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254 von 308 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dieses Debüt hat mich umgehauen
Auf den ersten Blick sieht es bekannt aus: 17-jähriges Mädchen zieht weit weg zu Verwandten und lernt dort einen überdurchschnittlich gutaussehenden Jungen kennen, wird jedoch anfangs von ihm ignoriert. Bald schon ist klar, dass dieser junge Mann nichts gewöhnliches an sich hat....

Wer jetzt glaubt, dass dieses Buch sich wie so viele auf...
Veröffentlicht am 18. Januar 2012 von Mephista

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee - Leider ziemlich abgekupfert.
(Rezension vom Blog http://tintenseele.blogspot.de)

Meinung zum Buch

Ich habe das Buch damals noch mit dem alten Cover gelesen und muss sagen, dass ich das Neue viel besser finde. Es war damals kein Cover-Kauf, eher war ich erstaunt darüber, dass ein Indie-Autor so viele Rezensionen (vor allem auch gute!) bei Amazon hat. Das hat mich...
Vor 8 Tagen von Fynia Tintenseele veröffentlicht


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254 von 308 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dieses Debüt hat mich umgehauen, 18. Januar 2012
Von 
Mephista - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Auf den ersten Blick sieht es bekannt aus: 17-jähriges Mädchen zieht weit weg zu Verwandten und lernt dort einen überdurchschnittlich gutaussehenden Jungen kennen, wird jedoch anfangs von ihm ignoriert. Bald schon ist klar, dass dieser junge Mann nichts gewöhnliches an sich hat....

Wer jetzt glaubt, dass dieses Buch sich wie so viele auf Meyers Twilight bezieht und auf dieser nervenden Welle mitschwimmt, auf der Autoren seit Jahren die gleiche Art von Büchern veröffentlichen, die sich alle irgendwie um dieses Thema drehen und es auslutschen bis zum Erbrechen, der tut diesem Roman allerdings mehr als unrecht.

Denn zwar ist das Grundthema ähnlich, jedoch unterscheidet sich die Handlung gewaltig von einem jener oben genannten einfallslosen Bücher, vor denen mir gruselt (und zwar nicht wegen der blutsaugenden Geschöpfe)!

Zum Inhalt:
Emmas Mutter stirbt bei einem Unfall und so muss die junge Frau von Washington nach Schottland zu ihren einzigen Verwandten ziehen - zu ihrem Onkel Ethan und seiner Frau Bree und deren vier Kindern!
Anders als erwartet lebt sich Emma schnell ein, die Familie gibt ihr Halt und Geborgenheit. Auf den ersten Blick ist sie fasziniert von dem schönen Calum, der auch in ihre Schule geht und den eine geheimnisvolle Aura umgibt, doch er scheint sich nichts aus ihr zu machen und ist sehr kalt und hartherzig zu ihr.
Jedoch entwickelt sich sehr bald diese Anziehung, die die beiden füreinander empfinden und sie können nichts dagegen tun, dass sie sich unsterblich ineinander verlieben. Doch es ist gefährlich für Emma, Calum zu lieben, denn er ist kein gewöhnlicher Mensch.......

Ich werde nicht verraten, um welche übersinnlichen Wesen es sich hier handelt, denn das würde dem potenziellen Leser zuviel vorweg nehmen.
Ich fand die Idee genial und war überrascht, dass man hier doch in eine Fantasygeschichte eintauchen kann, in der Wesen vokommen, über die ich noch nichts gelesen hatte. Die schottische Sagenwelt ist ein grandioser Topf für solche Romane und die Autorin hat gekonnt hineingegriffen und etwas ganz Neues und Besonderes geschaffen.

Die Kulisse dieses Buches, also die Isle of Skye und das wunderschöne Schottland, schaffte eine wunderschöne und zauberhafte Athmosphäre für diese Story.

Die beiden Protagonisten sind mir schnell ans Herz gewachsen. Ich fand Emma sofort sympathisch, da sie einen schönen und nicht übertrieben dargestellten Charakter hat, der sehr authentisch ist. Calum ist natürlich sehr interessant, da man ihn als Leser nicht auf Anhieb durchschauen kann.

Die Nebenfiguren runden die gemütliche und schöne Stimmung hier noch perfekt ab, die Autorin hat sich die Mühe gemacht, auch ihnen tolle und liebevolle Charaktere zu schaffen.

