Kundenrezensionen


12 Rezensionen
5 Sterne:
 (4)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (5)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich gelungener Film.,,
Diese französische schwarze Komödie von Cédric Klapisch zeichnet sich durch ein erstaunliches Handlungstempo aus. Sie arbeitet mit Klischees ohne dabei kitschig zu werden, besticht durch ihren raschen Bilderwechsel, der selbst dann, wenn man den Ton abstellt, alsbald verdeutlicht, dass es sich um einen sozialkritischen Streifen handelt und erfreut durch...
Veröffentlicht am 28. Januar 2012 von Helga König

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Chance vertan...
...einen richtig guten Film zu machen, hat Cedric Klapisch mit -Mein Stück vom Kuchen-; jedenfalls wenn sie mich fragen. Wieso ich das glaube? Der Film beginnt zäh und mühsam, braucht über eine halbe Stunde, bis die Charaktere einigermaßen sortiert und aufgebaut sind. In den letzten zwanzig Minuten absolviert Klapisch dann eine starke...
Veröffentlicht am 11. Februar 2012 von Thomas Knackstedt


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Chance vertan..., 11. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Mein Stück vom Kuchen (DVD)
...einen richtig guten Film zu machen, hat Cedric Klapisch mit -Mein Stück vom Kuchen-; jedenfalls wenn sie mich fragen. Wieso ich das glaube? Der Film beginnt zäh und mühsam, braucht über eine halbe Stunde, bis die Charaktere einigermaßen sortiert und aufgebaut sind. In den letzten zwanzig Minuten absolviert Klapisch dann eine starke Richtungsänderung der Story und fabriziert ein Ende, vom dem ich alles andere als überzeugt war. Doch all das ist nicht so tragisch. Wirklich bedauernswert für mich ist der Umstand, dass -Mein Stück vom Kuchen- von der vierzigsten bis zur siebzigsten Minute brilliantes Kino präsentiert und zeigt, was mit dieser Geschichte möglich gewesen wäre. Schade...

France(Karin Viard) ist 42 Jahre alt und erzieht drei Töchter allein. Sie verliert ihren Job in Dünkirchen, weil die Firma, bei der sie 20 Jahre gearbeitet hat, von Börsenspekulanten in den Ruin getrieben wird. So macht sich France auf den Weg nach Paris und nimmt dort eine Stelle als Putzfrau an. Sie landet beim französischen Banker Steve(Gilles Lellouce), der eigentlich an der Londoner Börse arbeitet, jetzt aber in Paris ein Büro aufbauen soll. So einfach, warmherzig und familiär France ist, so knallhart, egoistisch, eiskalt und geschäftstüchtig ist Steve. Er nimmt France mehr oder weniger als Inventar wahr, die seine Wohnung in Ordnung halten muss. Währenddessen stürzt Steve Firmen in den Abgrund und versucht jede Frau ins Bett zu kriegen, die er für begehrenswert hält. Als jedoch eines Tages Steves kleiner Sohn Albin in seiner Wohnung abgeliefert wird, erkennt France die gesammelten Defizite Steves. Wieder braucht Steve France, dieses Mal als Kinderfrau. Dadurch kommen sich die Putzfrau und der Banker näher, bis...ja das darf ich jetzt natürlich nicht verraten...

Wie perfekt war diese halbe Stunde mitten im Film. Börse trifft Straße; so will ich das mal nennen. Hervorragend umgesetzt und klasse in Bilder gefasst. Warum hat Cedric Klapisch nicht den ganzen Film in diesen Rahmen packen können? So ist -Mein Stück vom Kuchen- hier eine Komödie, da ein Drama und dazwischen irgendwo nicht Fisch und nicht Fleisch. An den Schauspielern lag das nicht, die spielen sich die Seele aus dem Leib. Auch Brüche tuen einer Story nicht unbedingt schlecht, aber in -Mein Stück vom Kuchen- passen sie oftmals nicht zu den Charakteren der Geschichte.

