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232 von 281 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dieses Debüt hat mich umgehauen
Auf den ersten Blick sieht es bekannt aus: 17-jähriges Mädchen zieht weit weg zu Verwandten und lernt dort einen überdurchschnittlich gutaussehenden Jungen kennen, wird jedoch anfangs von ihm ignoriert. Bald schon ist klar, dass dieser junge Mann nichts gewöhnliches an sich hat....

Wer jetzt glaubt, dass dieses Buch sich wie so viele auf...
Veröffentlicht am 18. Januar 2012 von Mephista

versus
273 von 336 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!
Zum Inhalt: Emma Tate, 17 Jahre alt, hat gerade ihre Mutter verloren und muss zu ihrem Onkel nach Schottland ziehen. Bei der Rettung einiger gestrandeter Wale sieht sie ihn zum ersten Mal – den schönen Calum. Sie ist sofort von ihm fasziniert, er ignoriert sie jedoch. Doch nach und nach scheint er sich für sie zu erwärmen. Als ihr Onkel ihr verbietet,...
Vor 13 Monaten von Nadja Neufeldt veröffentlicht


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232 von 281 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dieses Debüt hat mich umgehauen, 18. Januar 2012
Von 
Mephista - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Auf den ersten Blick sieht es bekannt aus: 17-jähriges Mädchen zieht weit weg zu Verwandten und lernt dort einen überdurchschnittlich gutaussehenden Jungen kennen, wird jedoch anfangs von ihm ignoriert. Bald schon ist klar, dass dieser junge Mann nichts gewöhnliches an sich hat....

Wer jetzt glaubt, dass dieses Buch sich wie so viele auf Meyers Twilight bezieht und auf dieser nervenden Welle mitschwimmt, auf der Autoren seit Jahren die gleiche Art von Büchern veröffentlichen, die sich alle irgendwie um dieses Thema drehen und es auslutschen bis zum Erbrechen, der tut diesem Roman allerdings mehr als unrecht.

Denn zwar ist das Grundthema ähnlich, jedoch unterscheidet sich die Handlung gewaltig von einem jener oben genannten einfallslosen Bücher, vor denen mir gruselt (und zwar nicht wegen der blutsaugenden Geschöpfe)!

Zum Inhalt:
Emmas Mutter stirbt bei einem Unfall und so muss die junge Frau von Washington nach Schottland zu ihren einzigen Verwandten ziehen - zu ihrem Onkel Ethan und seiner Frau Bree und deren vier Kindern!
Anders als erwartet lebt sich Emma schnell ein, die Familie gibt ihr Halt und Geborgenheit. Auf den ersten Blick ist sie fasziniert von dem schönen Calum, der auch in ihre Schule geht und den eine geheimnisvolle Aura umgibt, doch er scheint sich nichts aus ihr zu machen und ist sehr kalt und hartherzig zu ihr.
Jedoch entwickelt sich sehr bald diese Anziehung, die die beiden füreinander empfinden und sie können nichts dagegen tun, dass sie sich unsterblich ineinander verlieben. Doch es ist gefährlich für Emma, Calum zu lieben, denn er ist kein gewöhnlicher Mensch.......

Ich werde nicht verraten, um welche übersinnlichen Wesen es sich hier handelt, denn das würde dem potenziellen Leser zuviel vorweg nehmen.
Ich fand die Idee genial und war überrascht, dass man hier doch in eine Fantasygeschichte eintauchen kann, in der Wesen vokommen, über die ich noch nichts gelesen hatte. Die schottische Sagenwelt ist ein grandioser Topf für solche Romane und die Autorin hat gekonnt hineingegriffen und etwas ganz Neues und Besonderes geschaffen.

Die Kulisse dieses Buches, also die Isle of Skye und das wunderschöne Schottland, schaffte eine wunderschöne und zauberhafte Athmosphäre für diese Story.

Die beiden Protagonisten sind mir schnell ans Herz gewachsen. Ich fand Emma sofort sympathisch, da sie einen schönen und nicht übertrieben dargestellten Charakter hat, der sehr authentisch ist. Calum ist natürlich sehr interessant, da man ihn als Leser nicht auf Anhieb durchschauen kann.

Die Nebenfiguren runden die gemütliche und schöne Stimmung hier noch perfekt ab, die Autorin hat sich die Mühe gemacht, auch ihnen tolle und liebevolle Charaktere zu schaffen.

Die Fantasywelt, die hier im Laufe des Buches immer deutlichere Formen annimmt und mehr Umfang hat als vermutet, fand ich sehr bildlich beschrieben und einfallsreich erdacht. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt.

