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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen95
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am 5. Dezember 2011
Und noch ein männlicher Rezensent für ein angebliches Frauenbuch... Ich habe mir das Buch allerdings bewusst gekauft, nachdem mich das Titelbild neugierig auf den Klappentext machte. - Die Handlung wird zwar aus Sicht einer Frau erzählt, könnte allerdings (mit Ausnahme der Schwangerschfts-Szenen) auch einem Mann passiert sein. Es hat von allem etwas: eine Liebesgeschichte mit verzwickten Situationen und unerwarteten Wendungen, eine Familiengeschichte, Zeitgeschichte Irlands, wahre und falsche Freundschaft, Wirtschafts- und andere Kriminalität, starke Emotionen (ohne schmalzig zu sein), und vor allem immer wieder Überraschungen. Man meint nach einem guten Viertel zu wissen, worauf es hinausläuft, aber am Ende wird alles ganz anders!
Das Buch ist äußerst kurzweilig, ich wollte es am liebsten am Stück durchlesen. Ich wurde hervorragend unterhalten, war aber auch mehrfach sehr gerührt. Ich kann das Buch allgemein sehr empfehlen, aber vor allem all jenen, die auch einen gewissen Bezug zu irischer Landschaft und/oder Kultur haben.
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Ally ist eine erfolgreiche Anwältin, die sich mit ihrem Mann Benjamin in London ein glückliches Leben aufgebaut hat. Als Kind haben ihre Eltern sie von Irland nach England geschickt und im Laufe der Jahre hat Ally ihre Wurzeln vergessen. Seit dem ist auch das Verhältnis zu ihrer Mutter getrübt. Als diese nach einem Herzinfarkt im Koma liegt, kehrt sie nach Irland zurück. Im Haus ihrer Mutter findet sie einen Stapel Briefe, die Allys bisheriges Leben aus den Angeln heben. Hatte ihre Mutter ein Geheimnis? Ally ist gezwungen, ihr eigenes Leben und ihr Verhalten zu überdenken.

Vor der rauen irischen Kulisse erzählt die studierte Theaterwissenschaftlerin Liz Balfour eine packende Geschichte über Liebe und Vertrauen. Mit Ally hat sie eine Hauptfigur erschaffen, die im ersten Moment alles andere als sympathisch wirkt und noch immer darunter leidet, das ihre Eltern sie als Kind haben einfach nach England gehen lassen, wo sie bei ihrer Tante gelebt hat. Erst nach und nach offenbaren sich auch für den Leser die Hintergründe. Nebenbei hat die Autorin auch zwei weitere Geschichten eingebettet, in denen Ally die zentrale Rolle spielt. Da ist die scheinbar glückliche Ehe mit Benjamin, die im Verlauf der Geschichte von Ally hinterfragt wird und da ist Kate, ihre beste Freundin, die sich mit einem bösen verdacht herumschlagen muss.

Aus all diesen Faktoren hat Liz Balfour eine Geschichte gebaut, die den Leser von der ersten Seite an gefangen nimmt. Der flüssige Erzählstil trägt maßgeblich dazu bei, das man das Buch eher schwer aus der Hand legen kann. Die geschickt platzierten Briefe steigern den Spannungsbogen. Wie leicht man hinter das Geheimnis von Allys Mutter kommt, muss jeder Leser für sich entscheiden. Selbst wenn es dem Leser klar wird, verliert der Roman aber nicht an Spannung.

ICH SCHREIB DIR SIEBEN JAHRE erzählt eine packende Geschichte, die weibliche und männliche Leser überzeugt. Die Story ist sicher nicht die hohe Kunst der Literatur, aber in sich vollkommen geschlossen und durchaus nachvollziehbar. Die glaubhaften Figuren tragen dazu bei, das man sich als Leser mit der Geschichte identifiziert. Die Kulisse Irlands wird dabei nicht so plakativ eingesetzt, wie man vielleicht befürchtet, sondern integriert sich als Teil der Handlung. Insgesamt ein überaus kurzweiliger und spannender Roman, der bis zum Ende fesselt.
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am 23. November 2011
Wer hätte das gedacht: ich sitz bei meiner Mutter fest, les eines ihrer seltsam aussehenden Bücher - und bin begeistert. Ein richtiger Schmöker, mit allem, was dazu gehört: eine ursprüngliche Landschaft, eine Frau zwischen zwei Männern, eine bewegende Familiengeschichte - nur wirkt nichts davon wie Stangenware, alles ist spannend und neu und intelligent erzählt. In diesem Buch spürt man die erzählerische Kraft der Autorin. Ich hatte es jedenfalls an zwei Nachmittagen durch, sehr zum Amüsement meiner Mutter.
11 Kommentar120 von 128 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 24. Dezember 2011
Ally hatte nie sonderlich engen Kontakt zu ihrer Mutter Deirdre, wuchs bei deren Schwester auf und kann nicht gerade davon reden, eine besonders enge Bindung zu ihr gehabt zu haben. Doch als sie Deirdre eines Tages besucht, weil sie mit einem Herzanfall im Krankenhaus liegt, findet sie in ihrem Haus Briefe. Alte Briefe, die jemand an ihre Mutter schrieb.

