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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über den Vibe und den Hype von und um "SMiLE"...
Liebe Beach Boys- und Brian Wilson-Fans, ich schreibe diese Rezension zur "Smile Sessions-" Doppel-CD in Kenntnis 1. mehrerer "Smile"-Bootlegs, 2. den "Smile"-Veröffentlichungen auf dem "Good Vibrations"- Box-Set, 3. den Studioalben mit "Smile"-Stücken (z.B. "Smiley Smile", "20/20" oder "Surfs Up") und 4. dem "Brian Wilson presents Smile"-Album von 2004...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2011 von mogoduc

versus
26 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Blödsinn
Die Beach Boys sind tot, aber die PR-Maschine der Platten-Industrie läuft tadellos. Mit großen Erwartungen habe ich die Scheibe eingeworfen und wurde mit Ausnahme von "Good Vibrations" maßlos enttäuscht. Was ich höre ist ein Konglomerat von Ideen, Gesangsproben und anderen Etüden, aber kein abgeschlossenes Album. "Pet Sounds" ist ein...
Veröffentlicht am 14. November 2011 von blacksporty


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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über den Vibe und den Hype von und um "SMiLE"..., 6. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: The SMiLE Sessions (Audio CD)
Liebe Beach Boys- und Brian Wilson-Fans, ich schreibe diese Rezension zur "Smile Sessions-" Doppel-CD in Kenntnis 1. mehrerer "Smile"-Bootlegs, 2. den "Smile"-Veröffentlichungen auf dem "Good Vibrations"- Box-Set, 3. den Studioalben mit "Smile"-Stücken (z.B. "Smiley Smile", "20/20" oder "Surfs Up") und 4. dem "Brian Wilson presents Smile"-Album von 2004.

Vorwort: Im Booklet der "Smile Sessions" Doppel-CD schreibt Mark Linett (Produzent und Toningenieur): "In 2004, when Brian revisited the project and put it all together... as a solo work, afficianodos continued to debate and speculate. 'Yes... but what was it supposed to be originally?' they asked. Well...this release (gemeint ist die vorliegende "Smile Sessions"- CD) is not going to answer the question..."

Bei der Zusammenstellung dieser Kompilation hat man sich so weit wie möglich an "Brians Wilson presents Smile"-Album (im folgenden BWPS genannt) von 2004 orientiert. Brian selbst war in das "The Beach Boys Smile Sessions" (im folgenden BBSS genannt)-Projekt kaum involviert; ihm wurden nach eigener Aussage lediglich fertige Abmischungen vorgespielt, die er dann abgenickt hat.

Ein Vergleich beider Platten offenbart aber, an welchen Stellen Brian 2004 bestimmte Dinge nachgebessert, hinzugefügt oder fertiggestellt hat: "Barnyard" ist auf BBSS ein unfertiges Demo ohne überzeugenden Übergang zu "Cabinessence", welches am Ende einfach ausgeblendet wird - ganz anders also als auf BWPS. "Song for children" auf BBSS ist kaum mehr als ein Basic Track fast ganz ohne Gesang, der Übergang zu "Child is the father to the man" beginnt mit unfertig wirkenden Chor-Skizzen, welche am Schluß einfach ausgeblendet werden. "Holidays" kommt auf BBSS ganz ohne Gesang aus, und "Fire" endet dort im Chaos.

Der gravierendste Unterschied zwischen BBSS und BWPS findet sich kurz vor Schluss: "Love to say dada" von BBSS weist fast gar keinen Gesang auf, auch ein vernünftiger Übergang zur "Our Prayer"-Reprise fehlt, welche dann in "Good Vibrations" überleitet. Auf BWPS verwandelt Brian dieses Stück in das hinreißende "In Blue Hawai": Herrliche Gesangsmelodien mit tollen Vocals und ein wunderbarer Übergang in die "Our Prayer"-Reprise! Eines der Highlights von BWPS!

Nun, was spricht für BBSS? Im Vergleich zu diversen Bootlegs und den Veröffentlichungen auf dem "Good Vibrations Box"-Set ist der Sound auf BBSS deutlich verbessert; hier hat Mark Linett ganze Arbeit geleistet. Der Pop-Chor "The Beach Boys" ist einfach unübertroffen - ich habe mich sehr gefreut, diese tollen Stimmen noch einmal so gut auf BBSS hören zu dürfen. Da kommt auch Brians tolle Studioband von 2004 gesanglich nicht ganz mit. Weiterhin gibt es ein dickes und lesenswertes Booklet (weiterhin ein Smile-Poster, ein Smile-Ansteckbutton - wer's braucht...). Und: Und natürlich die Musik - vor allen Dingen die fertiggestellten Stücke wie "Our Prayer", "Heroes and Villains", "Cabinessence", "Surfs Up" und "Good Vibrations"! - gehört zum besten, was der Pop jemals hervorgebracht hat!

