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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt ansehen!
Ich kannte diese Serie bereits im englischen Original und habe mich immer gewundert, warum sie bisher noch nicht in deutsch-synchronisierter Fassung zu sehen war. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, dass es endlich eine deutsche DVD-Ausgabe gibt.

Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei wirklich um die bisher beste filmische Umsetzung...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2011 von gali1963

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen optisch und inhaltlich authentisch wirkend aber mit Längen
Als Kind war ich großer Fan von "Ivanhoe - der schwarze Ritter", eine knallbunte Hollywood Produktion der fünfziger Jahre mit Robert Taylor in der Titelrolle. Heutzutage weiß ich natürlich, dass dies alles großer Käse und Kitsch war, aber schön zu schauen!
Deshalb war ich natürlich sehr auf die britische Miniserie "Ivanhoe"...
Veröffentlicht am 5. Januar 2012 von Thorsten


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt ansehen!, 7. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Ivanhoe [3 DVDs] (DVD)
Ich kannte diese Serie bereits im englischen Original und habe mich immer gewundert, warum sie bisher noch nicht in deutsch-synchronisierter Fassung zu sehen war. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, dass es endlich eine deutsche DVD-Ausgabe gibt.

Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei wirklich um die bisher beste filmische Umsetzung dises englischen Klassikers.
Zum Einen erscheint die Ausstattung sehr realistisch. In den mir bekannten Ausgaben von 1952 und 1982 sind die Charaktere immer so perfekt gestylt, als ob sie direkt vom Schneider und von der Kosmetikerin kommen.
Zweitens ist das Drehbuch sehr eng an die Buchvorlage angelehnt. Ich kenne die englische Hörbuch-Fassung und die deutsche Buchfassung des Romans, und habe fast alles 1 : 1 umgesetzt gefunden.
Und schließlich sind die Schauspieler, allen voran Ciarán Hinds als Sir Brian de Bois-Guilbert und Susan Lynch als Rebecca, hervorragend.

Die deutsche Synchronisation ist meiner Meinung nach durchaus gelungen.

Zur DVD selber: Ich hätte mir eine bessere Bildqualität gewünscht, aber da die Verfilmung bereits 14 Jahre alt ist und wahrscheinlich nicht überarbeitet wurde, ist das so akzeptabel. Schön wären auch Untertitel und Bonus-Material gewesen und dafür weniger Werbe-Trailer.

Alles in allem eine absolute Kaufempfehlung!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spektakuläres Mittelalter-Abenteuer als kurzweilige Serien-Unterhaltung, 2. Februar 2012
Von 
N. Figula "M. Figula" (Timmendorfer Strand Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ivanhoe [3 DVDs] (DVD)
Der von Sir Walter Scott um 1820 erstmals veröffentlichte Klassiker der Weltliteratur um den edlen Kreuzritter Sir Wilfred von Ivanhoe ist einer der berühmtesten Filmstoffe der Welt. Anders als beispielsweise in der dreifach "Oscar"-nominierte Hollywood-Variante von 1952 setzt diese BBC-Adaption nicht mehr ausschließlich auf Glanz und Pomp, sondern auf eine werkgetreue Umsetzung. Detailgetreu und realistisch wird ein authentisches Bild Englands im 12. Jahrhundert erstellt. Dass der legendäre Robin Hood in "Ivanhoe" als Nebenfigur auftritt ist von Sir Walter Scott durchaus gewollt.

Gedreht an Original-Schauplätzen in Nordengland und Südschottland beeindruckt die Mini-Serie von Regisseur Stuart Orme mit allem, was ein Mittelalter-Epos ausmacht: opulente Kulissen, beeindruckende Action, blutige Schwertkämpfe sowie edle Damen, tapfere Helden und gerissene Schurken. Steven Waddington ("Die Tudors") ist in der Rolle des Ivanhoe zu sehen. Zur hochkarätigen Darsteller-Crew gehören u. a. Hollywood-Legende Christopher Lee ("Der Herr der Ringe"), Ciarán Hinds ("Harry Potter und die Heiligtümer des Todes") sowie Susan Lynch ("From Hell". Sie machen die Mini-Serie trotz fünf Stunden Laufzeit zu einer spannenden, kurzweiligen Unterhaltung.

