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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wie steht es um Ihren Abenteuersinn, Kapitän?"
Der rasende Reporter Tim stößt auf dem Flohmarkt auf ein Schiffsmodell der "Einhorn", das offensichtlich schon einige Jährchen auf dem Mast hat. Kurz nach seinem Kauf gibt es auf einmal zwei Interessenten, die ihm das Modell für horrende Beträge wieder abnehmen wollen - sehr zum Verdruss des ursprünglichen Verkäufers.
Doch Tim...
Vor 12 Monaten von Heike Werner veröffentlicht

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gut, aber zu hektisch
ich bin ein großer fan der comics und kenne jede verfilmung und auch fast alle sachbücher,
natürlich ist das ein wahrgewordener traum, wenn spielberg tim und struppi verfilmt und so habe ich den film natürlich auch verschlungen, ich besitze auch die dvd und ich denke jder fan lässt sich das nicht entgehen

leider kann ich nur drei...
Vor 24 Monaten von Silverstar veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wie steht es um Ihren Abenteuersinn, Kapitän?", 2. August 2013
Von 
Heike Werner (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der rasende Reporter Tim stößt auf dem Flohmarkt auf ein Schiffsmodell der "Einhorn", das offensichtlich schon einige Jährchen auf dem Mast hat. Kurz nach seinem Kauf gibt es auf einmal zwei Interessenten, die ihm das Modell für horrende Beträge wieder abnehmen wollen - sehr zum Verdruss des ursprünglichen Verkäufers.
Doch Tim bleibt hart und seine Neugier ist geweckt, zumal kurz danach auch seine Wohnung durchwühlt, das Modell der "Einhorn" wieder gestohlen und er selber entführt wird.
Was nur ist das Geheimnis? Und wer ist dieser diabolische Schurke Sakharin, der offensichtlich hinter allem steckt?
Mit Hilfe seines loyalen Hundes Struppi und des so versoffenen wie bärbeißigen Kapitäns Haddock kann sich Tim befreien und die drei machen sich - mit dem etwas stupiden Polzistenduo Schulze & Schultze immer im Fahrwasser - an die Lösung dieses knifflichen Rätsels, bei dem einige nicht ungefährliche Überraschungen auf sie warten.

Und mein Fazit:
"Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn", Steven Spielbergs und Peter Jacksons Interpretation der Comic-Abenteuer des belgischen Zeichners Hergé, ist der erste Teil einer von beiden geplanten Trilogie - der 2. Teil soll voraussichtlich 2015 ins Kino kommen.
Ich selber gehöre - genau wie meine Söhne (7 und 9 Jahre) - bei diesem deutlich polarisierenden ersten Teil zu der Gruppe der restlos begeisterten Enthusiasten. Er verknüpft die drei Abenteuer "Die Krabbe mit den goldenen Scheren", Das Geheimnis der 'Einhorn'" und Der Schatz Rackhams des Roten" zu einer Geschichte, ist spannend, so tempo- wie einfallsreich, strotzt vor Gags und Situationskomik und ist bei aller inhaltlichen Abweichung von den Hergé-Comics nach meinem Empfinden gerade eine Hommage an das Original.

Wir freuen uns auf die zweite Spielberg/Jackson-Verfilmung der Tim & Struppi-Abenteuer. Wem die Wartezeit bis 2015 genauso zu lang ist, könnte wie wir z. B. mit den aktuell vom Carlsen-Verlag als Kompaktausgabe neu aufgelegten Bänden der Reihe überbrücken:

Tim und Struppi Kompaktausgabe, Band 1 (erscheint wie Band 2 im September 2013, Band 3 folgt voraussichtlich im Januar 2014)
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186 von 233 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tim oder nicht nicht Tim - das ist hier die Frage..., 31. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn", Steven Spielbergs und Peter Jacksons Interpretation der Comic-Abenteuer des belgischen Zeichners Hergé, wird äusserst kontrovers betrachtet. Da gibt es einerseits die Enthusiasten, denen die Comic-Reihe wohl weniger bedeutet, und anderseits die Puristen, denen der Film aus dem Jahr 2011 als Frevel erscheint.

