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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Krimi mit kleinen Schwächen
Inhalt:
Zwei alleinstehende ältere Frauen werden ermordet, und zwar auf dieselbe brutale Art und Weise. Davor wurde ihnen wochenlang Angst eingejagt. Die Polizei tappt auf der Suche nach dem Serienmörder im Dunkeln, es scheint keine Verbindung zwischen den beiden Frauen zu geben. Ein drittes Opfer passt überhaupt nicht in das Schema, wurde jedoch...
Veröffentlicht am 16. April 2012 von Marie C.

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum ausgerechnet England?
Das Buch an sich fand ich schon recht lesbar, wenn auch übermäßig lang. Nachdem der Täter bekannt gegeben wurde, sind zum Beispiel noch mehr als ein Zentimeter an Buchseiten übrig. Einige Dinge haben mich allerdings mehr gestört, unter anderem die häufige Verwendung BILDlicher Plattheiten. Anstatt mal ein bisschen differenziert...
Vor 18 Monaten von Miriam veröffentlicht


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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Krimi mit kleinen Schwächen, 16. April 2012
Von 
Marie C. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:
Zwei alleinstehende ältere Frauen werden ermordet, und zwar auf dieselbe brutale Art und Weise. Davor wurde ihnen wochenlang Angst eingejagt. Die Polizei tappt auf der Suche nach dem Serienmörder im Dunkeln, es scheint keine Verbindung zwischen den beiden Frauen zu geben. Ein drittes Opfer passt überhaupt nicht in das Schema, wurde jedoch offensichtlich mit der gleichen Pistole getötet, die an einem der anderen Tatorte benutzt wurde. Die Familie dieses Opfers wurde von einem Nachbarn ständig beobachtet. Der junge Mann ist arbeitslos und extrem schüchtern, bei Frauen hat er kein Glück. So besteht sein Tag darin, fremden Menschen, vor allem Frauen nachzuspionieren. Schneller als ihm lieb ist, gerät er ins Visier der Polizei.

Meine Meinung:
Der Roman basiert auf einem ausgeklügelten Personen- und Handlungsgerüst. Dabei sind die Charaktere facettenreich und mit Tiefgang ausgearbeitet. Die Figuren sind so miteinander verstrickt, dass die Lösung nicht gleich ersichtlich ist, sondern Schritt für Schritt enthüllt wird. Dabei versteht es Charlotte Link eine Atmosphäre zu schaffen, die einen an manchen Stellen wirklich gruseln lässt. Da hält man als Leser den Atem an und bangt mit den verängstigten Opfern. Der Täter wird bereits 150 Seiten vor Schluss entlarvt, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Denn ein Opfer ist in seiner Gewalt und die Rettungsaktion ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

Manche Beschreibungen hätte die Autorin etwas kürzer fassen können, manche nicht wiederholen müssen. So gibt es doch die ein oder andere Länge, was aber nicht wirklich tragisch ist. Es gibt auch einige Handlungsweisen, die man nicht unbedingt nachvollziehen kann, aber das sind Kleinigkeiten. Im Großen und Ganzen wird man von diesem Buch wirklich gut unterhalten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schön vorgelesen, spanneder Psycho-Thrill. - Großes Ohrenkino!, 13. Februar 2012
Von 
Apicula "Biene" (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter (Audio CD)
Hörbuch-Bewertung: DER BEOBACHTER, von Charlotte Link, gelesen von Gudrun Landgrebe
9 Audio CDs im aufklappbarer Pappschachtel, jede CD in Plastikhülle - Gekürzte, autorisierte Lesung - Laufzeit: 710 Minuten - erschienen bei Random House Audio