Die Liebesgeschichte hat geprickelt und war spannend und sehr romantisch. Hier ist nicht von der ersten Seite an klar, wie sich das Ganze entwickeln wird und da es sich hier um einen ersten Teil einer Reihe handelt, bleibt auch der Schluss offen. So würde ich mich sehr über und auf eine Fortsetzung freuen und hoffe diese kommt bald.

Diese junge Autorin ist offenbar verlagfrei und hat hier in Eigenregie veröffentlicht (Hut ab!!!)! Der Schreibstil hat noch Potenzial, ist aber absolut fesselnd und konnte mich von der ersten Seite an überzeugen.
Ich wünsche dieser Schriftstellerin viel Erfolg und hoffe, bald mehr von ihr zu lesen! Dies ist auf jeden Fall ein sehr gelungenes Debüt.
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273 von 336 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!, 22. März 2013
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Zum Inhalt: Emma Tate, 17 Jahre alt, hat gerade ihre Mutter verloren und muss zu ihrem Onkel nach Schottland ziehen. Bei der Rettung einiger gestrandeter Wale sieht sie ihn zum ersten Mal – den schönen Calum. Sie ist sofort von ihm fasziniert, er ignoriert sie jedoch. Doch nach und nach scheint er sich für sie zu erwärmen. Als ihr Onkel ihr verbietet, sich mit Calum zu treffen, sucht Emma nach einer Erklärung. Diese ist ziemlich phantastisch: Calum ist kein Mensch. Entsetzt zieht sich Emma von ihm zurück, vergessen kann sie ihn aber nicht.

Die Figuren haben Namen, sie laufen herum, sie reden – aber sie sind völlig leer, zweidimensionale angemalte Pappaufsteller und Stichwortgeber. Wie es in ihnen aussieht kann man als Leser nur raten. Emmas Mutter stirbt bei einem Unfall, Emmas Kummer darüber kommt nicht einmal ansatzweise rüber. Aber Emma kann natürlich alles: Sie malt, spielt Gitarre, wandert gerne, schwimmt und ist supergut in der Schule. Gleichzeitig wird sie ständig knallrot, stammelt und stolpert.
Die Verwandten, zu denen sie kommt, sind absolut perfekt. In dieser Familie herrscht so viel Friede-Freude-Eierkuchen, das einem davon übel werden kann. Bilderbuch pur. Als sie auch noch alle zusammen durch Schottland reisen und sich alle sooo toll verstehen, da wurde es mir zu bunt. Ich meine, gut, vielleicht gibt es solche Familien, in denen ein 18jähriger begeistert mit Mutter, Vater, drei Schwestern (17 und 9 Jahre) und Cousine durchs Land tourt, aber ich habe noch von keiner solchen gehört.
Dann gibt es da noch Calums Adoptiveltern. So nett und total nützlich für die Geschichte: die Mutter betreibt eine Buchhandlung (Emma liest für ihr Leben gern und die Bibliothek ist nicht zu gebrauchen) und der Vater ist ein ehemaliger Professor, der sich für die Geschichte und Mythologie Schottlands interessiert (besonders letzteres ist hilfreich für Emma).
Calum ist schön. Unnahbar. Schön. Perfekt. Hab ich schon schön erwähnt?
Die anderen Figuren, die für die Geschichte egal sind, sind eben dies. In der Schule findet Emma sofort eine Freundin (neben ihrer Cousine) und die Jungs sind alle an ihr interessiert, obwohl sie sich doch für eine graue Maus hält. An die Namen dieser Buchfiguren erinnere ich mich schon nicht mehr.

Das Buch enthält so einige Logikfehler und nicht ganz durchdachte Entwicklungen. Nur ein paar Beispiele:
In Schottland gibt es keinen Euro. Oder wurde der kürzlich eingeführt und ich hab’s verpasst?
Emma ist ein Stadtkind. Sie war mit ihrer Mutter zwar oft wandern, aber das bedeutet noch lange nicht, dass man sie einfach in einem ihr fremden Land irgendwo absetzen, sie vor möglichen schlechten Wetter warnen und dann allein lassen kann. Logisch, dass sie sich verirrt und krank wird.
Obwohl Emma vor Schwäche schon auf dem Fußboden zusammengebrochen und offenbar schwer krank ist, wird die Tante erst richtig pflegeaktiv, als der Arzt eine Lungenentzündung feststellt ("[Bree] entwickelte auf der Stelle eine Energie, um mich gesund zu pflegen").
Emma bekommt ein paar Mal Krankenbesuch von Calum. Ihr Onkel ist damit einverstanden, dass sie und Calum zusammen Gitarrespielen üben, er erzählt Emma sogar selber davon. Aber als der Onkel die beiden zusammen sieht, rastet er aus und verbietet ihnen weitere Treffen. Eine Wahnsinnslogik.
Warum die beiden sich eigentlich ineinander verlieben? Weiß der Geier. Weder Emma noch Calum haben irgendwelche besonderen Seiten an sich.