Also bin ich, als langjähriger Bewunderer der Comics, mit durchaus gemischten Gefühlen und einer nicht allzu hohen Erwartung in diesen Film gegangen - ich wusste ja, nachdem ich den Trailer gesehen hatte, dass ich keine werkgetreue Umsetzung des grafischen Universums Hergés erwarten durfte. Also was würden eine amerikanische und eine neuseeländische Regielegende aus diesem so europäischen Stoff machen? Die Antwort liegt nahe: Etwas eigenes. Dieser Film ist aus meiner Sicht eine "Variation zum Thema Tim und Struppi", eine Neuinterpretation, angelegt an etwas, das eigentlich nicht verfilmbar ist. Und damit ist dieser Film konsequenter und eigenständiger, als alle bisherigen Versuche, Tim und Struppi auf die große Leinwand zu bringen: Die Realverfilmungen aus den 60ern konnten filmisch den Vorlagen nicht annähernd das Wasser reichen und die Zeichentrickumsetzungen sind vom Design zwar dicht dran, aber technisch und vor allem im Timing nicht angemessen.

Das Team der Neuverfilmung ging den einzig möglichen Weg und schuf ein neues Tim-und-Struppi-Universum - etwas das übrigens in der Comic-Welt schon seit vielen Jahren praktiziert wird: Neudefinitionen bekannter Akteure in Parallel-Universen und "What-If?"-Szenarios. Das mag man kritisch betrachten und als "Verrat" am ursprünglichen Setting empfinden, doch ich denke, es ist legitim. Die Bewertung der Umsetzung der Charaktere in ein neues Design ist letztlich Geschmacksache, in ihren Funktionen sind sie letztlich getroffen: Tim ist der "Platzhalter" für den Betrachter, Kapitän Haddock das chaotische Moment, Struppi der Held der Kleinen, die Schulzes die Slapstick-Lieferanten. Für Tim und die Schulzes hätte ich mir persönlich ein anderes Design gewünscht - aber wie gesagt, das bleibt vom persönlichen Geschmack bestimmt.

Interessant finde ich die Kollaboration mit Simon Pegg, Nick Frost und Edgar Wright, die zusammen für Titel stehen wie "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" - ganz famose Produktionen, die nicht nur durch anarchischen Humor bestechen, sondern auch - ganz im Sinne meiner Vorrede - für Neuinterpretationen stehen: "Shaun of the Dead" ist ein gutes Beispiel für eine humorvolle Neubelebung des Zombie-Genres.

Die Handlung ist angelehnt an drei Alben von Hergé; Timing und Tempo sind atemberaubend - manchmal etwas zu viel, aber weitaus besser als die betulichen Versuche aus früherer Zeit - hier zeigt Spielberg, das Indiana Jones und Tim Verwandte sind. Die Choreografie der Szenen bleibt aber im wesentlichen immer nachvollziehbar - im Gegensatz zu hyperaktiven Produktionen wie "Transformers" wo ich einfach innerlich abschalte.

Technisch zeigt sich "Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn" auf allerhöchsten Niveau. Was hier an CGI gezeigt wird, stellt alles bisherige deutlich in den Schatten. Hier wurde mit Liebe zum Detail gearbeitet: Texturen, Lichtbrechungen, Wasseranimationen, Staubpartikel in der Luft - das hat man so bisher nicht gesehen. Der 3D-Effekt ist sehr räumlich und selten nur auf Effekt ausgerichtet.

Der Score stammt von niemand geringerem als John Williams - wir kennen ihn alle aus Star Wars, Indiana Jones, Jurassic Park, Schindlers Liste und Harry Potter.

Mein persönliches Fazit: Dieser Film ist sehenswert. Hier wird eine bekannte Welt neu interpretiert, mit viel Liebe zum Detail und zum Sujet. Er ist eigenständig und äusserst unterhaltsam. Und wer die eigentliche Tim-und-Struppi-Welt liebt - so wie ich - dem bleiben die Comics des Altmeisters Hergé... sie bleiben unerreicht - auch von den Herren Spielberg und Jackson.