Ein geheimnisvoller Beobachter. Zwei abgeschieden, bzw. einsam lebende Frauen als Mord-Opfer, die vor ihrem Tod durchaus Anzeichen erkannt haben, beobachtet zu werden. Schwierige Familien-Verhältnisse. Eine Affäre, mit einem super-aussehenden Sportlehrer. - Irgendwo im Hintergrund treibt ein Täter sein Unwesen, und verbindet auf unheilvolle Art die Schicksale einer Handvoll Menschen. Warum?
Charlotte Link spannt einen großen Bogen über diesen Roman. Wer es kurz, prägnant und blutrünstig mag, wird hier nicht auf seine Kosten kommen. Der Titel hätte treffender nicht sein können, das stellt man nach und nach in diesem Epos fest, als schließlich ein Zusammenhang zwischen den Morden langsam deutlich wird.
Mit den Figuren zaubert die Autorin nicht viel Neues aufs Tapet. Viele kommen mir aus ECHO DER SCHULD, oder DAS ANDERE KIND irgendwie bekannt vor. Überreizte Ehefrauen, gelangweilte Ehemänner. Menschen, deren Alltag alles andere als rosig ist. - Trotzdem fühle ich mich über die gesamte Laufzeit - immerhin knapp 12 Stunden! - übermäßig gut unterhalten, bleibe problemlos beim Zuhören am Ball, finde es zwischendurch recht spannend und kann über das filmreife stellenweise überzogen-spannend gestaltete Ende hinwegsehen.
Charlotte Links Romane habe ich noch nie selbst gelesen, ich lasse vorlesen - vorzugsweise von Gudrun Landgrebe. Eine idealere Besetzung kann ich mir gar nicht vorstellen. In ihrer Stimme schwingt dieser perfekte Hauch Melancholie und Trostlosigkeit der vom Schicksal gebeutelten Charaktere mit, die Charlotte Link teils ausladend beschreibt. Charlotte Links Romane sind sehr Dialog-lastig, Gudrun Landgrebe unternimmt keine verfänglichen Eskapaden um den vielen Frauen unterschiedliche Stimmen zu verleihen, einzig dem anfangs viel Raum gewährtem geheimnisvollen Beobachter verleiht sie das Stotternde, das Unsichere, das seinen Charakter ausmacht.

Schöne Sprache, schön vorgelesen, spanneder Psycho-Thrill.
Genau meine Wellenlänge.
- Großes Ohrenkino! -
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum ausgerechnet England?, 18. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Das Buch an sich fand ich schon recht lesbar, wenn auch übermäßig lang. Nachdem der Täter bekannt gegeben wurde, sind zum Beispiel noch mehr als ein Zentimeter an Buchseiten übrig. Einige Dinge haben mich allerdings mehr gestört, unter anderem die häufige Verwendung BILDlicher Plattheiten. Anstatt mal ein bisschen differenziert über psychische Störungen zu recherchieren, werden Personen pauschal als 'Geistesgestörte' oder 'Irre' über einen Kamm geschert. Diese Beschreibungen gehören ins 19. Jahrhundert. Desweiteren sind mir Klischees wie der 'schöne John' sauer aufgestoßen, der allein aufgrund eines ansprechenden Äußeren sämtliche Frauen dieses Planeten flachlegen kann. Auch die mehrmalige Bezeichung 'kleine Tochter' für eine Zwölfjährige (12!), die zudem in diesem Alter nicht mal allein zur Freundin gehen und nur in Ausnahmesituationen stundenweise unbetreut sein darf, fand ich mehr als lebensfremd.

Am meisten stört mich jedoch, dass die Autorin darauf besteht, die Handlung nach England zu verlegen, wo sie ganz offensichtlich England bestenfalls als Touristin kennt und vom englischen Alltag keinerlei Ahnung hat. Das hat mich in anderen Büchern schon sehr gestört, aber hier hat CL offenbar England komplett vergessen und den deutschen Alltag lediglich mit englischen Städtenamen geschmückt. Hier (ich lebe hier) lebt keiner, der sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält oder eine minimale Rente bezieht, in einer 2-Zimmer Wohnung. Finanzielles Absurdistan. Es wird seitenweise Glühwein und Kaffee getrunken (gibt es, klar, ist aber eher selten), Bratkartoffeln gegessen (hab ich hier in 10 Jahren noch nie gesehen), Kandis verwendet (gibt es hier nicht), Handball gespielt (ist hier unbekannt), in Jeans und Pulli zur Schule gegangen (Schuluniformpflicht, sollte allgemein bekannt sein), es liegt meterhoch Schnee (nein, auch nicht im letzten Winter, der als einer der härtesten gilt), die Sonntage sind ruhig und trostlos (Ha! In Deutschland mit geschlossenen Geschäften vielleicht, hier definitiv nicht!), es wird ständig italienisch essen gegangen (D = italienisch, GB: indisch). In einem anderen Buch nimmt die Bedienung im Pub Getränkebestellungen auf und bringt diese an den Tisch (nein, bestellt wird an der Theke und man bringt sie selbst an den Tisch), Tankstellen (!) verkaufen nachts um zwei (!) Wodka (!) (Hallo? Verkaufsverbot von Alkohol nach 22 oder 23 Uhr?).