Die Dialoge sind in den meisten Fällen eine Zumutung. Die Abschnitte wirken stellenweise unfertig. Der Schreibstil ist oberflächlich und wohl nur etwas für Lese- und Denkfaule. Zugegeben, ich hab auch mal so geschrieben, aber damals war ich 13 oder 14.

Die letzten Seiten sind so phantastisch, dass es zuviel des Guten ist. Vampire, Elfen und andere Fabelwesen tagen alle zusammen einträchtig in einem großen Rat. Nee, da ist mir Elin, der Möchtergern-Böse noch am liebsten. Der tut wenigstens etwas Unerwartetes.

Es gibt aber auch Positives:
1. Calum ist kein Vampir
2. Calum ist kein Werwolf
3. Das Buch ist relativ kurz.

Zu den vielfach angesprochenen "Twilight"-Parallelen: Die stören mich überhaupt nicht. Ich mag Stephenie Meyers Bücher nicht, aber wenn jemand die Geschichte nacherzählen will und es gut macht - bitte. Dieses Experiment hier ist aber leider völlig fehlgeschlagen.

Noch eine Bemerkung zu den Rezensionen hier: Wie kommen die hunderte positiver Rezis zusammen? Es ist mir ein Rätsel. Ich frage mich ernsthaft, ob die Leser/innen keine Vergleichsmöglichkeiten haben. Kann doch gar nicht sein. Es ist wohl alles eine große Verschwörung, eine andere Erklärung fällt mir nicht ein.
Ich selber schreibe seit Jahren Rezensionen, die meisten in Literaturforen, einige wenige hier bei Amazon. Letzteres habe ich seit einer ganzen Weile nicht mehr getan und den Großteil sogar wieder gelöscht, aber bei diesem Buch war es mir ein Bedürfnis, meine Eindrücke mit anderen zu teilen. Ich habe den Eindruck, dass sich die Leser/innen beim Blick auf die vielen Sterne an ihrem Urteilsvermögen zweifeln und sich gar nicht trauen, einen Verriss zu schreiben. Damit ich habe ich glücklicherweise kein Problem.

Empfehlung: Bloß nicht!
Wenn jemand neugierig geworden ist, erst die Leseprobe lesen und danach entscheiden.
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79 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leipzig Indie Award, 3. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht: MondLichtSaga (Taschenbuch)
Ich muss zugeben, dass ich bei Büchern dieses Genres voreingenommen bin. Ich liebe zwar phantastische Literatur, aber alles, was in Richtung Jungmädchenbuch à la Twilight geht, ist nicht mein Ding. Das erste Buch der „Biss“-Saga habe ich ziemlich schnell kopfschüttelnd zur Seite gelegt, weil ich es hanebüchen und schmalzig, und daher kaum zum Ertragen fand.
Des Weiteren habe ich ausgesprochen schlechte Erfahrungen mit Werken von Indie-Autoren. Allein durch das Lesen der ersten Seiten einiger solcher Werke bekam ich eine Ahnung, wie sich professionelle Lektoren beim Sichten „unverlangt eigesandter“ Manuskripte fühlen müssen.

Nun hat dieses Buch hier jetzt einen Ersten Preis bekommen, und so was macht natürlich neugierig. Etwas stutzig machten mich allerdings die vielen nichtssagenden Kurzrezensionen mit 5 Sternen (die zumeist von einer einzigen Person als „hilfreich“ bewertet wurden) im Gegensatz zu den oft ungleich differenzierteren negativen Rezensionen, was den Verdacht aufkommen ließ, dass da eine Fan-Gemeinde angesprochen wurde, die ihr Lieblingsgenre recht unvoreingenommen genießt, weil sie das bekommt, was sie erwartet.