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Nachtrag vom 23.03.2012:

Seit dem 22.03.2012 besitze ich endlich auch die Blu Ray und werde nun - wie angekündigt - auf die Produktdetails eingehen. Ich hoffe, die folgenden Anmerkungen helfen bei der Gewinnung eines halbwegs vollständigen Bildes des Produkts.

Vorausgeschickt: Ich habe die 2D-Version, zur Qualität der 3D-Blu Ray kann ich also nichts sagen. Beim Auspacken der erste, jedoch einzige Kritikpunkt: Kein Wendecover - schade. Die Ladezeit ist - mit einer guten Minute bei meinem Sony - ok. Das Menü ist liebevoll gestaltet und funktional.

Die Bildqualität ist herausragend! Anders, als bei vielen anderen Animationsfilmen, wirkt das Bild jedoch nicht glatt und quietschbunt, sondern hat eher Realfilmcharakter. Das hat natürlich nichts mit der Umsetzung auf Blu Ray zu tun, sondern mit dem aussergewöhnlichen visuellen Konzept des Films. In der 3D-Kinovorstellung ist mir das jedoch nicht so stark aufgefallen, wie jetzt auf meinem TV in 2D. In bisher keinem Animationsfilm habe ich derartigen Detailreichtum gesehen - und die Disk bringt dies perfekt rüber - aus meiner Sicht: Referenz. (HD Widescreen 16:9, 1920 x 1080p)

Der Ton steht dem in nichts nach - ich höre allerdings bisher noch stereo ab (Sony Receiver mit Braun-Boxen) - also keine Bewertung des Surround-Mixes. Die Mischung ist vorbildlich: Jederzeit sehr gute Sprachverständlichkeit, großer Dynamikumfang, wuchtige Klangfülle bei absoluter Transparenz - und das, ohne dass man zur Fernbedienung greifen müsste um laute Passagen runter- und leise rauf zu regeln. So räumlich wie der Film visuell wirkt, so räumlich klingt er auch - ich kann nur jedem/er empfehlen, den Film mal bewusst zu "hören" - erste Sahne! Und das Sounddesign gehört für mich zum Besten, was ich seit langem gehört habe - jedes kleinste Geräusch musste ja entweder eigens erzeugt, aufgenommen oder aus Klang-Bibliotheken herausgesucht werden um dann zu einer riesigen Klangcollage zusammen gesetzt zu werden. Und das ist den Machern hervorragend gelungen - Bild und Ton harmonieren perfekt. Gleiches gilt für die Musik. Altmeister John Williams unterstreicht wunderbar die Zeit und die Orte der Handlung. Und seine Orchestermusiker spielen auf den Punkt.
Es gibt eine deutsche Tonspur (5.1 dts-HD Master Audio), eine türkische (5.1 Dolby Digital) und die englische Originaltonspur (7.1 dts-HD Master Audio), in diesen Sprachen sind auch die Untertitel wählbar.

Die Extras sind mit 90 Minuten üppig und gewähren interessante Einblicke in die Entwicklung und Produktion des Films sowie Interviews mit Cast und Crew, allerdings mit einem klaren Schwerpunkt auf dem verwendeten Motion-Capturing - andere Themen werde eher gestreift. Die Featurettes dokumentieren allerdings den Aufwand der bei der Herstellung des Films getrieben wurde - sehr beeindruckend. Alle Extras übrigens auch komplett in HD. Einen Audiokommentar gibt es leider nicht.

- - Fazit: "Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn" von Steven Spielberg und Peter Jackson - auch auf Blu Ray absolut sehens- und hörenswert!

Abspielgeräte:
Sony BDP-S760
Sharp Aquos LC-40LE700E
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30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene 3D Umsetzung, 10. April 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Abenteuer von Tim & Struppi - Das Geheimnis der Einhorn [Blu-ray 3D] (Blu-ray)
Ich bewerte hier nur die 3D-Videoqualität, da Chris schon ausführlich und professionell auf den Inhalt und die 2D-Version eingegangen ist.