Beim Schreiben dieser Zeilen frage ich mich, ob CL überhaupt jemals einen Fuß auf diese Insel gesetzt hat. Sicher, für den Handlungsverlauf an sich spielt das obige keine Rolle, jedoch liefert CL ein verzerrtes Bild Englands ab. Und es ist einfach so UNGLAUBLICH überflüssig. Man ersetze London durch Frankfurt am Main, Southend on Sea durch Offenbach und taufe 'John' in 'Georg' um - und schon stimmt das Bild wieder. Ich weiss nicht, ob ich mir das noch einmal antun möchte.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wieder mal ein richtig guter Link, 23. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Zugegeben, ich bin nicht von allen C. Link Büchern begeistert. Aber dieses Buch war so spannend, dass ich es am Schluss gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Anfangs etwas langatmig geschrieben, gerade die Geschichte um Gilian, man hätte das sicher straffen können gewinnt die Story jedoch mehr an Spannung je mehr Seiten man liest. Die Charaktere waren mir alle recht sympathisch, die Figur "Samson" ist toll beschrieben. Ich konnte mich auch gut in Millie, seine Schwägerin reinversetzen.

Ich habe den Rat eines Lesers angenommen und den Prolog erst am Schluss gelesen. Diesen am Anfang zu lesen, macht meiner Meinung nach auch keinen Sinn. Danke für diesen Hinweis.

Lange kann man nur mutmaßen, wer der Täter ist. Irgendwann habe ich angefangen, alle und jeden zu verdächtigen. Die Enthüllung hat mich dann völlig überrascht bzw. umgehauen. Man erfährt es ca. 150 Seiten vor dem Ende. Das war im ersten Moment befremdlich aber glaubt mir, es wird noch spannender, auch wenn man schon weiß wer der Täter ist. Die Beweggründe des Täters sind sehr gut beschrieben und man leidet richtig mit.

Ja und dann den Prolog zu lesen, das rundet das Ganze richtig ab.

Charlotte Link, bitte mehr davon.
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107 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöner Winterkrimi, 8. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Habe das Buch gerade ausgelesen und schwanke noch zwischen 4 und 5 Sternen.
Ab Seite 200 (oder so) hat es mir sehr gut gefallen, war spannend und eine Lektüre, die ich nur schwer aus der Hand legen konnte.

ACHTUNG, Prologwarnung:
Ich habe ihn erst am Ende gelesen und rate jedem, dies auch zu tun. Ein Prolog ist dazu da, auf das Thema einzustimmen" und/oder eine rätselhafte Begebenheit oder Gedankenwelt zu schildern, die erstmal nichts mit dem danach Erzählten zu tun hat.
Dieser Prolog verrät allerdings zu viel. Wenn man ihn am Anfang liest - wie es ja gedacht ist -, weiß man, worum es geht, was das Thema ist, und kommt dann leicht auch schnell auf den Täter.

Wenn man ihn aber nicht liest, tappt man sehr, sehr lange völlig im Dunkeln, praktisch bis zur Entlarvung des Täters. So ging es mir jedenfalls. Ich konnte mir sehr lange absolut nicht vorstellen, wer von den doch recht sympathischen Charakteren solch grausame Morde begehen sollte und warum.

