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4.0 von 5 Sternen And the storie continues...auf hohem Niveau.
Es ist nicht einfach Verantwortung zu übernehmen. Es gibt zwar Menschen, die von Geburt an mit dieser Eigenschaft gesegnet sind, aber die grosse Mehrheit lernt dies während der Jugend - wenn überhaupt. Es ist nicht leicht, für seine Entscheidungen gerade zu stehen. Zu einfach verfällt man der Versuchung Ausreden zu erfinden oder gar die Schuld bei...
Veröffentlicht am 8. Februar 2006 von Lamond

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Abenteurbuch
Alles in Allem ein durchaus durchschnittlicher amerikanischer Comic, im besten Sinne des Wortes. Die Prämisse des Ganzen ist bestenfalls hanebüchen, was im Comic ja nichts heißen muss. Aus den Covern fühlt man das Haschen nach dem großen postapokalyptischen Wurf heraus. In den schmalbrüstigen Zeichnungen der Hefte wird das aber nicht so...
Veröffentlicht am 5. August 2010 von Zwybischew


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen And the storie continues...auf hohem Niveau., 8. Februar 2006
Es ist nicht einfach Verantwortung zu übernehmen. Es gibt zwar Menschen, die von Geburt an mit dieser Eigenschaft gesegnet sind, aber die grosse Mehrheit lernt dies während der Jugend - wenn überhaupt. Es ist nicht leicht, für seine Entscheidungen gerade zu stehen. Zu einfach verfällt man der Versuchung Ausreden zu erfinden oder gar die Schuld bei anderen zu suchen. Was hat man davon, wenn man Verantwortung übernimmt? So schnell wie uns negative Konsequenzen in den Sinn kommen, so lange muss man nach positiven bzw. angenehmen Folgen suchen. Es gibt keine eindeutige Antwort darauf. Jeder muss selbst wissen, weshalb er tut, was er tut. Yorick weiss das nicht.
Nachdem Yorick wie durch ein Wunder all die letzten Abenteuer überlebt hat, muss er sich in einem aussergewöhnlichen Verfahren die Frage gefallen lassen, ob er eigentlich noch bei Sinnen ist. Möchte er die Bürde, die ihm vom Schicksal aufgelastet wurde, nicht tragen? Ist er zu feige? Die Antwort lautet: Ja. Es stellt sich heraus, dass der einzige Grund, weshalb Yorick überhaupt noch unter den Lebenden weilt, die Tatsache ist, dass er zu „feige“ war, sich das Leben zu nehmen. Das von einer Agentin durchgeführte Verhör führt zu einer überraschenden Schlussfolgerung. Anschliessend tritt ein vollkommen neuer Yorick mitsamt seiner üblichen Begleiter die Reise an. Natürlich werden sie auch dieses Mal durch eine Gruppe verrückter Frauen in Gefahr gebracht. Jedoch handelt es sich nicht um die Amazonen, sondern um radikale Föderalisten, welche in ihrem Wahn den Austritt des Staates Arizona aus den Vereinigten Staaten erklärt haben. Als würde das in einer Welt, in der vor kurzem die Hälfte der Erdbevölkerung von einem fiesen Virus dahingerafft wurde, irgendjemanden interessieren. Aber genau das macht Fanatiker aus, sie werden von ihren Ideen absorbiert und getrieben, sodass sie nicht mehr auf die äusseren Umstände - mögen sie noch so heftig sein - reagieren können. Natürlich überlebt Yorick dieses Abenteuer, aber gilt das auch für alle seine Begleiter? Lest selbst.
Vaughan enttäuscht auch in ‚Safeworld’ keinen Fan. Die Spannung bleibt erhalten und zwar nicht nur, weil gewisse elementare Fragen noch unbeantwortet sind. Allein die Beziehung zu seinen beiden Begleiterinnen bietet einen hohen Unterhaltungswert. Hervorzuheben ist in diesem Band vor allem die genial inszenierte Verhörszene, in der eine Agentin mit äusserst interessanten Methoden Yorick zu einer fundamentalen Erkenntnis verhilft. Dass Yorick dabei beinahe getötet wird ist sekundär. Die Tatsache, dass diese Prozedur allem Anschein nach in einer Kooperation zwischen dem Marquis de Sade und Benjamin Franklin entwickelt wurde, macht die ganze Angelegenheit nicht weniger interessant.
Pia Guerra liefert eine gewohnt überdurchschnittliche Arbeit ab. Interessant ist, dass sie Yoricks Aussehen von Ausgabe zu Ausgabe verändert und damit eine zeitliche Entwicklung bildlich darstellt, die ansonsten nur mit Worten zu vermitteln ist. Ähnlich wie bei „Fables“ sind die Zeichnungen hier vor allem Mittel zum Zweck, um den Inhalt so präzise wie möglich zu vermitteln, was hervorragend gelingt.
Im Endeffekt ist ‚Safeworld’ für die Serie ein weiterer Schritt in Richtung Comic-Legende und ich bin zuversichtlich, dass Vaughan nichts daran hindern wird auch weiterhin hervorragend unterhaltsame Geschichten mit einem bemerkenswerten Tiefgang abzuliefern. Ein absolutes Muss für jedermann, der sich „Comic-Fan“ schimpft.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Abenteurbuch, 5. August 2010
Alles in Allem ein durchaus durchschnittlicher amerikanischer Comic, im besten Sinne des Wortes. Die Prämisse des Ganzen ist bestenfalls hanebüchen, was im Comic ja nichts heißen muss. Aus den Covern fühlt man das Haschen nach dem großen postapokalyptischen Wurf heraus. In den schmalbrüstigen Zeichnungen der Hefte wird das aber nicht so recht eingelöst. Der Stil ist zu typisch, um eine derart abwegige Geschichte in ihrer ganzen Konsequenz zu erzählen. Die emotionale Tiefe der Charaktere bewegt sich zwischen "trotured and distant" und abgebrühter Sachlichkeit. Die großen Vorbilder kann die Serie keineswegs einholen. In schlechter Mitte zwischen den verstörenden Unterhaltungen in "The Walking Dead" und der kalkulierten Oberflächlichkeit von "Hellboy" ist "Y: The Last Man" nicht viel mehr als gut gemachte Unterhaltung mit Hang zur Überhöhung aus gendertheoretischer Perspektive. Ein Abenteurbuch, das so viel mehr sein will.
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Y: The Last Man, Vol. 4: Safeword
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