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am 26. Juni 2016
Leider ist das Remake nicht ansatzweise so gut wie das Original. Doch immer schön der Reihe nach...

In meiner Kindheit bzw. frühen Teenagerzeit erblickte der Film "Fright Night" mit einem grandiosen Mr. Roddy McDowell, einer süßen Amanda Bearse (auch bekannt und beliebt aus der kultigen US-Sitcom "Eine schrecklich nette Familie" um Schuhverkäufer Al Bundy), einem sympathisch-nerdigen William Ragsdale und einem überragenden Chris Sarandon als cooler, sexy-hexy untoter Jerry Dandridge, das Tageslicht, die Kinos und bald darauf als VHS-Kassette die Wohnzimmer.

Die Neuauflage (neudeutsch: Remake) kann selbstredend nicht komplett mit der Urfassung brechen (da es sonst keine "Fright Night" mehr wäre), doch wer das Original so gerne mag/mochte, wie ich, wird hier schon etwas vermissen. Der Film wirkt ein wenig uninspiriert und hölzern. Zu sehr auf Speed und Schnelligkeit ausgerichtet. Der Plot, der sich im Original Zeit ließ, damit Charakterisierungen, Spannung (aber auch Humor) nicht zu kurz kommen, wirkt nun in einer zu schnellen Aufeinanderfolge von Ereignissen, sodass die liebenswürdige Spleenigkeit der originalen Charaktere etwas auf der Strecke bleibt. "Evil" Ed bspw. haut es schon nach den ersten 20 Minuten hin (bzw. in die Fänge des Vampirs). Dabei werden auch einige "Kleinigkeiten" des Horror- und Vampirgenres ad absurdum geführt. War es im Originalfilm noch sonnenklar, dass Vampire Gestaltwandler sind (bspw. Metamorphosen in Fledermaus oder Wolf), so heisst es nun, dass Vampire definitiv keine (!) Gestaltwandler seien. Konfusion ist also vorprogrammiert und es ist nicht klar, ob unser "neuer" Peter Vincent, der nicht nur zu gerne alkoholischen Getränken fröhnt und Frauen beglückt, womöglich gar ein Hoax, Poser und Blender ist oder ob am Skript gepfuscht wurde...

A propos Peter Vincent: diese Rolle sowie die des Jerry Dandridge (Colin Farrell) reißen meiner Meinung nach den Film aus dem Einheitsbrei und der Belanglosigkeit heraus. Insbesondere Farrell macht seine Sache extrem gut! Doch sind nach meinem Dafürhalten die übrigen Darsteller eher zu vernachlässigen. Leider. War im Original die Rolle des Charly Brewster mit W. Ragsdale noch gut besetzt, so gibt Anton Yelchin hier leider nur ein recht blasses, beliebiges Bild ab. Auch Christopher Mintz-Plassé alias "Evil" Ed kommt nicht so wirklich an den originalen Charakter heran. Allerdings sind die Szenen mit Mintz-Plassé auch immer sehr humorvoll und witzig, sodass Ed nach wie vor ein beliebter Charakter bleibt.

Bitte nicht falsch verstehen: dieser Film hier ist nicht schlecht und er macht auch etliches richtig. Er ist modern, nutzt die neuen Medien und Möglichkeiten, die es in den 80er Jahren noch nicht gab. Er zelebriert das Computer-Zeitalter, google, ebay, Smartphones, Laptops, das Neue und "Hippe", das Trendige und die heutigen Teenager (die nun mal so ganz und gar anders sind als damals in den 80ern). Er bringt auch viele Hommagen an das Original (Jerry Dandriges Vorliebe für Äpfel, der Sex Appeal des Vampirs, das Posen und Possenreißen des Peter Vincent, das Nerdige von Brewster und "Evil" Ed, etc.). Aber leider reicht das hier einfach nicht mehr aus. Da der Film ein Remake ist, muss er sich halt immer einem Vergleich mit dem Original erwehren. Und das hat halt hier ganz klar den Sieg eingefahren. Dass Remakes auch sehr gut funktionieren können, hat sich für mich bspw. mit "Freitag der 13.", "Death Race" sowie Rob Zombies "Halloween" gezeigt.

Und noch etwas: diese unvergleichlich coole Musik (Brad Fiedel: "Come to me", J. Geils Band "Fright Night" - insbesondere dieser Song alleine schon wegen des Titels passte damals schlicht perfekt) fehlt mir hier unbeschreiblich!!

