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4.0 von 5 Sternen Patchwork mit losen Nähten
Vorab: Das Buch wird als Lemmer-Roman beworben, allerdings stimmt das nur bedingt, denn das Buch ist aufgeteilt in vier Episoden: Die Teile eins und drei sind der Figur Milla gewidmet, Teil zwei ist Lemmer vorbehalten (in der Ich-Perspektive) und im Teil vier wird in der personalen Perspektive aus Sicht von Mat Joubert erzählt.

Gleich im ersten Teil wird...
Vor 11 Monaten von Rosha veröffentlicht

versus
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spurenleser vs. Terroristen -> verzettelter Südafrika-Spionage-Krimi-Mix
Deon Meyer stand mit seinen Romanen in den letzten Monaten bisher vier mal auf meiner Leseliste und gehört seitdem zu meinen haushohen Favoriten. Nicht nur adrenalingetränkte Spannung, auch das Gefühl, beim Lesen mitten in dieses facettenreiche, faszinierende und so zerrissene Land einzutauchen, machen einfach süchtig.
Bei seinem neuesten Roman...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2011 von Heike Werner


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spurenleser vs. Terroristen -> verzettelter Südafrika-Spionage-Krimi-Mix, 1. Oktober 2011
Von 
Heike Werner (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rote Spur: Roman (Gebundene Ausgabe)
Deon Meyer stand mit seinen Romanen in den letzten Monaten bisher vier mal auf meiner Leseliste und gehört seitdem zu meinen haushohen Favoriten. Nicht nur adrenalingetränkte Spannung, auch das Gefühl, beim Lesen mitten in dieses facettenreiche, faszinierende und so zerrissene Land einzutauchen, machen einfach süchtig.
Bei seinem neuesten Roman ROTE SPUR musste ich deshalb auch gleich zuschlagen und bin jetzt, nachdem er gelesen ins Regal gewandert ist, zum ersten mal nach der Lektüre eines Meyer-Romans nicht begeistert.

Doch zunächst kurz zur Handlung:
Dem südafrikanischen Geheimdienst droht im Zuge diverser geplanter Reformen eine Umstrukturierung, von der die Leitung des Nachrichtendienstes vorab durch die Gerüchteküche erfährt. Um in den Befugnissen und der eigenen Machtvollkommenheit nicht beschnitten zu werden, muss diese Umstrukturierung jedoch verhindert werden - und nichts ist als Hinderungsgrund besser geeignet als ein neuer Fall mit enormer Brisanz.
So kommt es Janina Mentz und ihrer Organisation mehr als gelegen, dass eine muslimische Vereinigung am Kapp mit mysteriösem Verhalten auffällig wird, das auch als Vorbereitung eines Waffenkaufs und eines Attentats gedeutet werden kann - unmöglicher Zufall? Oder Tatsache?
Und wie lässt sich erklären, dass offensichtlich auch eine Verbindung der Muslime zu kriminellen südafrikanischen Gangs besteht?
Parallel dazu bekommt Lemmer, seines Zeichens Bodyguard, einen neuen Auftrag von einem echten Unikum aus seiner Nachbarschaft: Diederik Brand, Umweltschützer, Farmer und Schmuggler in einer Person beauftragt ihn mit der Sicherung eines Nashorn-Transports, der von Simbabwe nach Südafrika an der Grenze zur Illegalität stattfindet. Das der Transport von Profis überfallen wird und diese es aber nicht auf die Nashörner abgesehen haben, sondern letztlich trotz aller Gewalt unverrichteter Dinge wieder abziehen, macht ihn misstrauisch. Am Morgen nach dem Überfall stellt er fest, dass der einzige fehlende Gegenstand ausgerechnet seine Waffe ist und diese gerade von der Person gestohlen wurde, von der er das am wenigsten erwartet hätte - und dann werden plötzlich Tote gefunden, die mit seiner Waffe erschossen wurden.
Das zwingt ihn wieder zu eigenen Ermittlungen, denn wer will schon für Taten verurteilt werden, die man nicht begangen hat...

