Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto calendarGirl Prime Photos Sony Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen70
4,2 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:7,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 10. November 2011
Der in meinen Augen beste Roman von Paul Cleave. Er übertrifft hiermit noch seinen Debüt-Roman "Der siebte Tod", und das war ja wirklich ein ganz starkes Erstlingswerk. "Die Totensammler" ist eine Mischung aus Psychothriller und einem Thriller der härten Gattung, der weder langatmig ist, noch nur öde Polizeiarbeit beinhaltet.

Es ist eine gute Mischung aus alldem was ein Thriller-Fan erwartet, mit packenden- und Haare aufstellenden Elementen, und einer extra großen Portion Gewalt. Gleichzeitig ist er aber auch mit vielen spaßigen und wirklich kranken Dialogen zwischen dem Psychopathen Adrian und dem Soziopathen Cooper-, und den beiden Protagonisten Theo Tate und Schroder gespickt. Gepaart mit den kurzen, knackigen Kapiteln und der angenehmen Sprache, verleihen sie dem Roman das gewisse etwas. Paul Cleave schafft es mit dieser Mischung, dem Leser das ein oder andere Mal ein Lächeln zu entlocken, obwohl es bei der Story eigentlich nicht viel zu lächeln gibt.

Besonders die Figuren Theo und Adrian sind ihm perfekt gelungen, und so freut mich man sich immer wieder, wenn man den einen Handlungsstrang verlässt, um mit dem anderen fortzufahren. Zum einem begleitet man den "rechtschaffenden" Theo im Kampf gegen das Böse, und zum anderen Adrian, den Psychopathen, der in seiner Welt jenseits von Gut und Böse lebt. Die zwei Stränge werden mehr oder weniger von den beiden Figuren angeführt, wobei man Theo in der "Ich" Form-, und Adrian in der "dritten" Person durch die Geschichte begleitet, in der die Gewalt regiert. Eine Story, in der nicht nur irrer Serienmörder sein Unwesen treibt, wir ihr schon weiter oben lesen konntet, und die natürlich zum Ende hin zusammenläuft.

Zur Story: Theo Tate, den die aufmerksamen Leser aus allen vorangegangen Romanen kennen, inklusive seinem Ex Partner Schroder, bekleidet auch hier wieder die Rolle des "gesetzestreuen Bürgers" (mit einem zwinkerndem Auge). Leider hat der Ex-Cop nun aber auch noch seine Lizenz als Privatdetektiv verloren, weil er 4 Monate ins Gefängnis musste. Eingebrockt hat er sich den Knast, weil er betrunken einen Unfall verursachte, bei dem ein 17 jähriges Mädchen schwer verletzt wurde, die sich aber Gott sei dank wieder erholte. Nun wird sie vermisst und ihr Vater steht plötzlich vor seiner Tür und bitte ihn sie zu finden. Ein schlechtes Gewissen, der Druck den der Vater auf ihn ausübt - er hat ihm das nie verziehen - bringt ihn schließlich dazu, sich darauf einzulassen. Ein aber denkbar schlechter Zeitpunkt, denn erst heute Morgen ist er aus dem Gefängnis entlassen worden und auch Schroder, sein Ex Partner, der ihn aus dem Gefängnis abholt wartet schon mit einer Bitte auf ihn. Zu dem Zeitpunkt weiß er nicht auf was er sich einlässt, doch innerhalb kürzester Zeit gerät er selbst in das Visier von einem Sozio- und einem Psychopathen, denen nicht nach Spaß zu zumute ist.