Die Fantasywelt, die hier im Laufe des Buches immer deutlichere Formen annimmt und mehr Umfang hat als vermutet, fand ich sehr bildlich beschrieben und einfallsreich erdacht. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt.

Die Liebesgeschichte hat geprickelt und war spannend und sehr romantisch. Hier ist nicht von der ersten Seite an klar, wie sich das Ganze entwickeln wird und da es sich hier um einen ersten Teil einer Reihe handelt, bleibt auch der Schluss offen. So würde ich mich sehr über und auf eine Fortsetzung freuen und hoffe diese kommt bald.

Diese junge Autorin ist offenbar verlagfrei und hat hier in Eigenregie veröffentlicht (Hut ab!!!)! Der Schreibstil hat noch Potenzial, ist aber absolut fesselnd und konnte mich von der ersten Seite an überzeugen.
Ich wünsche dieser Schriftstellerin viel Erfolg und hoffe, bald mehr von ihr zu lesen! Dies ist auf jeden Fall ein sehr gelungenes Debüt.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie bei jedem...., 18. September 2013
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Buch! Entweder man liebt ein Buch/einen Autoren/einen gewissen Schreibstil oder man mag ihn nicht.

Mir gefällt das Thema (juhuuuuu mal was anderes als nur Vampire), ich habe alle 3 Bände innerhalb kürzester Zeit gelesen und mag die Bücher sehr.

Zum Twilight-Vergleich: das Rad wird nicht dauernd neu erfunden, daher gibt es natürlich parallelen. Graue Maus verliebt sich in hübschen Kerl etc. aber das findet man auch in anderen Büchern. Ich fand Twilight nicht wirklich toll, dieses Buch mag ich sehr.

Negative Rezensionen bei Büchern schreibe ich generell nicht, "schlechte" Bücher lege ich aus der Hand und vergesse sie - es gibt bestimmt andere denen genau dieses Buch sehr gut gefällt!

Außerdem nutze ich generell die Leseproben-dies erspart oft Fehlkäufe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee - Leider ziemlich abgekupfert., 21. August 2014
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
(Rezension vom Blog http://tintenseele.blogspot.de)

Meinung zum Buch

Ich habe das Buch damals noch mit dem alten Cover gelesen und muss sagen, dass ich das Neue viel besser finde. Es war damals kein Cover-Kauf, eher war ich erstaunt darüber, dass ein Indie-Autor so viele Rezensionen (vor allem auch gute!) bei Amazon hat. Das hat mich letztendlich zu einem Kauf animiert, der sich meiner Meinung nach leider nicht wirklich gelohnt hat.
Fangen wir mit dem Positiven an: Ich mochte den Schreibstil der Autorin, er war leicht und flüssig zu lesen und hat mich im Endeffekt durch das Buch gebracht. Auch die Idee, die hinter dem Buch steckt, fand ich interessant. Die Wesen, in die es in Emmas & Calums Welt geht, sind mal etwas vollkommen Neues.
Allerdings hat die Story meiner Meinung nach sehr erhebliche Schwächen, die den Lesefluss gestört haben. So ist es mal wieder die typische Geschichte: Mädchen zieht um, Mädchen trifft Typen und verknallt sich total, Typ ignoriert sie und ist sogar manchmal boshaft, Typ ist doch schon total verliebt weil Mädchen was Besonderes ist. Das langweilt mich sooo! Auch die ganze Anfangsgeschichte erinnert mich einfach sehr an den ersten Band der "Biss..."-Reihe, dass es schon wirklich merkwürdig ist.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Charaktere die meiste Zeit über nicht wirklich glaubhaft rüberkommen. Nehmen wir zum Beispiel Emma: Am Anfang ist ihre Mutter gestorben, aber davon merkt man absolut gar nichts. Es wird zwar ab und zu geschrieben, dass sie irgendwie traurig ist, aber in der Atmosphäre des Buches merkt man das überhaupt nicht. Warum auch? Sie kommt ja sofort zu einer absolut perfekten Familie, in der jeder einfach toll ist und es nie Streit gibt. Nicht. glaubhaft.
Das Ende hat sich meiner Meinung nach dann auch irgendwie hingezogen und ich war froh, als ich das ebook endlich schließen konnte. Nicht, weil es am Ende total schlecht war. Es hat mich einfach angestrengt, auch wenn es von der Story her interessanter geworden ist. Auf den zweiten Teil habe ich von daher auch keine wirkliche Lust. Aber ich werde mir mal andere Bücher der Autorin anschauen, weil ich ihren Schreibstil mochte. Vielleicht kommt er bei einer anderen Story ja besser rüber.

