorhaben den dritten Teil der "Hurensaga" zu verfilmen, dass sie einfach das Buch der Autorin so belassen wie es ist. Nicht irgendwas daran herumdoktern und so einen Murks machen.

Manchmal ist weniger einfach besser.

in diesem Sinne
Ophelia
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur schlecht., 29. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Rache der Wanderhure (DVD)
Zu Anfang möchte ich sagen: ich bin ein großer Fan der Wanderhuren-Romane und habe alle mehrfach gelesen. Dass die Bücher verfilmt werden sollen, hat mir von Anfang an nicht gefallen, denn Verfilmung sind traditionell meistens sehr viel schlechter als die Bücher. Aber gut, ich wollte dem Film eine ehrliche Chance geben, die ihren ersten Riss bekam, als ich von der Besetzung hörte: Alexandra Neldel soll eine (im ersten Buch) erst ca. 20-Jährige spielen? Sorry, total daneben. Der erste Film war dann auch wie befürchtet nicht gut, viele Szenen wurden total umgeschrieben (sicher, der Film "basiert" ja nur auf dem Buch, aber man könnte trotzdem einfach die richtige Geschichte erzählen, statt seltsame unnütze Szenen einzuschieben!) und waren einfach überflüssig und schlussendlich war das nicht die Wanderhure aus dem Buch.

Warum ich dem zweiten Film dann auch noch eine Chance geben wollte, weiß ich bis heute nicht, aber ich möchte alle, die die Bücher mögen, warnen: tut es euch nicht an! Der zweite Film ist noch um einiges schlechter als der erste, die Geschichte stimmt vorne, hinten, in der Mitte und auch sonstwo gar nicht mehr. Da bin ich froh, um die eigentlich dämliche Umbenennung in "Die Rache der Wanderhure" statt "Die Kastellanin", weil ich hoffe, dass viele Unwissende diesen Film nun nicht mit dem Buch in Verbindung bringen. Wenn sich sat1 dazu entscheidet, eine Buchverfilmung zu produzieren, sollte man sich wenigstens an einige Details halten und nicht einfach einen Schurken wiederauferstehen lassen, den es im Buch nicht gibt! Im Buch gibt es durchaus genug Schurken und die arme Marie muss schon genug leiden, da muss man nicht noch mehr Leid erfinden.

Ich weiß nicht, wie Leute, die das Buch nicht kennen, den Film finden, aber für alle Wanderhuren-Roman-Liebhaber: FINGER WEG von diesem Film, ihr werdet euch nur ärgern!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlecht, schlechter, Alexandra Neldel, 24. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Rache der Wanderhure (DVD)
Kaum zu glauben, dass dieser Teil sogar fast noch schlechter ist als der erste. Vor allem entgeistert einen die Hauptdarstellerin. Jedes Schultheater hat bessere "Schauspieler"....
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39 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublich schlecht, 29. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Rache der Wanderhure (DVD)
Wenn der Film schon nichts mit dem Buch zu tun hat (außer dem Namen) sollte man sich wenigstens eine vernünftige Story ausdenken. Die Geschichte war einfach nur lachhaft.

Besonders amüsant sind die Charaktere der Protagonisten. Da ist die ehemalige Hübschlerin Marie nunmehr eine Lara Craft, die selbst mit gefesselten Händen gegnerische Ritter mit dem Schwert erschlägt, Michel wird zu einer Mischung von Winneteou und Karate Kid und Nonnen werden zu einer Armee von Bogenschützen.

Die Story ist derart unlogisch, dass man Stunden bräuchte, um alle Ungereimtheiten nieder zu schreiben. Der Film ergibt von vorne bis hinten keinen Sinn.