Cleave nimmt den Leser mit auf eine Reise durch das "kaputte" Christchurch, das, wenn man die Story so liest, einem Irrenhaus gleicht. Natürlich ist auch in dieser Stadt nicht alles schlecht, und er findet immer wieder die Möglichkeit, dem Leser auch die schönen Seiten seiner Heimatstadt nahe zu bringen. Für mich als Thriller-Fan ist es ein absolutes "must read", und ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen. Freut Euch auf alte Weggefährten aus vorangegangenen Romanen Paul Cleaves, die immer wieder eine kurze Gastrolle bekleiden, und somit nie ganz in Vergessenheit geraten.
22 Kommentare|27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Dezember 2011
Zunächst sei all jenen, die Paul Cleave noch nicht kennen, geraten, vor den "Totensammlern" den Vorgänger "Die Toten schweigen nicht" zu lesen, da es sich um eine Fortsetzung handelt. Man verstünde diesen Thriller zwar auch ohne Vorkenntnisse, doch da sich beide Werke wirklich lohnen, empfehle ich, die chronologische Reihenfolge einzuhalten.
Cleaves fing mit seinem Debüt "Der siebte Tod" unglaublich stark an und hatte zwischendurch Bücher, die eher als mittelmäßig einzustufen sind.
Mit den "Totensammlern" beschert er uns mal wieder einen wahnsinnig spannenden Thriller, der den Adrenalinspiegel von Beginn an auf einem Level hält.
In Christchurch verschwinden spurlos Frauen. Der Ex-Cop Tate wird gerade aus dem Gefängnis entlassen (warum er überhaupt drin war, erfährt man in die "Toten schweigen nicht"), wird von seiner Vergangenheit eingeholt und begibt sich auf die Suche nach dem offensichtlichen Serienmörder, statt erstmal in Ruhe seine Freiheit zu genießen.
Der Leser wird ein paar Mal in die Irre geführt, weiß aber relativ schnell, wer hier der Täter ist.
Was diesen Thriller ausmacht, ist zum einen das gleichbleibende Tempo und zum anderen das ungemein detailliert beschriebene Profil des Täters, für den man trotz seiner grausamen Taten noch Mitleid empfindet.
Einige Stellen sind ziemlich hart beschrieben, was für mich als Thriller-Fan allerdings kein Problem darstellte, vielleicht aber für Zart-besaitetere gewöhnungsbedürftig ist.
Warum ich nicht auch noch den letzten Stern angeklickt habe, liegt daran, daß ich an einigen Stellen ein wenig den Überblick verloren habe und das Profiler-Team mir etwas zu schnell ins Schwarze getroffen hat.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Januar 2014
Theo Tate, ein Ex Polizist und privater Ermittler welcher gerade aus dem Knast entlassen wurde, soll ein verschwundenes Mädchen suchen. Kurz darauf verschwindet auch ein Kriminalprofessor dessen Haus kurze Zeit später in Flammen aufgeht. Tate ermittelt fieberhaft und stößt dabei auf ein unglaubliches Geheimnis, doch die Dinge sind noch viel schlimmer als sie scheinen....
Und dann ist da noch Adrian......
„Adrian will doch nur Freunde finden aber da gibt es auch Menschen die böse zu ihm waren und ihm bei seiner neuen Idee im Weg sind. Und deshalb müssen diese bösen Leute bestraft werden. Adrian hat nämlich eine ganz tolle Idee.. Er will sich eine Sammlung von ganz besonderen Menschen zulegen, auch wenn diese Menschen anfangs nicht so richtig damit einverstanden sind in einem Keller wohnen zu müssen, ist er sich ganz ganz sicher dass sie eines Tages seine richtigen Freunde werden.“
Der Autor hat hier eine unglaublich interessante, spannende und gut durchdachte Geschichte mit einem sehr humorvollen und außergewöhnlichen Schreibstil zu Papier gebracht. Er hat eine Gabe die Dinge so zu beschreiben, wie sie die Protagonisten gerade erleben. Insbesondere wurde der „nicht besonders schlaue“ Adrian so hervorragend beschrieben, dass man sich absolut in seine verwirrte Gedankenwelt einfinden kann. Außerdem schafft er es geschickt den Leser zunächst einmal in die Irre zu führen, obwohl die Dinge anders sind als sie zu Beginn erscheinen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Juni 2012
Dass Paul Cleave ein super Autor ist, steht außer Frage. Sein Schreibstil ist mitreißend, seine Beobachtungsgabe schafft es, den Leser schnell für sich einzunehmen.

