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TOP 1000 REZENSENTam 18. April 2012
>>> ZUM FILM <<<
Der Name Andrew Niccol ist vermutlich nur wenigen Filmfans ein echter Begriff. Zählt man jedoch ein paar der Filme auf, an denen Niccol als Regisseur, Drehbuchautor oder Produzent beteiligt war, beginnen die Augen vieler Fans zu leuchten: Die Truman Show,Lord of War - Händler des Todes,Gattaca. Und ob es nun die Auseinandersetzung mit den Auswüchsen der modernen Medienlandschaft, den Machenschaften eines Waffenhändlers oder den Gefahren der Gentechnologie geht - stets kann der Name Andrew Niccol mit kritischen Themen in Verbindung gebracht werden.

IN TIME macht hierbei keine Ausnahme. Wie in GATTACA betrachtet Andrew Niccol, der bei IN TIME in der Dopplefunktion Regisseur / Drehbuchautor tätig war, die Folgen der Gentechnologie. Nur geht er in seinem neuesten Film einen deutlichen Schritt weiter als in der Sci-Fi-Perle aus dem Jahr 1997. Wurde in GATTACA lediglich die DNS der Menschen optimiert, um ihnen in der Gesellschaft bessere Chancen zu verschaffen, so sind die Gentechniker in IN TIME konsequenter: Die menschliche DNS wird so weit optimiert, dass das biologische Altern der Menschen mit 25 Jahren gestoppt wird. Ein Sterben auf herkömmlichem Wege ist nicht mehr möglich. Damit die Bevölkerungsanzahl jedoch nicht aus den Fugen gerät, wird den Menschen gleichzeitig eine biologische Uhr eingebaut, die konsequent Richtung Null tickt. Wird diese erreicht, endet auch das Leben. Wer länger leben möchte, muss dafür arbeiten. Geld- wurde durch Zeiteinkommen ersetzt. Wessen Zeit gegen Null tickt, weil er z.B. arbeitslos ist oder wer seine Kreditraten nicht mehr begleichen kann, hat ein Problem. In einer Szene des Films erhält der Satz "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben." daher auch eine vollkommen neue und gnadenlose Bedeutung. Kapitalismus in der denkbar konsequentesten und brutalsten Form.

Die Idee für IN TIME ist also sehr interessant und macht gerade in Zeiten, da der moderne Kapitalismus großer Kritik ausgesetzt ist, sehr neugierig. Der Film beginnt entsprechend überragend! Die düstere Vision wird in düsteren Bildern eingefangen und die Handlung entwickelt sich sehr spannend - bis zu dem Zeitpunkt, als die Geschichte um überflüssige und unpassende "Bonnie & Clyde"-Elemente angereichert wird. Dies tut weder der bis dahin gelungenen Atmosphäre noch der Glaubwürdigkeit der Handlung gut.
Erschwerend kommt hinzu, dass das Bonnie & Clyde-artige Duo Justin Timberlake/Amanda Seyfried zwar den Finger in die Wunden der Gesellschaft hält, für das gesellschaftliche Kernproblem jedoch keine echte Lösung perat hält. Und weil die Nummer für beide eigentlich deutlich zu groß ist, entschließt sich Andrew Niccol, die Handlung zu einem für meinen Geschmack zu seichten Ende zu führen. Ich persönlich hatte mir eine deutlich mutigere Storyentwicklung und auch ein düsteres Ende erhofft.

Trotzdem ist der Film durchweg spannend und die Actionszenen sind hervorragend inszeniert. Und wer GATTACA kennt, wird in den unterkühlt wirkenden Szenen in der Zeitzone "New Greenwich" zahlreiche Parallelen zwischen beiden Filmen entdecken können. Beide Male dominieren kräftige Farben, beide Male sind nur (bild)schöne, junge Menschen zu sehen. Alles scheint perfekt zu sein. Eine perfekte Umgebung für perfekte und sorgenfreie Menschen. Besonders in den angesprochenen Szenen wirkt IN TIME wie der kleine Bruder von GATTACA. Die Szenen im Ghetto sind hingegen in der Farbdarstellung reduziert. Es dominieren Braun- und Beigetöne. Dieser eher "dreckige" Look unterstützt die trostlosen Bilder gekonnt und erzeugt die dazu passende Atmosphäre.