Fazit: der Film ist unterhaltsam. Mehr allerdings auch nicht. Hat man das Original, sollte man sich nicht unbedingt mit dem Remake befassen. Ist man nicht aus den 80er Jahren, wird man mit dem Remake wohl mehr Spaß haben als mit dem Original.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Februar 2012
>>> ZUM FILM <<<
Wer auch nur ein wenig mit dem Kino der 80er Jahre vertraut ist, ist sicher mit dem auch mit dem Zitat aus dem Rezensionstitel vertraut, das erstmals 1985 im FRIGHT NIGHT-Original Die rabenschwarze Nacht - Fright Night zu hören war. Das Original, ein recht gelungene Mischung aus Kömödie- und Vampirhorror, hat bis heute einen harten Fan-Kern. Ich fand den Film sehr unterhaltsam, war jedoch nie ein eingefleischter Fan davon. Trotzdem - oder gerade deswegen? - war ich sehr neugierig auf das Remake aus dem Jahr 2011. Erwähnenswert dürfte an dieser Stelle sein, dass das FRIGHT NIGHT-Remake an den Kinokassen eine kräftige Bauchlandung hingelegt hat. Dem auf ca. 30 Mio. US Dollar geschätzten Budget stehen in den USA Einnahmen von ca. 18 Mio US Dollar gegenüber. Auch die weltweiten Einnahmen sind keiner besonderen Erwähnung wert. FRIGHT NIGHT ist jedoch ein sehr gutes Beispiel dafür, dass nur unkritische Zeitgenossen den Kassenerfolg eines Films automatisch mit seiner inhaltlichen Qualität gleichsetzen.

Denn FRIGHT NIGHT ist ein sehr gelungenes Remake! Er kann mit zahlreichen Querverweisen aufwarten, welche die Kenner des Originals oftmals schmunzeln lassen oder bei ihnen für so manches "Aha!"-Erlebnis sorgen dürften. Er ist jedoch eigenständig genug, um selbst die angesprochenen Original-Kenner beim Anschauen des Films nicht zu langweilen.
Für sehr gelungen halte ich die Entscheidung des Drehbuchautors, den Komödienpart im Film gegenüber dem Original deutlich reduziert zu haben. Ging der 1985er-Film immer als Horrorkomödie durch, so kann das Remake ohne weiteres als Horrorfilm bezeichnet werden. Man zollte dem Original jedoch dadurch Tribut, dass man nicht vollkommen auf komödiantiche Elemente verzichtet hat. So gibt es den ein oder anderen lockeren Spruch zu hören; auch blitzt hin und wieder dezent so etwas wie Situationskomik auf, die in den passenden Momenten die Spannung ein wenig reduziert. Insgesamt ist das FRIGHT NIGHT-Remake jedoch deutlich düsterer und vor allem brutaler angelegt als das Original. Der Gewaltfaktor dürfte daher auch so manchem Fan der ersten Stunde sauer aufstoßen.
Ich für meinen Teil kann mit dem im Remake eingeschlagenen Weg - düsterer, ernster, blutiger und trotzdem noch immer mit Humor versehen - sehr gut leben. Es ist zudem deutlich spannender als das Original und wirkt phasenweise schon beinahe tragisch.

Wer wie ich dann noch mit den unübersehbaren Logiklöchern gut leben kann, der bekommt mit der FRIGHT NIGHT des Jahres 2011 einen Film geboten, der sich hinter dem Original nicht zu verstecken braucht. Persönlich gehe ich sogar noch einen Schritt weiter: FRIGHT NIGHT 2011 ist dem FRIGHT HIGHT das Jahres 1985 klar überlegen. Aber dies ist, wie gesagt, eine sehr persönliche Sichtweise. Es gibt sicher viele Fans da draußen, die dies anders sehen. Am besten haben es Personen, die das Original nicht kennen. Denn diese bekommen - völlig unbelastet und nicht der Gefahr unterliegend, das Original ständig mit dem Remake vergleichen zu müssen - mit FRIGHT NIGHT einen über weite Strecken spannenden, teilweise lustigen und insgesamt sehr kurzweiligen Vampirhorrorfilm geboten, der Spaß macht!