Leider ist es aber so, dass all seine Romane im neuseeländischen Christchurch spielen, und genau das ist der Grund, warum "Die Totensammler" so unrealistisch ist. Nachdem es in der Stadt bereits mehrere Serienmörder gab, taucht nun ein neuer Mörder auf, der es wiederum auf einen anderen Serienmörder abgesehen hat, der eng verknüpft ist mit einer Serienmörderin, die man schon aus früheren Cleave-Büchern kennt. Als wäre das nicht genug, tauchen in diesem Buch zwei weitere Serienmörder auf - eine sehr hohe Serienmörderdichte für eine Stadt wie Christchurch, oder?

Zudem ist der Protagonist des Buches, der ehemalige Cop Tate, ebenfalls ein Mörder, denn er hat den Mann, der seine Frau und Tochter überfahren hat in den Wald gebracht, ihn dort sein eigenes Grab schaufeln lassen und ihn dann erschossen. Kurz darauf fuhr er selbst eine junge Frau an, deren Vater ihn dann in den Wald brachte um ihn dort sein eigenes Grab schaufeln zu lassen und ihn zu erschießen. Mit anderen Worten: Cleave beginnt nun leider, sich zu wiederholen, was nicht nur langweilig, sondern auch wirklich wenig glaubhaft ist. Er sollte sich vielleicht mal eine Pause nehmen und sich ein paar neue Themen für seine Bücher ausdenken - dann wird der nächste Thriller sicher wieder so brilliant wie "Der siebte Tod" und "Die Toten schlafen nicht".
11 Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juni 2016
»Intro«

Weiter geht es mit den Thrillern von Paul Cleave, dem neuseeländischen Schriftsteller vom anderen Ende der Welt. In seinem fünften Roman, der wie immer in Christchurch spielt, geht es - wie in den Vorgängerwerken ebenfalls, um einen oder mehrere Serienmörder. Wenn man Cleaves Bücher so liest und noch nicht in Neuseeland bzw. Christchurch war, könnte man meinen, diese Stadt wäre der schlimmste Sündenpfuhl überhaupt, bevölkert von unzähligen kranken Gestalten und einer Restbevölkerung, die entweder depressiv oder desinteressiert ist. Glücklicherweise ist dies aber reine Fiktion. Christchurch ist eine wunderhübsche Stadt mit sehr wenigen "schlimmen" Ecken, für mich eine der schönsten Städte der Welt. Und auch Cleave erklärt in einer seiner Danksagungen am Ende seiner Bücher, dass er seine Heimatstadt innig liebt und gerne in Christchurch lebt. Die Verunglimpfung ist lediglich ein Produkt seiner schriftstellerischen Freiheit.

»Writer«

Paul Cleave wurde 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren. Er arbeitete jahrelang in einer Pfandleihe, bevor er 1999 mit dem Schreiben begann. Sein erster Roman, der aber erst nach "Der siebte Tod" veröffentlicht wurde, hieß "Die Stunde des Todes" und erschien 2008. Bereits 2007 erschien "Der siebte Tod", darauf folgten 2009 "Die Toten schweigen nicht", 2010 "Der Tod in mir", 2011 "Die Totensammler", 2012 "Das Haus des Todes", 2013 "Opferzeit" und 2015 "Der Fünf-Minuten-Killer". Im August 2016 folgt Cleaves nächstes Werk, "Zerschnitten". Wenn Cleave nicht gerade schreibt, renoviert er Häuser. Er lebt in Christchurch.

»Wassup?«

Kaum wird der ehemalige Polizist und Privatdetektiv Theodore Tate nach vier Monaten aus dem Gefängnis entlassen, bekommt er auch schon Besuch. Allerdings von jemandem, mit dem er nicht gerechnet hat. Ausgerechnet der Vater des Mädchens, welches Tate vor einem Jahr im Alkoholrausch angefahren und schwer verletzt hat, steht vor seiner Tür. Damals wollte Donovan Green Tate umbringen, jetzt bittet er ihn um Hilfe, da seine Tochter Emma nach ihrer Schicht im Café verschwunden ist. Während Tate herauszufinden versucht, was mit Emma geschehen ist, muss sich Detective Schroder weiter mit der Suche nach der geheimnisvollen Melissa X beschäftigten, einer Serienmörderin, nach der die Polizei schon lange sucht. Und dann wäre da noch Adrian, der sich so gerne eine Sammlung zusammenstellen möchte. Eine ganz außergewöhnliche Sammlung…und dazu entführt er erstmal den Uni-Dozenten und Kriminologen Cooper Riley und bringt ihn in die verlassene Heilanstalt Grover Hills, wo sich Adrian einst sehr zu Hause gefühlt hat…Wird es Riley gelingen, seinem Entführer zu entwischen? Wo ist Melissa X? Was ist mit Emma Green passiert? Wurde sie entführt oder gar ermordet? Und vor allem: Wird Theodore Tate das alles noch rechtzeitig herausfinden?