Die Serie (6 Folgen à ca. 50 Minuten) liegt nun erstmals in einer deutschsprachigen Ausgabe auf drei DVDs vor. Das Bild in natürlichen Farben wirkt weich, detailarm, verrauscht und gelegentlich etwas unscharf, besonders bei manchen Szenen, die mit Kunstlicht ausgeleuchtet wurden. Dafür ist es aber frei von Verschmutzungen oder Beschädigungen. Der (Dolby Digital 5.1) Ton ist etwas frontlastig und gut verständlich. Als Bonusmaterial gibt es lediglich eine Trailershow.

Insgesamt überzeugt die BBC-Adaption mit ihrer akkuraten Beschreibung der mittelalterlichen Zustände, und deshalb ist es völlig unverständlich, dass das deutsche Fernsehen an dieser Serie bisher kein Interesse gezeigt hat. Dank Ascot Elite gibt es nun endlich auch für die deutschen Fans des edlen Kreuzritters das Epos als edles Digipack in einem schön gestalteten, gestanzten Schuber - das allein ist mir schon die 5 Sterne wert!
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Normannen und Sachsen - Blutiger Kampf und raue Romantik (Ivanhoe BBC 1997), 10. April 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ivanhoe [2 DVDs] [UK Import] (DVD)
Der Inhalt in Kurzform:
Ende des 12. Jahrhunderts. Als Wilfred von Ivanhoe um die Hand der schönen und gesellschaftlich höher stehende Lady Rowena anhält, wird er von seinem Vater Cedric aus dem Haus geworfen, der seine eigenen Pläne für sein schönes Mündel hat. Er will sie dem angelsächsischen Fürsten Lord Athelstane zur Frau geben, der auch sein Freund ist. Ivanhoe zieht in den Krieg, er begleitet König Richard I. auf seinem Kreuzzug. In der Zwischenzeit leitet der schwächere und zerrissene Prinz John das Land. Er liebäugelt mit den Franzosen und bevorzugt die eher unmoralischen normannischen Fürsten an seinem Hof. Als Ivanhoe aus dem Kreuzzug Heim kehrt, wird Rowena gerade mit Lord Athelstane verlobt. Auf einem Turnier, in dem Angelsachsen gegen Normannen antreten sollen, nimmt Prinz John seine besten Kämpfer, die den angelsächsischen Fürsten keine Chance lassen. Erst spät erscheint ein neuer Ritter, der alle Normannen herausfordert und, obwohl dann auch selbst verletzt, alle Kämpfe gewinnt. Bald ist auch die Identität des geheimnisvollen Reiters aufgedeckt und alle - auch Sir Cedic - wissen, dass Wilfred von Ivanhoe wieder in England ist. Er bleibt aber unversöhnlich.
Ivanhoe verbündet sich mit dem Juden Isaak von York, dem er das Leben rettet und der ihn finanziell unterstützt. Dessen Tochter Rebecca verliebt sich in ihn. Sie heilt seine Wunden und kümmert sich um seine Genesung. In der Meinung, dass Rowena mit dem angelsächsischen Lord vermählt ist, erwidert er diese Liebe. Einige Ereignisse folgen dem, die in der Gefangennahme von Rowena, Sir Cedric, Lord Athelstane, Rebecca und dem verwundeten Ivanhoe, enden. König Richard ist in der Zwischenzeit unerkannt wieder in England eingetroffen und mit Hilfe Robin Hoods und seinen Mannen versucht er sie zu befreien. Die Eroberung der Burg gelingt, sie geht in Flammen auf, die Rettung aller gelingt nur teilweise. Der Templer und Günstling Prinz Johns, Bois-Guilbert flieht mit Rebecca, der sie heftig begehrt und liebt. Rebecca weist ihn aber immer wieder ab. Der leicht perverse Großmeister der Templer, Lucas de Beaumanoir, ist erzürnt über Bois-Gilberts sündhaft Zuneigung zu der jüdischen ,Hexe` Rebecca. Er verurteilt sie genussvoll dazu, am Scheiterhaufen verbrannt zu werden. Da Prinz John der ,Gerichtsverhandlung` auch beiwohnt und der Schauprozess deshalb auch ein säkulares Standbein hat, beruft sich Rebecca auf ein Gottesurteil - einen Zweikampf. Das Gericht nimmt Bois-Guilbert, der sich verzweifelt wehrt und Rebecca muss auf einen Ritter warten, der diesen Kampf für sie kämpft....

