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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Fortsetzung mit ein paar Schwächen
Wie sehnsüchtig habe ich die Fortsetzung von Divergent erwartet! Jetzt habe ich leider eher gemischte Gefühle. Erst mal zur Handlung: Die setzt genau dort ein, wo sie im vorigen Band aufgehört hat. Nach der Attacke der Erudite auf das Abnegation-Hauptquartier sind Tris, Tobias und ein paar andere auf der Flucht.
(Was die "paar anderen" anbelangt: Ich...
Veröffentlicht am 19. Mai 2012 von ~Bücherwürmchen~

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mittelmäßige Fortsetzung. 2,5 Sterne
Ich möchte dich, lieber Rezensionsleser, eigentlich gar nicht mit vielen Worten bombardieren, denn das haben schon andere für mich getan.
Stattdessen möchte nur auf die Punkte eingehen, die mich dazu verleiten sogar fast drei Punkte weniger zu vergeben:

1.) Mir war der 2. Band zu hektisch. Die Spannung ist oftmals gegeben, aber es fehlten...
Veröffentlicht am 14. Mai 2012 von Sarah A.


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus dem Weg, all ihr schlechten Fortsetzungen - Jetzt kommt Insurgent!, 10. Mai 2012
Von 
Erdbeere (magdeburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Könnte Frau Roth bitte etwas schneller schreiben und mir den 3. Teil umgehend aushändigen? Was für ein Finale, was für eine Spannung und was für eine Protagonistin. Ich kam kaum zum durchatmen.

Insurgent setzt genau da an, wo Divergent geendet hat. Nach dem Krieg zwischen Erudite und Abnegation finden Tris und die anderen Zuflucht bei den Amity. Doch nicht jeder steht auf der gleichen Seite und so gibt es viele Verräter untereinander. Auch der größer werdende Konflikt zwischen den einzelnen Fraktionen nimmt eine immer mehr bedeutendere Rolle ein. Derweil trauert Tris immer noch um den Tod ihrer Eltern und den von Will - den sie selber zu verantworten hat.

Was soll ich sagen? Ich bin baff. Es gelingt einem Buch selten, mich hibbelig und begierig nach mehr zurück zulassen. Aber genau das ist hier der Fall. Das liegt vor allem an seiner superstarken Protagonistin Tris. Ich habe sie geliebt, denn sie war kühn, authentisch und stark. Sie will dem Leser aber nicht gefallen. Tut sie auch nicht. Ich mochte sie manchmal auch nicht. Aber sie ist so unglaublich mutig, ja schon fast ein Märtyrer, weil sie sich in so absurd vielen Gefahren begab. Sie ist eine von diesen Personen, die einen beeindrucken - zu mindestens mich. Man merkt ihr eine immense Charakterentwicklung an, gerade nach den vorherigen Geschehnissen. Ihre Gedanken und Handlungen wirken reifer und selbstbewusster. (Na gut nicht immer, da sie sich ja in jede Gefahr, die sich ihr anbietet schmeißen muss).

Ich kann glücklicherweise sagen, dass Insurgent nicht von dieser merkwürdigen Mittelteil-Krankheit leidet, die sooft herumgeht. Ganz im Gegenteil. Das Buch gefiel mir sogar ein wenig besser als sein Vorgänger, da wir endlich einen genaueren Einblick hinter die Kulissen der einzelnen Fraktionen bekommen. Zudem hat Roths Schreibstil an Substanz gewonnen, die Handlungen wurden komplexer und es gab eine Reihe von Verrätern bzw. überraschende Wendungen. Ich wusste nie, wer der Feind war und wem man vertrauen konnte.

Die Liebesgeschichte zwischen Tris und Tobias fand ich auch ganz wunderbar, da sie einen natürlichen Verlauf folgte. Kein Wir-lieben-uns-können-uns-aber-nicht-kriegen Spiel. Stattdessen zeigt Roth hier eine sich langsam entwickelnde und sich im Hintergrund haltende Liebesbeziehung. Ich, für meinen Teil, war ja ein kleiner Fan von Tobias, da er ein guter und gleichgestellter Partner an Tris' Seite war. Er war genauso so stark, mutig und starrköpfig wie sie. Aber auch er handelte manchmal egoistisch - und das machte ihn nur umso mehr authentisch und anziehender.