»Let's get real«

Mit "Die Totensammler" ist Cleave glücklicherweise wieder ein ziemlich spannender und abgründiger Thriller gelungen. Hier hält Cleave sich nicht (wie z. B. in "Die Toten schweigen nicht") ewig lang mit den mentalen Befindlichkeiten seiner Protagonisten auf, sondern teilt sie relativ geradlinig in Schwarz und Weiß auf. Auf der einen Seite die bösen und kranken Killer, auf der anderen die redlich bemühten Cops, die den Grausamkeiten Einhalt gebieten wollen und dafür Schlaf und Ernährung hintanstellen. Natürlich ist das eine ziemlich stereotype Darstellung, aber bei einem Buch über einen Serienkiller will ich einfach nicht ständig mit den langatmigen Gedankenergüssen privater Ermittler oder Polizisten konfrontiert werden.

Und obwohl Cleave nicht mit Klischees spart (in der Kindheit misshandelte Außenseiter werden natürlich später zu wahnhaften Killern, in psychiatrischen Anstalten wird missbraucht und gefoltert, was das Zeug hält etc. pp.), gelingt ihm hier ein abgründiger und gleich auf mehreren Ebenen spannender Thriller. Dies wird auch durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven unterstützt. Das Geschehen wird abwechselnd von dem durchgeknallten Adrian, vom sich langsam wieder berappelnden Ex-Cop Tate und zwischendrin auch vom Entführungsopfer Riley geschildert, was dem Leser Einblick in die verschiedenen Denkwelten der Protagonisten gewährt.

Cleaves Romane haben ein paar konstant wiederkehrende Charaktere, die mal eine größere Rolle (Tate, Schroder) spielen, mal nur am Rande auftauchen. Sicher ist der Leser, der alle Romane von Cleave kennt, hier ein wenig im Vorteil, aber im Großen und Ganzen erklärt Cleave in seinen jeweiligen Büchern immer kurz, wer wer ist, so dass auch Cleave-Unerfahrene hier keine allzu großen Fragezeichen im Gesicht haben dürften. In diesem Roman nimmt Cleave allerdings etwas mehr Bezug auf eins seiner Vorgängerwerke, dessen Unkenntnis aber dennoch kein großer Nachteil ist. In "Die Toten schweigen nicht" wir die Ausgangssituation für einen Teilaspekt der Story in "Die Totensammler" gelegt. Dieser liegt in dem Unfall begründet, den Tate damals verschuldet und bei dem er die hier verschwundene Emma Green schwer verletzt hatte. Der damals ziemlich wütende Vater von Emma wollte eigentlich nie wieder etwas mit dem Mann zu tun haben, der seiner Tochter solche Schmerzen bereitet hatte, taucht nun aber doch wieder auf, um ebendiesen zu engagieren, die Verschwundene zu finden. Das ist mehr oder weniger schon alles, was man als Hintergrund wissen muss, für das Verständnis dieser Story ist dies aber nur von marginaler Bedeutung.

Cleave gelingt die Zeichnung seiner Psychopathen hier wieder erstaunlich gut, sie sind zwar total krank im Kopf, man bekommt aber wenigstens ein paar Erklärungen an die Hand, wie es dazu kommen konnte. In diesem Zusammenhang gelingt Cleave auch die ein oder andere überraschende Wendung und natürlich fehlen auch die mittlerweile cleavetypischen Ekligkeiten nicht, die sich auf Körperflüssigkeiten jeglicher Art beziehen oder Verletzungen detailliert beschreiben.