Roman und Film(e):
»Wie nennst du das grunzende Viechzeug, das sich auf vier Beinen rumtreibt?« fragte Wamba.
»Schweine, Narr, Schweine,« sagte der Hirt, »das weiß jeder Narr.«
»Und Schwein ist 'n gut sächsisch Wort,« sagte der Hausnarr. »Aber wie nennst du die Sau, wenn sie ausgeweidet, abgesengt und aufgehängt ist wie 'n Hochverräter?«
»Porc!« versetzte der Hirt.
»Freut mich, dass auch das jeder Narr weiß,« antwortete Wamba. »Und Porc ist gut normännisch-französisch. Wenn das Viech lebt und von nem sächsischen Leibeignen gehütet wird, dann hat`s seinen sächsischen Namen, aber es wird 'n Normanne und heißt Porc, wenn es in 'n stattliches Schloss gebracht und den edlen Herren zum Mahle aufgetischt wird. Was sagst du dazu, Freund Gurth?« »Das hat Hand und Fuß, Freund Wamba, wenn`s auch der Schädel eines Narren ausgeheckt hat.«
Aus diesem witzigen Dialog im ersten Kapitel des 1820 publizierten, berühmten Romans von Sir Walter Scott, zwischen Gurth, dem Schweinehirten und Wamba, dem Hofnarren, beide Leibeigene des Angelsachsen Sir Cedric von Ivanhoe, lässt sich der schreckliche Konflikt zwischen Normannen und Sachsen in sehr humorvoller Weise herauslesen.
Der Roman hat bereits viele Filme inspiriert. Die erste Verfilmung war 1913 zu sehen. Der Film mit der größten Publizität war und ist bis heute der im Jahr 1952 gedrehte Film: Ivanhoe - Der Schwarze Ritter" unter der Regie von Richard Thorpe, mit den berühmtesten Schauspielern der damaligen Zeit, Robert Taylor in der Titelrolle, Elisabeth Taylor als Rebecca und Joan Fontaine als Lady Rowena, um nur einige zu nennen.
BBC und A&E nahmen sich 1997 dieses Themas erneut an und schufen eine großartige Miniserie von 306 Minuten Länge. Auf Grund dieses Umstandes werden die Figuren, die in der 1952 Version vergleichsweise flach erscheinen, hier sehr rund und authentisch gezeigt. Die Geschichte selbst sowie die Figuren dürfen sich langsam entwickeln sind dreidimensional gelungen. Die Authenzität reicht hinein bis zu den Landschaften, Kulissen, Kostümen und Dekorationen. Die hervorragende Schauspielerriege tut ihr übriges, um diese Verfilmung zu einem ausgesprochenen Highlight zu machen. Man fühlt sich absolut in das auslaufende 12 Jahrhundert versetzt - ich ,roch` förmlich, trotz der Grippe, den blutverklebten Schweiß und sonstige üble Gerüche, die den oft kämpfenden und nie aus den Klamotten kommenden Menschen so anhaftet...;D! Es ist kein glattgebügelter und farbig aufgepeppter Hollywoodschinken, sondern ein lebensnahes britisches BBC-Epos, mit Schauspielern, die ihre Rolle leben. Eine große Realitätsnähe zeigen die beiden ungleichen Königs-Brüder Richard und John, die ja im wirklichen Leben beide eher wilde Persönlichkeiten waren. Näheres würde hier zu weit führen, nur soviel: der sonst zumeist so glorifizierte König Richard Löwenherz wird in diesem BBC Film endlich auch mit seinen Fehlern gezeigt. Die Figur des John - so zerrissen und eigen sie war - hatte auch seine angenehmen Seiten. Und seine Gunst für die Normannen war schon in seinem Vater gegründet, kam also nicht mutwillig daher und war auch Richard kein Problem.
Ein wunderbarer Steve Waddington in der Titelrolle und der großartige Ciarán Hinds als sein erbitterter Gegenspieler Brian de Bois-Guilbert (männliche Ausstrahlung wie immer...;D...ob ich die gleiche Standfestigkeit wie Rebecca zustande gebracht hätte, ist sehr fraglich...;))!), Susan Lynch spielte sehr stark die tapfere Rebecca und Victoria Smurfit als Rowena ist eine Augenweide. Ralph Brown spielt den zerrissenen und Frankreich-freundlichen Prinz John, oder wie er auf Deutsch hieß, Johann Ohneland einfach perfekt. Weiter waren James Cosmo als sturer Sir Cedric einmalig, Rory Edwards als Richard Löwenherz ein Genuss, David Horowitch als Isaak von York sehr berührend und Christopher Lee als Großmeister der Templer Lucas de Beaumanoir eiskalt und gruselig (DIE Stimme und DIE Sprache - genial). Ich fand bis in die kleinsten Rollen hinein erlesene Schauspielkunst. Erzählte die alte Verfilmung von 1952, die Geschichte mehr aus der Sicht des Wilfred von Ivanhoe, so laufen in diese Miniserie 3 Hauptplots nebeneinander her: Die Geschichte Ivanhoe`s , die Machenschaften von Prinz John und die Rückkehr Richard I., sowie die dunklen Fädenziehereien der Templer. Als roter Faden dazwischen und jeden Bereich durchziehend ist die Geschichte der Juden, im speziellen die Geschichte von Isaak von York und seiner intelligenten Tochter Rebecca. Gemeinsam verflechtet sich alles meisterlich zu dem oftmals blutdurchtränkten Bild des Kampfes zwischen Normannen und Angelsachsen, die in dem erbitternden Zweikampf zwischen Ivanhoe und Bois-Guilbert um das Leben der charakterfesten Jüdin Rebecca gipfelt.