Sie wissen ja: Sie dürfen und können das ohnehin komplett anders sehen. Andere Kritiker bescheinigen Klapisch mit diesem Film ganz großes Kino. Ich kann mich da leider nicht anschließen. Französiche Filme der Extraklasse gibt es jede Menge; -Mein Stück vom Kuchen- gehört lt. meiner Definition nicht dazu. Bis; ja bis auf diese magische halbe Stunde...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...irgendwie ging die Mischung schief, 6. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein Stück vom Kuchen (DVD)
Die ***-Rezension von Thomas Knackstedt trifft es auf den Punkt! Der Film hatte seine großen Momente, wo es richtig spannend wurde.

Karin Viard hatte ich das erste Mal in Dany Boons Komödie "Nichts zu verzollen" gesehen: Grandios in der Rolle der berechnenden Madame (J)anus. Deshalb freute ich mich besonders auf "Mein Stück vom Kuchen".

Doch leider torpediert der soziale Anspruch immer wieder das Können der Schauspieler, belastet die Geschichte mit seiner Symbolik und dem mahnenden Zeigefinger. Der Film hätte ein packendes Drama sein können, er hätte auch eine bittersüße Komödie sein können. Der Regisseur wollte offenbar beides, aber irgendwie ging die Mischung schief.

Meine größten Schwierigkeiten hatte ich mit der letzten Viertelstunde. Da beschleicht einen das Gefühl, dass sich die Filmemacher gegen Ende des Drehs gefragt haben: "Und jetzt?" Also wurde ein Schluss zusammengezimmert, der nicht mal zur tragischen Anfangssequenz passt. Sehr schade.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Figuren ohne viel Eigenleben, 4. März 2013
Von 
Estragon - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein Stück vom Kuchen (DVD)
Cédric Klapisch ist auch in Deutschland bekannt geworden für seine charmanten episodenhaft strukturierten Filme, die ebenso leicht wie intelligent daherkommen (beispielsweise "…und jeder sucht sein Kätzchen" [1996], "L’auberge espagnole" [2000] und "So ist Paris" [2008]). Der Versuch, das Repertoire in Richtung harter Kriminalfilm zu erweitern ("Not For, Not Against - Es gibt kein Zurück" [2003]), konnte eher nicht überzeugen. Nun versucht Klapisch es im Ken-Loach-Genre, und auch das funktioniert nicht richtig.

Klapischs Hauptproblem besteht darin, dass die unterschiedlichen Figuren und Lebenswelten von vornherein als Stereotype gegeneinander gesetzt werden. Der Börsenhai lebt in einer streng geordneten Welt, in der Grau und Schwarz sowie Glas und Aluminium dominieren. In der Arbeiter- bzw. Arbeitslosenwelt geht es dagegen permanent bunt und laut zu. Der Alltag scheint im Wesentlichen aus Karneval, Rap-Aufführungen und Kindergeburtstagen zu bestehen. Das alles wird von Klapisch ausführlich in Bildern ausgemalt. Dabei wird Klapischs Kritik an der vermeintlich kalten und inhumanen Lebenswelt der Superreichen bisweilen auch unscharf, wenn etwa die Kamera in Schwenks über die entsprechenden Skylines schwelgt oder genüsslich den Stretch-Limousinen folgt.