Nicht nur diese Briefe machen sie neugierig auf die Vergangenheit ihrer Mutter, sondern auch Eoin, der Nachbar. Ein sehr gut aussehender junger Mann, der für Allys Mutter mehr zu sein scheint, als ein normaler Nachbar. Doch welche Verbindung hat er zu Deirdre?

Immer mehr Einzelheiten werden durch die Briefe und durch Gespräche mit Eoin aufgedeckt und Ally mag kaum glauben, welch großes Geheimnis ihre Mutter ihr vorenthalten hat.

Der Schreibstil dieses Buches ist sehr angenehm. Von Anfang an taucht man in die Geschichte ein, die sich 'so weglesen' lässt. Wer Familiengeschichten mag, wird diese lieben. Das einzige, das mich zwischendurch immer ein wenig 'wütend' gemacht hat, sind die Briefe. Nach fast jedem Kapitel werden diese in Kursivschrift abgebildet und man ist natürlich neugierig, denn auf diese Art und Weise bekommt ja auch der Leser mehr Einblick in das Leben von Deirdre. Doch vieles von dem, was der Briefeschreiber dort geschrieben hat, hat mich einfach wütend gemacht und ich konnte es nicht nachvollziehen. Natürlich gehört dies zum Fortgang der Geschichte, doch hätte ich mir ein wenig mehr Herzenswärme gewünscht, die man gut in die Briefe hätte hineinlegen können. So wirkten sie auf mich leider ein wenig 'gestelzt'. Eben wie Worte, die nicht mit Taten gefüllt werden.

Alles in allem hat dieses Buch mich aber gut unterhalten und der Ausflug nach Irland wird sicher nicht mein letzter gewesen sein.
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am 2. Mai 2012
"Ich schreib dir sieben Jahre" ist eines dieser kleinen Wunderwerke, die scheinbar ganz einfach daherkommen. Eine Frau zwischen zwei Männern, dunkles Geheimnis in der Vergangenheit, irische Zeitgeschichte... Alles gefasst in eine klare, plastische Sprache. Doch auf jeder Seite hat man das Gefühl: Die Frau weiß, wovon sie schreibt. Sie ist dicht an ihren Figuren, an der Landschaft, an ihrem Thema. Ein Buch, das die meisten Leser schnell lesen werden. Aber das lange nachwirkt.
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am 25. April 2014
Ich habe das Buch auch nur rein zufällig in die Hände bekommen und dann in einem Zug durchgelesen. Normalerweise finde ich Liebesromane oder andere "typische" Frauen-Unterhaltungsromane eher uninteressant, aber dieser Roman ist super: eine spannende Reise nach Irland mit guten Beschreibungen der Gesellschaft, Geschichte und der Landschaft, interessanten Figuren, überraschenden Wendungen .... eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Familie ... Ich kaufe mir jetzt "Emmas Geheimnis".
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am 21. August 2012
nach dem "mädchen auf den klippen" habe ich auch diesen südwest-irland-roman (insbesondere wegen der unterschiedlichen zeitebenen) gelesen. zudem lebe ich seit über 12 jahren in der gegend, wo die handlung dieser beiden bücher hauptsächlich angesiedelt ist. während mich das erste buch sehr schnell magisch "aufgesogen" hat, sowohl mit der handlung als auch mit dem schönen schreibtstil (englische version), war bei diesem buch der einstieg etwas zäh. manchmal kam es mir so vor, als müsste die autorin irgendwie eine mindestmenge seiten voll schreiben, bis es so richtig los geht. irgendwann kommt dann tatsächlich fahrt auf und ich konnte das buch kaum noch aus den händen legen. am ende wird dann alles ganz schnell aufgelöst und eine haupt-fragen noch nicht mal geklärt (warum hat sich die mutter nun letztenendlich für colin entschieden und nicht für martin?). alles in allem eine leicht zu lesende und originelle urlaubslektüre, die weniger die schönen landschaften beschreibt, sondern ab und zu gute einblicke in die wechselhafte und schicksalhafte geschichte der grünen insel gibt. vielleicht ist sogar eine spur zuviel dieser historisch-bemühten aufklärung mit dem roman verwoben. dafür einen punkt abzug und für die zeitweise etwas grundschulhafte und unpoetische sprache noch einen punkt abzug.
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am 17. April 2015
Das Verhältnis zwischen Ally und ihrer Mutter Deirdre ist schon lange angespannt. Viele Geheimnisse und unausgesprochene Konflikte stehen noch heute zwischen ihnen. Als die Londoner Anwältin Ally telefonisch erfährt, dass ihre Mutter im Krankenhaus liegt, zögert sie allerdings nicht. Sie möchte für Deirdre da sein, fliegt nach Irland. Durch Zufall stößt sie in ihrem Elternhaus auf Briefe längst vergangener Zeiten. Es sind Liebesbriefe, die allerdings nicht von ihrem verstorbenen Vater stammen. Allys Spürsinn ist geweckt – sie möchte die ganze Wahrheit über ihre zurückhaltende Mutter erfahren.