Fazit:
Diese BBC-Miniserie ist schlicht und einfach GRANDIOS. Sie verbindet raue Romantik, blutige und erbitterte Kämpfe, enormer Spannung, Spaß, zarte Momente und ethische Einblicke auf sehr hohem Niveau. Das Drehbuch liegt sehr nahe an der Romanvorlage, weit mehr als der Film von 1952. Ich liebe den alten Film mit Robert Taylor nach wie vor sehr, er begleitet mich, wie auch das Buch, seit meiner Kindheit. Aber diese Miniserie besticht durch ihre Authenzität und Bildgewalt. Die Filmmusik ist tragend und wunderschön, die Filmschauplätze gewaltig! Die Sprache des Films ist Englisch mit englischen Untertiteln. Daher kann man auch, mit normalen Englisch-Kenntnissen, den Film ganz leicht verstehen.
Die 2er DVD-Box enthält keine nennenswerten Extras.
Ich war wirklich beeindruckt, werde den Film noch oft genießen und gebe eine ganz klare Kaufempfehlung.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Adina's Rezension, 28. Juni 2010
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Ivanhoe (DVD)
IVANHOE

Zusammenfassung:

Ivanhoe der Sohn von Sir Cedric wurde von seinem Vater verbannt weil er um die Hand seines Mündels Lady Rowena anhalten wollte. In dieser Zeit befand sich König Richard Löwenherz in Gefangenschaft und sein Bruder John vertrat ihn. Aber John war kein guter König weil er ehrgeizig, brutal und gemein war. Richard aber war inkognito wieder zurück und rettete Ivanhoe in einem Turnier das Leben, indem er als schwarzer Ritter in die Schranken stürmte! Währenddessen sollte Athelstane, ein Günstling Sir Cedrics, Lady Rowena heiraten, aber nach einer Schlacht wurde er als tot vermutet. War er wirklich tot?! Drei Ritter namens Brian de Bois-Guilbert, Sir Front de Boeuf und Moritz de Bracy waren die grössten Feinde Richards und Verbündete seines Bruders John. Diese Drei entführten ein paar wichtige Personen auf ein Schloss:
Cedric der Sachse, Lord Athelstane, Lady Rowena, Rebekka die schöne Jüdin und ihren Vater Isaak. Brian de Bois-Guilbert warb um die Jüdin Rebekka, Moritz de Bracy um Rowena und Front de Boeuf erpresste Isaak (den Vater Rebekkas). Aber da befand sich unter den Entführten ausserdem eine sehr wichtige Person.........