Das Handeln der Figuren bleibt vielfach unmotiviert und damit rätselhaft. Eine innere Komplexität wird den Figuren kaum zugestanden. So irritiert beispielsweise die für sich genommen ganz witzige Performance von France während eines sehr steifen Abendessens mit Steves Chef, denn dieses Verhalten passt nicht zu dem zurückhaltenden Wesen, das France zuvor offenbart hatte. Ähnlich gegen Ende des Films: Die Kindesentführung erfolgt ebenso unmotiviert wie Steves plötzliche Verzweiflung und die tiefe Sorge um sein Kind, von dem er sich vorher eigentlich immer nur belästigt gefühlt hatte. Immerhin beeindruckt der schroffe und unversöhnliche Schluss des Films, nachdem man als Zuschauer schon ernsthaft befürchtet hatte, durch eine Art menschliche Bekehrung des Börsenhais würden sich sämtliche Probleme der Arbeitslosigkeit infolge von Standortverlagerungen in Friede, Freude, Eierkuchen auflösen. Für eine solche Art von Sozialkitsch ist Klapisch aber dann doch viel zu intelligent.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klapisch goes Loach, 26. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Mein Stück vom Kuchen (DVD)
und das geht leider ein wenig in die Hose. Cedric Klapisch, dessen Filme wie 'So ist Paris' ich wirklich sehr mag, versucht hier meiner Meinung nach zuviel, eine Liebeskomödie der kulturellen Konfrontation und Sozialkritik über die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich und das gelingt einem Ken Loach und dem britischen Kino einfach besser. Karin Viard als Putzhilfe und Kindermädchen spielt teilweise herrlich überdreht und Gilles Lellouche als Börsenspekullant ist auch sehr gut besetzt, aber die Entscheidung nahezu den Rest mit Laien zu besetzen, halte ich für mißlungen. Der Film hat echt sehr gute Momente, aber insgesammt ist er einfach zu zäh und nicht wirklich glaubwürdig. Schön ist das 'Making-of' in den Extras und ein paar Extraszenen, die Bildqualität der DVD ist sehr gut, hier kann man sich wohl die Blu-Ray sparen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich gelungener Film.,,, 28. Januar 2012
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mein Stück vom Kuchen (DVD)
Diese französische schwarze Komödie von Cédric Klapisch zeichnet sich durch ein erstaunliches Handlungstempo aus. Sie arbeitet mit Klischees ohne dabei kitschig zu werden, besticht durch ihren raschen Bilderwechsel, der selbst dann, wenn man den Ton abstellt, alsbald verdeutlicht, dass es sich um einen sozialkritischen Streifen handelt und erfreut durch spitzzüngige, zum Teil sehr witzige Dialoge.

Meine anfängliche Befürchtung, es mit einer Art Kopie der "Pretty Woman"-Story zu tun zu haben, auch wenn die Protagonistin Karin Viard nicht den Liebreiz von Julia Roberts hat, erwies sich gottlob als nicht richtig, wie das Ende des Films zeigt....

Worum geht es? Die in Dünkirchen lebende betont resiliente France (Karin Viard) wird wie alle ihre Kollegen arbeitslos, weil der abzockerische Börsenspekulant Steve (Gilles Lellourche) diese Firma, um es in seinen Worten auszudrücken, "platt gemacht" hat.

France ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern und trotz ihres Schicksals enorm hilfsbereit. Indem sie sich für die Kinder anderer entlassener Erwerbstätiger während der Zeit ihrer Arbeitslosigkeit engagiert, versucht sie bewusst nicht an ihre eigenen Sorgen zu denken, um nicht mit dem Schicksal hadern zu müssen.

Da France in Dünkirchen keine Chance sieht, eine Arbeitsstelle zu bekommen, versucht sie in Paris ihr Glück und erhält bei Steve, der bislang in den USA tätig war und für seine Firma nun in Paris agiert, eine Stelle als Haushälterin. France weiß nicht, wer ihr Arbeitgeber ist, genauer sie weiß nicht, dass Steve für die Schließung der Firma in Dünkirchen verantwortlich ist und lernt ihn deshalb unbefangen kennen. France ist frei von Sozialneid.

Die Welt, die France in Steves Umfeld erlebt, ist jene des schnellen Geldes, der Abgebrühtheit, der Gesellschaftsprostituierten. Geld macht fast alle gefügig...

France nimmt all dies zur Kenntnis, ohne sich große kritische Gedanken zu machen und freut sich, dass es ihrer Familie aufgrund des Jobs materiell besser geht. Sie arrangiert sich.

Zwischen France und Steve entsteht sogar, wie es zunächst scheint, eine Art freundschaftliche Nähe. Doch diese erweist sich letztlich als Illusion, denn Steve ist ein Egoist, der Menschen immer nur für seine Zwecke nutzt und zu keiner menschlichen Regung fähig ist...

Welche Folgen das hat, macht der Schluss der Films deutlich, der mich berührt zurückließ.

Dass gerade Dünkirchen als Ort des "Plattmachens" einer französischen Firma seitens einer New Yorker Brokerfirma gewählt wurde, ist fast schon makaber. Diente die Invasion von Dünkirchen 1944 der Rettung Frankreichs, bezweckt sie im Produktionsjahr 2011 zumindest im Film das Gegenteil....

Die Bild- und Tonqualität sind bestens.