Lieblingscharakter

Hatte ich in dem Fall leider nicht. Wie gesagt: Die Charaktere waren die meiste Zeit über nicht wirklich glaubhaft. Obwohl ich Emmas Tante wahrscheinlich noch am meisten leiden konnte.

Fazit

Wieder eine Entscheidung, die mir sehr schwer fiel. Da mir der Schreibstil und die originelle Grundidee aber recht gut gefallen haben, gebe ich in diesem Fall noch 2 Federn. Dafür erwarte ich aber, von den nächsten Büchern von Marah Woolf so richtig umgehauen zu werden! ;)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Entschuldigung...., 3. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht: MondLichtSaga (Taschenbuch)
...aber von diesem Buch und von der Autorin fühle ich mich extrem getäuscht. Mit nichts, aber auch wirklich gar nichts (!), sind diese unfassbar vielen guten Rezensionen zu erklären und so bleibt nur der Schluss, dass man als Käufer hier einer üblen Masche von Selbstmarketing auf den Leim gegangen ist. Ich bin ehrlich sauer darüber!
Stutzig wurde ich, als ich beim Auspacken des Buches feststellte, dass Frau Woolfs Buch nicht einmal einen Verlag hat, noch stutziger wurde ich, als ich dann bei erneuter Recherche feststellte, dass alle(!) Veröffentlichungen von Frau Woolf in hoher Anzahl sehr gut bewertet wurden. Und trotz dass ich bereits misstrauisch war, gab ich MondSilberLicht eine Chance. Und wurde enttäuscht!
Aneinander gestückelte Szenen, fehlende Atmosphäre, eindimensionale Charaktere. Dass dabei die Handlung einem bekannten Muster folgt (Mädchen zieht an einen fremden Ort, trifft mysteriösen Jungen, beide verlieben sich unsterblich), ist gar nicht schlimm. Aber dass man aus diesem Muster so rein gar nichts macht, außer knapp 300 Seiten mit fragmentarischen Szenenbildern zu versehen, die ohne jegliche Tiefe sind, ist tragisch. Plötzlich bekommt man eine Ahnung davon, warum es professionelle Lektoren auf dieser Welt gibt... Frau Woolf fehlt offensichtlich die Unterstützung der professionellen Buchindustrie und so bleibt es bei einem ambitionierten, stets bemühten Versuch, ein Buch zu schreiben.
Bleibt also die Frage, woher über 1.000 Rezensionen mit durchschnittlich 4,5 Sternen kommen...
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wirklich schönes Buch, 8. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Marah Woolf entführt den Leser in eine Welt, die schön und ein bisschen schaurig ist, ohne zu sehr in rührseligen Kitsch abzugleiten. Man fühlt mit Emma und Calum und kann durchaus glauben, dass die Welt so funktionieren könnte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das schlechteste Buch ever!!, 22. August 2014
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht: MondLichtSaga (Taschenbuch)
So ein schlechtes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Nach 30 Seiten hatte ich schon keine Lust mehr. Das Buch plätschert nur so vor sich hin langweilig voller Klischees ohne jeglichen Einfallsreichtum.

Ich weiß nicht wie hier die ganzen guten Bewertungen zustande gekommen sind.

Es Erinnert wie schon auch sehr oft beschrieben schwer an eine überaus schlechte Abwandlung von Twilight. Wären diese Bücher so gewesen hätte ich sie niemals zu Ende gelesen. Es fällt mir wirklich schwer mich durch die gerade mal 179 Seiten zu Quälen.
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95 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leipzig Indie Award, 3. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht: MondLichtSaga (Taschenbuch)
Ich muss zugeben, dass ich bei Büchern dieses Genres voreingenommen bin. Ich liebe zwar phantastische Literatur, aber alles, was in Richtung Jungmädchenbuch à la Twilight geht, ist nicht mein Ding. Das erste Buch der „Biss“-Saga habe ich ziemlich schnell kopfschüttelnd zur Seite gelegt, weil ich es hanebüchen und schmalzig, und daher kaum zum Ertragen fand.
Des Weiteren habe ich ausgesprochen schlechte Erfahrungen mit Werken von Indie-Autoren. Allein durch das Lesen der ersten Seiten einiger solcher Werke bekam ich eine Ahnung, wie sich professionelle Lektoren beim Sichten „unverlangt eigesandter“ Manuskripte fühlen müssen.

