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5.0 von 5 Sternen lou was the table
auf jedenfall sehr sehr gewöhnungsbedürftig für metallica fans.
lou reed's vorherige produkte kenne ich nicht un weiss daher nicht, ob es für seine fans weniger untypisch ist.
am anfang war ich definitiv schockiert und wollte mich damit aber nicht abfinden.
noch 3-4 mal bewusst durchgehört auf [...] und mitlerweile erfreut es mich...
Vor 5 Monaten von Yo Keon veröffentlicht

versus
373 von 463 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gramptallica
Man sollte es zu schätzen wissen, wenn Künstler »outside the box« denken. Vor allem ein nach innen oft konservatives Genre wie Heavy Metal braucht das um sich nicht ständig nur zu wiederholen. In diesem Sinne ist Metallicas Zusammenarbeit mit dem Indie-Godfather Lou Reed zu begrüßen.
Das ist schon fast das einzig Positive, das mir zu »Lulu«...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2011 von EmpiresDawn


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lou was the table, 10. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Lulu (Audio CD)
auf jedenfall sehr sehr gewöhnungsbedürftig für metallica fans.
lou reed's vorherige produkte kenne ich nicht un weiss daher nicht, ob es für seine fans weniger untypisch ist.
am anfang war ich definitiv schockiert und wollte mich damit aber nicht abfinden.
noch 3-4 mal bewusst durchgehört auf [...] und mitlerweile erfreut es mich einfach,
dass es sowas gibt.
das letzte lied beispielsweise geht nahezu 20 minuten, mehrere minuten nur einzelne gitarrentöne oder harmonien eine ewigkeit ausklingen und selbst das erzeugt noch irgendeine art von stimmung..
wirklich intressant.
für 2,03€ musste ich die cd einfach kaufen.
entweder ist man fan der band und akzeptiert somit auch die künstlerische freiheit, von der hier gebrauch geamacht wird,
oder man ist einfach jemand der metal gern hört
(es gibt ja genügend andere bands, mit deren musik man sich bis zum nächsten "harten" album überwasser halten kann).
metallica hat es nunmal finanziell definitiv nicht mehr nötig ausschließlich songs zu schreiben, die der manager, die "fans" oder die vermögensberater von ihnen erwarten.
in den 80ern haben sie die welt mit dem temprament von "kill em all" geschockt,
in den 90ern mit der klangtiefe auf "s&m",
in den 00ern mit lars ulrich's blechernem snaredrum sound "auf st anger",
und wer denkt, dass die welt nun durch ihre smartphones und social comunities eh über alles informiert ist,
was an schockierendem material in den medien kursiert,
der wird durch "lulu" definitiv eines besseren belehrt.

hätte ich auch niemals mit gerechnet.
5* für die ausergewöhnlichkeit dieses albums.

(warum james sich für einen tisch hält versteh ich bis heute nicht.
für mich war und bleibt lou reed der tisch.)
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133 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Metallica Album. Schwere Kost, aber lohnt sich., 2. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Lulu (Audio CD)
Ich gebe es zu: Als vor einigen Monaten bekannt wurde, dass Metallica ein Album mit niemand Geringerem als Lou Reed aufgenommen haben, war ich positiv überrascht, ja geradezu beeindruckt. Ich hatte damit gerechnet, dass Metallica jetzt im Herbst ihrer Karriere angelangt sind und alle paar Jahre ein Album herausbringen, das sich an ihrem letzten Werk Death Magnetic orientiert, welches ja ' zu Recht ' überwiegend positiv aufgenommen wurde. Eine Zusammenarbeit mit dem alten Grantler Lou Reed, der sich wohl eher als 'echten' Künstler als als Unterhaltungsmusiker (im weiteren Sinne) sieht, ist eine mutige Entscheidung, gerade wenn man so eine kritische Fanbase wie Metallica hat. Ich freute mich also auf das Album und hatte von vornherein eine positive Erwartungshaltung.

