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4.0 von 5 Sternen Ein guter Nachfolger
Lange habe ich auf die Fortsetzung von "Matched" gewartete. "Matched" habe ich ja regelrecht verschlungen und liebe es einfach. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an "Crossed" auch gewesen. Sie wurden teilweise erfüllt, um es mal so zu sagen.
Ganz besonders toll und interessant fand ich es, dass man in diesem Band auch aus Kys Sicht gelesen hat. Auf...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2011 von M. Reuter

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unglaubwürdige Liebesgeschichte vs. Interessante Welt
Inhalt

Es geht also weiter mit der höchst stereotypen Liebesgeschichte zwischen Cassia und Ky. In 'Matched' wurde Ky dank Cassias Sortierungen in die äußeren Provinzen abgeschoben. Dort soll er, gemeinsam mit anderen Aberrations, Baumwolle anpflanzen, damit ein nicht genauer beschriebener Feind der Society glaubt, dass hier nach wie vor Menschen...
Veröffentlicht am 21. März 2012 von AusZeit-Magazin


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unglaubwürdige Liebesgeschichte vs. Interessante Welt, 21. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Crossed (Matched, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Inhalt

Es geht also weiter mit der höchst stereotypen Liebesgeschichte zwischen Cassia und Ky. In 'Matched' wurde Ky dank Cassias Sortierungen in die äußeren Provinzen abgeschoben. Dort soll er, gemeinsam mit anderen Aberrations, Baumwolle anpflanzen, damit ein nicht genauer beschriebener Feind der Society glaubt, dass hier nach wie vor Menschen leben. Die Arbeiter sterben wie die Fliegen. Gemeinsam mit zwei Jungs namens Vick und Eli flieht Ky eines Tages, denn er weiß, dass in der Nähe Farmer leben müssen.

Cassia hat es unterdessen geschafft, in einem Arbeitslager zu landen, in dem ansonsten nur Aberrations arbeiten. Sie und ein anderes Mädchen namens Indie werden in die äußeren Provinzen gebracht, um dort dieselbe Aufgabe zu erfüllen wie Ky. Cassia schleust sich hier mehr oder weniger ein. Sie und Indie machen sich auf die Suche nach Ky. Aber der Weg zu ihm ist steinig.

Einschätzung

Ein unterschwelliger Gedanke begleitete mich durch das ganze Buch. Dieser Gedanke besteht aus einem Wort. Und dieses Wort ist 'blah'. Ich fand schon den ersten Teil der Trilogie nicht umwerfend, aber zumindest halbwegs interessant. Die Society und die neue Lebensweise der Leute faszinierten mich. In 'Crossed' war die Sache hauptsächlich mühsam. Ich will nicht zynisch wirken, aber die Liebe zwischen Cassia und Ky schien mir einfach zu episch. Die zwei kannten sich nur für eine kurze Zeit, ganz abgesehen davon ist Cassia ja auch noch in Xander verliebt, gedenkt jedoch nicht, sich für einen von beiden zu entscheiden. Ich bin irgendwie wütend auf sie. Mit ihrer Selbstsucht (und genau das ist es) tut sie niemandem einen Gefallen. Außerdem finde ich es vage unrealistisch, dass sie Ky in die äußeren Provinzen folgt, wo er ja doch nur einer von zweien in ihrem Leben ist.

Ky spielt den typisch tragischen Helden. Ernst. Gequält. Blah. Daran, dass er Cassia liebt, kann man nicht zweifeln. Zumindest scheint seine Liebe zu ihr weniger unwahrscheinlich, als ihre zu ihm. Er ist definitiv auch weniger selbstbezogen als sie. Das zumindest spricht für ihn.

Die beiden neuen Nebencharaktere, die eingeführt wurden, Indie und Eli, sind nicht sonderlich interessant. Eli ist einfach ein kompletter Abklatsch von Cassias Bruder Bram. Soviel gibt sogar Condie selbst im Laufe der Geschichte zu. Indie scheint mir etwas irre zu sein. Sie hat einige Dinge ihres Lebens verdrängt. Außerdem klaut sie. Das macht das Buch nicht spannender und dient auch keinem besonderen Zweck. Sie beklaut Cassia lediglich, um ihre Neugier zu befriedigen.