Es gibt sie doch. Die guten Fortsetzungen! Alles in allem habe ich alles bekommen, was ich erhofft hatte. Action und Spannung am laufenden Band, eine kleine Lovestory und wundervolle Charaktere, die ich trotz Fehler lieb gewonnen habe. Ich war unglaublich begeistert und kann es kaum bis zum nächsten Band abwarten. Und aus diesem Grund bekommt das Buch volle 5 Erdbeeren von mir - was echt selten ist!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder mal ein Meisterwerk mit minimalen Kritikpunkten..., 3. Mai 2012
Von 
Karo adores... "Karo adores..." (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Nachdem die Erudite einen Krieg gegen Abnegation angezettelt haben, und die Dauntless mitten zwischen die Fronten geraten sind, ist in Tris' Welt nichts mehr so wie es war. Während sie und Tobias Unterschlupf bei den Amity suchen, geraten die restlichen Dauntless in den Konflikt, ob sie sich Erudite anschließen oder versuchen, ihrer faction treu zu bleiben. Währenddessen versucht Tris, die traumatischen Erlebnisse des Angriffes auf Abnegation zu verarbeiten, besonders aber den Tod ihrer Eltern und den von Will, den sie selbst zu verantworten hat. Dadurch wird auch ihre Beziehung zu Tobias auf eine harte Probe gestellt. Zudem befinden sich die beiden mitten in einem Krieg, in dem jede faction irgendwann wohl oder übel Stellung beziehen muss, was viele Opfer auf beiden Seiten fordert...

Mit unglaublicher Spannung habe ich diese Fortsetzung erwartet, es war wahrscheinlich wirklich die am sehnsüchtigsten erwartete Fortsetzung des ganzen Jahres für mich. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, wie bei manchen anderen vorher, sondern konnte wieder vollkommen begeistert in Veronica Roths Buch versinken.

Was ich besonders toll finde, ist, dass das Buch sofort genau da ansetzt, wo Divergent aufgehört hat. Wir sind mit Tris, Tobias und dem kläglichen Rest in einem der Züge auf dem Weg zu den Amity, wo sie Unterschlupf suchen, da die Dauntless in alle Winde zerstreut sind. Es gibt keine ellenlangen Rückblenden oder Erklärungen, sondern die Handlung geht sofort richtig los. Und endlich erfahren wir mehr über die restlichen factions: Amity und Candor, und auch Erudite wird noch näher beleuchtet. Ich fand es unglaublich spannend, deren Philosophien, die manchmal etwas merkwürdig anmuten, kennenzulernen. Zum Beispiel ist die Art der Abstimmung bei den Amity, die ja auf ein friedvolles Miteinander aus sind, sehr interessant, wohingegen die Candor, die den größten Wert auf Aufrichtigkeit legen, versuchen, alles über einen Menschen durch ein Wahrheitsserum zu erfahren. Kritisch wird es dabei, denn beide factions sind untrennbar mit den Erudite verbunden, durch die Technologie, die diese entwickeln (bei den Amity die Agrartechnik, bei den Candor das Wahrheitsserum und einiges mehr). So langsam, aber sicher kommt im Buch die Frage auf, welche factions denn wirklich unverzichtbar und welche im Umkehrschluss überflüssig sind. Dadurch entstehen interessante Konflikte, die perfekt in Tris' Gedankenwelt wiedergegeben werden. Zudem kommt noch eine weitere Gruppe dazu, die an Wichtigkeit gewinnt, nämlich die factionless, Menschen, die aus den factions ausgestoßen wurden und nun am Rande der Gesellschaft leben. Und: wir dürfen natürlich nicht die Divergent vergessen, von denen Tris ja auch eine ist, die noch eine große Rolle spielen werden.

Dass wir die restlichen factions und Gruppierungen kennenlernen, hat natürlich auch den kleinen Nachteil, dass sehr, sehr viele neue Personen eingeführt werden, deren Namen und Ansichten uns nur so um die Ohren fliegen. Da kann man ab und an schon mal den Überblick verlieren, vor allem, weil Tris und Tobias (übrigens habe ich mich nun endlich an den Namen gewöhnt, im ersten Teil konnte ich ihn überhaupt nicht leiden...) auch wirklich von einem Ort zum nächsten reisen, dabei nie lange Pause machen und im Prinzip ständig in Bewegung sind. Dabei kommen aber zum Glück die schon bekannten Personen nicht zu kurz, und wir können uns auf ein Wiedersehen mit vielen Dauntless, aber auch anderen schon längst vergessen geglaubten Charakteren freuen.
Wenn wir schon mal bei der klitzekleinen Kritik sind, muss ich auch noch einen anderen Kritikpunkt anbringen, wenn ich objektiv bleiben will... In diesem Teil sind einige Handlungsstränge oder Begebenheiten teilweise unlogisch, oder auch vollkommen unlogisch. Ich weiß nicht, ob Veronica Roth hier zwischendurch den Überblick verloren, oder der Lektor nicht richtig gelesen hat. Ein Beispiel dafür: In einer Szene zieht Tris mit ein paar Freunden in einen Kampf, will aber keine Schusswaffe an sich nehmen, weil sie seit der Sache mit Will eine unglaubliche Panik davor hat, das wird auch immer wieder und auch an dieser Stelle thematisiert. Ein paar Sätze später aber schießt sie mit der nicht-existenten Waffe auf ein Türschloss, um es zu öffnen, um ein paar Sätze später wieder darüber zu reflektieren, dass sie ja leider keine Waffe hat, weil sie sich nicht mehr traut, eine anzufassen. Hmm... Komisch! Ein paar andere Stellen waren ähnlich. Ein bisschen schade ist es, dass da nicht genauer hingeschaut wurde, aber ich kann trotzdem nicht sagen, dass dadurch mein Gesamteindruck vom Buch verschlechtert wurde.

