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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes Deko-Stück mit gutem Klang
Daß sich Sony in Sachen ??? mal etwas mehr ins Merchandising stürzt und neben der Picture-LP hoffentlich noch einen anderen Gegenstand in Sachen Wecker-Tournee bringen würde, war zwar wünschenswert, aber daß es so kommen würde, hat mich dann doch freudig überrascht. Als Fan habe ich mir natürlich sofort die Picture-LP bestellt,...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2009 von L. Tetens

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Optik - für Sammler - Sound schlecht
Für "Die drei ???"-Sammler sicher nett,
zum Anhören eher unterste Qualität.
Keine Kratzer, aber der Sound ist auf Seite A untermalt von unaufhörlichem Knartzen und Knacken.
Seite B hingehen ist etwas besser bei meiner.
Bei dem Preis ist wohl nichts besseres zu erwarten.
Ich bin dennoch etwas entäuscht.
Vor 18 Monaten von Elyria veröffentlicht


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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes Deko-Stück mit gutem Klang, 2. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Drei ??? [Vinyl LP] (Vinyl)
Daß sich Sony in Sachen ??? mal etwas mehr ins Merchandising stürzt und neben der Picture-LP hoffentlich noch einen anderen Gegenstand in Sachen Wecker-Tournee bringen würde, war zwar wünschenswert, aber daß es so kommen würde, hat mich dann doch freudig überrascht. Als Fan habe ich mir natürlich sofort die Picture-LP bestellt, die auch pünktlich zum Erscheinen am 02.10.09 geliefert wurde.
Optik:
Sie ist einfach nur hübsch! Der gewählte Ausschnitt aus Aiga Rasch genialem Cover wurde so gewählt, daß auch noch minimal etwas vom rötlichen Hintergrund und dem Schalter, sowie dem Sockel des Weckers zu erahnen ist. Mancher Fan hätte sich wahrscheinlich das reine Ziffernblatt oder den kompletten Wecker als Aufdruck gewünscht, aber die getroffene Wahl ist mE ein guter Kompromiss.
Klang:
Im Vergleich zu den damals hergestellten Picture-LPs ist der Klang dieser Platte sehr schön klar - super.
Intro/Hintergrundmusik:
Hierbei handelt es sich leider nicht um das "Original" mit der wunderbaren Musik von Carsten Bohn, sondern um die neuere Version. (Allerdings nicht nochmals auf die neue Musik ab Feuermond umgestellt.) Dafür bekommt man mal wieder den guten alten Hitchcock-Sprecher Peter Pasetti auf die Ohren.

Die Platte macht sich wunderbar als Deko auf dem Plattenspieler. Alternativ kann man natürlich ein Uhrwerk von hinten durchstecken und hat somit eine hübsche Wanduhr in passendem Design.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo im Raume schreit der Wecker - Ein Meisterwerk!, 29. Mai 2012
Es beginnt mit einem furchtbaren Schrei, markerschütternd und schrill, sich langsam ins Unerträgliche steigernd.
Vergesst den Schrei aus dem grünen Geist. Jetzt schreit ein Wecker. Kein Scherz!
Justus hat diese verwahrloste Uhr in einer Ladung Schrott auf dem Gelände seines Onkels gefunden. Zusammen mit Peter und Bob versucht er nun herauszufinden, warum der Wecker schreien kann und wer das Gerät präpariert hat. Nach einigen Nachforschungen und mysteriösen Ereignissen stoßen sie auf den Haushalt eines verschwundenen Schauspielers, in dem rätselhafte Dinge passieren.
Der junge Harry Smith, der ebenfalls in diesem Haus wohnt und dessen Vater unschuldig im Gefängnis sitzt, bittet die drei ??? um Hilfe. Sie sollen Beweise dafür finden, dass Mr. Smith kein Bilderdieb ist. Justus, Peter und Bob wollen gern helfen, nur haben sie keinen Anhaltspunkt und widmen sich wieder dem Wecker, da sie ahnen dass der Bilderdiebstahl und der Wecker irgendwie in einem Zusammenhang stehen.
Auf dem Weg zur Lösung der Aufgabe haben sie einige wirklich harte Rätsel zu knacken. Daneben tut sich ein Abgrund hinter der Fassade des angesprochenen Schauspielers auf und finstere Gestalten sowie ein alter Bekannter tummeln sich gefährlich nah im Umfeld unserer drei Freunde.
Am Ende einer Odyssee landen alle Beteiligten im 'Raume, wo die Zeit raunt' und stoßen auf ein gut gehütetes und hoch brisantes Geheimnis, dass sich ihnen unter lautem Krach offenbart.