Vergleich der Filme "Ivanhoe der junge Ritter" und "Ivanhoe" von BBC

BBC ist ja bekannt dafür, immer sehr genaue Filme zu machen. Wenn man also das Buch Ivanhoe genau verfilmen will, muss man auch in fünf Stunden Drehbuch investieren. Aber ich finde es gut so. Alle Schauspieler darin sind erstklassig ausgewählt und spielen hervorragend. Meine Lieblingsperson im Film ist Brian de Bois-Guilbert der sehr in den Vordergrund der 3 Ritter gestellt wird. Er wird sehr gut dargestellt und hat wahrscheinlich die grösste Rolle von allen! In einem kleinen Satz zusammengefasst: Man ist fast verpflichtet diesen zu schauen, weil er ein richtiger Genuss ist!!! Meine Bewertung (von max. 5 Sternen):*****
Der Film "Ivanhoe der junge Ritter" dagegen dauert nur(!) eineinhalb Stunden!! Mindestens dreiviertel des Filmes deckt sich nicht mit dem Buch! Am Besten sage ich euch einmal, welche Personen darin nicht vorkommen: Rebekka die Jüdin mit ihrem Vater und die bekannten 3 Ritter. Es vertritt sie ein Normanne namens de Bourget. In diesem Film sind Ivanhoe und Rowena viel zu jung. Am Komischsten finde ich, dass Ivanhoe zuerst gar kein Ritter ist und erst am Schluss von Richard Löwenherz zum Ritter geschlagen wird! Wenn man das Buch gelesen hat, weiss man, dass es sich bei dem schwarzen Ritter um Richard Löwenherz handelt. Im Film aber wird der schwarze Ritter von irgendeinem Holzfäller aus dem tiefen Wald verkörpert! Dieser Holzfäller lehrt Ivanhoe zu kämpfen. Der einzige positive Punkt dieser Version ist, dass es ein bisschen mehr Humor als die BBC Serie hat! In einem Satz zusammengefasst: Ich werde mir den Film kein zweites Mal anschauen, lieber schaue ich den Film von BBC!!!! Meine Bewertung: *
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gigantisches Ritterepos mit Suchteffekt, 27. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Ivanhoe [2 DVDs] [UK Import] (DVD)
Von mir 100 Sterne und die goldene Lanze am Band.
Das ist wieder mal so ein atemberaubender Film aus UK, bei dem ich mich frage, warum man den nicht schon längst im deutschen Fernsehen gezeigt hat. Aber seit Februar 2008 gibt es nun diese (immerhin) englischsprachige DVD Ausgabe, das ist doch wenigstens schon mal ein Anfang. ;-) Hier hat die BBC zusammen mit A&E den Roman von Sir Walter Scott beinahe wortgetreu verfilmt und damit ein zeitloses Filmepos sondergleichen geschaffen, dessen einziger Fehler es ist, dass nur so wenige es kennen!

Vergessen Sie den alten knallbunten Schinken aus dem Jahre 1952 mit Robert Taylor als Wilfried of Ivanhoe, vergessen sie das kitschige Hollywood Szenario von damals und vergessen Sie vor allem Liz Taylor als Rebecca, denn in dieser Serie aus 1997 wird all das weit in den Schatten gestellt. Hier wird man absolut authentisch, actionreich, mitreißend und mit erstklassiger Besetzung fast 5 Stunden lang unterhalten und dabei lässt diese Verfilmung nichts mehr zu wünschen übrig.