Letztlich bleibt noch anzumerken, dass Justin Timberlake zumindest eine brauchbare Leistung abliefert. Er ist kein großer Schauspieler aber er fällt zumindest nicht negativ auf. Er füllt die Rolle des männlichen Helden sogar recht gut aus. Ich hatte Schlimmeres erwartet.

>>> ZUR BLU-RAY
BILD (gesehen auf 50 Zoll-Display)
Das Bild macht einen hervorragenden Eindruck. Die wichtigen Bildwerte wie Schärfe, Kontrast und Schwarzwert bewegen sich auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau. Erst im Vergleich zu Filmem mit echten Referenz-Bildern fällt auf, dass IN TIME an diese nicht ganz heranreicht.

TON (gehört mit 7.1-Set)
Der Ton macht - trotzdem er in deutsch "nur" im herkömmlichen DTS-Format vorliegt - eine mindestens ebenso gute Figur wie das Bild. Mit hoher Dynamik und viel Bass werden die actionreichen Szenen wiedergegeben. Die Surroundelemente sorgen für eine raumfüllende Atmosphäre. Wer jedoch einen nahezu perfekten Sound hören möchte, dem sei die englische DTS-HD Master Audio-Tonspur empfohlen

EXTRAS
Die recht kurzen Dokus sind eigentlich kaum der Rede wert, auf die BD-Live-Inhalte kann ich persönlich verzichten -> leider enttäuschend!

