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am 8. September 2012
Ich möchte mich in dieser Rezension vor allem auf den großen Kritikpunkt vieler anderer Rezensenten beziehen: der technische Stil des Films, insbesondere die Kameraführung bei den Kampfszenen.

Kritisiert wird, dass die Bilder unscharf und verwackelt sind, weil die (Hand)Kamera viel zu schnell schwenkt, sodass der Zuschauer kaum etwas erkennt außer flüchtigen Gesichtern, Waffen, etwas Kunstblut.
Da diese Kampfsznenen nicht nur einen wichtigen, sondern auch einen langen Teil des Films ausmachen, fällt diese Art der Kameraführung tatsächlich als Stilmerkmal auf, vor allem zwischen den anderen, ruhigen Szenen, die oft in Nahaufnahme gefilmt sind.
Mich persönlich hat das beim ersten Ansehen nicht wirklich gestört, aber ich kann nachvollziehen, dass Zuschauer, die einen actionreichen Film erwarten, enttäuscht sind, wenn sie von dieser Action nicht ganz so viel sehen - im wahrsten Wortsinn.
Während als Erklärung von anderen Rezensenten vor allem die FSK genannt wurde - also dass durch diesen Filmstil die gezeigte Gewalt so abgemildert wurde, dass er ab 12 freigegeben werden konnte -, möchte ich auf einen anderen Grund verweisen:

Das zentrale Thema der Geschichte von "The Hunger Games" ist die Inszenierung von Gewalt und der perverse Voyeurismus, mit welchem die Bewohner von Panem die Hungerspiele feiern. Was in unserer Gesellschaft an Fernsehformaten wie dem "Dschungelcamp" oder Real-Life-Sendungen kritisiert wird, die mittlerweile beinahe vollständig die "Wer ist der Vater meines Kindes"-Talkshows im Mittagsprogramm der Privatsender ersetzt haben, hat die Autorin der Trilogie, Suzanne Collins, weitergespinnt. Eine Welt, die sich daran ergötzt, geradezu aufgeilt, zu sehen, dass und wie es anderen Menschen (noch) schlechter geht. In unseren Formaten sind es unterbemittelte Hartz4-Stereotypen oder möchtegern C-Promis - in "The Hunger Games" sind es Kinder und Jugendliche der ärmeren Distrikte, die sich gegenseitig abschlachten.
Gemeinsam haben Fiktion und Realität, wie das alles inszeniert und von den Medien sowohl gefeiert wie auch gleichermaßen lächerlich gemacht wird - und dass man genau damit die Zuschauer erreicht.

Der springende Punkt ist nun, dass die Gesellschaftskritik, die Suzanne Collins in Form ihrer fiktiven Welt und der Protagonistin Katniss ausübt, im Film nur funktioniert, wenn die Gewalt, an der sich alle um Katniss herum aufzugeilen scheinen, eben NICHT inszeniert wird. Der Zuschauer soll sich nicht zurücklehnen und die Action genießen - genauer gesagt die Action, wenn Jugendliche sich gegenseitig aus Verzweiflung auf primitive Art töten -, sondern die Geschichte aus Sicht der Protagonistin sehen - buchstäblich. Erreicht werden sollte das laut dem Director Gary Ross (Making Of der Extra-DVD) mithilfe des sogenannten Cinéma Vérité - ein Dokumentarfilm-Stil, der den Zuschauer nah an das Geschehen heran führen soll, zum Beispiel durch Benutzung von Handkameras und schnellen Bildern. Die bekannteste Verwendung dieses Stilmittels in einem Spielfilm ist laut Wikipedia "The Blairwitch Projct".

Wer also kritisiert, dass in einem Film, dessen Geschichte die mediale Inszenierung von Gewalt und Elend kritisiert, die Gewalt in Form der oft erwähnten Kampfszenen nicht nach Art "Hollywood" detailiert und am besten noch in Zeitlupe und aus allen Perspektiven dargestellt wird, hat den Kern meiner Meinung nach nicht verstanden und sollte vielleicht besser zu richtigen Actionfilmen greifen. Denn "The Hunger Games" ist trotz der vielen Action und Stunts mehr Drama und Dystopie.