Denn: Diese Geschichte, diese Welt, diese Charaktere (zu denen ich mich ja schon in der Rezension zu Divergent ausführlich geäußert habe) haben mir noch tagelang nachgehangen. Ich habe über die Handlung nachgedacht, über die Weltanschauung, die hinter dem ganzen steht, über die Beweggründe der Personen, und natürlich darüber, was Teil 3 bringt, denn das Buch endet mit einem echten Paukenschlag und wir erfahren endlich, was hinter dem Zaun rund um die Stadt eigentlich noch existiert, warum Erudite die Abnegation auslöschen wollte, und was es mit den Divergent auf sich hat. Das lässt mich auf ein wahnsinniges Finale hoffen, das für meine Begriffe leider noch viel zu lange auf sich warten lässt und schon jetzt für mich die wichtigste Neuerscheinung im Jahr 2013 ist.

Roths neuestes Werk strotzt nur wieder so vor schockierenden, bewegenden, überraschenden, zum Nachdenken anregenden Geschehnissen; wir lernen die Welt dieser fiktiven Zukunft noch mehr kennen, zittern mit Tris und Tobias mit, wenn sie versuchen, dort ihren Platz zu finden. Die Divergent-Trilogie ist schon jetzt im Olymp meiner absoluten Highlights der Buchwelt angekommen und Band 3 soll nun sofort fertiggeschrieben, gedruckt, gebunden und an mich ausgeliefert werden!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fight or Flight?, 24. Juni 2013
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Nachdem die Ken mithilfe der Ferox die Altruan angegriffen haben, sind Tris und Tobias auf der Flucht. Sie finden Zuflucht bei den Amite, die sich jedoch weigern, in den Konflikt einzugreifen. Als auch dort Gefahr droht, müssen die beiden weiterziehen. Doch wer wird ihnen helfen können? Und welche nächsten Schritte planen die Ken?

Der zweite Teil dieser Serie setzt nur kurz nach den Ereignissen des ersten Teils ein. Nach dem starken Abschluss von Band eins ist nun das Chaos in der Stadt ausgebrochen. Tris und Tobias müssen nach Personen suchen, die auf ihrer Seite stehen. Gleichzeitig scheinen die Ken an einem neuen Plan zu arbeiten, der vor allem die Unbestimmten und damit Tris in große Gefahr bringt. So ist das Buch von der ersten Seite an spannend und vielschichtig.

Nachdem im ersten Band der Fokus auf den Ferox und ihrem Leben lag, erhält der Leser in diesem Teil ein umfassendes Bild von allen Fraktionen. Tobias und Tris suchen mit unterschiedlichen Zielen alle möglichen Orte auf, sodass man Einblicke in das Leben sämtlicher Stadtbewohner erhält, was ich sehr interessant fand. Gleichzeitig erschien das Ganze aber wenig zielgerichtet. Die beiden versuchen es mal hier und mal dort, hoffen neue Informationen zu erlangen und einen Plan auszuarbeiten. Worauf das Ganze hinauslaufen soll, ist lange Zeit aber weder dem Leser noch Tris und Tobias selbst klar. So zogen sich viele Abschnitte für mich ein wenig hin. Immer wieder kam es aber zu Spannungsspitzen, die mein Interesse an der Geschichte erhalten konnten.

Mein größter Kritikpunkt an Teil eins war, dass ich Tris Handlungen oft einfach nicht nachvollziehen konnte. Daran hat sich leider nicht viel geändert. Weiterhin musste ich über ihre Entscheidungen, wie sie sich verhält und wem sie was preisgibt, den Kopf schütteln. Die Beziehung von Tris und Tobias wird in diesem Teil auf eine harte Probe gestellt und tritt auch lange Zeit gänzlich in den Hintergrund. Dafür lernt man zahlreiche andere Charaktere besser kennen, zum Beispiel Christina, Uriah, Marlene und Lynn, die Abwechslung und auch Humor in das Buch bringen.

