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249 von 302 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dieses Debüt hat mich umgehauen
Auf den ersten Blick sieht es bekannt aus: 17-jähriges Mädchen zieht weit weg zu Verwandten und lernt dort einen überdurchschnittlich gutaussehenden Jungen kennen, wird jedoch anfangs von ihm ignoriert. Bald schon ist klar, dass dieser junge Mann nichts gewöhnliches an sich hat....

Wer jetzt glaubt, dass dieses Buch sich wie so viele auf...
Veröffentlicht am 18. Januar 2012 von Mephista

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen MondSilberZeitverschwendung
Zunächst zur (einfallslosen, ausgeluschten) Handlung:
Die Mutter der Hauptdarstellerin (Emma) stirbt bei einem Autounfall, was diese seltsam schnell verkraften kann. Emma wandert zu ihrer Verwandschaft mütterlicherseits nach Schottland aus, der Vater bleibt zunächst unbekannt.
Dort findet sie sich schnell ein, auch das überrascht (oder...
Vor 1 Tag von Darkwings veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen MondSilberZeitverschwendung, 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht: MondLichtSaga (Taschenbuch)
Zunächst zur (einfallslosen, ausgeluschten) Handlung:
Die Mutter der Hauptdarstellerin (Emma) stirbt bei einem Autounfall, was diese seltsam schnell verkraften kann. Emma wandert zu ihrer Verwandschaft mütterlicherseits nach Schottland aus, der Vater bleibt zunächst unbekannt.
Dort findet sie sich schnell ein, auch das überrascht (oder viellleicht auch nicht, wenn man recht schnell das niedrige Niveau des Buches durchschaut hat). Die Familie ist toll, die neue Schule ist toll, Emma findet sofort Freunde und dann verliebt sie sich natürlich auch direkt in einen ganz tollen Typen (Callum).
Aber diese Liebe steht unter keinem guten Stern und sollte eigentlich nicht sein. Trotzdem beruht sie auf Gegenseitigkeit, Emma und Callum treffen sich regelmäßig, es wird (übertrieben viel) geknutscht und mal gefummelt, alles bleibt aber harmlos.
Irgendwann erfährt Emma was Callum für ein Wesen ist und warum sie besser die Finger von einander lassen sollten.
Hier kommt dann auch mal Emmas Vater ins Spiel, der eine weitere Erklärung dafür liefert, warum Emma und Callum nicht zusammen sein sollten.
Emmas Verwandschaft wird eingeweiht, nachdem eigentlich schon beschlossen worden war, dass sie zurück in die USA geschickt werden sollte um Abstand zu Callum zu gewinnen. Die Verwandschaft nimmt die Wahrheit recht emotionslos auf, keiner ist geschockt und zweifelt das Erzählte an.

An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich 60 Seiten vor dem Ende des Buches aufgegeben habe.
Ich möchte auch nicht wirklich erfahren wie es endet und auch nicht, wie es in in Band zwei und drei weitergeht.

Ich halte das Buch für Zeitverschwendung.
Die Geschichte ist platt, einfallslos, ausgelutscht, die Personen sind nicht sympathisch.
Oft wird das Buch hier mit den Biss Büchern verglichen, dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich diese nicht gelesen habe, und das aus gutem Grund, da ich auf dieses Geschmalze nicht stehe.
An einer Stelle im Internet hat man zu MondSilberLicht gesagt, dass es zwar auf den ersten Blick den Eindruck erweckt, dass es ein Abklatsch der Biss Reihe ist, dies aber dann doch täuscht und das Buch dann ganz anders sein soll.
Leider bin ich darauf hereingefallen.