Zu den Charakteren:
Sehr beeindruckend, sehr einfühlsam fand ich die Darstellung des Samson. Bei ihm stimmt alles, er war wirklich wie aus dem Leben gegriffen und man konnte seine Gedanken- und Gefühlswelt, so beklemmend und realitätsfern sie auch mitunter war, sehr gut nachvollziehen und Mitgefühl empfinden.
Auch die Darstellung des John Burton, ambivalent, an sich sympathisch, aber gefiltert durch andere Augen wiederum etwas zwielichtig, fand ich sehr gelungen.
Mit Gillian konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, ihre Gedankenwelt blieb mir weitgehend fremd. Zumal nicht ganz klar wird, warum sie sich anfangs so unglücklich fühlt, warum sie nicht fähig ist, ein soziales Netzwerk zu knüpfen. Sie war nicht unsympathisch, aber die Distanz zu ihr war zu groß.
Sehr einfühlsam, sehr nachvollziehbar waren wiederum die ersten beiden Opfer geschildert.
Fielder und Christy McMarrow, an sich Nebenfiguren, hätte ich gern mehr ausgearbeitet gesehen. Allerdings sehe ich ein, dass dafür kein Platz mehr war, das Buch wäre sonst noch umfangreicher geworden.

Die Länge:
Ich mag dicke Krimis, das vorweg. Aber dieser hier hätte im Bereich der ersten 200 Seiten gestrafft werden können, zu oft wiederholen sich Informationen und Gedanken - z.B. von Gillian über ihre Ehe. Der Leser hat es schon beim ersten Mal begriffen, da wurde leider zu vieles zu oft durchgekaut, was der Spannung schadete.

Gewöhnungsbedürftig ist auch, dass der Täter ca. 150 Seiten vor Schluss bekannt ist. Danach wandelt sich der Roman von einem Whodunit zum Krimi mit Action- und Abenteuer-Szenen. Dieser Genre-Mix ist neuartig, wie ich finde, aber da es sehr spannend bleibt, ist dagegen nichts einzuwenden.

Alles in allem ein Krimi, der einige kleine Schwächen hat (auch Logikfehler: wer, der sich bedroht fühlt, geht in der Dämmerung in den Garten und lässt die Haustür dabei weit offen stehen??), aber dennoch fünf Punkte für etliche Stunden spannender Unterhaltung, lebendiger Dialoge, sympathischer Charaktere, für einen vielschichtigen, schönen Winter-Krimi aus England. Kann ich nur empfehlen!

Noch ein Lob zur Haptik: Das sehr dicke Buch fühlt sich wunderbar weich und biegsam an, die Seiten sind fest in der Bindung, man kann es sich gut zurechtbiegen. Eine super Idee!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Traue niemandem, 1. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Kindle Edition)
Ein einsamer Mann, eher Außenseiter, lebt statt sein, durch Beobachtungen, das Leben anderer. Er verliebt sich in die für ihn perfekte Frau, hübsch, erfolgreich und unerreichbar, träumt sich in ihr Leben bis eine Reihe brutaler Morde alles aus der Normalität reißt...

Interessant finde ich die unterschiedlichen Sichtweisen der verschiedenen Figuren auf jeweils eine Szene. Eine spannende Geschichte mit allerlei Verwirrungen und überraschenden Ereignissen.

Das erste Drittel des Krimis zieht sich etwas in die Länge, aber intuitiv schwingt irgendwie das gewisse Etwas mit, sodass eine unbestimmte Neugier sich hält und man zwangsläufig weiterliest. Und dann nimmt die Geschichte ein rasantes, spannendes Tempo ein.

Es gibt zwar bessere Bücher der Autorin, aber entgehen lassen sollte man sich -Der Beobachter- trotzdem nicht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anfangs etwas schwer, aber danach ...^^, 9. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Ein Intellektueller, dachte John, Gott sei Dank

(Seite 575)

In London läuft ein Mörder herum und tötet Frauen mit unbändigem Hass, aber wer? Und vorallem Warum? Die Polizei tappt im Dunkeln, denn die zwei Frauen scheinen keinen Zusammenhang zu haben, doch dieser Fall dringt tiefer ein als Gedacht, lockt sie zu Menschen, von denen sie nie geglaubt haben sie könnten etwas damit zu tun haben.

