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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Krimi mit kleinen Schwächen
Inhalt:
Zwei alleinstehende ältere Frauen werden ermordet, und zwar auf dieselbe brutale Art und Weise. Davor wurde ihnen wochenlang Angst eingejagt. Die Polizei tappt auf der Suche nach dem Serienmörder im Dunkeln, es scheint keine Verbindung zwischen den beiden Frauen zu geben. Ein drittes Opfer passt überhaupt nicht in das Schema, wurde jedoch...
Veröffentlicht am 16. April 2012 von Marie C.

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wimmelt von dümmlichen Frauen
Nach"Der Verehrer" und "Die Täuschung"ist "Der Beobachter"mein dritter und wohl auch mein letzter Link-Roman gewesen.Grundsätzlich sind mir die Romane zu dick und es sind mir zu viele Personen,aus deren Sicht erzählt wird. Ich habe die Verfilmungen von"Der Verehrer"und "Die Täuschung" gesehen und die haben mir viiiel besser als die Romanvorlagen...
Vor 18 Monaten von LadyAllerton veröffentlicht


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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Krimi mit kleinen Schwächen, 16. April 2012
Von 
Marie C. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:
Zwei alleinstehende ältere Frauen werden ermordet, und zwar auf dieselbe brutale Art und Weise. Davor wurde ihnen wochenlang Angst eingejagt. Die Polizei tappt auf der Suche nach dem Serienmörder im Dunkeln, es scheint keine Verbindung zwischen den beiden Frauen zu geben. Ein drittes Opfer passt überhaupt nicht in das Schema, wurde jedoch offensichtlich mit der gleichen Pistole getötet, die an einem der anderen Tatorte benutzt wurde. Die Familie dieses Opfers wurde von einem Nachbarn ständig beobachtet. Der junge Mann ist arbeitslos und extrem schüchtern, bei Frauen hat er kein Glück. So besteht sein Tag darin, fremden Menschen, vor allem Frauen nachzuspionieren. Schneller als ihm lieb ist, gerät er ins Visier der Polizei.

Meine Meinung:
Der Roman basiert auf einem ausgeklügelten Personen- und Handlungsgerüst. Dabei sind die Charaktere facettenreich und mit Tiefgang ausgearbeitet. Die Figuren sind so miteinander verstrickt, dass die Lösung nicht gleich ersichtlich ist, sondern Schritt für Schritt enthüllt wird. Dabei versteht es Charlotte Link eine Atmosphäre zu schaffen, die einen an manchen Stellen wirklich gruseln lässt. Da hält man als Leser den Atem an und bangt mit den verängstigten Opfern. Der Täter wird bereits 150 Seiten vor Schluss entlarvt, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Denn ein Opfer ist in seiner Gewalt und die Rettungsaktion ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

Manche Beschreibungen hätte die Autorin etwas kürzer fassen können, manche nicht wiederholen müssen. So gibt es doch die ein oder andere Länge, was aber nicht wirklich tragisch ist. Es gibt auch einige Handlungsweisen, die man nicht unbedingt nachvollziehen kann, aber das sind Kleinigkeiten. Im Großen und Ganzen wird man von diesem Buch wirklich gut unterhalten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schön vorgelesen, spanneder Psycho-Thrill. - Großes Ohrenkino!, 13. Februar 2012
Von 
Apicula "Biene" (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter (Audio CD)
Hörbuch-Bewertung: DER BEOBACHTER, von Charlotte Link, gelesen von Gudrun Landgrebe
9 Audio CDs im aufklappbarer Pappschachtel, jede CD in Plastikhülle - Gekürzte, autorisierte Lesung - Laufzeit: 710 Minuten - erschienen bei Random House Audio