Dieser Verdacht hat sich leider bestätigt. Es wird zwar schnell deutlich, dass das Buch ambitioniert und durchaus mit Engagement geschrieben ist, aber es ist eher gut gemeint als gut. Im Grunde ist es noch schlimmer als „Twilight“, denn bereits auf der ersten Seite blühen die Infantilismen (der Mond, der „wie angepinnt“ am Himmel hing), und setzen sich munter fort („selbst die hässlichen grünen Gummistiefel sahen an ihm cool aus“), und erreichen peinliche Höhepunkte („[Calum] sah mich noch einmal viel zu intensiv an“, „Die Sonne gab sich alle Mühe, lauwarme Strahlen zur Erde zu schicken“). Das soll wohl teilweise eine Reminiszenz an „jugendliche“ Sprache sein, auf mich wirkt es aber meistens eher unbeholfen. Die erste Begegnung mit Calum, dem dunklen Helden, ist so klischéehaft und vorhersehbar wie in den schwülstigsten Romantic-Heftchen, zumal er seinen ersten Auftritt als eine Art Wal-Flüsterer hat, was fast noch dicker aufgetragen ist, als wenn er mit den sonst üblichen Ponies reden würde. Aber für Calum ist das eventuell etwas Vergleichbares, denn wir erfahren später, dass er einem Wasservolk angehört.

Nun gut, schrauben wir also unsere Erwartung etwas runter. Man muss ja nicht alles mit Goethe vergleichen. Leider nützt das nicht viel. Die Charaktere erscheinen mir sehr unausgereift, austauschbar und nicht sehr unvergesslich. Ich bekam eher den Eindruck, die Handlung sollte zügig erzählt werden, und die Charakterentwicklung erschien der Autorin nicht so wichtig. Bereits zu Anfang dient der Tod der Mutter nur als Anlass, die Hauptprotagonistin auf die schottische Insel Skye reisen zu lassen. Ihre Traurigkeit darüber wird zwar mal erwähnt, findet aber in der Handlung keine Entsprechung. Und so geht es leider weiter.

Überhaupt scheint mir das Buch nicht sehr gut konstruiert zu sein, falls dies überhaupt geschehen ist. Es gibt Gespräche, Details, Nebenfiguren, aber vieles erscheint mir wie ungelenke Schnörkel, eher geschwätzig als notwendig, viel Verpackung, aber wenig Inhalt. Unter der ganzen Fantasy-Romantik befindet sich halt doch nur eine der üblichen Liebesgeschichten vom geheimnisvollen, anfangs unerreichbaren, aber natürlich in jeder Hinsicht wundervollem Mann, der letztendlich die Frau nur retten und beschützen will, auch wenn die Schale zunächst so verführerisch hart ist. In „Shades of Grey“ lesen wir auch nichts anderes, lediglich die Verpackung ist anders. So soll er sein, der Mann, wild und zärtlich, geheimnisvoll und nah, kraftvoll und weich, zum Anlehnen und insgeheim doch bedürftig, eine fast unerträglich biedere, pubertäre Phantasie ohne Tiefgang.

Warum nur bekommt ein solches Buch dann einen Literaturpreis? Etwas Recherchen auf FB und auf der Homepage der Juroren klären auf: Die Bücher wurden gar nicht gelesen! Der Blick in die Leseprobe erschien ausreichend (die o.g. Mängel fielen den Juroren nicht auf, sie loben sogar Stil und Sprache!). Wo das lobend erwähnte professionelle Lektorat sein soll, fragt sich der Leser vergebens (oder aber: wie um Himmelswillen mag der Roman ursprünglich ausgesehen haben?). Bewertet wurden vor allem die persönlichen Initiativen der PR und die (nicht nachgeprüften) Angaben der Autoren über die Verkäufe. Dass der niedrige Preis (unter 3 Euro) dabei eine Rolle spielen könnte, auf die Idee scheint keiner gekommen zu sein. Und dass die Autorin ständig persönlichen Kontakt zu ihren Leserinnen sucht, muss man auch nicht unbedingt professionell finden.

Und der Leipzig Indie Award? Fällt für mich unter die Kategorie: „Preise, die die Welt nicht braucht“.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super !!, 17. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Man kann das Buch nicht mehr weglegen !! Und nicht vergessen- gleich den Folgeband kaufen- da Suchtgefahr !!
Mußte doch unbedingt wissen wie es weitergeht
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Okay ..., 17. August 2013
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht: MondLichtSaga (Taschenbuch)
Ich habe gerade den ersten Teil der MondLicht-Saga zu Ende gelesen.

