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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen35
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am 31. Januar 2012
Wie in anderen Amazon-Rezensionen zu lesen war, hatte die Bluray von "Metropolis" einen unglücklichen Start, da sie technische Defekte aufgewiesen haben soll. Defekte Exemplare waren zurückgenommen worden, und eine korrigierte Neuauflage wurde gepresst. Bei dieser Neuauflage endlich kann man bedenkenlos zugreifen. Sie ist ihr Geld vollauf wert. Der Film selbst ist ein großartiges Meisterwerk der Filmkunst, das auch heute noch ungeheuer beeindruckend ist. Über die Aussagen des Films wurde seit Jahrzehnten trefflich gestritten, aber ästhetisch, handwerklich und technisch ist der Film über jeden Zweifel erhaben.

Der Film ist auf dieser Bluray endlich in der fast vollständigen Originalfassung zu sehen, die im Januar 1927 in Berlin zu sehen gewesen war, bevor "Metropolis" für alle weltweiten Märkte (auch Deutschland) stark beschnitten wurde. Nachdem 2008 in Argentinien in einem Filmmuseum unversehends eine fast vollständige Kopie der Originalfassung ausgegraben worden war, konnte die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung mit diesem (leider stark beschädigten) Material den Film aufwendig restaurieren. Der Film ist jetzt 2:30 h lang, es fehlen etwa 8 Minuten. Bis auf die "argentinischen" Partien, die nicht mehr vollends "gesäubert" werden konnten und einige Bildfehler enthalten (Kratzer, Schlieren etc.), ist das Bild absolut brilllant. Die neu eingespielte, großartige originale Filmmusik, die damals von Gottfried Huppertz komponiert wurde, passt sich dem Film perfekt an. Film und Musik werden so zu einem wundervollen Genuss.

Die 3-Disc-Bluray gehört zu den besten, die ich in letzter Zeit erworben habe. Sie enthält dankenswerterweise ein Wendecover, ein umfangreiches Booklet und üppiges Bonusmaterial. Auf Disc 2 finden sich

- Metropolis: Die Restaurierung eines Filmklassikers (von Christian Ehrhardt, ca. 28 Min.)
- Metropolis Refound (Doku in argentinischem Spanisch mit dt. Untertiteln, sehr sehenswert, ca. 47 Min.)
- Die Reise nach Metropolis (von Artem Demenok, ca. 53 Min.)

Disc 3 enthält Arbeitsbeispiele zur Restaurierung, eine Bildergalerie und Mini-Features zur Tricktechnik; Letztere sind nur auf einem Computer mit Bluray-Laufwerk abspielbar. Die dritte Disc wirkt etwas mager, und ich frage mich, ob ihr Inhalt nicht mit auf die zweite Disc gepasst hätte, aber das ist letztlich ja egal.

"Metropolis" ist jedem Cineasten nur wärmstens zu empfehlen und hat auf dieser Bluray eine würdige Veröffentlichung erfahren. Ich hoffe, dass die Murnau-Stiftung in gleicher Weise auch Fritz Langs jüngst restauriertes, zweiteiliges "Nibelungen"-Epos von 1924 veröffentlicht.
1010 Kommentare|75 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Dezember 2011
Hier geht's um die Qualität der DVD, nicht um den Film (der bekommt 5 Sterne). Auch beziehen sich folgende Aussagen natürlich nicht auf die neu eingefügten Teile aus der argentinischen Kopie. Und nicht auf die fehlerhafte Auflage dieser DVD aus dem Oktober.

Die Bildqualität ist furchtbar:
1) Das Bild ist sehr unscharf. Die DVD von 2003 sieht um Welten besser aus. Betrachtet man das genauer, scheint es fast so als ob die fehlerhafte Auflage dieser DVD, vom Oktober 2011, als Master genommen wurde und einfach neu kodiert wurde (horizontale Auflösung unterscheidet sich deutlich von der vertikalen: die Auflage vom Oktober war 4:3 anamorph codiert -> könnte also passen). Noch ein bisschen schlechter und wir sind auf VHS Niveau angelangt.