Und was spricht gegen BBSS? Der Sound auf dieser Kompilation ist nicht bei allen Stücken gleich gut. Unfertige Tracks und Fragmente klingen schlechter als fertige und abgeschlossene Stücke: Offenbar hat Capitol die Bänder der fertigen Tracks sorgfältiger gelagert als die der anderen... Was ich SEHR bedaure: Highlights wie "Our Prayer", "Cabinessence" oder "Surfs Up" findet man auf den Beach Boys-Studioplatten "20/20" (1969) und "Surfs Up" (1971) in fantastisch klingenden STEREO-Mischungen! Da frage ich mich schon, was die hohen Herren bei Capitol geritten hat, als sie entschieden haben, im 21. Jahrhundert eine CD mit monophonem Klang herauszubringen...

Ein vorläufiges Fazit: Ein "SMiLE"-Album hat es 1967 und 2004 nicht gegeben, gibt es auch 2011 nicht, und wird es wohl auch niemals geben. Die vielen Musikhörer, die sich für das Konzept und die Struktur von "SMiLE" interessieren, sollten sich eher an Brian Wilsons wunderbare Annäherung von 2004 halten. Den vielen Musikhörern, die sich für den originalen "Vibe", das Lebensgefühl und den Sound von "SMiLE" interessieren, sei "The Beach Boys Smile Sessions" wärmstens ans Herz gelegt!

P.S. Der Erwerb der Einzel-CD reicht meines Erachtens völlig...
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen SMiLE 2011, 15. November 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The SMiLE Sessions (Audio CD)
Hätte "SMiLE", wäre es 1967 fertiggestellt und veröffentlicht worden, ähnlich phänomenal eingeschlagen wie z.B. "Sgt. Pepper`s..." von den Beatles? Und wie würde man die Bedeutung von "SMiLE" unter popmusikhistorischer Sicht heute beurteilen? Die mit modernster Studiotechnik jetzt zusammengetüftelten Fragmente ergeben für mich ein durchaus interessantes, mitnichten jedoch überragendes Album, dafür ist die Anzahl an wirklich herausragenden Songs, z.B. "Heroes And Villains", "Surf`s Up" oder "Good Vibrations", einfach zu überschaubar!
"SMiLE" in dieser 2011`er Version besteht aus 19 Tracks, allesamt Brian Wilsons damaligen Faible entsprechend im Monomix, dafür jedoch recht transparent klingend. Die Demos und Sessionsausschnitte, mit denen diese kleine "SMiLE"-Box auf insgesamt 2 CDs aufgepeppelt wurde, mögen für Hardcore Beach Boys-Fans vielleicht der heilige Gral sein, ich hätte mich stattdessen über einen zusätzlichen Stereomix von "SMiLE" mehr gefreut, weiß man doch spätestens seit dem 1997 erstmals veröffentlichten Stereomix von Pet Sounds, wie gut die Beach Boys sich in Stereo anhören!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "echtes" Beach-Boys-Album, fast 45 Jahre später..., 28. Dezember 2011
Von 
Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The SMiLE Sessions (Audio CD)
Als ich im Vorfeld die bisherigen Rezensionen hierzu durchschmökert habe, bin ich auf sehr viele interessante Thesen und Aussagen gestoßen, die mich nun letztlich auch dazu bewogen haben, eine eigene Rezension zu verfassen.