"Ich schreib dir sieben Jahre" ist ein Roman, der sich schnell auslesen lässt und dabei nie langweilig wird. Es passieren unheimlich viele Dinge, immer wieder bekommt die Geschichte dadurch neue Möglichkeiten. Oft sind Bücher dieser Art im Groben vorhersehbar – und das ist hier auch der Fall. Man weiß praktisch schon von Anfang an, wie es ausgehen wird, nur eben nicht wie und welche Hürden es bis zum glücklichen Ende zu überwinden gilt.

Ally ist eine recht sympathische und authentische Figur. Die Probleme, die sie mit ihrer Mutter hat, scheinen glaubwürdig. Es besteht eine Distanz zwischen ihnen, die es scheinbar unmöglich macht, sich näher zu kommen und Frieden miteinander zu schließen. Sie ist regelrecht wütend, weil ihre Mutter sich jedem Nachbarn scheinbar mehr offenbart als ihr. Kennt sie ihre Familie denn überhaupt?
Die Story ist aus Sicht von Ally geschrieben und insofern erhält man eher einen Einblick in ihre Gedankenwelt als die von Deirdre. Hier ist man dann auf die Recherche-Ergebnisse der Tochter angewiesen und lernt sie so Stück für Stück etwas besser kennen.

Die Botschaft aus der ganzen Sache kann man mit einem Zitat aus dem Buch zusammenfassen: „Die intelligentesten Menschen begehen die größten Fehler, weil sie zu lange über das Für und Wider einer Entscheidung nachdenken, statt auf ihr Gefühl zu hören. Auf ihr Herz.“ (S. 329) Das wird zwar im Zusammenhang mit Deirdre gesagt, trifft letztlich aber auch auf die Anwältin Ally zu. Sie hätte ihrem Leben schon vor langer Zeit eine entscheidende Wende geben können, hätte sie nur richtig in sich hineingehört. Aber so einfach wie es klingt ist das eben manchmal auch nicht. Und dann muss es halt ausreichend sein, eine zweite Chance zu nutzen.

Insgesamt hat mich "Ich schreib dir sieben Jahre" gut unterhalten. Man erfährt zunächst, an was es zwischen Ally und ihrer Mam immer wieder scheitert, ehe man mit Ally auf eine andere Art der Spurensuche geht und immer wieder Briefe eines Unbekannten liest, der Deirdre offenbar sehr geliebt hat. Ein ziemlich spannendes Puzzle, das schließlich die ganze Geschichte aufdeckt. Schön und leicht geschrieben, teils mit geschichtlichem Hintergrund zu Irland und einer großen Portion Liebe, die zwar nicht in allen Fällen richtig verstanden wird, aber doch immer da ist.

Ich möchte 3,5/5 Punkte vergeben. Es ist keine riesengroße Lektüre, nichts nie Dagewesenes und auch ziemlich vorhersehbar. Dennoch schön geschrieben und mit immer neuen Entwicklungen befeuert. Gut!
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am 31. August 2014
Dies ist der Debütroman der studierten Theaterwissenschaftlerin Liz Balfour.
Mich hat der Klappentext neugierig gemacht, weil er nicht nach einer gewöhnlichen Liebesgeschichte klang
sondern eher nach einer geheimnisvollen Familiengeschichte.
Ich wurde nicht enttäuscht, denn die Geschichte hat mich gleich in ihren Bann gezogen.
Die Hauptprotagonistin Ally musste ich zuerst ein bisschen kennenlernen, um sie einschätzen zu können,
denn der erste Eindruck täuscht.
Anfangs kamen mir ihre Empfindungen und ihr Verhalten ihrer Mutter gegenüber doch etwas merkwürdig vor.
Nach und nach erfährt der Leser doch mehr über die Hintergründe, die vieles erklären.
Allerdings bleibt das „kühle“ ja fast ablehnend wirkende Verhalten der Mutter lange undurchsichtig.
Recht unsympathisch war mir allerdings Allys Ehemann Benjamin, der auf mich den Eindruck machte,
dass ihm Karriere und Erfolg wichtiger sind, als seine Frau, seine Ehe und Freundschaft.