Die Handlung schreitet zügig voran, hier muss man glücklicherweise nur wenig querlesen, keine Selbstverständlichkeit bei Cleaves Romanen. Lediglich diverse Umstands- oder Örtlichkeitenbeschreibungen kann man überfliegen, ansonsten folgt man dem Geschehen interessiert. Cleave liefert verschiedene Möglichkeiten, die Story spannend zu halten: Zum einen wäre da die Suche Tates nach Emma Green und seine Entdeckungen, die ihn auf die Spur von Adrian bringen, zum anderen verfolgt man gebannt, wie Adrian sich als "Sammler" so schlägt und wie sein Opfer versucht, Adrian wahlweise zu manipulieren oder zu flüchten. Dazu noch ein wenig Fortschreibung an Theodore Tates Vita und interessante Zusatzinformationen zu Charakteren aus vorherigen Büchern, die hier am Rande Erwähnung finden (es gibt z. B. wieder ein Puzzlestück mehr zu Melissa X und deren Leben, bevor sie zur Killerin wurde und auch Edward Hunter, der Selbstjustizkiller aus "Der Tod in mir", kommt kurz vor).

»Quintessence«

"Die Totensammler" ist einer der besseren Romane von Paul Cleave. Tatsächlich gibt es an diesem spannenden, abgründigen Thriller nicht viel auszusetzen. Die Story ist recht komplex und wird durch die verschiedenen Erzählperspektiven zügig vorangetrieben. Oftmals kann man nicht wirklich vorhersehen, was als Nächstes geschehen wird, so dass der Leser stets an der kurzen Spannungsleine gehalten wird. Und trotz der Bedienung einiger Klischees und gewisser Stereotypen ist "Die Totensammler" ein dramaturgisch gelungener und cleverer Pageturner, dessen kleine Mankos nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Und irgendwie hat man - zumindest als regelmäßiger Leser von Cleaves Publikationen - die wiederkehrenden Protagonisten langsam auch ins Herz geschlossen. Oder sich zumindest an sie gewöhnt. Man kennt sich halt. Insofern hier vier von fünf Sammlerstücken, die in keine Vitrine passen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Mai 2016
Mein Blick ins Buch:

Bei diesem Thriller kann man einmal mehr von einem gelungenen Werk des Autors sprechen, der mit seiner spannenden Geschichte rund um den Privatdetectiv Theodore Tate überzeugt.

Das junge Mädchen Emma, die von Tate in dem vorigen Buch angefahren wurde, wird entführt und ein Mann namens Adrian der sich in einer psychischen Anstalt befand, tritt in das Bild des Lesers. Adrian, der einem als schwer gestörter Mann vorkommt, entführt einen Professor names Cooper Riley, weil er ihn für seine Sammlung haben möchte. Er sperrt ihn in der ehemaligen Anstalt „The Grave“ im Keller ein und opfert ihm ein Mädchen, da er glaubt, Cooper sei ein Serienmörder… Mit Adrian ist das nämlich so: Er will die Geschichten von Serienmördern hören und welche grausamen Dinge sie getan haben, da er wie einem scheint, von diesen Geschichten lebt. Cooper jedoch streitet vehement ab, dass er ein Mörder wäre, bis der Professor zu dem Schluss kommt, dass es vielleicht besser wäre seine Taktik zu ändern.

Immer mehr rückt Adrian für den Leser in ein seltsames Licht. Man erfährt das er zwei Mütter hat und in seiner Schulzeit öfter Tiere getötet hat. Danach hat er sie immer wieder ausgegraben und den Besitzern vor die Tür gelegt. So wollte er die Leute qäulen, die ihn stets mobbten.

Man erfährt von einem „Schreizimmer“, welches in „The Groove“ im Keller des Gebäudes liegen soll. Angeblich wurden dort die Patienten hingebracht, unter anderem auch Adrian, und dort gequält.

Die Frage des Lesers ist… Wer ist das Mädchen, welche Adrian opfert? Und was hat Emma mit der ganzen Geschichte zu tun?