>>> ZUR BLU-RAY <<<
BILD (gesehen auf 50 Zoll-Display)
Das Bild macht einen hervorragenden Eindruck. Glasklar und scharf wird ein Bild präsentiert, das aufgrund seiner sehr guten Schwarz- und Kontrastwerte auch in dunklen Szenen noch viele Details offenbart. Die Detailschärfe in den Gesichtern begeistert schon fast. Insgesamt kann dem Tranfer eine weit überdurchschnittliche Qualität zugesprochen werden.

TON (gehört mit 7.1-Set)
Der Ton macht mindestens ebenso viel Spaß wie das Bild. Die Surroundabbildung gelingt sehr gut, die Bassgewalt und Dynamik sind über jeden Zweifel erhaben. ABER ACHTUNG an alle Puristen und Personen mit sehr hohen Ansprüchen: Während der Sound auf englisch im unkomprimierten DTS-HD MA 7.1-Format vorliegt, wird er auf deutsch lediglich im DTS-HD HR 7.1-Format dargeboten.
Ich tu' mich schwer, bei den Formaten einen signifikanten Unterschied zu hören. Und ich tippe darauf, dass es der Masse der potentiellen Käufer schlichtweg egal sein dürfte, ob der Sound nun sehr, sehr gut oder womöglich überragend klingen mag.

EXTRAS
Mehrere Specials, deleted Scenes und Trailer runden die sehr gelungene Blu-Ray ab. Erwähnenswerte Highlights konnte ich in der Bonussektion jedoch keine ausmachen.

>>> FAZIT <<<
FRIGHT NIGHT unterhält, ist spannend und macht viel Spaß! Nur unverbesserliche "Remake? Nein, danke!"-Puristen werden dies anders sehen. Da aber auch die technische Qualität weit überdurchschnittlich ist, kann ich mit gutem Gewissen eine Kaufempfehlung aussprechen.
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am 10. November 2012
Fright Night -eine angenehme Abwechslung in Zeiten von kuscheligen Glitzervampiren.

In einer idyllischen Gleich-in-Gleich Vorsiedlung von Las Vegas ist das Letzte, das man Nebenan vermuten würde, ein Vampir. Und wenn man den gutaussehenden Colin Farrell mit dieser Rolle belegt, ist der erste Gedanke (das war zumindest meiner): Wir haben mal wieder einen "Twilight"-Ableger vor uns.
Doch der Schein trügt!
Auf einmal verschwinden Nerds aus der Nachbarschaft, genauso wie die nette Gogo-Tänzerin von Gegenüber. Was dann kommt, erinnert leicht an "Disturbia", aber auch dieser, nennen wir es einmal Charakterzug, des Filmes verflüchtigt sich schnell.
Ich hatte das Gefühl, dass der Film ziemlich schnell ins Rollen kommt und einen Herzaussetzer nach dem Anderen. Aber dann schleicht sich der Gedanke ein, man tritt doch irgendwie auf der Stelle -und schwupp-di-wupp ist man Mittendrin!

Es gibt das standard-Liebespaar (Achtung! Nicht an Klischees denken und sich abschrecken lassen!), mutigen Außenseiter und eingebildete Mitschüler, Mütter die beweisen, dass sie mehr können, als nur auf die Erscheinung der Nachbarschaft zu achten, arrogante Showmagier mit dann doch mehr Tiefe, als ein Gartenteich und Colin Farrell, der einen ausgezeichneten Vampir abgibt.

Ich würde nicht so weit gehen, diesen Film als Horror-Komödie zu bezeichenen, da er mehr Horror als Komödie ist. Dennoch ist neben gelegentlich obszöner Sprache, Witz gut an unerwarteten Stellen eingebaut, sodass doch der ein oder andere Lacher dabei raus kommt(bitte trotzdem nicht Lacher wie in den "reinrassigen" Komödien erwarten!). Auch das später angekündigte und dann zuerst FÄLSCHLICHERWEISE abgedroschen-wirkende Happy End, kann sich durchaus sehen lassen.

Alles in allem empfehle ich diesen Film an potenzielle Zuschauer, die noch Vampir-Werte schätzen und wissen, dass man sicher in seinen vier Wänden ist, solange man sie nicht herein bittet.
Für Solche, denen spritzendes Blut und Vampirgestalten aus Filmen wie "30 Tage Nacht" oder dem klassische "Buffy-die Vampirjägerin" zu sehr an die Nieren gehen, ist dieser Film weniger geeignet. Allen anderen, denen dann das Herz erst höher schlägt, kann ich diesen Film besten Gewissens nahelegen.
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am 8. Februar 2012
- Handlung
Ins Haus neben Charley Brewster und seiner Mutter zieht ein Vampir. Während immer mehr Leute verschwinden, versucht Charley verzweifelt, irgendjemanden von der Existenz des Blutsaugers zu überzeugen und etwas gegen diesen zu unternehmen.