Ich bin kein großer Lou-Reed-Experte ' ich kenne lediglich vier seiner Soloalben, die allesamt wahrscheinlich zu seinen zugänglicheren Alben zählen (Lou Reed, Transformer, Berlin und Magic and Loss, wobei die Zugänglichkeit der letzten beiden durchaus bestritten wird). Lou Reed zählt ja zur Gruppe von bekannten 'love him or hate him' Sängern bzw. Interpreten, genau wie auch beispielsweise Bob Dylan, Captain Beefheart, Tom Waits und William Shatner (hehe, kleiner Scherz). Die einen behaupten, dies seien so mit die größten Künstler im großen Feld der 'populären Musik' überhaupt, die anderen meinen, diese Typen können überhaupt nicht singen. Ich gehöre eher zur ersten Gruppe, bin aber kein Fundamentalist. Aber eins ist klar: wenn man schon bei zugänglichen und bekannten Lou Reed Songs wie 'Vicious', 'Satellite of Love' oder 'Walk on the Wild Side' der Meinung ist, der Typ sei ein furchtbarer Sänger, dann ist es höchst unwahrscheinlich, dass man an Lulu seine Freude hat (wobei der Umkehrschluss hier nicht zulässig ist).
Was für ein Album ist 'Lulu'? Das ist schwer zu sagen. Die Texte stammen zu 100% aus der Feder Reeds und sind inspiriert von Frank Wedekinds 'Lulu' Theaterstücken 'Erdgeist' (1895) und 'Die Büchse der Pandora' (1904), die ich (noch) nicht kenne. Es ist nicht das erste Mal, dass diese Werke von anderen Künstlern aufgegriffen wurde ' es gibt diverse Filme, Comics und sogar eine Oper von Alban Berg. Auch davon kenne ich leider nichts. Wie werkgetreu Reeds Texte also sind ' ich habe keine Ahnung! Was ich aber sagen kann, ist dass die Texte recht extrem sind. Sie sind alle aus der 'Ich-Perspektive' erzählt und handeln ohne Beschönigung von Gewalt, Perversion, Hass und Selbsthass, Missbrauch und Selbstmissbrauch (ok, das hab ich irgendwo geklaut) und Sex in seiner hässlichsten Form. Nur mal als Beispiel: die Platte beginnt mit den Zeilen 'I would cut my legs and tits off when I think of Boris Karloff and Kinski in the dark of the moon'. Weitere Beispiele? Gerne: 'Blood in the foyer, the bathroom,the tea room, the kitchen and knives splayed. I swallow your sharpest cutter like a colored man's dick. Blood spurting from me, blood spurting from me'. Oder: 'I want so much to hurt you, I want so much to hurt you, I want so much to hurt you! Marry me, I want you as my wife!' Sehr hässliche Texte, aber das ist beabsichtigt. Die Texte sollen schockieren (und das schaffen sie). Man muss sich nicht mit ihnen identifizieren (Gott sei Dank und kann sie trotz der aufkommenden Abneigung und des möglicherweise einsetzenden Ekels faszinierend finden, und genau das tue ich. Ich gebe allerdings zu, dass ich nicht sicher bin, ob es eine echte Rahmenhandlung gibt (ich habe sie noch nicht wirklich gefunden) oder ob das Album lediglich eine Aneinanderreihung von Songs ist, die von den Theaterstücken inspiriert sind. Es ist mir auch gar nicht so wichtig, denn viel entscheidender ist für mich die Frage, ob ich das Album musikalisch interessant finde.

Und um es vorweg zu nehmen: Ja, das tue ich! Obwohl der erste Eindruck auch vom musikalischen Standpunkt aus eher erschreckend war, denn es ist keine leichte Kost und bestimmt nicht leicht zugänglich. Lou Reed singt wenig; größtenteils rezitiert er die Texte im Sinne einer Spoken Word Performance; dies tut er allerdings mit Hingabe. Wenn er doch mal singt (wie gesagt selten), dann gerne auch mal in einem anderen Takt, Tempo und sogar einer anderen Tonart als die Begleitmusik. Man könnte jetzt behaupten, Lou könne einfach nicht singen und einen Ton selbst dann nicht treffen, wenn sein Leben davon abhinge, doch ich glaube, damit macht man es sich zu leicht. Ich bin vielmehr davon überzeugt, dass der äußerst schräge Gesang volle Absicht ist und das Ziel verfolgt, die Krankheit der Texte noch besonders zu betonen und hervorzuheben. Und dieses Ziel wird auch erreicht.