Der Schreibstil des Buches ist unerträglich.
Wenn man den Anspruch hat, dass ein Satz gerne aus mehr als sechs Worten bestehen darf, sollte man die Finger von diesem Buch lassen.
Die Sätze sind schockierend einfach gestrickt, die Handlung wird ganz seltsam zusammengerafft, als hätte die Autorin einfach keine Ideen mehr gehabt und muss nun mal ebend schnell einen halben Tag überbrücken an dem eh nichts Wichtiges passiert, damit es schnell wieder zu einem heimlichen Date und etwas Fummelei kommen kann.
Dazu geht es einfach ohne Absatz von einer Situation in die andere über, was beim lesen störend wirkt.
Die Geschichte könnte man getrost noch weiter zusammenstreichen und dann in ein Mystery Heftchen (erinnert sich noch jemand an die Teile aus den 90ern?) packen, vom Niveau her könnte es aber hier schon Probleme geben.
Allen, die gerne (Urban- und auch Jugend-) Fantasy lesen und wie ich den Teenagerjahren schon lange entwachsen sind, kann ich nur abraten für dieses Buch Geld auszugeben.
Wie schon von anderen unzufriedenen Lesern angemerkt, könnte eine 14Jährige ein ebensolches, wenn nicht sogar besseres Werk hervorbringen.
Ich schließe mich denjenigen an, die nicht verstehen können wie die vielen guten Bewertungen ihren Weg hierher gefunden haben. Gut, dass Geschmäcker verschieden sind, aber die Zahl der Bewertungen mit vier und fünf Sternen scheint mir doch irgendwie seltsam.
Ach ja, einzig das Cover ist nicht ganz so hässlich, irgendwo muss der eine Stern ja herkommen.
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249 von 302 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dieses Debüt hat mich umgehauen, 18. Januar 2012
Von 
Mephista - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Auf den ersten Blick sieht es bekannt aus: 17-jähriges Mädchen zieht weit weg zu Verwandten und lernt dort einen überdurchschnittlich gutaussehenden Jungen kennen, wird jedoch anfangs von ihm ignoriert. Bald schon ist klar, dass dieser junge Mann nichts gewöhnliches an sich hat....

Wer jetzt glaubt, dass dieses Buch sich wie so viele auf Meyers Twilight bezieht und auf dieser nervenden Welle mitschwimmt, auf der Autoren seit Jahren die gleiche Art von Büchern veröffentlichen, die sich alle irgendwie um dieses Thema drehen und es auslutschen bis zum Erbrechen, der tut diesem Roman allerdings mehr als unrecht.

Denn zwar ist das Grundthema ähnlich, jedoch unterscheidet sich die Handlung gewaltig von einem jener oben genannten einfallslosen Bücher, vor denen mir gruselt (und zwar nicht wegen der blutsaugenden Geschöpfe)!

Zum Inhalt:
Emmas Mutter stirbt bei einem Unfall und so muss die junge Frau von Washington nach Schottland zu ihren einzigen Verwandten ziehen - zu ihrem Onkel Ethan und seiner Frau Bree und deren vier Kindern!
Anders als erwartet lebt sich Emma schnell ein, die Familie gibt ihr Halt und Geborgenheit. Auf den ersten Blick ist sie fasziniert von dem schönen Calum, der auch in ihre Schule geht und den eine geheimnisvolle Aura umgibt, doch er scheint sich nichts aus ihr zu machen und ist sehr kalt und hartherzig zu ihr.
Jedoch entwickelt sich sehr bald diese Anziehung, die die beiden füreinander empfinden und sie können nichts dagegen tun, dass sie sich unsterblich ineinander verlieben. Doch es ist gefährlich für Emma, Calum zu lieben, denn er ist kein gewöhnlicher Mensch.......

Ich werde nicht verraten, um welche übersinnlichen Wesen es sich hier handelt, denn das würde dem potenziellen Leser zuviel vorweg nehmen.
Ich fand die Idee genial und war überrascht, dass man hier doch in eine Fantasygeschichte eintauchen kann, in der Wesen vokommen, über die ich noch nichts gelesen hatte. Die schottische Sagenwelt ist ein grandioser Topf für solche Romane und die Autorin hat gekonnt hineingegriffen und etwas ganz Neues und Besonderes geschaffen.