Im Prinzip hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Nicht so gefallen hat mir, dass alles so schnell abgehandelt wird, der Schreibstil mit den kurz gehaltenen Sätzen ist auch nicht so meiner. Oft wird etwas angesprochen, das dann nicht weiter erklärt wird. z.B. - "ich blickte in sein sorgenvolles Gesicht" - und dann - nichts - plötzlich grinst er, es wird nicht weiter erklärt, was er sich für Sorgen macht. Und das ist ein vielen Szenen so, man kann manchmal nicht nachvollziehen, warum jemand so und nicht anders reagiert.
Meiner Meinung nach ist alles zu oberflächlich beschrieben. Mir fehlt ein wenig der Einblick in die Charaktere, man erfährt zu wenig über ihre Gefühle und ihre Gedankenwelt, es gibt viele direkte Reden, die aber oft nicht wirklich was aussagen. Auch wird sehr oft abrupt die Szene gewechselt, man hat das Gefühl, rausgerissen zu werden.

Vor allem im letzten Teil des Buches tauchen plötzlich viele Sagengestalten auf, es wird aber nicht näher drauf eingangen.

Mir ist klar, dass ein Jugendbuch nicht so tiefschürfend geschrieben sein kann und soll wie ein Erwachsenenroman, aber trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass alles ein wenig liebevoller und stimmiger geschrieben würde.

Allerdings kann ich keinen Zusammenhang zu Twilight erkennen - außer dass es auch hier um ein junges Mädchen geht, das sich in einen Jungen verliebt, der nicht das ist, was sie anfangs glaubt. Aber solche Bücher gab's auch schon lange vor twilight.

3 Punkte, weil es eine tolle Geschichte ist, auch wenn man daraus noch viel mehr machen hätte können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Jugendbuch mit schönen schottischen Sagengestalten, 10. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Es macht Spaß in die schottische Landschaft und ihre Mythologie einzutreten, alles aus der Sicht eines jungen Menschen... Der Weg zurück ins Leben ist ein schwerer Schritt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Inhaltlicht ok - Sprachstil nicht, 3. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Anfangs tat ich mir sehr schwer das Buch zu lesen. Ich persönlich mag Bücher die sich flüssig lesen lassen. Allerdings hat mir der Schreibstil von Marah Woolf nicht überzeugt.
Zwar ist es ok, dass ein Jugendbuch vom Aufbau her einfacher sein darf als im Gegensatz ein Buch für Erwachsene.
Allerdings waren die Sätze viel zu oft sehr kurz gehalten.
Es gibt wenige Sätze die Zusammenhängend sind, vielmehr steht so gut wie jeder Satz einzeln.
Dieses Mittel hat Marah Woolf nun mal so gewählt, allerdings hat dies meinen Lesefluss und leider aus Lesespaß geschmälert.
In der Leseprobe kann man diese besagten Stellen nachlesen und sich selbst eine Meinung darauf bilden. Besonders die ersten Kapitel sind so geschrieben.
Dies ist am Ende, als es spannend wird, nicht mehr der Fall, was mich sehr gefreut hat.

Ich bin jetzt auch nicht der Profi was Schreibstile von Büchern angeht, so viel habe ich noch nicht gelesen.
Es hat mir nun mal nicht gefallen.

Was die schottische Mythologie und den Fantasy Inhalt angeht, so war ich vom Buch begeistert.
Als Tolkien im Buch selbst erwähnt wird bzgl. Fabelwesen musste ich wirklich im positiven Sinn schmunzeln.

Und was die Twilight-Parallelen angeht, es stimmt, diese sind vorhanden. Mich hat dies aber nicht gestört.

Bewertungskriterien:

+ schottische Mythologie enthalten und gut in die Handlung eingebunden
+ schöne Fantasy-Welt
+ Spannende Handlung (gegen Ende des Buches)

- Schreibstil (knappe einzelne Sätze - beeinträchtigt Lesefluss)
- Twilight-Parallelen
- Situationen zu wenig beschrieben (Umgebung, Gedanken, Emotionen)

Ich bin auf die beiden folgenden Teile gespannt. Besonders was die Handlung angeht.
Ich empfehle dieses Buch jedem der nicht dieses Problem mit dem Schreibstil hat wie ich.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Kindle-Version ist für mich sehr gut.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Fantasy für Einsteiger und eher junge Leserinnen, 24. Juni 2013
Von 
Jeanny - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Ich habe nun alle drei Teile durchgelesen und ja, es mag zwar kein literarisches Meisterwerk sein, aber doch eine recht nett erzählte Fantasy- und Liebesgeschichte. Vor allem die Idee - schottische Mythologie - gefällt mir ziemlich gut, nur die Umsetzung ist nicht ganz perfekt gelungen. An manchen Stellen wird die Geschichte etwas zu wenig ausgeschmückt, an anderen (unwichtigen) Stellen zieht sie sich etwas zu sehr in die Länge, aber durch den simplen und irgendwie auch sympathischen Schreibstil liest es sich insgesamt trotzdem ziemlich flüssig.