Tate versucht sein bestes um die ganze Geschichte aufzuklären. Immerhin schuldet er Emmas Vater etwas, denn er hat seine Tochter angefahren. Manchmal kann ich mich nicht entscheiden, ob ich Tate mag oder nicht. Man hat manchmal das Gefühl, er wird selber wieder zum Täter und befindet sich immer nah an der Grenze.

In dieser Geschichte, erfährt man, wie es zu der Person Melissa X kam (Man kennt sie, wenn man die vorigen Bände gelesen hat, die immer mal mit einander verknüpft sind), denn diese steht mit dem Professor Cooper in Verbindung. Und wer sich jetzt von euch die Frage stellt, was die beiden miteinander zu tun haben… Das ist wirklich der Hammer! Aber lest selbst.. ich verrate nichts!

Am Ende stellt sich eigentlich die wichtigste Frage wenn man Adrians Ziele betrachtet… Wird er es schaffen auch Tate seiner Sammlung von Serienmördern hinzuzufügen?

Mein Fazit:

Ein tolles Buch! Sicher werden einige den Buchtipp etwas verwirrend finden. Wenn man die vorigen Bände gelesen hat, kann ich nur empfehlen unbedingt an den Büchern dran zu bleiben, weil es sich einfach lohnt. Ich war einmal mehr von dem Schreibstil begeistert. Das Buch bekommt von mir: 5/5 Sterne bei Amazon :)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. März 2012
Dieses Buch ist der absolute Hammer! Schon seit "Der siebte Tod" bin ich ein absoluter Paul Cleave Fan. Die Bücher die im Anschluss an Der siebte Tod erschienen sind, waren auch super, aber nicht mehr ganz so genial wie das Erstlingswerk. Jetzt, mit "Die Totensammler" hat Cleave wieder an den ersten Band angeknüpft und erneut ein super spannendes, teilweise grausam-geniales, Buch geschrieben. Nicht nur das es von der Spannung her wieder mit "Der siebte Tod" mithalten kann, auch die Geschichte selbst knüpft direkt an das Erstlingswerk an. Wer "Der siebte Tod" gelesen hat, wird sich sicherlich noch an Melissa erinnern, die psychopathische Serienkillerin, die mit der "Hodenquetsch-Aktion" zumindest bei mir Phantomschmerzen ausgelöst hat.... Im neuen Cleave begegnet der Leser Melissa erneut und - ohne zu viel zu verraten, gibt es wieder viele Gelegenheiten für Phantomschmerzen...

Doch nun zur Handlung, die wieder einmal im neuseeländischen Christchurch spielt. Theo Tate, Ex-Cop und gerade frisch aus dem Knast entlassen, soll seinem Freund und Cop Carl Schroder bei der Suche nach einem Serienkiller behilflich sein. Im Knast war er übrigens - wie der Leser von "Die Toten schweigen nicht" noch weiß - weil er im betrunkenen Zustand Emma Green, die Tochter eines Rechtsanwaltes, angefahren und schwer verletzt hatte.

Emma Green ist nun auf einmal spurlos verschwunden und Tate wird von ihrem Vater, dem Rechtsanwalt, damit beauftragt seine Tochter aufzuspüren. Tate, von Schuldgefühlen geplagt, willigt der Suche nach Emma Green ein und stößt bei seinen Ermittlungen auf den Verdacht, dass auch Emma ein Opfer des Serienkillers geworden ist.
Das Buch ist aus der Sicht von Tate (Ich-Form) und dessen Gegenspieler Adrian geschrieben. Die Kapitel sind angenehm kurz gehalten und sorgen für ein hohes Tempo beim Lesen.

Die Geschichte reißt den Leser von Anfang an in den Bann und die Spannung bleibt während der ganzen Zeit auf hohem Niveau. Es ist absolut unmöglich das Ende der Geschichte vorherzusagen oder auch nur zu ahnen, in welche Richtung sich die einzelnen Handlungsstränge entwickeln. Für mich war es ein wahrer Pageturner!

Aufgrund der wiederkehrenden Charaktere empfiehlt sich zuvor das Lesen der Bücher "Der siebte Tod" und "Die Toten schweigen nicht". Auch in dem Thriller "Der Tod in mir" taucht Theo Tate zwar auf, die Handlung ist aber nicht unbedingt für das Verständnis des neuen Romans erforderlich. Wie auch immer, bisher war für mich keines seiner Bücher eine Enttäuschung! Ich freue mich schon auf das nächste Werk von Paul Cleave!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 31. Januar 2012
"Die Totensammler" ist der erste Thriller des Autors Paul Cleave, den ich gelesen habe, und er hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, sodass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Trotzdem gab es auch die ein oder andere Stelle, die mir nicht so gut gefallen hat, aber dazu später...

Erstmal kurz zum Inhalt: Im neuseeländischen Christchurch wird er Ex-Cop und Ex-Privatdetektiv Theo Tate nach viermonatiger Haft aus dem Gefängnis entlassen. Absitzen musste er diese Strafe, weil er betrunken ein Mädchen, Emma Green, angefahren und schwer verletzt hatte. Kaum auf freiem Fuß bittet sein ehemaliger Kollege Schroder um Hilfe beim Aufspüren von "Melissa X", wie sie von der Polizei genannt wird, die sich offensichtlich auf das Töten von Uniformierten spezialisiert hat. Doch auch Emmas Vater wendet sich an Tate, da seine Tochter seit zwei Tagen vermisst wird und er befürchten muss, dass sie einem Verbrechen zum Opfer fiel. Beinahe gleichzeitig entführt der psychisch kranke Adrian den Professor für Kriminalpsychologie Cooper Riley, um seine Serienmörder-Sammlung zu starten, da er von diesen fasziniert ist. Schnell ahnt Tate, dass die Entführungen zusammenhängen könnten...

Meiner Meinung nach hat Cleave mit "Die Totensammler" einen wirklich spannenden (Psycho-)Thriller mit viel Action und einer gut durchdachten, kaum vorhersehbaren Handlung geschrieben. Er versteht es sehr gut, den Leser auf falsche Fährten zu locken, die so glaubhaft angelegt sind, dass ich oft von den Wendungen überrascht wurde. Auch der Schreibstil ist gelungen. Während ich bei vielen Geschichten, die im Präsens geschrieben sind, immer eine Weile brauche, bis ich mich eingelesen habe und das Lesen flüssiger wird, habe ich bei diesem Thriller kaum ein paar Seiten gebraucht, bis mich die Zeitform nicht mehr störte.

Ebenso wie die Sprache haben mir auch die Gleiderung und die Perspektiven gut gefallen. Mit jedem Kapitel wechselt die Erzählperspektive. Tate, der Hauptprotagonist, ist Ich-Erzähler, während von Adrian und Cooper in der dritten Person berichtet wird. Gerade Adrian ist dabei ein sehr interessanter Charakter. So bekommt man den Handlungsverlauf nicht nur von Seiten des Ermittlers vermittelt, sondern erfährt auch die Sichtweisen von Täter und Entführtem. Für mich war die Handlung von der ersten bis zu letzen Seite spannend, glaubhaft und Nerven aufreibend.

Aber es gibt so ein paar Kleinigkeiten, die mir nicht gefallen haben. Da war zum Einen Tates fragwürdiges Rechtsverständnis, das Selbstjustiz in rauen Mengen beinhaltet und mich dank mehrfacher Wiederholungen in Tates Gedanken irgendwann ein wenig nervte. Zum Anderen fand ich das Nebeneinanderherlaufen der beiden zunächst voneinander völlig unabhängigen Kriminalfälle, die Entführung von Emma Green und Cooper Riley auf der einen und die Serienmörderin Melissa X auf der anderen Seite, zwischendurch ein bisschen ermüdend, denn einer der Fälle wurde zwar immer wieder hochgeholt und durchgekaut, blieb aber in der Handlung so weit im Hintergrund, dass mich die Passagen dazu immer wieder ein wenig aus der eigentlich spannenden Handlung des anderen Falls herausrissen. Dennoch hat der Autor damit natürlich auch einen guten Cliffhanger erzeugt, sodass mich kaum etwas davon abhalten kann, die Reihe weiter zu verfolgen.

Dadurch komme ich auch noch zu einer kleinen Anmerkung: Ich habe keinen der Vorgänger ("Der siebte Tod", "Die Stunde des Todes", "Die Toten schweigen nicht" und "Der Tod in mir") gelesen, da ich diesen Teil spontan in die Finger bekam und erst beim Lesen merkte, dass er offensichtlich eine längere Vorgeschichte hat. Die Handlung und die Spannung funktionieren zwar auch als Einzelteil recht gut und es gibt reichlich Rückblicke, die dem Leser ausreichend Hintergrundinformationen liefern, um auch die größeren Zusammenhänge mit Tates Vergangenheit zu verstehen, aber ich würde dennoch empfehlen von vorne anzufangen, denn ich hatte oft das Gefühl, dass ich von der ein oder anderen Sache gerne mehr gewusst hätte.

Fazit: Ein wirklich spannender, teilweise blutiger Thriller mit überraschenden Wendungen, der mich bis auf ein paar Kleinigkeiten, überzeugen konnte. Wenn der Autor immer so gut schreibt, freue ich mich schon auf den Rest der Reihe und hoffe auf eine baldige Fortsetzung. 5 von 5 Sternen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Dezember 2011
Zusammengefasst lässt dich sagen, dass mir das Buch inhaltlich gut gefallen hat und dass es gut geschrieben worden ist.
Endlich mal eine Geschichte, die kein Abklatsch von irgendwas anderem ist. Kein Vermengen von irgendwelchem Liebesquatsch,Krimi, Thriller u.ä.
Sicherlich hat Paul Cleave das Rad nicht neu erfunden, aber die Art und Weise macht das Buch zu einer gelungen Bereicherung der Thriller-Literatur. Er setzt den Leser peu a peu über alle nötigen Hintergrundinformationen ins Bilde, ohne dass dabei Spannung verloren geht. Der Autor lässt unnötiges BlaBla weg, was mich bei so manch anderm Buch schon zum Querlesen veranlasst hat. Nichts hier ist übertrieben und vor allem nicht - und das ist aus meiner Sicht das Schöne - der Thrill. Keine detaillierten Beschreibungen der Verbrechen und der Vorgehensweise der Verbrecher, allein dafür gibts von mir 5 Sterne (denn Bücher mit ausführlichen und übertriebenen Beschreibungen über Morde, Vergewaltigungen, Blut und Folter gibt es schon mehr als genug).
Das einzige was mich wirklich stört - es scheint wohl eine Modeerscheinung zu sein - ist das von Kapitel zu Kapitel hin- und hergespringe zwischen den Akteuren (1 Kapitel Erzählererlebnis und nächstes Kapitel Aktivitäten auf Verbrecherseite usw.). Halben Stern Abzug dafür.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Mai 2012
Ich hoffe ich nehme hier nicht all zu viel des Buches vorn weg. Also nach einigen sehr guten Rezessionen und auch auf Grund des guten Rufes des Autors habe ich mir dieses Buch gekauft. Ich muss sagen das Buch ließt sich flüssig und ist auch gut geschrieben. Nicht all zu lange Kapitel und sonst knackig geschrieben und beim wesentlichen geblieben.
Doch jetzt zu meiner Kritik: Das Buch verläuft in einer Art Parallelgeschichte. In der Ich-Perspektive aus Sicht der Hauptperson Tate und dann noch mehrere Nebengeschichten. Durch das, das die Nebengeschichte des Mörders zeitgleich erzählt wird, finde ich geht jegliche Spannung flöten. Einzig das Geheimniss an welchem Ort sich der "Böse" versteckt hält bleibt ungelüftet bis zum Schluss. Aber auch der Rest ist wie in einem Schlechten amerikanischen Serienkrimi. Alles vorhersehbar und dann nochmal extra erklärt für die, die es evt. nicht verstanden habe. Also meinerseits leider wirklich sehr wenig Spannung.
Story finde ich gut. Personen waren sehr realistisch und einsehbar dargestellt.

Im Großen und Ganzen ein gutes Buch. Leider fehlte am Ende dass all zu sehr erwartete Aaaaaaaahaaaa Erlebnis. Es war leider nichts unerwartetes mehr passiert.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)