Die geschätzte Rezensentin "romantica" hat alles Wichtige schon zutreffend gesagt und viel Informatives noch dazu. Daher gibt's von mir hier "nur" ein paar Sätze zu meinen ganz persönlichen Highlights (irgendwie muss ich meine 100 Sterne ja begründen ;-)):
Die kulturellen und politischen Gegensätze von Sachsen und Normannen sind sowohl optisch als auch sprachlich so subtil herausgearbeitet, dass jede Filmminute (selbst für altehrwürdige Historiker) ein Leckerbissen ist. Jedes Detail stimmt, jeder Satz, jeder Akzent. Grandios!
Der wahre Held dieser Geschichte ist für mich der vermeintliche Bösewicht Brian de Bois Guilbert, der eine unglaublich tragische Figur darstellt und von Ciaràn Hinds leidenschaftlich verkörpert wird. Zum Hinknien genial. (Hach wie habe ich mich in diesen Bösewicht verliebt - verzücktes Doppelseufzen).
Christopher Lee als fanatischer Großmeister der Templer Beaumanoir ist schlicht gesagt göttlich! Stimme, Mimik, Aussprache zum Todesangst kriegen.
Diese Rebecca (Susan Lynch) ist einfach perfekt besetzt. Ihr Gesicht ein Genuss, die Aussprache (mit einem köstlichen jüdischen Akzent)gigantisch, ihre Darstellung ohne jeden Tadel.
Die Kampfsequenzen, sowohl bei den Turnieren als auch wenn es richtig ernst und blutig wird, sind mit jedem Ridley Scott Film auf Augenhöhe und echte Herzschlag-Aussetzer und Schnell-die-Augen-Zuhalter!

Fazit:
Wer auch nur einigermaßen passabel Englisch beherrscht und wer Freude an authentischen und opulenten Historiendramen hat, wer Ritterfilme der Luxusklasse liebt, der sollte sich UNBEDINGT auf diesen Film einlassen.
Für mich ist das ein Film, den ich mindestens genau so oft ansehen werde wie "Herr der Ringe" (also sehr, sehr oft) ;-).

DVD:
2 DVDs, Englisch mit englischen Untertiteln, Aspect Ratio 4:3, Dolby Digital, Lauflänge 306 Minuten, Special Features: Behind the Scenes Picture Gallery, Filmographies, Subtitels
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verfilmung eines jüdischen Schicksals gelungen, 25. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Ivanhoe [2 DVDs] [UK Import] (DVD)
Man darf bei diesem Film keine Hollywood-Effekte oder digitalisierte mittelalterliche Städtelandschaften erwarten. Die filmische Form ist eher dem Theater entnommen: Die Hintergründe der einzelnen Szenen wiederholen sich laufend: alles spielt sich entweder vor grauen Burgmauern, auf knarrenden Holzdielen oder vor grünen Bäumen ab. Das führt zu einer gewissen Eintönigkeit, deshalb einen halben Punkt Abzug.
Ein weiterer halber Punkt Abzug ist der Darsteller von Ivanhoe, Steven Waddington. Ich konnte mich mit ihm nicht anfreunden, weil er irgendwie so gesichtslos und lustlos wirkt, nicht wie ein heroischer Ritter. Liegt's vielleicht daran, dass ich mir Ivanhoe nur als Robert Taylor vorstellen kann?
Wenn man sich mit diesen Dingen arrangiert hat, dann erfreut der Film. Denn alle anderen, meist unbekannten Schauspieler machen ihre Sache sehr überzeugend, vor allem auch die Darsteller des Juden Isaac und seiner Tochter Rebekka. Die filmische Umsetzung des jüd. Schicksals war besonders herausfordernd, und den Filmemachern ist es wirklich gelungen, frei von Antisemitismus zwei Juden zu beschreiben, die im Sinne eines gesunden Selbsterhaltungstriebes auf ihre Rechte pochen und sich in einer schwierigen Umwelt zu behaupten suchen. So wirken die beiden Juden sehr authentisch.
Und wie schon ein anderer Rezensent sagte: Die Länge des Films erlaubt es, sich den Details der Personen zu widmen, wie es sonst keine Verfilmung vermochte.
Fazit: Sehenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Blindkauf hat sich gelohnt! :), 13. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ivanhoe [3 DVDs] (DVD)
Von der Thematik angesprochen und im Wissen, dass die BBC für Qualität steht, habe ich diesen Mehrteiler bestellt und es nicht bereut.