Insgesamt hat mir „Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit“ etwas besser gefallen als der erste Teil. Zahlreiche Spannungsspitzen konnten mein Interesse an der Geschichte erhalten, auch wenn Tris Verhalten für mich oft nicht nachvollziehbar war. Wen der erste Teil begeistern konnte, der sollte auch an Band Zwei Gefallen finden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Fortsetzung, 15. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Taschenbuch)
Die logische Fortsetzung von Divergent. Ich habe mir einige Kritiken durchgelesen, welche entsetzt waren, dass Tris eigentlich alles das verraten soll, an was sie glaubt, doch wird dabei nicht Rechnung getragen, dass sich die Umstände ändern, sie älter wird und eigentlich nur das tut, was sie für richtig hält. Stark geschrieben, logisch, konsequent, kein bisschen sentimental. Ich konnte kaum aufhören zu lesen und die Zeit bis zum letzten Band scheint schier unendlich lang. Rasant.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spurenlose Fortsetzung, 31. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
* Die Geschichte setzt direkt an Buch Nr. 1 "Divergent" / "Die Bestimmung" an. Eher ungewöhnlich, aber eigentlich ganz sinnvoll und spannend.

* Die Geschichte ist mehr oder weniger actionreich, mehr oder weniger spannend, plätschert flüssig dahin. Keine großen Höhen wurden erlesen, aber man fällt dafür auch nicht tief. Die Dystopie wurde leider nicht mit neuem, kreativem Input gefüttert...
... daher ist die Geschichte im Grunde ein verzwicktes Beziehungsdrama zwischen Tris und Four, ist ja auch kein Wunder bei der Härte des Lebens in diesem Buch. Hinzu kommen gestörte Vater-Sohn-/Mutter-Sohn-Beziehungen, traumatisierte Freundschaften, rivalisierende Freundschaften, korrupte Bekanntschaften, und überhaupt eine Menge unschöner Tatsachen, die aus Vertrauensbrüchen, Missverständissen und dem allgegenwärtigen Sterben geschätzter Menschen resultieren.

* Die Geschichte ist immer noch hart, grenzwärtig brutal und überraschend nüchtern in gewissen Erzählungen. Tris bleibt unnahbar, ja schon fast unsympathisch distanziert, was vielleicht das außergewöhnlichste an der Story ist. Immer noch fragt man sich, wie so junge Menschen so viel Gewalt, Tod und Gefahr handhaben können ohne selbst dabei ernsthaften Schaden zu nehmen - neben all den zahlreichen, tatsächlich vorhandenen physischen Verletzungen, versteht sich.

Ich mag diese Härte. Ich mag, dass ich Tris nicht mag. Und mir gefällt das ungewöhnlich frische Rollenverhältnis Tris/Four. Ansonsten ist dieses Buch etwas an mir vorüber gegangen. Es war für mich kein "Page-Turner". Ich warte auch nicht gespannt auf Nr. 3, obwohl ich die Triologie wohl zu Ende lesen werde. Ich war ein wenig erschöpft, nach so viel Brutalität. Damit rechnet man ja nicht, wenn man ein Jugendbuch liest - immerhin wird es offiziell empfohlen für 9-15 Jährige. Meiner Meinung nach ist diese Empfehlung sehr unglücklich gewählt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener zweiter Teil einer spannenden Trilogie, 11. Juni 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Inhalt

Zur Erinnerung: In Roths Welt wurde die Gesellschaft in fünf Fraktionen eingeteilt, die alle eine gewisse Eigenschaft den anderen vorziehen. Abnegation ' die Selbstlosen. Candor ' die Aufrichtigen. Amity ' die Freundlichen. Erudite ' die Gebildeten. Dauntless ' die Kühnen. Und jeder muss sich für eine dieser Fraktionen entscheiden. (Habe hier wieder die englischen Fraktionsnamen verwendet, die deutschen sind in den letzten Monaten nicht weniger scheußlich geworden *g*)

Im Mittelpunkt des Geschehens stehen immer noch Tris und Four (mittlerweile besser bekannt als Tobias). Nachdem die Erudite die Dauntless mit ihrer Simulation dazu gebracht haben, die Abnegation auszulöschen, herrscht Chaos. Tris, Tobias und ein paar andere finden zu Anfang Unterschlupf bei den Amity. Diese tun ihr Bestes, sich nicht in die Geschehnisse einzumischen ' sie sind schließlich Pazifisten. Die Dauntless haben mit dieser Mentalität so ihre Probleme ' sie wollen handeln. Nicht zu vergessen: Tris ist divergent. Sie hatte eine Affinität für mehr als nur eine Fraktion. Sie ist immun gegen Simulationen. Sie ist gefährlich. Aber ihre Entscheidung damals spielte sich zwischen Abnegation, Dauntless und Erudite ab. Ein Fakt, der ihr noch extrem nützlich sein wird. Denn sie kann denken, wie Menschen aus all diesen Fraktionen.