Ein geheimnisvoller Beobachter. Zwei abgeschieden, bzw. einsam lebende Frauen als Mord-Opfer, die vor ihrem Tod durchaus Anzeichen erkannt haben, beobachtet zu werden. Schwierige Familien-Verhältnisse. Eine Affäre, mit einem super-aussehenden Sportlehrer. - Irgendwo im Hintergrund treibt ein Täter sein Unwesen, und verbindet auf unheilvolle Art die Schicksale einer Handvoll Menschen. Warum?
Charlotte Link spannt einen großen Bogen über diesen Roman. Wer es kurz, prägnant und blutrünstig mag, wird hier nicht auf seine Kosten kommen. Der Titel hätte treffender nicht sein können, das stellt man nach und nach in diesem Epos fest, als schließlich ein Zusammenhang zwischen den Morden langsam deutlich wird.
Mit den Figuren zaubert die Autorin nicht viel Neues aufs Tapet. Viele kommen mir aus ECHO DER SCHULD, oder DAS ANDERE KIND irgendwie bekannt vor. Überreizte Ehefrauen, gelangweilte Ehemänner. Menschen, deren Alltag alles andere als rosig ist. - Trotzdem fühle ich mich über die gesamte Laufzeit - immerhin knapp 12 Stunden! - übermäßig gut unterhalten, bleibe problemlos beim Zuhören am Ball, finde es zwischendurch recht spannend und kann über das filmreife stellenweise überzogen-spannend gestaltete Ende hinwegsehen.
Charlotte Links Romane habe ich noch nie selbst gelesen, ich lasse vorlesen - vorzugsweise von Gudrun Landgrebe. Eine idealere Besetzung kann ich mir gar nicht vorstellen. In ihrer Stimme schwingt dieser perfekte Hauch Melancholie und Trostlosigkeit der vom Schicksal gebeutelten Charaktere mit, die Charlotte Link teils ausladend beschreibt. Charlotte Links Romane sind sehr Dialog-lastig, Gudrun Landgrebe unternimmt keine verfänglichen Eskapaden um den vielen Frauen unterschiedliche Stimmen zu verleihen, einzig dem anfangs viel Raum gewährtem geheimnisvollen Beobachter verleiht sie das Stotternde, das Unsichere, das seinen Charakter ausmacht.

Schöne Sprache, schön vorgelesen, spanneder Psycho-Thrill.
Genau meine Wellenlänge.
- Großes Ohrenkino! -
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wimmelt von dümmlichen Frauen, 1. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Nach"Der Verehrer" und "Die Täuschung"ist "Der Beobachter"mein dritter und wohl auch mein letzter Link-Roman gewesen.Grundsätzlich sind mir die Romane zu dick und es sind mir zu viele Personen,aus deren Sicht erzählt wird. Ich habe die Verfilmungen von"Der Verehrer"und "Die Täuschung" gesehen und die haben mir viiiel besser als die Romanvorlagen gefallen.

Bei"Der Beobachter"ist mir unangenehm aufgefallen,wie dümmlich und unglaubwürdig und beschämend die ganzen Frauen-Charaktere doch sind:Die eine trifft sich nach dem Mord an ihrem Mann mit ihrem zwielichten Liebhaber-natürlich nur noch zu Gesprächen-als hätte sie keine Tochter und keine anderen Sorgen.Bei der anderen klingelt ein wildfremder Mann,der ihr seltsame Fragen stellt und trotzdem sofort zum Kaffeetrinken in die Wohnung eingelassen wird.Dann gibt es noch einen intriganten ,weiblichen Giftzwerg,der seinen etwas bescheuerten Schwager in die Pfanne haut;eine Mutter,die den sex.Missbrauch ihrer Tochter lediglich eifersüchtig zur Kenntnis nimmt und nicht einschreitet;eine Polizistin,die dem attraktiven Helden lechzend hinterher rennt....usw!
Die Männer sind meist im Kontrast zu den schwachen Frauenfiguren beherrschende,starke,teils attraktive und dominierende Typen.
Die Darstellung der Frauen reichte mir schon, um mich einerseits über dieses Werk zu ärgern.Andererseits ist das Buch in seiner Länge sehr ermüdend.
Oft wird zu viel ausgeschmückt,aber das muss wohl sein,wenn eine Autorin so viele Seiten füllen muss.
Da bleibt meine Lieblingsautorin Victoria Holt unerreicht!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wieder mal ein richtig guter Link, 23. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Zugegeben, ich bin nicht von allen C. Link Büchern begeistert. Aber dieses Buch war so spannend, dass ich es am Schluss gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Anfangs etwas langatmig geschrieben, gerade die Geschichte um Gilian, man hätte das sicher straffen können gewinnt die Story jedoch mehr an Spannung je mehr Seiten man liest. Die Charaktere waren mir alle recht sympathisch, die Figur "Samson" ist toll beschrieben. Ich konnte mich auch gut in Millie, seine Schwägerin reinversetzen.