Die Geschichte selbst ist teilweise etwas vorhersehbar, trotzdem hat es mich auch immer wieder mal gefesselt. Die Figuren sind wie ich finde etwas einseitig geraten und erscheinen ein wenig flach und leblos, was mich normalerweise unendlich stören würde, aber hier hat trotzdem irgendwie jeder die eine oder andere Eigenschaft, die man einfach gern haben muss. So gewinnt man die Figuren mit Fortschreiten der Triologie doch lieb und sie wachsen einem schon ein bisschen ans Herz.

Die größte Schwäche des Buches war meiner Meinung nach, dass man nur an wenigen Stellen wirklich mitgerissen wurde, die Emotionen der Charaktere kommen nicht gut genug rüber und so kann man oft nicht richtig mitfiebern, mitleiden oder sich mitfreuen. Wenn man nun schon von vornherein ein Problem mit Teenie-Liebesgeschichten hat so wird man das Buch vermutlich schnell genervt weglegen, da es auf keiner Ebene wirklich interessant ist. Wer solche Geschichten gerne liest und sich darauf einlassen kann (und einen kindle besitzt), kann die MondLichtSaga ruhig mal anlesen. Allerdings erscheint mir der Taschenbuch-Preis einfach zu hoch für das, das man geboten bekommt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wundervolle Fantasy-Saga!, 20. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Inhalt:
Die siebzehnjährige Emma zieht nach dem tödlichen Unfall ihrer Mutter zu ihrem Onkel Ethan und dessen Familie nach Schottland. Dort hofft sie vor allem wieder Ruhe in ihr Leben bringen zu können und fühlt sich Dank der Fürsorge von Ethans Familie auch bald geborgen. Bei einer spektakulären Rettungsaktion am Strand trifft sie auf Calum. Calum scheint ganz offensichtlich ein Geheimnis zu haben, aber trotz seines manchmal sehr ruppigen Verhaltens fühlt sich Emma sofort zu ihm hingezogen. Langsam nähern sich die beiden an, doch als sie eines Tages von seiner geheimen Identität erfährt, versucht Emma vor ihm zu fliehen, denn schon ihre Mutter hatte sie mit düsteren Sagengeschichten vor seinesgleichen gewarnt. Wenn da doch nur nicht ihre Gefühle für Calum wären...

Meinung:
"MondSilberLicht" ist der erste Band der MondLicht-Saga und gleichzeitig auch Debüt-Roman der deutschen Autorin Marah Woolf. Er erzählt die Geschichte von Emma, einer siebzehnjährigen Schülerin, die nach dem tragischen Unfalltod ihrer Mutter von den USA nach Schottland zieht, um dort bei ihrem Onkel und dessen Familie zu leben. Anders als erwartet kommt sie mit dem auf der Isles of Skye gut zurecht und freundet sich schnell mit ihrer gleichaltrigen Cousine Amelie an. Bald darauf lernt sie Calum kennen, einen gut aussehenden Jungen mit geheimnisvoller Aura, und verliebt sie in ihn.

Auf den ersten Blick wird man vom Plot her schnell an Twilight erinnert, und auch ich habe erst mit wenig neuem gerechnet. Den Anfang las ich dann auch eher mit dem Gefühl, dass man ja sowieso schon weiß, was kommt. Weit gefehlt! Spätestens nach der spektakulären Rettungsaktion am Strand, bei der Emma Calum das erste mal sieht, ist dem Leser klar, dass man es hier nicht mit einer 0-8-15-Vampirromanze zu tun hat. Diese Szene hat mir nebenbei richtig gut gefallen, und meine Neugier auf Calums Welt geweckt; denn dass er kein normaler Junge ist, ist wohl jedem von vorne herein klar. Ich kann an dieser Stelle auch schon verraten, dass Calum kein Vampir ist. Zu welcher Art er genau gehört, möchte ich jedoch nicht verraten, da mich dieser Punkt absolut fasziniert hat, und ich keinem Leser den Spaß nehmen möchte. Zu diesen Wesen habe ich vorher noch nie ein Buch gelesen, und ich war positiv überrascht, dass die Autorin es geschafft hat, diese für mich im Bezug auf Fantasy-Romane unscheinbaren Wesen erfolgreich und mit einer absolut faszinierenden Art zu integrieren. Hinzu kommt die gut gewählte Kulisse in Schottland, die der ganzen Story direkt einen geheimnissvollen Touch gibt.