Die neuen Informationen, die man über die Society bekommt, gestalten sich allerdings als interessant. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber wo Condie es nicht hinbekommt, liebenswerte Charaktere zu kreieren, erschafft sie zumindest eine vielschichtige Welt und hält teilweise auch die Spannung ganz gut am Laufen.

Ihr Schreibstil ist angenehm zu lesen und sehr flüssig. Mir gefällt es auch, dass sie so viele Gedichte in ihr Buch eingebaut hat. Wenn auch Maggie Stiefvater diese Idee vor ihr in ihrer Shiver-Trilogie benutzt hat. Ein Zufall? Wahrscheinlich.

Ein großes Minus ist meiner Meinung nach das Defizit an Gefühlen, das Condie bei mir hinterlassen hat. Ich verlange ja nicht, dass jedes gute Buch mich zum Weinen bringt. Aber ein wahrlich oder zumindest annähernd bereicherndes Buch sollte mich zumindest einmal zum Lachen bringen, anstatt mir ein ständiges Gefühl von 'blah' vermitteln.

Duttons Cover zeigt Cassia in blauen 'plainclothes' und wie sie aus der restriktiven Blase der Society ausbricht. Das umfasst das Thema des Buches ganz hübsch.

Fazit

Charaktere, zu denen man keinen Bezug fühlt und eine teils unglaubwürdige Liebesgeschichte. Dafür aber eine interessante Welt und ein angenehmer, wenn auch irgendwo klinischer Schreibstil. Drei Punkte. Mehr kann ich wirklich nicht geben. (CK)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Nachfolger, 4. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Crossed (Matched) (Taschenbuch)
Lange habe ich auf die Fortsetzung von "Matched" gewartete. "Matched" habe ich ja regelrecht verschlungen und liebe es einfach. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an "Crossed" auch gewesen. Sie wurden teilweise erfüllt, um es mal so zu sagen.
Ganz besonders toll und interessant fand ich es, dass man in diesem Band auch aus Kys Sicht gelesen hat. Auf diese Weise hat man diesen Charakter noch ein wenig besser und anders kennengelernt. Zum großen Teil ist er so, wie Cassia ihn beschrieben hat. Aber das ist eben noch nicht alles. Im ersten Band scheint Ky perfekt in das System zu passen, er scheint vor nichts Angst zu haben und nimmt alles als gegeben hin. In diesem Band lernte man seine Ängste kennen und das sind nicht gerade wenige. Jede einzelne davon ist jedoch verständlich. Man erfährt über seine Familie, welchen Einfluss sein Vater hatte - nicht nur auf ihn, sondern auch auf das Dorf in dem sie lebten, über seine Mutter und die Art und Weise, wie er überhaupt zu dem Markhams gekommen ist.
Ky will eigentlich nur sein eigenes Leben führen, ohne Angst etwas falsches zu tun oder zu sagen. Und er will dieses Leben mit Cassia führen.
Nur will sie etwas ganz anderes als er. Die Rebellion, die im ersten Band schon angedeutet wurde, wird hier aufgegriffen und man erfährt mehr darüber. Nur Hintergrundwissen und nichts konkretes. Es sei aber so viel gesagt, dass Cassia Feuer und Flamme dafür ist, während Ky sich her zurückhält - aus verständlichen Gründen. Aber es gibt jemanden der Cassia diesen Wunsch erfüllen könnte.
Ihre Liebe wird dieses Mal also auf eine andere Art von Probe gestellt. Ob sie sie überwinden muss jeder selbst lesen. -.^

Zur Story an sich lässt sich nicht viel sagen. Es geht wirklich nur um ihre Flucht von der Gesellschaft und dass sie nicht erwischt werden. Dann wird es natürlich noch mal spannend, ob die beiden sich wiedersehen oder nicht. Und dann ist da noch Xander. Man darf ihn wirklich nicht vergessen und vor allem nicht unterschätzen.
Ansonsten dreht sich die Story um das Überleben und vor allem Selberfinden. Wer Kämpfe oder große Dramen erwartet, wird hier erst einmal enttäuscht werden. Man merkt dem Buch an, dass es ein Zwischenstück ist. Vielleicht die Ruhe vor dem Storm, was der letzte Teil hoffentlich wird.