Nun hat dieses Buch hier jetzt einen Ersten Preis bekommen, und so was macht natürlich neugierig. Etwas stutzig machten mich allerdings die vielen nichtssagenden Kurzrezensionen mit 5 Sternen (die zumeist von einer einzigen Person als „hilfreich“ bewertet wurden) im Gegensatz zu den oft ungleich differenzierteren negativen Rezensionen, was den Verdacht aufkommen ließ, dass da eine Fan-Gemeinde angesprochen wurde, die ihr Lieblingsgenre recht unvoreingenommen genießt, weil sie das bekommt, was sie erwartet.

Dieser Verdacht hat sich leider bestätigt. Es wird zwar schnell deutlich, dass das Buch ambitioniert und durchaus mit Engagement geschrieben ist, aber es ist eher gut gemeint als gut. Im Grunde ist es noch schlimmer als „Twilight“, denn bereits auf der ersten Seite blühen die Infantilismen (der Mond, der „wie angepinnt“ am Himmel hing), und setzen sich munter fort („selbst die hässlichen grünen Gummistiefel sahen an ihm cool aus“), und erreichen peinliche Höhepunkte („[Calum] sah mich noch einmal viel zu intensiv an“, „Die Sonne gab sich alle Mühe, lauwarme Strahlen zur Erde zu schicken“). Das soll wohl teilweise eine Reminiszenz an „jugendliche“ Sprache sein, auf mich wirkt es aber meistens eher unbeholfen. Die erste Begegnung mit Calum, dem dunklen Helden, ist so klischéehaft und vorhersehbar wie in den schwülstigsten Romantic-Heftchen, zumal er seinen ersten Auftritt als eine Art Wal-Flüsterer hat, was fast noch dicker aufgetragen ist, als wenn er mit den sonst üblichen Ponies reden würde. Aber für Calum ist das eventuell etwas Vergleichbares, denn wir erfahren später, dass er einem Wasservolk angehört.

Nun gut, schrauben wir also unsere Erwartung etwas runter. Man muss ja nicht alles mit Goethe vergleichen. Leider nützt das nicht viel. Die Charaktere erscheinen mir sehr unausgereift, austauschbar und nicht sehr unvergesslich. Ich bekam eher den Eindruck, die Handlung sollte zügig erzählt werden, und die Charakterentwicklung erschien der Autorin nicht so wichtig. Bereits zu Anfang dient der Tod der Mutter nur als Anlass, die Hauptprotagonistin auf die schottische Insel Skye reisen zu lassen. Ihre Traurigkeit darüber wird zwar mal erwähnt, findet aber in der Handlung keine Entsprechung. Und so geht es leider weiter.

Überhaupt scheint mir das Buch nicht sehr gut konstruiert zu sein, falls dies überhaupt geschehen ist. Es gibt Gespräche, Details, Nebenfiguren, aber vieles erscheint mir wie ungelenke Schnörkel, eher geschwätzig als notwendig, viel Verpackung, aber wenig Inhalt. Unter der ganzen Fantasy-Romantik befindet sich halt doch nur eine der üblichen Liebesgeschichten vom geheimnisvollen, anfangs unerreichbaren, aber natürlich in jeder Hinsicht wundervollem Mann, der letztendlich die Frau nur retten und beschützen will, auch wenn die Schale zunächst so verführerisch hart ist. In „Shades of Grey“ lesen wir auch nichts anderes, lediglich die Verpackung ist anders. So soll er sein, der Mann, wild und zärtlich, geheimnisvoll und nah, kraftvoll und weich, zum Anlehnen und insgeheim doch bedürftig, eine fast unerträglich biedere, pubertäre Phantasie ohne Tiefgang.