Und mein Fazit:
Mit vier verschiedenen Handlungssträngen - denn zu den beiden oben kurz angerissenen kommen noch der um die (zufällig?) im Geheimdienst gestrandete Hausfrau Milla Strachan sowie der von dem ehemaligen Superintendent Mat Joubert bearbeitete Vermisstenfall Danie Flint - zwingt einen Deon Meyer diesmal extremst, die Gedanken zusammenzuhalten und nicht in unaufmerksame Gefilde abzudriften. Eine Menge Protagonisten, vermischt mit der für Deon Meyer typischen Verwendung einer Menge afrikaansprachiger Wörter (die aber diesmal im angehängten Glossar erklärt werden), tragen ebenfalls zum Anspruch bei - was ich sehr gut fand.
Irritiert hat mich dagegen der Eindruck, dass unbedingt sämtliche seiner in bisherigen Romanen einzeln auftretenden Ermittler allesamt in diesem Roman untergebracht werden mussten: So trifft man nicht nur auf Lemmer (Weißer Schatten: Thriller), sondern auch auf Mat Joubert (Der traurige Polizist: Kriminalroman), Janina Mentz und ihre Organisation (u.a. Das Herz des Jägers) - und sogar Bennie Griessel (u.a. Dreizehn Stunden: Kriminalroman) wird erwähnt. Für mich hat es deshalb auch erheblich erleichtert, der Handlung in ROTE SPUR folgen zu können, dass ich seine Vorgänger zumindest zum grössten Teil schon gelesen hatte.
Auch verliert sich Deon Meyer diesmal zu sehr in den Details der geheimdienstlichen Ermittlung.
Störend waren aber vor allem die sprunghaften Wechsel der Handlungsstränge in den unterschiedlichsten Abständen, die Tatsache, dass zwei von vieren zwar die Andeutung eines Cliffhangers, aber keine Auflösung abbekommen und der nach allen vorangegangenen Details und betriebenem Aufwand dann doch etwas zu abrupte Schluss.
Verwöhnt von der Perfektion seiner Vorgänger schleicht sich dann schon eine leichte Enttäuschung ein.

Doch Der Atem des Jägers steht noch ungelesen im Regal (ganz sicher nicht mehr lange) und selbstverständlich wird auch Deon Meyers nächster Roman wieder als Vorbesteller auf meiner Leseliste landen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Patchwork mit losen Nähten, 28. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rote Spur: Roman (Taschenbuch)
Vorab: Das Buch wird als Lemmer-Roman beworben, allerdings stimmt das nur bedingt, denn das Buch ist aufgeteilt in vier Episoden: Die Teile eins und drei sind der Figur Milla gewidmet, Teil zwei ist Lemmer vorbehalten (in der Ich-Perspektive) und im Teil vier wird in der personalen Perspektive aus Sicht von Mat Joubert erzählt.

Gleich im ersten Teil wird man mit sehr vielen verschiedenen Gruppierungen und Namen konfrontiert, die eine Orientierung in der Geschichte etwas schwer machen. Die politische Note der Erzählung steht im Vordergrund, der Stil ist dem der Spionagethriller nachempfunden.

Mir persönlich ist die Figur Milla nicht nahe gekommen, weshalb für mich dadurch die Hälfte des Buches weniger interessant wurde.

Lemmer repräsentiert im Roman den „tortured Hero“, der, halblegal in seinen Methoden, seine Ziele verfolgt. Die Darstellung des findigen Leibwächters ist dem Autor wieder sehr gut gelungen.

Der Erzählstrang um Mat Joubert (der ebenfalls eine sehr sympathische und glaubwürdige Figur ist) wiederum empfiehlt sich als der klassische Ermittlerkrimi.

Das Buch erscheint mir wie ein bunter Eintopf, bei dem das Umrühren vergessen wurde. Es liest sich inhomogen und teilweise zusammenhanglos. Auch das Ende des Buches war für mich nicht wirklich befriedigend. Mein Fazit: Meyer kann es besser!