Das war mein erster Roman von Charlotte Link, der Autorin, die immer in den Top 10 ist und ich muss ehrlich sagen, ich bin positiv überrascht.

Dieses Buch habe ich ausgeliehen und wollte es lange Zeit gar nicht anrühren, die vielen Seiten, das nicht allzuansprechende Cover, aber davon darf man sich nicht abschrecken lassen.

Erster Eindruck

Mein Erster Eindruck war zweigespalten.

Der Prolog, oder besser gesagt, der letzte Satz des Prologs, hat mich umgehauen, es ist glaube ich der beste Prolog, den ich jemals gelesen habe, einfach der Hammer, Charlotte Link hatte mich in ihrer Hand.

Danach ging es dramatisch den Bach runter, denn die ersten 50-100 Seiten waren eine Qual, wegen den vielen Charakteren.

Ich stürze mich also in die Geschichte und muss feststellen, dass fast jedes Kapitel die Charaktere wechseln, kaum hatte ich mich bei den einen einigermaßen gemütlichgemacht und sie kennengelernt Schwups landete ich ganz wo anders und konnte mich von neuen orientieren.

Es war einfach schrecklich und das ging fast 100 Seiten lang so.

Spannung, Spannung, Spannung

Nachdem (endlich) alle Charaktere vorgestellt wurden, konnte ich mich nun auf die Geschichte konzentrieren und die war wahrhaft spannend.

Jeder der Charaktere war sehr eigen und authentisch, obwohl ich manche gar nicht verstehen konnte, ihre Taten fand ich einfach absurd und wollte sie anschreien, aber das steht ja für die Authenzität der Charaktere, sie waren so real, dass ich sie anschreien wollte.

Ich kann eigentlich nicht allzuviel von der Story erzählen, nur, dass ich so gar nicht mit dem Ende gerechnet habe. In meinem Kopf habe ich mir einen Täter herausgepickt, der naja, ich fand es zum Schluss einfach nur noch lächerlich, das jemals gedacht zu haben.

Alle tausend Charaktere kommen zum Schluss zusammen und s passte alles, nur man hat es einfach nicht gesehen.

Der Schreibstil war ok, Er-Perspektive, was ich ja nicht so mag, aber wenigstens spannend Geschrieben, meistens, aber an manchen Stellen hätte man sich Beschreibungen sparen können. Es war also gelegentlich langatmig, aber nicht allzusehr.

Fazit

Der Anfang war für mich sehr unangenehm aber spätestens auf Seite 100 kam es so richtig in Fahrt. Die Story war der Hammer, spannend bis zum Ende, das völlig unerwartet ist.

Die Charaktere, auch wenn es sehr viele waren, nicht unbedingt alle sympathisch, jedoch authentisch und real. Es wird nicht mein letzter Charlotte Link bleiben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wimmelt von dümmlichen Frauen, 1. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Nach"Der Verehrer" und "Die Täuschung"ist "Der Beobachter"mein dritter und wohl auch mein letzter Link-Roman gewesen.Grundsätzlich sind mir die Romane zu dick und zu viele Personen,aus deren Sicht erzählt wird

Bei"Der Beobachter"ist mir unangenehm aufgefallen,wie dümmlich und unglaubwürdig und beschämend die ganzen Frauen-Charaktere doch sind:Die eine trifft sich nach dem Mord an ihrem Mann mit ihrem zwielichten Liebhaber-natürlich nur noch zu Gesprächen-als hätte sie keine Tochter und keine anderen Sorgen.Bei der anderen klingelt ein wildfremder Mann,der ihr seltsame Fragen stellt und trotzdem sofort zum Kaffeetrinken in die Wohnung eingelassen wird.Dann gibt es noch einen intriganten ,weiblichen Giftzwerg,der seinen etwas bescheuerten Schwager in die Pfanne haut;eine Mutter,die den sex.Missbrauch ihrer Tochter lediglich eifersüchtig zur Kenntnis nimmt und nicht einschreitet usw.,eine Polizistin,die dem attraktiven Helden lechzend hinterher rennt....usw!
Die Männer sind bis auf einen beherrschende,starke,teils attraktive Typen.Einer davon,der nix von Beziehung und Liebe hält,ändert sich dann aber plötzlich,als er die Richtige findet.
Oft wird zu viel ausgeschmückt,aber das muss wohl sein,wenn eine Autorin so viele Seiten füllen muss.
Da bleibt meine Lieblingsautorin Victoria Holt unerreicht!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Und wieder ein Beobachter, 9. Juni 2013
Von 
zueribueb (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich sofort an Patricia Highsmiths Roman "Der Schrei der Eule". Charlottes Links Idee vom Beobachter ist somit nicht besonders originell und etwas abgekupfert und leider auch nicht besonders gut umgesetzt. Charlotte Link erreicht in "Der Beobachter" denn auch bei Weitem nicht die Qualität einer Patricia Highsmith. Die Handlung plätschert so vor sich hin und der Beobachter ist schliesslich auch nicht die wirkliche Hauptfigur. Erst nach 500 Seiten baut sich Spannung auf, das Finale ist gnadenlos spannend, jedoch ist der Schluss auch total unglaubhaft. Charlotte Link verteilt auf aufgeblasenen 650 Seiten verschiedene interessante Themen, behandelt diese jedoch nur oberflächlich. Alles bleibt alles ziemlich harmlos und trivial. Zudem ist die Psychologie der Charaktere teilweise sehr flach. Bei einer Highsmith sind die Charaktere doch psychologisch sehr viel tiefschichtiger gezeichnet und die Plots entwickeln eine abgründige Bösartigkeit. Bei Charlotte Link ist dagegen alles harmlos und oberflächlich. Nette, belanglose Unterhaltung. Charlotte Link hat wohl schon bessere Bücher geschrieben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Charlotte Link konnte es schon besser., 17. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Ein einsamer, arbeitsloser, junger Mann beobachtet während des ganzen Tages mehrere Frauen, um an ihrem Leben teilhaben zu können. Sein zu Hause muss er mit seinem Bruder und seiner Schwägerin teilen. Letztere will ihn nicht in ihrer Nähe haben und hasst ihn.

Da geschehen gleich zwei Morde an allein stehenden Damen und der Beobachter geriet schnell in das Visier von Scotland Yard.

Charlotte Link hat einen neuen Roman veröffentlicht und es war ein Muss für mich, diesen sofort zu kaufen. Hatte sie sich doch mit ihren Romanen "Das Haus der Schwestern" und "Die Rosenzüchterin" in meine Seele geschrieben.

Zudem hat mir das Motiv auf dem Cover richtig gut gefallen.

Mit Spannung und großer Erwartung begann ich zu lesen. Es besteht kein Zweifel: Charlotte Link weiß zu schreiben. Sie kann es einfach. Die Sätze sind gut formuliert und holpern an keiner Stelle.

Das war es leider auch schon, was ich positives zu berichten habe. Die Charaktere fand ich nicht wirklich sympathisch und schon gar nicht stimmig.

Charlotte Link greift in ihrem Roman gleich zwei wirklich schreckliche Themen auf und konstruiert daraus einen Mordfall, diesen allerdings sehr unglaubwürdig. Auch ist es mir ein Rätsel, warum eine deutsche Autorin unbedingt ihre Geschichte in London spielen lassen muss.

Charlotte Link hat meiner Meinung nach ihren Spürsinn für eine gute Geschichte verloren. Ihre Verkaufszahlen verdankt sie inzwischen allein ihrem Vorschuss, den sie sich als Autorin der beiden oben genannten Bücher erworben hat.

Fazit: Man kann dieses Buch lesen. Es ist hinreichend spannend. Mehr aber auch nicht.
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Der Beobachter: Roman
Der Beobachter: Roman von Charlotte Link
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