Ich habe den Rat eines Lesers angenommen und den Prolog erst am Schluss gelesen. Diesen am Anfang zu lesen, macht meiner Meinung nach auch keinen Sinn. Danke für diesen Hinweis.

Lange kann man nur mutmaßen, wer der Täter ist. Irgendwann habe ich angefangen, alle und jeden zu verdächtigen. Die Enthüllung hat mich dann völlig überrascht bzw. umgehauen. Man erfährt es ca. 150 Seiten vor dem Ende. Das war im ersten Moment befremdlich aber glaubt mir, es wird noch spannender, auch wenn man schon weiß wer der Täter ist. Die Beweggründe des Täters sind sehr gut beschrieben und man leidet richtig mit.

Ja und dann den Prolog zu lesen, das rundet das Ganze richtig ab.

Charlotte Link, bitte mehr davon.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Und wieder ein Beobachter, 9. Juni 2013
Von 
zueribueb (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich sofort an Patricia Highsmiths Roman "Der Schrei der Eule". Charlottes Links Idee vom Beobachter ist somit nicht besonders originell und etwas abgekupfert und leider auch nicht besonders gut umgesetzt. Charlotte Link erreicht in "Der Beobachter" denn auch bei Weitem nicht die Qualität einer Patricia Highsmith. Die Handlung plätschert so vor sich hin und der Beobachter ist schliesslich auch nicht die wirkliche Hauptfigur. Erst nach 500 Seiten baut sich Spannung auf, das Finale ist gnadenlos spannend, jedoch ist der Schluss auch total unglaubhaft. Charlotte Link verteilt auf aufgeblasenen 650 Seiten verschiedene interessante Themen, behandelt diese jedoch nur oberflächlich. Alles bleibt alles ziemlich harmlos und trivial. Zudem ist die Psychologie der Charaktere teilweise sehr flach. Bei einer Highsmith sind die Charaktere doch psychologisch sehr viel tiefschichtiger gezeichnet und die Plots entwickeln eine abgründige Bösartigkeit. Bei Charlotte Link ist dagegen alles harmlos und oberflächlich. Nette, belanglose Unterhaltung. Charlotte Link hat wohl schon bessere Bücher geschrieben.
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107 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöner Winterkrimi, 8. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Habe das Buch gerade ausgelesen und schwanke noch zwischen 4 und 5 Sternen.
Ab Seite 200 (oder so) hat es mir sehr gut gefallen, war spannend und eine Lektüre, die ich nur schwer aus der Hand legen konnte.

ACHTUNG, Prologwarnung:
Ich habe ihn erst am Ende gelesen und rate jedem, dies auch zu tun. Ein Prolog ist dazu da, auf das Thema einzustimmen" und/oder eine rätselhafte Begebenheit oder Gedankenwelt zu schildern, die erstmal nichts mit dem danach Erzählten zu tun hat.
Dieser Prolog verrät allerdings zu viel. Wenn man ihn am Anfang liest - wie es ja gedacht ist -, weiß man, worum es geht, was das Thema ist, und kommt dann leicht auch schnell auf den Täter.

Wenn man ihn aber nicht liest, tappt man sehr, sehr lange völlig im Dunkeln, praktisch bis zur Entlarvung des Täters. So ging es mir jedenfalls. Ich konnte mir sehr lange absolut nicht vorstellen, wer von den doch recht sympathischen Charakteren solch grausame Morde begehen sollte und warum.