3,5 Sterne von 5
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Südafrika-Krimi: Plot mit unnötig vielen z.T. verwirrenden Nebenhandlungen, 14. Juli 2013
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rote Spur: Roman (Taschenbuch)
Mit "Rote Spur" (Aufbau-Taschenbuch 2924 - "Spoor"/Afrikaans 2010, "Trackers"/English 2011) liefert Deon Mayer, der erfolgreichste Krimiautor Südafrikas, nach den Romanen "Der traurige Polizist" (Aufbau Taschenbuch 2170), "Tod vor Morgengrauen" (Aufbau Taschenbuch 2280), "Das Herz des Jägers" (Aufbau Taschenbuch 2328), "Der Atem des Jägers" (Aufbau Taschenbuch 2470) und "Weisser Schatten" (Aufbau Taschenbuch 2590) sowie dem Kurzgeschichtenband "Schwarz. Weiss. Tot." (Aufbau Taschenbuch 2555) einen weiteren Roman mit einigen bereits aus den vorherigen Büchern bekannten Namen. Diesmal liegt mit 625 Seiten das nicht nur umfangreichste Buch, sondern auch eines mit einer (unnötig) komplexen Handlung vor. Im Prinzip geht es um zwei Handlungsstränge. (1) Chitebo, rechte Hand des Diktators von Zimbabwe, Mugabe, will "privat" unrechtmäßig angeeignete Diamanten nach Südafrika speichern und diese bzw. deren Gegenwert dort sicher bunkern. (2) Der "Höchste Rat", eine Muslim-Organisation, will etwas (Waffen?) nach Südafrika schmuggeln. So weit, so einfach. Deon Meyer reicht nun dieser Plot, der für einen Roman mehr als ausreicht, nicht und reichert ihn um eine Reihe unnotwendiger und z.T. verwirrender Nebenhandlungen an. So tut Janine Mentz alles, um eine Fusion ihres unnötigen präsidentiellen Geheimdienstes PIA mit anderen Geheimdiensten zu verhindern. In diesem Geheimdienst erlebt Milla Strachan, dortselbst neu, ihre Verwandlung von einem schüchternen Hausmütterchen zu einer Action-Lady. Da versucht Lemming (im "2. Buch") in einem exquisit geschriebenen Kapital, den Transport von 2 nach Südafrika geschmuggelten besonders bedrohten weißen Nashörnern zu sichern. Und in einem ebenso exquisit geschriebenen Kapitel sucht Mat Joubert (im "4. Buch") einen vermissten Mann. Dazu kommen Drogenbosse, die über Leichen gehen oder zu Leichen werden, und die CIA, die mit dem südafrikanischen PIA nicht klar kommt, was aber umgekehrt ebenso ist. Alles in allem ein Gemenge von fortschreitenden Handlungen und einer Fülle von Action gut gemixt zum Zwecke der Erreichung eines hohen Grades an Komplexität. Trotzdem *** aufgrund der mitreißenden Schreibweise von Deon Meyer.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein intelligenter Thriller, 28. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Rote Spur (Audio CD)
'Rote Spur', der neue Thriller von Deon Meyer, erschließt sich nicht gleich auf der ersten Seite. Mehrere parallele Handlungen, die nur langsam in Schwung kommen und scheinbar nichts miteinander zu tun haben, lassen erst sehr spät erahnen, wie diese Geschichte ihre Fäden zusammen führt. Dabei lässt Meyer gleich mehrere Figuren aus seinen früheren Krimis auftreten. So spielt 'Lemmer' aus 'Der weiße Jäger' eine tragende Rolle, und auch Mat Joubert aus 'Der traurige Polizist' ist mit von der Partie. 'Rote Spur' ist ein intelligenter Thriller, in dem Deon Meyer alles aufbietet, was zu einer packenden Geheimdienst-Story gehört: Diamantenschmuggler, ein chaotisches afrikanisches Land mit einem machtbesessenen Diktator und islamistische Terroranschläge durch Al-Qaida. Unverwechselbar gut gelesen von dem Schauspieler Heikko Deutschmann
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich, aber ungeheuer spannend, 30. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Rote Spur: Roman (Kindle Edition)
Wie schon von anderer Rezension berichtet, tauchen in der "roten Spur" viele Charaktere auf, die man als Deon Meyer-Leser bereits kennt, wie zu erwarten stringent weiterentwickelt und immer glaubwürdig.
Ungewöhnlich ist, dass es diesmal so viele sind (Mat Joubert, Lemmer, Janine Mentz und -zwar nicht in persona - der Name Bennie Griessels) und dass Meyer vier lose verwobene Handlungstränge aufbaut. Dies macht er so spannend und kunstvoll, dass ich den beiden Mankos des Romans - einer Anhäufung von Überzufällen und Unwahrscheinlichkeiten sowie einer fehlenden Zusammenfassung des Geschehens - wie man das als verwöhnter Leser gewöhnt ist :-) - in der Bewertung keine Beachtung schenke.....

Der Roman ist sprachlich top, interessant und spannend, für Fans empfehlenswert, für Neueinsteiger sind die anderen Romane von Deon Meyer ebenso ans Herz zu legen, denn man entwickelt sich mit dem Autor und seinen Figuren von Buch zu Buch weiter!
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4.0 von 5 Sternen Agenten- und Schmuggelthriller um Milla, Lemmer und Mat..., 9. Januar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Rote Spur: Roman (Kindle Edition)
Deon Meyer driftet mit ROTE SPUR ins Geheimdienst und Agenten-Genre ab. Der Präsidentielle Nachrichtendienst schnappt ein Gerücht über eine Umstrukturierung auf. Gleichzeitig nehmen verschiedene militante Gruppen zueinander Kontakt auf und scheinen etwas auszubaldowern. Da der Geheimdienst alle überwacht macht der sich seinen eigenen Reim auf die Geschehnisse. Aber wie passt Milla Strachan, die sich von ihrem Mann trennt und beim Info-Team des Geheimdienstes eine neue Anstellung findet? Aber wichtiger noch, wie passt Personenschützer Lemmer (bekannt aus WEISSER SCHATTEN) in das Bild? Er soll beim Transport zweier seltener Nashörner helfen...