Abspielgeräte:
Philips BDP3280/12 3D Blu-ray Player
Acer H5360BD 3D DLP-Projektor
OPTOMA ZD 201 3D DLP-link Shutterbrille

Eins vorweg: die 3D-Videoqualität ist zufriedenstellend.

Ich konnte zu keinem Zeitpunkt Ghosting feststellen. Die Detailzeichnung ist sehr gut. Die Farben sind immer satt, und das Bild ist nur minimal dunkler als die 2D-Version. Die Räumlichkeit/Tiefenwirkung ist nie zu aufdringlich und wirkt sehr natürlich, was dem Film mehr Realismus verleiht. Popup-Gimmicks-Fetischisten (zu denen ich NICHT gehöre) gehen aber eher leer aus. Es gibt nur wenige Aufnahmen, bei denen Objkete aus dem Bild herausragen. Unter dem Strich ist die 3D-Version für mich definitiv die interessantere Variante, den Film zu geniessen.

Jetzt kommt das ABER: in jedem der 3D-Filme, die ich besitze, gibt es unvergessliche 3D Momente. Bei "Wolkig, mit Aussicht .." war's der Burger-Regen, bei "Coraline" der Tunnel, bei "Ich einfach unverbesserlich" die Achterbahnfahrt und die Raketenspitze oder bei "Rapunzel" die Laterne-Szene. Solche Momente habe ich bei "Tim und Struppi" vermisst. Einpaar aussergewöhnliche Experimente und gewagterer Umgang mit 3D-Effekten hätte ich begrüßt. Und so konnte die 3D Version bei mir (leider) keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Das führt zu meinem Fazit: die 3D-Version von Tim und Struppi ist zwar gut umgesetzt, es ist aber kein Demo-Material, das einem die Kinnlade runterfallen läßt. Im Bezug auf 3D hätte für mich persönlich also auch ein Besuch bei der Videothek gereicht...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glänzende Unterhaltung, 22. Februar 2014
Von 
Der unverwüstliche Reporter Tim und sein cleverer Hund Struppi wachsen als klassische Comic-Helden über sich selbst hinaus und werden im Film lebendig. Über ein dreifach existierendes Schiffmodell des Seglers »Einhorn« gelangen sie an eine Schatzkarte, hinter der natürlich auch böse Mächte her sind. Dies gelingt Herr und Hund mit Hilfe des unverwüstlichen, versoffenen Kapitäns Haddock und der beiden Slapstick-Polizisten Schulze & Schulze.

Die beiden Spitzenregisseure Stephen Spielberg und Peter Jackson liefern glänzende Unterhaltung ab, die den Urgedanken des Tim-und-Struppi-Schöpfers Hergés meisterhaft fortführen und drei seiner Geschichten zu einem grandiosen Abenteuer zusammenstricken, das in seinen besten Schussfahrten und Verfolgungsjagden an die stärksten Stellen der Indiana-Jones-Trilogie erinnert.

Höhepunkt des Films ist für mich ein großartiger Kampf zwischen zwei Baukränen, die sich gegenseitig in Stücke hacken. Allein die Idee und Ausführung dieser Szene sind mir fünf Sterne wert.

Die Animation der Schauspieler ist unglaublich detailliert und mit enormem Aufwand gefertigt. Beachtenswert ist auch der Soundteppich des Films, der besonders über eine 5.1-Anlage voll zur Geltung kommt.