Einhaken möchte ich bei der für mich sehr interessanten Frage (danke an "Strawberry Fields"), ob denn SMILE, wäre es 1967 veröffentlicht worden, ebenso begeistert von Kritikern (und Fans) aufgenommen worden wäre wie etwa SGT. PEPPERS... von den Beatles. Man darf nicht außer Acht lassen, dass es sehr schwer ist vom heutigen Standpunkt aus eine halbwegs objektive Bewertung für SMILE abzugeben, da Musikinteressierte (mich eingeschlossen) bereits sehr stark beeinflusst sind, von diversen Ranglisten, Kritiken etc. bezüglich musikhistorisch bedeutender Rock-Platten.
Das ROLLING STONE MAGAZIN hat nun also SGT. PEPPERS... zur Nr. 1 in seinem 500er-Ranking auserkoren. Und wer belegt Platz 2?
Richtig! The BEACH BOYS. Und zwar mit ihrem gelungenen (ob es denn nun wirklich das zweitbeste aller Zeiten ist, darüber lässt sich natürlich vortrefflich und genüsslich streiten - aber lassen wir das jetzt...) PET SOUNDS, das ob seiner Harmonie, der Experimentierfreudigkeit und nicht zuletzt auch wegen seiner Tracks hochgelobt wird.
Selbst wenn man kein allzu großer Beach-Boys-Fan ist, muss man PET SOUNDS wohl einen gewissen Einfluss und vielleicht auch "ideellen Wert" (in einem weiteren Sinn) zugestehen... Wie auch immer.

Das Verblüffende an der Tatsache, die Beach Boys in zuvor besagter Rangliste derart weit vorne zu finden, liegt (für mich wenigstens) darin begründet, dass ihr (laut Ranking) "nächstbestes" Album irgendwo ganz weit hinten gereiht wird. Ja, sämtliche andere Beach-Boys-Alben wurden erst gar nicht berücksichtigt... Und wenn man bedenkt, wie lange, wie viel und welch großartige Musik die Beach Boys mitunter gemacht haben, ist das - finde ich zumindest - doch überraschend.
Aber hören Sie sich einmal ernsthaft eine andere Beach-Boys-Platte (außer PET SOUNDS) an! Da gehört dann doch einiges dazu, um nicht die Stopp-Taste oder den Vorlauf zu betätigen. Tatsächlich, und das halte ich für ein Phänomen, ist es den Beach Boys - trotz vieler, vieler wirklich großartiger und weltbekannter Hits - nie gelungen, ähnlich "würdige" Konzeptalben zu schaffen (bis auf zuvor besagte Ausnahme) wie vergleichsweise eben den Beatles, den Stones oder z.B. The Who.
Gut, wurscht wird da jetzt jeder sagen, der sich sowieso alles downloaded und keinen Wert auf die Kunstform Musikalbum legt.
Aber für jemanden, der sich interessiert mit älterer und neuerer Popmusik (und Musik im Allgemeinen) auseinandersetzt, wäre das schon fast eine kleine Doktorarbeit wert...

Nun, was hat das ganze Blabla nun denn eigentlich mit SMLE, also vorliegendem Produkt, zu tun?
Für mich stellt sich nun die Frage, ob denn die Beach Boys im kollektiven Musikkritikergedächtnis nicht einen doch viel bleibenderen Eindruck hinterlassen hätten (was aber trotz allem ohnehin der Fall sein dürfte), wenn denn SMILE tatsächlich anno 1967 auf den Markt gekommen wäre. Ich bin mir fast sicher, dass die Scheibe bei Kritikern (bei den Fans sowieso) großen Anklang gefunden hätte! Der konzeptartige Aufbau und die experimentellen "Soundcollagen" (ich nenn sie jetzt einfach mal so) sind weit weg von den vielen anderen Mischmasch-Alben der Beach Boys. Hier wurde wirklich versucht (Brain Wilson sei Dank) ein harmonisches Ganzes zu formen. Gut tut dies - aus meiner Sicht - vor allem den wenigen, aber dafür umso nachhaltigeren, Hitsongs, die auf SMILE enthalten sind (ich spreche hierbei etwa von "Heroes & Villains", "Surf's Up" und "Good Vibrations", das für mich die wahrscheinlich beste Beach-Boys-Single ever sein wird!).
Tatsächlich glaube ich, dass (sehr hart gesprochen - Fans mögen es mir bitte verzeihen) überhaupt lediglich PET SOUNDS und eben SMILE die einzig wirklich rundum überzeugend gelungenen Alben der Band sind!
Alles andere (und ja, ich mag viele ihrer Songs, meist zumindest) kann man sich ebenso gut auf Best-of-Format oder als Sampler zulegen! Die Beach Boys sind generell eine der wenigen ("klassischen") Bands, bei denen ich zuerst zum Kauf einer Compilation raten würde, weil da wenigstens wirklich nur die Hits, ohne zweitklassige und mitunter auch nervende B-Seiten, drauf sind!
UND: Darüber hinaus könnte man sich 1. PET SOUNDS und (JA) 2. SMILE zulegen, weil das 2 wirklich hübsche Alben sind, die eigentlich in keinem Musikfreak-Regal fehlen sollten.

