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4.0 von 5 Sternen Eindrucksvoll
Die Schilderungend des Lebens der Bäuering Anna Wimschneider sind durch ihre Verfilmung vielen bekannt. Und doch ist der zugrundelegende Text interessant und überraschend. Hier liegt keine geschliffene Erzählung, keine dramaturgisch durchgestylter Text vor, sondern ein schnörkellose, klare Lebensschilderung, die an vielen Stellen sehr eindringlich,...
Am 5. Dezember 1999 veröffentlicht

versus
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nie mehr Bäuerin
Anna Wimschneider, geboren 1919 im hintersten Niederbayern, berichtet in dem vorliegenden Werk von ihrem kargen Leben auf dem Land. Kaum vorstellbar, in welcher Armut und Härte die Autorin aufwuchs, und dass sie schon als 8jährige nach dem Tod der Mutter für die vielen Geschwister sowie Haushalt und Landwirtschaft verantwortlich war. An Ausschlafen war nie...
Veröffentlicht am 30. Mai 2007 von Matka Hagen


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eindrucksvoll, 5. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Die Schilderungend des Lebens der Bäuering Anna Wimschneider sind durch ihre Verfilmung vielen bekannt. Und doch ist der zugrundelegende Text interessant und überraschend. Hier liegt keine geschliffene Erzählung, keine dramaturgisch durchgestylter Text vor, sondern ein schnörkellose, klare Lebensschilderung, die an vielen Stellen sehr eindringlich, intensiv, ja auch intim wirkt. Die Sprache ist durchgehend einfach, kurze Sätze reihen sich aneinander. Das ist es, was dem Buch auch seinen Reiz verleiht, weil es genau die einfachen, heute oft geradezu primitiv anmutenden Verhältnisse schildert. Schonungslos werden die althergebrachten Sitten und Gebräuche, die schonungslose Rivalität der Bauern untereinander und der Kampf vieler Dorfbewohner gegeneinader dargestellt. Stellenweise fragt sich hier der "Städter" kopfschüttelnd, wie es so etwas in unserem Jahrhundert überhaupt noch geben kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr berührende Lebenserinnerungen einer Bäuerin !!!, 18. Februar 2008
Von 
Sina Gerritsen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Dieses kleine Büchlein hat nur wenige Seiten, aber die sind so berührend u. fesselnd, daß Sie es nicht mehr aus der Hand legen werden, bis Sie es endlich ausgelesen haben. Die Lebensgeschichte der Anna Wimschneider ist ein Zeugnis einer Kindheit u. Jugend aus dem vorigen Jahrhundert aus aller einfachsten Verhältnissen, die Geschichte eines armen Bauernmädchens bis zum Erwachsenenalter. Übrigens auch hervorragend verfilmt von Josef Vilsmaier in den Hauptrollen mit Dana Vavrova u. Werner Stocker. Trotzdem würde ich jedem empfehlen zuerst das Buch zu lesen, weil es einfach immer besser ist zuerst das Buch zu lesen u. dann den Film zu schauen, weil man sonst die Geschichte u. ihren Ausgang ja schon kennt u. das wäre taktisch gesehen ja nicht gerade sehr klug.
Man kann sich die im Buch geschilderte Armut heutzutage kaum vorstellen, um so wichtiger, gerade auch für jüngere Leute, das Buch einmal zu lesen !!!
Anna Wimschneider war eine bemerkenswerte Frau, die es in ihrem Leben wirklich nicht leicht hatte u. trotz allem Kummer hat sie sich ein sonniges Gemüt bewahrt bis zu ihrem Tod, was sicher nicht zuletzt mit ihrem Gottvertrauen u. ihrer daraus resultierenden Lebensfreude zusammenhing.
Ein wirklich beeindruckendes Buch !!!
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nie mehr Bäuerin, 30. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Herbstmilch, Illustr. Ausg. (Broschiert)
Anna Wimschneider, geboren 1919 im hintersten Niederbayern, berichtet in dem vorliegenden Werk von ihrem kargen Leben auf dem Land. Kaum vorstellbar, in welcher Armut und Härte die Autorin aufwuchs, und dass sie schon als 8jährige nach dem Tod der Mutter für die vielen Geschwister sowie Haushalt und Landwirtschaft verantwortlich war. An Ausschlafen war nie zu denken. Auch mit ihrer Heirat ändert sich nichts zum Besseren. Der geliebte Ehemann wird in den Krieg eingezogen, und Anna muss sich neben der Landwirtschaft auch noch um die Versorgung der ihr feindlich gesinnten Schwiegermutter und gebrechlicher Onkel und Tanten kümmern. Wahrlich kein leichtes Los! Erst gegen Ende ihres Lebens erreichen sie und ihr Ehemann etwas Wohlstand, und der Verkauf der Landwirtschaft führt dazu, dass Anna sich endlich einmal ausschlafen kann...