Dennoch war es gut und schnell zu lesen gewesen und ich werde es sicher nicht das letzte Mal in den Händen gehabt haben.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Drei Worte: Ich. War. Enttäuscht., 8. November 2011
Von 
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Crossed (Matched, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Buchgestaltung'

Wir Panem Fans werden natürlich immer den Vergleich zu den Hunger Games Covern ziehen. Band 2: Vogel bricht aus dem Ring - Cassia bricht aus der Kugel.
Bei ersterem sehr zutreffend, nach dem Lesen von Crossed finde ich das hier unpassend. Mehr dazu in meiner Rezension.

Meinung'

Drei Worte: Ich. Bin. Enttäuscht.

Wenn man ein so gutes Buch wie Matched liest und weiß, wozu die Autorin in der Lage ist, fällt es mir sehr schwer zu glauben, das dieselbe Frau diesen Folgeband geschrieben hat. Meiner Meinung nach unterscheiden sich Matched und Crossed wie Tag und Nacht. Matched war eine Geschichte voller Gefühle, sich immer weiter aufbauender Spannung und zweier authentischer Charaktere, die mein Leserherz erobert haben, wie es sonst selten Paar in YA Büchern tun. Ich habe Matched geliebt.

Der Beginn der Geschichte ist sehr überraschend, denn Crossed ist sowohl aus Cassias Sicht als auch aus Kys geschrieben. Das fand ich wirklich toll! So erhält man Einblicke in beider Leben, zumal die zwei schließlich am Ende des ersten Teils getrennt wurden. Cassia arbeitet in einem Camp außerhalb der Städte, genau, wie Ky, der an einer Kriegsfront stationiert ist. Der Schreibstil der Autorin ist wieder wunderschön und vor allem auf den ersten 100 Seiten kann man manche Stellen einfach nur als poetisch bezeichnen. Die Sicht, die Ally Condie, dem Leser durch Cassias und Kys Augen im Bezug auf Dinge wie Liebe, Vertrauen und Freundschaft zeigt sind immer so wundervoll beschrieben, dass es mich wirklich berührt.

Man spürt sehr deutlich, dass beide darunter leiden von einander getrennt zu sein und die Einblicke in beide Gefühlswelten haben das ganze nicht kitschig, sondern richtig schön traurig gemacht. Cassias Ziel ist es Ky zu finden und Ky will einen Weg zurück zur Gesellschaft finden, um mit Cassia Kontakt aufzunehmen, denn er hat keine Ahnung, dass sie bereits nach ihm sucht und schon längst nicht mehr in Sicherheit ist.

Der Klappentext erzählt leider eine viel bessere Geschichte, als es in Crossed tatsächlich der Fall ist. Im Prinzip bestehen Seite 1-280 (ungelogen!) daraus, wie Cassia, zusammen mit einer Freundin und Ky, zusammen mit zwei Kameraden durch die Canyons läuft um so weit wie möglich weg von ihren Camps zu kommen und die Rebellion 'The Rising' zu finden. Es hat sich anfangs noch sehr schön gelesen, ein paar Details über die Camps in die man Ausgestoßene der Gesellschaft steckt, die Grausamkeiten dort, die Idee der Rebellion, die sich langsam in Cassias Kopf formt und sich dazu antreibt dort hin zu gelangen, koste es was wolle zu lesen'aber bereits nach den ersten Kapitel verblasst all das wieder. Man liest darüber, wie Cassia durch Tunnel läuft und darüber wie Ky Wände hoch klettert, um sich weiter durch die Höhlen zu schlagen. Hin und wieder werden diese ' ich will sie schon fast, langweiligen Szenen nennen ' Ereignisse durch Geschichten der neuen Charaktere unterbrochen, die dem ganzen wieder etwas Schwung gegeben haben, weil die neuen Nebenpersonen doch sehr interessant waren, wenn sie auch wirklich nicht mehr waren als Randcharaktere. Diese Geschichten haben dem Buch wieder etwas Atmosphäre gegeben, die ansonsten leider kaum noch da ist.

Man erfährt auch so gut wie Nichts Neues über die Gesellschaft. Über die Rebellion wird immer nur wieder gesagt, dass es eben eine Rebellion ist, die sich gegen die Gesellschaft stellen will, aber das war es dann auch schon. Ohnehin schwirrten mir unzählige Fragen im Kopf herum, um dich sich weder Cassia, noch Ky gesorgt haben. Z.B. Cassia denkt nur in ein, zwei Sätze über ihre Familie nach, danach kein einziges Mal mehr im Buch. Wieso vergisst sie ihre Familie einfach so?