Kurz: SMILE ist zurecht veröffentlich (oder wiederveröffentlicht) und gelobt worden. Es wird als Album den oft (teils auch zu Unrecht) belächelten Beach Boys gerecht.

Weitere Pluspunkte dieser aktuellen Veröffentlichung: Die Aufmachung kann sich sehen lassen, hier steckt sehr viel Liebe mitdrinnen. Zudem könnte ich auch über den Sound nichts Negatives sagen - ich glaube, dass dieses Remaster sehr gut gelungen ist und bewusst so umgesetzt wurde (Mono-Stereo hin oder her - egal, wie ich finde!).

Eher unnötig (da ich auch kein Hardcore-Fan bin) hingegen finde ich die Bonus-Disc. Mir persönlich würde es reichen, SMILE im 1-Disc-Format, ganz ohne Bonusschnickschnack, und dafür vielleicht gegen geringeres Entgelt (15 oder weniger?!) entgegenzunehmen.
Als chronischer Musikleidenschaftler habe ich aber natürlich trotzdem nicht widerstehen können und mir diese - meiner Meinung nach - sehr geglückte "Session(s)" einfach zulegen müssen. Andere Sammler und Musikbegeisterte werden verstehen, wovon ich spreche ;) (Und leider wissen es die Herausgeber und Produzenten auch und gerade deshalb fügen sie wohl auch sämtlichen gänzlich unnötigen Bonuskrimskrams hinzu - um eben noch mehr absahnen zu können).

Wem würde ich nun also zum Kauf von SMILE raten?
1. Allen Beach-Boys-Begeisterten.
2. Allen, die sich selbst als musikinteressiert einschätzen würden.
3. Allen, die gute Musik einfach mögen und auch ein bisschen Geduld dafür mitbringen.

Also: Zugreifen, erfreuen, genießen!

Eine berechtigte, aber aus heutiger Sicht eher schwer einzuschätzende, Veröffentlichung, die die Bedeutung und den Einfluss der Beach Boys noch einmal bewusst vor Augen führt!
Ob es deshalb notwendig ist, noch einmal auf Tour zu gehen, ist wiederum eine andere Frage... Burschen, macht euch (und eure Fans) nicht unglücklich! (Ist von Herzen lieb gemeint!)

SMILE = 5 Sterne. Bravissimo!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Album - endlich!, 18. November 2011
Rezension bezieht sich auf: The SMiLE Sessions (Audio CD)
So manche Kritik, die es hier zu lesen gibt, ist schwer nachzuvollziehen. Da wird moniert, das Album sei lediglich eine "Aneinanderhäufung von Fragmenten". Ähnlich absurd wäre es, einem Fußballer vorzuwerfen, dass er den Ball nicht mit der Hand spielt sondern mit dem Fuß. Analog verhält es sich auch mit Smile. Das Aufnehmen von Fragmenten und die damit einhergehende vielfältige Möglichkeit diese Puzzlestücke fast beliebig zusammenzusetzen, war eben just der Ansatz den Brian Wilson mit Good Vibrations erstmals verfolgte und mit Smile zu perfektionieren suchte. Ebenso ist man erstaunt, wenn sich überrascht über die Qualität der Songs geäußert wird, ganz so als ob es nicht seit 2004 Wilsons Neueinspielung von Smile gäbe, auf welcher man sich seit 7 Jahren ein Bild von dem hier vorzufindenden Liedmaterial machen könnte.

Eher schon verständlich ist es, wenn Unwissende darüber verwundert sind, dass so manche Aufnahme auf der CD nicht vollständig ist, weil der dazugehörige Gesang nie aufgenommen wurde. Jedoch dürfte der Anteil an unbeabsichtigten reinen Instrumentalaufnahmen höchstens 10 - 20 % des Albums ausmachen, sodass selbst der gewöhnliche Konsument dieses Stück Musikgeschichte gut hören kann. Erreicht wurde diese Quote unter anderem dadurch, dass man bei Liedern wie I'm in great shape und Barnyard Brians Gesang von den entsprechenden Heim-Demos verwendete. Man kann fragen, ob diese im Sinne einer originalgetreuen Darbietung des Smile Materials ist und zu 100 % funktioniert es auch nicht, da Brians Pianospiel des Demos selbstverständlich ebenfalls zu hören ist und nicht so wirklich zu den Studioaufnahmen passen will; dennoch das Ganze ist noch so gut gelungen, dass man mit dem Ergebnis leben kann.