Laufzeit 105 Minuten, Sprache: Deutsch

Empfehlenswert
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wer den Trailer gesehen hat und begeister ist... sollte mit Vorsicht an dne Film gehen, 12. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Mein Stück vom Kuchen (DVD)
Der Trailer des Films hat viel versprochen und Lust auf mehr gemacht, jedoch war es leider bei dem Trailer wie bei vielen - die besten Szenen wurde zusammen geschnitten und lassen Film besser erscheinen als er eigentlich ist. das gesagt, er ist nicht der schlechteste Film aber es gibt auch einige Dinge die man hätte anders machen können. Die Story bis London ist eigentlich recht nett, auch wenn Sie etwas vor sich hinplätschert. Aber nachdem die beiden Hauptdarsteller miteinander die Nacht verbringen wird es etwas.... rasant und auch recht ungläubig. Die 180° Wendung ist nicht wirklich gelungen und sollte dem Film bestimmt einen letzten Funken Action bringen, was jedoch voll daneben ging. Vom Ende muss ich sagen, hatte ich mir beim lesen der Story auf der DVD Hülle sehr viel mehr erwartet. Als ich es dann gesehen hatte, war ich erst enttäuscht - wahrscheinlich im Nachhinein einfach von der Tatsache das es nicht das klassische Hollywood ende ist - doch je länger ich das Ende hab setzten lassen, desto besser gefällt es mir auch wenn es viele Fragen aufwirft - eigentlich genug um ein Sequel zu drehen - nicht das ich das jetzt zwangsläufig gut finden würde. Eins macht der Film auf jeden Fall: nachdenklich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ein Kuchenstück das im Hals stecken bleibt..., 6. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mein Stück vom Kuchen (DVD)
Normalerweise habe ich kein großes Interesse an französischen Filmen, Ziemlich beste Freunde, Willkommen bei den Sch'tis, und Die Anonymen Romantiker haben meine Meinung geändert. So habe ich es mit "Mein Stück vom Kuchen" probiert und kann nur sagen dass mir die Handlung im Magen liegt.

Das Aufeinandertreffen der arbeitslosen 40jährigen France mit dem schwerreichen über Leichen gehenden Börsenmakler Steve hätte viel Potential geboten, herausgekommen ist dabei nicht mehr als ein laues Lüftchen.
France die eigentlich aus der Normandie stammt ist geschieden und lebt mit ihren 3 Töchtern in Dünkirchen im Nord-Pas-de-Calais, 300 km von der Hauptstadt Paris entfernt. Die Fabrik in der sie seit 20 Jahren arbeitet geht in den Konkurs, France und alle anderen Mitarbeiter werden über Nacht arbeitslos. Sie verliert die Nerven, nimmt eine Überdosis Tabletten... und wird gerettet.
In der nächsten Szene sieht man den 35jährigen Steve der in London als Börsenmakler arbeitet. Sein Chef schickt ihn mit dem Auftrag ein Büro in Paris zu eröffnen zurück nach Frankreich. In Paris angekommen lebt und arbeitet Steve in einer riesigen todchicen Wohnng mit Fitnessroom und Sauna über den Dächern der Hauptstadt. Das Luxusheim reinigt sich nicht von alleine, folglich benötigt Steve eine Haushaltshilfe die dafür sorgt dass der Junggeselle auf blitzsauberen schätzungsweise 200 - 300 m² wie Gott in Frankreich leben kann. Da kommt France gerade recht, ganz nebenbei versorgt sie noch Steves kleinen Sohn Alban der von einer ehem. Lebensgefährtin für einen Monat beim Vater abgeliefert wird. So weit, so (halbwegs) gut!

Dann geht dem Drehbuchautor/Regisseur Cédric Klapisch die Phantasie durch.
Womanizer Steve wird zu einer großen Party nach London eingeladen und nimmt statt einer namenlosen dekorativen Russin -wie sonst für solche Zwecke üblich- ausgerechnet France als seine Begleiterin mit. Die passt weder optisch noch vom Alter her zum Klischee des Börsenmaklers Steve der sich bei solchen Anlässen ausschl. mit bildhübschen blutjungen Models umgibt und danach evtl. auf lieblose one-night-stands einlässt. Obendrein hält sich France nicht an die Regeln der 'schweigsamen Begleiterin', beginnt zu plappern und erzählt irgendeinen peinlichen zusammenhanglosen Unsinn. Blende. ... Dann kommt was nicht kommen musste und so geht es bis zum Ende weiter.