Und Metallica? Nun, es ist wichtig zu verstehen, dass dies KEIN echtes Metallica Album ist. Metallica lassen sich in der Regel viel Zeit mit der Kompostion ihrer oft recht komplexen Songs und veröffentlichen sie erst, wenn sie absolut ausgereift sind. Dieses Album ist viel spontaner, viel jam-lastiger und die Songs wurden wohl in nur wenigen Takes eingespielt. Meist basiert die Musik auf einem Riffs von Hetfield, die meist recht simpel aber sehr effektiv sind. Der Sound ist heavy, spärlich produziert und dreckig, aber im Gegensatz zum Sound auf der St. Anger wirkt er absolut authentisch und überhaupt nicht aufgesetzt. Insgesamt wirkt er sehr 'garagig', aber das passt sehr gut zum Gesang und den Texten. Der Bass ist zwischen den Gitarren kaum auszumachen, und auch Hammett ist eher unterfordert, da es echte Gitarrensoli kaum gibt ' seine Aufgabe sind eher einige feedbackartig Gitarreneffekte während der ruhigeren Songs, denn auch davon gibt es ein paar, und sie sind meist noch weniger zugänglich als die härteren Stücke. Hetfield hat nicht viel zu singen ' meist nur Backing Vocals, die aber durchaus zu den Highlights der Platte gehören. Während des Openers muss er nur alle paar Zeilen 'Smalltown Girl' im Hintergrund schreien, aber das bleibt im Gedächtnis und verbessert das Stück spürbar. Insgesamt sind es 10 Stücke, zwischen 4 und 20 min lang. Das Album ist durchaus vielseitig, kein Stück klingt komplett wie das andere, und doch passen sie gut zusammen. Der 20 minütige Rausschmeißer 'Junior Dad' ist sehr ruhig und erinnert mit seiner eher klassischen Instrumentierung (Cello etc.) mitunter fast an Sigur Ros.

Wie gesagt: am Anfang mag man sowohl musikalisch als auch textlich geschockt sein. Vom musikalischen Standpunkt her habe ich mich aber sehr schnell an den besonderen Stil des Albums gewöhnt und es gefällt mir mit jedem Hören besser. Wobei 'gefallen' nicht bedeutet, dass ich mich mit den Texten identifizieren oder die Musik als schön oder harmonisch empfinde. Nein, das Album will verstören, und das schafft es. Dennoch wächst die Faszination mit jedem Hören. Beim ersten Hören dachte ich, man kann das Album auf keinen Fall am Stück durchhören ' jetzt kann ich mich kaum davon losreißen.

Lars Ulrich sagte vor ein paar Monaten in einem Interview, dass die Metallica Fans zwar nicht zwangsläufig alles mögen, was die Band macht, es aber respektieren, dass sie auch einmal über den Tellerrand schaut (eine meiner Meinung nach gewagte Aussage, wenn man bedenkt welche negativen Reaktionen Abweichungen vom Gewohnten (Black Album, Load/Reload/ S&M) bei Teilen der Anhängerschaft hervorgerufen haben). Wir werden sehen, ob er mit dieser Einschätzung Recht hat. Man muss dieses Album nicht mögen, aber respektieren sollte man es auf jeden Fall.

Ich mag es auch, oder besser: es fasziniert mich.