Ein Spionagethriller der Zufälle, Vermutungen und Verwicklungen geschickt mit einem roten Faden verknüpft, das ist ROTE SPUR. Das Buch wartet mit viel Tempo auf und wird nicht langweilig. Sogar die als Gesprächsmitschnitte und Tagebucheinträge eingestreuten Schnipsel tun der Story und dem Tempo keinen Abbruch. Deon Meyer hat sich da wirklich was (Spannendes und Witziges) einfallen lassen.

Keine fünf Sterne, weil der letzte Teil (Buch 4) abrupt bremst und irgendwie den Schwung raus nimmt, obwohl auch dieser Teil gut zu lesen ist. Trotzdem ist irgendwie ein kleiner Bruch im Fluss - leider.
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4.0 von 5 Sternen Spannendes Buch, 25. November 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rote Spur: Roman (Kindle Edition)
Wieder mal ein sehr spannender Roman von Deon Meyer.
Manche Charaktere kennt man bereits aus vorangegangenen Romanen.
Hier wird drei Mal derselbe Fall aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet.
Meyer-typisch mit interessanten und glaubhaften Charakteren.
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5.0 von 5 Sternen Großartiger Roman mit sehr differenzierter Geschichte, 13. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rote Spur: Roman (Kindle Edition)
Mir hat der Roman außergewöhnlich gut gefallen. Die Spannung baut sich aus unterschiedlichen Handlungspfaden heraus auf, deren Querbezüge die Spannung aufrecht erhalten und neue Einblicke in den Gesamtzusammenhang gewähren.

Nicht in allen Fällen gelingt es jedoch auch, die aufgebaute Charaktere und Handlungsstränge rund zu Ende zu erzählen. So blieb ich am Schluss des Buches etwas überrascht zurück, ob des plötzlichen Endes.

Trotzdem, großartige Roman, der eine komplexe Geschichte mit nicht nur typisierten Charakteren in gute Sprache sehr spannend erzählt.

Für Deon Meyer Anhänger ohnehin ein MUST.
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4.0 von 5 Sternen Tolles Buch!, 14. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Rote Spur: Roman (Taschenbuch)
Als Leserin habe ich sofort gemerkt, dass unglaublich viel Arbeit notwendig war, um dieses Buch fertigzustellen. Die ganzen Recherchearbeiten und teils detaillierten Beschreibungen der Orte können eben nicht „einfach mal so“ niedergeschrieben worden sein.

Der Schreibstil ist sehr erwachsen, fast zu bürokratisch mit Fremdwörtern gespickt (vor allem im ersten Teil). Der Einstieg ist mir dadurch recht schwer gefallen, aber auch weil ich zu Beginn so manchen Sachverhalt mehrfach lesen musste um den Überblick über die Namen zu behalten, die in einer Vielzahl genannt wurden.

Das Buch wird in mehrere Teile unterteilt. Im ersten Teil geht es um die Hausfrau Milla Strachan und wie sie zur PIA findet. Dieser Teil hat mir ehrlich gesagt am wenigsten gefallen, denn es gab viele zu verarbeitende Berichte, die sehr ausführlich dargestellt wurden. Diese waren mir teils zu detailliert, weswegen mir zusammengefasste Berichte lieber gewesen wären um den Lesefluss nicht auszubremsen. Andererseits sind mir viele Details lieber als Oberflächlichkeit.

Umso besser fand ich dann den zweiten Teil, der völlig anders aufgebaut wurde. Es geht um Lemmer, der eine Fracht für einen Bekannten abholen und den Transport begleiten soll. Jedoch stellen sich ihm einige unangenehme Feinde in den Weg. Bevor diese Geschichte jedoch zu Ende erzählt wird, wechselt die Sichtweise wieder zu Milla Strachan.

Fast am Ende des Buchs wechselt die Sichtweise erneut, was mich sehr überrascht hat. Denn nun geht es um eine völlig neue Person, Ermittler Mat Joubert, welcher im ganzen bisherigen Verlauf nicht ein Mal erwähnt wurde. Dies hat mich erst verwirrt, doch durch seine Ermittlungen werden am Ende ganz viele lose Fäden miteinander verknüpft, sodass doch alles einen klaren Sinn ergibt.