- Bonus (DVD)
Pannen vom Dreh
Der Tintenfisch-Mann (Squid Man) - erweitert und ungeschnitten
Musikvideo von Kid Cudi: No One believes me

- Allgemeines
Animiertes Menü
kein Wendecover
DVD grau bedruckt

- Bewertung des Films
Eines möchte ich vorwegschicken: Der Film ist gut!
Zwar handelt es sich hier um ein Remake von "Die rabenschwarze Nacht - Fright Night" aus dem Jahre 1985, trotzdem wirkt er sehr eigenständig.

Was macht die Neuverfilmung richtig?
Meinen anfänglichen Befürchtungen zum Trotz ist der Film "anders genug", so dass ich gar keine Notwendigkeit empfinde, ihn mit seinem Vorgänger zu vergleichen. Trotzdem möchte ich hier kurz darauf eingehen, um für Interessierte den Unterschied klarzumachen. Das Original hatte Charme, besaß Atmosphäre und nicht zu vergessen, das für Filme aus den 80er-Jahren typische Flair. Jerry war elegant und wirkte durchaus charmant. Der Jerry dieser neuen Version trottet meist nur betont lässig durch die Gegend. Der Charakter schwankt zwischen eben dieser Lässigkeit und dem Monster, das er ist. Hier gibt es keine romantische Komponente wie noch im Original, der aktuelle Jerry beisst sich schlicht und ergreifend durch seine Nachbarschaft. Er ist ein Tier, ein Monster und, so merkwürdig das auch klingen mag, ich empfinde gerade das als sehr angenehm, wird einem doch seit geraumer Zeit nichts anderes mehr präsentiert als weichgespühlte Vampirchen, gespielt von Kindern, die ach so sehr mit ihrem Schicksal hadern. Nein, dieser Vampir ist anders, endlich mal wieder! Trotzdem kommt keine wirkliche Gruselstimmung auf und auch die paar Schreckeffekte sind alles andere als neu. Es ist vielmehr so, dass der Film eher versucht, cool und lässig daherzukommen, wie Jerry eben auch. Nicht zuletzt der Ort, an dem der Film spielt - eine Siedlung mitten in der Wüste in der Nähe von Las Vergas - gibt der Präsentation etwas sehr Steriles und Unpersönliches. Das passt sehr gut auf die heutige Gesellschaft, ob das aber die Intention war, weiß ich nicht. Die Rolle des Peter Vincent wurde komplett überarbeitet. Handelte es sich bei diesem Charakter im Original noch um einen alternden Darsteller, der im Nachprogramm seine 70er-Jahre Gruselfilme präsentieren durfte, ist es nun ein sehr exzentrischer, versoffener und vulgärer Magier (und Vampirexperte) mit eigener Show in Las Vegas. Ob man diese Änderung nun mag oder nicht... Nun ja. Als Verbeugung vor "Die rabenschwarze Nacht" hat man ein paar Aha-Momente für Kenner des Originals eingebaut. Beispielsweise isst Jerry hier und da einen grünen Apfel und auch die Monstereffekte auf den Gesichtern der Vampire erinnern an das Make Up der Kreaturen im Film von '85. Der im Vorfeld immer wieder erwähnte Cameo von "Original Jerry" Chris Sarandon fällt dagegen sehr enttäuschend aus, hat man ihm doch eine Rolle zugewiesen, die jeder x-beliebige hätte spielen können. Schade. Chance vergeben.

Was macht die Neuverfilmung falsch?
Ein großes Problem, das ich mit dem Film habe ist, dass mir Charley tatsächlich innerhalb der ersten paar Minuten vollkommen unsympathisch wird. Dies hat den Grund, dass man zu Beginn erfährt, dass er wohl vor nicht allzu langer Zeit noch ein Aussenseiter war, der den Kontakt zu seinem besten Freund und "Mit-Nerd" Ed abgebrochen hat, weil er besser bei den Mädchen ankommen wollte, wodurch er nun auch zu einer coolen Clique in seiner Schule gehört. Das wird einem als "Erwachsenwerden" verkauft. Nein... ich glaube, das geht anders. Es ist mehr als ungeschickt, wenn man den Helden, doch zumindest Sympathieträger des Films, gleich zu Beginn als relativ charakterlos outet. Sehr schade.
Ein zweiter Punkt ist das teils sehr vulgäre Verhalten von Peter Vincent. So etwas mag ich nicht. Extravaganz und Überheblichkeit kann man auch anders darstellen.