Die beiden Hauptcharaktere haben mir auch recht gut gefallen. Durch den harten Schicksalsschlag Emmas direkt zu Beginn des Buches, tat sie mir direkt Leid und hat so meine Sympathie geweckt. Ausgehend von dieser ersten Sympathie ist sie mir immer näher ans Herz gewachsen. Sie ist eine ehrliche und freundliche Person, die sich selbst eher als unscheinbar ansieht, wobei sie das keines Falls ist. Marah Woolf schafft es hier eine gute Balance zwischen völlig untertriebener Selbsteinschätzung und total übertriebenem Wirken auf die Außenwelt zu schaffen. Emma wirkt eben einfach wie ein etwas unsicherer Teenager, der eben durch eine schwere Zeit geht. Solche (oder ähnliche) Zeiten hat wohl jeder mitgemacht, weshalb ich ihr Handeln und ihr Auftreten durchweg als realistisch bezeichnen kann. Zudem merkt man deutlich, dass die Autorin sich große Mühe gegeben hat, ihrem Charakter Tiefe zu geben. Lediglich an einigen Stellen war Emma mir dann doch eine Spur zu naiv, was ich hier aber nicht als negativ anmerken möchte.

Calum wirkt anfangs als der typische mysteriöse Held und auch sein distanziertes Verhalten Emma gegenüber haben mich zuerst stark an Edward aus Twilight erinnert. Auch hier wurde ich eines besseren belehrt. Calum entwickelt sich zu einem sehr vielschichtigen Charakter, der hin und her gerissen wird zwischen seiner Zuneigung zu Emma und den Pflichten seinem Volk gegenüber. Das wiederum spielt vor allem im letzten Drittel des Buches eine große Rolle und die Beschreibungen und Darstellungen dieser Wesen hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich mir an einigen Stellen noch ausführlichere Details gewünscht hätte.

Von den etwas wichtigeren Nebencharakteren bin ich auch sehr angetan, denn es handelt sich um ausgefeilte, tiefgehende und glaubwürdige Charaktere, die die Hauptfiguren gekonnt in Szene setzen ohne ihnen die Show zu stehlen. Besonders hat mir hier Peter gefallen, der gutes Potential hat, im Laufe der Saga noch eine wichtigere Position einzunehmen.

Die Sprache ist gut und lässt sich flüssig lesen, trotz ein paar Fehler, deren Anzahl aber gemessen an der Länge des Buches sehr gering ist. Zudem muss man hier auch beachten, dass das Buch verlagsfrei erschienen ist und es dafür qualitativ sehr hochwertig ist. Als kindle-Version hat es eine Dateigröße von 300 kb, dazu eine Seitenanzahl von 313 Romanseiten. Der Preis hat echtes Schnäppchen-Potential.

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut; es ist schlicht, aber durch das leuchtende Blau wirkt es irgendwie geheimnisvoll und mystisch. Der Vollmond im Zentrum des Covers spielt in den Büchern auch eine zentrale Rolle, weshalb das Motiv sehr gut gewählt ist.

Fazit:
"MondSilberLicht" ist ein sehr gelunger Auftakt zu einer neuen Fantasy-Saga, in der es mal um ganz außergewöhnliche Wesen geht, die mir noch nicht begegnet sind. Obwohl der Anfang etwas schwach war, konnte mich das Buch danach voll überzeugen. Deswegen vergebe ich 4 Sterne.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vampirfrei aber blutleer, 3. März 2013
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht: MondLichtSaga (Taschenbuch)
Das Buch beginnt mit dem Tod der Mutter der 17jährigen Emma, die daraufhin zu Verwandten nach Schottland geschickt wird und dort alsbald den so gut aussehenden wie geheimnisvollen Calem kennenlernt. Der Kerl übt auf das universell hochbegabte Mädchen aufgrund seines scheinbar widersprüchlichen Verhaltens große Faszination aus, der Emma schließlich auch erliegt – und zwar ungeachtet des Geheimnisses, dass Calem umgibt.

Wer an dieser Stelle schon gähnt, weil er ein weiter verBISSen schnell heruntergeschludertes Buch vermutet, wird sich vermutlich auch von der besten Rezension nicht umstimmen lassen. Wer romantische Mystery-Geschichten mag und gerne über unsterbliche Liebe liest, lässt sich von dem Plot nicht abschrecken und das ist ja auch in Ordnung so. Für all jene schreibe ich diese Rezension:

Die Geschichte folgt bekannten Motiven und verbindet diese von der Grundidee her sehr hübsch mit der keltischen Sagenwelt, die sich ihrerseits ja auch größte Beliebtheit erfreut. Als Freund solcher Sagen habe ich dieses Buch ausgeliehen und in der Erwartung leichter U-Bahn-Lektüre gelesen.