Was bekommt man geboten?

Sechs überragende Lieder in Gestalt von Heroes and Villains (thematisch eng verbunden mit diesem Lied sind auch die Stücke Gee und Do you like worms?), Surf's up (mit den einleitenden Liedern Look und Child is father of the man), das psychedelische Meisterwerk Cabin Essence, die wunderbare barocke Ballade Wonderful, das mit einem Augenzwinkern dargebotene Vega-Tables und natürlich der Übersong Good Vibrations.

Darüber hinaus noch drei sehr feine Aufnahmen in Form von Wind Chimes, Fire und Barnyard.

Ob Smile wirklich das definitive Meisterwerk ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Zumal es nie fertiggestellt wurde. Ich denke dennoch, dass die 2011 erstellte Version eine gute Vorstellung davon bietet, wie Smile 1967 geklungen haben könnte. Ich würde ihm genauso wenig den Rang des Jahrhundertalbums zugestehen wollen wie Sgt. Pepper, aber ein verdammt gutes psychedelisches Album der 60er ist es allemal.
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41 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk !!!, 28. Oktober 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The SMiLE Sessions (Audio CD)
Nun ist es also endlich da, das berühmteste unvollendete Rockalbum. Man kann es ohne Übertreibung als eines der größten Werke der Rockmusikgeschichte bezeichnen. Einige Teile von SMiLE fanden sich ja später auf anderen Longplayern der Beach Boys wieder.
Dieses Konzeptalbum hat alles, es vereinigt Harmoniegesangs- und Klangkollagen gleichermaßen. Die Singlehits Good Vibrations, Hereos and Villains sind als ein Teil dieses Werkes mit integriert und ergeben mit den anderen Titeln die ineinander übergehen ein großes Rockopus, das man allerdings erst nach mehrmaligen zuhören so richtig erschließen wird. Neu war zu jener Zeit sicherlich das die einzelnen Stücke in sich zu Sektionen zusammengefasst wurden und thematisch einen Abriss der amerikanischen Geschichte aufzeigen sollten.
Aufgrund dieses neuartigen Kompositionsstils Brian Wilsons war es der damaligen Plattenfirma Capitol Records zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich zu fortschrittlich, durch die bandinternen Probleme und Mike Loves Haltung Co-Autor Van Dyke Parks gegenüber,weil er dessen Texte nicht verstand, kam die geplante Veröffentlichung der LP im Januar 1967 dann letztendlich nicht mehr zustande. Schließlich sah Capitol die Beach Boys mehr als Surfband, ein neuartiger Sound bedeutete für die Bosse ein geschäftliches Risiko.
Das vorliegende Werk wurde überwiegend in Mono veröffentlicht, was sich m.E. wegen der hervorragenden Arrangements nicht unbedingt als nachteilig erweißt. Vielleicht kommt später noch eine Stereoversion dazu. Die CD enthält neben den beiden Hits auch das hinreißende Surfs Up, einem der schönsten Beach Boys Songs überhaupt.
SMiLE ist zum 50-jährigen Bühnenjubiläum der Beach Boys ein würdiges Highlight und ein Meilenstein einer Band deren Bedeutung für die Entwicklung der Rockmusik erst relativ spät erkannt wurde.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über jeden Zweifel erhaben...., 24. November 2011
Von 
Sven Wischkowski "Jack" (Bad Mergentheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The SMiLE Sessions (Audio CD)
....also es kann ja hier viel geredet werden über die verlorene Magie und ob es einen wirtschaftlichen Hintergrund dafür gibt. Für mich ist das hier über jeden Zweifel erhaben. Es ist magisch und wundervoll, so wie es in all der Mystik immer im Verborgenen gelebt hat. Es ist toll! Ein Wunder und für mich eines der besten Alben der Geschichte! Und ich bin dankbar das sie es getan haben!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Werk eines spinnerten Genies, 27. Juni 2013
Von 
Thomas Schmitz (Mechernich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The SMiLE Sessions (Audio CD)
Ist "Smile" das Werk eines Genies oder eines Spinners? Irgendwie scheint beides zu stimmen. Brian Wilson unternimmt eine Reise quer durch die USA, vermischt Musik mit allerhand Sounds und Quatsch, vermengt Stilrichtungen miteinander und heraus kommt vielleicht annähernd das, was einst als "Smile" veröffentlicht werden sollte - oder eben auch nicht, wer weiß das schon?