Der Rezensent bittet Hab Sonne im Herzen und bewerte diese Besprechung
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der rasende Reporter und sein genialer Köter..., 3. Januar 2013
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
In der Besetzungsliste von "Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn" tauchen Jamie Bell, Daniel Craig, Simon Pegg oder Nick Frost auf. Doch man wird ihre Gesichter vergeblich suchen. Denn beim Performance Capture Verfahren sind diese echten Schauspieler zwar gefilmt worden, dann aber nachträglich als Trickfiguren bis zur Unerkenntlichkeit digitalisiert worden. So reift aber Hauptfigur Tim dank der Darstellung durch einen echten Menschen (Jamie Bell) in seinem Ausdruck und gewinnt einige Charakternuancen.
Die ersten Szenen des Films nach den legendären Comics des Belgiers Herge führen uns zurück in die Kindheit, in die Phantasie, in die Welt der magischen Augen: Wir sehen das Brüssel der 30er Jahre, Tim und Struppi schlendern durch einen Flohmarkt. Der junge Reporter entdeckt dort das Modell eines Schiffes aus dem 17. Jahrhundert.
Er ist begeistert von diesem Modell und kauft es dem Händler ab. Interessanterweise kommt dann auch gleich ein Amerikaner auf ihn zu, der ihm das Schiff sofort abkaufen will und viel mehr bietet als Tim beim Händler bezahlt hat. Tim verkauft aber nicht, da taucht auch schon mit Iwan Iwanowitsch Sakharin (Craig Daniel) der nächste Interessent für den Dreimaster auf.
Zuhause angekommen liefert sich Struppi mit der Katze eine Verfolgungsjagd, bei dem das Schiff beschädigt wird. Aus dem Mast kullert eine metallene Hülse auf den Boden und unter den Schrank, was Tim aber vorerst nicht bemerkt.
Er findet aber heraus, dass über die echte Einhorn, die dem Schiffsmodell zugrunde liegt, ein Geheimnis um sich birgt.
Denn es gibt in allen drei Schiffsmodellen, die existieren, kleine Pergamentstreifen, die auf einen vor Jahrhunderten gesunkenen Schatz verweisen. Dazu brauchen Tim und Struppi aber auch die Hilfe von Captain Haddock (Andy Serkis)...
Mit "Tim und Struppi" hab ich überhaupt nicht gerechnet, daher hatte ich keine großen Erwartungen - tatsächlich kommt aber ein begeistertes Feuerwerk mit lauter grandiosen Szenen, beispielsweise wird ein Taschendieb durch einen Kopfstoß zu Boden geworfen, lauter Kanarienvögel schwirren vor seinen Augen - scheinbar ein Comiceffekt. Aber dann kommt der Besitzer der Vögel aus der Zoohandlung und fängt seine Vögel wieder ein. Oder die liebevolle Gestaltung des Brüsseler Stadtbildes. Automodelle der Dreißiger und Vierziger Jahre kurven duch die Straßen. Oder es wird aus dem tosenden Meer in der nächsten Einstellung eine kleine Pfütze und aus einem Handrücken die Sahara.
Steven Spielberg ist ein Film für Kinder, auch auch für Erwachsene, die ein bisschen Kind geblieben sind. Bei mir war es Liebe auf den ersten Blick, für mich gehört "The Adventures of TinTin" neben "Der weiße Hai", "Schindlers Liste", "Jurassic Park" und dem leider völlig unterbewerteten "A.I. Künstliche Intelligenz" zu seinen besten Arbeiten. Die Begeisterung - sofern man sich auf diesen computeranimierten Comicfilm in 3D einlassen kann - ist ähnlich gegeben wie beim Oscargewinner "The Artist", der für mich ein bisschen wie ein Verwandter zu Spielbergs Werk ist, denn beide Werke haben diesen naiven Charme, eine einfache Geschichte und damit auch Beschränkung aufs Wesentliche, nicht zuletzt die Magie des Kinos, welche beide Filme perfekt einfangen.
Interessanterweise sind in beiden Filmen auch der Hund eine tragende Figur, bei "The Artist" heisst der Struppi allerdings Jack und wird von Uggie gespielt.
Für mich einer der ganz großen Filme des letzten Kinojahres.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gut, aber zu hektisch, 28. August 2012
ich bin ein großer fan der comics und kenne jede verfilmung und auch fast alle sachbücher,
natürlich ist das ein wahrgewordener traum, wenn spielberg tim und struppi verfilmt und so habe ich den film natürlich auch verschlungen, ich besitze auch die dvd und ich denke jder fan lässt sich das nicht entgehen

leider kann ich nur drei sterne geben, weil ich doch etwas mehr substanz erwartet habe, also gefühlt sind es schon vier sterne, aber faktisch drei, aus folgenden gründen:

- tempo, der film ist zu hektisch, alles geht zu schnell und die action wirkt anstrengend, bis auf die großartige verfolgungsjagd in marokko ist die action irgendwie zu brachial und nicht ausgearbeitet

- figuren: tim und der kapitän sind mir zu eindimensional, es fehlt tim die cleverness aus den comics, der kapitän ist mir etwas zu tumb, in den comics hat er manchmal auch gute einfälle

- die figur der opernsängerin ist völlig unter wert verballert, der juwelen-comic ist einer der besten

- story: mir fehlen die typischen entdecker-elemente aus den comics, da geht tim immer in höhlen oder tiefe seen, passiert hier nicht

insgesamt also stark ausbaufähig, dennoch natürlich ein kauf wert, ich hoffe auf peter jackson, der einen nächsten teil machen soll
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27 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Visuelle Nahrung, 28. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kenne die Figuren Tim und Struppi noch aus meiner frühesten Jugend, wenngleich mich selbige schon damals nicht wirklich angesprochen hatten. Als dann bekannt wurde, dass das Gespann Spielberg und Jackson, welche ich beide sehr schätze, einen Film über die Comicfiguren produzieren wollen, betrachtete ich dies mit gemischten Gefühlen. Ich konnte mir nur schwer vorstellen, was an den Charakteren so reizvoll sein soll, dass sie zum Filmhelden taugen.

Ich bin nun ein Mensch, der zwar seine Meinung und seine Überzeugung vertritt, aber ich lasse mich auch gerne mal vom Gegenteil begeistern, wenn es denn berechtigt ist.

Im Falle von Tim und Struppi wäre ich allerdings besser meiner ursprünglichen Meinung treu geblieben. Der Film ist aufwändig gemacht, das ist keine Frage. Er besticht durch technische Perfektion und setzt sicherlich einen weiteren Meilenstein in Sachen Computeranimation. Aber er ist auch das Produkt von zu technikverliebten Filmemachern, die angesichts der mittlerweile atemberaubenden Trickmöglichkeiten, ungebremst aus dem Vollen schöpfen. Die Technik ist verfügbar, also reizen wir sie bis zum Anschlag aus. Dazu kommt noch der 3-D Hype, der den Antrieb zu verstärken scheint, vor allem deshalb ein Effektegewitter loszutreten, um den visuellen Hunger der 3-D Konsumenten zu stillen. Das allein kann doch aber nun wirklich nicht der Sinn des Filmemachens sein. Eine hemmungslose Aneinanderreihung von Effekten erschöpft den Betrachter irgendwann zwangsläufig. An diesem Prinzip leiden leider viele aktuelle Filme. Weniger Effekte, dafür aber einfallsreichere Handlungen stünden manch sündhaft teuren Produktionen wesentlich besser zu Gesicht. Nur habe ich im Moment den Eindruck, den Drehbuchschreibern fällt nichts intelligenteres ein.

Das Bild der 2-D Blu-Ray bewegt sich auf Referenzniveau. Brillanz , Bildschärfe und Farbgebung machen Tim und Struppi, zumindest in diesen Punkten, zum Vorzeigefilmchen in Sachen technische Möglichkeiten. Aber ist das ein Wunder bei einem digitalen Film, der im Rechner entstand?
Auch der Ton weiß zu überzeugen und glänzt mit einer ausgewogenen Mischung und einer schönen Surroundaufteilung.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein guter film, aber 3d ist überflüssig, 6. Juni 2012
Der Film an sich ist sehr gut gelungen, man merkt von der ersten Sekunde an das ein wahrer Könner wie Steven Spielberg am Werk war. Die Kamerperspektiven und die Erzählstruktur sind absolut gelungen. Von der technischen Seite gesehen ist der Film Referenzmaterial. Selten wurde Wasser, Wüstensand und die gesamten Figuren besser animiert wie hier, einzig Tims Augen finde ich nicht gelungen.