2) Die DVD ist ca 7% window-boxed (was die alte DVD von 2003 auch war). Warum verschenkt man hier Bildqualität? Außerdem muss man dann den Overscan beim TV >>AN<< schalten um sich das ansehen zu können!

3) An allen Bildkanten wurde, gegenüber der 2003er DVD, Inhalt entfernt (ca 2% - 5%), was soll das?

4) Ab und zu ist sogar Edge-Enhancement sichtbar ...

Nun warum die DVD keine 1 Sterne Bewertung bekommt: wegen den Extras und dem Wendecover.

Wenn man auf einen Teil der Extras verzichten kann, KAUFT DIESE DVD NICHT: greift zur Britischen von Eureka. Deren Bild ist deutlich besser, wenn auch nicht perfekt. Und sie hat zumindest ebenfalls "Die Reise Nach Metropolis" drauf.

Schlusswort:
Warum Warner?

Viel Spaß mit der Britischen DVD ...
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am 9. Mai 2014
Der film ist über jeden zweifel erhaben wer nur ein bisschen etwas mit stummfilme anfangen kann sollte sich dieses Sahnestück nicht entgehen lassen.Da ich nicht gern spoilere werde ich aucht nicht die geschichte hier reinschreiben selber entdecken macht mehr spass.Aber nun zu der blu ray es befinden sich insgesamt 3 disc in einer blu ray hülle die mit sehr viel extras aufwarten und den film in einer fast vollständigen version (150 min ca) präsentieren 8 min sollen noch fehlen.225 minuten bonus z.b restauration des klassikers.Das bild ist bis auf die neu eingefügten szenen gut.Mit der orginal musik von Gottfried Huppertz.Der einzige minimale kritikpunkt man hätte den film in ein schönes mediabook verpacken können.Aber ansonst klare kaufempfehlung.Eine bessere fassung wirds vermutlich nicht mehr geben.
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am 27. Mai 2012
Fritz Langs Metropolis gehört ohne Zweifel zu den Wegbereitern des modernen Science Fiction Films. Egal wo man hinschaut, man sieht immer wieder eine Parallele zu Metropolis. Dass der Film bei der Uraufführung zu lang war, von den Kritikern verrissen wurde und die UFA fast die Pleite bescherte trägt mit Sicherheit ebenso zum jetzigem Kultstatus dieses Meisterwerks bei sowie dass der Film einfach ein wahres Meisterwerk ist welches mit der Zeit immer berühmter wurde und sich eine riesige Fangemeinde bildete. Metropolis wurde nach der Uraufführung erheblich gekürzt und aufgrund der Entflammbarkeit des Nitrofilmmaterials nahezu alle Kopien vernichtet. Man suchte sich für die Erstellung der restaurierten Fassung sämtliche Kopien zusammen um so nah wie möglich an die Urfassung heranzukommen. Möglich machte es schließlich eine 16mm Kopie aus Buenos Aires. Die Szenen wurden so gut es ging restauriert und in die schon restaurierte 35mm Kopie integriert. Natürlich sieht man den Qualitätsunterschied aber man hat die Szenen vor Augen welche man seit der Uraufführung nicht mehr gesehen hat. In dieser Fassung liegt Metropolis nun so gut wie vollständig vor. Die Bluray ist wahnsinnig gut umgesetzt. Das Bild ist sehr gut und auch die neu aufgenommene Musik st spitzenklasse. Man hat hier wirklich alles gegeben und das wird diesem Klassiker allemal gerecht. Ganz dickes Lob an die Murnau Stiftung für diese Glanzleistung.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. Oktober 2015
Als Paula Felix Didier 2008 die Leitung des Filmmuseums in Buenos Aires übernah, ahnte sie noch nciht, dass sie dort einen verschollenen Filmschatz finden sollte. Denn dort - in diesen 45.000 Filmrollen - befand sich eine Version von Fritz Langs "Metropolis" mit fast allen Szenen, die seit 80 Jahren vermisst wurden.