Als erstes sollte man den Wecker auf dem Cover betrachten.
Er wirkt so lebendig und düster, bereitet jedoch nur bruchstückhaft auf das vor, was alles in der Folge passiert. Trotzdem ist es das unangefochtene Meisterwerk unter den drei ???-Covern. Superb gezeichnet!
Die Musik in der Urfassung wird meisterlich eingesetzt und unterstreicht so perfekt wie in keiner Folge zuvor und jemals danach die Szenen und Emotionen. Leider bekommt man auf der Neufassung eine musikalische Untermalung zu hören, die der alten von Carsten Bohn zu keinem Zeitpunkt das Wasser reichen kann.

Schade, dass auf der Kassette/CD nicht die gesamte Komplexität des Buches umgesetzt wurde. Einige tolle Details bleiben im Hintergrund oder wurden gar nicht dargestellt. Aber auch diese abgespeckte Version hat es unglaublich in sich.
Herrlich sind vor allem die vielen Rätsel auf dem Weg zum Ziel,' Mitknobeln erlaubt, und die vielen Personen, die eine nach der anderen auftauchen und von denen man nie weiß, ob sie unseren drei Helden wohlgesonnen sind oder selbst ein Interesse an der Lösung des Geheimnisses haben.
Vorsicht, die Gefahr lauert an jeder Ecke!
Auch hier bleibt mir nur zu sagen, dass man die Kassette/CD hören muss und zwar immer und immer wieder. Der seltsame Wecker ist meine definitive Lieblingsfolge und wird wie ein guter Wein immer und immer besser.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Krimi-Produktion, 29. Juni 2003
Die Drei Fragezeichen entdecken auf dem Schrottplatz der Firma Titus Jonas einen Wecker, der eine schmerzhaft schrille Menschenstimme erzeugt. Als sie einen Uhrmacher befragen, kommen sie einer Reihe von "Spezialweckern" auf die Spur, die der Schlüssel zu einem raffinierten Rätsel sind... - Ich habe schon viele ???-Krimis "miterlebt", aber dieser gehört meines Erachtens zu den gelungendsten. Auch, weil es ein sehr originelles Thema ist. Sehr empfehlenswert!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... einer der besten Folgen der drei Fragezeichen ..., 13. Mai 2010
Wie oft habe ich mir in meiner Kindheit das Cover dieser Folge angeschaut. Ein absolut cooles Cover, dass für mich jedoch eine Frage aufwirft: Wie groß ist dieser Wecker eigentlich, wenn man denselben mit dem winzigen Stecker vergleicht? Naja egal.

Noch viel erstaunlicher und auch etwas angsteinflößend waren die Schreie, die der Wecker von sich gibt (Heikedine Körting, die Verursacherin dieses Geräusches hat jedenfalls alles gegeben. Was für ein Spass müssen die damals im Tonstudio gehabt haben...).

Aber das alles nur am Rande, da es sich (meiner Meinung nach) um eines der absolut besten Folgen der drei Freunde aus Rocky Beach handelt.

Vielleicht zu Anfang nicht sonderlich spektakulär. Justus hat eben diesen Wecker im Trödel von Onkel Titus Jonas gefunden. Na und? Das fragen sich auch die übrigen Fragezeichen.