Weit gefehlt, denn das Buch verlangt vom Leser so einiges.
Sprachlich hat mich das Buch in Sachen Duldsamkeit gefordert. Die kindlich naive Ausdrucksweise eines pubertierenden Schulmädchens empfand ich persönlich als anstrengend. Die schlichten Sätze, die stereotypen Formulierungen mindern das Lesevergnügen, weil zumindest von sprachlicher Seite keine „Lesemagie“ aufkam. Die Bild schreibt einfallsreicher.

Abzug gibt es für das verschenkte Potenzial. Wenn ein Teenager die Mutter verliert, geht das nicht bis auf die neue Adresse spurlos an ihm vorüber. Hier hätte die Gelegenheit bestanden, Emma in der Tiefe, in ihren Gedanken und nicht nur über ihre Äußerlichkeiten, die allesamt „toll“ sind, zu definieren. Als Leser möchte ich mir nicht sagen lassen, ob eine Figur nett ist oder nicht. Das will ich selbst herausfinden. Für mich. Und das ist mir nicht gelungen. Zu farblos, zu oberflächlich, zu aufgesetzt die ganze Schilderung der Protagonistin. Sie zieht aus den USA nach Schottland, kein Problem. Sie kommt zu Verwandten und deren Kindern und fühlt sich sofort wie zu Hause und wird von allen begeistert aufgenommen. Auch in der Schule hat man nur auf sie gewartet und der Lehrplan ist für Emma auch kein Thema. Hmmm.
Auch als Emma dort ihren Helden trifft, wird es nicht besser. Dass der am Anfang keine Tiefe zeigt, mag daran liegen, dass er sich zunächst nur in mystischen – nun doch arg an Frau Meyers Diktion erinnernden – Andeutungen ergeht.
Generell bleibt die Charakterentwicklung der Figuren enttäuschend. Die Nebenfiguren sind so einfalllos wie schablonenhaft aufgebaut. Zwar hat schon irgendwie jede Figur „ihre“ Eigenschaft, aber die ist gefühlt von draußen draufgestempelt, weil man das halt so macht. Das hat etwas von Checkliste und das Gefühl bleibt einem beim Weiterlesen treu.
Bei der Protagonistin hingegen verfällt die Autorin dem beliebten Fehler der satirisch überhöhten Darstellung – nur leider ohne Satire. Schade auch, dass der Leser an der Gedankenwelt der Protagonistin nicht teilhaben kann, denn von ihr könnte er vermutlich lernen. Emma ist künstlerisch hochbegabt, sie ist sportlich, gebildet und belesen, eine gute Schülerin und allzeit beliebt. Früher hatte man den Anstand, solche Überhelden sterben zu lassen. Achilles, Siegfried, Jeanne d’Arc. Heute schielt man auf Fortsetzungen und liebäugelt mit der Unsterblichkeit. Konsequent daher auch das rührende Bestrebung aller, Emma glücklich zu machen. Als ich dann auch noch erfahren habe, dass Emma ihren leiblichen Vater nicht kennt, ahnt der ploterfahrene Leser Ungemach – zu Recht. Die Figuren verhalten sich gerade in den Kleinigkeiten, in den Dialogen meist klischeeüberladen und in den wenigen Ausnahmen widersprüchlich. Wenn man dann überlegt, warum die Figur jetzt dies oder das tut/macht… dann gibt es keine andere Antwort als die, dass es der Plot erfordert. Und dafür spätestens gibt es massive Abzüge.

Fazit: Die Story ist ungeachtet ihrer Exkursionen in die keltische Mythologie im Ergebnis absolut vor-hersehbar. Die „Überraschungen“ ändern nichts am Gefühl, das alles schon mal gelesen zu haben. Das Potential, das die Figuren durchaus hätten, wird durch die schlicht dilettantische Charakteraus-arbeitung verschenkt und die Chance, das Buch mit der bewährten Schilderung der literarisch reizvollen schottischen Landschaft aufzuwerten, scheitert an der Sprache, die als Handwerkszeug eines Buchs objektiv messbar, einfach nicht gut ist.

Ich habe das Buch erleichtert weggelegt, als es aus war und stelle für mich persönlich fest, dass ich lieber selbst nach Schottland reise als Woolfe auf weitere Exkursionen zu folgen.

Der Umstand, dass die Autorin offenbar völlig außerstande ist, mit der durchaus sachlichen Kritik anderer Rezensenten umzugehen, wäre für mich persönlich übrigens alleine Grund genug, ihre künftigen Bücher auch dann zu boykottieren, wenn sie gut wären.
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