Zu den Charakteren:
Sehr beeindruckend, sehr einfühlsam fand ich die Darstellung des Samson. Bei ihm stimmt alles, er war wirklich wie aus dem Leben gegriffen und man konnte seine Gedanken- und Gefühlswelt, so beklemmend und realitätsfern sie auch mitunter war, sehr gut nachvollziehen und Mitgefühl empfinden.
Auch die Darstellung des John Burton, ambivalent, an sich sympathisch, aber gefiltert durch andere Augen wiederum etwas zwielichtig, fand ich sehr gelungen.
Mit Gillian konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, ihre Gedankenwelt blieb mir weitgehend fremd. Zumal nicht ganz klar wird, warum sie sich anfangs so unglücklich fühlt, warum sie nicht fähig ist, ein soziales Netzwerk zu knüpfen. Sie war nicht unsympathisch, aber die Distanz zu ihr war zu groß.
Sehr einfühlsam, sehr nachvollziehbar waren wiederum die ersten beiden Opfer geschildert.
Fielder und Christy McMarrow, an sich Nebenfiguren, hätte ich gern mehr ausgearbeitet gesehen. Allerdings sehe ich ein, dass dafür kein Platz mehr war, das Buch wäre sonst noch umfangreicher geworden.

Die Länge:
Ich mag dicke Krimis, das vorweg. Aber dieser hier hätte im Bereich der ersten 200 Seiten gestrafft werden können, zu oft wiederholen sich Informationen und Gedanken - z.B. von Gillian über ihre Ehe. Der Leser hat es schon beim ersten Mal begriffen, da wurde leider zu vieles zu oft durchgekaut, was der Spannung schadete.

Gewöhnungsbedürftig ist auch, dass der Täter ca. 150 Seiten vor Schluss bekannt ist. Danach wandelt sich der Roman von einem Whodunit zum Krimi mit Action- und Abenteuer-Szenen. Dieser Genre-Mix ist neuartig, wie ich finde, aber da es sehr spannend bleibt, ist dagegen nichts einzuwenden.

Alles in allem ein Krimi, der einige kleine Schwächen hat (auch Logikfehler: wer, der sich bedroht fühlt, geht in der Dämmerung in den Garten und lässt die Haustür dabei weit offen stehen??), aber dennoch fünf Punkte für etliche Stunden spannender Unterhaltung, lebendiger Dialoge, sympathischer Charaktere, für einen vielschichtigen, schönen Winter-Krimi aus England. Kann ich nur empfehlen!

Noch ein Lob zur Haptik: Das sehr dicke Buch fühlt sich wunderbar weich und biegsam an, die Seiten sind fest in der Bindung, man kann es sich gut zurechtbiegen. Eine super Idee!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Charlotte Links neuer Krimi..., 3. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Samson hat Pech in der Liebe und im Berufsleben- seinen Job ist er los, er lebt immer noch in seinem Elternhaus bei seinem Bruder und dessen Frau und zudem scheint keine Frau überhaupt Interesse an ihm zu entwickeln. Aus Enttäuschung und Sehnsucht nach eigenem Glück, Familie und Geborgenheit beschattet er seine Nachbarschaft und führt akribisch darüber Buch. Besonders Nachbarin Gillian, die mit ihrem Mann und ihrer Tochter zusammen lebt, erweckt sein Interesse, denn anscheinend besitzt diese Familie alles, was in seinem Leben fehlt. Doch auch in Gillians Familie ist, was Samson zunächst nicht ahnt, alles Eitel Sonnenschein.

Tochter Becky ist in einem schwierigen Alter und gängelt ihre Mutter und Tom, Gillians Mann ist ein Workaholic, der wenig Zeit für seine Frau hat.
Bei einem Schulfest macht Gillian die Bekanntschaft des attraktiven Sportlehrers John, der sie wie magisch anzieht. Vor allem seine geheimnisvolle Aura macht ihn interessant für sie, doch dann erfährt sie, dass er einst bei Scotland Yard arbeitete und wegen eines gewissen Vorfalls dort ausschied. Gillians beste Freundin rät ihr dringend davon ab, die Affäre mit John aufrecht zu erhalten, doch Gillians Gefühle sind stärker. Bis sie eines Tages nach Hause kommt und ihren Mann ermordet auffindet.
Der Mord an Toms scheint mit weiteren Morden an alte allein stehende Frauen zusammenzuhängen und schnell gerät Samson ins Visier der Polizei, doch ist Samson wirklich ein eiskalter Killer?