Die "Lebenserinnerungen" sind in einfachen, fast kindlichen Worten, aber trotzdem sehr eindringlich geschrieben. Sie veranschaulichen sehr gut das Leben der (armen) Landbevölkerung vom Anfang des 20.Jahrhunderts bis zur Mitte der 80er Jahre. Erschütternde Geschichten wechseln ab mit lustigen Anekdoten und Beschreibungen des Arbeitsalltags auf einem Bauernhof. Trotz des entbehrungsreichen Lebens liest man keine Klagen oder Beschwerden der Autorin. Im Gegenteil: Fast klaglos wird das Leben angenommen und akzeptiert. Lediglich am Ende ihres Buches schreibt die Autorin, dass sie, wenn sie noch einmal zur Welt käme, keine Bäuerin mehr werden wollte.

Sicherlich kein anspruchsvolles Werk, aber es fasziniert gerade durch seine gradlinige, geradezu karge Sprache, und erweckt in dem Leser ein Gefühl dafür, in welch einer Zeit des Wohlstandes, des Überflusses und der Sorglosigkeit wir heute leben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert, 29. April 2009
Anna Wimschneider- geb. 1919 in Niederbayern hatte in den achtziger Jahren innerhalb von zwei Wochen ihre Memoiren geschrieben. Eigentlich waren diese Lebenserinnerungen für die Enkelin bestimmt, fielen jedoch einer Journalistin in die Hände, die mit Einwilligung von Anna Wimschneider das Werk einem Verlag präsentierte.
Der Verlag entschloss sich, die Lebenserinnerungen zu veröffentlichen und dann gab es eine große Überraschung, denn das 160-Seiten dicke Buch wurde über Nacht ein Bestseller.
Auch ich habe mir das Buch gekauft und war über den Inhalt angenehm fasziniert, denn
- der sprachliche Stil der Bäuerin war in dem Buch beibehalten worden.
- die Lebenserinnerungen sind ohne viel Umschweifen sehr markant und einfach geschrieben
- die Lebenserinnerungen sind für die heutige Generation ein Erlebnis, denn wer weiß schon, wie die normal-gestellten Menschen vor achtzig Jahren gelebt haben.