Die Sache ist die: Jeanine, das Oberhaupt der Erudite, hat ein Geheimnis. Die Abnegation wollten besagtes Geheimnis lüften, daher mussten sie sterben. Nun tut sie ihr Bestes, um sicherzustellen, dass Unausgesprochenes nicht zu Tage kommt. Natürlich ist es das Ziel des Buches, genau das zu verhindern.

Und glaubt mir, es ist eine spannende Reise '

Einschätzung

Ich hatte nicht das Gefühl, dass in diesem Buch besonders viel passiert, aber ' Mann, hatte ich es schnell fertig gelesen :-) In diesem Roman beschäftigt man sich sehr mit Tris' Emotionen. Es wird klar, wie vielschichtig sie ist. Leider entwickelt sie einen leicht suizidalen Hang, der ihr nur langsam ausgetrieben werden kann.

Ihre Beziehung zu Tobias verläuft alles andere als problemlos. Dennoch scheinen die beiden immer wieder darüber hinweg zu kommen. Sie sind so unterschiedlich, aber dann doch wieder sehr ähnlich. Ihre Liaison ist ungewöhnlich für ein Jugendbuch dieser Art. Meistens sind die Protagonisten total ineinander vernarrt und es sind die Umstände, die alles schwierig machen. Hier geht es aber um ihrer beider Charakterzüge. Sie sind es, die alles verkomplizieren. Finde ich gut! Sie sind nicht sehr oft einer Meinung und persönlich fand ich es sehr schwer, mich für eine Seite zu entscheiden. Ich konnte einfach nicht eruieren, welche nun mehr Sinn macht.

Was mir auch gut gefällt ist der Fakt, dass es einfach so extrem unwichtig ist, wie 'gutaussehend' die Charaktere sind. Zumindest zwischen Tris und Tobias ist das so. Tris wird von anderen Figuren des Buches häufig als unscheinbar bezeichnet (eine große Nase hat sie außerdem) und auch Tobias ist nicht 'the sexiest man alive'. Den beiden ist das egal. Tris hat in diesem Buch ein oder zweimal Gedanken, die das klarstellen. Ein Beispiel: 'I reach up and press my palm to the glass. The shouts stop, and his face appears behind the glass. His eyes are red; his face, blotchy. Handsome.'

Roth geht auch auf die Nebencharaktere des Buches genauer ein und entwickelt sie weiter. Caleb und interessanterweise auch Peter haben ungeahnte Tiefen. (Yay, Peter! Ich liebe missverstandene Bösewichte!)

Das Endergebnis des Buches hat mich nicht sehr verwundert, ich hatte mir so etwas schon gedacht. Aber ich will nicht zu viel verraten. Sagen wir einfach: Gesellschaftliche Experimente sind cool.

Veronika Roths Schreibstil hat sich seit dem letzten Buch nicht verändert. Es ist immer noch eine Freude, ihre Romane zu lesen, denn sie schreibt sehr flüssig; ein Satz scheint einfach in den anderen überzugehen und ehe man es sich versieht, ist es zwei Uhr früh und man hat 2/3 des Buches hinter sich. Die Zeit vergeht einfach wie im Flug.

Auf dem Cover sieht man das Zeichen von Amity: Ein knorriger Baum, der im Buch als Versammlungsort der Fraktion dient. Ansonsten ist das Buch ziemlich grün ;-)

Obwohl mir der Roman, wie man dem bisherigen Teil der Rezension entnehmen kann, wirklich gut gefallen hat, muss man dennoch anmerken: Der Fluch des zweiten Bandes lebt! Der zweite Band einer Trilogie ist nur selten so gut wie der erste und der letzte. Es ist ja an sich auch hauptsächlich ein Übergang. Das macht das Buch natürlich nicht unwichtig, aber die Höhepunkte einer Trilogie tragen sich nur selten im zweiten Band zu.

Fazit

Gelungener zweiter Teil einer spannenden Trilogie. Fünf Punkte. (CK)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen [4.5 Sterne] "We both have war inside us.", 22. Mai 2012
Nach dem Angriff der Erudite auf die Abnegation und der Simulations-Attake, die die Dauntless zu willenlosen Mördern gemacht hat, liegt Tris' Welt in Trümmern. Die Fraktionen sind auseinandergebrochen, unzählige Überläufer haben sich den Erudite angeschlossen. Nachdem ihre Eltern ihr Leben für sie geopfert haben und sie nicht über den Verlust ihres Freundes Will hinwegkommt, den sie erschießen musste, kämpft sie mit ihrer Trauer und dem tiefen Gefühl der Schuld.

