Kundenrezensionen

31
4,6 von 5 Sternen
Binary Domain
Plattform: Xbox 360Ändern
Preis:24,99 €+3,00 €Versandkosten
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 18. Juli 2012
Gutan Tag zusammen,

Ich kann mich noch gut daran errinnern als ich die Demo zu Binary Domain heruntergeladen habe. Das Cover sah interessant aus. Obwohl ich kein Fan von Japano-Games bin hat es mich dennoch interessiert was dahinter steht. Als ich die Demo dann startete kam schnell ernüchterung auf und ich hatte den starken Zwang die Demo zu beenden und mich einem anderen Spiel zuzuwenden. Dennoch habe ich die Demo durchgespielt.

Sonderlich überzeugt hat sie mich jedoch nicht...
Allerdings ist es mir schon oft passiert, dass Demos totaler Mist sind und dann das Hauptspiel so gut ist, dass ich mir am liebsten sofort einen zweiten Teil wünsche.

Und genau aus diesem Grund gab ich Binary Domain eine zweite Chance und ich bin froh das ich dies tat.
Ich erkläre euch nun warum das so ist.

Binary Domain spielt in der Zukunft, wo es keine seltenheit ist, dass hochentwickelte Roboter schwere Arbeit vollrichten oder gar einen ganzen Haushalt führen. Sie sind zu nützlichen Dienern geworden. Ein großer Konzern scheint nun allerdings eine ganz neue Art von Robotern zu erschaffen. Diese Roboter sehen aus wie Menschen, sie riechen wie Menschen, sie verhalten sich wie Menschen und glauben fest an ihre Existenz als Mensch. Genau für diesen Fall gibt es einen Paragraphen der solche Entwicklungen untersagt. Dennoch wurden solche Roboter geschaffen.

Du spielst die Hauptfigur Dan, der mit seinem Team versucht der ganzen Sache auf den Grund zu gehen. Weiter möchte ich an dieser Stelle nicht ins Detail gehen, da ich sonst anfangen würde zu spoilern.

Es reicht zu sagen, dass Binary Domain ein genialer Mix aus Gears of War, Vanquish, I Robot, Terminator, Serious Sam, Deus-EX & Mass Effect ist. Jetzt fragt sich mancher sicher "Spinnt der?"

Keineswegs...

Gears of War findet ihr in der Steuerung und dem Third Person shooting wieder. Auch habt ihr einen Kollegen der ein wenig an Cole errinnert.

Vanquish findet ihr im Design des Spiels wieder. Sehr saubere und hochentwickelte Städte in denen es mächtig zur Sache geht.

I Robot findet ihr bei den Gegnern und Fahrzeugtypen. Sega und seine Programmierer haben sich hier ganz klar inspirieren lassen.

Terminator findet ihr ebenfalls während des Storyverlaufs-

Serious Sam sind die riesigen Boss Gegner Endkämpfe zu verdanken, die nicht nur Cool ausssehen sondern auch wirklich Spaß machen.

Deus-Ex findet ihr in der weiterentwicklung eurer Figur und der aufmachung mancher Levelabschnitte.

Mass Effect findet ihr beim Attribute verteilen und beim Konversationen führen.

Generell ist dieser ganze Mix so genial gelungen, dass mich das Spiel von seiner ersten bis zur letzten Sekunden gefesselt hat und wirklich nie langweilig wurde. Die Levels sind stets abwechslungsreich und machen lust auf mehr. Die Stuerung geht gut von der Hand. Die Grafik ist in vielen Levelabschnitten überragend & der Sound fetzig und gut abgemischt. Lediglich die Syncronisation ist manchmal nicht TOP. Leider merkt man dem Spiel an, dass es sich hat bisher nicht sonderlich gut verkaufen lassen, denn bisher hatte ich noch keine Möglichkeit den Multiplayermodus zu testen, da es einfach keine aktiven Spieler gibt.

Das ist wirklich schade.

Binary Domain hat das meiner Meinung nach nicht verdient. Aber es zeigt mal wieder das es nicht immer das beste ist eine Demo zu einem Spiel zu veröffentlichen. Man hat sich bei der Demo wirklich das schlechteste Level des ganzen Spiels herausgesucht. Warum kann ich nicht sagen... Vielleicht hatte man Angst zuviel von der Story zu verraten.