8/10
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373 von 463 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gramptallica, 28. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Lulu (Audio CD)
Man sollte es zu schätzen wissen, wenn Künstler »outside the box« denken. Vor allem ein nach innen oft konservatives Genre wie Heavy Metal braucht das um sich nicht ständig nur zu wiederholen. In diesem Sinne ist Metallicas Zusammenarbeit mit dem Indie-Godfather Lou Reed zu begrüßen.
Das ist schon fast das einzig Positive, das mir zu »Lulu« eingefallen ist. Inhaltlich ein Konzeptalbum, das sich an Frank Wedekinds Anfang des 20. Jahrhunderts geschriebener Geschichte einer Femme Fatale orientiert, ist es musikalisch vielleicht das Unhörbarste was mir je untergekommen ist.
Auch isoliert betrachtet, also ohne es mit den Großtaten der ersten 6 Metallica-Alben, Alben die sich in die DNA ganzer Generationen eingebrannt haben, zu vergleichen, wirkt vieles der Instrumental-Musik wie langweiliger, endlos repetierender Ausschuß. Und wenn, selten genug, einigermaßen gelungene Riffs ertönen, so währt die Freude nicht lange: jeder Funke Musikalität wird von Lou Reeds unfassbar nervenraubender, leiernd-schiefer Spoken Words Performance im Keim erstickt. Ohne Rücksicht auf Tonlagen und Rhythmik brabbelt der 70-Jährige wie ein demenz-geplagter Altenheim-Resident über die erschreckend schwache Hintergrundmusik. Hier stimmt aber auch gar nichts. Die oft 8, 11, 19 (!!!!) Minuten langen Stücke (ich würde sie nicht Songs nennen wollen) der Doppel-CD (!!!!) sind so schwer zu hören, dass man sich das seichteste Radio-Programm zurückwünscht. Die gelegentlichen Gesangs-Einwürfe von Hetfield lassen einen Moment aufatmen, wirken aber, wenn man ehrlich ist, so leidlich inspiriert, dass das vielgescholtene »St.Anger«-Album dagegen wie ein melodiös-ausgefeiltes Meisterwerk erscheint.
Ich ziehe in Betracht, dass »Lulu« so sehr Kunst ist wie es sein will, und es mir und dem durchschnittlichen Metal-Fan zum Verständnis einfach an Intellekt fehlt (HURZ!!!).
Es erscheint mir aber viel mehr so, dass es sich einfach nur um aufgeblasenen, prätentiösen Müll handelt, der für die ehemaligen Götter den absoluten Tiefpunkt darstellt. Man stellt sich beim Hören unweigerlich die Frage, ob man gerade einem groß angelegten Witz auf den Leim geht... um das zu verdeutlichen hier die beiden eröffnenden Zeilen des Poeten Lou Reed:
»I would cut my legs and tits off / when I think of Boris Karloff...«
Ich bewundere die Furchtlosigkeit (Abgehobenheit?), die es zu einer solchen Veröffentlichung braucht und freue mich dass die Produktion besser klingt als die von »Death Magnetic«.
Ein Stern ist dennoch zu viel. Vielleicht das schlechteste Album, das ich je gehört habe.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön ist anders...gut ist es trotzdem!, 19. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lulu (Audio CD)
Ich bin kein Fan von Metallica und ich bin kein Fan von Lou Reed.
Ich höre die Musik, die mir gefällt. Das hier besprochene Album „Lulu“ gefällt mir. Es gefällt mir sogar sehr. Daran musste ich allerdings arbeiten.

Zunächst weckte die Kollaboration von Lou Reed und Metallica mein Interesse. Beide waren in ihrer besten Zeit außerordentlich stilprägend auf ihrem Gebiet und sind einflussreich über Genregrenzen hinaus. Grund genug also, in diese CD hineinzuhören.

Beim ersten Hören allerdings enttäuschte mich die CD. Oder besser gesagt: Sie entsprach nicht meinen Erwartungen. Während vieles von Lou Reed und das meiste von Metallica mittlerweile zum Mainstream gehört und sich als Hintergrundmusik beim Autofahren eignet, flog Lulu zunächst auf dem Weg zum Einkaufen wieder aus dem CD-Player heraus.
Da ich mir aber – frei nach Loriot – nicht von einer vermeintlich schlechten CD vorschreiben lassen will, was ich zu hören habe, befasste ich mich näher mit diesem Werk.
Ich las ein wenig die Texte und informierte mich grob über den Hintergrund von Lulu. Ein Blick in die Rezensionen von anderen Hörern war ebenfalls Aufschlussreich.
Dabei wurde mir schnell klar, dass diese CD nicht funktioniert, wenn sie ohne den Kontext der literarischen Vorlage und der Entstehungsgeschichte als Musik für eine dramatische Inszenierung „konsumiert“ wird.
Mit ein paar Klicks kann ich mich innerhalb weniger Minuten so weit im Internet orientieren, dass die seltsamen Songs und die sehr befremdlichen Texte dieser CD einen Sinn ergeben. Die Informationen sind im Netz frei zugänglich und ich muss kein Germanist, Musikwissenschaftler, Kunstexperte oder sonst wie Intellektueller sein, um dies zu verstehen.
Die Arbeit lohnt sich jedoch.
Für mich eröffnete sich dadurch ein Werk, bei dem Form und Gehalt eine außerordentlich überzeugende Einheit bilden. Das ist aus meiner Sicht auch die Stärke von Lulu.

Lou Reed, der kaputte alte Mann, schlüpft in die Rolle gebrochener, leidender, am Leben, der Liebe, der Leidenschaft und an sich selbst gescheiterter und verzweifelter Menschen und verleiht den Charakteren eine Stimme. Nun wissen wir von Lou Reed, dass er selber in seinem Leben nichts ausgelassen hat (Drogen, Männer, Frauen...). Wenn es um Höhen und Tiefen (und insbesondere Tiefen) der menschlichen Existenz geht, dann kann Mister Reed sicher als Experte gelten. Und gerade das macht seinen Vortrag so glaubwürdig.

In meinen Ohren ist der brachiale Metal-Sound von Metallica die perfekte musikalische Ergänzung zu Reeds sprachlichem Vortrag: Die von Alter und Verfall gezeichnete aber immer noch leidenschaftliche bis aggressive Stimme in Kombination mit dem brachialen Sound der Band ergänzen sich meist hervorragend (lediglich dem Schlagzeug fehlt es an etlichen Stellen an Subtilität).

Natürlich finden wir hier keine Songs im engeren Sinne (Strophe – Refrain - Strophe Refrain – Solo – Refrain – Schluss).
Natürlich ist das, was Lou Reed hier von sich gibt, nur im entfernten Sinne Gesang.
Natürlich ist die Musik nicht schön (was immer das bedeutet).
Und: Natürlich ist das nicht die Art von Album, auf die alle Fans von Metallica gewartet haben.
Aber: All das will die hier gebotene Musik auch nicht sein.
Das Drama „Lulu“ beleuchtet die Abgründe der Zwischenmenschlichkeit: Betrug, Hass, Mißbrauch, Mord, Erniedrigung, Verzweiflung... Da überrascht es nicht, wenn eine musikalische Umsetzung dieses Stoffes zunächst hässlich, verstörend, abstoßend und sperrig bis unhörbar anmutet.

Mein Fazit: Eingefleischte Metallica Fans – Finger weg! Dies ist nicht die CD, auf die ihr gewartet habt.
Für alle anderen Musikfreunde kann sich der Ausflug in musikalische Gefilde abseits der üblichen Hörgewohnheiten durchaus lohnen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen intensives Auseinandersetzen mit diesem Werk wird vorausgesetzt, 10. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lulu (Audio CD)
Als eingefleischter Metallicafan - der u.a. das viel gescholtenen Album St.Anger zu einem großen Meilenstein im Schaffen von Metallica zählt und dieses liebt und der Lou Reed vorher kaum kannte - war mein erster Eindruck beim Hören der Scheibe ähnlich, wie hier in vielen 1-Sternerezensionen beschreiben. Was ist das für eine Disharmonie und welch schlechter Sprechgesang .. ab damit ins Regal, ohne das Album überhaupt zu Ende zu hören.
Nach dem Lesen vieler negativer und positiver Kritiken und Rezensionen war meine Neugier wieder geweckt, ich ließ mich dann 6 Monate später noch einmal auf das Werk ein.
Diesmal ging ich ohne jegliche Erwartung an die Sache heran. Bisher fehlte mir DER EINE Song, den ich bei vielen anspruchsvollen Alben zum Einstieg in das Gesamtwerk brauche. Mit Dragon auf der 2. Scheibe fand ich diesmal diesen einen Titel. Der instrumentale Teil beeindruckte mich sofort .. unverkennbar Metallica. Im Moment läuft das Album bei mir oft, dabei versuche ich jedes Mal aufs Neue mich bewusst mit allen Aspekten der Instrumentalparts und dem Sprechgesang Reeds auseinanderzusetzen. Dabei entdecke ich wieder und wieder neue Facetten und es ergibt sich eine Harmonie, die zu finden bestimmt nicht jedem vergönnt ist.
Ich kann nur jedem empfehlen, diesem Album neutral zu begegnen und sich bewusst und intensiv dem Hören zu widmen und es nicht beim 1. Hören zu belassen. Wer sich auf Lulu einlässt und sich von gängigen Erwatungen trennt, findet in dieser Scheibe ein geniales Werk abseits vom Mainstream, welches bei jedem Hören aufs Neue fesselt.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Very funny!, 7. November 2011
Von 
Michael Hübler (Fürth) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lulu (Audio CD)
Sorry, aber ich muss über die vielen allzu ernstgemeinten Rezensionen ein wenig schmunzeln. So was klingt immer ein wenig arrogant. Aber es ist eben so. Grinsen muss ich allerdings auch über die Musik. Warum? Wer Lou Reed kennt, weiss, dass er eigentlich nicht singen kann. Dennoch kann man sich das anhören, wenn man's mag. Was soll's? Neil Young und Bob Dylan können auch nicht wirklich toll singen. Aber die Musik macht oftmals alles wieder gut. Oder man gewöhnt sich so sehr daran und sagt einfach: Stilmerkmal. Auch O.K. Und Metallica? Kenne ich auch schon ne ganze Weile. Da kann man sich nun drüber streiten, ob's nicht auch ne andere Combo getan hätte. Die paar Riffs sollten andere weniger bekannte doch auch hinkriegen, oder? Dennoch: An manchen Stellen scheint genau dieses Bratz-Feeling raus, das ich an Metallica (manchmnal) ganz gern hab, dieses: Augen zu und wissen, wer da spielt und im Background singt. Zudem hab ich das Gefühl, dass der alte Mann sich betrachtlich mit M. verjüngt hat. Und dann noch die Aussagen: das sind keine Songs. Was bitte schön ist denn Brandenburg Gate oder Ice Honey, wenn nicht Songs? Über manch andere "Stücke" lässt sich freilich streiten. Aber unter diesen Rotstift muss dann wohl einiges im Kunstbereich (ist das ein Bild oder eine Installation oder was nun?).
Fakt ist: Viele ältere Sachen von Reed sind wesentlich unzugänglicher. Der Rocksound im Hintergrund tut ihm finde ich ganz gut. Und viele Metallica-Sachen (nicht die ganz alten Sachen) sind wesentlich eingängiger. Aber was soll's: Ich finde, den Songs hört man an, dass die nicht mehr ganz so jungen Jungs und der alte Mann eine Menge Spaß hatten. Und ganz so schräg ist die Platte auch wieder nicht. Beispiel: Cheat on me fängt ein wenig schräg an, wird dann nach 4 Minuten durch den klaren Rhythmus und die Hintergrundrefrains (schon) beinahe (zu) zahm. Kann man sich gut mal anhören. Allerdings finde ich auch - und daher nur 4 Punkte: die Jungs gehen nicht bis an die Schmerzgrenze. Irgendwo hängt noch eine kleine Handbremse. Schade. Aber auch so ne nette Geschichte.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lou Reed ist back - Wedikinds Abstieg zur Hölle, 4. November 2011
Von 
Eigentlich glaube ich es kaum, immer wenn ich denke Lou Reed verabschiedet sich..
dann überrascht er aufs Neue.. das geht seit Jahren schon so und das ist gut so.

Diesmal also Lulu, Frank Wedekinds Seelenritt, keine Liebe , hier regieren nur die Triebe.

Ein Album auf das Reed -Fans lange gewartet haben und sicher eines seiner Besten
überhaupt, auch wg. der Frische die Metallica mitbringen.
Lou Reeds Lyrik über Sex, sadom.Gewalt und Dreck der Straße, anders als bei "Berlin" , wo die Musik, Streicher u. Bläser, diese Texte genial konterkarierte, unterstreicht sie hier genial die Texte
mit hartem und auch düsterem Metall durch eine der besten Bands aus diesem Genre, das sie zudem auch selbst erfunden haben.
Und doch hat das Album neben vielem Krach eine Leichtigkeit und vermittelt mir eine Freude beim Hören, wie lange nicht mehr so gehört. Fast zu jedem Song könnte ich eine Seite schreiben..

Vor allem am Ende, zunächst das Stück Dragon , das ist Krach pur auf höchstem Reed-Niveau und dann der ruhige Übergang zu "Junior Dead" das 20 Minuten lang ist, eine traurige Ballade im Stil
von vielleicht Streethazzle , aber in seiner Intensität auch mit einer Reise in
die Seelenlandschaft wie sie Goldie mit "Mother" erreicht hat, vergleichbar .
das berührt ungemein.

Mich hat lange keine Platte mehr so gerührt und gleichzeitig mir auch Spaß bereitet, dafür "Danke" an Metallica.