Jedoch führt genau dieser Wecker Justus, Bob & Peter auf eine lohnenswerte Fährte. Es geht um einen Jungen, dessen Vater angeblich unschuldig im Gefängnis sitzt. Rätselhafte Sprüche bzw. Reime gilt es zu entschlüsseln, die nicht nur für die drei Detektive eine wahrliche Kopfnuss darstellen, sondern auch für den Hörer eine wahre Freude sind.

Der gesamte Charme der frühen Folgen kommt gerade in dieser Folge zum Ausdruck. Ein Muss für alle Freunde dieser tollen Serie.

Volle Punktzahl und Kaufempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein schöner Rätsel-Klassiker, 8. August 2011
Rezension bezieht sich auf: 012/und der seltsame Wecker (MP3-Download)
Folge 12 der drei Detektiv gehört zu den Rätsel-Klassikern, obgleich sie nicht ganz die Höhe der "gefährlichen Erbschaft" erreicht:

Die Rätsel hier werden zunächst ganz schlüssig aufgeklärt, dann werden sie plötzlich nur mehr vorgelesen und der Sprecher verkündet kurz danach einfach, dass die Aufklärung immer schwieriger wurde, letztlich konnte man aber alle Rätsel lösen. Hm... das finde ich ein wenig enttäuschend.
Ungeklärt bleibt weiters, wie die Zahlenreihe, die Mr. Jenkins am Schluss verschluckt, in das ganze Bild hineinpasst. Wozu war dieser Handlungsstrang gut? Dieser Umstand ist mir nicht ganz nachvollziehbar.

Dennoch ist diese Episode hörenswert, wohnt ihr doch genau die Kreativität inne, die dem Hörspiellabel EUROPA nach der Folge 40 der Drei Fragezeichen fast gänzlich abhanden gekommen ist - sieht man von ein paar wenigen Ausnahmen ab, die sich allerdings auf einer Hand zusammenzählen lassen. Es muss aber auch gesagt werden, dass es sicher keine leichte Aufgabe war, das Detektivtrio in die "Neuzeit" zu katapultieren. Gibt es in den ersten Folgen (den sogenannten Klassikern) noch verdächtige Auffälligkeiten wie fehlende Telefonkabel an einem Haus, Beschattungen mit dem Walkie-Talkie sowie Verfolgungsjagden mit dem Fahrrad, musste man schließlich den Bogen so weit (über)spannen, dass sich die drei ??? mit Hexen-Handys und Vampiren im Internet herumschlagen. Zu diesen Faktoren gesellte sich noch der Umstand hinzu, dass kultige Stimmen wie etwa die des Erzählers Alfred Hitchcock (in Wahrheit Peter Pasetti) nicht mehr zur Verfügung standen und schlichtweg ersetzt wurden (was auch den Stil der Reihe verändert hat). Dass diese Neubesetzungen die Größe und den Kultstatus ihrer Vorgänger nie erreichen werden, war von Anfang an klar. So wirkt auch ein Inspektor Cotter nach einem Hauptkomissar Reynolds eher fehl besetzt, auch wenn der Sprecher sicherlich bemüht ist seiner Rolle Leben einzuhauchen.