Jetzt aber zum 3d. Ich finde es ist hier einfach überflüssig. Ich habe den Film in 2d und 3d geschaut, und da der Film in 2d schon eine unglaubliche Plastizität besitzt, ist für mich ein Mehrwert durch 3d nicht gegeben. Pop outs sucht man im ganzen Film vergebens, obwohl es sich an einigen Stellen richtig angeboten hätte.Man kann getrost zur 2d version greifen, ohne angst zu haben etwas zu verpassen .
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technisch super, Story naja., 23. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Abenteuer von Tim & Struppi - Das Geheimnis der Einhorn [Blu-ray 3D] (Blu-ray)
Ich habe mich sehr auf diese 3D BR gefreut und wurde von den Effekten auch nicht enttäuscht. Tolles Bild und technisch natürlich erste Sahne, was ich von einer Spielberg Produktion aber auch nicht anders erwartet hatte. Die Geschichte selbst hat weder mich noch meinen Sohn (8 Jahre) in den Bann gezogen. Schade, dass da nicht dieselben Massstäbe, wie an die Technik, angewendet wurden.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, es hätte so gut werden können...., 15. April 2012
Von 
J. Rohde "Icebear" (Rhein-Sieg-Kreis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit größter Vorfreude habe ich auf das Erscheinen der Blu-Ray hingefiebert, da ich als eingefleischter Tim-und-Struppi-Fan leider nicht die Zeit für einen Kinobesuch hatte. Etwas heruntergeschraubt hatte ich meine Erwartungen, da der Film ja inhaltlich von den Comics abweichen sollte. Leider nicht weit genug, denn letztendlich war ich nach dem ersten Anschauen des Filmes ziemlich enttäuscht.
Da hat Steven Spielberg nun einen Film produziert, der sicherlich technisch absolut begeistern kann und im Gegensatz zur Meinung in anderen Rezensionen in meinen Augen die Charaktere optisch gut getroffen hat. Ich kann sogar ganz gut damit leben, daß Tim zum Indiana-Jones-Verschnitt mutiert; dies entspricht zwar in keinster Weise der Original-Figur von Hergé, ist aus dramaturgischer Sicht aber durchaus vertretbar.
Schlimm finde ich, daß einer scheinbar großen Modewelle folgend, mit einem "Re-Launch" eine völlig unnötige Zerstückelung der in sich perfekten Originalgeschichten durchgeführt wurde. Neben den bekannten Doppelbänden, die für jeweils einen eigenen Film ausreichend Handlung bieten, wäre sicherlich auch die Kombination zweier anderer Comicbände unter Erhaltung der originären Storyline möglich gewesen. Das die Originalbösewichte aus "Das Geheimnis der Einhorn" durch eine blasse Nebenfigur ersetzt wurden, der durch Verwandschaft zu einem Piraten zum glaubwürdigen Gegner stilisiert wird, dürfte vielen Tim-und-Struppi-Fans schwer im Magen liegen.
Das absolute No-Go sind allerdings die Kampfszenen und Verfolgungsjagden, die vollkommen überzogen, ja teils albern und irgendwie aufgesetzt wirken. Besonders bei der Verfolgungsjagd durch die orientalische Stadt und in einer späteren Szene mit dem "Kampf der Hafenkräne" kommt in einem das Gefühl auf, hier wurden notgedrungen vom Regisseur Szenen eingebracht, um 3D-Effekte präsentieren zu können, und das auf dem Niveau einer Konsolenspiel-Demo a la "Prince Of Persia".
Mit Mut zu einem ruhigeren und vor allem authentischeren Film hätte Spielberg hier ein Juwel geschaffen, daß sich ohne weiteres in die Historie der besten Animationsfilme eingereiht hätte. So versinkt dieser Film ähnlich wie die Realfilm-Vorgänger in der Mittelmäßigkeit.
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