Warum nur bekommt ein solches Buch dann einen Literaturpreis? Etwas Recherchen auf FB und auf der Homepage der Juroren klären auf: Die Bücher wurden gar nicht gelesen! Der Blick in die Leseprobe erschien ausreichend (die o.g. Mängel fielen den Juroren nicht auf, sie loben sogar Stil und Sprache!). Wo das lobend erwähnte professionelle Lektorat sein soll, fragt sich der Leser vergebens (oder aber: wie um Himmelswillen mag der Roman ursprünglich ausgesehen haben?). Bewertet wurden vor allem die persönlichen Initiativen der PR und die (nicht nachgeprüften) Angaben der Autoren über die Verkäufe. Dass der niedrige Preis (unter 3 Euro) dabei eine Rolle spielen könnte, auf die Idee scheint keiner gekommen zu sein. Und dass die Autorin ständig persönlichen Kontakt zu ihren Leserinnen sucht, muss man auch nicht unbedingt professionell finden.

Und der Leipzig Indie Award? Fällt für mich unter die Kategorie: „Preise, die die Welt nicht braucht“.
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77 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Teil 1. der schlechtesten Buchreihe, die ich je gelesen habe!, 17. März 2013
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht: MondLichtSaga (Taschenbuch)
Eins vornweg: Ja, Geschmäcker sind verschieden. Aber wie dieses Buch eine so große Anzahl von hervorragenden Bewertungen bekommen konnte, ist für mich unbegreiflich.
Ein billiger Twilight-Abklatsch, nur noch liebloser geschrieben. Der Vollständigkeit halber hier nochmal der Inhalt:

Die siebzehnjährige Emma zieht nach dem tödlichen Unfall ihrer Mutter zu ihrem Onkel Ethan und dessen Familie nach Schottland. Dort hofft sie vor allem wieder Ruhe in ihr Leben bringen zu können und fühlt sich Dank der Fürsorge von Ethans Familie auch bald geborgen. Bei einer spektakulären Rettungsaktion am Strand trifft sie auf Calum. Calum scheint ganz offensichtlich ein Geheimnis zu haben, aber trotz seines manchmal sehr ruppigen Verhaltens fühlt sich Emma sofort zu ihm hingezogen. Langsam nähern sich die beiden an, doch als sie eines Tages von seiner geheimen Identität erfährt, versucht Emma vor ihm zu fliehen, denn schon ihre Mutter hatte sie mit düsteren Sagengeschichten vor seinesgleichen gewarnt. Wenn da doch nur nicht ihre Gefühle für Calum wären…

Kommt einem auf den 1. Blick bekannt vor, wenn man Twilight gelesen hat? Zurecht. Hier ein paar Beispiele:
1. Emma zieht aus den Staaten nach Schottland (oh, so ein Zufall, dass auch Schottland den Ruf hat, recht verregnet zu sein! Da denkt man doch FAST an Forks.. Und natürlich verschlägt es sie auch hier in ein kleines Kaff.)
2. Schon recht schnell fällt ihr dieser UNGLAUBLICH gut aussehende Junge Calum auf, der sie aber ignoriert oder unhöflich zu ihr ist. Und natürlich kommen auch von ihm Sprüche á la, dass er nicht gut für sie wäre und blabla. (klingelt's?) Achja, natürlich will er sie immer und überall beschützen.
3. Emma wird an ihrer neuen Schule natürlich herzlich aufgenommen. Schnell hat sie gute Freundinnen gefunden und die Jungs sind selbstverständlich näher an ihr interessiert- obwohl sie ja angeblich eher zur Sorte graues Mäuschen gehört. Achja und tollpatschig ist sie auch noch.
4. Calum ist nur der Ziehson von Dr. Ericksson (der hier zwar kein Arzt ist, aber trotzdem..). Ach?
5. Natürlich kommt Emma irgendwas hinter das Geheimnis von Calum. Der ist, große Überraschung, KEIN Vampir, wie man meinen könnte. Er ist ein sogenannter Shellycoat, ein Wassermensch. Aber natürlich darf auch er eigentlich nicht mit Emma zusammen sein, da darauf die Todesstrafe steht. Ihr denkt auch zufällig an die Volturi usw. ? Hm ja, so ging es mir auch.