Da ich diesen Kommentar in Form einer Rezension mit höchster Bewertung verfasst habe, möchte ich abschließend sagen, dass ich die Übersetzung Buch-zu-Film sehr gelungen finde. Vor allem die schauspielerische Leistung von Jennifer Lawrence und die liebevollen Details am Set, beispielsweise das Essen und die Stylings im Kapitol, machen aus dem ersten Roman der Trilogie einen Film, den ich mir auch gerne ansehe, obwohl ich die Bücher seit ihrer Erstveröffentlichung kenne und längst eigene Bilder im Kopf hatte, bevor über eine Verfilmung überhaupt gesprochen wurde.
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am 19. Juli 2016
Eine richtig gelungene Einführung in die seltsame Welt von Panem, in der die Regierenden glauben, sie könnten Menschendadurch unter Kontrolle halten, indem sie jedes Jahr zwei Kinder pro Distrikt in eine Arena schicken, wo sich diese bis auf den Tod bekämpfen. "Hoffnung" auf den Sieg in der Arena soll der Schlüssel zur Kontrolle sein, doch genau wie die reale Politik, bemerkt die Regierung dabei nicht (oder ignoriert), dass sie das völlige Gegenteil erreichen, denn die ärmeren Distrikte empfinden keinen Spaß an diese grausamen Ritualen, bei denen teilweise sogar Minderjährige ab 14 teilnehmen müssen. Ein mutiges Mädchen springt für ihre jüngere Schwester ein und sie macht nicht den Eindruck, dass sie sich von den großen Regierenden und ihren "Spielemachern" manipulieren lässt. Ein spannendes Abenteuer in der Arena beginnt und die Vorfreude auf die Fortsetzung der Geschichte ist groß.
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am 23. März 2012
(Der erste Teil der Rezension bezieht sich ausschließlich auf den Film, den ich (40) zum Kinostart am 22.03.12 zusammen mitmeiner Tochter (12) gesehen habe. Auf die BlueRay beziehe ich mich im zweiten Teil. Fast immer kauft man eine DVD/BD aber sowieso in erster Linie wegen des Films...)

Obwohl ich das Buch Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (noch) nicht gelesen habe, hatte ich recht spezielle und hohe Erwartungen an den Film und muss sagen, diese wurden deutlich übertroffen.

Allein das vielschichtige Thema fand ich sehr reizvoll und war gespannt auf die Umsetzung - auch, weil sich der Film an Jugendliche und Erwachsene, Mädchen und Jungen gleichermaßen richten will.

Im Anspruch muss man vielleicht zu kleinen Abstrichen bereit sein, weil große Teile des Zielpublikums mitten in der Pubertät stecken und die Welt eben anders wahrnehmen. Ein monumentales Werk sind "Die Tribute von Panem" somit nicht - müssen sie aber auch nicht sein. Aber gerade für junge Erwachsene ist die Beschäftigung mit den grundlegenden Themen für deren Entwicklung wirklich wichtig. Und etwas Älteren schadet das Nachdenken über die Gesellschaftskritik, die Suzanne Collins in der Trilogie verarbeitet hat, gewiss auch nicht.

Die Darstellung des totalitären, Menschen verachtenden Regimes empfand ich gelungen und wirklich beklemmend. Regime, wo ein Menschenleben, ein Individuum, nichts zählt, gab es in Deutschland mehrfach. Es gab und gibt sie immer noch weltweit und Menschenhass hat längst in Amokläufen von irregeführten oder angeblich religionsgetriebenen Einzeltätern eine neue Dimension erreicht. Diktaturen haben, wie der arabische Frühling gerade zeigte, nichts von ihrer Aktualität und Ihrem Grauen eingebüßt.

In einer ebensolchen Diktatur leben Katniss Everdeen und Peeta Mellark, die tragischen Helden der Geschichte, in Distrikt 12 des postapokalyptischen Nordamerika. Der äußerste Bezirk, Distrikt 12, ist offensichtlich eine Metapher für das Leben am Rand der Gesellschaft.

Die Liebesgeschichte, insbesondere die Beziehung zwischen Katniss und Gale erfährt im Film nicht den Tiefgang, der ihr im Roman offenbar gewährt wird. Dies wirkt sich aber nicht wirklich nachteilig auf die Handlung aus. Die Hauptdarsteller (Josh Hutcherson als Peeta war mir bereits 2007 in Brücke nach Terabithia sehr positiv aufgefallen, Jennifer Lawrence wurde nicht zu Unrecht für ihre Rolle in Winter's Bone 2012 für den Oscar nominiert) schlagen sich in den anspruchsvollen Rollen hervorragend. Über gut zwei Stunden begleitet man ihre Entwicklung, die auch den gealterten und mit sich und dem Leben hadernden alkoholabhängigen Gewinner einer lange zurück liegenden Ausgabe der Hungerspiele nochmals zum Umdenken bringt. Haymitch Abernathy, sehr glaubhaft dargestellt von Woody Harrelson, kommt zur Besinnung und schöpft nochmals Mut, als er den beiden Tributen seines Heimatdistrikts Unterstützung gewähren kann. Unterstützt werden sie ebenfalls von Cinna, eine eindimensionalere aber ebenfalls wichtige Figur, verkörpert von Lenny Kravitz. Der Widerspruch zwischen dem im Überfluss schwimmenden Capitol und den Bewohnern der Distrikte wurde mit einfachen Mitteln sowie ausgefeilter Technik filmisch optimal umgesetzt.

Um den Film "Teeniekompatibel" zu machen, hat man sich in den Kampf- und Metzelszenen eines einfachen Kameratricks bedient. Unscharfe Bilder mit raschen Schwenks und Schnitten und die FSK-12-Freigabe konnte geschafft werden. Es bleibt natürlich trotzdem die dramatische Tatsache, dass die Geschichte (Grubenunglück und Aufstand in Distrikt 11 außen vor gelassen) nicht ohne 23 Todes-, größtenteils Mordopfer, auskommt. Wem diese Darstellungen nicht hart genug erscheinen, der hat den eigentlichen Sinn hinter dem Werk ganz sicher nicht verstanden.

Der modernen Medienwelt mit "Reality-TV", Castingshows und unsinnigen Wettkämpfen, die nur der Präsentation von Sponsoren dienen, wird ein entlarvender Spiegel vorgehalten - obwohl der Film moderne Medien für (exzellentes) Marketing nutzt wie kein anderer jemals zuvor. Ein wenig Truman-Show, etwas Gladiator und ganz viel Einzigartigkeit machen den Film sehr sehens- und empfehlenswert.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzungen, werde aber sicher nicht bis dahin warten, sondern mich vorher am Bücherregal meiner Tochter vergreifen, um zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht...

BlueRay: Neben deutschem Ton ist nur der englische Originalton (beide 5.1) enthalten. Den gesparten Platz hat Studiocanal optimal genutzt und die Scheibe randvoll gepackt mit Extras. Die Entstehung von "Die Tribute von Panem" gewährt mit über zwei Stunden Spielzeit umfangreiche Einblicke in die Entstehung des Films:
- Intro
- Countdown
- Das Casting
- Design
- Bereit für die Arena
- Vor Ort in Panem
- Effekte
- Postproduktion
- Möge das Glück stets mit Euch sein

Inhaltlich wiederholt sich manches in den weiteren Extras, die nochmals ca. 1 3/4 Stunden Spielzeit aufweisen:
- Auf dem schwarzen Teppich
- Die Mode von Panem
- Geschichten von den Tributen
- Die Tagebücher der Tribute
- Die Stunts in "Die Tribute von Panem"
- Die Nahrung in Panem
- Briefe aus dem Rosengarten
- Propaganda-Film
- Scrapbook
- Biographien
- Kino-Trailer (deutsch und englisch)

Bild und Ton der BlueRay sind hervorragend, vielleicht einziges Manko ist, dass nur deutsche Untertitel vorhanden sind.
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am 29. April 2015
Auf Empfehlung meiner Frau habe ich zuerst das Buch gelesen, welche ich schlussendlich doch sehr gut fand. Der Film hält sich außerordentlich nah am Buch. Selten eine so gute Adaption gesehen - hat mir sehr gefallen. Die Wahl der Schauspieler (Donald Sutherland, Woody Harrelson, Lenny Kravitz und Jennifer Lawrence) ist trefflich.
Was ich auch zugeben muss: Hätte ich das Buch nicht gelesen, wäre mir der reine Film wahrscheinlich zu dröge gewesen!
So unterstreicht und visualisiert er 1A die literarische Vorlage.
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am 28. März 2012
Nach einer Reihe guter Meinungen von Bekannten, die entgegen ihren negativen Erwartungen den Film als gut bewertet haben, wurde ich doch überzeugt, ihn mir selbst ebenfalls anzuschauen. Neugierig war ich ohnehin und der Trailer hat auch viel versprochen - was meistens normalerweise bedeutet, dass man enttäuscht wird. Aber das ist hier tatsächlich mal nicht so.

Die Hungerspiele haben genau das wiedergespiegelt, was auch in den Büchern deutlich wird und die Umsetzung hält sich sehr nah am Buch. Was letztendlich den entscheidenden Punkt ausgemacht hat, dass der Film funktioniert, waren die hervorragenden Leistungen jedes einzelnen Schauspielers, die ihre Parts überzeugend herübergebracht haben. Obwohl ich im Vorfeld skeptisch war, weil ich mich nicht ganz mit dem Cast einiger Personen anfreunden konnte, bin ich im Nachhinein doch sehr überrascht, dass mich diese hier eines anderen belehren konnten.

Was ich sehr interessant, originell und gut gewählt fand, war dass größtenteils im Film auf Hintergrundmusik verzichtet wurde. Nur an entscheidenden Stellen unterstreicht sie die jeweilige Szene und bekommt dadurch den doppelten Effekt, sodass es noch tiefer auf den Zuschauer einwirkt. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass mehr Aufmerksamkeit auf die Protagonisten gelenkt wird, wodurch diese natürlich noch mehr überzeugen müssen - und das haben sie mit Bravur gemeistert. Es gab eine Stelle (die sich wohl jeder denken kann), an der mir wirklich die Tränen gekommen sind, obwohl ich das weder beabsichtigt noch erwartet habe.
Durch diesen effektiven Einsatz der Musik und der wirklich guten Kameraführung kamen mir viele Szenen viel intensiver vor. Das ist mir vor allem bei den brutalen Kämpfen aufgefallen. Eigentlich wurde nichts zu deutlich gezeigt und auch die Anzahl an diesen hält sich gering. Dennoch war man irgendwie ein bisschen geschockt.

Auch die sogenannte "Liebesbeziehung" kommt genau so herüber, wie es beabsichtigt wird. Jennifer Lawrence hat ihre Rolle in dieser Hinsicht so hervorragend umgesetzt, dass man ihr die Zuneigung und sich entwickelnde Liebe zu Peeta wirklich als das abkauft, was es denn auch ist: aus der Not und Verzweiflung heraus geschauspielert, um sich beide zu retten.

Durch das abwechselnde Hin und Her zwischen rasanten und langsamen Szenen hatte man zeitweise das Gefühl, der Film hätte ein paar Längen. Im Grunde jedoch waren es nur viele kurze Szenen nacheinander, die vor allem diverse Details, die wichtig für das Verständnis sind, wiedergegeben haben.

Für Leute, die die Bücher nicht kennen, mag das Ende vielleicht seltsam sein, hat es doch nicht das gewohnte HappyEnd-Feeling. Der Anfang hin zum Spannungsaufbau über das Finale bis hin zum Ende gleitet fließend ineinander über, sodass das Gesamtbild irgendwie einen harmonischen, gleichmäßigen Fluss ergibt. Vielmehr kommt die nicht endende Kritik an der uns so bekannten Gesellschaft zum Tragen, und verdeutlicht gleichzeitig den langen und nicht ohne weitere Opfer bringenden Weg zur Veränderung - schwankt doch eine Menge Unheil in den letzten Szenen mit.