>>> FAZIT <<<
IN TIME hätte alle Voraussetzungen gehabt, um ein echter Knaller werden zu können. Weil jedoch die düstere Geschichte nicht durchgehend düster bleibt und sich in eine unpassende Richtung entwickelt, schrammt der Film doch deutlich an einem echten Highlight vorbei. TROTZDEM: Für einen spannenden Filmabend reicht IN TIME alle Mal aus! Film 3 Sterne / Technik 5 Sterne
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am 11. November 2015
Der eigentliche Grund, mir diese DVD anzuschaffen, war Justin Timberlake. Ich war neugierig, wie er sich denn so als Schauspieler macht. Da sind die Meinungen ja sehr unterschiedlich. Es gab viel Lob für "The Social Network", und eben auch weniger Lob, unter anderem für diesen Film, der, das las ich grade vor ein paar Tagen. in der Flop-Liste der 200 unrentabelsten Filme seit 1980 (gemessen an der Relation zwischen Produktions-und Einspielkosten) einen guten mittleren Platz hält.
Die Idee, die diesem Film zugrunde liegt, ist wirklich nicht schlecht, solange man bereit ist, die Logik auszuschalten, die sich bei sci-fi-Filmen gerne einstellt und die einen die Frage stellen lässt: könnte sowas vielleicht wirklich mal möglich sein?.
Wissenschaftlern ist es gelungen, die Menschen genetisch so zu verändern, dass sie nach ihrem 25. Lebensjahr nicht mehr altern. Das ewige Leben, das Paradies? Keineswegs. Mit dem 25. Geburtstag beginnt eine dem Individuum eingepflanzte Zeituhr zu ticken, die ständig aufgeladen werden muss, um den Tod zu verhindern. Das geschieht für den Normalbürger durch Arbeit, für die es Zeit statt Geld gibt (meist reicht es nur mal so zum Leben, das heißt hier: für einen Tag, oder ein paar Stunden), für die Reichen und Privilegierten durch Anhäufung von Zeitkapital, z.B. durch die Arbeit anderer. Statt mit Dollars bezahlt man mit Zeit, die vom persönlichen Konto abgebucht wird. Ein Kaffee z.B. kostet vier Minuten, am nächsten Tag jedoch schon fünf, denn es gibt eine ständige Inflation. Die Menschen leben in unterschiedlichen Zeitzonen, für deren Übertretung man mit Zeit zahlen muss. Auf diese Weise kommen Zeitarme und Zeitreiche kaum miteinander in Berührung. Das altbekannte Thema, demzufolge Zeit Geld ist, wird hier also drastisch und zynisch umgesetzt.
Der Anfang des Films ist durchaus düster, wie die Vorgabe es erahnen lässt, und sogar einigermaßen glaubwürdig: der arme Schlucker (Justin Timberlake) verliert seine Mutter duch eine misslungene Zeitkalkulation und will die Verantwortlichen, die Zeitmogule, zur Rechenschaft ziehen. Dies wird ihm ermöglicht durch einen Zeitreichen, der keine Lust mehr auf das Ewige Leben hat und ihm seine verbleibende Lebenszeit von hundert Jahren schenkt. Die Reise ins Land der Reichen kann somit beginnen.
Und hier ist es, wo der Film kippt.
Der Protagonist ist gezwungen, die schöne Tochter eines Superreichen zu kidnappen. Papas Tochter entwickelt schnell eine soziales Gewissen, unter anderem deshalb, weil sie sich in den Protagonisten verliebt, stellt sich gegen ihren Vater und zieht Seite an Seite mit ihrem Helden wie die Maid Marian in den Kampf gegen das zeitlos Böse und die ewige Korruption.
Um deutlich zu machen, dass hier mehr dahinter steckt als eine plötzliche Rebellion der verwöhnten Tochter gegen den Daddy, gibt es eine Standard-Szene, in der die Ehefrau des Moguls, im Cocktail-Dress und ohne jede weitere Funktion, ihrem Gatten zu verstehen gibt,er hätte mit seiner Art die ganze Familie am Atmen gehindert. Klar,
Leider tritt Papas Girl ihre neue soziale Rolle als Underdog-Braut in High Heels und extrem kurzen Röckchen an (im Laufe des Films, hatte ich den Eindruck, werden die Absätze immer höher, während der Rocksaum immer mehr in Richtung Bauchnabel rutscht), im Ghetto herrscht ständig Sonnenschein, das Ghetto selbst wird von lauter superschlanken, modellverdächtigen Damen in Extrem-Minis und Stilletos bevölkert. Hauptsache, das Haar sitzt gut, wenn man nur noch Minuten zu leben hat. gell? Die Damen sind so gewöhnt an ihre Highheels, dass sie damit sogar hundert Meter in unter zehn Sekunden sprinten können. Bemerkenswert. Leider hat sich der Film zu diesem Zeitpunkt von einer interessanten Dystopia-Erzählung in die Verfilmung eines Videospiels verwandelt (nichts gegen Videospiele). Wenn das Drehbuch nichts mehr hergibt, muss eben die Optik ran. Diese Formel geht bloß nicht auf.
Justin, übrigens, macht seine Sache nicht schlecht. Deshalb drei Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Dezember 2012
Im Jahr 2169 ist die Genforschung soweit gekommen, dass der Alterungsprozess des Menschen ab 25 Jahren gestoppt wird. Klasse, aber die Sache im Film "In Time" von Andrew Nicol hat auch einen Haken. Es wurden auch alle Währungen abgeschafft, sie wurde duch Lebenszeit ersetzt. Das bedeutet, dass der Alterungsprozess zwar nicht fortsetzt, aber dem 25jährigen Menschen bleiben nur 1 Lebenszeit, die von einer implantierten Uhr auf dem Unterarm als Countdown in Richtung Ewigkeit angezeigt wird. Wenn diese Zeit nur noch Nullen anzeigt, dann stirbt der Uhrträger. Er hat natürlich die Möglichkeit in der nach wie vor existierenden freien Wirtschaft durch Arbeit etwas Zeit dazu zu verdienen, Schenken ist erlaubt - Klauen nicht, aber das passiert häufig. Um dies Zeitdiebstähle scharf zu ahnden, gibts die "Minute Man", eine Art Geheimpolizei, die hier von dem unerbittlichen Raymond Leon (Cillian Murphy) angeführt wird.
Das Gebiet ist in Zeitzonen eingeteilt, für die Unterschichten - also die mit wenig Zeit auf ihrer Lebensuhr - bleibt das Ghetto.
Die Reichen wohnen in New Greewich, so auch der Finazmogul Philippe Weis (Vincent Kartheiser) und seine Tochter Sylvia (Amanda Seyfried).
Erzählt wird aber die Geschichte des Underdogs Will Salas (Justin Timberlake), der mit seiner Mutter (Olivia Wilde) in Arbeit stürzt, um länger leben zu können. Beide Uhren sind bald abgelaufen.
Eines Tages hilft er einem fremen Typen (Matthew Borner), der von jungen Gangstern (u.a. Alex Pettyfer) verfolgt wird. Die Gang will an die 116 Jahre anzeigende Lebensuhr des Reichen, Will kann ihm helfen und bekommt am anderen Morgen ein folgenreiches Geschenk...
Andrew Nichol war auch verantwortlich für den sehr guten Science Fiction Film "Gattaca", seine neuer Ausflug im gleichen Genre ist merklich knalliger ausgefallen.
Immerhin ist die Story originell und mündet gezielt in eine Art Bonnie & Clyde Geschichte, was den Film aufwertet. Ein paar Logiklöcher gibts natürlich, aber dafür stimmt das Tempo und der Unterhaltungswert.
Der neunmal für den Oscar nominierte Roger Deakins (Fargo, Die Ermordung des Jesse James, Jarhead oder Kundun) ist verantwortlich für die gelungene Bildsprache dieses jungen und frischen Science Fiction Streifens.
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am 21. April 2016
Die Blueray ist im angegeben Zeitraum (innerhalb von Zwei Tagen) angekommen.
Der Film ist genial gemacht. Stell dir vor die Währung mit der wir vezahlen ist Zeit. Dein Leben hängt nur von der Zeit ab die du hast. Und eigentlich könnte jeder ewig leben, wenn nicht reiche Schnösel alles für sich haben wollen.
Der Film hat ekne sehr schöne Story. Es gibt Action und romantik. Also für jeden ist was dabei!
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am 27. Januar 2015
Ich hasse zwar Justin Timberlake, aber er ist in der Rolle richtig gut. Die Grundidee des Films, Lebenszeit als Zahlungmittel, ist super und wirft einen sehr sozialkritischen Blick vor allem auf die heutige und zukünftige Zeit. Gute Aktion und großteils mörderische Spannung. Auch die Story ist gut.
Empfehlenswert
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am 13. Juni 2012
Die Menschheit wurde genetisch verändert, so dass man ab seinem 25sten Lebensjahr nicht mehr altert, aber auch nur noch ein Jahr zur Verfügung stehen hat. Die eigene Lebenszeit dient gleichzeitig als Währung, man erhält seinen Lohn in Stunden, Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren und muss für seinen Lebensunterhalt ebenfalls derartig zahlen. Will Salas bekommt dies jeden Tag aufs neue zu spüren, da er nie mehr als wenige Tage auf seiner Uhr stehen hat. So hetzt er durchs Leben, immer auf der Suche nach neuer Lebenszeit, die dann doch immer nur für's Nötigste reicht. Durch einen Zufall bekommt er eines Tages über 100 Jahre geschenkt und wird schnell als Mörder gesucht und von den Timekeepern gejagt. Will trifft auf die Tocher eines überaus reichen Zeitmoguls und bald müssen beide flüchten. Schnell wird klar, wie ungerecht das System ist und Will und Sylvia wollen dieses sprengen. Eine rasante Jagd beginnt.

