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5.0 von 5 Sternen Endlich!!
Endlich!! Man muss entweder masochistisch veranlagt sein oder ganz naiv an einen ungehobenen Schatz glauben, wenn man immer wieder hinter diesen "1-Euro-Ebook-Produkten" die große Literatur erwartet.
Masochistisch bin ich nicht, dafür umso mehr an kleinen Perlen der Sprach- und Schreibkunst interessiert. Nach langem Fischen im Trüben bin ich erstmals...
Vor 20 Monaten von Raphael veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Starke Geschichte mit schwachem Finale
Bei diesem Buch fällt mit die Bewertung schwer, ich möchte aber gern eine schreiben, weil man als Leser folgendes wissen sollte: Es ist ein grossartig geschriebenes Buch, in lakonischem Tonfall auf sprachlich allerhöchstem Niveau. Es ist sogar spannend, denn es lebt davon, dass sehr merkwürdige Dinge passieren und man total gespannt ist, wie sich das...
Vor 3 Monaten von SlowEagle veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich!!, 14. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schreiben dieses Romans war insofern ein Glücksfall (Kindle Edition)
Endlich!! Man muss entweder masochistisch veranlagt sein oder ganz naiv an einen ungehobenen Schatz glauben, wenn man immer wieder hinter diesen "1-Euro-Ebook-Produkten" die große Literatur erwartet.
Masochistisch bin ich nicht, dafür umso mehr an kleinen Perlen der Sprach- und Schreibkunst interessiert. Nach langem Fischen im Trüben bin ich erstmals fündig geworden!

Was Doris Brockmann hier vorlegt ist ein rasanter, kurzweiliger und liebevoller Spaß für all jene, die gerne selbst um Worte ringen um anschließend mit ihnen zu jonglieren.
Die Kürze der Handlung und das überraschende Ende verbieten eine genauerer Beleuchtung des Inhalts, auf den es - so wird einem gegen Ende bewusst - auch gar nicht so sehr ankommt.
Brockmann beschreibt das uralte Motiv des armen, von der Welt missverstandenen Poeten, der sich zwischen Weltschmerz und Prokrastination in Erfolgsfantasien hinfortträumt. Vor Ideen überschäumend, ließen sich dutzende Bücher füllen, wenn, ja wenn der innere Schweinehund nicht wäre.

Ob und wie das Ganze autobiographisch ist, darf gern ein Geheimnis der Autorin bleiben.
Ich, meines Zeichens Gelegenheits-Werbetexter und Fantasy-Geschichten-Onkel, habe mich hin und wieder schmunzelnd bei den Eskapaden Adrian Tuppeks ertappt gefühlt.

Brockmanns Stil tänzelt gekonnt zwischen Witz und Eleganz. Hervorzuheben ist, dass ihr "Roman" recht kurz daherkommt und durch diese Tatsache hervorragend als Ebook funktioniert. Warum die Autorin nicht den ebenso schönen wie zutreffenden Begriff "Novelle" verwendet, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.

Zunächst hatte ich mir vorgenommen vier Sterne zu vergeben.
Doch die wunderbare Sprache, die zahlreichen Anspielungen auf (Pop-)kultur und Literatur und nicht zuletzt das hervorragende (!) Lektorat sollten belohnt werden: Mögen meine fünf Sterne dazu beitragen, dass viele Menschen, insbesondere Kindle-Autoren, auf diese herrliche Novelle aufmerksam werden und Doris Brockmann zu weiteren wunderbaren Geschichten bewegen.

Ich werde die Rezension auf meinem Facebook-Profil verlinken.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Psychoterror der ganz eigenen Art", 18. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schreiben dieses Romans war insofern ein Glücksfall (Kindle Edition)
„Zweifel und Zaudern zischeln, dass ihm jetzt nur noch zwei Tage blieben, um sein großmauliges Versprechen einzulösen.
Zuversicht und Zutrauen halten dagegen: Letzte Nacht erst sei die Handlung geträumt worden! Laut Vorgabe laufe ab dann der Countdown.“

Als Tuppes bezeichnet der Rhein- bis Ruhrländer einen durchaus liebenswürdigen Menschen, der in vielen Dingen nicht der Allerschnellste ist. Vielleicht war ein Vorfahre von Adrian Tuppek, der Hauptfigur des Romans „Das Schreiben dieses Romans war insofern ein Glücksfall“, auch von derartigem Gemüt und eponymen Einfluss? Der Leser erfährt es nicht. Dafür erfährt er einiges von den Versuchen dieses Schriftstellers seine chronische Schreibhemmung zu überwinden. Als mentaler Coach dient Tuppek der österreichische Autor Thomas Glavinic, der nach eigenem Bekunden seinen „Kameramörder“ in nur sechs Tagen zu Papier brachte. Was dieser schaffte, das schaffe er auch, denkt Tuppek. Und wie in manchem Roman seines Vorbilds, der nicht nur mit der Metaebene spielt, sondern den Unterschied zwischen dieser und der Handlung bisweilen verwischt, treibt es auch Adrian Tuppek oder besser Doris Brockmann mit Adrian Tuppek. Dieser erlebt und erleidet ein „Sechs-Tage-Roman-Projekt“ voller Zweifel, Zaudern, Zuversicht und Zutrauen. Unterstützt wird er von seinem „Lebensmenschen“ Lena, Literaturwissenschaftlerin im Bäckereiverkaufsbereich, die um die phlegmatischen Problemzonen ihres Partners weiß. Zwar kann er durchaus literarische Auszeichnungen wie das „Autorenstipendium der Stadtbibliotheken Bergisches Land“ vorweisen, doch der Durchbruch blieb ihm bisher verwehrt. Jetzt scheint er nahe. Tuppek ist derart motiviert, daß er von Romananfängen nur so sprüht, doch dann dräut das scheußlichste Schicksal des Schriftstellers, das Plagiat.

Die skurrilen Ideen und der ironische Stil Brockmanns erinnern mich zuweilen an Herbert Rosendorfer, der vor allem mit der Charakterisierung der Finanzbeamtin sehr einverstanden gewesen wäre. Besonders die Nebenfiguren erfahren einen großen Auftritt, ich hätte gerne mehr gelesen vom Kaufhauskassen-Tester und seinen Verkäuferinnen. Aber für sie war vielleicht nicht ausreichend Platz bei all der Prominenz, von der hier aus besagten Gründen nur das Hemden- und Bartmodel Jürgen von der Lippe und der Köter Brad Pitt(Bull) erwähnt werden können, nicht zu vergessen die Weltliteraten Robert Louis Stevenson, Georges Simenon und Otto Rombach.

Doch was ist dieses Buch nun eigentlich? Kriminalroman? Literaturbetriebssatire? Schriftstellersuada? Schelmenroman? Vielleicht am ehesten ein kriminalistischer Weiterbildungsroman, denn wer noch nie etwas von den renommierten Autorinnen Carin Dombskron, Nora Mondbricks oder gar vom Kriminalschriftsteller Boris Monndrack gehört haben sollte, der darf im Roman von Doris Brockmann ihre Bekanntschaft machen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Starke Geschichte mit schwachem Finale, 12. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schreiben dieses Romans war insofern ein Glücksfall (Kindle Edition)
Bei diesem Buch fällt mit die Bewertung schwer, ich möchte aber gern eine schreiben, weil man als Leser folgendes wissen sollte: Es ist ein grossartig geschriebenes Buch, in lakonischem Tonfall auf sprachlich allerhöchstem Niveau. Es ist sogar spannend, denn es lebt davon, dass sehr merkwürdige Dinge passieren und man total gespannt ist, wie sich das am Ende auflösen wird. Und dann kommt die grosse Ernüchterung: Es gibt keine befriedigende Auflösung, allenfalls ein paar dubiose Andeutungen, die hier aber nicht weiter kommentiert werden können, um nicht zu viel zu verraten. Aber der Punkt ist: Ich dachte beim Lesen immer, ich bin mal neugierig, wie die Autorin da noch die Kurve zum Ende hin kriegen will, und die Antwort ist: Gar nicht. Jetzt ist es aber trotz dieses Makels kein schlechtes Buch, finde ich. Bis zum letzten Kapitel hätte ich volle fünf Sterne vergeben; fürs letzte Kapitel allerdings nur noch einen! Gibt bei mir in summe drei Sterne. Wer kafkareske Geschichten auf hohem Erzählniveau mag, sollte ruhig trotzdem zugreifen, bei dem Preis allemal. Bis kurz vorm Ende wird man sehr gut unterhalten!
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5.0 von 5 Sternen super Geschichte, 20. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schreiben dieses Romans war insofern ein Glücksfall (Kindle Edition)
diese Geschichte um Wahn und Wille ist wirklich großartig geschrieben. wer schreibt ohne bereits bekannt zu sein, hat ja immer ein bisschen Paranoia- dass jemand die Idee klaut, die noch nicht einmal richtig auf dem Papier ist - sehr scary und enorm witzig.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genau beobachtet, 28. Oktober 2011
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schreiben dieses Romans war insofern ein Glücksfall (Kindle Edition)
Tuppek, ein eher erfolgloser schriftstellernder Zeitgenosse, der sich als "Shop-Inspektor" durchs Leben schlägt und für eine Kurzgeschichte, die dann im Nichts versinkt, drei Wochen benötigt, fasst einen Entschluss: Er will in wenigen Tagen einen grandiosen Kriminalroman zu Papier bringen, um sich selbst, seinem Lebensmenschen Lena und wen immer es noch interessiert, zu zeigen, dass er schreiben kann.