Die Kulisse dieses Buches, also die Isle of Skye und das wunderschöne Schottland, schaffte eine wunderschöne und zauberhafte Athmosphäre für diese Story.

Die beiden Protagonisten sind mir schnell ans Herz gewachsen. Ich fand Emma sofort sympathisch, da sie einen schönen und nicht übertrieben dargestellten Charakter hat, der sehr authentisch ist. Calum ist natürlich sehr interessant, da man ihn als Leser nicht auf Anhieb durchschauen kann.

Die Nebenfiguren runden die gemütliche und schöne Stimmung hier noch perfekt ab, die Autorin hat sich die Mühe gemacht, auch ihnen tolle und liebevolle Charaktere zu schaffen.

Die Fantasywelt, die hier im Laufe des Buches immer deutlichere Formen annimmt und mehr Umfang hat als vermutet, fand ich sehr bildlich beschrieben und einfallsreich erdacht. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt.

Die Liebesgeschichte hat geprickelt und war spannend und sehr romantisch. Hier ist nicht von der ersten Seite an klar, wie sich das Ganze entwickeln wird und da es sich hier um einen ersten Teil einer Reihe handelt, bleibt auch der Schluss offen. So würde ich mich sehr über und auf eine Fortsetzung freuen und hoffe diese kommt bald.

Diese junge Autorin ist offenbar verlagfrei und hat hier in Eigenregie veröffentlicht (Hut ab!!!)! Der Schreibstil hat noch Potenzial, ist aber absolut fesselnd und konnte mich von der ersten Seite an überzeugen.
Ich wünsche dieser Schriftstellerin viel Erfolg und hoffe, bald mehr von ihr zu lesen! Dies ist auf jeden Fall ein sehr gelungenes Debüt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Buch!, 1. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Ich bin froh, dass ich mich von den negativeren Kommentaren nicht habe beeinflussen lassen. Das Buch ist super! Ja, es gibt Parallelen zu Twilight (aber das ist in sooooo vielen Büchern so), aber dann gibt es eine überraschende Wendung und man taucht in eine andere aufregende Fantasy-Welt ein! Einfach schön sich in diese Welt entführen zu lassen! Ich habe alle drei Teile in einer Woche gelesen (obwohl ich eigentlich wenig Zeit zum Lesen habe, die Nächte waren kurz...)!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie bei jedem...., 18. September 2013
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Buch! Entweder man liebt ein Buch/einen Autoren/einen gewissen Schreibstil oder man mag ihn nicht.

Mir gefällt das Thema (juhuuuuu mal was anderes als nur Vampire), ich habe alle 3 Bände innerhalb kürzester Zeit gelesen und mag die Bücher sehr.

Zum Twilight-Vergleich: das Rad wird nicht dauernd neu erfunden, daher gibt es natürlich parallelen. Graue Maus verliebt sich in hübschen Kerl etc. aber das findet man auch in anderen Büchern. Ich fand Twilight nicht wirklich toll, dieses Buch mag ich sehr.

Negative Rezensionen bei Büchern schreibe ich generell nicht, "schlechte" Bücher lege ich aus der Hand und vergesse sie - es gibt bestimmt andere denen genau dieses Buch sehr gut gefällt!

Außerdem nutze ich generell die Leseproben-dies erspart oft Fehlkäufe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klischeehaft, aber nett !, 1. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Auf die Empfehlung einer Freundin kaufte ich mir den 1. Teil der Saga. Der Klappentext sprach mich an und da ich schon "Bookless" von Marah Woolf verschlungen habe, war ich guter Dinge!

Die Storyline hat durchgehend einige bekannte Parallelen zu anderen bekannten Reihen aus dem Fantasy-Genre. Es ist wirklich nicht schwer geschrieben und die Story ist auch nicht anspruchsvoll. Die Charaktere sind insgesamt sehr sperrlich ausgebaut, aber das tut der leichten Klischee-Geschichte nichts zur Sache.

Dieser 1. Teil ist nichts für Leser, die nach einer tiefen Geschichte, mit neuen Geschehnissen und ausgebauten Protagonisten sucht, ist hier falsch. Insgesamt ist es einfach leicht dahin zu lesen und erfrischend, denn es kommt alles so, wie man es sich vorstellt. Das hat man gut an 2 Nachmittagen durchgelesen, auch wenn man an einigen Stellen vor Klischees schmunzeln muss!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut fantastisch!, 18. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Ich habe mir alle drei Bücher aufs Kindle geladen und nach einer Woche hatte ich alle durch. Super geschrieben. Man kan sich einfach alles toll vorstellen. Auch ich dachte am Anfang es geht um Vampire (ich bin ein totaler Twilightfan), aber es ist viel besser. Eine echt tolle Fantasiegeschichte. Ich werde sie auf alle Fälle noch mal lesen.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schottische Mythen werden zur Wirklichkeit, 1. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Cover:
Mir gefällt das Cover sehr gut. Zuerst fand ich es etwas nichtssagend, habe mich aber nicht weiter daran gestört. Man muss bedenken, dass das Buch in Eigenregie publiziert wurde und da gelten einfach andere Maßstäbe. Jedoch gefällt es mir nach Lesen des Buches wirklich gut. Das Motiv hat eine sehr wichtige Aussage und auch die Farbgestaltung passt perfekt zum Inhalt. Dass alle drei Bücher durch den Anhänger Wiederkennungswert haben, finde ich ebenfalls sehr gut, weil sie dadurch in sich geschlossen sind.

Meinung:
Ich sage es gleich: das Buch ist Twilight unglaublich ähnlich, die Autorin schreibt auch auf ihrem Blog, dass diese Reihe sie zu ihrer Trilogie inspiriert hat. Eigentlich war das schon nach Lesen des Klappentextes klar, aber ich wollte dem Ganzen doch eine Chance geben. Im Nachhinein bin ich froh drüber, auch wenn es manche Dinge gab, die mich erheblich gestört haben.

Fangen wir mal mit den Dingen an, die mich etwas gestört haben:

Emma verlässt ihre alte, bekannte Umgebung und fängt ein neues Leben außerhalb der Staaten an, sie zieht nach Schottland (wo es auch ständig regnet und kalt ist) zu ihren Verwandten, da ihre Mutter ums Leben gekommen ist.

Die Beschreibung, wie Emmas Mutter stirbt, stört mich nach wie vor. Es wurde ziemlich im Zeitraffer erzählt und auch später gibt es zwar immer wieder Textstellen, in denen Emma traurig ist, aber eigentlich tut es nichts zur Sache. Okay, ihre Mutter hatte sich etwas von ihrem Leben abgeschottet (wozu ich jetzt nichts weiter sagen werde, da ich zu viel verraten würde), aber das Ganze passiert innerhalb der ersten 5 Seiten und Emma war mir für diesen krassen Einschnitt in ihrem Leben ein bisschen zu abgeklärt und mir haben da einige Reflexionen gefehlt. Deshalb hatte ich ständig das Gefühl, dass ihre Mutter vielleicht gar nicht tot ist und das alles nur eine Art Geheimnis war, aber dem ist nicht so. Das fand ich etwas... merkwürdig und als Einstieg etwas ungünstig.

Dass Emma sich natürlich sofort in den bestaussehendsten, tollsten und charmantesten Typen in ganz Schottland verliebt ist leider auch etwas vorhersehbar. Dass er sich natürlich auch für sie interessiert und alle anderen weiblichen Sexbomben ignoriert, nachdem er vorerst nur zu ihr komplett unfreundlich war, kommt einem auch bekannt vor. Dieses ganze Beschützergehabe und ich liebe dich so sehr, ich kann dich nicht gehen lassen, du darfst das und jenes nicht tun, es ist zu gefährlich für dich", ging mir zeitweise etwas auf die Nerven. Aber es war bei weitem nicht so anstrengend wie in Twilight.

Ich fand es auch etwas seltsam, dass Emma eigentlich schon nach ein paar Tagen ein so vertrautes und supergutes Verhältnis zu Sophie (Ziehmutter von Calum) hatte, was nicht einmal mit ihren leiblichen Verwandten zustande kam, die alles für sie getan haben. Ich fand es toll, ich mag Sophie, aber das ging mir etwas zu flott. Hier hätten mir vielleicht ein paar Szenen, in denen das erklärt wird, geholfen.

Die ersten 30-40% des Buches passiert eigentlich nicht viel. Marah Woolf verwendet sehr viel Zeit darauf, Emmas Tageablauf zu schildern und zu beschreiben, wie sie sich eingewöhnt. Das finde ich aber nicht schlimm, ich lese von solchen Dingen irgendwie immer ganz gern. Aber Action ist nicht wirklich drin. Dennoch haben mir hier vor allem die Passagen gefallen, in denen Emma gemeinsam mit Amelie (Emmas Schwester") zur Schule geht und sich dort eingewöhnt. Das war immer sehr amüsant und auch gut beschrieben.

Das war alles, was ich zu bemängeln habe. Man könnte meinen, dass mir das Buch nicht gefallen habe, aber das ist nicht so.

Denn da ist dieser wunderschöne Schreibstil. Er ist einfach und umgangssprachlich und teilweise glaube ich, dass ein paar Korrekturen hier und da nicht verkehrt gewesen wären, aber da bin ich jetzt mal nicht so streng. Ich war sofort in der Sprache, der Welt gefangen und den Charakteren komplett verfallen. Mir hat Amelie so gut gefallen und auch die gesamte Familie, in der sich Emma nun eingefügt hat. Bree ist eine so tolle und fürsorgliche Mutter und auch Ethan, Emmas neuer Vater quasi, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ich mag Sophie und auch Dr. Erickson. Calum fand ich teilweise durch seine Idealisierung etwas unglaubwürdig und nicht überzeugend, aber das gehört zum Konzept, denke ich.

Auch die vielen Hintergrundinformationen zu Schottland, den ganzen mystischen Geschichten, der Landschaft, etc, haben mir unglaublich gut gefallen. Es wirkte so, als hätte die Autorin wirklich genau recherchiert. Ich hatte teilweise das Gefühl, die kalte Luft des Meeres zu riechen und man hat direkt Lust, Schottland einen Besuch abzustatten. Wenn man Marah Woolfs Blog besucht, findet man dort auch etliche Bilder zu diesem Thema.

Ich glaube, das sehr große Plus in diesem Buch ist auch die Mystik, die das Land Schottland an sich schon in sich trägt. Darauf geht Marah Woolf auch sehr stark ein, Avalon, viele alte Sagen und Wesen werden hier sehr detailgenau beschrieben und vorgestellt, was ich sowieso schon immer sehr spannend und interessant finde. Dadurch hat sich für mich eine unglaublich schöne Atmosphäre entwickelt, die mich auch zum Weiterlesen bewegen konnte.

Auch die Beschreibung der Wesen, das System, in dem sie leben und die Regeln an die sie sich zu halten haben, fand ich wirklich originell und toll. Die Ratssitzung aller Wesen fand ich sehr spannend geschrieben und fand es interessant, welche Ideen Marah Woolf hier zu präsentieren hatte. Deswegen möchte ich auch gar nicht sagen, was für ein Wesen Calum ist und welche Arten es noch in diesem Buch gibt. Denn das alles ist anders als in Twilight. Wesentlich durchdachter und auch nicht ganz so reißerisch. Okay, es gibt einen relativ brutalen Kampf am Ende, aber für mich war er gerechtfertigt und hat kurz vor Schluss noch mal ein wenig die Spannungslinie gehoben, sodass ich noch gespannter bin, wie es weitergeht. Aber für mich waren die Hintergründe dieser Taten nachvollziehbar und das macht den großen Unterschied.

Sogar die Umweltprobleme, die vor allem mit der Verschmutzung des Meeres und mit der sinnlosen Tötung von Meeresbewohnern zusammenhängen, spielen hier eine wichtige Rolle, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat.

Das alles sind Dinge, die das Buch wirklich lesenswert machen. Vielleicht mögen die Charaktere austauschbar sein, aber dennoch finde ich sie alle sehr liebenswürdig und gut beschrieben, weshalb es sehr viel Spaß macht, von ihnen zu lesen.

Und obwohl mich diese ganze Liebesgeschichte, die ja eigentlich im Mittelpunkt steht, nicht so sehr interessiert, will ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Solang es im kommenden Band kein Liebes-Dreieck gibt, kann ich damit vollkommen leben.

Fazit:
Obwohl man die gesamte Storyline schon kennt, bin ich trotzdem sehr gespannt darauf, wie es im zweiten Teil weitergeht, weil der erste mich trotz einiger Kritikpunkte überzeugen konnte. Ich denke, dass es auf einen Kampf hinauslaufen wird, zwischen Wesen und der menschlichen Welt, aber bei der guten Vorlage glaube ich fast, dass es Marah Woolf gelingen wird, einen guten Abschluss bis dorthin hinzubekommen.

Mir hat die außergewöhnliche Atmosphäre sehr gut gefallen, der Schreibstil konnte mich sofort von der ersten Seite an fesseln und auch die Charaktere haben es mir definitiv angetan. Die Wesen, die in diesem Buch vorkommen, sind mal etwas anderes und mit viel Liebe beschrieben. Und ich möchte noch einmal betonen, dass es hier KEIN Liebesdreieck gibt, was die gesamte Geschichte viel, viel wertvoller macht!

Leider gibt es den typischen Twilighteffekt, den ich weder leugnen, noch schönreden will. Auch die Beschreibung des Todes von Emmas Mutter fand ich als Einstieg etwas schwierig.
Ansonsten ist das Buch sicherlich für jedermann lesbar, der trotz dieser Liebesgeschichte dem Buch eine Chance geben will. Ich empfehle es also nur denjenigen, die von solchen Geschichten nicht schon total abgegessen sind, denn die werden damit leider nicht auf ihre Kosten kommen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wirklich schönes Buch, 8. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Marah Woolf entführt den Leser in eine Welt, die schön und ein bisschen schaurig ist, ohne zu sehr in rührseligen Kitsch abzugleiten. Man fühlt mit Emma und Calum und kann durchaus glauben, dass die Welt so funktionieren könnte.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sagenhaft!, 16. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht: MondLichtSaga (Taschenbuch)
Dieses Buch ist im wahrsten Sinne "sagenhaft". Es hat mich von der ersten Seite bis zum Ende in den Bann gezogen. Ich habe mit dem Lesen gewartet bis alle Bände erschienen sind, da ich es nicht mag mit einem Cliffhanger zu enden. Deswegen bin ich jetzt in der glücklichen Lage gleich weiterzuschmökern. Das Cover ist toll gelungen, die Autorin schreibt sehr flüssig und die Handlung ist nicht vorherzusehen. Ein All Age Roman mit sehr viel Romantik, Spannung, tollen Beschreibungen der Isle of Sky und Schottland und deren Sagen. Ich bin froh, dass es gedruckt wurde, da ich kein Kindle besitze. Absolut empfehlenswert und für mich ein super Lesestart ins neue Jahr.
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72 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Teil 1. der schlechtesten Buchreihe, die ich je gelesen habe!, 17. März 2013
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht: MondLichtSaga (Taschenbuch)
Eins vornweg: Ja, Geschmäcker sind verschieden. Aber wie dieses Buch eine so große Anzahl von hervorragenden Bewertungen bekommen konnte, ist für mich unbegreiflich.
Ein billiger Twilight-Abklatsch, nur noch liebloser geschrieben. Der Vollständigkeit halber hier nochmal der Inhalt:

Die siebzehnjährige Emma zieht nach dem tödlichen Unfall ihrer Mutter zu ihrem Onkel Ethan und dessen Familie nach Schottland. Dort hofft sie vor allem wieder Ruhe in ihr Leben bringen zu können und fühlt sich Dank der Fürsorge von Ethans Familie auch bald geborgen. Bei einer spektakulären Rettungsaktion am Strand trifft sie auf Calum. Calum scheint ganz offensichtlich ein Geheimnis zu haben, aber trotz seines manchmal sehr ruppigen Verhaltens fühlt sich Emma sofort zu ihm hingezogen. Langsam nähern sich die beiden an, doch als sie eines Tages von seiner geheimen Identität erfährt, versucht Emma vor ihm zu fliehen, denn schon ihre Mutter hatte sie mit düsteren Sagengeschichten vor seinesgleichen gewarnt. Wenn da doch nur nicht ihre Gefühle für Calum wären…

Kommt einem auf den 1. Blick bekannt vor, wenn man Twilight gelesen hat? Zurecht. Hier ein paar Beispiele:
1. Emma zieht aus den Staaten nach Schottland (oh, so ein Zufall, dass auch Schottland den Ruf hat, recht verregnet zu sein! Da denkt man doch FAST an Forks.. Und natürlich verschlägt es sie auch hier in ein kleines Kaff.)
2. Schon recht schnell fällt ihr dieser UNGLAUBLICH gut aussehende Junge Calum auf, der sie aber ignoriert oder unhöflich zu ihr ist. Und natürlich kommen auch von ihm Sprüche á la, dass er nicht gut für sie wäre und blabla. (klingelt's?) Achja, natürlich will er sie immer und überall beschützen.
3. Emma wird an ihrer neuen Schule natürlich herzlich aufgenommen. Schnell hat sie gute Freundinnen gefunden und die Jungs sind selbstverständlich näher an ihr interessiert- obwohl sie ja angeblich eher zur Sorte graues Mäuschen gehört. Achja und tollpatschig ist sie auch noch.
4. Calum ist nur der Ziehson von Dr. Ericksson (der hier zwar kein Arzt ist, aber trotzdem..). Ach?
5. Natürlich kommt Emma irgendwas hinter das Geheimnis von Calum. Der ist, große Überraschung, KEIN Vampir, wie man meinen könnte. Er ist ein sogenannter Shellycoat, ein Wassermensch. Aber natürlich darf auch er eigentlich nicht mit Emma zusammen sein, da darauf die Todesstrafe steht. Ihr denkt auch zufällig an die Volturi usw. ? Hm ja, so ging es mir auch.

So geht es nahezu das ganze Buch weiter. Aus der Idee, dass es verschiedene Völker gibt, hätte man echt was machen können (Ich bin mir nicht sicher, ob das schon im 1. Teil erwähnt wurde, aber auch hier trinken Vampire selbstverständlich nur Tierblut ;-) ), aber nein, man klaut lieber eine Idee, klatscht einige lieblose eigene Gedanken dazu und verkauft es als was neues.
Der Schreibstil erinnert an eine 14 Jährige. So etwas emotionsloses habe ich selten zuvor gelesen. Emmas Mutter stirbt- wenige Wochen danach ist das kein Problem mehr. Auch das Emma angeblich Angst vor Calum hat, nachdem sie sein Geheimnis erzählt bekommen hat, kommt nicht rüber. Es gibt Elfen, Feen, Werwölfe usw.? Scheinbar nicht weiter wundernswert für die Protagonistin und ihre ganze Familie. Nicht ein einziges Mal kommt Spannung auf. Ihr werdet euch fragen, wieso ich es dann zuende gelesen habe? Obwohl ich mich alle paar Seiten gefragt habe, warum ich mir das eigentlich antue? Gute Frage. Vielleicht hatte ich doch noch die Hoffnung, dass etwas unvorhergesehenes passiert oder um mich auch einfach in der Position zu befinden, in der ich euch zurecht von diesem (UND DEN FOLGENDEN TEILEN!!!) Buch abraten kann.
Es gibt so tolle Fantasybücher- tut euch dieses nicht an!
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MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1)
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