Im Vorfeld habe ich sehr durchwachsene Meinungen zu diesem Film gehört. Er würde stark beginnen aber sehr schnell langweilig werden und wenig durchdacht sein. Da mich aber die Idee des Films sehr interessiert, habe ich ihm dann doch eine Chance gegeben und bereue dies nicht. Ich fand die Umsetzung der Idee gelungen, wenn es auch hier und dort Dinge gibt, die man näher durchleuchten bzw. besser durchdacht haben könnte. Zudem wird der Film in seinem Verlauf immer weniger kritisch als actionlastig. Generell ist aber die Idee des Films grandios und die schauspielerische Leistung der Protagonisten akzeptabel. "In time" stellt daher für mich schönen Popcornkino dar, welches ebenfalls die grauen Zellen zum Nachdenken anregt. Man hätte aus dieser Idee gewiss noch viel mehr herausholen, aber man hätte es auch deutlich schlechter machen können.
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am 26. Mai 2012
Überraschend gut inszenierter Sci-Fi-Thriller der etwas anderen Art.
Ab dem 25. Lebensjahr beginnt bei jedem Erdbewohner die integrierte Uhr mit 1nem Jahr plus abzulaufen. Die Zeit, die einem noch bleibt, ist die neue Weltwährung, um der Überbevölkerung Herr zu werden. Lohn wird in Zeit gezahlt und wenn die Bevölkerungszahlen wieder zu hoch sind, schlägt die "Zeitinflation" gnadenlos zu: Es gibt weniger Lohn und alles wird teurer. Die Kirche versucht über gespendete Zeit Einwohnern im Ghetto Hoffnung und Lebenszeit zu geben, doch es gibt nie genug für alle.
Will, gespielt von Justin Timberlake kommt mehr schlecht als recht über die Runden, aber es bleibt nicht unbelohnt, dass er einen Unbekannten in einer Bar rettet.
Wer den kompletten Plott vorher wissen soll, kan ndas gerne auf Wiki tun :)

Gesellschaftskritik wird natürlich groß geschrieben, während Justin Timberlake gegen das System revoltiert und in Cillian Murphy einen würdigen Gegner gefunden hat.
Das Ganze wird aber interessant und kurzweilig erzählt - u.a. mit Johnny Galecki, der mal erstaunlich älter aussieht, als in Big Bang Theory und mit Amanda Seyfried, die allerdings etwas untergeht in der harten Auseinandersetzung zwischen Timberlake und Murphy.

Gut erzählte und interessante Idee, die sich mehr oder weniger ernsthaft mit der Problematik der Überbevölkerung auseinandersetzt.
Wer etwas düstere Sci-Fis in Richtung "Children of Men" oder "Repo Men" mag, kann sich diesen Film ruhig mit in die Sammlung aufnehmen.
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TOP 500 REZENSENTam 22. Oktober 2013
Dieser Film enthält überraschend viele neue Ideen gemischt mit einem angenehmen Teil von schon bekannten SiFi Elementen.

Die Menschheit hört mit dem 20.ten Lebensjahr auf zu altern und müsste normalerweise nicht mehr sterben. Da hierdurch jedoch zu viele Menschen die Welt bevölkern würden ist das neue Zahlungsmittel Lebenszeit. Läuft diese ab, stirbt man. Das Grundgerüst des Films ist an und für sich etwas neues und auf jeden Fall sehenswert. Da auch in einer Welt in der Lebenszeit ein Zahlungsmittel ist reiche und arme Menschen existieren leben diese in sogenannten Distrikten.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da der Film noch sehenswert sein sollte. Es handelt sich hier meiner Meinung nach um einen sehr gelungenen Aktion Film der seinesgleichen noch länger suchen wird. Die Ausarbeitung, sowie die Logik der dieser Film folgt ist sehr einfach nachvollziehbar und somit auch auf heutige Verhältnisse übertragbar. Im Grunde zeigt dieser Film sehr deutlich das es wenigen Menschen in einer Gesellschaft richtig gut gehen kann, wenn viele anderen Menschen dafür ausgebeutet werden. Die SiFi Komponente des Films ist sehr geschickt gewählt, da sie nicht nicth übermäßig lange in der Zukunft spielt.

Mir persönlich gefällt dieser Film auserordentlich gut und ich würde ihn allen SiFi Fans ans Herz legen. Für Aktionfilm Liebhaber ist dieser Film ebenfalls geeignet, da er sowohl von den Effekten als auch von der Gesamtaufmachung sehr gut gemacht ist.
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am 26. August 2013
Den Inhalt des Filmes setze ich mal als bekannt voraus, wird auch in etlichen Rezensionen schon gut abgehandelt.

Mir gefällt zwar die grundsätzliche Idee, die Gesellschaft von Geld auf Zeit als Währung umzustellen. Auch die dadurch vom Drehbuchautor antizipierten Probleme finde ich realistisch und glaubwürdig.

Jedoch sind manche Dinge schon arg an den Haaren herbeizogen und/oder nicht mit Argumenten unterlegt. Warum z.B. wird Zeit in einem Gerät gespeichert, daß äußerlich nicht mehr als eine Konservendose mit Digitalanzeige zu sein scheint? Was tut dieses Speichergerät - außer eine Zahl anzeigen, die man höchstwahrscheinlich manipulieren kann? Wie wird generell verhindert, daß sich jemand Zeit auflädt soviel er will, sind doch nur Zahlen wie auf einem Konto? Bankserver sind 3fach gesichert, aber doch wohl kaum so ein externes Gerät das nichts kann außer eine Zahl anzeigen - oder bin ich zu naiv?

Dann gibt es doch eine Szene die in diese Richtung geht, allerdings ohne eine konkrete Antwort zu geben. Die Zeitwächter erkennen sofort, wenn ein armer Schlucker (viel) mehr Zeit hat, als er eigentlich haben dürfte - und nehmen ihm diese weg, selbst wenn er die Zeit rechtmäßig erworben oder geschenkt bekommen hat. Denn es darf nicht sein, was nicht sein soll - oder so ähnlich.

Abgesehen von diesen Ungereihmtheiten und dem etwas zu offenen Ende gefällt mir der Film gut - 4 Sterne.
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am 16. Mai 2016
Ich liebe diesen Film. Die Währung ist Zeit- was für eine geniale Idee- und Timberlake ein moderner Robin Hood. Bietet Stoff für viele philosophische Diskussionen wie zum Beispiel die 'Unsterblichkeit'.
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