Was am Drehbuch sozialkritisch sein soll entzieht sich meiner Kenntnis. Für mich zeigt es nur dass das Leben von Bankern & Brokern im Gegensatz zu dem von Otto Normalverbraucher oder extremer noch von HartzIV-Empfängern Welten auseinanderliegt. Aber das war auch vor dem Film klar.

Und was ist mit dem vermeintlichen Stück vom Kuchen das France erobert hat?
Hat sie sich an Steve gerächt um ihm eine Lektion für ihren Jobverlust in Dünkirchen zu erteilen? Oder war das nur ihr Alibi, während sie sich in Wahrheit dafür rächte dass bei ihm der "Pretty-Woman-Effekt" ausblieb?
Sie hat ihm -wofür auch immer- eine Retourkutsche verpasst, aber zu welchem Preis? Hat es sich gelohnt für den bösen Streich verhaftet zu werden und die gutbezahlte Arbeit in Paris zu verlieren?
Cédric Klapisch bleibt die Antwort schuldig, es folgt der Abspann. Für mich kein Film den ich 2 x sehen muss, im Gegensatz zu den o.a. Filmen "made in France".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Schöner Film, 10. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein Stück vom Kuchen [Blu-ray] (Blu-ray)
Schöner Film mit guten Witzen. Endet leider sehr aprupt, deshalb 1 Punkt Abzug. Die Charaktere sind liebevoll und die Schauspieler wurden für die Rollen gut ausgewählt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Sehr französisch. Sehr gut., 5. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mein Stück vom Kuchen (DVD)
Der Film ist langsam, wenn es um die Handlung geht. Langsam bekommt man die Klassenunterschiede zwischen der Putzfrau auf Zeit (und Mutter) und dem Geschäftsmann und Spekulanten, der zwar Vater wäre, es aber nie ist, weil er sich für seinen Sohn einfach keine Zeit nimmt. Die beiden unterscheiden sich in so vielen Punkten. Das alleine sorgt aber noch nicht für die Dynamik, sondern die Tatsache, dass die beiden Hauptpersonen durch einen Deal verbunden sind - davon wissen anfangs des Films beide nichts. Das französische an dem Film ist wohl, dass er dort aufhört wo eine amerikanische Version den Anfang hätte: beim Aufstand. Für mich aber so wesentlich interessanter und phantasieanregender. Wer offene Enden nicht mag, für den ist der Film jedoch nichts.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Putzfrau und der Börsenhai, 16. Februar 2012
Von 
Glimmerfee - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mein Stück vom Kuchen (DVD)
France ist am Boden. Nachdem ihre Firma geschlossen wurde steht sie vor dem Nichts und versucht auf einem Kindergeburtstag sich das Leben zu nehmen. Es bleibt bei dem Versuch und Frances nimmt ihr Leben wieder selbst in die Hand. Sie geht nach Paris und wird dort die Putzfrau eines skrupellosen Börsenhais, der, wie sich herausstellt die Firma mit Freuden dicht gemacht hat, in der France gearbeitet hat.

Man muss ganz klar französische Filme mögen, um sich auf diesen einzulassen. Die Story kommt langsam in Gang, hat eine sehr interessante Mitte und ein unerwartetes Ende.

Die Schauspieler sind überzeugend gespielt, auch wenn sie allesamt keine großen Sympathieträger sind.
France, die sich nach ihrem Selbstmordversuch wieder aufrappelt und sich in den Boss verliebt und Steve, der kühle Börsenmakler, der langsam dank France auftaut.

Leider fand ich das letzte Drittel des Films vollkommen überzogen und glaubwürdig, was dem Film, leider einen Stern gekostet hat. Dennoch habe ich mich die ganze Zeit gut unterhalten gefühlt und mit den vielen Wendungen kam nie Langeweile auf.

Ich denke nicht, dass ich diesen Film noch einmal sehen werde, denn die Überraschungsmomente sind jetzt raus und die Personen/Story nicht so sympathisch, dass ich die Sehnsucht habe sie noch einmal zu sehen.

Trotzdem kann ich diesen Film jeden empfehlen, der französische Filme liebt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xaad80c84)

Dieses Produkt

Mein Stück vom Kuchen
Mein Stück vom Kuchen von Karin Viard (DVD - 2012)
EUR 7,97
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen