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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Große Geschichten" von einem Vertriebenenschicksal aus Ostpreußen
Jokehnen" in der Reihe Große Geschichten" bei Studio Hamburg auf DVD

Von Johannes Kösegi
In seiner Reihe Große Geschichten" präsentiert Studio Hamburg mit Jokehnen" eine ZDF-Produktion von 1986. Der Dreiteiler mit einer Spielzeit von 270 Minuten schildert ein typisches Vertriebenen-Schicksal einer ostpreußischen Familie nach dem...
Veröffentlicht am 30. Januar 2012 von Johannes Kösegi

versus
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geist des Werks verfehlt
Die Verfilmung des Romans von Surminski ist nur bedingt gelungen. Dabei ist das Problem nicht die übliche Enttäuschung des Lesers bei einer Literaturverfilmung, also das Wegfallen diverser Lieblingsszenen. Ein Dreiteiler von jeweils Spielfilmlänge reicht durchaus aus, um das schmale Taschenbuch weitgehend vollständig ins Bild zu setzen, aber...
Vor 23 Monaten von John Dury veröffentlicht


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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Große Geschichten" von einem Vertriebenenschicksal aus Ostpreußen, 30. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland? - Große Geschichten 52 [3 DVDs] (DVD)
Jokehnen" in der Reihe Große Geschichten" bei Studio Hamburg auf DVD

Von Johannes Kösegi
In seiner Reihe Große Geschichten" präsentiert Studio Hamburg mit Jokehnen" eine ZDF-Produktion von 1986. Der Dreiteiler mit einer Spielzeit von 270 Minuten schildert ein typisches Vertriebenen-Schicksal einer ostpreußischen Familie nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Vergleich etwa mit der späteren teamWorx-Produktion Die Flucht" zeigt bei Jokehnen" eine größere Realitätsnähe und weniger Sentimentalität. Damals nahm man sich mit dreimal 90 Minuten noch mehr Zeit für die Geschichte und wollte nicht unbedingt mit technischen Tricks glänzen. Dafür sprechen die überragenden Darstellerleistungen etwa von Armin Mueller-Stahl, Ursela Monn oder Monica Bleibtreu für sich.
Vorlage für den Fernsehfilm war der Roman Jokehnen oder Wie fährt man von Ostpreußen nach Deutschland?" von Arno Surminski, der am eigenen Leib das Schicksal eines Heimatvertriebenen erlebt hat. Als seine Eltern 1945 nach Russland verschleppt wurden, blieb er allein in seinem ostpreußischen Heimatdorf zurück. In seinem Roman verarbeitet er diese Kindheitserlebnisse. Nach einem Aufenthalt in einem Flüchtlingslager in Thüringen wuchs er später in Schleswig-Holstein bei einer ostpreußischen Familie auf. In vielen seiner Romane geht es um die Schicksale von Vertriebenen, etwa beim Aufbau einer Existenz in der neuen Heimat.
Die Handlung spielt in Jokehnen, einem fiktiven Dorf in Ostpreußen. Am 2. August 1934, an dem Tag als Hindenburg stirbt und Hitler die Macht ergreift, erblickt Hermann Steputat, gespielt in verschiedenen Lebensphasen von Jona Mues, Gregor Reisch und Christian Mueller-Stahl, dem Sohn von Armin Mueller-Stahl, das Licht der Welt. Sein Vater Karl (Armin Mueller-Stahl) ist Schneider und Bürgermeister in dem kleinen verschlafenen ostpreußischen Dorf Jokehnen. Langsam, aber unaufhaltsam dringt der Nationalsozialismus in die dörfliche Kultur vor, was bald der jüdische Stoffhändler Samuel Mathern zu spüren bekommt. Als 1939 mit dem deutschen Einmarsch in Polen der Zweite Weltkrieg beginnt, ist man zunächst beeindruckt von den Erfolgen der siegreichen Armee. Hermann kommt in die Dorfschule und wird Pimpf in der Hitler-Jugend. Doch die anfängliche Begeisterung weicht schon bald der grausamen Realität. Flüchtlinge aus den zerbombten Städten und Kriegsgefangene kommen nach Jokehnen und der ferne Donner der Artilleriefeuer kündigt die herannahende Rote Armee an. Hermanns unbeschwerte Kindheit ist endgültig vorbei, als seine Eltern von den Russen gefangen genommen und verschleppt werden. Nach Kriegsende werden Menschen aus Ostpolen nach Ostpreußen, das unter sowjetischer Besatzung steht, zwangsumgesiedelt. Die Deutschen müssen ihre Häuser verlassen und werden nach Deutschland geschickt. Eingepfercht in einem Waggon verstirbt Hermanns bester Freund an Typhus. Bei der Ankunft in Berlin hat er alles verloren. Wie er waren in dieser Zeit etwa 12 Millionen Deutsche aus den Ostgebieten auf der Suche nach einer neuen Heimat. Überzeugend ist an diesem Vertriebenenschicksal, das noch zu Ostblockzeiten in Witzeeze (Schleswig-Holstein) gedreht wurde, dass es ohne Helden auskommt. Der Film zeigt die Schicksale verschiedener Menschen, darunter Angepasste, Widerstandskämpfer und Karrieristen. Im Mittelpunkt steht ein Kind, das die Fehler seiner Eltern ausbügeln muss. Am Schluss fragt der Erzähler: Wer nimmt ein übrig gebliebenes Kind?" Es ist ein Film, der auf unterhaltsame Weise jüngere Geschichte näher bringt und zum Nachdenken anregt. So wird hier nicht nur Zeitgeschichte, sondern auch unwiederbringliche Fernsehgeschichte gezeigt, denn heute im Zeitalter des nur auf Quote schielenden Kommerzfernsehens ist eine derartige Qualität nicht mehr möglich.
Wie bei den Großen Geschichten" gewohnt werden viele Extras geboten. Neben einem ausführlichen Booklet und einem Bericht zu den Dreharbeiten gibt es ein Interview mit Armin Mueller-Stahl aus der ZDF-Sendung Tele-Illustrierte". Er stammt selbst aus Ostpreußen, wurde 1930 in Tilsit geboren, und kam im Alter von neun Jahren nach Berlin. Er ist vielseitig künstlerisch begabt, wurde in Ost- wie Westdeutschland gefeiert und verließ 1980 die DDR. Ein 45-minütiges Filmportrait Ganz persönlich: Arno Surminski - Im Herzen von Ostpreußen" (1992) von Hans Joachim Kürtz begleitet den Autor an die Schauplätze seiner Kindheit.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geist des Werks verfehlt, 23. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland? - Große Geschichten 52 [3 DVDs] (DVD)
Die Verfilmung des Romans von Surminski ist nur bedingt gelungen. Dabei ist das Problem nicht die übliche Enttäuschung des Lesers bei einer Literaturverfilmung, also das Wegfallen diverser Lieblingsszenen. Ein Dreiteiler von jeweils Spielfilmlänge reicht durchaus aus, um das schmale Taschenbuch weitgehend vollständig ins Bild zu setzen, aber Regiearbeit bedeutet natürlich auch Weglassungen.

Störender ist schon, daß in einem Film, der vor 70 Jahren auf dem platten Land in Ostpreußen spielt, praktisch alle Personen bis auf den Schneidergehilfen das wunderbarste klarste Hochdeutsch sprechen. Das ist so steril und unhistorisch, als ließe man die Kinder cool" und hip" sagen und sich mit baggy pants per high five" begrüßen.