Der Schreibstil von Anna Wimschneider ist sehr einfach und mit Sicherheit nichts für Wort- und Grammatikakrobaten, aber genau das ist es, was das Lesen für mich so interessant gemacht hat. Weil es einfach geschrieben wurde, ist das Lesen auch nicht ermüdend und bis zur letzten Seite sehr spannend gewesen.
Durch das Buch Herbstmilch kann man sich als Leser ein sehr gutes Bild machen, wie die Menschen am Anfang des letzten Jahrhunderts gelebt haben. Das Leben war sehr hart, vor allem auf einem Bauernhof und der Begriff 'die gute alte Zeit' stammt eigentlich mehr aus unserer jüngeren Generation, die einfach nicht wahrhaben will, dass es uns Deutschen noch nie so gut gegangen ist wie heute.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lakonische Schilderung des grausamen Landlebens, 30. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Herbstmilch (Gebundene Ausgabe)
Wohl seit es Städte gibt, spätestens aber seit den Streitereien zwischen Kommunisten a la Marx und romantischen Sozialisten a la Proudhon, gibt es zwei Sichten auf das bäuerliche Leben: Menschenunwürdige, »bornierte« Schufterei, sagen die einen, natürliches Verhältnis zwischen Mensch und Natur, sagen die anderen. Die Lebenserinnerungen von Anna Wimschneider, anfang dieses Jahrhunderts geborene Bäuerin, sind ein Beleg für die erste Ansicht. Ihre Mutter starb früh im Kindbett, Anna mußte für die kleineren Geschwister sorgen, waschen, kochen, putzen, und zusätzlich auf dem Hof schuften, von der Schule ganz zu schweigen. In der Erntezeit wurde nachts um zwei - ins Bett gegangen? nein, aufgestanden. Aber die körperliche Arbeit ist nicht das schlimmste. Neid, Mißgunst, Bigotterie und (versuchte) Vergewaltigungen bestimmen das Verhältnis zu den anderen Dorfbewohnern. Natürlich wird auch von Schönem erzählt: Lieder- und Tanzabende, ausgelassene Feste nach dem Dreschen und Liebe. Kurz nach ihrer Heirat muß der Mann an die Front. Der Faschismus taucht im Dorf nur auf als ein weiteres Mittel ständig präsenter Intrigen. Anna, die den Hof allein bewirtschaftet und nebenbei noch für 3 bettlägerige Verwandte ihres Mannes sorgt, wird schwanger, arbeitet pausenlos, auch nach der Geburt bekommt sie ihr Kind kaum zu sehen, das ihre Schwiegermutter mehr quält als umsorgt. »Wenn ich noch einmal zur Welt käme,« schließt das Buch, »eine Bäuerin würde ich nicht mehr werden.« (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das unter die Haut geht, 29. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Herbstmilch (Hörkassette)
Mir ging dieses Buch lange nach, nachdem ich es gelesen hatte. Dazu trägt sicher bei, dass es eine wahre Geschichte ist, die schlichte aber mit trockenem Humor gewürzte Sprache. Gerade wenn man auf dem Land in Bayern lebt, macht es auch nochmal den Strukturwandel in der Landwirtschaft deutlich, und anderswo ist es wahrscheinlich ähnlich. Aber das wichtigste: Ein Buch das, schnell gelesen, einen lange beschäftigt.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht zu beneiden..., 30. Dezember 2003
Von Ein Kunde
"Wenn ich noch einmal zur Welt käme, eine Bäuerin würde ich nicht mehr werden." Anna Wimschneider verliert als achtjähriges Bauernmädchen die Mutter: Zwar hat der Arzt schon gewarnt, aber die strenggläubige Katholikin wagt es nicht, dem Kindersegen Einhalt zu gebieten, und stirbt bei einer Geburt. Anschaulich beschreibt Anna Wimschneider die Sterbeszene und die Jahre, die darauf folgen. Das Mädchen muss seine große Geschwisterschar betreuen, den Haushalt führen, in der Landwirtschaft mithelfen - dies alles in einer Zeit ohne elektrischen Strom und andere Hilfsmittel - und hat den sehnlichsten Wunsch, nur einmal, ein einziges Mal, ausschlafen zu dürfen, so lange es möchte... Auf einer Hochzeit lernt Anna Albert kennen, ihren künftigen Mann. Als sie in die Landwirtschaft einheiratet, sind da noch zwei alte Onkel, eine Tante und eine bösartige Schwiegermutter zu betreuen, und Albert wird alsbald zum Kriegsdienst eingezogen und kehrt schwer verwundet heim. Anna Wimschneider erzählt in einfachen Worten, anschaulich und mitunter auch humorvoll von den schweren Zeiten, die sie kein zweites Mal durchmachen möchte. Wer die Autorin noch gekannt hat, weiß, dass ihr das Lachen trotz all der tragischen Begebenheiten nicht vergangen war, und hat vielleicht eine ihrer Lesungen in guter Erinnerung. Neben dem Buch ist auch die Verfilmung mit Dana Vavrowa empfehlenswert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leben voller Arbeit, Not und Mühsal, 17. November 2012
Anna Traunspurger wurde 1919 als als viertes von neun Kindern in Pfarrkirchen in Niederbayern geboren. Fast symbolhaft zwischen Dachau, Braunau und Passau. Acht Jahre später verlor sie ihre Mutter, die im Alter von 39 Jahren im Kindsbett verstarb. Jedes ihrer Kinder hielt dabei einen Finger ihrer Hand! Von da an blieb dem Vater nichts anderes übrig als die Kinder auf dem Bauernhof (mit)arbeiten zu lassen.