Zunächst muss man der Story des neuen Romans von Charlotte Link größtmögliche Aufmerksamkeit schenken, denn es werden anfangs einige Personen eingeführt, die im Verlauf der Geschichte wichtige Akteure oder zumindest Verdächtige darstellen. Eine Warnung jedoch vorweg- man sollte definitiv den Prolog des Romans zunächst links liegen lassen, da er meiner Meinung nach einfach zuviel über das Motiv des Mörders verrät. Beherzigt man dies, wird man mit einer ansonsten sehr interessanten, undurchsichtigen Krimihandlung belohnt, bei der es die Autorin natürlich auch nicht versäumt, den Leser auf falsche Fährten zu führen.
Zu meinem Bedauern war ich leider nicht vorgewarnt, las den Prolog und konnte mir daher recht bald denken, wer der Mörder wirklich ist, was ich sehr schade fand.

Dadurch, dass gleich mehrere Romanfiguren und ihr Werdegang beleuchtet werden, braucht es zunächst einige Zeit, bis Spannung aufkommt, was für meinen Geschmack nicht unbedingt ein Nachteil war, da Gillian und Samson als Beispiel jeder für sich, als vielschichtige und tiefgründige Charaktere beschrieben wurden und Charlotte Links Schreibstil dazu sehr eingängig und gefällig ist und mich ein wenig an den von Autorin Nora Roberts erinnert. Selbst kleine Romantiker kommen auf ihre Kosten, denn es entwickelt sich im Laufe des Romans auch eine Liebesgeschichte, der stets ein wenig der Hauch der Gefahr anhaftet ' oder anders gesagt; man fiebert über weite Strecken mit der Heldin mit, ob sich ihr Liebhaber eventuell als Mörder entpuppt.

Die Geschichte wird auf 651 Seiten erzählt, wobei es für mich persönlich ruhig etwas weniger Seitenzahlen hätten sein können- andererseits braucht der Aufbau der Geschichte nun mal seine Zeit/Seitenzahlen und abgesehen von einer Szene die ein wenig unglaubwürdig wirkte (warum verlässt eines der Mordopfer, obwohl es ahnt, dass jemand um das Haus schleicht, die sichere Wohnung und schaut draußen nach?) habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt von Charlotte Links neuem Krimi.

Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen keine Spannung, 22. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
An den Büchern - wie auch in diesem - von Charlotte Link sind insbesondere die teils wirklich hervorragenden Charakterzeichnungen hervorzuheben. Die Figuren sind durchwegs glaubwürdig und werden gekonnt mit Leben und Authentizität ausgestattet; somit sind die Geschichten über weite Strecken recht unterhaltsam.

"Der Beobachter" lässt jedoch vor Allem eines stark vermissen: Spannung. Viel zu sehr ergeht man sich in der Schilderung und Beschreibung von mehr oder weniger langweiligen Details, wodurch der Erzählfluss stark ins Stocken gerät und letztendlich komplett zum erliegen kommt; zudem wirken manche Handlungen sehr konstruiert und unwahrscheinlich.

Als besonders störend empfand ich allerdings einmal mehr den Einsatz von Klischees. Ein geheimnissvoller Ex-Polizist und gleichzeitig Frauenschwarm, der natürlich beste Beziehungen unterhält um Zugang zu polizeilichen Ermittlungen zu erhalten, ganz nach dem Motto: "ich hab da jemanden, der schuldet mir noch einen Gefallen...". Selbstverständlich ist dieser Einzelgänger der Polizei, die wahrscheinlich aus lauter spatzenhirnigen Dumpfbacken besteht, stets einige Schritte voraus - das muss doch nicht sein, oder?