Damit ist "Metropolis" von 118 Minuten nach diesem sensationellen Filmfund endlich wieder auf 145 Minuten aufgestockt und kommt der am 10. Januar 1927 präsentierten, etwas zweieinhalbstündigen Premierenfassung sehr nahe. Da der Film damals durchfiel wurde er für eine erfolgreichere Kinoauswertung schon im Erscheinungsjahr auf gut zwei Stunden gekürzt. Die restaurierte Fassung der Murnau Stiftung feierte nun am 12. Februar 2010 ihre Premiere bei der Berlinale im Friedrichstadtpalat und in der Alten Oper Frankfurt.

"Metropolis" ist sicherlich einer der bekanntesten deutschen Filme überhaupt, vielleicht sogar der einflussreichste überhaupt. Denn viele große Filmklassiker, vor allem des Science Fiction Genres, schöpften aus dem reichhaltigen Fundus dieses legendären Stummfilms. Verweise findet man in den Zukunftsszenarien aus "Matrix" (Wachowski Brothers), "Blade Runner" (Ridley Scott), in "Die Zeitmaschine" (George Pal), in "Das fünfte Element (Luc Besson), "Dark City" (Alex Projas) oder auch in "Star Wars" (George Lucas). Ein Orwellscher Vorläufer ? Lang selbst nahm aber auch viele Vorbilder in sein monumentales Epos auf, da wirkt die Dystopie bedrückend wie in den Geschichten von Frank Kafka und horrormäßig wie in Mary Shelleys "Frankenstein". Ein echtes Sammelsurium also...und um noch mehr Verweise zu bieten, die Stars der Popkultur (Madonna, Lady Gaga, Queen, Adam Ant, Kraftwerk, Janelle Monae, Sepultura, Propaganda, Soap and Skin, Anne Clark, Whitney Houston, Haddaway und und und) lechzten nach den Bildern und Motiven des Films und veredelten damit ihre Song-Clips oder LP Covers.

Um was geht es: Metropolis ist die Stadt der Zukunft und ist streng unterteilt in zwei Bezirke: Oben an der hellen Oberfläche ragen kühne Hochhäuser wie der Turm zu Babel in den strahlenden Himmel, dort leben die "Herrenmenschen".
Diese privilegierte Oberschicht lebt in absolutem Luxus. Im "Klub der Söhne“ genießt die Jugend der Elite in ihren Türmen und in "Ewigen Gärten“ paradiesische Verhältnisse und lebt für Sportveranstaltungen und rauschhaftes Vergnügen, während die Arbeiterklasse, die an riesigen Maschinen für den Gewinn der Reichen schuftet, ganz tief unten...unterhalb der Stadt haust. Diese Menschen sind Sklaven und agieren wie Ameisen, sie arbeiten bis sie umfallen. Dann gibt es noch eine Art Puffer zwischen diesen beiden Welten, ebenfalls in der "unteren Welt" angesiedelt befinden sich die für beide Klassen unentbehrlichen Maschinen. Alleinherrscher dieser Welt ist Joh Fredersen (Alfred Abel), der wie Gott Vater die Stadt überwacht und regiert. Die Arbeiter, die seine Stadt gebaut haben, sind für ihn Untermenschen und dort angesiedelt, wo sie hingehören. Der Tag der Arbeiter ist in 20 Stunden aufgeteilt, ihre Zehnstundenschichten dauern also den halben Tag, während der Tag für die Oberschicht 24 Stunden hat - eine Welt mit zweierlei Uhrwerk und daraus resultierend zweierlei Maß.
Sein Sohn Freder (Gustav Fröhlich) sympathisiert allerdings mit der unterdrückten Arbeiterklasse, seit er das Mädchen Maria (Brigitte Helm) gesehen hat. Sie gilt als die Heilige der Unterdrückten und ihr Motto heißt "Der Mittler zwischen Hirn und Hand kann nur das Herz sein". Diese harmonische Botschaft hält den Mob noch im Zaume. Ebenso ihre Weißssagung, dass bald ein "Mittler" kommen wird, der die Befreiung der Arbeiter durch die Allmacht der Liebe prophezeit und eine auf Verständigung aufgebaute Partnerschaft mit den Herrschenden erhofft wie predigt. Fredersen erkennt die Gefahr dieser neuen spirituellen Strömung und beauftragt den Erfinder Rothwang (Rudolf Klein Rogge) einen Roboter, eine Mensch-Maschine, herzustellen nach Marias Ebenbild. Dieses Geschöpf entwickelt sich nach dem Willen ihres Schöpfers, der auch noch Fredersen vernichten will, zur Hure Babylon, bekleidet mit Purpur und Scharlach mit einem goldenen Becher in der Hand. Das Weib soll das Blut der Heiligen trinken, also die Arbeiter aufwiegeln und die Arbeiter zur Revolution aufhetzen. Bald steht Metropolis unter Wasser. Ein harter Kampf entbrennt, die untere Stadt wird durch die Dummheit der Arbeiter überflutet, die Kinder der Untermenschen könnten ertrinken, wenn da nicht die richtige Maria wäre, die gemeinsam mit Freder die vielen Kinder rettet. Doch der Mob sieht sie inzwischen wegen der Doppelgängerin als Hexe, die am Scheiterhaufen brennen muss...