Eines kann ich nur sagen: Vor kurzem habe ich mir Max Payne 3 angetan- Der grösste Fehler meines Lebens. Dieses Spiel hat sämtliche Awards abgeräumt. Ich kann nicht verstehen wieso. Binary Domain dagegen ist wirklich ein TOP Spiel, ist aber in der Menge komplett untergegangen. Wirklich Schade... Die Entwickler hätten es mehr als verdient!

Ich kann euch nur zum Kauf raten

Abschliessend meine Wertung und die Pro & Contras

Pro
*Tolle Zwischensequenzen
*Geniale Optik
*Zahlreiche Waffen & Verbesserungen
*Spannende Geschichte
*Interessantes Setting
*Beeindruckende Bosskämpfe
*Umfangreiche Spieldauer
*Unterhaltsame Feuergefechte
*Optionale Sprachsteuerung
*Moralsystem eurer Kollegen
*Cooler Kämpfertrupp

Kontra
*Teils miese deutsche Synchronisation
*Fehleranfällige Sprachsteuerung
*Halbherziges Dialogsystem
*Keine Koop-Kampagne
*Einige aufgesetzte Sprüche

Fazit: Überraschend gutes Spiel mit dem Potenzial zu einer richtigen Spieleserie. Ich zumindest würde mich sehr darüber freuen!

90%
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. März 2012
Binary Domain ist ein geradliniger Shooter mit einer interessanten und gut erzählten Story. Man ist (fast) nie allein unterwegs, sondern meist im Dreierteam. Und die Mitstreiter sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern machen ihre Sache recht gut. Das Spiel nimmt Anleihen in einigen bekannten Spielen wie Gears of War oder Mass Effect, wirkt dabei aber nie wie eine Kopie. Die Schauplätze sind abwechslungsreich und die zahlreichen Bosskämpfe teilweise sehr fordernd und auch manchmal frustrierend, aber nie unfair. Sehr gut gelungen ist das Trefferfeedback. Da fliegen Panzerungsteile herum und es scheppert blechern, wenn man sich der "Blechbüchsen" erwehrt. Grafisch ist der Titel sicher nicht ganz auf höchstem Niveau, so wirkt die Umgebung stellenweise arg steril, das nimmt man aber nur am Rande wahr. Größter Kritikpunkt ist für mich der Sound. Die Waffen- und Treffersounds sind gut. Auch die deutsche Synchro ist an sich in Ordnung, hätte aber bei besserer Abmischung sicher noch deutlich besser werden können. Was in erster Linie fehlt, sind stimmige Umgebungsgeräusche, oft ist es einfach zu still. Das tut dem Spielspaß aber wenig bis keinen Abbruch, Binary Domain ist für mich eins der besten Spiele, die ich bisher gespielt habe. Kleiner Tipp: Den Abspann bis zum Ende schauen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. März 2012
Das Spiel ist echt der Oberhammer, Action, Action, Action und dazu noch ne echt geile Story.
Falls jemand die Animes Armitage III und/oder Vexile kennt, wird viele Ähnlichkeiten feststellen.
Jedenfalls ist es mal schön zu sehen, dass ein Third Person Shooter ganz ohne fliegende Körperteile und platzende Köpfe auskommt, jedenfalls auf menschlicher Seite!
Binary Domain spielt sich "natürlich" auch wie ein Gears Of War, ein Army Of Two, ein Dark Sector oder wie Sie alle heissen, nur halt in einer anderen Tastenbelegung.
Aber die Story ist wirklich gut, riesige Endgegner und wie gesagt, das alles ohne unnötige, übertriebene Gewalt!
Allein schon dafür müsste es einen Gaming Innovationspreis verliehen bekommen!
Ein echter Scifi Actionkracher, der viel mehr Augmerksamkeit und Anerkennung verdient hätte!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2012
... lautet das Motto der Rost Einsatzagruppe rund um Dan Marshall und seinem Buddy Big Bo Boateng.

Binary Domain hat mich wirklich positiv überrascht wie so mancher Titel von SEGA in der letzten Zeit (siehe Bayonetta oder auch Vanquish).

Trotz der total typisch jap. überzeichnetet Mech und Robo Action schafft es das Spiel dank einer ordentlichen Brise Blade Runner spielend seine wirkliche spannende und interessante Geschichte an den Mann zu bringen. Erscheinen einem die Charaktere zu erst etwas Sterotype und Klischehaft so ist man geradezu überrascht das man 30min später anfängt die Jungs und Mädels des Einsatzteams so richtig gern zu haben! Die Dialoge der Charaktere untereinander sind nett abgestimmt und haben auch den ein oder anderen richtig guten Lacher auf Ihrer Seite.