- Fazit
Auch, wenn sich die Bewertung vielleicht anders lesen mag: Der Film ist gut! Aber: Er ist anders als das Original und zwar völlig anders. Ich bin und bleibe ein Verfechter des Originals, werde mir aber auch diese neue Umsetzung immer wieder mal anschauen. Um meine Sternevergabe noch kurz zu erläutern: Hier gibt es drei Sterne, da ich den Film gut finde. Dem Original muss ich aber fünf Sterne geben. Hierfür muss ich eben vergleichen.
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am 11. Juli 2014
...das ging total in die Hose. Ich bin guten Remakes durchaus nicht abgeneigt. Darf auch gern modernisiert werden. Aber dieses Machwerk ist kaum erträglich. Hier ist der Spirit des originalen Klassikers völlig abhanden gekommen.

Gerade neulich hab ich mir nochmal das Original angesehen. Klar, das ist mittlerweile etwas angstaubt, hat aber jede Menge Charme, Witz und Seele. Die Horrorparts waren dort überzeugend und in der Tag gruselig, und auch die Effekte für ihre Zeit sehr gut (man bedenke die Werwolfszene, die im Remake komplett fehlte).

Die jungen Protagonisten sind durchaus gut gewählt und machen ihre Sache ordentlich. Mrs. Brewster bleibt farblos. Colin Farrell ist eine Katastrophe, er spielt so dermaßen unmotiviert und seelenlos, dass man am Liebsten abschalten möchte. (Ich finde übrigens, dass Colin Farrell jeden Film versaut, in dem er mitspielt.)

Am schlimmsten war aber die totale Neukonzeptierung der Rolle des Peter Vincent. WTF???? So'n abgehalfterter Criss Angel-Verschnitt, Typ überkandidelter Rockstar??? Jeder, der das Original kennt, wird irritiert mit dem Kopf schütteln. Zudem kommt ihm bei Weitem nicht die Bedeutung zu wie dort.

Und ja, die Effekte sind mies. Zu künstlich, zu bemüht, zu seelenlos, zu wenig überzeugend. Mal eben die eine oder andere Animation lieblos dahingerotzt.

Ich bin ganz froh, dass ich mir den Film damals nicht wie geplant im Kino angesehen hab. Mich hätt's wegen dem Geld geärgert. So hab ich nur nen langweiligen TV-Abend verschwendet.

Leute, bleibt beim Original. Ist die bessere Wahl.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Juli 2012
Fright Night" ist klar einer der Kultfilme der 80er Jahre im Horrorgerne. Der Film bezieht seinen Reiz wie andere Horrorfilme mit einem Schuss Humor (etwa House") daraus, dass er kein großes Budget, aber eine starke Story mit guten Einfällen hat.
Schade ist, dass man es mit Start des Remakes versäumte, den Klassiker wieder neu aufzulegen. Aber die gute Nachricht ist, man hat sich beim Remake auf die Stärken des Originals besonnen. Die Story wurde nicht künstlich aufgebläht und mit viel mit zusätzlichen Schaueffekten aufgepeppt. Die Grundstory, dass ein Vampir nebenan einzieht, dem mit Hilfe des Illusionisten Peter Vincent der Gar ausgemacht werden soll, ist in den Grundzügen die Gleiche.
Die Modernisierungen an der Story sind sehr gelungen. Etwa an der Figur Peter Vincent, der so etwas wie ein David Copperfield ist. Auch die modernisierten Spezialeffekte sind Klasse, orientieren sich bim Töten von Vampiren klar optisch an neueren Genrewerken wie Blade", wenn die Vampire zerfallen.
Gelungen ist auch die Besetzung allen voran Colin Farrell (Miami Vice"), der einen herrlich fiesen Vampir und Womanizer gibt. An seine Leistung reichen Anton Yelchin (Star Trek"), David Tennant (Dr. Who"), Toni Collette (Shaft") oder Imogen Poots nicht heran trotz guter Leistung.
Bild- und Ton sind sehr gut. Die Bonis solala mit einem Musikvideo, einer erweiterten Szene und Pannen vom Dreh.
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am 2. September 2013
Mal wieder ein Vampirfilm, in dem der böse Vampir getötet wird und Unheil anrichtet. Ja gut was soll man da viel dazu sagen. Die Rolle als Vampir übernimmt Colin Farrell sehr gut. Das war's dann aber auch schon was die Darsteller besetzung betrifft. Ich will nicht sagen, dass die schauspielerische Leistung schlecht war, aber neben Colin Farrell stehen die Nebencharaktere ein wenig im Schatten.
Anfang konnte ich mit der Story nicht all zu viel anfangen, weil es relativ unklar war, was der Vampir, also in diesem Fall Colin Farrell überhaupt für Absichten hat. Allerdings kristalisiert sich das allmählich heraus und der Film nimmt an Fahrt auf.
Ziemlich überraschend fand ich die Wendung, inder die Mutter noch erklärt bekommt, dass der Nachbar böse ist und man ihn nicht herein lassen soll und eine Minute später sprengt Colin Farrell das Haus in die Luft :D fand ich sehr amüsant. Storytechnisch reist der Film mich auch nicht vom Hocker, mal wieder ein böser Vampir der getötet werden muss. Kennen wir alle schon. Errinerte mich sofort an Blade unc co. von daher nichts neues.