Alles in allem finde ich diese Buchverfilmung mehr als gelungen, die Problematik und die Atmosphäre der Bücher kommen toll zur Geltung und vor allem die schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin der Katniss Everdeen hat mich beeindruckt.

Ich bin mir sicher, dass Lionsgate die Fortsetzung bereits in Auftrag gegeben hat und bin gespannt auf den 2. Teil.

P.S. Habe ich schon erwähnt, wie wunderbar die rar gesähte Filmmusik den Film unterstützt? ;)

Edit:
Da ja alle Welt die Kameraführung kritisiert. Dass das ein absichtliches Stilmittel des Regisseurs ist, um Katniss' Ohnmacht gegenüber dieser Extremsituation, die sie vollkommen überfordert, darzustellen, scheint nicht jedem klar geworden zu sein. Ross hat bewusst versucht, den Film aus ihrer Sicht zu drehen. Würde man die beeindruckenden Kulissen durch scharfe Bilder allein wirken lassen, hätte es einfach nur den Effekt, dass Katniss beeindruckt wäre. Dabei würde aber völlig außen vor gelassen, dass es ihr im Grunde eigentlich Angst macht, wie unterschiedlich die beiden Welten sind. In kürzester Zeit prallen so viele verschiedene und neuartige Eindrücke ein, gleichzeitig hat sie ständig vor Augen, dass ihr Leben bald endet und dass sie nichts weiter ist als eine Schachfigur, dessen Ableben niemanden interessiert, ja es gar von einem Teil bejubelt wird, mit dem sie keinerlei Verbindungen hatte, bis sie an den Spielen teilnimmt. Sie hat überhaupt keine Zeit, das alles sacken zu lassen und zu verarbeiten, sie wird von einem Extrem ins nächste geschubst. Dass ihr da mehr als einmal der "Kopf schwirrt", ist aus meiner Sicht nachvollziehbar und deshalb bin ich auch der Meinung, dass Ross das in dem Film wunderbar herüber gebracht hat.

(Wer übrigens aufgrund einer anderen Meinung auf "Nicht hilfreich" klickt, versteht scheinbar den Sinn hinter diesem Button nicht.)
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am 24. Februar 2015
Ja, sind wir Menschen nicht längst selbst mitten in diesem Film? Was fällt uns noch. Die realen Reichen sind keinen Deut besser als die im Film. Sie kotzen das Fressen aus, aus lauter Fressen, während arme Menschen verhungern. Wir Menschen sind genau das, was dieser Film zeigt. Die Umsetzung und etwaige Szenen, die manche nicht so effektvoll finden, sind mir völlig egal, es geht um das Abbild von uns. Und genau das zeigt uns der Film- toller Film! Leider ein armutszeugnis von unserer Spezies.
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am 24. Januar 2015
Ich hatte nach gezeigten Trailern nicht sehr viel erwartet,wurde aber dann doch angenehm überrascht.Der Film stellt eigentlich nur etwas übertrieben die situation in der Welt da. Es giebt wenige mit viel Geld und viele mit zu wenig damit kaum über die Runden kommen obwohl sie den ganzen Tag arbeiten.Und Menschen werden auch geopfert in Talkshow, Jungelcamp und änliches. um andere zu unterhalten und der Sieger bekommt viel Geld. Es könnte mal so kommen wie dargestellt da die Preise schneller wachsem wie die Löhne...
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am 1. Dezember 2015
absolut sehenswert!!!
Ich habe keins der Bücher gelesen und musste auch erst überzeugt werden die Filme anzuschauen. Hat sich aber total gelohnt.
Auch die anderen Teile der Reihe sind super.. Mir persönlich gefällt aber Hunger Games am besten.
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am 21. Oktober 2015
Also mal ehrlich, ich wollte die Filme von Panem gar nicht gucken, irgendwie gefielen die Trailer im Kino mir überhaupt nicht.....aber jetzt haben wir sie doch angesehen, alle Teile, die bisher erschienen sind und ich sag ich nur eins : KRASS!
Ich muss sagen, ich bin eher der der Abenteuer-Typ, der nicht sooo auf Gewalt steht und aufs Töten, aber bei diesem hier habe ich nach jeder Dvd gewartet, bis der nächste kam, so spannend fand ich alle Teile! Erschreckend, fesselnd, ja, auch ich musste heulen.............so eine Spannung, die hat mich ja fast umgehauen. Und dann tja, wie soll ich es sagen, die Geschichte ansich, tja, mal krass, wer sich sooo etwas ausdenkt, aber mal ehrlich Leute, so ähnlich läuft es ja hier in der Welt ja auch ab, nur nicht soooo krass. Ich jedenfalls kann diesen und die andren Teile auf jeden Fall empfehlen und zwar mit 5 Sterne Plus :)
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am 7. Juli 2016
Da das Buch sehr gut geschrieben war hatte ich hohe Anforderungen an den Film.
Wenn man das Buch und den Film vergleich