Ich wage jetzt mal zu behaupten, dass der Mythos der Platte größer ist als ihre Qualität. Natürlich ist das alles ein großer Spaß, etwa wenn in "Cabin Essence" Doings anstatt Gummibändern zu hören sind. Aber ist es auch noch Quatsch, wenn Johnny Mercers "I Wanna Be Around" mit Geräuschen aus der Werkstatt vermischt werden? Oder wenn in "The Elements: Fire" ein Großbrand mit komplettem Feuerwehreinsatz simuliert wird?
Aber neben all diesen Ungereimheiten gibt es sie, die großes Songs. Alles voran natürlich "Good Vibrations", diese allseits gefeierte Vier-Minuten-Oper, die so grandios ist, dass man sie nicht fassen kann. Dann natürlich "Heroes and Villains", der schon allein in der 2-CD-Box viel zu oft seziert wird. Dann ist da "Surf's Up" mit Al Jardines fantastischem Gesang. Wenn er beim "Domino" in die Kopfstimme geht, ist das ein Moment für die Ewigkeit. Auch "Cabin Essence" ist ein feines Stück Musik, das direkt aus einem Spaß-Western zu kommen scheint. Es gibt die traurige "My Only Sunshine"-Version, den "Song for Children", der ruhig anfängt und mit einem großen Orchester endet.
Doch nach 19 Songs hätte es gereicht. Doch auf den beiden CDs sind leider noch 22 Stücke mehr. Demo-Versionen, Aufnahmen von den Proben, eine Art Sketch, in dem Brian im Klavier zwischen der Taste C und Cis feststeckt, es gibt Backing Vocals. Das ist alles Zeug für Fans, das man in der Regel einmal hört und dann nie wieder. Doch weil man auch das irgendwie in die Wertung mit einfließen lassen muss, gibt es am Ende gerade noch vier Sterne.
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26 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Blödsinn, 14. November 2011
Rezension bezieht sich auf: The SMiLE Sessions (Audio CD)
Die Beach Boys sind tot, aber die PR-Maschine der Platten-Industrie läuft tadellos. Mit großen Erwartungen habe ich die Scheibe eingeworfen und wurde mit Ausnahme von "Good Vibrations" maßlos enttäuscht. Was ich höre ist ein Konglomerat von Ideen, Gesangsproben und anderen Etüden, aber kein abgeschlossenes Album. "Pet Sounds" ist ein abgeschlossenes, grandioses Album. Vielleicht sollte "Smile" daran anknüpfen, vielleicht hätte es das auch gekonnt. Nur leider haben die BBs ihr Werk nicht vollendet. Zu Recht blieb es in der Ideenschublade unter Verschluss. Dass nun fast alle unisono in diesen Lobgesang einstimmen und vor Ehrfurcht auf die Knie fallen, ist völlig unverständlich. Ich möchte ein Album mit Songs, keine Ansammlung von Songfragmenten. Die Beach Boys waren eine der kreativsten, großartigsten Bands der Pop-Geschichte. Aber ihre Sessions als "größtes vermisstes Pop-Album" abzufeiern, ist Blödsinn.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 2 x Smile, 5. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: The SMiLE Sessions (Audio CD)
Da kann einem schon mal das Lächeln vergehen: Brian Wilson, das Mastermind der Beach Boys, veröffentlicht 2004 unter eigenem Namen und eigener Band mit viel Getöse das, was er 40 Jahre später als "Smile" ausgibt. Nun ja, überwältigend war das nicht, mit Ausnahme der Juwelen "Heroes and Villains" und "Good Vibrations".

Nun also etwas ähnliches unter dem Namen "Beach Boys" - in Mono!? Man glaubt es kaum. Für mich die klare Aufforderung, kauf' mich nicht, warte ab, bis die Stereo-Version auf den Markt kommt.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen AHA-Effekt blieb aus, 2. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: The SMiLE Sessions (Audio CD)
Nachdem dieses Album in der Presse als ein weiteres großes Meisterstück der Beach Boys mit vielen neuen, harmonischen Titeln angekündigt wurde, war der Hörgenuss dann doch eher ernüchternd. Sehr viel bekanntes von anderen Beach Boys Alben und wenig neue großartige Harmonien. Lohnenswert zu hören, aber kein Muß in der Albensammlung.
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The Smile Sessions
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