Wie von den Briten gewohnt agieren tolle Schauspieler vor wundervollen Kulissen bzw. an Originalschauplätzen. CGI war damals (glücklicherweise) noch ein Fremdwort und so kommt das ganze Treiben viel authentischer rüber. Erstaunlicherweise sind die Kämpfe manchmal ziemlich blutig inszenirt, was ich nicht erwärtet hätte. Jedenfalls ein wunderschönes Filmerlebnis für Fans von Historienfilmen, welche im Mittelalter spielen.

PS: Den guten Vorsatz pro Tag nur einen Teil zu schauen, konnte nicht gehalten werden. Nach zwei Tagen hatten wir Ivanhoe durch. (Suchtgefahr...;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nah am Original und sehr spannend, 25. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ivanhoe [3 DVDs] (DVD)
Ich habe die Vorlage, den Roman "Ivanhoe" von Sir Walter Scott, vor ein paar Jahren gelesen, und muss zugestehen, dass dieser Film der Vorlage bisher am nächsten kommt - aber es ist trotz weitgehender Übereinstimmung immer noch einiges anders.
Die Bildqualität ist nicht immer die beste. Außerdem hätte ich es schön gefunden, wenn es deutsche Untertitel zum englischen Text gäbe. So habe ich mir den Film in deutscher Synchronisation angesehen - aber die war nicht schlecht.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen optisch und inhaltlich authentisch wirkend aber mit Längen, 5. Januar 2012
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Ivanhoe [3 DVDs] (DVD)
Als Kind war ich großer Fan von "Ivanhoe - der schwarze Ritter", eine knallbunte Hollywood Produktion der fünfziger Jahre mit Robert Taylor in der Titelrolle. Heutzutage weiß ich natürlich, dass dies alles großer Käse und Kitsch war, aber schön zu schauen!
Deshalb war ich natürlich sehr auf die britische Miniserie "Ivanhoe" von 1998 gespannt, die in unseren Breitengraden anscheinend nie zu sehen war.
Die sechsteilige Reihe besticht optisch durch sehr schickes Klappcoverbooklet mit ausgeschnittenen Schuber, so dass hier schon Ritter- und Mittelalterfeeling aufkommt. Leider sind außer den Episoden keinerlei Extras an Bord. Auch das TV-Bild wurde nicht noch einmal überarbeitet, was man direkt sieht, aber nicht so schlimm wie bei mancher richtig alten Serie.
Schon nach wenigen Minuten Handlung wurde mir klar, dass die Verfilmung werkgetreuer am Buch von Sir Walter Scott aus dem Jahre 1820 ist als beim US-Film von 1952. Das Mittelalter ist weder bunt, noch edel oder besonders schick. Die Männer sind meist bärtig, sehen leicht schmuddelig aus und haben oft längere Haare (beliebt ist der "Prinz Eisenherz" Schnitt). Selbst beim König ist von Glanz und Glamour in der Burg wenig zu sehen. Wilfried von Ivanhoe ist ein Ritter der nach den Kreuzzügen in Palsästina mit König Richard Löwenherz in Österreich gefangen gehalten und gefoltert wurde. Danach kam er frei, verraten hat er seinen König nie. Daheim gilt er als tot oder als Feigling. Dabei will er nur seine Braut Rowena zurück. Mit seinem Vater hat er Ärger und Richards Bruder John will den Thron behalten. Intrigen werden gesponnen, der Streit zwischen Normannen und Angelsachsen steht im Mittelpunkt. Der finstere Normanne und Tempelritter Brian de Bois-Guilbert, ein ehemaliger Mitkämpfer Ivanhoes, will die hübsche Rebekka, Tochter des jüdischen Geldverleihers Isaak, haben die den verletzten Ivanhoe nach einem gewonnenen Turnier pflegte. Hilfe bekommt Ivanhoe vom schwarzen Ritter der die Normannen bekämpft. Locksley und seine Mannen, uns als Robin Hood bekannter, darf auch noch etwas mitmischen. Sehr langsam kommt die Handlung in die Gänge.
Wer viel Action erwartet, wird enttäuscht sein! Es wird viel geredet und intrigiert. Mehrere Männer werden sang- und klanglos erstochen, man zeigt die Vorurteile gegen Juden, die Verblendung der christlichen Tempelritter (u. a. Christopher Lee) welche Folter, Zwangschristianisierung und Scheiterhaufen für "Hexen" als normale Dinge ansehen.
Leider ist der Hauptdarsteller Ivanhoe (Steven Waddington) etwas dröge und hat oft außer Verzweiflung nichts zu tun, bzw. keine tollen Sätze in den Mund gelegt bekommen. Diese Mischung lässt die Figur blass aussehen und man freut sich eher über die darstellerische Leistung den finsteren Brian des Bois-Gilbert (Ciaran Hinds) als zerrissenen, getriebenen Tempelritter.
Insgesamt war leider auch etwas Leerlauf und Langeweile zu sehen, so dass ich etwas mehr Biss bei der Serie gut gefunden hätte. Es muss ja nicht permanente Action sein, aber manches war doch fast wie bei einem Theaterstück aufgezogen, dabei aber sicherlich realistischer und authentischer als die meisten sogenannten Mittelalterfilme. Freunde von Filmen wie "Braveheart" oder "Der Herr der Ringe" Trilogie werden sicherlich das eine oder andere bekannte Gesicht wiedererkennen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Whow!! Kleines Juwel der BBC!, 24. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ivanhoe [2 DVDs] [UK Import] (DVD)
Der Hollywood Klassiker mit Elizabeth und Robert Taylor wird hier um Längen geschlagen, was für eine Neuauflage der BBC. Die Länge lässt es zu, dass hier die Handlung und die Charaktere einwandfrei herausgearbeitet werden und wie!