BD ist ein Astreiner Action Shooter in bester Gears of War oder Army of Two manier. BD zieht nur in einer Kategorie so richtig im Vergleich mit den genannten den kürzeren, dem Mutliplayer und speziell der Coop Kampagne (Online wie Splitscreen)soetwas gibt es nämlich in BD leider nicht. In anderen Bereichen (zB. nach meinem Geschmack im Storyplot schlägt es die genannten sogar recht deutlich)ist es auf Augenhöhe, besonders gut ausgearbeitet wurden die Bosskämpfe. Die Aktion läuft nach bewertem Deckungsmuster, in der man sich hinter Mauern und Ecken kauert und von dort aus die gegnerischen Horden Dezimiert.

Ein weiteres tolles Feature ist die Voice Command funktion, per Mikrofon hier kann ich bei Dialoge mit meinen Kollegen nach einfachem Strickmuster kommunizieren und zusätzlich auch noch taktische Befehle in der Hitze des Gefechts ausgeben. Egal ob "gebt mir Deckung", "schießen" oder "Rückuzug", das Squad bestätigt oder verneint solche Befehle je nach Situation. Wen ein Kamerad den ausgegeben Befehl in seiner jetztigen Situation unpassend findet dann sinkt der Sympathie Wert zum Spieler. Schafft es der Spieler jedoch zum Beispiel die Gegner zu flankieren und so den Unterbeschuss stehenden Kameraden zu Unterstützen, geizen diese auch nicht mit Lob was wiederum die Sympathie ordentlich puscht. Definitiv ein nettes kleines zusätzliches motivierendes Feature.

Fazit: Tolle Action, Tolle Charaktere (ich sag nur "Cain") und eine sehr bedrückende Atmosphere in der man irgendwann selbst anfängt nicht mehr zu wissen wer nun "echt" ist und wer even. ein ... sein könnte. Wer gerne die Gears of War Kampagnen gespielt hat und mit dem none Multiplayer Coop kein allzu großes Problem hat, zugreifen!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2012
Also ehrlich, bis auf wenige Ausnahmen kam da ja die letzten Jahre nicht viel gescheites. Nachdem ich Binary Domain nun nach ca. 15 Stunden auf Stufe Survivor durchgespielt habe muss ich sagen: RESPEKT! Eine super Story, gute Spielmechanik und tolle Grafik bilden hier ein Atmosphärisch gelungenes Werk.
Wer auf Games wie GoW, Army of Two oder Vanquish steht kann mit BD nichts verkehrt machen. BD hätte wie Gears of War das Potenzial für eine Trilogie wenn souverän weitergearbeitet wird. In diesem Sinne, weiter so!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2012
Kann meinem Vorschreiber nur recht geben.
die storry die abwechslung klasse. Das muss man den Jungs von SEGA lassen das Game ist schnell (aber nicht so schnell wie vanquish, hat ne richtig gelunge Story und die Atmo is richtig hammer.
Wäre da nur nicht der verkorkste online part, wo fängt man an naja ich sag mal so.
-das game hat keinen hype gehabt deswegen vieleicht auch (NOCH) wenig spieler online
-was mir stark aufgefallen ist und darum auch voll abzug bekommt ist das basegecampe wenn mal ein match offen ist
-das nächste ist wenn mal ein match offen ist wird TDM gespielt und FF was echt schade ist
-die matchliste ist groß nur leider immer nur DTM das nervt
-5vs5 reicht bei der map größe vollkommen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Januar 2014
Eines vorneweg: Binary Domain ist ein gelungenes Spiel, mit dem man eine Menge Spaß haben kann.
Es sieht schick aus, hat eine ein wenig klischeehafte, aber dennoch interessante Story und bietet sogar ein paar kleine Rollenspielelemente hinsichtlich der Waffen- und Charakterentwicklung. Nett! Auch die Steuerung ist gelungen und funktioniert prima.
Drei Punkte trüben meiner Ansicht nach jedoch das Spielerlebnis und verhindern eine bessere Wertung.
Da wäre zum einen das "besondere" Feature von Binary Domain, die Sprachsteuerung, welche es dem Spieler erlauben soll, seinen KI-Kameraden via Headset Befehle zu erteilen. Ich habe das mit zwei verschiedenen Headsets und den unterschiedlichsten Einstellungen im Menü versucht und dennoch geradezu Absonderliches während des Spiels erlebt:
- Ich rufe "Gib mir Deckung!" -> Big Bo rennt geradewegs in den feindlichen Kugelhagel. Naja, ist auch 'ne Form von Deckung...
- Ich bin down, KI-Kollege fragt, ob ich Hilfe brauche. Ich antworte mit "Ja!" und werde fortan ignoriert, bis ich tot bin. WTF?
- "Angriff!" -> Das Team kommt zu mir zurückgerannt und verschanzt sich hinter Kisten. Äh, Jungs, Angriff?
- Viel zu oft kam es vor, dass nach einem "Sammeln!"-Befehl meinerseits die lieben Leute zwar immerhin zu mir zurückgerannt kamen, dann aber regungslos vor meiner Figur stehenblieben, diese unentwegt anstarrten und jegliche Gegner komplett ignorierten. Und das mitten im Gefecht! Die Pfeifen warteten dann tatsächlich auf den entsprechenden Befehl, bevor sie das Feuer erwiderten. Großartig.