Die Geschichte wirdaus Allys Sicht erzählt, die immer wieder Rückblicke in ihre Kindheit und Jugend gibt
und damit langsam erklärt, wie es zu dem angespannten Verhältnis zu ihrer Mutter kam.

Die geheimnisvollen Briefe an Allys Mutter Deirdre, die auch immer wieder Informationen zur Vergangenheit preisgeben,
sind geschickt zwischen den einzelnen Kapiteln platziert.
Diese Briefe sind einfach wunderbar und gefühlvoll formuliert und haben mich sehr berührt.

Ein Zitat: „Ich wache morgens auf und sehne mich nach dir. Ich quäle mich durch den Tag und sehne mich nach dir.
Ich warte auf die Nacht, in der ich endlich von dir träumen kann.“ (Seite 163)

Aber in der Geschichte geht es nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen Deirdre und dem mysteriösen Briefeschreiber.
Ally hinterfragt, ausgelöst durch die aktuellen Ereignisse, ihr Leben und ihre Ehe und versucht dem Geheimnis
ihrer Mutter auf die Spur zu kommen.
Dann gibt es noch Allys beste Freundin Kate, die mit größeren Problemen zu kämpfen hat und
die Unterstützung ihrer Freundin braucht.
All das sorgt für Spannung und beste Unterhaltung, da sich die Puzzleteile erst nach und nach zusammensetzen.

Die Autorin erzählt die Geschichte nicht nur vor der schönen Kulisse Irlands sondern
verarbeitet auch die Zeitgeschichte, Kultur und Lebensart des Landes sehr authentisch.
Mit ihrem lockeren aber mitreißenden Schreibstil hat die Autorin mich begeistert und mitgenommen nach Irland.
Die tolle Mischung aus verschiedenen Themen, glaubhaften und gut gezeichneten Figuren,
hat in mir die unterschiedlichsten Emotionen ausgelöst und mich durchgängig an das Buch gefesselt.
Ein gelungener Debütroman der Lust auf weitere Bücher von Liz Balfour macht!

Fazit: 5 von 5 Sternen

© fanti2412.blogspot.de
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am 13. Mai 2013
Die Londoner Anwältin Ally kehrt in ihre Heimat Irland zurück, nachdem ihre Mutter Deirdre nach einem Herzanfall ins Koma gefallen ist. Im Cottage ihrer Mutter sucht Ally nach Erklärungen für ihr schwieriges Verhältnis zu Deirdre und auf Antworten zum frühen Tod ihres Vaters – und stößt dabei auf Liebesbriefe, die ein Unbekannter vor Jahrzehnten an ihre Mutter geschrieben hat. Aufgewühlt durch die geheimen Briefe beginnt Ally, sich wieder ihrer Mutter anzunähern und auch ihr eigenes Leben zu hinterfragen.

Eine zerrüttete Mutter-Tochter-Beziehung und Familiengeheimnisse (vergraben unter dem beharrlichen Schweigen der Mutter) bilden den Ausgangspunkt dieser Geschichte. Wäre es doch nur dabei geblieben. So kommen im Laufe der rund 400 Seiten u. a. noch eine dramatische Pferde-Rettung, Ehebruch, Wirtschaftsbetrug, Fehlgeburten und Brandstiftung hinzu. Daneben entsprechen auch die Charaktere eher den Darstellungen, wie man sie in Groschenromanen vermutet: die perfekte Anwältin auf der Suche nach sich selbst, der romantische Liebhaber, der schwülstige Briefe schreibt, die eifersüchtige Nebenbuhlerin... Um den Ganzen doch zumindest noch einen etwas intellektuellen Touch zu geben, wird in den geheimnisvollen Briefen an Deirdre auf den Nordirland-Konflikt angespielt, um so quasi den Eindruck bedeutender zeitgeschichtlicher Dokumente zu erwecken. Mit der Entwicklung der Erzählung hat dies wenig zu tun, aber immerhin gibt es ein kleines Irland-Lexikon im Anhang des Buches.

Fazit: Ein Schicksalsschlag jagt den nächsten, bis sich den Lesern der Kopf dreht. Aber so wird es wenigstens nicht langweilig … und genau dafür gibt es auch die zwei Sterne.
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