"Der seltsame Wecker" ist ein gute Episode mit einem nicht gleich durchschaubaren Fall des Detektivtrios. Dass in diesem Jugendhörspiel ein paar Logiklücken vorkommen, darf man ihm nich zu streng vorwerfen. 4 Sterne für diesen amüsanten Hörgenuss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten und skurrilsten Folgen, 21. Oktober 2002
Von 
FG "fg" (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Als Justus Jonas auf dem Schrottplatz einen Wecker findet, der statt zu klingeln oder zu schrillen schreit, beginnt einer der skurrilsten Fälle der ???. Natürlich gibt der Wecker einen Hinweis auf die wertvolle Beute eines Kunstraubes, und natürlich interessieren sich sinistere Gestalten dafür, darunter auch ein Erzgegenspieler der ???, ein französischer Kunstdieb namens Hugenay. (selbiger tauchte übrigens schon in Folge 1: Der Super-Papagei auf und wird später in Folge 73: Poltergeist zurückkehren).
Jede Menge geradezu abenteuerlicher Rätsel, eine Sammlung schreiender Uhren, die Geschichte eines Kunsträubers, ein Gentleman-Dieb und das überraschende Ende machen den „Seltsamen Wecker" zu einer der spannendsten und originellsten Folgen. Lässt sich getrost auch mehrmals hören.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas zu überraschend, 28. Juni 2003
Der seltsame Wecker, eine typische drei ??? Geschichte, in der die Dedektive völlig im dunklen tappen. Dann die plötzliche Wendung des Falles: Hugenay, der französische alte Bekannte mischt mit und der Fall schwenkt etwas vom Titel ab. Die Lösung ist wie immer überraschend, doch diesmal zu überraschend.
Dass ein Charakter mehrmals vorkommt in einer Serie ist sehr gut, weil dann die Spannnung aufgebauut wird, denn die Leute haben immer bestimmte Absichten...
Trotzdem ist es eine sehr logisch und spannende Geschichte, in der der Hauptkommissar am Schluss einen Wutanfall bekommt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufgeweckt, 15. Dezember 2011
_Zur Story_

Ein dubioser Wecker, aus einer Kiste mit anderem Trödelkram stammend, erweckt Justus Interesse. Dieser lässt als Weckton nämlich nicht etwa ein Klingeln, Rasseln oder gar Beethovens Neunte sondern einen grausigen Schrei erschallen. Dazu noch ein Brief mit einem sehr seltsamen Rätsel, in welchem ein gewisser Rex aufgefordert wird, sich auf die Suche nach irgendetwas zu begeben. Ein gefundenes Fressen für die Jugend-Detektei "Die drei ???", denn wer lässt sich so etwas Schräges bloß einfallen? OK, wir befinden uns schließlich in Kalifornien und gar nicht so weit weg von Los Angeles sprich: Hollywood - und ein Teil der Lösung hat entfernt sogar mit dem Umfeld der amerikanischen Traumfabrik zu tun. Doch zunächst gilt es herauszufinden, wer so ein verrücktes Teil baut.

Es gelingt tatsächlich den Uhrmacher des vermeintlich seltenen Stücks zu ermitteln und einen Namen zu bekommen: Clock. Dabei stellt sich heraus, dass dieser Kunde mit dem zum offensichtlichen Uhren-Tick passenden Namen, nicht nur diese eine Sonderanfertigung bei ihm in Auftrag gab. Die Spur führt weiter zu Alfred Hitchcock, Mentor und Förderer der Jungs, der zu berichten weiß, dass er sowohl den Schrei als auch Bert Clock sehr wohl kenne, der ist früher einmal ein gefragter Mann beim Hörfunk gewesen wo er als Spezialist fürs Schreien, zur Untermalung von Hörspielen, tätig war. Er hat sich schon vor geraumer Zeit aus dem Business zurückgezogen, doch eine Adresse hat der Altmeister immerhin zu bieten.

Dort kennt man allerdings niemanden diesen Namens. Lediglich die Haushälterin Smith und ihr Sohn Harry bewohnen das Haus, das einem Mr Hadley gehört. Dieser ist jedoch schon vor längerem Hals über Kopf nach Südamerika abgezischt - wo er kürzlich verstarb. Die Fakten sprechen eindeutig dafür, dass es es sich dabei in der Tat um Bert Clock handelte. Kurz nach seiner Flucht wurde seinerzeit eine Razzia im Haus veranstaltet und dabei Harrys Vater - bis dato ein braver, unbescholtener Versicherungsvertreter - verhaftet. Nach einem Indizienprozess kam er für einen Kunstdiebstahl hinter Gitter, den er stets beteuerte nicht begangen zu haben. Die drei Fragezeichen müssen gut kombinieren, um das Geheimnis des seltsamen Weckers zu lüften, die restliche Beute aufzuspüren und somit einen Unschuldigen zu rehabilitieren.

