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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HBO hat's einfach drauf - Unterhaltung der Extraklasse
Eine Serienperle der Extraklasse: Top Darsteller bis hin zur kleinsten Nebenrolle, packende Story inkl. der dazugehörigen Atmosphäre, authentische sowie prunkvolle Ausstattung, Kulissen und Kostüme.
Bis ins kleinste Detail wurde hier sorgfältig und mit großem Aufwand inszeniert.

Macht, Gier, Korruption, Verrat, Mafia,...
Vor 15 Monaten von Fresssack Joe veröffentlicht

versus
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ES fällt mir nicht leicht!!
Kann sagen dass was an Serien auf dem Markt ist, ist HBO. wirklich spitze!!
Habe die Geschichten die in den 20 ern spielen sehr gern,u.
mir auch deshalb diese Serie gekauft.
Voller Erwartungen sah ich mir Folge für Folge an, bis zum Staffelschluss, u. muß leider sagen
ich war Enttäuscht.

Positiv: Die Kulissen u. Schauspieler...
Vor 12 Monaten von FalcoAmadeus veröffentlicht


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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HBO hat's einfach drauf - Unterhaltung der Extraklasse, 13. Februar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Boardwalk Empire Season 1 (Limitierte Erstauflage mit Fotobuch) [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Eine Serienperle der Extraklasse: Top Darsteller bis hin zur kleinsten Nebenrolle, packende Story inkl. der dazugehörigen Atmosphäre, authentische sowie prunkvolle Ausstattung, Kulissen und Kostüme.
Bis ins kleinste Detail wurde hier sorgfältig und mit großem Aufwand inszeniert.

Macht, Gier, Korruption, Verrat, Mafia, Alkoholschmuggel, Gewalt, Mord, Intrigen, Sex, dunkle Machenschaften...Der Zuschauer wird von der ersten Minute an gepackt und man möchte am liebsten nicht mehr aufhören, in das Atlantic City der 1920er Jahre einzutauchen.

Egal ob Steve Buscemi, Kelly Mcdonald, Michael Pitt, Michael Shannon, Steven Graham, Gretchen Mol oder Michael Stuhlbarg - die Schauspieler geben ihr Bestes und sind 100% glaubwürdig!

Zur Blu-ray: Qualitativ einwandfrei und für eine TV-Serie auf sehr hohem Niveau.
Das Bonusmaterial (verteilt auf alle Discs) mit einer Gesamtlänge von ca. 85 Minuten ist ebenfalls sehenswert und interessant gestaltet.

Mein Sony-Player hat die Disc's sofort und problemlos angenommen bzw. abgespielt.

Okay, dass Warner die Bonus-DVD (1. Folge der kommenden Serie "Games of Thrones") sowie das Fotobuch (hochglanz) auf dem Backcover verklebt hat, ist vielleicht nicht die sinnvollste Idee gewesen. Da die Beilagen allerdings mit je 2 kleinen Klebepunkten befestigt wurden, lassen diese sich mit etwas Vorsicht rückstandslos entfernen / abziehen. Zumindest war es bei mir so der Fall.

Wer Serien wie "The Sopranos" oder "Deadwood" mochte, dem wird "Boardwalk Empire" sicherlich auch zusagen.

Danke, HBO!
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47 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Sündenpfuhl Atlantic City, 4. Dezember 2011
Boardwalk Empire zeigt den Sündenpfuhl Atlantic City zu Zeiten der Prohibition. Die zentrale Figur in diesem Treiben ist der Kämmerer Nucky Thompson. Er verknüpft die Politik mit dem Verbrechen und sorgt so für reibungslose Abläufe im illegalen Alkoholgeschäft, der Prostitution und dem Glücksspiel. Steve Buscemi, der auch schon bei den Sopranos mitgewirkt hat, spielt den Charakter perfekt. Obwohl Nucky schwer korrupt ist, wirkt er in dieser Serie fast sympathisch. Schließlich hat er erkannt, dass sich die Prohibition sowieso nicht durchhalten lässt. So sorgt er wenigstens für saubere Verhältnisse und dafür, dass jeder seinen Teil von dem Kuchen abbekommt.

In der Nebenhandlung wird der Aufstieg diverser Verbrecherlegenden wie Lucky Luciano und Al Capone gezeigt. Obwohl es riskant ist historische Personen einfließen zu lassen, wurde dies perfekt umgesetzt. Das Ganze wirkt zu keinem Zeitpunkt albern oder peinlich.