Ich hatte den „AHA“-Effekt tatsächlich erst auf den letzten 30 Seiten des Buchs. Beinahe schon hatte ich es abgeschrieben, dass alles doch noch einen Sinn ergibt. Doch dann mit einem Mal war alles glasklar und nachvollziehbar.

Das ist ein wirklich empfehlenswertes Buch für alle die auf Polit-Thriller stehen und ich habe auch schon weiterführende Bücher zu einzelnen Protagonisten aus dem Buch entdeckt, welche bei mir sicherlich auf der Wunschliste landen.

Copyright © 2013 by Rebecca H.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Böse Befindlichkeiten, 24. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Rote Spur: Roman (Gebundene Ausgabe)
Vier Geschichten, die der südafrikanische Autor in seinem neuen Buch wie beiläufig zu einem packenden Thriller verknüpft.

Der NIA, der nationale Nachrichtendienst Südafrikas, soll aufgelöst werden und mit anderen Behörden zu einem Supergeheimdienst fusionieren. Doch die Direktorin Janina Mentz wittert eine Chance, die Eigenständigkeit ihres Nachrichtendienstes zu erhalten, als ihre Spione über Diamantenschmuggler und Waffenschieber auf die Spur von Islamisten kommen, die im Vorfeld der Fußball-WM 2010 einen terroristischen Anschlag planen.

Etwa zur gleichen Zeit erhält Lemmer, der aus Deon Meyers »Weißer Schatten« bekannte Bodyguard, einen ungewöhnlichen Auftrag: Diesmal soll er keine Menschen beschützen, sondern zwei der seltenen Spitzmaulnashörner auf ihrem Weg von Simbabwe in ein neues, schützendes Reservat im südafrikanischen Outback. Als ihm unterwegs aber eine ebenso berüchtigte wie brutale Straßenbande auflauert und er obendrein von seinem Auftraggeber gelinkt wird, gilt seine Sorge nicht mehr nur dem Arten-, sondern auch seinem eigenen Schutz.

Nicht viel später fasst die jahrelang von ihrem Mann und ihrem Sohn erniedrigte Milla Strachan einen Entschluß. Sie will ihr Leben neu sortieren, sucht sich eine eigene Wohnung und findet einen neuen Job: ausgerechnet beim südafrikanischen Geheimdienst NIA, wo sie verstrickt wird in einen seltsamen Fall von Schmuggel, Diebstahl - und unverhoffter Liebe, die ihr neues Leben auf den Kopf stellt, mehr als sie erhofft hat.

Kurz darauf quittiert der aus »Der traurige Polizist« bekannte Mat Joubert seinen ernüchternden Dienst als Kommissar und beginnt einen Job als Privatdetektiv. Sein Auftrag: den spurlos verschwundenen Gatten von Tanja Flint finden, einen Bertriebsleiter bei den Busbetrieben Kapstadts. Ein unscheinbarer Mann, der eigentlich eine glückliche Ehe führte, dennoch der Versuchung nicht widerstehen konnte ' und sich dabei mit den falschen Leuten einließ.

Eigentlich sind es vier eigenständige Geschichten über vier von Angst, Schuld, Sühne und Resignation getriebene Menschen, die der südafrikanische Autor Deon Meyer in seinem neuen Roman erzählt. »Rote Spur« ist deshalb auch in vier unabhängige Teile gegliedert, die Meyer dennoch auf faszinierende Weise, immer wieder nur durch kleine, unscheinbare Zufälle, miteinander zu verknüpfen weiß ' ohne dass er sie für seine Protagonisten zu einem alles vereinenden, auflösenden Happy-End führt.

Was nur konsequent ist, denn so wie die Figuren nach über 600 Seiten vor offenen Fragen stehen, blickt der Leser auf ein vordergründig schillerndes, nach einem seit Jahren währenden Wandel aber zutiefst zerrissenes Land. Dieses ist bei Deon Meyer freilich nicht so blutig und brutal wie bei beispielsweise einem Roger Smith. Anders als Smith setzt Meyer nach wie vor seine Hoffnung auf das »Gute« der südafrikanischen Seele. Was nicht bedeutet, dass er seine Finger nicht in die Wunden legt, die auch zwei Jahrzehnte nach Ende der Apartheid am Kap noch schwären.

Das Resultat ist ein vielschichtiger, packender, großartiger Roman.
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Rote Spur: Roman
Rote Spur: Roman von Deon Meyer
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