Die Autorin entrollt langsam und gewissenhaft die Persönlichkeit ihres Helden, der vor allem den Argwohn seiner Finanzbeamtin auf sich gezogen hat, die sich kaum vorstellen kann, wie ein derart erfolgloser Autor existiert. Doris Brockmann versteht einiges von der Psyche des Schreibenden, von der Zähigkeit, mit der Gedanken zu Worten werden und langsam auf Papier (oder in den Rechner) tropfen und setzt mit diesem literarischen Kleinod vielleicht sogar ihrem eigenen Alter Ego ein Denkmal.

Interessant zu lesende Geschichte. Das Cover des E-Books könnte ein klein wenig ansprechender gestaltet sein.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen köstlicher Wortwitz, 11. August 2012
Von 
Mona Frick (Stuttgart, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schreiben dieses Romans war insofern ein Glücksfall (Kindle Edition)
Nach zwei eher schweren und tragischen Romanen, hab ich mich am Anfang der Zugfahrt voller Vorfreude auf diesen Roman gestürzt und wurde nicht enttäuscht.
Komisch, phantasievoll und durchaus spannend erzählt, erleben wir den liebenswerten Autor bei seinem Bemühungen, einen Roman in 6 Tagen zu schreiben, dabei wird er verfolgt, sabotiert und bedroht, ohne zu wissen, woher.
Ich bin noch nicht fertig, muss aber unbedingt schon mal hervorheben, wie grandios ich das Buch finde!
Wer Esprit, Wortwitz und eine schier unglaubliche Kreativität in einem Roman schätzt, wird hier auf seine Kosten kommen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweilig - Lesenswert, 27. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schreiben dieses Romans war insofern ein Glücksfall (Kindle Edition)
Tuppek, ein Schriftsteller aus Leidenschaft - aber nicht sehr erfolgreich - wartet auf den großen Durchbruch. Dabei steht er sich oft selbst im Weg. Mit der Idee, einen Krimi in sechs Tagen zu schreiben, will er seinem "Lebensmensch" Lena und seinen Bekannten/Freunden beweisen, dass er tatsächlich ein guter Schriftsteller ist. Nebenher schlägt er sich mit einem Nebenjob als Kaufhaus-Detektiv durchs Leben ...Mehr oder weniger verarbeitet er seinen Alltag in dem Krimi - oder ist es umgekehrt?

In einem, anfangs für mich etwas ungewöhnlichen Schreibstil erzählt Doris Brockmann die Geschichte mit viel Humor, ohne dass die Spannung darunter leidet. Augenzwinkernd nimmt sie die "brotlose Kunst" aufs Korn. Man leidet förmlich mit dem Protagonisten und hofft, dass sich alles zum Guten wendet. Eine nette Geschichte, die man aufgrund der Länge bzw. Kürze (108 Seiten) an einem gemütlichen Abend lesen kann.

Als Tag für diesen Roman ist u.a. "Kriminalroman" gesetzt. Dieser Tag hat mich auch zum Download animiert. Als Krimi im eigentlichen Sinn sollte man die Geschichte aber meiner Meinung nach nicht sehen, denn dann wird man sicher ein wenig enttäuscht - selbst wenn es stellenweise zugeht wie in einem Krimi ;-). Auch ein Cover, was den Inhalt besser widerspiegelt, wäre wünschenswert gewesen.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unverständlicher Romanausgang, 28. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schreiben dieses Romans war insofern ein Glücksfall (Kindle Edition)
"Tja, und?", war meine Reaktion, als plötzlich Schluss war. Die Idee zu beschreiben, wie ein bisher unbekannter Schreiber sich quält, dann die Zufälle, dass genau "sein" Thema gerade von jemand anderem verwendet wird ist ja ganz interessant. Man fragt sich wer oder was dahinter steckt? - das Rätsel wird aber nicht aufgelöst.Hilfloser Schluss, bei dem selbst die Autorin sich fragt wie es weitergeht (gehen könnte). Na ja, 99ct. sind ja gut zu verkraften. Trotzdem: nicht empfehlenswert.
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