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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides, spannendes Adventure, leider ohne große Knalleffekte
Hochspannung zur Zeit der Inquisition mit einem Hauch Indy

"Lost Chronicles of Zerzura" wurde von Cranberry Production entwickelt und stammt damit aus der Schmiede der erfolgreichen Black Mirror-Reihe, was optisch auch sehr deutlich ist; der Stil, das Figuren-Design und die Animationen sind sehr ähnlich, wenn auch der Zeitrahmen hier ein völlig...
Veröffentlicht am 13. April 2012 von Christina Liebeck (Media-Mania)

versus
27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen it's going to be legendary... nun ja fast!
Die vielen positiven Reviews zu "Lost Chronicles of Zerzura" haben meine Erwartungen hoch geschraubt. Dem wurde es für mich nicht ganz gerecht, wenngleich es gute Momente hat! Hier mein Eindruck (und wer meinen langen Text nicht lesen mag, kann auch gleich zum FAZIT springen).

STORY: "Lost Chronicles of Zerzura" von Cranberry Productions (z.B. Black Mirror...
Veröffentlicht am 5. Februar 2012 von MattG


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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides, spannendes Adventure, leider ohne große Knalleffekte, 13. April 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura - [PC] (Computerspiel)
Hochspannung zur Zeit der Inquisition mit einem Hauch Indy

"Lost Chronicles of Zerzura" wurde von Cranberry Production entwickelt und stammt damit aus der Schmiede der erfolgreichen Black Mirror-Reihe, was optisch auch sehr deutlich ist; der Stil, das Figuren-Design und die Animationen sind sehr ähnlich, wenn auch der Zeitrahmen hier ein völlig anderer ist.
Das Game fasziniert von Beginn an durch den gut gewählten historischen Rahmen - vor allem die ständige Bedrohung durch die gnadenlose Inquisition sorgt für Hochspannung, und auch das Zeitalter der Renaissance bietet viel Erzählstoff - und das toll umgesetzte grafische Setting. Die Schauplätze wirken authentisch und zugleich malerisch, sind sehr detailliert und liebevoll gestaltet, wenn auch hin und wieder etwas zu düster geraten, um alles perfekt erkennen zu können. Ramon und vor allem die Hauptfigur Feodor sind sympathische Charaktere, deren Abenteuer der Spieler mit Spannung verfolgt.

Es weht ein Hauch von Indiana Jones durch das Spiel, wenn Feodor unfreiwillig auf Reisen geht, das wohlgeordnete Barcelona hinter sich lässt und schon bald auf Korsaren und exotische Schauplätze trifft. Seine Fähigkeiten und Einfälle als Erfinder kommen Feodor - und damit dem Spieler - dabei immer wieder zugute. "Lost Chronicles of Zerzura" präsentiert sich hier als ganz klassisches Point-and-Click-Adventure, bei dem Abenteuer und Rätsel, nicht aber - wie so oft in diesem Genre - Humor und Running Gags im Vordergrund stehen.

Leichte Steuerung, (zu) wenig Herausforderung

Die Steuerung funktioniert auf die gewohnte Weise sehr reibungslos und einfach - Feodor wird allein mit der Maus durch die Szenen gesteuert; ebenfalls per Mausklick werden Gegenstände eingesammelt (die ins Inventar am unteren Bildschirmrand wandern), miteinander kombiniert und ihrer oft ungewöhnlichen Bestimmung zugeführt. Der Rechtsklick kommt übrigens gar nicht zum Einsatz, weil es im Grunde keine unterschiedlichen Aktionen gibt - wenn der Mauszeiger über ein Objekt oder eine Person geführt wird, ändert der Cursor sich automatisch, je nachdem, ob man interagiert, etwas betrachtet, mit jemandem spricht oder etwas aufnimmt. Dadurch wird die Steuerung zur einfachen und komfortablen Sache, das Gameplay wird allerdings auch etwas zu anspruchslos. Dies wird dadurch noch verstärkt, dass der ansonsten graue Cursor sich automatisch rot verfärbt, wenn eine Interaktion mit einem Objekt oder zwischen zwei Objekten möglich ist. Bleibt der Zeiger farblos, kann man sich direkt sparen, durch Klicken verschiedene Dinge auszuprobieren.