Während die Erudite stetig an Macht gewinnen, versuchen die zersprengten Überbleibsel der Fraktionen hektisch, zwischen Überläufern und Verrätern ihrem Gegner die Stirn zu bieten. Tris muss sich für eine Seite entscheiden - und wenn das bedeutet, die Menschen, die ihr am meisten bedeuten, für immer zu verlieren.

Meine Meinung:

*** Hinweis: wie all meine Rezensionen ist auch diese - nach bestem Gewissen - Spoiler-frei! ***

Auch den zweiten Band von Roth's atemberaubender Dystopie habe ich förmlich inhaliert. Im Grunde macht sie fast alles genauso richtig wie schon im ersten Teil. Ihre Schreibe quillt über von geballter Kraft und ausdrucksstarken Bildern. Ihre Charaktere sind absolut überzeugend. Die Handlung sprüht vor Einfallsreichtum. Und noch viel mehr als in "Divergent" wird der Leser wieder und wieder von unerwarteten Wendungen überrascht. Fast alles an diesem Buch ist perfekt. Fast.

Warum ich trotz aller Begeisterung eine halbe Kaffeetasse abziehen muss? Nun, ich liebe "Insurgent", aber was mir ein wenig gefehlt hat, war der stramm gezogene rote Faden, dem die Handlung im ersten Teil noch geglichen hat. Auch "Insurgent" hat einen roten Faden, der sich jedoch um die Fraktions-Gebäude und mehrere Häuserblocks zu winden scheint, bevor er das Ende erreicht. Schwer zu beschreiben. Ich glaube, eine andere Rezensentin hatte ihre eigene Kritik als "meckern auf hohem Niveau" bezeichnet, eine Umschreibung, der ich mich gern anschließe.

Am besten steigt man in "Insurgent" ein, gleich nachdem man "Divergent" gelesen hat, da Veronica Roth bewusst auf eine wiederholte Schilderung der letzten Ereignisse verzichtet (mir war die kurze Zusammenfassung auf ihrer Website sehr hilfreich, denn ich hatte in den letzten Monaten die Namen der meisten Nebencharaktere sowie deren Fraktionen vergessen - was jedoch wichtig für den weiteren Handlungsverlauf ist). Aber auch, wenn man (wieder) gut im Bilde ist über Tris' Welt, muss man sich gut konzentrieren, um zu erfassen, welche Fraktionen gerade mit wem kooperieren und welche Gruppe gerade wo Unterschlupf gefunden/ sich einer anderen Gruppe angeschlossen hat oder dem Simulations-Serum unterworfen ist. Roth entwirft das alles sehr präzise und wirklich gut durchdacht, aber es ist ... ein wenig viel. Man merkt, dass sie gleichzeitig einen ganzen Haufen Fragen und Rätsel aufwirft und ihre Charaktere in bestimmte Richtungen schickt, bevor es zum großen Finale im letzten Band kommt. Das Ganze erzählt sie so überzeugend, verblüffend und unwahrscheinlich mitreißend, dass man von einem Kapitel zum nächsten hastet. Dabei muss man jedoch ständig seine Gedanken sortieren, in verschiedene Schubladen stecken und beschriften, um den Anschluss nicht zu verpassen oder schlimmstenfalls etwas total durcheinander zu bringen.

Was bleibt, ist also ein großartiger zweiter Teil voller Spannung, toller Charaktere und emotionaler Abgründe, den man eine Spur bedachter lesen muss, als man es möchte, um mit der verzwickten Handlung mithalten zu können.

Fazit: "Insurgent" bemüht den Erudite-Teil in uns, in dem kunstvollen Handlungsgeflecht einen klaren Blick zu behalten und rauscht dabei schnell wie ein Zug durch die düstere Handlung, ohne dass man man weiß, wo er halten wird.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 15+, 13. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Mit einer interessanten Geschichte, die nicht weithergeholt ist, einem besonders
schönen Cover und Charakteren, die der Wirklichkeit sehr nahe sind, hätte die Reihe
der jungen Autorin "Veronica Roth" alle Rekorde brechen können, doch auch der zweite Teil
ihrer Reihe weist einige Mängel auf.
Vorweg: Ich habe den großen Fehler gemacht, den Blog der Autorin zu lesen und habe mich in ihre witzigen
und netten Kommentare verliebt und hatte deswegen auch sehr hohe Erwartungen an "Insurgent",
den zweiten Teil der Reihe. Meiner Meinung nach ist der zweite Teil allerdings noch schlechter als der erste
und das hat nicht ausschließlich mit den inhaltlichen Fehlern des Werkes zu tun.
Werfen wir nun also einen kurzen Blick auf die Handlung.