Da der Plot größtenteils nur aus der Reise durch die Canyon besteht,bleibt leider auch kaum Raum für andere Handlungsstränge. Das einzige, was sehr gut aufgegriffen wurde, waren die inneren Konflikte von Cassia und Ky, die Probleme, die ihre Beziehung überwinden muss etc. Das Gefühlsleben der beiden war wirklich sehr einfühlsam und emotional geschrieben. Und trotzdem hatte ich das Gefühl, das beide Charaktere ihren starken Willen aus Matched verloren haben. Cassia, die einfach nur von der Idee der Rebellion besessen ist und nicht einmal darüber nachdenkt, warum sie sich denn der Rebellion anschließe will und Ky, der ständig darüber nachdenkt, keines von beiden zu wählen (Gesellschaft oder Rebellion) und so zu sagen in sein altes Muster zurück fällt (verstecken, Flucht) Dabei hat er doch durch Cassia einen Grund zum kämpfen gehabt, oder nicht?

In den letzten Kapiteln wendet sich das Blatt dann noch einmal.Beide raufen sich zusammen und man erkennt wieder Ansätze ihrer tollen Persönlichkeiten. Leider hat mir das letzte Kapitel alles wieder verdorben.

Denn, das Buch wirkt abgehackt. Ich spreche hier nicht von einem Cliffhänger, sondern von so etwas wie '3 Monate später' ohne eine Erklärung, was in den 3 Monaten passiert ist, als würde das Leben einfach so weiter gehen'

Meiner Meinung nach verdient das Buch weder den Titel, noch das Cover der englischen Ausgabe. Die Flucht ist da zig Mal passender, denn um die 250 Seiten lange Flucht der beiden geht es in diesem Buch. Punkt. Wer sich etwas die steigende Spannung aus Band 1 wünscht wird bitter enttäuscht werden. Leider schlägt Crossed keine Wellen wie Matched, sondern plätschert vor sich her.

Fazit'

Emotionaler Tiefgang der Charakter, war das einzige, was mich dazu gebracht hat Crossed weiter zu lesen. Mir fehlten Spannung, Handlung, Weiterentwicklungen und ein tolles Finale. Ich wünsche mir sehr, dass der Abschluss der Triologie besser wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht zu vergleichen mit dem ersten Teil!, 16. Februar 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Crossed (Matched) (Taschenbuch)
Vorab: Obwohl ich das Buch fast am Stück, und das gerne, gelesen habe, fehlte irgendwie dieses Gefühl, das "Matched" bei mir hinterlassen hat.

Als ich "Matched" gelesen habe, habe ich Cassia und Ky wegen ihrer Leidenschaft füreinander ins Herz geschlossen. Doch in "Crossed" bekam ich das Gefühl, dass, als sie sich endlich wiedersehen und das das erste Mal ohne sich verstecken zu müssen, diese Leidenschaft nicht mehr da ist.
Zumindest seitens Cassie bin ich über ihre egozentrische Art überrascht: Vieles was sie tut ist stur und unverständlich, obwohl ich in "Matched" genau den gegenteiligen Eindruck hatte.
All die Dinge, die sie für mich menschlich gemacht haben, mit denen man sich vielleicht das ein oder andere Mal identifizieren konnte, sind verschwunden.

Über Ky hingegen erfährt man mehr als in "crossed", da viele Kapitel aus seiner Sicht geschrieben sind.
Man hat das Gefühl dass er sich innerlich dagegen wehrt, sich zu öffnen und anderen näher zu kommen, da es verletzlich macht. Denn alles was er will ist Cassia. Niemand und nichts anderes. Er hat genug Leid in seinem Leben gesehen. Doch Cassia ist in die Rebellion vernahrt, und es macht fast den Eindruck, dass Ky nur ein Vorwand war, denn meiner Meinung nach wurde es ziemlich deutlich, dass sie Ky für die Rebellion im Stich lassen würde.

Es wird zwar immer wieder gesagt dass Cassia und Ky sich lieben. Doch mehr nicht. Keine Emotionen oder Verständnis für einander.
So viele Zweifel in ihrer Beziehung, so wenig Verständnis untereinander und so viel Verständnis von jeweils anderen Personen.
Das, was ihre Liebe besonders gemacht hat, habe ich in "Crossed" nicht wiedergefunden. Ich hoffe, dass es im letzten Teil der Trilogie wieder aufkommt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr schönes Buch, 26. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Crossed (Matched) (Taschenbuch)
Aufgrund der vielen nicht so guten Rezensionen wollte ich Crossed zuerst nicht bestellen. Jetzt bin ich sehr froh, es gelesen zu haben. Ich finde Crossed ist eine sehr schöne Fortsetzung von Matched und gerade in diesem Buch hat mir der poetische Schreibstil von Ally Condie besonders gut gefallen. Auch die Idee der Autorin, in jedem Kapitel abwechselnd Ky und Cassia ihre Sicht der Dinge erzählen zu lassen, fand ich toll.
Ky wurde in die Outer Provinces versetzt um hier gegen den "Feind" zu kämpfen. Man versichert ihm, nach 6 Monaten sei dieser Einsatz vorbei und er erhält seinen Status als voller Bürger der "Gesellschaft" zurück. Ky muss jedoch bald feststellen, dass diesen Krieg niemand 6 Monate lang überleben kann und er flieht mit seinem Freund Vick und dem 13-jährigen Eli, um den Weg zurück zu Cassia zu finden. Auch Cassia ist auf der Suche nach Ky und nachdem auch sie in die Outer Provinces versetzt wird, erfährt sie dort, wohin Ky unterwegs ist. Cassia beschließt Ky zu folgen und nach einer beschwerlichen Reise zu Fuß durch die Canyons können sich beide endlich wieder in die Arme schließen.
Matched war mir teilweise etwas zu schwülstig, in Crossed fand ich jedoch die unzähligen Auszüge aus Gedichten passend und sehr schön und auch die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Ich konnte mich mit allen Charakteren sehr gut identifizieren und auch die Gefühle und Handlungen der Hauptfiguren waren schlüssig. Natürlich kann man sich wundern, warum Cassia, die ihr Leben in der Stadt verbracht hat, auf einmal perfekt klettern kann, aber die Geschichte ist halt Fiktion und da darf die Heldin - finde ich - schon mal was auf Anhieb können dürfen. Wer jedoch in diesem Buch wilde Action sucht, wird enttäuscht werden, Matched war ja aber auch nicht unbedingt eine actionreiche Geschichte. Die Autorin ist einfach eine Frau der leisen, subtilen Worte und man kann das mögen, muss man aber nicht. Wie gesagt, ich bin froh, diese Fortsetzung gelesen zu haben und kann jedem, dem Matched gefallen hat, nur empfehlen, das auch zu tun.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Frage bleibt: Gibt es einen gemeinsamen Weg für Cassia und Ky?, 7. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Crossed (Matched, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Monate sind ins Land gezogen, seit Cassia den Menschen verloren hat, den sie liebt, aber niemals lieben hätte sollen. Ihr Leben war perfekt. Das System hatte ihr eine sichere Zukunft versprochen, mit Xander, ihrem besten Freund als zukünftigen Ehemann. Doch durch einen unerklärbaren Fehler ist sie auf Ky aufmerksam geworden, einen Niemand, einen Menschen, der durchs System fällt. Dieser kleine Fehler hat alles verändert, Cassias Leben, ihr Denken, ihr Fühlen, ihre sichere Zukunft und ihren Glauben an alles Bisherige. Das einzige was ihr nunmehr bleibt ist ihr Glauben an Ky, keinen vollwertigen Bürger, sondern eine Aberration, der weit entfernt von Cassia als menschlicher Köder in den Äußersten Provinzen um sein Leben kämpfen muss.

Der Roman "Die Flucht" von Ally Condie ist die Geschichte einer Suche. Cassia verlässt die Sicherheit ihrer Familie um Ky wiederzufinden. Freiwillig lässt sie sich in die Äußersten Provinzen versetzen. Dort gelingt ihr das Unmögliche, sie flieht, genauso wie Ky. Nach einer endlosen Suche in der Wildnis treffen sie wieder aufeinander. Doch was sollen sie nun machen? In der Gesellschaft ist kein Platz für beide zusammen. Welche Möglichkeit bleibt also? Sich der Revolution gegen das System anzuschließen, von dessen Existenz Cassia immer mehr überzeugt ist?