Auch einzelne Szenen sind absolut dilettantisch abgedreht worden, hier mal ein Beispiel: Ziemlich am Ende wird Marie von zwei Rittern abgeführt. Der eine Ritter wird dann von hinten von einem Pfeil getroffen (ich weiß nicht mehr wer geschossen hat). Der zweite Ritter geht anschließend nicht in Deckung oder Angriffshaltung, nein, er geht seelenruhig weiter mit Marie, bis auch er erschossen wird. Ganz großes Kino.

Was übrigens von den Schauspielern geboten wird, kann jeder Laiendarsteller besser. Schlechtester Schauspieler war dieser nuschelnde Mann, der auf der Suche nach seinem Freund Michel war, leider aber von ihm erschossen wurde. Schön, dass die Witwe nur ein Tag zur Trauerbewältigung brauchte und schnell wieder Freundschaft mit dem Mörder ihres Mannes schloß. Naja, beim Abspann war sie ja glücklich mit Mr. Miagi zu sehen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Marie als Frauenrechtlerin im Mittelalter, 8. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Rache der Wanderhure (DVD)
Ich habe alle Bücher der Wanderhure gelesen und war begeistert . So freute ich mich auch auf die Filme,natürlich kommt ein Film nie an das Buch heran,aber ich schaue mir diese Filme trotzdem gerne an. Teil 1 fand ich auch ganz in Ordnung. Teil 2 hat mir hingegen gar nicht gefallen, abgesehen davon, dass die Story mit dem Buch überhaupt nicht übereinstimmt, ist sie auch völlig unrealistisch und übertrieben. Es gibt ein im Untergrund agierendes Frauenkloster und Marie verhält sich wie eine Frauenrechtlerin im Mittelalter. Zwar ist Marie auch im Buch eine selbstbewusste Frau aber in einem Rahmen wie es im Mittelalter denkbar gewesen wär. Die Story ist einfach gänzlich übertrieben und man wär besser gefahren sich einfach an das Buch zu halten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Rache der Wanderhure, 16. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Rache der Wanderhure [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film ist um die Hauptschauspielerin aufgebaut. Es folgt die Version "schwarz-weis" entweder Böse oder Gut. Schattierungen fallen weg. Ein schlechter Film als Folge von eine schlechten Film. Habs sofort weiter verkauft. Nicht empfhelenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vater, Sie haben meinen Fernseher geschändet, 8. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Rache der Wanderhure (DVD)
Dieser Film schafft es von der ersten bis zur letzten Sekunde, langweilig zu sein. Das zieht sich ewig hin und ist nur öde. Nun werden wahrscheinlich einige vor ihren PC sitzen und die Tastatur glühen lassen, um mir zu sagen wie falsch ich liege. Das habe ich schon öfters erlebt. Übrigens, auch das ich beleidigt werde. Es ist schon überraschend wie schnell alle Hemmungen fallen, wenn man anonym schreiben kann. Andere werden wohl meinen, das ich mir diesen Film eh nur wegen der Nacktszenen und speziell der mit Alexandra Neldel, angesehen habe. Denen sei gesagt, das man mit jedem Internetfähigen PC, problemlos Nacktfotos der Dame sehen kann. So bleibt zuletzt doch nur die Bewertung des Films und der ist eben sehr langatmig(freundlich gesagt). Ich möchte auch bitten, auf Hinweise die sich auf die Romane beziehen, zu verzichten. Eine Filmbewertung ist keine Buchbewertung.
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kasperletheater ist realistischer, 5. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Rache der Wanderhure (DVD)
Wie in (fast) jeder deutschen Produktion: die Schauspieler wirken so hölzern und unecht, dass man unbewusst anfängt, nach den Nylonfäden an ihren Gliedmaßen zu suchen. Neldel als Wanderhure hat so rein überhaupt keine Ausstrahlung und es ist offensichtlich, dass sie sich in keinster Weise in die Rolle einer Mittelalterfrau hineinversetzen konnte. Wie denn auch? Während amerikanische und gute deutsche Schauspieler extra für eine Rolle zu- oder abnehmen, sich ins Gefängnis begeben, wenn sie einen Knastbruder darstellen, oder sich wochenlang in einem Camp oder Sumpfgebiet durchschlagen, um einen Soldaten im Krieg nachvollziehen zu können, stopfen unsere "Wanderhurenkastellaninnen" Wärmekisschen in ihre wendegenähten Schuhe, um ja keine kalten Zehchen zu bekommen. Ihr männliches Gegenstück, den sie da so sucht . . . wie heißt er noch gleich? . . . ist einfach nur hübsch--und das war's dann auch schon, denn bei seinen schönen Äugelein und wehenden blonden Locken endet seine Schauspielkunst auch schon. Und wer war sonst noch dabei? Oh je, hab ich wohl vergessen.