So geht es nahezu das ganze Buch weiter. Aus der Idee, dass es verschiedene Völker gibt, hätte man echt was machen können (Ich bin mir nicht sicher, ob das schon im 1. Teil erwähnt wurde, aber auch hier trinken Vampire selbstverständlich nur Tierblut ;-) ), aber nein, man klaut lieber eine Idee, klatscht einige lieblose eigene Gedanken dazu und verkauft es als was neues.
Der Schreibstil erinnert an eine 14 Jährige. So etwas emotionsloses habe ich selten zuvor gelesen. Emmas Mutter stirbt- wenige Wochen danach ist das kein Problem mehr. Auch das Emma angeblich Angst vor Calum hat, nachdem sie sein Geheimnis erzählt bekommen hat, kommt nicht rüber. Es gibt Elfen, Feen, Werwölfe usw.? Scheinbar nicht weiter wundernswert für die Protagonistin und ihre ganze Familie. Nicht ein einziges Mal kommt Spannung auf. Ihr werdet euch fragen, wieso ich es dann zuende gelesen habe? Obwohl ich mich alle paar Seiten gefragt habe, warum ich mir das eigentlich antue? Gute Frage. Vielleicht hatte ich doch noch die Hoffnung, dass etwas unvorhergesehenes passiert oder um mich auch einfach in der Position zu befinden, in der ich euch zurecht von diesem (UND DEN FOLGENDEN TEILEN!!!) Buch abraten kann.
Es gibt so tolle Fantasybücher- tut euch dieses nicht an!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Buch!, 1. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Ich bin froh, dass ich mich von den negativeren Kommentaren nicht habe beeinflussen lassen. Das Buch ist super! Ja, es gibt Parallelen zu Twilight (aber das ist in sooooo vielen Büchern so), aber dann gibt es eine überraschende Wendung und man taucht in eine andere aufregende Fantasy-Welt ein! Einfach schön sich in diese Welt entführen zu lassen! Ich habe alle drei Teile in einer Woche gelesen (obwohl ich eigentlich wenig Zeit zum Lesen habe, die Nächte waren kurz...)!
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3.0 von 5 Sternen Möglichkeiten bei weitem nicht ausgeschöpft, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1) (Kindle Edition)
Inhalt: Nach dem Unfalltod ihrer Mutter zieht Emma zu ihrem Onkel und seiner Familie nach Schottland. Schnell lebt sie sich dort ein und lernt auch bald den schönen Calum kennen, zu dem sie sich auf unerklärliche Weise hingezogen fühlt. Doch Calum ist abweisend und ein Einzelgänger. Als Emma ihm dennoch näher kommt, wird ihr schnell klar, dass Calum etwas vor ihr verbirgt...

Meinung: MondSilberLicht ist der Auftakt einer Trilogie und das erste Werk, dass ich von der Autorin gelesen habe.
Leider ist es eine der Geschichten, die unheimlich viel Potenzial gehabt hätten, aber dieses nicht einmal im Ansatz ausschöpfen konnten. In diesem Fall hat es mir besonders leid getan, denn der Ansatz ist wirklich toll. Die Grundidee mit dem Aufgreifen der schottischen Sagenwelt ist sehr ungewöhnlich und die Handlung vor allem am Ende hätte mich wirklich vom Hocker reißen können, wenn... ja, wenn.
...wenn die Protagonisten nicht so flach, stereotyp und stellenweise nervig gewesen wären. Emmas Gebocke, Gejammer und Geheule sowie ihre allgemeine Zerbrechlichkeit haben mich des öfteren die Augen verdrehen lassen. Eine starke Hauptfigur ist was anderes. Calum mit seiner Launenhaftigkeit und Verschlossenheit ist da nur unwesentlich besser. Die Nebenfiguren sind furchtbar blass und ich habe zu niemandem wirklich Zugang gefunden.
...wenn der vielgelobte Stil der Autorin mich emotional mehr hätte mitnehmen können. Selbst Szenen, die unter anderen Umständen ganz großes Taschentuch-Potenzial gehabt hätten, haben mich völlig kalt gelassen. Nicht einmal der Cliffhanger und die spektakulären Geschehnisse am Ende konnten meine Gleichgültigkeit gegenüber den Charakteren aufheben. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass sie sich auffällig oft wiederholt, manchmal sogar innerhalb eines Absatzes.
...und wenn die Handlung nicht über lange Strecken so langatmig gewesen wäre. In der ersten Hälfte des Buches passiert außer endlosem Hin und Her zwischen Emma und Calum sogut wie gar nichts. Erst relativ spät zieht die Geschichte an und selbst dann bleibt sie noch enttäuschend vorhersehbar.

Fazit: ein Buch, das unheimlich toll hätte sein können, aber seine Möglichkeiten nicht einmal ansatzweise ausschöpft. Schade, denn die Idee wäre wirklich neu gewesen und hat mir außerordentlich gut gefallen.
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MondSilberLicht (MondLichtSaga Band 1)
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