Naja, und von den verschiedenen Antwortmöglichkeiten der Gespräche in ruhigeren Abschnitten fange ich gar nicht erst an...
Ich habe die Sprachsteuerung dann irgendwann ausgeschaltet und die KI-Kollegen über den L-Bumper zu Aktionen angewiesen, was im Allgemeinen auch gut funktioniert hat. Aber schade! Gerade das verbale Kommunizieren mit dem Team hätte dem Ganzen noch eine bessere Atmosphäre verleihen können.
Generell ist es mit der KI aber ohnehin nicht sonderlich weit her, egal ob Freund oder Feind. Und da wären wir beim zweiten Manko von Binary Domain, der KI - insbesondere den strunzdoofen Teammitgliedern, welche gerne planlos in der Gegend herumlaufen (vermutlich um sich die hübsche Umgebung anzuschauen) oder stundenlang träumend hinter irgendwelchen Kisten hocken (und dort vermutlich ihr Geschäft verrichten oder so). Während ich bei den Feinden drüber hinwegsehen kann, wenn sie mir direkt vor die Flinte rennen, ist das bei den Teamkameraden eher weniger wünschenswert.
Und es passiert dauernd. Rein theoretisch sollte das Ärgerlichste daran sein, dass das Anschießen der Teammitglieder Vertrauen kostet, welches man sich eigentlich langwierig erarbeiten muss. In der Praxis jedoch ist einem das Vertrauen irgendwann einfach nur noch egal, weil man sich viel mehr über die schiere Dummheit der KI an sich ärgert und die Auswirkungen dieser Hirnverbranntheit dadurch in den Hintergrund treten.
Ich meine, wenn ich mit dem Scharfschützengewehr auf einen Gegner anlege und plötzlich mein halber Bildschirm von Big Bos Hintern verdeckt wird, ist zwar das nervig, aber in Ordnung, so lange es nur einmal passiert. Weil die Kameraden aber scheinbar alle von Selbstmordgedanken getrieben werden, rennen sie einem immer wieder in die Schussbahn. Nur um sich dann lautstark zu beschweren: "Hey, ich bin einer von den Guten!" Oder: "Was soll das, Mann?!"
Die suizidalen Teamgefährten haben mich stellenweise wirklich zur Weißglut getrieben!
Tja, und dann wäre da noch der Online-Multiplayer. Dazu nur drei Worte: Keiner da. Schade.

Naja, trotzdem bin ich insgesamt mit dem Kauf zufrieden, da das Gesamtkonzept im Großen und Ganzen aufgeht.

FAZIT: Auch wenn es vielleicht nicht so klingt, aber Binary Domain macht tatsächlich Spaß, sodass ich es im Grunde jedem empfehlen kann, der mit dem Genre etwas anfangen kann. Außerdem gibt es sonst nirgendwo Kampfroboter mit französischem Akzent! Eure KI-Kollegen sperrt ihr aber besser gleich zu Beginn in einen Käfig und werft dem Schlüssel weg...
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am 12. Januar 2013
Ich habe Binary Domain vor kurzem durchgespielt und würde euch gerne erzählen was dieses Spiel so drauf hat.

Gleich vorab - Binary Domain ist ein typischer "Geheimtipp" - eher unbekannt, günstig, kein Schnickschnak und dennoch spaßig.
Wir haben es hier mit einem Japano-Shooter zu tun welcher von vielen Spielen abguckt, darunter auch Gears of War und vor allem Mass effect.