Ja, und vergessen kann man auch die Story. Bei der Ausstattung drücke ich immer ein Auge zu, denn kaum ein Filmstudio besitzt original/autentische Mittelalterkleidung. Ist ja auch nicht weiter schlimm, wenn doch wenigstens die Geschichte spannend und atmosphärisch ist, die Dialoge gewitzt und überzeugend sind, und die Schauspieler mit Leib und Seele in ihre Rolle schlüpfen. Leider war davon gar nichts der Fall. Die Story war teils geklont, teils an den Haaren herbeigezogen, die Dialoge gezwungen und einfallslos und entweder überemotional geschrien/gebrüllt oder gar halbherzig dahergenuschelt. Und ach, wer waren doch gleich die Schauspieler noch?

Ich hätte mir so gerne einen Drachen gewünscht! Der hat nämlich noch gefehlt bei all dem Mittelalterspielplatzjahrmarktspektakulumus. Dann hätte der Film wenigstens Hand und Fuß gehabt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was sollte das??, 13. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Rache der Wanderhure (DVD)
Warum nimmt man ein gutes Buch als Vorlage und macht dann daraus so einen Mist? Das ist doch glatt die verarschung. Schlechter geht es nicht... Der Film hat nichts mit dem Buch zu tun und das ist schon das wichtigste Argument. Da kann doch jeder kommen und den Titel eines buches als verkaufsargument nutzen. Wenn es ginge würde ich 0 Sterne geben.
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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zeit- und Geldverschwendung, 2. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Rache der Wanderhure (DVD)
Nein, der Film ist das Geld nicht wert.
Schleches Theater mit schlechter Schauspielkusnt und aufgesetzter Theatralik. Vielfach Sätze, von denen man nur die Hälfte versteht, weil der Rest vernuschelt ist oder in der Tonlage abfällt. Monotones Gemurmel, das eindösen läßt, bis man wieder hochschreckt, weil plötzlich gebrüllt wird (so ziemlich eine der wenigen Emotionen neben atemlosen gdrückten Herauspressen von Worten, die heutige deutsche Schauspieler zeigen können, hat man den Eindruck).
Lenrt man auf Schauspielschulen nichts mehr? Sehen die Produzenten ihre Machwerke nicht mehr an, wenn sie fertig sind? Merken sie das schlechte Spiel gar nicht? Wir haben versucht, es rein als Komödie und Parodie auf das Mittelalter zu betrachten.

Nee, ist wirklich so, "Schauspielkunst" geht anders. Manche haben Können gezeigt - von den namenlosen Statisten. Gebt den Hauptschauspielern eine anständige Synchronstimme und dann paßt es schon eher mit dem "Gefühle zeigen".

Wunderlich auch, das ein irisches Lied als Musik genommen wird, obwohl es doch in Deutschland des 15. Jh. spielen soll.
Da mag man nur noch "Hilfe!" nuscheln.

Geht es um das angestrebte 15. Jh., mag ich gar nicht erst mit Sozialverhältnisse, Verhaltensmuster, Kleidung, Ausstattung etc. anfangen.
Der Stern ist nur da, weil man einen vergeben muß ;o)
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