Ja, ich habe mir die mehr als 5 Stunden angetan... in einem Rutsch bis nachts um 3 Uhr. Was für ein mitreißender Film! Trotz der englischen Sprache kommt man mit den Untertiteln gut zurecht.

Auch wenn der Titelheld Ivanhoe heißt, ist der wahre tragische Held Tempelritter Bois Guilbert und der irische Schauspieler Ciaran Hinds spielt hier (sicher ungewollt) die anderen an die Wand. Seine Rolle gibt es her, alle Facetten kann dieser großartige Mime ausspielen und wie!
Böse, stolz, intrigant, machohaft und innerlich hin-und her gerissen, als er sich ernsthaft verliebt..
Wieso ist Rebecca nicht mit ihm durchgebrannt)) und an dieser Stelle habe ich mehrmals den Roman (nicht das Drehbuch) verflucht. Wieso Herr Scott?? Wegen des unvermeidlichen dramatischen Showdowns zwischen den beiden Kontrahenten?
Das war so die einzige unglaubwürdige Stelle. Herrje, da blüht einem Mädel der Scheiterhaufen, auf gruseligste ins Detail beschrieben vom fanatischen Templer-Großmeister selbst (wunderbar: Christopher Lee!) und was macht sie? Guilbert bietet ihr mehrmals die Flucht an, ja hallo??

Aber auch die anderen Rollen sind toll besetzt! Und herzerfrischend: Wamba! Ivanhoe war mir als tapferer Ritter etwas zu dürftig, Da hätte ich einen männlicheren, härteren Typen erwartet.

Alles in allem dennoch ein kleines Meisterwerk, tolle Kostüme, stimmige Darsteller. Trotz aller Dramatik kommt auch dank des fidelen Wamba der Humor nicht zu kurz.
Auch liebe ich die Szene, als die lebenserfahrene Queen Eleanor ihren beiden Söhnen Richard und John eine Standpauke hält, die sich gewaschen hat)) oder als Lady Rowena auf ihrem Verlobungsfest etwas die Contenance verliert))

Trotz mancher blutiger Szenen ein insgesamt sehr ausgewogenes Historienspektakel. Sehr authentisch in Szene gesetzt. Selbst wenn manchmal die Kronen, Schwerter und Schilder sehhhr nach Pappmaché aussehen, tut das keinen Abbruch. Das Mittelalter kommt direkt ins Haus..

Danke der BBC für diesen großartigen Ausflug ins Mittelalter! Der Detailtreue! Trotz der Länge ist dieses Epos zu keiner Zeit langatmig. Bildgewaltig...mit hohem Suchtfaktor, schwer zu empfehlen.
Bleibt in der Sammlung!
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Ivanhoe [3 DVDs] von Stuart Orme (DVD - 2011)
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