Fazit:
Der Streifen ist für Leute der Vampirgenre sicherlich sehr intressant und gut. Für Leute wie mich die eher etwas kritisch sind was diese Genre betrifft eher ein netter Zeitvertreib; mehr aber leider nicht. Das ich es bereue den Film angeschaut zu haben, will ich nicht sagen, aber ein Dauerbrenner den man immer wieder anschauen kann ist es nicht unbedingt.

Story 6/10
Bild 8/10
Ton 9/10
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am 26. Mai 2016
Also für mich ein echt gut gemachter Vampirfilm, also hätte nicht mit so einem guten Film gerechnet. Also für Fan's von Vampirfilmen ein muß weil echt gut gemacht und spannend rüber gebracht.
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am 11. April 2012
Ich fand das Remake des Klassikers Fright Night einfach nur genial! Einige Elemente der alten Geschichte wurden übernommen und etwas an heutige Verhältnisse angepasst, einige andere Elemente geschickt erneuert, z. B. der erstklassig besetzte Peter Vincent, der teilweise einfach nur (gewollt) zum Brüllen komisch ist!
Auch Colin Farrell macht als Vampir eine gute Figur und kommt so richtig schön fies rüber! Die anderen Rollen wurden ebenfalls passend besetzt und Charley Brewsters Freundin ist ein richtiger Leckerbissen! ;)
An diesem Remake gibt es absolut nix zu meckern, der Humor kommt nicht zu kurz und er ist etwas actionlastiger als das Original, was ich aber als erfrischend angenehm empfand!
Zudem ist die Qualität der 3D-Blu-Ray überwältigend: Gestochen scharf, Sound klar definiert und das 3D tadellos umgesetzt.
Diesen Film kann man getrost sowohl den Fans des Originals als auch jedem, der dieses noch nicht kennt, empfehlen! Beste Unterhaltung ist garantiert!
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Die Geschichte ist recht schnell erzählt, da der Film gradlinig gefilmt ist: In der Nachbarschaft und Schule in einem Vorkaff von Las Vegas verschwinden immer mehr Menschen. Nachdem er gesehen hat, wie sein neuer Nachbar Jerry (Colin Farell) eine Nachbarin beißt und aussaugt, weiß Charlie Brewster (Anton Yelchin), er ist ein Vampir. Es gilt ihn jetzt unschädlich zu machen, aber der Typ ist clever und er ist hinter ihm und seiner Mutter her...

Über Sinn und Unsinn über Remakes zu streiten ist vergebens, sie werden nun mal gemacht, man kann sie mögen oder hassen. Sie sind mal mehr, mal weniger gelungen. Auch hier entscheidet wie so oft die Geschmackfrage. Meiner Ansicht nach bedurfte es zwar auch hier keines Remakes, aber für ein solches habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Charaktere spielen mit Spaß bei der Sache, wobei man sich zunächst an den Frischling Anton Yelchin gewöhnen muss, der im Star Trek Reboot den jüngeren Chekov mimt.

Die DVD verfügt über ein paar Specials: Pannen vom Dreh, einen Tintenfisch-Mann Kurzfilm und ein Musikvideo.
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