In der ersten Folge dieser Staffel hat kein geringerer als Großmeister Matin Scorsese Regie geführt. Dies ist nicht nur ein Stempel für die hohe Qualität dieser Serie, sondern liefert auch einen perfekten Einstieg in die Staffel.

HBO ist damit nach den Sopranos der nächste große Wurf gelungen. Dieses neue Werk beweist, dass Serien nicht nur lahme Vorabendunterhaltung sind, sondern langsam dem Fernsehfilm den Rang ablaufen. Schließlich ist es sonst nicht möglich Charaktere so detailliert aufzubauen. In Filmen hat man dazu vielleicht fünfzehn Minuten, in einer Serie dagegen locker drei bis fünf Folgen.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniestreich, 28. Februar 2012
Was macht diese, wahrlich großartige, Serie aus?

- Zum einen absolut aufwändige, detailgetreue Kostüme und v.a. Kulissen.

- Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, die zudem auch wirklich passend besetzt sind. Ich konnte schauspielerisch keinen Ausfall erkennen. Die Beweggründe der einelnen Charaktere waren allesamt nachvollziehbar und glaubhaft gespielt.

- Eine wirklich gute Geschichte (...wir befinden uns im Jahr 1920, Einführung der Prohibition und Beginn des Alkoholschmuggels und damit den Aufstieg einiger der größten Gangster Amerikas...).

- Zum Schluss noch einen absolut genial durch Steve Buscemi gespielten Hauptcharakter: Nucky Thompsen - es ist wahrlich ein Fest Buscemi hier spielen zu sehen, der, ohne mit der Wimper zu zucken, mal einen Mord beauftragt, hier und da einen Politiker schmiert, im Hauptgeschäft den Alkoholschmuggel betreibt, zwischendurch mit den anderen Gangstergrößen ein bißchen Krieg spielt und nach außen hin immer die Fassade des gutbürgerlichen (für die Abstinenz eintretenden) Stadtkämmerers aufrecht erhält. Dabei das Minenspiel von Buscemi zu betrachten ist eine wahre Wonne.

Aber auch einen aufstrebenden, hier noch als Handlanger tätigen, Al Capone oder die Anfänge der späteren Gangstergrößen Lucky Luciano oder Arnold Rothstein (alle drei gut verkörpert) zu sehen, macht Spass.

Da die Serie u.a. von Martin Scorcese produziert wurde, der auch in der 1. Folge Regie führte, hat das Ganze tatsächlich Kinoniveau, ohne dabei aber den typischen, HBO-Serien eigenen, Witz zu verlieren.

Gern wird hier ab und an ein Vergleich mit den Sopranos gezogen, da ein Macher der Sopranos auch dieses Kleinod produziert und das Umfeld beider Serien (bis auf die Zeit in der die Serien spielen) recht ähnlich ist. Sicher, die Sopranos sind witziger, böser, gemeiner im Wortwitz, ein wenig abseits vom üblichen Hollywood-Einerlei, doch schlechter ist vorliegende Serie nicht.

Das Bild ist klar, der Ton bedient alle Boxen, ist gut abgemischt und kraftvoll. Als Extras gibts u.a. ein Making of und einen Bericht über die Enstehung der Kulissen (wirklich interessant).

Mir fällt es leicht, diesem Kleinod volle 5 Sterne zu geben und eine klare Kaufempfehlung auszusprechen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Serienprodukt von überragender Qualität, 28. Februar 2012
Europäische Filmschaffende werden es mal wieder mit Neid zur Kenntnis genommen haben, dass amerikanische Privatsender dank eines üppigen Budgets (in diesem Fall angeblich ca. 65 Millionen pro Staffel) erneut in der Lage sind, eine qualitativ hochwertige Serie auf die Beine zu stellen. Manchmal macht Geld tatsächlich den entscheidenden Unterschied. Dazu kommt eine ganze Riege talentierter Schauspieler, renommierte Regisseure und die exzellenten Drehbuchautoren der Serie Sopranos. Allein die Pilotfolge kostete mehr als komplette Serien des deutschen öffentlichen Fernsehens und wurde dazu auch noch von Altmeister und Regie-Titan Martin Scorcese inszeniert - davon kann die hiesige Filmebranche nur träumen. Wieder einmal hat sich die inzwischen etablierte Binsenweisheit bestätigt, dass das us-amerikanische Fernsehen inzwischen wesentlich innovativer und mutiger ist als Hollywood, ein quicklebendiges Versuchslabor für neue Erzählweisen und Sehgewohnheiten.
Wie Die Sopranos wird auch hier der Blick auf ein zutiefst kriminelles Milieu geworfen,nur spielt die Serie einige Jahrzehnte früher zu Beginn der amerikanischen Prohibitionszeit. Dreh- und Angelpunkt der Serie ist Nucky Thompson, ein Stadtkämmerer und Ganove, dessen Macht bis in die letzten Hinterhöfe und durch alle Gesellschaftsschichten reicht, ein intriganter Strippenzieher. Nucky ist der der richtige Mann zur rechten Zeit am rechten Ort, denn Atlantic City entwickelt sich dank seiner günstigen Lage an der Ostküste zum Umschlagplatz für illegalen Alkohol, ein Geschäft, an dem der Protagonist so viel verdient, dass sein Einfluss bald bis in die höchsten politischen Entscheidungsebenen reicht.
Steven Buscemi spielt diesen intriganten, korrupten Lokalpolitiker mit reptilienhafter Eloquenz, einen Kopfmenschen aus trübseligen Verhältnissen, der sich rücksichtslos und aalglatt nach oben gekämpft hat und nun auf dem Zenit seiner Macht wie ein Magengeschwür auf zwei Beinen wirkt, kreidebleich, mit dunklen Augenringen und hohlen Wangen beobachtet dieser Provinzfürst seine Mitmenschen mit kalkulierender Kälte, um sie für seine Zwecke zu manipulieren und zu benutzen. Trotzdem - und das ist der Verdienst von Buscemis Kunst - muss man diesen Anti-Helden einfach mögen, denn Buscemi spielt ihn als durchaus ambivalente Figur, als einen Mann, der unter seiner elenden Kindheit leidet, der die junge Witwe Margaret Schroeder wohl wirklich liebt, der sich der Attacken feindlicher Gangstersyndikate erwehren muss und der bei aller Rücksichtslosigkeit doch einem eigenen Ordnungssystem folgt, so verschoben die Koordinaten auch erscheinen mögen. In dieser Zeit, einem ersten Höhepunkt eines ungebremsten, hemmungslosen Kapitalismus, fällt Nucky inmitten all dieser brutalen, gewinnorientierten Aufsteiger durch seine Weitsicht und Intelligenz aus dem Rahmen, man ahnt, dass unter einem anderen Provinzfürsten alles noch viel schlimmer wäre.
Neben Buscemi sind auch zahlreiche weitere Rollen glänzend besetzt - Michael Pitt als brutalisierter Kriegsveteran Jimmy Darmody, Michael Shannon als bigotter Bundespolizist van Alden oder Paz de la Huerta als schläfriges Gangsterliebchen Lucy - und die Kulissen, Kostüme, das ganze Zeitkolorit sind wunderbar eingefangen. Was die Serie allerdings aus dem Mittelmaß heraushebt, ist nicht allein die Ausstattung, Boardwalk Empire ist kein simpler Kostümstreifen, sondern die überzeugende Darstellung einer ganzen Reihe von Charakteren, die alle auf ihre eigene Weise um einen Platz in einer korrupten Gesellschaft kämpfen, die wenig Geduld mit den Schwachen hat, wer zu viele Fehler macht, geht unter, diese Lehre beherzigen alle Protagonisten, diese Angst treibt sie an, schürt Konflikte, verursacht Tragödien. Dies alles wird in überzeugenden, mitunter drastischen Bildern gezeigt, Gewalt und Sex werden hier in einer Offenheit gezeigt, die das amerikanische Mainstream-Kino meidet wie der Teufel das Weihwasser. Eine großartige Serie, ein episches Panorama einer aufwühlenden Epoche, ein Kaleidoskop unterschiedlichster Schicksale, das man nicht verpassen sollte.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuerliches Serien-Highlight aus der HBO-Schmiede, 13. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Boardwalk Empire Season 1 (Limitierte Erstauflage mit Fotobuch) [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Und es viel mir selten so leicht 5 Sterne zu vergeben wie bei "Boardwalk Empire", denn diese faszinierende Aufarbeitung amerikanischer Geschichte setzt absolut Maßstäbe im Bereich der TV-Produktionen, dabei vorallem in Sachen Ausstattung. Nie zuvor sah ich in einer TV-Serie, und selbst in den wenigsten Kinofilmen, ein überwältigerendes authentischeres Panorama des Amerika der 1920er Jahre gezeichnet wie hier. Hier stößt HBO in Sachen TV-Serie absolut in neue Dimensionen und läßt selbst das Set der ebebfalls genialen "Sopranos" richtig alt aussehen. Viel aufwendiger wie hier gehts wirklich nicht mehr.
Aber auch alles andere an "Boardwalk Empire" überzeugt auf ganzer Linie. Man nehme nur diese geniale, 18-Millionen teuere Pilotfolge, die von Regie-Legende Martin Scorsese, einfach nur perfekt insziniert wurde und den perfekten Einstieg in diese meisterliche Serie gibt.
Ganz stark auch, das sie auf der einen Seite ein mitreißendes, raues Zeitdokument ist, und zum anderen eine vielschichtige Charakterstudie mit präzise ausgearbeiteten Figuren, die in den 12 Episoden immer mehr Facetten von sich preisgeben.
Und der, der dabei besonders heraussticht von den Hauptfiguren ist dann eben Steve Buscemi in der Rolle des durchtriebenen Stadtkämmerers Enoch "Nucky" Thompson. Es ist einfach nur wunderbar im zuzuschauen, wie er offiziel den Alkoholgegener mimt, aber sich hinter den Kulissen mit illegalem Schnapshandel eine goldene Nase verdient. Das er für diese Rolle dann den Golden Globe bekommen hat, ist absolut mehr als verdient. Er ist das i-Tüpfelchen auf das ansonsten ebenfalls großartige aufspielende Cast.
Für die Bluray-Veröffentlichung gilt dann genau das gleiche wie für die Serie. Die ist wirklich absolut perfekt ausgefallen, in Sachen Bild und Ton nahe an der Referenz, das Bonusmaterial ein absolutes Glanzstück. Alles in allem eine absolut empfehlenswerte Veröffentlichung.
"Boardwalk Empire" kann ich jetzt wirklich nur jedem Serien-Fan ans Herz legen, der sich gern mal wieder in die Zeit der Prohibition im Atlantic City der 20er zurückversetzten lassen und dabei noch gewaltige, epische und dramatische Serienkunst aus dem Hause HBO geniesen will.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es lebe die Prohibition!, 10. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Grandios. Das ist das erste Wort was mir nach Ablauf der letzten Folge einfällt. Ich mag diese Zeit, dass Setting, die Mafia, Intrigen und alles was dazugehört.

Und ich bin auf meine Kosten gekommen. Wer Action und Ballerei sucht, ist hier falsch. Es läuft viel über toll geschriebene Dialoge, Gestik umd Mimik. Und genau das macht für mich diese Serie aus. Gepaart mit toller Besetzung. Ich habe hier irgendwo einen Kommentar eines Sopranos-Fans gelesen, der der Meinung sei der Charakter Enoch "Nucky" Thompson sei falsch besetzt, unter anderem weil der echte Nucky ja viel dicker war. Aus diesem Grund sei wohl James Gandolfini die viel bessere Besetzung gewesen. In meinen Augen totaler Quatsch. Ich liebe Tony, das hier keine Missverständnisse aufkommen, aber Steve Buscemi ist die perfekte Besetzung. Dieses Gesten und Mimikspiel hätte Gandolfini nicht hinbekommen, dass beherrscht Buscemi einfach besser.

Aber wie gesagt, auch die anderen Rollen sind großartig besetzt, bis zur kleinsten Rolle. Ich habe jeder Person ihre Rolle absolut abgekauft. Es wird natürlich in dieser Serie nicht nur gesprochen, Gewalt gehört in die Zeit der Prohibition natürlich genauso. Mir kommt es entgegen das nicht permanent rumgeballert wird, aber wenn Leute erstickt, erschossen, im Meer versengt werden oder sonst wie über den Jordan gehen, fügt sich nahtlos in das Geschehen der Serie ein.

Des Weiteren habe ich gelesen, diese Serie soll es an einer gewissen Grundspannung fehlen (wohlgemerkt derjenige der dies schrieb hat die Serie nichtmal bis zum Schluss geguckt) kann ich ebenfalls nicht zustimmen. Es gibt viele viele Szenen in denen man schon erahnt das gleich was passiert. Das ist jetzt natürlich nicht sonderlich schwer zu bewerkstelligen, was mir aber daran gefiel ist, dass nicht immer das offensichtliche, was man erwartet auch passiert. Das macht für mich eine gute Serie aus. Es gibt auch einige Momente wo schon ein wenig aufmerksam erfordert ist, deshalb sollte man die Serie wirklich gründlich gucken. Mir fällt dazu spontan die Szene ein nach der Magerite kurz nach dem Gespräch mit dem Blechmann in den Spiegel schaut, Leute die die Serie kennen wissen sicherlich was ich meine.

Was mir außerdem gefällt, weil es irgendwie passt, es gibt eigentlich keine von Grund auf Guten, aber auch keine Bösen, jeder ist auf seine Art und Weise Gut, auch wenn die betreffende Person das vielleicht nur selbst so sieht. Viele Charaktere wandeln sich, aber auch nachvollziehbar.

Die Kulissen, auch wenn viel am Computer gemacht wurde, sind einfach genial, sehr detailiert, man fühlt sich richtig in diese Zeit versetzt, dass Einige kritisieren das viel aus dem Computer stammt, ist Blödsinn, mir ist das egal. Denn in welchem Film oder Serie ist das in der heutigen Zeit bitte nicht mehr so? Mir ist das Ergebnis wichtig und das stimmt hier. Dazu kommen noch die tollen Klamotten, die Musik, die Gestaltung der Innenräume und Gassen, Wälder, es stimmt einfach alles.

Auch Bild und Ton der BD sind absolut klasse, gestochen scharfes Bild, tolle Tonqualität. Die Verpackung ist ein normaler Schuber, recht stabil und schön gestaltet.

Als meckern auf hohem Niveau würde ich die Syncro von Tommy (Jimmys Sohn) bezeichnen die einfach gruselig ist und der vielleicht ein oder andere Twist in der Story wäre noch schön gewesen. Dazu kommt noch, dass der gute Nucky teilweise mir das Gefühl vermittelt hat, nicht so mächtig zu sein wie es den Anschein haben soll. Nichts soll ohne ihn gehen in Atlantic City, er weiß über alles bescheid, kann jedes Problem lösen, hat Kontakte vom Bürgermeister bis zur Hure, da hat mir manchmal etwas der Wumms gefehlt, dass Gefühl das er wirklich der Mächtige im Hintergrund ist.

Die 2te Staffel wird auf jeden Fall sofort gekauft, bei dem Gespräch am Ende der ersten Staffel muss man einfach weitergucken und sich überraschen lassen was die einzelnen so alles aushecken.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meisterhaft mit einer großen Schwäche, 24. Juli 2012
Von 
Die Serie ist hervorragend gemacht, da gibts nix. Die Charaktere sind präzise erzählt, die Handlung ist stimmig bis ins kleinste Detail, Kostüme und Kulisse vom Feinsten, Dialoge, auch synchronisiert, sind erste Sahne.
Was wirklich fehlt ist eine Sympathiefigur. Jemand, den man gerne begleitet. Irgendwie sind das alles Kotzbrocken und da passierts schnell, dass man das Interesse verliert.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pietismus, Prohibition, Politik und Prostitution, 7. März 2012
Von 
Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Endlich hat sie uns in Germanistan erreicht, die erste Staffel der lang erwarteten HBO-Reihe Boardwalk Empire. Und wie immer, wenn sich Martin Scorsese die Ehre gibt, bekommt man eine komplexe Welt kredenzt, die von der Profanität des Alltags bis in das weite Feld der Politik und des organisierten Verbrechens reicht. Diesmal ist es, im Gegensatz zu der zeitgenössischen und hoch aktuellen Welt der Sopranos eine historische Betrachtung. Schauplatz ist Atlantic City, seinerseits nicht weit von Philadelphia und New York gelegen und selbst nur eine Tagesreise von Chicago entfernt, um einen infrastrukturellen Reiz auszuüben angesichts einer Zeit, in der sich der Pietismus durchgesetzt und die Prohibition zur Folge hatte.

Protagonist ist der von Steve Buscemi glänzend dargestellte Enoch Nucky Thompson, seinerseits Kämmerer der Stadt und Strippenzieher der illegalen Alkoholherstellung und ihres Vertriebs. Der Mann, der über exzellente Umgangsformen verfügt und dennoch über Leichen geht steht für die Verwebung von Politik, Doppelmoral und organisiertem Verbrechen. Ein Mensch, der durchaus Gewinnendes an sich hat und durch seine soziale Kälte nur noch Schaudern zurücklässt.

Sollte in dieser ersten Staffel eine Moral mit dabei sein, dann handelt es sich um die Botschaft, dass eine moralistisch motivierte Politik nur das Gegenteil bewirkt. In der Zeit der Prohibition wurde der Humus ausgelegt für die Organisation der Mafia und nie danach hatte die Prostitution einen derartig akzeptierten gesellschaftlichen Stellenwert wie dort. Die Welt des Nucky Thomson ist hoch aktuell, auch wenn sie sich im Historischen bewegt, sie besitzt nicht die aktuellen Bezüge, wie es die Sopranos vermochten, aber sie ist gut lesbar als der Vorspann zu deren Biotop im heutigen Amerika.

Illustriert ist Boardwalk Empire mit atemberaubenden Figuren. Neben Nucky Thompson tauchen Gestalten wie Lucky Luciano und Al Capone ebenso auf wie seine rechte Hand Jimmy sowie die laszive Lucy und die hoch gelildete, aber dennoch als Konkubine endende Mrs. Schroder. Iren, Italiener und Deutsche sind auf allen Schauplätzen maßgeblich beteiligt und eine Figur wie Chalky, einem Afroamerikaner aus der Schnapsbrennerszene bleibt es vorbehalten, ein berühmtes Filmzitat vorzubringen, das aus Mississippi Burning stammt und die Nachfahren der Sklaven zu Verhörern des Klu Klux Klan werden lässt. Nucky Thompson bringt diese Welt auf den Punkt, indem er fragt, sind wir nicht alle Immigranten?

Die einzelnen Folgen plätschern zunächst etwas dahin, bis das Gewebe deutlich und der Zusammenhang klar wird zwischen dem notwendigen politischen Einfluss als Vorbedingung zum Zugang zu den Geldquellen. Die Qualität Martin Scorseses besteht unter anderem darin, dass er sehr gut kontrastieren kann, ohne schlicht schwarz-weiß zu malen. Die Goodys sind zuweilen schlimmere Drecksäcke als die Badys und letztere wiederum haben teilweise edle Züge. So wird die Welt so, wie sie ist, die Mischzustände machen das Wesen aus und das sich darin notwendige Zurechtfinden wird zum eigentlichen Mysterium des Daseins. Politisch korrekt ist das alles gar nicht, aber es zeigt, wie wenig dieser Politikzugang Einfluss auf deren tatsächliche Qualität ausübt. Boardwalk Empire ist eine Geschichte, aus der wir vieles lernen können. Ein glänzender Auftakt!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn ein Scorsese TV macht!, 6. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Boardwalk Empire Season 1 (Limitierte Erstauflage mit Fotobuch) [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
was für eine Glück und Zufall das ich noch grade die letzten 20 min der letzen Episode der Saison 1 gesehen habe im pay TV sonst wäre mir einer der besten TV Serien fast entgangen. Im Free TV finden solche Meisterwerke natürlich noch keinen Platz zwischen Werbeblocks und Casting Shows und heiratswütigen Bauern! Umso schneller besorgte ich mir die BR und lies mich auf eine Zeitreise in die späten 20 er ein. Anderes kann man es nicht bezeichnen. Vom ersten Bild an fühlte man sich sofort in diese Zeit versetzt. Ach gar nichts erinnert daran das es eine TV Serie ist. Kino Auf hohen Level und es stimmt das diese Serie dem Kino gefährlich werden kann. Der Meister him self Martin Scorsesese steckt dahinter, zusammen mit Mark Wahlberg und es ist was Großartiges entstanden. Wie nicht anderes zu erwarten von HBO.Skrubellos und hart ist der Ausnahme Schauspieler Steve Buscemi als Enoch Nucky" Thompson. Eins Gesicht das alles zeigen kann auch ohne viel Dialog .Geschickt haben die Macher der Serie eine Erzählstrucktur auf gebaut in denen sie sowohl fiktive als auch auf tatsächlich einmal lebende Figuren der frühen Gangster legenden in eine sehr spannende Story einbauten. Ein gebettet in eine Set Design lernt man sowohl den jungen Al-Capone als auch "Lucky" Luciano kennen und ist fasziniert von deren Anfängen. "Boardwalk Empire" ist keine übliche Gangster Mafia Klischee Geschichte mir Pferdeköpfen im Bett und "ich mach dir eine Angebot das du nicht ablehnen kannst" Dialogen. Die Geschichte dringt ein. Ein in die Protagonisten. Kein Black and white! Kein gut und Böse! psychologisch ebenso wie emotional. Michael Shannon als vom glauben und Moral zerfressenen Agent Nelson van Alden hinter dessen Fassade mehr Brutalität und Gewalt steckt als hinter denen die er jagt ist beängstigend in der Rolle! Jeder einzelne der Darstellens schafft es einen zu fassen in ihrer Präsenz. Die Serie packt alleine schon dadurch. Sie ist ein Meisterwerk ihrer Art. Was "Der Pate" fürs Kino war ist "Boardwalk Empire" fürs TV.

Die BluRay ist so wie ihr Inhalt. Perfekt! Sowie im Sound als auch im Bild. Keine auch nur kleinste schwächen in den dunklen Szenen. Buscemis eindrucksvolles Gesicht ist bis zur kleinsten furche zu sehn und wenn er nur mit dem Mundwinkel zuckt, bleibt das nicht ungesehen. Das gleiche gilt für die aufwendigen Kulissen und den Set. Egal ob in Nightclubs oder auf der Promenade, oder im Salons, wo das Blut mit unter fast aus dem Plasma HD TV spritzt.
Sound Mastering gleichfalls Top. Dialoge sind gut auf die Front und Center Boxen verteilt. Da Dialoge oft das Geschehen vorantreiben ist das nicht unwichtig. Wenn es aber kracht dann im schönen DTS-HD Master Sound Teppich in der englischen Fassung, welche auch da wieder zu empfehlen ist.Aleine schon wegen der klasse Dialoge zwischen Busuemi und seinen Deutschen Assistenten. Die Deutsche Fassung ist hingegen weniger gelungen aber wer kein English versteht wird gut bedient.
Kann leider nur 5 Punkte vergeben für dieses TV Meisterwerk. Ein Meisterwerk das haften bleibt. Sowohl in der ersten Saison als auch in der zweiten welche soeben auch in deutschen pay TV gestartet ist und der ersten in nichts nachsteht.
Die Zukunft des anderen TV hat begonnen. Meister wie Martin Scorsese schreiben gerade TV Geschichte. HBO weiß in welche Richtung es geht. Anspruchsvolle Serien mit Darstellern welche hinter der Geschichte stehen(Luck mit Dustin Hoffman schlägt gerade in den USA ein, wie eine Bombe).TV macht wieder Sinn und fordert die Multiplex Kinos heraus.
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die neue HBO-Perle, 12. Januar 2012
Wieder eine hervorragende Serie aus dem Hause HBO, mittlerweile fast ein Garant für Unterhaltung mit Niveau.
Wie schon zuvor gesagt wurde, geht es um den Stadtkämmerer "Nucky" Thompson, der in Atlantic City der 1920iger Jahre mit legalen und illegalen Geschäften immer mehr Macht und Einfluss erhält, vorallem aber mit dem Verkauf von Alkohol viel Geld verdient.
Abgesehen von einem solid agierenden Buscemi, wird man viele sogenannte Nebendarsteller erkennen, die für das Gesamtbild dieser Serie einfach nur genial sind. Der junge Al Capone z.B. wird von Stephen Graham gespielt, (bekannt aus Bube, Dame, König, Gras oder This is England)Kelly McDonald als Margret Schroeder (Darstellerin aus Trainspotting)und der hervorragende Michael Pitt (The Dreamers) der die rechte Hand von "Nucky" darstellt. Bis in die kleinste Nebenrolle ist das ganze perfekt besetzt, die Nebenfäden der Haupthandlung fügen sich im Laufe der Handlung wunderbar zusammen, die Ausstattung, Gewänder und Kulissen sind eine wahre Augenweide, alleine die Pilotfolge der ersten Staffel (mit Scorsese als Regisseur) kostete volle 18 Millionen US-Dollar.
Ich könnte noch viel loben und preisen, das beste was der werte Leser tun kann, ist sich selbst ein Urteil zu bilden.
Die deutsche Synchro geht meiner Meinung nach in Ordnung, wirklich perfekt funktioniert das ganze aber im Originalton, da die Stimmen der "echten" Darsteller wie immer einfach authentischer wirken.
Von mir gibts eine glatte Kaufempfehlung.
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