Für die Aufmachung gäbe es noch einen Stern extra.
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65 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das mutigste Album, 9. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lulu (Audio CD)
dass jemals eine Metal-Band dieser Größenordung aufgenommen hat. Chapeau! Aber ok, wer schon vor 15 Jahren den Metal für ein paar Millionen verkauft hat, muss sich über Nebensächlichkeiten wie Verkaufszahlen keine Sorgen mehr machen, oder? Und genau diese Freiheit nutzen Metallica nach allen Regeln der Kunst. In 30 Jahren vom Thrash zum traditionellen Metal zum Hardrock zum Garagentrash, zurück zu den Wurzeln und jetzt das. Kein Wunder, dass die eher konservative Metal-Szene Gift und Galle spuckt (ähnliche Reaktionen könnte man wohl nur bei einer Zusammenarbeit von Slayer mit Justin Bieber erwarten...).
Die "Lulu" ist wirklich kein Album für Metal-Feten, es gibt keine Hymnen oder Mitsingparts, nicht mal die üblichen Songstrukturen oder gar richtigen bzw. erträglichen Gesang. Nichts, was der Metalfan sonst so liebt, dafür aber schwerverdauliche Kost im Überfluss. Diesem Album kann man nicht neutral gegenüber stehen. Entweder man hasst oder liebt es.

Es gibt aber gar keinen Grund, den Geschmack oder die intellektuellen Fähigkeiten der Liebhaber bzw. Hasser infrage zu stellen. Spart euch das doch einach.

Ich kann jeden verstehen, der von einem großen Album spricht, aber auch nachvollziehen, warum man mit "Lulu" gar nichts anfangen kann. Kunst abseits des Mainstream soll nicht zwangsläufig gefallen. Viel wichtiger ist das Statement, die Attitüde. Gerade bei diesem Werk geht es schlicht nicht um songschreiberische Höchleistungen oder technische Perfektion, sondern um den passenden Soundtrack für Reeds böse Texte. Kopfkino galore, wenn man sich denn wirklich damit auseinandersetzen will. Was man natürlich nicht muss. Wenn man sich allerdings nicht darauf einlassen will oder gar ein typisches Metal-Album erwartet hatte, MUSS man zwangsläufig gnadenlos enttäuscht sein.

Für alle, die das Album noch nicht kennen: Akzeptiert bitte, dass "Lulu" ein Lou Reed-Album (!!!) ist, für das er sich ne halbweg bekannten Combo ins Studio geholt hat. Es ist KEIN Metallica- bzw. Metal-Abum und es wurde auch offiziell nicht als solches verkauft. Dieser Hinweis ist für die Erwartungshaltung wohl nicht ganz unwichtig, wenn man die Rezessionen durchliest.

Nur, wie konnte man dann in Zeiten des Internets eine solche Erwartungshaltung haben? Nicht wirklich nachvollziehbar. Deshalb sind auch alle Rezenssionen der Marke "Boahhh, das ist ja gar kein richtiges Metallica-Album" ziemlich lächerlich...

Meine Wertung:

Ich hab das Album jetzt an die 20x durch und es wird sicher noch weiterhin meinen Player blockieren. Auf mich hat dieser fiese Batzen eine fast schon hypnotische Wirkung und wesentlich mehr Charme als sonst ein Album der letzten Jahre.
Zugegeben, beim ersten Hören dachte ich auch "nicht ganz meine Welt und was soll dieses asynchrone Gekrächze", aber schon da hat mir der (ACHTUNG!!!) instrumentale Part durchaus zugesagt. Auch wenn es keine typischen metallicanischen Songstrukturen sind, gibt es typische Metallica-Riffs im Dutzend und die sind längst nicht so schlecht, wie sie hier teilweise gemacht werden. Versucht euch doch einfach mal "Brandenburg Gate", "Iced Honey" oder "Pumping Blood" mit Hetfield am Mikro, 2-5 Breaks und nem fetten Refrain vorzustellen... Vielleicht keine ganz einfache Aufgabe. Beim, zumindest für meine Ohren, besten Track der Scheibe "Mistress Dread", der durch sein maschinelles und abenteuerlich schnelles Ministry-Riffing einen unglaublichen Punch entwickelt, sollte das einfacher sein. Singt einfach den "Damage Inc."-Text dazu und schon sprechen wir hier vom legitimen "Dyers Eve"-Nachfolger... :o))

Egal, mich flasht das komplette Album, gerade weil es so anders und damit frisch klingt und keinen Konventionen entspricht. Gerade durch den so "unpassenden" Lou Reed ist es lärmig, verstörend, provokant, rebellisch, nihilistisch und böse und damit mehr Metal als jedes Maiden-Album...

