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am 14. Oktober 2008
Es ist schon recht skurril, wenn die Medien immer wieder darauf hinweisen, dass die neue Platte von Ani deshalb viel ausgereifter sei, da sie sich diesmal ganze zwei Jahre mit der Veröffentlichung Zeit gelassen habe. Dabei übersieht man gerne, dass die Gute in diesen zwei Jahren Mutter geworden ist, ein eigenes Konzert-/Eventhaus (Babeville) auf die Beine gestellt hat, einen handverlesenen Kanon ihrer Lieder erarbeitet hat, sowie ein Livealbum und eine DVD veröffentlicht. Der Output dieser Künstlerin ist unerschöpflich!
Zu Red Letter Year: Schon beim ersten Reinhören auf der Homepage, dachte ich: Was ist das denn? Pompös arrangierte Songs mit Streicher- und Bläsersätzen und unaufdringlichen Elektronikeinsprengseln. Tut das der Authentizität dieser Künstlerin einen Abbruch? Ich finde nein. Es ist mal wieder eine DiFranco Scheibe, welche man rauf und runter hören kann. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. "Educated Guess" z.B. war eher etwas für sehr gezielten Genuss, auf den man sich einlassen muss. Ein bisschen näher an den Mainstream ist Ani DiFranco wohl mit Red Letter Year gerückt, aber ohne das man das bedauern müsste. Denn wer ihr Schaffen über die Jahre verfolgt, der weiss, dass auf dieses Album sehr gut wieder ein ganz "spezielles" Folgen kann. Ani DiFranco hat sich von Anfang an und zu jeder Zeit die künstlerische Freiheit bewahrt (und sich damit beachtlich in einer männnerdominierten Musikmanagementwelt durchgesetzt), genau das machen zu könne, was sie gerade will. Das macht ihr Schaffen so einmalig intim. Damit steht sie fern aller künstlerischen Anonymität des Marktes. Was man von ihr zu hören bekommt ist immer hundertprozentig Ani und wird von keinem anderen Produzenten verpfuscht.
Für Einsteiger ein sehr zu empfehlendes Album. Insgesamt für mich ein neuer Höhepunkt ihres Schaffens (nach "Little Plastic Castle", "To the Teeth", "So much Shouting, so much Laughter" und "Knuckle Down"). 11 Brilliante Songs, sehr ausgereift arrangiert und ein Bläser-Outro, dem man die Spontaneität und die Freude im Studio anhört. Die Akustische Gitarre tritt etwas stärker in den Hintergrund als bei den Vorgängern, was ich persönlich hier und da bedauere. Aber der Intensität dieses Albums kann man sich nach mehrmaligem Hören einfach nicht entziehen. Mein persöhnlicher Favorit: "The Atom" - hier lief es mir bei der Liveauführung (in der Konzertkirche in Köln) bereits kalt den Rücken runter.
Selbstverständlich volle Punktzahl - diese muss man Ani DiFranco schon alleine aufgrund ihrer anspruchsvollen Texte und ihres aussergewöhnlichen Songwritings grundsätzlich gewähren.
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am 8. März 2010
Die Alben von Ani Difranco haben es so an sich, dass man sie nicht mal nebenbei hören und beurteilen kann. In viele ihrer Songs muss man sich reinhören und was sie produziert, ist eben nicht Main-Stream - und wohl deshalb zuweilen auch so besonders. Aber als großer Ani-Fan muss ich nun - nachdem ich das Album schon einige Monate habe und es immer mal wieder angehört habe - sagen: in dieses Album finde ich keinen Einstieg. Einiges ist mir zu nahe am Kitsch (sehr Ani-untypisch, wie ich finde), manche Songs sind schlicht nichtssagend (z.B. Good Luck, All this), andere klingen irgendwie gezwungen (z.B. Emazipated Minor). Während ich viele anderen Alben der Musikerin uneingeschänkt empfehlen könnte, würde ich von diesem abraten. Schön zu hören sind Landing Gear und Star Matter - aber zu Anis Höhepunkten zählen auch die beiden Songs sicher nicht.
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