Moderater Schwierigkeitsgrad, aber Köpfchen ist trotzdem gefragt

Bei den einzelnen Aufgaben ist durchaus Köpfchen gefragt, der Schwierigkeitsgrad ist jedoch für Genrefans ziemlich moderat ausgefallen, ausgeprägtes Um-die-Ecke-Denken und gewagte Gehirnakrobatik sind nicht vonnöten. Mehr Mut zu knackigeren Rätseln und ausgefallenen Ideen hätte hier noch das gewisse Etwas ins Spiel gebracht, das Adventure-Fans lieben. Trotzdem sind die Herausforderungen teils auch durchaus fordernd und machen definitiv Spaß! Die Logik steht bei vielen Situationen auf einem anderen Blatt, vieles wird durch bloßes Herumprobieren gelöst (eine Pfeife in einen Blasebalg stecken, um Blei aus gezinkten Würfeln herauszusaugen? Nun ja ...). Auf jeden Fall will man die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht, warum Ramon entführt wurde und welches Geheimnis aus der Vergangenheit der beiden Brüder eine wichtige Rolle spielt. Dreh- und Angelpunkt ist die sagenhafte Stadt Zerzura, von der nicht einmal sicher ist, ob sie existiert. Auf der Spur Zerzuras fühlen alte Hasen im Adventure-Bereich sich öfters wie Indy auf der Suche nach Atlantis (wenn auch das Niveau des Klassikers nicht erreicht wird), das tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch.

Gutes, grafisch schönes Adventure, allerdings ohne Knalleffekte

"Lost Chronicles of Zerzura" besticht vor allem durch die gelungene Story, den interessanten historischen Kontext, der storytechnisch noch nicht ausgereizt ist, und die grafisch sehr ansprechenden Hintergründe und Szenenbilder. Die Rätsel und die Originalität kommen indes etwas zu kurz.
Insgesamt ein gutes, durchweg unterhaltsames Adventure, das aber etwas leicht - oder böse gesagt: viel zu brav - ausgefallen ist. Man wird das Gefühl nicht ganz los, dass noch ein großer Clou, ein letzter Knaller fehlt, um das Spiel zum Kracher werden zu lassen. Hin und wieder fehlt einfach ein markiger Spruch, ein richtig schräges, geniales Rätsel, eine tolle Wendung. Dennoch ist Zerzura ein solides Point-and-Click-Adventure, an dem es im Grunde nicht viel zu meckern gibt! Wem etwa "Lost Horizon" gut gefallen hat, dürfte hier nicht viel verkehrt machen.
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Indiana Jones meets Doktor Snuggles, 3. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura - [PC] (Computerspiel)
Vorab muss ich sagen, dass ich noch nicht das ganze Spiel durchhabe, aber ich bin doch schon so weit, um mir ein Urteil zuzutrauen:

Story: 90% Spannende unterhaltsame Geschichte. Man will ständig wissen, wie es weitergeht.

Steuerung: 100% Point & Click vom feinsten. Völlig intuitiv auch für Anfänger ohne Anleitung sofort einleuchtend.

Grafik: 85% Man kann sich darüber streiten, ob man die Comicgrafik von Deponia oder die realistische Grafik von LCoZ lieber mag. Ich finde letztere besser und in der Richtung gibt es bei Adventures aktuell auch nichts besseres. Sowohl die belebten Hintergründe wie auch die Personen sind optisch 1A. Nur der Bewegungsablauf der Figuen ist ein kleines bißchen steif, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Der einzige wirkliche Kritikpunkt sind aus meiner Sicht die gezeichneten Zwischensequenzen. Da hätten mir schön gerenderte Cutszenen (wie bei Geheimakte Tunguska z.B.) besser gefallen.

Sound: 85% Musik, Hintergrundgeräusche und auch die Sprecher sind stimmig und passen sich jeder Zeit der Situation im Spiel an. Die Qualität der einzelnen Sprecher reicht von ganz gut bis sensationell.