Nachdem Tris und Tobias den Kampf im Dauntless-Hauptgebäude überlebt haben,
folgen sie den überlebenden Abnegation-Mitgliedern (wie im ersten Teil besprochen) Richtung Grenze,
Richtung Amity. Während die gegnerische Macht (Erudite) weiter an Simulation, Betrug und Spionage arbeitet,
um, wie es scheint, die Weltherrschaft an sich zu reißen, sinkt Tris immer tiefer in emotionale Abgründe.
Im ersten Buch verlor sie mehr als nur ihre Kindheit an Krieg und Mord und die Folgen verändern sie
im schlechten und guten Sinn.
(Für weitere Informationen zur Story, "was bisher geschah", verweise ich auf meine Rezension zu Buch eins: "Divergent".)

Nun gut, die ersten hundert Seiten sind im alten "Divergent"-Style. Es kommt zu Gefühlen, Liebe
und zu einer überraschend guten Beschreibung des Amity-Hauptgebäudes. Ich war ganz aufgeregt.
Vielleicht hatte die Autorin ihren Schreibstil verbessert. Doch nach einigen Seiten sinken Spannung
und Logik rapide ab. Das Buch bildet ein Geflecht aus Dialogen und Tris' Spekulationen bzw. Gedanken.
Die Beschreibungen fehlen. Und das stimmt mich als Leser sehr traurig. Veronica Roth hätte so viel mehr
aus ihrer Welt machen können. Sie hatte die seltene Gelegenheit eine Welt zu kreieren,
wie unsere in ferner Zukunft auch sein könnte, und verwirft ihre Chance einfach.
Auch das Voranschreiten der Geschichte ist nicht plausibel. Die Charaktere flüchten von einem Ort
zum anderen und suchen Asyl, doch warum? Hätten sie nicht sofort die Überlebenden einsammeln und Richtung
Dauntless-Hauptgebäude bringen können? Warum stürzt sich Tris immer mehr in selbstmörderische Aktionen
und muss mehrmals von Tobias gerettet werden? UND warum benutzt Tobias ihr Leben als Druckmittel,
um wieder Pepp in ihre Beziehung zu bringen?
Das Buch ist ganz schön dick, aber wenn man einmal einen genaueren Blick darauf wirft,
merkt man, dass die Seiten größer beschrieben sind als andere. Das ist nicht gerade ein Zeichen von Qualität.
Die Handlung des Buches und dieses Manko vermitteln den Eindruck, dass die Autorin zu wenig Stoff zur Verfügung hatte
und die Geschichte dadurch unnütz in die Länge zog. Dabei hätte sie doch nur eines beachten müssen:
Beschreibe, was du in deinem Kopf siehst.

Die Idee zu dieser Buchreihe war gut, doch aufgrund der Handlungen im zweiten Teil kann ich das Buch
NICHT mehr unter 15+ empfehlen. Die Charaktere scheinen sich gar nichts dabei zu denken, dass sie hunderte
Menschen ermorden. Gut, das war im ersten Teil auch der Fall, aber in Buch 2 greifen die Charaktere
im vollen Bewusstsein andere Menschen an und töten sie "für das größere Gut". Meiner Meinung nach ist
diese Sicht der Dinge nicht geeignet für Jugendliche, weil ihnen das Buch ein vollkommen falsches Weltbild zeigt.
Ich würde dieses Buch meinen Kindern nicht geben, den es vermittelt ihnen genau das:
"Bringt euch in Lebensgefahr, ohne Plan was eigentlich los ist, tötet und ihr werdet super belohnt."
Das Finale des ersten Buches ließ Raum für viel Spekulation, doch zu der Zeit, als ich das erste Buch weglegte,
dachte ich, ich würde genau wissen, wie es weitergeht. Denkste. Tris macht noch schlimmere Fehler,
vergrault ihren Freund, Tobias, immer mehr und ihre Beziehung spiegelt genau das, was sie ist: ein Kind.

Ich kann das Buch Lesern ab 15 Jahren empfehlen, muss jedoch darauf hinweisen, dass der Schreibstil der Autorin an jüngere Leser gerichtet ist.
Für Fans ist das Buch geeignet, aber Leser, die hohe Erwartungen an dieses Buch haben, bitte ich,
ihre Anforderungen noch einmal zu überdenken oder sie könnten sehr enttäuscht werden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gewalt und Krieg ohne Sinn und Verstand, 14. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Taschenbuch)
Worum geht es:

Nach dem Angriff der Erudite (dt. Ken) auf die Abnegation (dt. Altruan) ist die Welt wie sie einst war ein einziges Chaos. Wem kann man noch trauen, wer ist Freund und wer Feind? Die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen immer mehr, und mitten drin ist Tris, getrieben von dem Wunsch nach Gerechtigkeit und auch Rache, nach dem Tod ihrer Eltern. Das Fraktionensystem beginnt zu bröseln, und wo immer Tris und Tobias Unterschlupf suchen, können sie sich nicht sicher sein, auf welche Seite sich die gerade noch Schutzgebenden schlagen werden, und wann es auch dort wieder zu gefährlich wird.