_Eindrücke_
Der markante Schrei des Weckers gleich zur Eröffnung dieses 1980 erschienenen Hörspiels gehört sicher zu den nennenswertesten Stil-Ikonen in der gesamten Reihe. Beigesteuert hat ihn die bis heute noch für die "Die drei ???" verantwortliche Regisseurin Heikedine Körting. Die Buchvorlage stammt noch vom Erfinder der "Three Investigators" (so der Originaltitel der Serie aus den Sechzigern) selbst: Robert Arthur. Dessen in den Büchern so unverkennbare Handschrift wird in der Audio-Fassung leider ein wenig verwässert. Schuld daran ist maßgeblich die Technik. Damals war die Laufzeit auf LP/MC auf rund 45 Minuten begrenzt, was zwangsläufig immer teils erhebliche Kürzungen nach sich zog. SciFi-Autor (u.a. "Perry Rhodan", "Commander Perkins") und EUROPA-Drehbuchschreiber H.G. Francis hat dennoch eine spannende Kultfolge daraus gezaubert.

Pace und Handlungsverlauf weichen vom Original ab und verleihen dem Hörspiel ein anderes Flair, als dem Buch. Dass so manches heute generell vielleicht anders laufen würde, dürfte niemanden wirklich stören und gehört zum nostalgischen Charme der erfolgreichen Jugendkrimireihe. Trotzdem funktioniert die Story mit den alten Patentrezepten, sprich: durch ein Rätsel angestoßene Schnitzeljagd, der Serie nicht nur gut, sie kommt auch trotz aller nötigen Kürzungen ohne Logikpatzer daher. Dass zudem eine Menge Interaktion zwischen den Figuren zu erwarten steht, wird bereits aus der recht umfangreichen Sprecherliste (Mal wieder eine Gastrolle: Volker Brandt - die deutsche Stimme von Michael Douglas) ersichtlich. Die Leistungen der üblichen Verdächtigen - der Stimmbruch von Justus, Peter und Bob rückt übrigens merklich näher - sind wie immer tadellos und auch die Geräuschkulisse kann sich durchaus hören lassen.

_Fazit_
Ein Gradlinig erzähltes und sauber produziertes Hörspiel aus den Anfangstagen der Serie, welches sich keine wirklich ankreidbaren Schwächen leistet. Die Story mag gegenüber der (noch besseren, weil ausgeklügelteren) Vorlage stark eingedampft worden sein, ihren Kern trifft sie aber immer noch. Somit darf sich dieser Fall, im besten Sinne ein Klassiker alter Schule, zurecht als eine der Folgen mit erhöhtem Kultstatus schimpfen. Eine gute Wahl auch für Einsteiger, sei es als relativ puristische Version von 1980 (CD/MC/LP) oder als aufgebohrte "Live and Ticking"-Tour (DVD) von 2009. Der seltsame Wecker hat seit 30 Jahren einen festen Platz im Herzen der Fans. Verdient.

Jürgen Pern - buchwurm.info Redaktion
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste ???, 4. Februar 2004
Als einer der Anfangsfolgen ist diese einer der besten. Als ich das Buch mit so 12 las, fand ich es am spannendsten von allen. Vor allem die Rätsel, auch in der deutschen Übersetzung sehr gut, die Justus, Bob und Peter lösen sind faszinierend. Absolut spannend und sicher die beste Folge !!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein absoluter Favorit, 16. Juni 2002
Von Ein Kunde
Als Kind konte ich mich bestens gruseln, wenn der seltsame Wecker "klingelte". Heute hat diese Aufnahme nichts von ihrem Charme verloren.
Ein absolutes Muss für die Sammlung.
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