(insbesondere die Karaktereigenschaften der handelnden Personen) ist das Ergebniss enttäuschend, gerade einmal 2 Personen kann man vergleichen und diese beiden stehen auf der Seite des Kapitol. Diese beiden sind:
Präsident Snow - geg. den Tributen hartherzig und distanziert. Er ist auf keinen Fall dumm oder krank, er weiß es mögliche Unruhestifter und mögliche Risikofaktoren für das Regime zu erkennen und zum Schweigen zu bringen.
Zum anderen Effie - aufgepuscht und freundöich wie es schon im Buch rüber kommt. Sie hegt wie im Buch sehr viel Sympathie für das Kapitol und verteidigt es und dessen Handeln und Tun rege.

Bei den Personen Peeta, Katniss und Haymitch war ich sehr enttäuscht.
Katniss - ist nicht annähernd so emotional wie es im Buch beschrieben wird. In der Arena scheind es ihr gleichgültig zu sein als Perta mit den Kriereos gemeinsame Sache macht, denn im Buch wird ihr Temprament erst richtig entfacht und man merkt im Buch auch zum ersten mal ihre emotionale Abhängigkeit von anderen Menschen als von ihrer Schwester.
Peeta- wirkt nicht so emotional abhängig von anderen Menschen, eher scheint er sich an den Emotionen Andere zu laben und er beharrt nicht annähernd so auf Details wie im Buch beschrieben. Wenn er im Buch dem Kapitol wehmütig entgegenblickt, ist er im Film voller Freude was das Kapitol angeht, was den Kleidungsstil, das Ausehen und die Ernährung der Kapitolbewohner im Buch mit Skepsis und gleichzeitig Bewunderung betrachtet scheint es ihm im Film wie das natürlichste der Welt zu erscheinen.
Zum Schluss noch Haymitch - dieser scheint im Film dauerhaft an seine Flasche oder an verschiedene Karaffen gekettet zu sein selbst im Gebäude der Spielemacher scheint er dauernd einen Fachmann paart zu haben (auch wenn man nie sieht wie er aus diesem trinkt, er hat diesen einmal kurz in der Hand) und im Buch unterbricht er seine Sucht sobald sie im Kapitol einfahren.

Es nervt mich dass immer wieder in das Kabinett der Spielemacher geschaltet wird.
Ebenso empfinde ich die Berichterstattung durch Ceasar Flickermann und den Andere Reporter für unnötig.
Von dem Gespräch zwischen Snow und Sebeca Crace steht im Buch kein Wort.

Fazit:
Eigentlich ein guter Film aber im direkten Vergleich zum Buch nicht ganz so überzeugend. Und nicht so nah am Buch wie ich es mir erhofft habe. Ich selbst habe mir aber mehr erhofft als eine solch simple Zusammenfassung der Dinge welch im Buch stehen

Ps:
Die darauf folgenden Teile werden besser (steigert sich von Film zu Film, mit Ausnahme von Mockinjay I der ist grottig).
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