Story
4/5 Sternen

Die Story von Binary Domain ist gegenüber anderen Spielen sehr deutlich und nicht zu umfassend kreiert. Es gibt keine Nebenmissionen oder ähnliches... ihr spielt hier ein rein lineares Game. Die Story wirkt ab dem 1. Kapitel sehr interessant und man will tatsächlich erfahren was hinter den Fassaden steckt. Unter anderem gibt es sehr oft Überraschungssequenzen mit denen man nicht gerechnet hätte. Vor allem die Charakterentwicklung fand ich sehr interessant und glaubhaft. Insgesammt ist die Geschichte ganz ordentlich und leicht zu verstehen. Trotzdem muss man ehrlich sein und sagen das es kein Blockbuster ist.

Gameplay
4/5 Sternen

Das Gameplay ist sehr flüßig und bietet ein vernünftiges Arsenal an waffen und zusätzlichen Granaten etc. Natürlich spielt man hier eine Art Klon von Game aber dennoch wirkt in diesem Spiel nichts billig. Das einzige was bisher in wenigen Spielen vorkam sind die Roboter-Gegner in diesem Spiel, welche sich noch vom Typ her unterscheiden. Zwischendurch gibt es auch kleine Quick-Time-Events... welche ziemlich einfach sind... aber dennoch das Spiel leicht berreichern. Die Boss-Fights waren immer einzigartig und zunehmend schwieriger. Man besitzt außerdem sogenannte "nanomaschinen" diese geben jedem einzelnen char unterschiedliche Bonis. Z.b. +gesundheit oder +verteidung etc. Eine gute Idee... aber noch ausbaufähig da es zu wenige Attribute gibt und die Nanomaschinen insgesammt eher unwichtig erschienen sind.

Präsenation/Grafik
2,5/5 Sternen

Hier fand ich den Schwachpunkt dieses Games. Die Ideen... Innovationen haben einfach gefehlt bei diesem Titel. Ich denke deswegen ist dieses Spiel auch so untergegangen. Man kriegt hier ein Spiel mit einer Durchschnittlichen bis guten Grafik. Aber die Präsentation ist einfach mies. Die Räume wirken immer sehr steril und ziemlich gleich. Zwar sollen diese zu dem Zukunfts-Roboter-Setting passen... aber dennoch fand ich die Umgebung seeeehr eintönig und langweilig. Und das schrecklichste waren die Voice-Acts. Vor allem wenn nach einer Roboter-welle dich ein Kamerad ganz billig frägt "WOOOW DAAn das war ja echt spietze... wirst du diese Leistung weiterhin beibehalten??"" und du hast die Möglichkeiten mit "YEP" oder "nee" zu antworten. und solche sinnlosen Gespräche gibt es leider durchgehend. Außerdem besitzt jeder Charakter in deinem Team eine "Vertrauens-leiste" ... je mehr du positive Manöver (z.b. schnelle Kills, Mehrfachkills, etc.) abschließt desto mehr mag dich dein Team. Ansich eine super Idee aber einfach so mieß umgesetzt weil man bei den Fragen deiner Kollegen stets die positive Antwort geben muss damit Sie dich mögen. Es gibt hier eigentlich keine Entscheidungsfreiheit... die wird einem direkt genommen.

Fazit:

Ich stand jetzt vor der Entscheidung diesem Spiel 3 oder 4 Sterne zu geben... ich habe mich für 4 Sterne entschieden. Warum??? weil man für einen niedrigen Preis ein Spiel bekommt was an sich vieles richtig macht und eine Spielzeit von ca. 10-12 Stunden bietet. Binary Domain ist ein typischer Geheimtipp wie ich schon geschrieben habe... welcher meist Spaß gemacht hat und eine ordentliche Story bietet. Das Gameplay ist gegenüber anderen Titeln nichts besonders, wirkte aber nie wie ein billiger Klon. Die sterille und langweilige Umgebung sowie die Voice-Acts lindern leider das Gesammtpaket. Dennoch würde ich jedem der Spiele wie Gears of war gut findet Binary Domain empfehlen.
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am 2. März 2012
Das Spiel ist mal wieder der Beweis, dass sich Sega erholt hat und mittlerweile wieder an Dreamcast Zeiten anknüpfen kann. Ich stimme dem Rest hier voll zu.
Ich hab es erst unterschätzt, nach der Demo wollte ich es unbedingt haben.
Ich vergleiche es etwas mit Gears of War, aber es gefällt mir besser als Epics Shooter. Mir persönlich war Gears über lange Strecken zu eintönig und die Partner KI war schlecht, koop war es besser.
Binary Domain hat keine koop Kampagne, nur online ein paar Missionen.
Dafür macht Binary Domain vieles besser.
Erstmal ist die Story wirklich spannend, was ich von einem Shooter garnicht erwartet hätte.
Die Hauptcharaktere werden einem immer sympatischer, meistens kann man vor einem Abschnitt aus 2 der 4 Partner wählen, die einen begleiten.
Was das Partner System betrifft, setzt Sega neue Maßstäbe, so kann man ständig über Kommandos mit seinen Leuten kommunizieren, sie loben und Antworten geben.
Das wirkt sich besonders auf das Vertrauen der Partner zu einem aus, schiesst man auf einen Partner, so sinkt sein Vertrauen.
1er ist der englische MI6 Soldat, der einen anfangs garnicht leiden kann, macht man seine Sache gut, baut er immer mehr Respekt auf.
Übrigens kann man sich und seine Partner aufrüsten mit Skills und Upgrades durch verdientes Geld an Automaten.
Ansonsten ist Binary ein hervorragender Shooter, der stets flüssig läuft und klasse spielbar ist.
Das Endzeit Setting gegen die Roboter erinnert etwas an Filme wie Terminator oder I Robot.
Die Schiessereien mit den Blechbüchsen machen extrem Spass und die Gegner KI ist sehr gut. Man sollte auch verschiedene Trefferzonen ausprobieren, starken Robotern sollte man zB. die Beine wegfeuern.
Was Binary Domain für mich ausserdem sehr besonders macht, ist die ständige Abwechslung. Permanente, gleiche Ballereien wie bei Gears of War gibt es nicht.
Mal gibt es ruhige Passagen mit Handlung, dazwischen ein fetter Bosskampf, schwimmen, Jet Ski Fahren, manchmal jagt ein Adrenalin Moment den nächsten.

Der Online Modus ist auch gut gemacht, obwohl ich diesen noch nicht viel gespielt habe.
Verschiedene Match Varianten und ein paar Koop Missionen.

Ich spreche die absolute Kaufempfehlung aus. Das Spiel begeistert mich immer wieder und ist bereits mein erstes Game of the Year 2012.
Danke Sega
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2012
Es ist schon frech was Sega im ersten Moment hier abliefert, auf den ersten Blick möchte man meinen einen unverschämten Gears of War Klon zu spielen. Doch beschäftigt man sich mit dem Titel, merkt man schnell, Klon ja, aber trotzdem eigenständig im Inhalt. Das liegt wohl allein an der sehr interessanten als auch spannenden Geschichte. Wo es in anderen einfach nur um Gut gegen Böse geht, gegen widerliche Aliens und Mutanten, setzt sich Binary Domain eher mit künstlichem Leben und derren Daseinsberechtigung auseinander. Es wird nun nicht tiefgründig behandelt, aber wirkt gegen andere Spiele des Genres schon fast intellektuell.

Technisch ist das Spiel oberes Mittelmaß, optisch wirkt es sauber, teilweise etwas steril. Die Charakter sind sehr schön gestaltet und auch der Sound kommt knackig rüber. Die Missionen machen Spaß, auch wenn manche Fahrsequenzen mir eine Ecke zu lang gingen oder hackelig waren. Was ich schön finde, das Spiel überzeugt auch ohne permanente Gewaltexzesse. So gibt es in den Zwischensequenzen zwar die ein oder andere harte Stelle, geht der Gewaltgrad im Spiel direkt nicht über Blechbüchsen zerlegen hinaus! Recht erfrischend! Ebenso die richtig gut gemachten Bosse machen hierbei einiges her und verbreiten eine super Atmo. Hier kann man dann auch ein wenig taktisch denken und per Befehl die Truppe (meist aus 3 bestehend)angreifen lassen.
Einzig die Sprachsteuerung (nutze kein Kinect) über das Pad finde ich etwas albern und auch manchmal die deutsche (mittelmäßige) Teeniesprache nahm dem Spiel ein wenig die Ernsthaftigkeit. Alles in allem finde ich, gehört das Spiel in die Kategorie Geheimtipp.
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