1939 heiratete Anna den Albert Wimschneider, der bald darauf zum Kriegsdienst eingezogen wurde und später schwer verwundet aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrte. Inzwischen musste Anna die Landwirtschaft selbstständig weiterführen und nebenher noch vier angeheiratete ältere Personen, darunter auch die ewig keifende Schwiegermutter, versorgen; von sehr früh am Morgen bis spät in die Nacht; jeden Tag in der Woche.

Anna Wimschneider beschreibt ihr Leben in einfachen, kurzen Sätzen; mit einer entwaffnenden Naivität, direkt und offen. So prägend wie das Leben: extrem hart und brutal, aber auch lustig und fröhlich. Die Armut ist unbeschreiblich, ja unfassbar, doch Tiere und Natur geben Lebensfreude. Das Leben auf dem Land ist geprägt und bestimmt vom Glauben wie vom Aberglauben; von Neid und gegenseitigen Vergleichen, engstirnigen Rivalitäten. Es geht um himmelschreiend rigide Erziehungsmethoden, um frühe Verantwortung, um sexuelle Verklemmtheiten. Dazu erzählt die Autobiografin einzelne knappe, aber aufschlussreiche Anekdoten.

Das ganze Lebensgeschichte ist fesselnd, berührend, schwer, erhellend. Die Autorin beschreibt beispielsweise in knappen, dürren, ja eigentümlich distanziert wirkenden Worten, wie sie zusammen mit ihrem Vater gegen die Übergriffe eines Pfarrers kämpft, der deswegen am Sonntag von der Kanzel wettert. Daraufhin wendet sich die Kirchengemeinde gegen das Opfer! Oder wie die Wendehälse im Dorf ihre Fahnen erst in den scheinbar frischen Wind des Dritten Reiches halten (»In allen Häusern hing nun schon ein Hitlerbild, dafür haben manche das Kreuz in Herrgottswinkel weggetan«) und später nichts mehr sehen und davon wissen wollten.

Am beeindruckendsten war für mich der scheinbare Gleichmut, mit dem diese kleine Frau allen Anforderungen und Anfeindungen standhielt. Und wie sie sich noch über Kleinigkeiten freuen konnte.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eindrucksvolle Schilderung eines schweren Lebens, 19. November 2001
Von Ein Kunde
Diese Autobiographie erzählt eine Geschichte, die auf den ersten Blick geradezu unglaublich klingt und den Anschein erweckt, oder den Leser zumindest hoffen lässt, dass essich um ein Einzelschicksal handelt. Doch ich denke in Anbetracht der Zeiten und Umstände (anfang des 20. Jahrhunderts) wird klar, dass sich das Leben einer Bäuerin nicht wesentlich, von dem der A. Wimschneider unterschieden hat. Es ist zwar autobiographisch, aber doch eine Reflexion des Lebens der kleinen Leute in dieser Zeit. Schade ist, dass A.W. nicht auf einzelne Anekdoten detaillierter eingeht, sonders alles recht kurz und knapp zusammenfasst. Aber vielleicht macht diese Einfachheit gerade den Charme der Autorin deutlich, die doch deutlich sagt, dass sie im Falle einer Wiedergeburt nicht mehr als Bäuerin zur Welt kommen will.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebenserinnerungen einer Bäuerin, 28. März 2006
Nur auf den ersten Blick scheint Anna Wimschneiders Autobiographie im aktuellen Heimattrend mitzuschwimmen. Diese Lebenserinnerungen einer Bäuerin verklären nicht, im Gegenteil. Ihr Fazit: „Wenn ich noch einmal zur Welt käme, eine Bäuerin würde ich nicht mehr werden", ist deutlich genug. Empfohlen seien sie darum auch denjenigen, die aus falsch verstandener Romantik das „einfache Leben" auf dem Lande verklären. Anna Wimschneider erzählt von in Mitteleuropa nie geahnter Bedürftigkeit, von einem Ausgeliefertsein an die Arbeit, das den Leser bewegt und empört. „Herbstmilch" ist ein Dokument ganz eigener Art, mit dem Reiz einer Sittengeschichte fremder Völker: Es liefert Anschauungsmaterial, wie das Leben in Deutschland vor 50.Jahren noch sein konnte, nämlich wie vor 500 Jahren, mittelalterlich...
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Herbstmilch: Lebenserinnerungen einer Bäuerin
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