Leider leistet sich Fritz Lang mit seinem Happyend einen dicken Minuspunkt - im Schlußbild reichen sich Johann Fredersen und der Führer der Arbeiter, gespielt von Heinrich George, symbolhaft die Hände...dies obwohl ja Fredersen mit seiner jahrelangen Unterdrückung ein ganz fieser Schurke war. Lang unterstreicht dieses komische Ende auch noch, da er mit Rothwang scheinbar für das Publikum noch einen hassenswerteren Bösewicht erkoren hat, denn der unterdrückt zwar nicht die Massen, aber er hat sogar die Gabe einen "Führer" zu manipulieren und ein Doppelspiel zu spielen. So spielt dieser Alchemist, der aus dem 15. Jahrhundert entsprungen scheint, einerseits der Kompagnon von Fredersen, hat aber insgesamt den perfiden Plan im Kopf ihn zu vernichten. Und für diese persönlichen Rachegelüste macht es ihm nichts aus, wenn die gesamte Welt in "Metropolis" zerstört wird. Fredersen ist da aber einer der am Leben hängt und eben mit diesem kitschigen Schlußpart sämtliche Verbrechen der Vergangenheit abgegolten hat...dank der Liebe und dem festen Händedruck zweier Partner. Ansonsten ist "Metropolis" aber ein extrem beeindruckendes Filmerlebnis, denn vor allem die Bilder und die Optik machen aus der Geschichte des Roboters mit einem menschlichen Körper ein Highlight. Dabei wandelt Fritz Langs Dystopie in einer furiosen futuristischen Szenerie immer mal wieder abwechselnd prophetisch und mythisch. Elemente aus Architektur, Industrie, Design und Politik der 20 Jahre sind reichhaltig eingestreut, dazu mischte Fritz Lang mittelalterliche wie auch biblische Elemente hinein. Nicht umsonst erinnert man sich an Langs 3 Jahre vorher entstandenen Filmklassiker "Die Nibelungen", der ähnlich superlativ, opulent, großartig und beinahe auch größenwahnsinnig genial ausgefallen ist.

Interessanterweise ist dieser opulente wie auch trashige Filmhybrid, dieser seltsame Mix aus Gothic, Melodram und Utopie, wie aus einem Guss. Und gerade in der neuen Kinolandschaft treten schon wieder Filme ihren Siegeszug an, die auch an die Machart dieses Klassikers erinnern: Die äusserst erfolgreichen Zukunftsspektakel der Marvel Comics mit ihren ausufernden Setdesigns, ebenfalls mit reichlich Kitschpotential versehen. Wenig Dialog, auch dies eine Verwandtschaft zu einem Film des Jahres 1927, als das Kino noch stumm war, keine Dialoge kannte und vor allem die Bilder die Story schufen.
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am 15. Februar 2016
Rezensiert wurde dieser Film wahrlich oft genug, deshalb von mir nur so viel:

"Metropolis" überzeugt durch die brillianten Darsteller und die Wucht der Bilder. Man sieht hier, dass Filme anfangs nur die Fortsetzung des Theaters mit anderen Mitteln waren. Mir wäre es recht, wenn die Filmindustrie sich wieder darauf besinnen würde, die modernen Gigapixel-Orgien mit dem Unterhaltungswert handelsüblicher Blumentopferde sind für mich ein Irrweg, von mir aus können sie wieder Stummfilme drehen.

Was an "Metropolis" nur kolossal nervt, ist die verquaste Handlung. Ein Eifersuchtsdrama, Intrigen und Verrat, biblische Motive, Sozialkritik, zu viele prägnante Charaktere, und dann noch ein Maschinenmensch als Doppelgänger(in) eines realen Vorbilds - diese wirre Mischung hat sich erfolgreich gegen ihre filmische Umsetzung gewehrt, sage ich mal.

Ungefähr in der Mitte des Films muss man sich zusammenreißen, um den Rest auch noch zu ertragen, wird dann mit einem unglaublich dämlichen Ende belohnt, und weiß anschließend, wieso der Film damals bei Kritik und Publikum durchfiel.

Haben muss man das Werk m.E. trotzdem, nachdem bald ein Jahrhundert ins Land gezogen ist, fällt es unter "Bildung". Dass es, neben vielen nachahmenswerten Stärken, leider auch eine Revue der schönsten Kardinalfehler beim (Drehbuch)Schreiben ist, macht es immer noch zu einem guten abschreckenden Beispiel.
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am 16. Januar 2013
Dieser Film hat das Science-Fiction-Genre maßgeblich geprägt: Anleihen an Metropolis findet man unter anderem bei Blade Runner und Star Wars. Die Handlung wirkt aus heutiger Sicht ein wenig verstaubt, dem Reiz dieses Film-Meilensteins tut dies aber keinen Abbruch. Lang spielt mit Bildern und Visionen, die Schauspieler wissen den Zuschauer über zwei Stunden mit Ihrem expressiven Spiel zu fesseln - und das ohne Worte.
Und immer wieder fragt man sich, wie solche Special Effects zur damaligen Zeit überhaupt möglich waren. Hier geben umfangreiche Bonus-Inhalte Einsicht in die Arbeitsweise vor dem Einsatz des Computers. Ich persönlich bin zudem sehr dankbar für die Beifügung der verloren geglaubten Szenen und die musikalische Untermalung, da Sie das Komplettbild abrunden.

Ein Kunstwerk, das in die Sammlung eines jeden Cineasten gehört.
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am 30. Januar 2013
Der Science-Fiction Klassiker schlecht hin, in gut aufbereiteter Bildqualität. Die Extras und Dokumentation wie die fehlenden Szenen gefunden und restauriert wurde, sind sehr empfehlenswert. Dort erfährt man erst einmal, wie viel Arbeit sich die Leute gemacht haben um diesen Film zu retten.
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am 12. April 2013
Einer der ersten Filmklassiker des 20. Jahrhundert. Eine sehr eindrucksvolle Zukunftsvision des Top Regisseurs der 20iger Jahre. Mit den überragenen Techniken des damaligern Films. Sollte man mal gesehen haben. Sehr schön auch das dort die verschollen Filmszenen wieder enthalten sind.
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am 9. Januar 2014
Der Film ist der höchstwahrscheinlich erste Sience-Fiction-Film der Filmgeschichte. Die vorliegende Version ist größtmögliche Rekonstruktion des ursprünglichen Films. Der Film wurde damals vor seiner Veröffentlichung verstümmelt. Erst vor kurzer Zeit wurde ein großer Teil der entfernten Szenen wiedergefunden und wieder eingefügt. Neben dem Film enthält das Bonusmaterial auch die Geschichte dieser Rekonstruktion. Die Box ist etwas für Genießer und Filmfans.
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