Punkte:
Nach meinen üblichen Bewertungskriterien - Songwriting, Sound etc. - sind 5 Sterne natürlich der blanke Hohn. Große Melodien oder Refrains, Gitarrensolos oder Riffs für die Ewigkeit gibt's hier nicht (dafür aber auch keine gepuzzelten Songs aus dem Pro-Tool-Baukasten wie auf der Death Magnetic...). Wer darauf wert legt, kann über meine Bewertung verständlicherweise nur lachen.
Wer aber, aus welchen Gründen auch immer, einen Zugang zu diesem in sich stimmigen Meisterwerk findet, kann mich hoffentlich verstehen.

Absolute Höchstwertung und sogar

10 von 10
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schaurig schön!, 19. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Lulu (Audio CD)
Diese Scheibe hat mir ein guter Freund empfohlen, obwohl ich weder mit Metal noch mit Reed viel gemein habe. Ich lese viele Krimis, graphic novels, und höre Prog Rock recht gern. Also eigentlich ist Lulu nicht ganz auf meiner Wellenlinie.
Dennoch: die Scheibe ist 5 Sterne voll und ganz wert, weil sie eine Geschichte mit offenem Ausgang ist. Wer ist das stärkere Geschlecht, welche abartigen Fantasien schlummern in einem? Gewinnt letztlich doch die Liebe? "if I was half drowning,... would you pull me up... would you kiss me, on my lips" singt Reed im letzen Song, dessen langes, melancholisches Ende ich besonders mag.

Fazit: Eine Scheibe nicht für zwischendurch. Man muss sich Zeit nehmen. Am besten wenn`s draußen regnet und stürmt. Besser als viele meiner Bücher, die ich gelesen habe.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen IRRE!, 1. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lulu (Audio CD)
Die Platte zuerst zu hören, trieb mir die Tränen in die Augen... Selten habe ich so intensive und schöne Musik gehört! Reed's Texte haben solch enorme Tiefe und einen Sog wie aus einer anderen Welt.
Ich finde es einfach unglaublich, wie es die 5 Musiker schaffen auf diesem Album einen Crossover aus Literatur und gesprochenem Theater, Metal, Lou Reed's Sound, Anklängen abstrakter Musik und nicht zuletzt dem alten VU-Sound zu generieren.
Dieses Album sprengt Grenzen.

Die Produktion der Scheibe ist genial: Wahnsinnig druckvolle und dennoch ebenso transparente Gitarren, Lou Reeds Stimme so klar und doch so undurchdringlich wie noch nie (er schwingt sich hier zu ganz neuen Höhen des Ausdrucks auf!) paaren sich mit außergewöhnlicher Rythmusarbeit von Rob Trujillo am Bass und von Lars Ulrich's Drumarbeit, der es nach 30 Jahren schafft, ganz neue Muster in seiner Rythmik zu entwickeln, abseits seines charakteristischen Bum-Zack-Drummings.

Dass das Album in einer so rigiden und 'un-offenen' Szene wie der Metal-Szene verrissen würde war klar, dass der Mainstream es nicht wahrnimmt, sowieso. Das Album ist und bleibt ein geschliffener und doch roher Diamant Kunst. Diese Produktion als Rock-, Indie- oder Alternative-Album zu bezeichnen, hieße seine Tragkraft verklären - Wer ein Rock- oder Metalalbum erwartet wird hier enttäuscht, denn es ist keines. Statt dessen schaffen es Lou Reed und Metallica zu völlig neuen Ausdrucksformen der hörbaren Kunst zu finden - In Jahren wird die dann existente Avantgarde ihnen dies danken!

Als Metallica- und Lou Reed-Fan halte ich Lulu für eines der besten Alben, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind. Nicht umsonst meinte Reed kurz vor seinem Tod noch, dass er mit dieser LP das Gefühl hat, endlich dort angekommen zu sein, wo er immer hin wollte. Reden wir in 10 Jahren nochmal über die Scheibe... Alle von Reed's Platten, die jetzt Kult-Status haben, wurden früher von der noch nicht dafür bereiten Kritik verrissen und so wird die Reihe von Berlin, Metal Machine Music, Street Hassle, New York etc. in Jahren von Lulu abgeschlossen werden.
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Lulu (With Metallica)
Lulu (With Metallica) von Lou Reed & Metallica
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