Das Hauptproblem aber ist die Anlage des ganzen, d.h. daß der Film schlicht die Atmosphäre und Intention des Buches völlig verfehlt. Arno Surminskis Kindheitserinnerung aus Ostpreußen 1934-45 hat ihre Stärke darin, daß sie aus der Perspektive des Kindes Nazi-Jahre am äußersten Rande des Reiches schildert. Sie vermittelt einen Eindruck davon, wie harmlos sich das Grauen an der Peripherie anfühlen konnte. Das Buch lebt also vom Kontrast dieser Kindheitsidylle in einem der verklärtesten, abgelegensten, vielleicht schönsten deutschen Landesteile mit der Grausamkeit der Nazi-Herrschaft. Vieles wird im Buch angedeutet, so wie ein Kind wahrnimmt, aber nur halb versteht. Der Leser, der den Hintergrund weiß, erfährt gerade durch diesen Kontrast das Morden und den Schrecken, der vom Ende, der Flucht, dem Verlust der Eltern und des Freundes, seine Schatten vorauswirft. Dies alles mit jener verschmitzten erzählerischen Diktion, die man bei vielen deutschsprachigen Ostpreußenschriftstellern findet.
Was aber macht die Verfilmung daraus? Aus Andeutungen werden grobe, ja platte Predigten. Weil man offenbar der Stärke der Surminski'schen Erzählweise und dem Denkvermögen der Zuschauer nicht vertraut, werden ganze Szenen und Handlungsmomente hinzuerfunden. Coventry" muß im Radio erwähnt werden - es könnte ja sonst die deutsche Schuld an dem ganzen Schlamassel übersehen werden. Die russischen Kriegsgefangenen bringen ihren hochanständigen Bewachungssoldaten - den es im Buch gar nicht gibt, hinterrücks um und fliehen. Der einzige Jude im Landkreis geht im Buch noch jahrelang unbehelligt seinem Hausierergewerbe nach, bevor er eines Tages auf's Amt bestellt wird und nicht wiederkommt. So lapidar war der Massenmord für den naiven Blick des Kindes. Aber im Film, damit wir nicht vergessen, was Holocaust ist, wird der Jude von drei SA-Leuten erst noch schwer zusammengeprügelt. Das Problem ist nur, mit dieser Erfahrung im Hintergrund sind die anschließenden naiven, gutgläubigen Dialoge in den Szenen, in denen der Jude den Bürgermeister um Unterstützung bittet und dieser einen Brief an die höhere Behörde schreibt, schlicht nicht mehr verständlich, sondern wirken dümmlich. Es gibt viele ähnliche Beispiele.
Dagegen spielt die Idylle und die Jungenfreundschaft zwischen dem Bürgersohn und dem Lebenskünstler aus der Armensiedlung im Film nur noch eine Nebenrolle. Dafür sind die beiden, die im Buch begeistert Soldat im Krieg spielen, schön bereinigt. Ihre kindliche Kriegsbegeisterung macht Platz für das Angeln, daß im Buch seine Kraft im Kontrast zu ihrer Kriegsbegeisterung entfaltet.

Sicher kann man ein Buch nicht einfach verfilmen, in dem Szene an Szene reiht. Aber hier ist schlicht der Geist des Ganzen verfehlt. Und so ist also aus dem wunderbaren Roman Surminskis einfach nur ein weiterer 08/15 Film über die Nazi-Zeit, den Krieg und die Flucht geworden wie es sie dutzendfach gibt. Schade.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine in seiner Inszenierung und Dramaturgie durch den Regisseur Michael Lähn gekonnt umgesetzte Literaturverfilmung, 10. Januar 2015
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland? - Große Geschichten 52 [3 DVDs] (DVD)
Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland?

Mit "Jokehnen" kommt eine aufwühlend erzählte und dabei beklemmende, bildgewaltige dreiteilige deutsche Fernsehserie, nach dem gleichnamigen großartigen Roman von Arno Surminski aus dem Jahr 1974, welcher die Idee und Drehbuchvorlage für die Serie lieferte, nun endlich durch "ARD Video" und "EuroVideo" zur schon lang erwarteten Veröffentlichung auf DVD. Für Arno Surminski, selbst 1934 geboren, stellt sein Roman "Jokehnen" eine Erinnerung an seine eigene Kindheit mit den Erlebnissen und Erinnerungen an die liebenswerte und idyllische Landschaft Ostpreußens da. Diese Verbundenheit mit ihrer authentischen und objektiv geschilderten unsentimentalen Geschichte jener Tage prägt maßgeblich die Geschichte des Romans über das fiktive Dorf "Jokehnen" in Ostpreußen.