Als ich den Roman "crossed" ausgepackt hatte, habe ich sofort begonnen zu lesen, und war nach wenigen Seiten wieder absolut gefangen von der poetischen Sprache Ally Condies. Doch leider ist es bei den ersten Seiten geblieben. Schon im Mittelteil musste ich mich selbst motivieren, um weiterzulesen und auch gegen Ende wurde es nicht besser: Kurzum, der Roman hat mich enttäuscht.

Warum? Ally Condie schildert die verzweifelte Suche der Liebenden sowohl aus Cassias, als auch aus Kys Sicht, was für den Leser erstmals eine Bereicherung ist. Nunmehr ist es möglich, Einblick in die Gefühlslage beider Protagonisten zu erhalten, mit ihnen zu lieben, zu leiden und zu hoffen.

Dabei baut Condie eine enorme Erwartungshaltung auf: Die Wiedervereinigung des ungleichen Paares in der Ausgesetztheit der Wildnis ist wie eine scheinbare Erlösung. Doch nur nach wenigen Seiten stellt sich Resignation ein: Die Liebeschwüre wirken schwerfällig, oberflächlich. Allzu schnell holt der Alltag die beiden in den öden und immer gleichen Szenen in der Äußersten Provinz ein: Die Gruppe überwindet eine gefährliche Kletterpartie nach der anderen, windet sich durch Höhlen, sucht nach Andeutungen eines Aufstandes und das Seite um Seite um Seite' Durchbrochen wird diese Routine nur durch innere Monologe Cassias und Kys, ihre Dialoge hingegen sind nichtssagend. Ein Lichtblick in dieser stetigen Monotonie sind allein die Figuren von Eli und Indie, die ebenfalls auf der Flucht sind.

Unausgesprochen bleibt aber über den gesamten Roman hinweg: Was will Cassia wirklich, eine Zukunft mit Ky oder eine Aufgabe als Teil des Aufstandes gegen das System? Noch immer wirkt es, als hätte sie sich nicht endgültig entschieden. Und auch Xander tritt immer wieder als Rivale auf, der trotz seiner Abwesenheit als perfekter Gegenpart des zukunftslosen Kys gezeichnet wird. Das Gift dieser Unsicherheit nagt an Ky und beeinflusst sein Handeln und Denken. Der Leser schaut immer ungläubiger auf das sich Entwickelnde, auf eine Cassia, die doch gefunden hat, was sie wollte, doch immer noch sucht, auf einen Ky, den die Unwesen seiner Vergangenheit wieder einzuholen scheinen, auf zwei Menschen, die scheinbar füreinander bestimmt sind, sich jedoch verlieren, kaum dass sie sich berührt haben.

Und so steht man am Ende des Romans wieder vor der Frage, die man doch schon lange geklärt zu haben geglaubt hat: Gibt es einen gemeinsamen Weg für Cassia und Ky? Findet Ky seine Bestimmung? Als Teil der Revolution, wohlmöglich als ihr Anführer? Oder gibt es irgendwo den Ort, denn er sich für ein Leben mit Cassia wünschen würde, einen Platz außerhalb des Kampfes des Systems?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht ganz so stark wie ich es mir gewünscht hätte., 3. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Crossed (Matched, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
"For tho' from out our bourne of Time and Place
The flood may bear me far,
I hope to see my Pilot face to face
When I have crossed the bar."

Den zweiten Teil der Trilogie um Cassia und Ky habe ich nach einjähriger Wartezeit innerhalb von zwei Tagen verschlungen.

Ein Jahr haben alle darauf gewartet, was nun mit Cassia, Ky und Xander passiert ist und passieren wird.
"Crossed" war hierbei für mich eine gelungene Fortsetzung, wenn ich es auch an manchen Stellen und vorallem am 'Ende' nicht so stark fand, wie den ersten Teil.
Vom Ende werde ich euch aber natürlich nichts verraten. Aber eins sei gesagt, ich freue mich auf den dritten Teil jetzt schon mehr, als ich mich auf den zweiten gefreut habe und kann kaum erwarten, dass das Jahr vorüber geht.