Zeitgleich machen zwischenmenschliche Probleme das Leben von Tris nicht gerade leichter. Totgeglaubte Personen aus der Vergangenheit tauchen auf, die Beziehung mit Tobias verläuft nicht so wie sie sollte, und Christina wendet sich von ihr ab... Das Leben könnte härter nicht sein!

Meine Meinung:

Nach dem meiner Meinung nach doch recht langweiligem ersten Band mit einem allerdings sehr vielversprechenden Ende, habe ich mich gespannt auf den zweiten Teil gestürzt- und wurde jäh enttäuscht. Ich habe mich jetzt wirklich tagelang durch dieses Buch gequält und finde es einfach nur grauenhaft. Viele werden jetzt vermutlich erregt aufschreien, und meine Meinung verteufeln, aber ich kann den Hype um diese Geschichte ganz ehrlich absolut nicht verstehen.

Mein Hauptgrund ist Tris: OH MEIN GOTT, ist dieses Mädchen ätzend?! Es reicht ja offensichtlich nicht aus, sie unerträglich unsympathisch zu machen, nein, sie ist auch launisch, zu 100% Ich-bezogen (auch wenn sie sich ja gerne einredet, es nur im Wohle aller zu machen), großkotzig, falsch und absolut respektlos. Am liebsten hätte ich sie aus der Geschichte heraus geholt, und sie gefragt ob bei ihr eigentlich noch alles rund läuft. Umso unverständlicher ist für mich die Liebe von Tobias zu ihr. Über das ganze Buch hinweg gab es keine Hand voll Momente, in denen sie nett oder gar liebevoll zu ihm gewesen wäre, während er nur damit beschäftigt ist ihr zu verzeihen oder ihre Handlungen überhaupt nachvollziehen zu wollen.

Die Handlung des Buches ist auch nicht gerade abwechslungsreich. Zu 90% besteht das Buch aus "Sie erschießt ihn. Er erschießt sie. Sie stürmen das Haus und erschießen alle. Sie steigt über die Leichen der sowieso. Sie machen Pläne um irgendwo einzudringen und jeden zu eliminieren der nicht ihrer Meinung ist." Krieg, Gewalt und Brutalität bestimmen das Buch, und machen es weder zu einem Buch für Jugendliche (also eben auch 13jährige), noch zu einem Buch, das man lesen muss.

Einige Wendungen fand ich aber doch ganz interessant und hätte ich so nicht erwartet. Zum Beispiel Calebs Meinung zu der Situation, das Ende auf jeden Fall und auch so das eine oder andere Detail während der Geschichte.

Fazit:

Alles in allem hätte ich mir das Geld und die Zeit sparen können. Mich persönlich hat es sehr entäuscht und sogar zeitweise so genervt, dass ich lieber zeitiger ins Bett gegangen bin, als mich mit Tris blutrünstigem und kaltblütigem Wesen auseinander setzen zu müssen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Go Tris!, 3. Mai 2012
Insurgent is the sequel to Divergent, a book about a world, where 16 year olds have to choose a faction of society that they will belong to for the rest of their lives. Tris, the main character, who comes from the peaceful, dull world of the faction Abnegation chooses the faction Dauntless, a faction of fighters and protectors. But Tris has a secret. She is what they call Divergent, someone with an inclination towards more than one faction. This gives her the unique ability of understanding the behaviour and strategies of other factions, and foremost, it enables her to resist "simulations", virtual reality mind control, with which the Erudite, the faction of knowledge and science, plan to overthrow the current order.
In this second book, the Dauntless are now split in half, the traiters who are with Erudite and the remaining Dauntless who seek shelter and allies with other factions. Tris and her boyfriend Four along with her Erudite brother, Four's Abnegation father and other Dauntless try to uncover what Erudite plans and how to fight them. But while Four and the other Dauntless focus on regaining power from Erudite, Tris knows that the real question to ask is: what is the significance of the Divergent and what secret is Erudite so desperately trying to hide that it is willing to kill for?

I thought this book was great. The first one was good, but the second one is written in this amazing style, that just captures you on the first page. The subject itself is nothing too new. It reminds me of other dystopian novels. But the storyline is completely captivating, the descriptions take you right into that world and the characters are real and complex.
It came out yesterday and I read it in less than a day. I can only recommend you to pick up this series!
One more thing: The book should get an additional star for not ending in one of those horrible cliffhangers, as is nowadays so popular. I can't wait for part 3, but thankfully the ending didn't set my nerves on edge.
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Insurgent (Divergent)
Insurgent (Divergent) von Veronica Roth
EUR 5,12
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