Rätsel: 90% Auf einem konstant mittlerem Niveau. Manchmal etwas knifflig, aber spätestens bei einem Blick ins Tagebuch weiß man grundsätzlich, wie es weitergeht, nur den Weg dorthin muss man noch "errätseln". Dadurch kommt zu keinem Zeitpunkt Frust auf, zumal auch die saubere Hotspot Anzeige alle Gegenstände, Personen und Ausgänge anzeigt, mit denen man interagieren kann.

Fazit: 90% Da das Spiel auch nicht gerade kurz ist, ist sogar der für ein Adventure relativ stolze Preis auf jeden Fall ok. Wer noch etwas zweifelt, kann natürlich erst mal die Demo spielen, aber spätestens dann lässt einem das Spiel keine Ruhe mehr, bis man es durch hat. Ich vermute, dass dieses Jahr nur Memento Mori 2 noch besser werden könnte (wenn man sich die ersten Berichte und Screenshots dazu anschaut (Optik ist mir wichtig)), aber auch das bleibt abzuwarten.

Für Lost Chronicles of Zerzura auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung!

Edit: Spiel habe ich mittlerweile durch, hat etwa 15 Stunden gedauert. Die Rätsel werden leider im Gegensatz zu anderen Adventures gegen Ende nicht schwerer sind also alle mit ein wenig Denken problemlos zu lösen. Kaufempfehlung beleibt für alle, die es nicht verzwickt haben wollen.
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen it's going to be legendary... nun ja fast!, 5. Februar 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura - [PC] (Computerspiel)
Die vielen positiven Reviews zu "Lost Chronicles of Zerzura" haben meine Erwartungen hoch geschraubt. Dem wurde es für mich nicht ganz gerecht, wenngleich es gute Momente hat! Hier mein Eindruck (und wer meinen langen Text nicht lesen mag, kann auch gleich zum FAZIT springen).

STORY: "Lost Chronicles of Zerzura" von Cranberry Productions (z.B. Black Mirror 2 & 3) lebt v.a. von der Handlung. Wir starten im Barcelona des Spätmittelalters, zur Zeit der Inquisition und begleiten den jungen Erfinder Feodor bei seinem Abenteuer. Bald wird daraus die Suche nach der sagenhaften mythischen Stadt Zerzura - eine Suche, von deren Erfolg ein Leben abhängt. Uns erwartet hier ein epischer Mix aus Abenteuer, Mythen, Religion und Love-Story. Auch der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion in dieser Zeit wird angeschnitten. Das Cranberry fähig ist, historische Szenarios gekonnt in einem Spiel zu realisieren, wurde bereits mit dem (ansonsten wie ich meine schwachen) "Mata Hari" bewiesen. Seither wurde zudem viel dazugelernt. Bei Zerzura gelangen wir an viele Schauplätze die ein Gefühl der damaligen Zeit vermitteln. Unsere Hauptfigur ist dabei selten nur auf sich alleine gestellt, wobei das Spiel von den Gefährten jedoch kaum Gebrauch macht. Der Protagonist ist zudem verträglicher als z.B. noch bei der BM Trilogie, aber ihm fehlen jegliche Abgründe (abgesehen von Höhenangst). Feodor ist lieb und nett, bleibt aber bis hin zum Ende etwas farblos. Manchmal ist die Handlung für meinen Geschmack im übrigen etwas naiv geraten und das Ende wirkt für mich aufgesetzt, unterhaltsam blieb das Spiel dennoch.

VISUALISIERUNG: Die Grafik-Engine dürfte auf jener von BM III basieren - es erinnert optisch sehr daran. Die Hintergründe sind eindrucksvoll, die Spielfigure hingegen schlampig, was gerade dann auffällt, wenn sie grösser im Bild zu sehen sind. Letzteres passiert aber kaum. Fast immer belässt es das Spiel bei sehr totalen Perspektiven, wodurch die meisten Objekte nur sehr klein im Bild zu sehen sind. Hinzu kommen nette Zwischensequenzen, die in schlicht bewegten Bildern die Erzählung weiterspinnen und eine optische Auflockerung bieten. Diese Sequenzen erinnern an Skizzen eines Erfinders. Allerdings tut sich im Rahmen dieser Sequenzen teilweise so viel, dass ich es schon richtig schade fand, dass gerade diese Momente nicht gespielt werden können (20 Stunden Spielzeit hätte das Game dann locker geknackt). Die Hintergründe wirken v.a. während der ersten Spielhälfte angenehm belebt. Vögelschwärme fliegen im Hintergrund, Passanten schielen kurz ins Geschäft, während wir uns dort mit jemandem unterhalten. Auch für uns relevante Personen bleiben oft nicht statisch an einem Fleck. Im weiteren Spielverlauf lässt das ein bisschen nach.

MUSIK UND SPRACHAUSGABE: Die Sprachausgabe ist souverän gelungen, der Einsatz von Musik ähnlich dezent wie schon bei BM (oder den Klassikern "Baphomet's Fluch I & II"). Viel musikalische Variation gibt es zwar nicht - das ist auch nicht unbedingt nötig, denn Musik und Soundkulisse ergänzen einander ziemlich gut. Während die atmosphärischen FX ihren Job einwandfrei erledigen, untermalen die kurzen Guitarrenklänge immer wieder stimmungsvoll die Lösung mancher Rätsel. Es gibt so gesehen keinen musikalischen Dauerklangteppich - höchstens während der kurzen Zwischensequenzen.

STEUERUNG: Bei diesem klassischen Point-and-Click Adventure, haben wir es ähnlich wie z.B. Genre-Vertreter "Haunted" oder "Die Vieh Chroniken" mit einer Art Ein-Klick-Steuerung zu tun. Die Entscheidung zwischen Aktionsmöglichkeiten wie z.B. "Ansehen" und "Nehmen" fällt flach. Grundsätzlich ist so eine Steuerung OK, aber für mich stellt es eine unnötig starke Vereinfachung dar.

RÄTSEL: Das Rätseldesign ist nicht schlecht, doch es wird Profi's kaum fordern. Fast alle Rätsel wären durch reines Ausschlussprinzip locker und leicht lösbar. Über die Umsetzung der Rätsel lässt sich sehr oft streiten. Da ändert es wenig, dass einige Rätsel ansich ziemlich clever wären. Vielversprechend fand ich z.B. zu Beginn den Einsatz von Erfindungen im Rahmen des Rätseldesigns - leider kommt dieser Ansatz im weiteren Handlungsverlauf aber viel zu kurz (wenigstens was komplexere Erfindungen angeht - kleine Erfindungen machen wir mit Feodor zwar des öfteren, doch die unterscheiden sich spielerisch kaum von anderen Adventures). Im ersten Abschnitt passiert eine besagte komplexere Erfindung nämlich nach folgendem recht interessanten Prinzip: wir sammeln Erkenntnisse, um anhand dessen ein Konzept zu entwickeln, dass wir dann umsetzen. Schade, dass daraus nicht mehr gemacht wurde. Das Rätseldesign erinnert in einigen Momenten sehr an BM II & III (ist aber schwächer geraten). Typische Botengänge sind mit an Board, sie bleiben aber im erträglichen Rahmen, wie auch die Minigames OK sind (letztere sind optional überspringbar!). Manche Hot-Spots können gerade auf kleineren Bildschirmen selbst unter Einsatz der Hotspots-Funktion leicht übersehen werden. Ähnlich dem (nicht nur thematisch vergleichbaren) Adventure-Konkurrenten "Lost Horizon", bedient sich das Game fast ausschliesslich totaler Einstellungen (die meisten Locations haben auf einem Bildschirm platz). Aus diesem Grund kann man v.a. bei kleinen Objekten nicht immer gut abschätzen, wie diese nun beschaffen sind. Mehr nahe Einstellungen hätte ich sinnvoll gefunden!

STERBEN: Sterben ist möglich. Wer Cranberry Productions und Future Games kennt, den wird das nicht überraschen. Nicht ganz mein Fall, aber da ohnehin immer vor jeder dieser Sequenzen automatisch zwischengespeichert wird und der Ausweg aus der Misere stets simpel ist, konnte ich es gut verschmerzen.

SPIELDAUER: Geschätzt 14 Stunden. Dabei halten wir uns selten lange an einem Ort auf (lediglich zu Beginn in Barcelona länger, danach geht es Schlag auf Schlag). Genre-intern derzeit leicht überdurchschnittlich.

VERPACKUNG & INHALT: Beschränkt sich nur auf das Nötigste.

SYSTEMVORAUSSETZUNGEN: Selbst auf höchster Grafikstufe angenehm genügsam! Mit einer CPU ab ca. 1.4Ghz, sowie einer durchschnittlichen Grafikkarte und 2GB Ram sollte das Spiel in der Regel spielbar sein (bei XP reichen wohl auch 512Mb Ram).

KOPIERSCHUTZ: Manche KäuferInnen haben grobe Schwierigkeiten mit dem Kopierschutz gemeldet. Offenbar hat es mit gewissen neueren Laufwerken zu tun (der Kopierschutz erkennt die DVD nicht als Orginal an). ProtectDisc hat hier offenbar Update Bedarf. Anfang März ist endlich ein offizieller Patch erschienen, der diesbezüglich Abhilfe schaffen soll. Trotzdem derartige Kopierschutz-Maßnahmen finde ich aber nicht zielführend. Erstens werden sie sowieso immer gleich geknackt und sind sie dann primär für die eigentlichen KäuferInnen eine mögliche Hürde. Zweitens können sie - wie das Beispiel Zerzura zeigt - ungewollte Nebenwirkungen haben. Nicht immer unmittelbar, denn ähnliche Probleme wurden kürzlich im dtp Forum auch im Hinblick auf das ältere "Black Mirror 3" gemeldet. Dort wird wohl dieselbe Version des Kopierschutzes verwendet, was zu inzwischen zu denselben Komplikationen führen kann - allerdings, auf PC's wo BMIII klappt, sollte so gesehen auch Zerzura 1A funktionieren. Ich finde, dtp entertainment sollte sich ein Beispiel an "Deponia" nehmen. Hier wurde auf einen Kopierschutz ganz verzichtet und das mit Erfolg.

FAZIT: Das Adventure "Lost Chronicles of Zerzura" entführt uns in eine längst vergangene Epoche. Die Geschichte finde ich recht gut gelungen, sie kann das Niveau gegen Ende allerdings nicht halten. Die erfinderische Hauptfigur Feodor ist nett, bleibt aber an der Oberfläche. Die Rätsel zeigen ansprechende Ansatze, schöpfen das Potential jedoch nicht ganz aus. Das Spiel hat aber durchaus starke Momente und verdient aus meiner Sicht eine Chance. Wer die Demo bzw. die BM Trilogie mochte (oder z.B. "Nibiru"), der könnte hier eventuell einigen Spaß finden. Meine persönliche Wertung bewegt sich zwischen drei und vier Punkten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lieblos zusammengekloppt!, 19. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura - [PC] (Computerspiel)
Zuerst habe ich gedacht: Tolle Grafik, interessante Story. Ich freute mich auf eine abenteuerliche Reise, aber nach dem spannenden Beginn flachte das Spiel sehr schnell ab. Am meisten störte mich die sparsame Grafik. Man hat nur ein paar Schauplätze, die dann toll gestaltet sind, aber das wars auch schon. Die Reisen, wo ich mir eine schöne Animation vorgestellt hätte, wurden durch schlechte Zeichnungen und einem Märchenerzähler ersetzt.Das stand im krassen Gegensatz zu den schönen mittelalterlichen Schauplätzen. So ist es mir nicht gelungen, wirklich in das Spiel einzutauchen.
Musik gab's, glaube ich, nur am Anfang. Hat mir auch gefehlt. Zu einem schön ausgestalteten Spiel gehört das einfach dazu.

Die Darsteller: Die beiden Hauptdarsteller fand ich ganz in Ordnung, aber diese hysterische , wenig zeitgemäß gekleidete, unglaublich "emanzipierte "Frau mit ihren schnippischen, schlecht synchronisierten Dialogen, hat mir den Spaß restlos verdorben.

Das mal am die Macher solcher Spiele: Müssen die Frauen immer halbnackt durch die Gegend laufen und sich pseudoemanzipiert" geben? Männliches Gehabe , dumme Sprüche und immer "Anti"haben nichts mit Emanzipation zu tun.
(Das mußte mal gesagt werden!)

Fazit: Lieblos nach "Schema F"zusammengekloppt.
Wofür die Sterne: Technik war gut, vor allem der Cursor, der sich rot färbte, wenn eine Handlung möglich war, die schönen Schauplätze und die Idee, aber da hätte man mehr draus machen können. Schade!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen enttäuschend, 13. August 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura - [PC] (Computerspiel)
die rätsel sind sowas von schwach und teilweise auch unlogisch.
die story am anfang hat mir wirklich gut gefallen aber wurde von kapitel zu kapitel immer schwächer. ich bin echt enttäuscht!

allerdings drei punkte weil technisch sauber gearbeitet wurde ich und das spiel einwandfrei zum laden ging. die idee mit dem savegame fand ich ausnahmsweise gut. ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Adventure mit Verbesserungspotenzial, 10. Februar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura - [PC] (Computerspiel)
Vorab: Das Gesamtpaket bei diesem Adventure stimmt. Abwechslungsreiche Settings, schön gezeichnete Landschaften, glaubwürdige Handlung und gute Rätsel.
Zwei Abstriche muss man dennoch machen:
Die Handlung wird an manchen stellen durchaus dramatisch, die stockenden "Cutscenes" mit automatischen Bewegungen nehmen aber die Spannung raus
Manche Gegenstände sind vollkommen nutzlos, andere können kombiniert werden und erfüllen hier ihre Funktion nicht mehr.
Da könnten die Entwickler unsinnige Handlungen durchaus unterbinden.
Insgesamt aber stimmig, vor allem die Musik reißt hier einiges raus!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Najaaa, 2. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura - [PC] (Computerspiel)
Ich sag es mal so ansich ist es schon gelungen allerdings habe ich mir doch schon etwas mehr erhofft das ganze zieht mich nicht so vor den Pc. Ich zwing mich eher und wenn ich sowas bei einem Spiel habe heißt das schon was. Die Geschichte kommt schon etwas Fad daher es hat kein wirklichen Reiz sorry.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut gemachtes Adventure mit einigen Längen, 12. Februar 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura - [PC] (Computerspiel)
Der Hersteller präsentiert eine gute, in sich geschlossene Geschichte zur Zeit der Inquisition in hübscher Grafik.
Was dem Spiel fehlt, ist eine ausreichend hohe Grundspannung und Logik. So ist die Reise bis zum Finale schon arg abenteuerlich und zu häufig durch den Zufall bestimmt.

Nach der gelungen Eröffnung, dauert es eine ganze Weile, bis wieder relevante Handlung aufkommt. Dann erfolgt eine ganz kurze Spannungsspitze, gefolgt von belanglosen Aufgaben, die für längere Zeit an den Orten bindet. Letzteres Schema wird bis zum Schluß beibehalten.

Die Rätsel bleiben dabei auf einfachem Niveau und scheinen manchmal etwas abrupt zu Ende. So z.B. beim Tauchen nach einem Diamanten oder beim Heilen eines Kamels.

Das Finale ist dann wieder versöhnlich. Die Geschichte ist abgeschlossen, was ja leider heutzutage nicht mehr der Standard zu sein scheint.

Ärgerlich sind einige technische Mängel beim Sound und Speichern, ein Patch ist angekündigt.
Auch sind einige Inventargegenstände später nicht mehr brauchbar, obwohl benötigt. Beispielsweise Sand oder Zitrusfrüchte. Die kann man zwar vor Ort nochmal besorgen, aber darauf muß man erstmal kommen.
Einige Hotspots müssen zwingend mehrfach angeklickt werden, sonst geht die Geschichte nicht weiter obwohl eigentlich klar ist, was gemacht werden muß. Also am besten Hotspots anzeigen lassen.

Im Notizbuch finden sich auch Zusammenfassungen und indirekte Tipps zur Lösung einiger Rätsel.

Zusammenfassung:
+ schöne (etwas herbeigezogene) Geschichte
+ gute Grafik
+ gute Animationen
+ gute Sprecherrollen
+ kurze Laufwege mit Abkürzungen
+ korrekte Altersempfehlung
+ Zusammenfassung im Notizbuch
+ Spieldauer etwa 12 Stunden

o wenig Humor (ein paar sexuelle Anspielungen)
o Steuerung hätte besser aber auch schlechter sein können
o Zwischensequenzen etwas einfach, aber ok

- technische Mängel (Patch in Arbeit)
- Hotspotanzeige muß genutzt werden, nur mit Leertaste möglich

Fazit:
Für Gelegenheitsspieler schönes Adventure. Die automatische Notizbuchfunktion erlaubt auch längere Spielunterbrechungen.

Eigentlich würde ich gerne einen Stern mehr geben, aber die technischen Mängel sind leider doch zu stark, insbesondere das Speichern-Problem. Denn, so muß man leider das Spiel eventuell mit viel Wiederholung und Soundproblemen spielen. Da hilft auch das spätere Erscheinen eines Patches nicht.

EDIT:
So, jetzt ist der Patch doch sehr viel schneller gekommen, als angekündigt. Also habe ich auf 4 Sterne erhöht. Toller Support.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen fällt zum Ende hin stark ab., 30. April 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura - [PC] (Computerspiel)
Starker Start, aber zum Ende hin wird die Story echt sehr wirr und unglaubwürdig. Technisch ok, den Rest kann man in den anderen Rezensionen nachlesen. Ich war froh, als ich es endlich durchgespielt hatte.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Zeitreise ins Spanien und nördliche Afrika des 16. Jahrhunderts, 28. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura - [PC] (Computerspiel)
Die Abenteuerreise beginnt in Spanien, genauer gesagt im Barcelona des frühen 16. Jahrhunderts während der Renaissance und der Inquisition. Die beiden Protagonisten sind zwei Brüder Feodor und Ramon, die mit ihren Erfindungen den Unmut der Kirche auf sich ziehen. So passiert, was passieren muss in dieser Zeit, der Bruder Ramon wird von der Inquisition verschleppt und das Abenteuer beginnt.
Auf der Suche nach seinem Bruder begibt sich Feodor auf ein Abenteuer quer durch Spanien, übers Mittelmehr nach Afrika. Wie der Name des Spiels "Zerzura" vermuten lässt geht es um die verschollene Oase und Wüstenstadt, die der Legende nach zwischen Libyen und Ägypten liegen soll. Feodor muss sich auf der Suche nach Zerura mit mächtigen Geheimnissen auseinandersetzen, die der Spieler lösen muss.

Der Spieler begibt sich auf eine Zeitreise in das frühe 16. Jahrhundert. Die Stimmung wird von den Entwicklern des Spiels sehr gut rüber gebracht. Die Rätsel sind knifflig, jedoch zu lösen. Beeindruckt hat mich vor allem die Auswahl der zu lösenden Experimente. Hier wurden nicht wahllos bekannte oder neue Spielprinzipien eingebaut, sondern logische und die Story unterstützende Elemente. Die Grafik und der Sound sind hervorragend.

Fazit: Eine sehr schöne Abenteuergeschichte mit viel Spieltiefe und neuen frischen Ideen in der Spielumsetzung. Detailgenau wird der Spieler auf eine Zeitreise geschickt in das südliche Europa und nördliche Afrika der Renaissance.
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Lost Chronicles of Zerzura - [PC]
Lost Chronicles of Zerzura - [PC] von dtp entertainment AG (Windows 7 / Vista / XP)
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