Beginnend mit dem 2. August 1934, dem Tag an dem Paul Hindenburg starb und Hermann Steputat als Sohn des Bürgermeisters und zugleich Schneiders von "Jokehnen" das Licht der Welt erblickt, erzählt der Film aus der Sicht des heranwachsenden Hermann über den Lauf der Geschichte. Der 1987 nach dem Drehbuch von Claus Hubalek und unter der Regie von Michael Lähn im Auftrag des ZDF durch die "Windrose Film- und Fernsehproduktion" entstandene Dreiteiler, schildert ebenso objektiv wie auch bewegend den Untergang einer liebenswerten Heimatidylle und die Kindheit von Hermann während der Tage des zweiten Weltkriegs im ostpreußischen Dorf "Jokehnen".

Hermanns Vater, Karl Stepputat, großartig verkörpert durch Armin Mueller-Stahl, lebt mit seiner Frau Martha (Ursela Monn) als angesehene und geachtete Bürger im eher stillen und betulichen Dörflein "Jokehnen". Wie viele in der damaligen Zeit, tritt er der NSDAP bei und ist begeistert von den ersten inner- und außenpolitischen Erfolgen des mit dem Tode Hindenburgs zum uneingeschränkten Machtinhaber in Deutschland gewordenen Adolf Hitlers. Sein Sohn Hermann (Christian Müller-Stahl, Gregor Reisch, Jona Mues) selbst, erlebt eine unbeschwerte Jugend, besucht die Dorfschule, wird Mitglied in der Hitler-Jugend und findet in Peter (Wanja Mues, Robin Hummer) einen guten Freund. Doch immer mehr machen sich Krieg und Rassenpolitik der Nazis auch in "Jokehnen" bemerkbar. Irgendwann ist es soweit und auch vor dem kleinen und unbedeutenden Dorf "Jokehnen" steht die Rote Armee.

Geradezu grandios vermag es der Regisseur Michael Lähn in dieser Literaturverfilmung die zeitgeschichtlichen Ereignisse in einer äußerst sensiblen, aber dennoch kraftvollen und dramaturgisch konstanten Inszenierung in dieser Produktion umzusetzen. Es ist neben dem perfekten Spiel aller Darsteller, die stets spürbare Authentizität und perfekte Szenerie, welche in ihrer dargestellten objektiven Erzählweise und den gezeigten Bildern, den Zuschauer zu nichts drängt, ihn vielmehr ermöglicht sich sein eigenes Bild zu machen. Fernab von sonst oft in Filmen über das Ostpreußen gezeigten vorgefertigten Klischees bietet dieser Dreiteiler den Raum für eigenständiges, den Zuschauer forderndes, sich mit dem Thema befassendes Ansehen und in Bezug gehendes Denken mit dem Gesehenen.

Das Bild im Format 4:3 Vollbild (1.33:1) bei dieser Produktion aus dem Jahre 1987 überrascht angenehm. Während seiner Gesamtlaufzeit von ca. 270 Minuten überzeugt es vor allem mit seinen sehr kräftigen, nur selten leicht verfälschten Farben. Die sehr intensiv gewählten Einstellungen beim Kontrast geben dem Bild eine spürbare Frische und Detailgenauigkeit. Nur ab und an machen sich aufgrund etwas grobkörnigen Filmmaterials und etwas zu harter Nuancen beim Kontrast kleinere Schwächen im Bild bemerkbar. Auf gutem Niveau befinden sich die gewählten Werte bei der Schärfe der Bilder. Satte und volle Schwarzwerte lassen das Bild kraftvoll und authentisch auch unter schwierigen Lichtverhältnissen wirken. Mechanische oder digitale Bildfehler fielen mir bei der Wiedergabe der DVDs nicht nennenswert auf. Insgesamt betrachtet bieten die drei DVDs dieser Veröffentlichung, ein für eine mehr als zwanzig Jahre alte Produktion überzeugend gutes Bild ohne größere Auffälligkeiten.