Irgendwann verkommt das ganze dann zu einem Krimi-Rätselraten auf Nachmittagsserien-Niveau, ...und deswegen ziehe ich den 3. Stern jetzt wieder ab. Der namensgebende Beobachter ist eine unbedeutende und uninteressante Randfigur, somit werden durch den Titel und den Klappentext völlig falsche Erwartungen erzeugt. Das Thema England als Location wurde hier schon mehrfach behandelt; offensichtlich findet die Autorin England als Schauplatz einfach cooler als Deutschland. Aber ein Schneechaos in London...? Kann sich jemand an ein solches erinnern?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Charlotte Link konnte es schon besser., 17. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Ein einsamer, arbeitsloser, junger Mann beobachtet während des ganzen Tages mehrere Frauen, um an ihrem Leben teilhaben zu können. Sein zu Hause muss er mit seinem Bruder und seiner Schwägerin teilen. Letztere will ihn nicht in ihrer Nähe haben und hasst ihn.

Da geschehen gleich zwei Morde an allein stehenden Damen und der Beobachter geriet schnell in das Visier von Scotland Yard.

Charlotte Link hat einen neuen Roman veröffentlicht und es war ein Muss für mich, diesen sofort zu kaufen. Hatte sie sich doch mit ihren Romanen "Das Haus der Schwestern" und "Die Rosenzüchterin" in meine Seele geschrieben.

Zudem hat mir das Motiv auf dem Cover richtig gut gefallen.

Mit Spannung und großer Erwartung begann ich zu lesen. Es besteht kein Zweifel: Charlotte Link weiß zu schreiben. Sie kann es einfach. Die Sätze sind gut formuliert und holpern an keiner Stelle.

Das war es leider auch schon, was ich positives zu berichten habe. Die Charaktere fand ich nicht wirklich sympathisch und schon gar nicht stimmig.

Charlotte Link greift in ihrem Roman gleich zwei wirklich schreckliche Themen auf und konstruiert daraus einen Mordfall, diesen allerdings sehr unglaubwürdig. Auch ist es mir ein Rätsel, warum eine deutsche Autorin unbedingt ihre Geschichte in London spielen lassen muss.

Charlotte Link hat meiner Meinung nach ihren Spürsinn für eine gute Geschichte verloren. Ihre Verkaufszahlen verdankt sie inzwischen allein ihrem Vorschuss, den sie sich als Autorin der beiden oben genannten Bücher erworben hat.

Fazit: Man kann dieses Buch lesen. Es ist hinreichend spannend. Mehr aber auch nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Voyeurismus, Psychoterror, Mord … und dennoch ziemlich lahm, 30. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Beobachter: Roman (Taschenbuch)
Der klassische Versager, die frustrierte Ehefrau und Mutter, der undurchsichtige Playboy … wer schon einige Titel von Charlotte Link gelesen hat, dem kommt das Figuren-Repertoire aus „Der Beobachter“ vage bekannt vor. Dabei bleiben die Charaktere schemen- und klischeehaft und auch die Story plätschert – trotz einiger spannender Szenen – eher dröge dahin.

Der Einzelgänger Samson beobachtet heimlich fremde Frauen – insbesondere die schöne Gillian Ward hat es ihm angetan, deren kleine Familie er für perfekt hält und an deren Leben er in seinen Fantasien teilhaben will. Aber die glückliche Fassade der Familie Ward bröckelt, als Gillian eine Affaire beginnt – wie Samson mit Erschrecken feststellen muss. Parallel werden zwei ältere, allein stehende Frauen erst bedroht, dann grausam ermordet. Als Gillians Ehemann Thomas erschossen aufgefunden wird und ein Zusammenhang zu den Ermordungen der beiden Frauen hergestellt werden kann, gerät Samson unter Verdacht. Doch er ist bei weitem nicht die einzige fragliche Figur in einer zunehmend verzweigten Geschichte.

Überraschende Wendungen glücken Charlotte Link hier nur bedingt, die Art und Weise, wie letztendlich das Geheimnis des Täters gelöst wird, ist mehr als abgedroschen und die Geschichte zunehmend an den Haaren herbeigezogen.

Fazit: Was zu Beginn noch recht viel versprechend anläuft, bleibt bis auf einige Spannungsmomente völlig blass. Schnell runter zu lesen ohne große geistige Anstrengung, leider auch ohne großes Vergnügen.
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Der Beobachter: Roman
Der Beobachter: Roman von Charlotte Link
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