Ally Condie behält ihren besonderen Schreibstil, der wie schon bei Matched, nie richtig Langeweile aufkommen lässt. Auch die Wechsel zwischen Cassia und Ky's Perspektive fand ich sehr gelungen und sehr passend gewählt, auch wenn mich am Anfang etwas irritiert hat, dass die Zeitachsen der Beiden nicht parallel zu verlaufen schienen.

Wir lernen übrigens auch ein paar neue, sehr interessante Charaktere kennen, die man schnell ins Herz schließt und man lernt sehr vieles über schon bekannte Charaktere wodurch man sie nur noch mehr liebt. (Das klingt jetzt sehr wage, aber ich spoilere nicht gerne ;) )

Besonders anmerken möchte ich gerne auch noch das Cover:
Da ich den ersten Band auch nur als broschierte Ausgabe hier stehen habe, war ich von dem Paperback von Crossed sehr begeistert, es sieht einfach schick in meinem neuen Regal aus. :)

Mein Fazit: Crossed ist ein gelungener zweiter Teil einer fantastischen Trilogie. Den einzigen Punktabzug gebe ich, weil ich die Geschichte nicht so stark fand, wie ich sie mir vielleicht gewünscht hätte.
Der größte Minuspunkt ist jedoch, dass wir jetzt wieder ein ganzes Jahr auf die Fortsetzung warten müssen. ;)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein unausgegorener Mittelteil mit viel Langeweile..., 19. November 2011
Von 
Karo adores... "Karo adores..." (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Crossed (Matched, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Nachdem Ky nach den Ereignissen in Band 1 in die äußeren Provinzen gebracht wurde, setzt Cassia alles daran, um ihn wiederzufinden. Sie lässt sich sogar freiwillig in die äußeren Provinzen verschleppen, in der sie sozusagen als lebender Köder für den Feind dienen soll. Dort überleben die Abberationen nicht lange, bei jedem Gefecht sterben etliche. Doch Cassia gelingt die Flucht, genauso wie Ky, und nach einer langen Reise durch die Wildnis der äußeren Provinzen treffen sie wieder aufeinander. Doch wie geht es nun weiter mit den beiden? Zurück in die Gesellschaft können sie nicht mehr, aber was ist die Alternative? Eine Vereinigung von Aufständischen, die sich gegen die Gesellschaft stellt? Oder doch eine Gruppe von Farmern, die versuchen, weitab von der Gesellschaft ein abgeschiedenes Leben zu führen?

Nachdem mich der erste Teil von Ally Condies Trilogie wirklich fast ausnahmslos begeistern konnte, war der zweite Teil Crossed für mich eine der am sehnsüchtigsten erwarteten Fortsetzungen im Jahr 2011. Leider muss ich sagen, dass ich enttäuscht wurde.

Vorab das Positive: Die Personen im Buch sind mir immer noch total sympathisch und ans Herz gewachsen. Ky und Cassia sind beide außergewöhnliche Menschen, die sehr viel Tiefe haben, wenn auch einen leichten Hang zur Melancholie. Auch die neu eingeführten Nebenfiguren mochte ich, in dem Sinne, dass es mich interessierte, was mit ihnen geschieht, was sie bewegt, wohin es mit ihnen geht.

Leider ist aber genau da auch der Knackpunkt: Man erfährt zwar, was Cassia und Ky bewegt, und das sehr ausführlich; das Buch wimmelt nur so von ellenlangen inneren Monologen... Aber alles andere wird von der Autorin sträflichst vernachlässigt. Sie hat meiner Meinung nach über ihrer Faszination für die Hauptcharaktere alles anderen vollkommen vergessen: Crossed fehlt es an Spannung, Konflikten, Höhepunkten. Die Handlung plätschert richtiggehend dahin, es gab nicht einen Moment im gesamten Buch, in dem ich mit Spannung auf die nächste Seite umgeblättert hätte. Es erinnert an einen schlechten Roadtrip, denn den Großteil des Buches verbringen Cassia und Ky damit, von einem Canyon in den anderen zu klettern, und sich zu finden. Haben sie sich gefunden, sind sie wieder auf der Reise, auf der Flucht oder sonstwas, aber nie mit einem wirklich konkreten Ziel. Dann machen sie irgendwo Halt, halten sich dort an den Händen, quatschen eine Weile über nichts und wieder nichts und ziehen dann weiter. Wo bleibt da die Handlung? Mir fehlen keine Actionszenen oder sonstiges, das konnte man auch bei Matched nicht finden, aber dennoch wäre ein Spannungsbogen in irgendeiner Form schon nett gewesen. *hmpf* Auch fand ich das Hineinfinden in die Geschichte am Anfang wirklich schwierig, man kommt nicht gut an, sondern wird ein bisschen hineingeschmissen.