Sehr stimmungsvoll und übersichtlich sind die mit wechselnden Filmsequenzen und Musik unterlegten Menüs bei den drei DVDs dieser Veröffentlichung gelungen. Auf jeder der DVDs befindet sich ein Teil dieser Trilogie, der direkt nach dem Einlegen in den DVD-Player gestartet werden kann. Auf der ersten DVD gibt es noch einige Trailer zu weiteren Veröffentlichungen auf DVD. Eine Kapitelauswahl kommt in den Menüs zwar nicht zur Ansicht, jedoch sind Marker in den einzelnen Folgen auf den DVDs gesetzt, die selbstverständlich auch während der Wiedergabe angewählt werden können.

Tonbewertung:

Ein sehr gut verständlicher und klanglich ausgewogener deutscher Ton, mit guten Bässen und Höhen, im Format Dolby Digital 2.0, kommt von den drei DVDs dieser Veröffentlichung zu Gehör. Er zeigt keine erwähnenswerten und hörbaren Mängel in sich. Bedauerlich dass hier auf Untertitel verzichtet wurde. In Anbetracht dessen, das in einigen Szenen russisch bzw. polnisch gesprochen wird, wären Untertitel zum besseren Verständnis angebracht gewesen. Sehr die Stimmungen in der Filmhandlung unterstützend, kommen der Erzähler Hans Daniel und die Musik von Hans Posegga zum Einsatz. Nett gemacht die kurze Einführung in das bisher Geschehene in der Handlung ab Teil zwei.

Gesamteindruck :

Die dreiteilige deutsche Fernsehserie begeistert vor allem mit der objektiv erzählten Geschichte und ihrer unsentimentalen Darstellung eines emotionsgeladenen Themas. Eine bildgewaltige, zutiefst bewegende und in seiner Inszenierung und Dramaturgie durch den Regisseur Michael Lähn gekonnt umgesetzte Literaturverfilmung nach dem gleichnamigen Roman von Arno Surminski. Top-Empfehlung für diese sehr gelungene Veröffentlichung durch "ARD Video" und "EuroVideo".
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine sehr wichtige Serie, 21. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland? - Große Geschichten 52 [3 DVDs] (DVD)
Ich sah die Serie in dänischen TV, ich glaube in den 80ziger Jahren. Ich war sehr beeindrückt und habe seit Jahren immer gewüsncht es wiederzusehen, und ich wurde nicht getäuscht. Es gab wieder die ganze Faszination. In aller Grausamkeit auch rührend und sehr beeindrückend. Meine beste Empfehlungen. Ich werde dies nicht nur einmal sehen.
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5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut -- großartig!, 10. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland? - Große Geschichten 52 [3 DVDs] (DVD)
Ich habe Jokehnen als Kind zuletzt gesehen, da Wiederholungen im TV scheinbar ausbleiben. Es gibt kaum vergleichbares im deutschen Fernsehen und ich kann diese Box nur empfehlen. Großartige Darsteller, ungewöhnlicher Erzählstil und besonders wertvoll, auch heute noch.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man konnte das Buch jetzt durch den Film,nochmals erleben., 29. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland? - Große Geschichten 52 [3 DVDs] (DVD)
Ich habe die Bewertung gewählt.weil ich das Buch schon gelesen habe 2005.Es war sehr gut zu lesen und gar kein langweiler.
Man kann Film u. Buch jedem weiterempfehlen,der sich für die Geschichte Ostpreußens interressiert.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein trauriger Abschnitt der deutschen Geschichte, 24. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland? - Große Geschichten 52 [3 DVDs] (DVD)
Ein sehr bewegender Film über ein trauriges Kapitel deutscher Geschichte, und damit meine ich nicht nur den Verlust der Heimat und 1/3 des Staatsgebietes sondern viel mehr den Grund warum das passiert ist, nämlich der Weltkrieg, die Verwüstung und den Tod von zig Millionen Menschen, und das alles ausgeganngen von deutschem Boden.

Was sich unsere Vorfahren dabei gedacht haben fällt mir immer noch schwer zu verstehen.

Dem Interessierten kann ich empfehlen das gleichnamige Buch zu lesen, denn die ein oder andere Biogafie stellt sich im Buch anders dar als im Film.

Warum das wohl so ist? Warum hat der Drehbuchschreiber bzw Regisseur darauf Wert gelegt den Lebenslauf einzelner zu verändern? Ein Räsel das wohl nie gelöst wird!
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