Zudem waren mir einige Vorkommnisse einfach zu zufällig oder unwahrscheinlich. Dieses Gebirge, in dem sie unterwegs sind, ist riesengroß, aber trotzdem treffen die beiden zuuuuufällig aufeinander, nach einer Weile Hin- und Herkletterei. Zudem ist Cassia sozusagen Superwoman und kann stundenlang rennen ohne Pause und zudem auf Berge klettern wie Reinhold Messner persönlich, vollkommen ohne Übung. Hmm... Nö! War es anfangs noch so schwierig, aus den äußeren Provinzen zu fliehen, ohne gefangen zu werden, tun es Cassia und Ky unabhängig voneinander kurz hintereinander. Na klar! Und überhaupt: Wo war denn die Gesellschaft? Das System war ein Riesenbestandteil des ersten Buches, aber nun hören wir fast nichts mehr davon! Wirklich enttäuschend...

Na gut, lange Rede, kurzer Sinn: Ich hatte mir sehr viel mehr von dem Buch erhofft, was ich bekommen habe, war ein unausgegorener Mittelteil, der mich größtenteils etwas gelangweilt hat. Mit Wohlwollen, weil ich den ersten Band so mochte, und Hoffnungen auf den dritten Band hege, vergebe ich noch 3 von 5 Sternen.
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4.0 von 5 Sternen Typischer Mittelroman einer Trilogie - weniger Handlung aber viel Charakterentwicklung, 24. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Crossed (Matched, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Cassia und Ky wurden von der Society voneinander getrennt - natürlich darf und kann niemand wissen, was die beiden füreinander empfinden. Schließlich ist auch Cassia sich noch nicht ganz im Klaren, was sie von ihren Gefühlen halten soll - denn auch Xander ist ihr wichtig und ihr vorgegebener "Match".
Cassia hat beschlossen, an verschiedenen Orten Arbeit anzunehmen, um so mehr über Kys Aufenthaltsort herauszufinden. Und schließlich ergreift sie die Chance und macht sich in die Outer Provinces auf. Dort verpasst sie nur ganz knapp Ky, der die Flucht angetreten hat. Cassia hat keine Wahl, sie muss ihm in die gefährliche Hügellandschaft von "The Carving" folgen.

Ganz typisch für den zweiten Band einer Trilogie geht es in diesem um einen Übergang oder Reise. Im gesamten Buch gibt es jetzt nicht unbedingt viel Handlung - jedenfalls keine weltverändernden Enthüllungen - dafür aber jede Menge Charakterentwicklung, welche den Weg für neue Erkenntnisse und eine Menge Action im Finale bahnen.
Interessant ist vor allen Dingen die Opposition, in die Cassia und Ky geraten. Beide wollen der Society entfliehen, doch nicht auf die gleiche Weise. Cassias Wunsch ist es, die Rebellion zu finden und sich ihnen anzuschließen, wohingegen Ky der Organisation misstraut, da er auch deren weniger schöne Seiten erlebt hat.
Das Gefühl von Übergang und Bewegung ist vorherrschend in diesem Band der Trilogie. Alles ist fließend und geschieht weniger abrupt. Getragen wird die Handlung vor allem von Cassias Erkenntnis ihrer inneren Stärke und den Rückblenden und Einblicke in Kys Vergangenheit.
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5.0 von 5 Sternen Kaufen!, 30. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Crossed (Matched) (Taschenbuch)
Toller Trilogie-Auftakt! Spanned geschrieben, mit vielen interessanten Ideen (gerade in Bezug auf die besonderen Regeln jener ach so perfekten Gesellschaft) und einer Hauptfigur, in die man sich gut hineinversetzen kann.
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Crossed: 2/3 (Matched)
Crossed: 2/3 (Matched) von Ally Condie
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