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4.0 von 5 Sternen Tolll besetzter, ruhiger Copthriller.....
....Channing Tatum war, muss ich zugeben, bisher nie wirklich mein fall. Hier aber, finde ich, glänzt er als Cop mit traumatischer Vergangenheit, der sich dieser nach 16 JAhren erneut stellen muss. Wer auf ein actionreiches Cop-Movie wie Street Kings hofft, könnte hier enttäuscht werden. Der Film nimmt sich sehr viel Zeit, manchmal auc etwas zu viel Zeit um...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2011 von N. Hellquivst

versus
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn Namen verpflichten...
...dann ist das im Medium Film immer so eine Sache. Wenn die Namen Al Pacino, Juliette Binoche, Katie Holmes, Ray Liotta und Channing Tatum auf einer Filmhülle stehen so darf man, das ist jedenfalls meine Meinung, schon einen außergewöhnlichen Film erwarten. -Son of No One- ist genau das nicht geworden. Regisseur Dito Montiel präsentiert uns Juliette...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2011 von Thomas Knackstedt


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn Namen verpflichten..., 25. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: The Son of No One (DVD)
...dann ist das im Medium Film immer so eine Sache. Wenn die Namen Al Pacino, Juliette Binoche, Katie Holmes, Ray Liotta und Channing Tatum auf einer Filmhülle stehen so darf man, das ist jedenfalls meine Meinung, schon einen außergewöhnlichen Film erwarten. -Son of No One- ist genau das nicht geworden. Regisseur Dito Montiel präsentiert uns Juliette Binoche und Katie Holmes im Sparpaket. Dazu Al Pacino und Ray Liotta in diffusen Charakteren und einen Channing Tatum, der sich an dem schwachen Drehbuch regelrecht aufreibt. Gerade Liotta und Pacino haben in letzter Zeit nicht gerade ein "Händchen" bewiesen, wenn es um Filmrollen ging. Dieser Trend setzt sich hier fort. Übrig bleibt ein durchschnittlicher Cop-Film, der in diesem Genre bei weitem nicht an die Klassiker heranreicht; leider...

Jonathan White(Channing Tatum) ist Polizist in Staten Island. Er wird nach Queens versetzt und landet dort in der Gegend aus der er stammt. Im 118. Revier hat schon Jonathans Vater Dienst getan. Damals als Partner von Detctive Stanford(Al Pacino), der mittlerweile pensioniert ist. Jetzt ist Mathers(Ray Liotta) der Revierleiter. Er macht Jonathan und seinen Streifenkollegen darauf aufmerksam, dass die Reporterin Lauren Bridges(Juliette Binoche) in der Queens Gazette zwei Mordfälle aus dem Jahr 1986 anprangert, die seinerzeit im Bereich Queensboro Project niemals aufgeklärt wurden. Das stört Mathers und er will, dass Jonathan mit der Reporterin spricht. Die erhält Briefe, in denen ein Unbekannter mitteilt, dass er die Mörder von damals kennt und, dass die Polizei ihre Finger im Spiel hatte. Jonathan braucht sie darüber nichts zu sagen, denn der weiß genau, was 1986 passierte. Allerdings ist das ein Geheimnis, das er mit nur einer einzigen Person auf der Welt teilt. Jetzt scheint die Zeit gekommen zu sein, wo ihn seine eigene Vergangenheit einholt...

Der Plot ist nicht schlecht, die Umsetzung lässt jedoch zu wünschen übrig. Das beginnt mit der schwachen deutschen Synchronisation. Kaum nachvollziehbar ist, dass ein unbekannter Erpresser bei Jonathan und seiner Frau anruft, und die Stimme(unverzerrt, klar und sauber!) einwandfrei als die eines Filmcharakters erkennbar ist. Was das soll? Ich habe keine Ahnung. Die Spannung erhöht das jedenfalls nicht.

Überaus gelungen hingegen sind Montiels Rückblicke ins Jahr 1986. Da hat -Son of No One- seine starken Momente, die einen mitnehmen und echten Filmgenuss beinhalten. Schade, dass der Film dieses Niveau nicht komplett hält. Montiels Ende ist dann wieder mit dem Holzhammer gefilmt. Nur schwer nachvollziehbar und nicht unbedingt logisch.

So bleibt mir am Ende nur von einem Durchschnittskrimi zu berichten, in dem man ein paar kurze Blicke auf Al Pacino, Juliette Binoche und andere Stars werfen darf. Das allein genügt jedoch nicht, um in der Liga der wirklich starken Filme mitzuspielen. Sie dürfen das natürlich völlig anders sehen. Es gibt ja auch Zuschauer, die den Film wirklich gut finden. Wer weiß, vielleicht erwarte ich einfach zu viel, obwohl...ich bin nicht gerade ein oberkritischer Zuschauer. Aber sie wissen ja: Wenn sie wissen wollen, ob ihnen das gefällt oder nicht, müssen sie schon selbst ran. Ich wünschen ihnen viel Spaß dabei. Bei mir hielt sich die Begeisterung jedenfalls in Grenzen...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keiner kommt hier sauber wieder heraus..., 7. Dezember 2011
Von 
Daniel Fischer "Spideragent" (Linz, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Son of No One (DVD)
Nach der Auflösung seiner PunkRock-Band arbeitete der Musiker, Autor und Regisseur Dito Montiel auch vermehrt in der Welt des Filmes. 2006 verfilmte er seine eigenen Memoiren "A Guide to Recognizing Your Saints", Shia LaBeouf und Robert Downey Jr. spielten dabei die junge und ältere Version von Montiel. 2009 folgte dann mit "Fighting" die erste Zusammenarbeit mit Channing Tatum, der auch nun wieder der Hauptdarsteller ist.

Korrupte Copfilme gibt es ja genug, sie verlaufen auch alle ziemlich ähnlich. Bei "The Son of No One" handelt es sich aber im Prinzip um ein Schuld und Sühne Drama, dessen Rahmenhandlung im Polzeimilieu spielt. Der verängstigte Junge lebt in ärmlichen Verhältnissen bei seiner kranken Großmutter. Er erschiesst einen Drogendealer mit dessen eigenen Waffe, da er Angst davor hat, selbst getötet zu werden. Der Bub hat nur einen einzigen Nachbarsjungen als Freund und seinen treuen Hund. Der Vierbeiner wird jedoch von einem widerlichen Kerl tot getreten, woraufhin ihn der Junge die Treppe hinunterstoßt. Schon ist der zweite Typ tot. Ein Cop erkennt die Zusammenhänge und "rettet" den Burschen, indem er den Fall als ungelöst abschließt.

Als Erwachsener ist der Junge nun verheiratet, hat eine kleine Tochter und verdient als ehrlicher Polizist sein Geld. Er verdrängt die vergangenen Erlebnisse so gut wie möglich, doch auch sein damaliger Nachbar und Freund und dessen Schwester wissen von den Morden. Von dieser Situation ausgehend ist wie erwartet in diesem Film die gesamte Stimmung düster und trostlos, die Schuld hängt förmlich in der Luft und wirkt sich bedrückend auf den Zuschauer aus. Sogar die eigentlich netten Familienszenen haben etwas bedrohliches, da die Tochter des Hauptcharakters krank ist und immer wieder mal Anfälle bekommt, darum muss sie auch mit Gittern beim Bett schlafen, damit sie sich nicht verletzt.

Die meisten Cops hier denken eigentlich sowieso nur an sich und obwohl sie nach außen hin natürlich die Guten sein wollen, hätten sie in Wirklichkeit am Liebsten nur ihre Ruhe. So wird man in den Strudel von unsympathischen und verlorenen Figuren hineingezogen und das Gefühl der Hoffnungslosigkeit führt schnell dazu, dass ein Happy End immer unwahrscheinlicher wird. Der Film nimmt sich sehr viel Zeit und erzählt seine Geschichte passend zum Thema ziemlich langsam. Viel wird hier über Farbgebung, Gesichtsausdrücke und Grundstimmung vermittelt, Freunde von Action sind hier daher völlig fehl am Platz.

Bei Channing Tatum (G.I. Joe) finde ich ja persönlich interessant, dass er so unterschiedliche Filme macht. Hier spielt er den zerissenen Typen völlig überzeugend, die Schuld und den Schmerz kann man ständig in seinem Gesicht ablesen, es sei denn er spielt gerade mit seiner Tochter, dann huschen Anflüge von Freude und Liebe über sein Gesicht. Al Pacino bringt ja rein durch seine Anwesenheit schon eine gewisse Aura in den Raum hinein, was er hier wieder voll ausnutzt. Seine Art subjektive Wahrheiten auszusprechen, kriecht einem irgendwie hinein in die Knochen, was nicht unbedingt angenehm ist.

Ray Liotta (Powder Blue) fährt wieder sein "ich bin unberechenbar und hab einen klaren Hang zur explosiven Gewalt" Programm, Juliette Binoche ist sichtlich völlig unterfordert als Polizeikorruption verabscheuende Reporterin und Katie Holmes (Batman Begins) ist zwar nicht schlecht, doch ihre Rolle hätte wirklich auch jeder spielen können. Der junge Jake Cherry (Nachts im Museum) ist dafür echt stark, aus dem wird noch ein ganz großer Schauspieler. Achja, sogar "30 Rock" Star Tracy Morgan ging mir hier nicht auf die Nerven ganz im Gegenteil, er tat mir sogar leid.

Was am Ende bleibt ist ein elegisches Drama, dass von seiner Atmosphäre und den Darstellern lebt und vor allem damit punktet, dass hier ein moralisch bedingtes Schwarz und Weiß völlig verschwunden ist und durch ein alles überdeckendes Grau ersetzt wurde. Sicher nicht ein Film für alle Menschen, doch für mich wieder mal eine angenehme Abwechslung zu den sonstigen Filmen, die sich ständig an Geschwindigkeit überbieten müssen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "The Son of No One", 28. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: The Son of No One [Blu-ray] (Blu-ray)
"The Son of No One" ist ein relativ schwacher Cop-Thriller. Die Geschichte beinhaltet durchaus Potential, wurde aber leider recht einfalls- und belanglos umgesetzt. Das Ganze schleppt sich bis zum nicht wirklich gelungenen Ende überraschungs- und spannungsarm hin und auch schauspielerisch bekommt man hier trotz manch namhaften Darstellern nichts geboten.

"Son of No One" ist ein nicht sonderlich unterhaltsamer und unspektakulärer Thriller, welcher ohne große Höhepunkte vor sich hin trottet.

4 von 10
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2.0 von 5 Sternen miese Synchro, 29. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Son of No One (DVD)
Furchtbare Synchronisation. Die Stimmen passten gar nicht zu den Darstellern, und ich finde, dass ist der wichtigste Part. Wenn der nicht stimmt, ist der ganze Film ruiniert. Ich frage mich was Katie Holmes hier zu suchen hatte? Sie wirkte irgendwie fehl am Platz. Der Schluß, der war dann doch ganz Chaotisch..
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3.0 von 5 Sternen Geht so.., 23. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Son of No One (DVD)
Ich habe mir mehr von diesem Film erwartet.. Die Story ist sehr interessant aber dieses Modell Tatum, sollte besser Tanzfilme machen anstatt sich in dieser Sparte der Filmwelt zu versuchen, neben Pacino und Liotta sieht der ganz schön unbeholfen aus..daher Schuster bleib bei deinen Leisten.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolll besetzter, ruhiger Copthriller....., 24. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Son of No One [Blu-ray] (Blu-ray)
....Channing Tatum war, muss ich zugeben, bisher nie wirklich mein fall. Hier aber, finde ich, glänzt er als Cop mit traumatischer Vergangenheit, der sich dieser nach 16 JAhren erneut stellen muss. Wer auf ein actionreiches Cop-Movie wie Street Kings hofft, könnte hier enttäuscht werden. Der Film nimmt sich sehr viel Zeit, manchmal auc etwas zu viel Zeit um in die Gänge zu kommen. Nichtdestotrotz unterhält er bestens, nicht zuletzt dank der hervorragenden Darstellerriege um Al Pacino, Ray Liotta, Channing Tatum und Juliette Binoche. Im Großen und GAnzen nicht wirklich neu aber solide und packend in Szene gesetzt. Für Freunde der ruhigeren Filmkost auf jeden Fall empfehlenswert. Unverständlicherweise hier nicht im Kino angelaufen, ist er doch einer der angenehmeren Independent-Überraschungen der letzten Zeit.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Der Acker im Herzen eines Mannes ist steiniger": Leider sehr fade, 31. Dezember 2011
Von 
D. Model "ILuvNY05" (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Son of No One [Blu-ray] (Blu-ray)
--- Inhaltsangabe ---

THE SON OF NO ONE gewährt eine parallel ablaufende Einsicht in das vergangene und gegenwärtige Leben von Jonathan White (Channing Tatum). Die Flashbacks ins Jahr 1986 zeigen ihn als jungen Teenager (Jake Cherry), der mit seiner Großmutter in einer kriminellen Ecke des riesigen Queensbridge-Wohnungskomplex in New York lebt. Hier stehen Gewalt und Drogenmissbrauch auf der Tagesordnung. Jonathan versucht seiner kriminellen Umgebung zum Trotz auf dem rechten Pfad zu bleiben. Dies scheint ihm gehörig zu misslingen, als er zwei Junkies umbringt. Obwohl die Morde mehr im Affekt als mit Absicht begangen und die Junkies anscheinend nicht vermisst werden, hat Jonathan immer noch zwei Menschen auf dem Gewissen, was ihn wahrscheinlich sein ganzes Leben lang verfolgen wird. Detective Stanford (Al Pacino), der ehemalige Partner von Jonathans verstorbenen Vater, vertuscht aufgrund der Anonymität der Opfer und der Unreife des Kindes die ganze Angelegenheit.
16 Jahre später im Jahr 2002 hat sich Jonathan ein eigenes Leben aufgebaut und lebt recht bescheiden in einem idyllischen Vorstadthaus in New York. Mittlerweile hat er Frau (Katie Holmes) und Tochter und ist wie sein eigener Vater Polizist geworden. Die friedlich erbaute Familienfassade im Hause White erleidet jedoch herbe Risse, als Jonathan dubiose Nachrichten von einem Unbekannten erhält, der über die Ereignisse aus seiner Kindheit Bescheid weiß. Bei seiner Drohung alles auffliegen zu lassen, schreckt der Anrufer auch nicht vor dem Verschicken hinweisvoller Briefe zurück, die für die Bezirkszeitung und deren Journalistin Lauren (Juliette Binoche) ein gefundenes Fressen sind. Es dauert nicht lange, bis Jonathans Vorgesetzter (Ray Liotta) Wind von den vorzeitig geschlossenen Fällen aus dem Jahr 1986 bekommt und gezwungen wird, sie neu aufzurollen. Fortan läuft Jonathan Tag um Tag auf dem Zahnfleisch, weil er sich seinen Mitmenschen und seiner Frau Kerry gegenüber in Schweigen hüllt. Die ahnt aber längst, dass etwas nicht in Ordnung ist. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Jonathan sein Schweigen brechen muss.

--- Kritik ---

Als extremster Channing-Tatum-Fan stand die Blu-ray von THE SON OF NO ONE ganz oben auf meiner Wunschliste für den Weihnachtsmann. Weil ich außerdem alle Montiel-Filme mit Begeisterung gesehen habe und große Namen wie Al Pacino und Katie Holmes auf dem spannend gestalteten Blu-ray-Cover gelesen habe, hatte ich große Hoffnungen in das Thrillerdrama gesetzt. Was ich letztlich zu sehen bekam, war jedoch eine herbe Enttäuschung. Bis auf Ray Liotta waren die Schauspieler, die Rang und Namen haben, nur in kleineren Nebenrollen besetzt. Al Pacino, der sogar ein großer Teil des Covers ist, hätte zumindest konsequenter im Film eingebaut werden können.
Des Weiteren ist THE SON OF NO ONE fatalerweise ein ideenloser Abklatsch der Montiel-Vorgängerfilme KIDS - IN DEN STRASSEN NEW YORKS und FIGHTING: Rückblenden in die Vergangenheit, New York als Schauplatz und mitunter dieselben engagierten Schauspieler, allen voran Channing Tatum in seiner zweiten Hauptrolle in einem Montiel-Film... been there, done that. Ein Tapetenwechsel würde dem Regisseur meiner Meinung nach ganz gut tun.
Stephen King behauptete schon in seinem Bestseller-Roman FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE, dass Männer Geheimnisse mit ins Grab nehmen können. Regisseur Dito Montiel versucht in THE SON OF NO ONE diesem Martyrium auf den Grund zu gehen. Leider fruchtet diese Unternehmung nicht. Der Thriller, wenn man ihn denn wirklich als solches bezeichnen kann, weist zahlreiche Längen auf und das bei einer kompakten Spielzeit von 94 Minuten. Spannung keimt eigentlich nie auf. Die Tiefe der Charaktere kommt bei der drögen Handlung kaum beim Zuschauer an. Die Ehe zwischen Kerry und Jonathan wirkt furchtbar gestellt, was höchstwahrscheinlich daran liegt, dass Katie Holmes und Channing Tatum keine Chemie zueinander haben. Durch das schwache Skript agiert der schöne Channing, hierin einmal mit sexy Schnauzbart, generell sehr maulfaul. Irgendwie ist es mir nicht gelungen, mit dem erwachsenen Jonathan mitzufiebern. Einzig die Darbietungen der jüngeren Versionen von Jonathan und seinem Freund Vinny wissen zu überzeugen. Jake Cherry, den man vorrangig als Edies Sohn in DESPERATE HOUSEWIVES kennen dürfte, und Brian Gilbert liefern die sehenswertesten Szenen von THE SON OF NO ONE. Was die beiden im Kindesalter leisten, ist schlichtweg überwältigend. Das Lob gilt allerdings nur den beiden.

--- Zur Blu-ray ---

Die technische Umsetzung auf Blu-ray lässt in einem Punkt wenig zu beanstanden und zwar beim Bild - so sollte das mit dem HD aussehen! Beim Ton muss man aber einige Abstriche machen. Die Dialoge der getesteten englischen Tonspur (DTS-HD Master 5.1) sind viel zu leise, weswegen Untertitel zwangsläufig zugeschaltet werden müssen. Die gibt es leider nur auf Deutsch und mit einigen Groß- und Kleinschreibungsfehlern.
Um die Sonderausstattung ist es ebenfalls eher dürftig bestimmt. Insgesamt 40 Minuten bekommt der geneigte Zuschauer obendrauf geboten. Tiefere Einblicke durch ein gerade einmal fünf Minuten langes Making-Of, zusammenhanglose B-Roll-Aufnahmen ("Hinter den Kulissen") oder oberflächliche Cast- und Crew-Interviews ("Meine Kollegen sind ja so toll...") bekommt man damit nicht... Wenigstens weist das hübsche Inlay ein Wendecover auf.

--- Einzel- und Gesamtwertung ---

Film: 4 von 10
Bild: 10 von 10
Ton: 6 von 10
Extras: 5 von 10

Gesamt: 6 von 10 Punkten = 3 Sterne

--- Fazit ---

Kein Wunder, dass THE SON OF NO ONE nur in wenigen Ländern im Kino angelaufen ist: Der Plot ist schwach und spannungsarm, das Grundgerüst dafür hat sich Dito Montiell zudem aus seinen vorherigen Filmen zusammengeklaubt. Die hochkarätige Besetzung von THE SON OF NO ONE entpuppt sich als reines Lockmittel, weil sie im Film so selten zu sehen ist. Hauptdarsteller Channing Tatum war auch schon besser mit seiner Darbietung, z.B. in FIGHTING. Liegt es vielleicht daran, dass dies der erste Film ist, in dem er sich in keiner Szene oben ohne präsentiert? Wer weiß... Die Jungschauspieler Jake Cherry und Brian Gilbert sind jedenfalls für die ein oder andere darbietungstechnische Überraschung gut.
Bildqualitativ zeigt man sich aber von seiner besten Seite. Leider reicht das nicht für die Gesamtwertung oder gar die Kaufempfehlung, wenn der Film so schlecht ist: Drei Sterne, bei Interesse lieber erst einmal ausleihen.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Stimmen, die Story, argh ..., 7. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Son of No One [Blu-ray] (Blu-ray)
The Son of No One ist ein im November 2011 erschienener Action Thriller von Dito Montiel, der auch das Drehbuch schrieb. Als Darsteller sieht man unter anderem Al Pacino, Katie Holmes, Ray Liotta, Juliette Binoche und Tatum Channing.

Der Film handelt von:
16 Jahre sind vergangen, seitdem Jonathan White sein Viertel in New York verlassen musste. Jetzt kehrt er zurück. Er ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten und Polizist geworden - ein verdammt guter obendrein. Aber er wird gepeinigt von den Ereignissen, die ihn damals haben fliehen lassen. Als ein Unbekannter anonyme Briefe an die lokale Zeitung schickt und darin zwei Morde an Junkies anprangert, die von der Polizei vertuscht wurden, wird Jonathan von seiner Vergangenheit eingeholt. Je tiefer Journalistin Lauren gräbt, desto unruhiger werden die altehrwürdigen Officers im Polizeirevier. Und Jonathan wird klar, dass er sich auf einem Vulkan bewegt, der jeden Moment ausbrechen kann.

Ich selber habe mir den Film nur wegen Al Pacino besorgt und hab den Film mit einigen Erwartungen gestartet. Nach wenigen Minuten stolpert man direkt über Personen die Deutsche Stimmen verpasst bekommen haben, die nicht wirklich passen. Richtig Mund Synchron sind die Dialoge auch nicht bei allen. Selbst die Betonungen einiger Sprecher lassen zu Wünschen übrig. Ray Liootta hat man auch direkt eine andere Stimme gegeben. Schaltet man jetzt zwichen der Englischen Original Stimme und der Deutschen hin und her, ist das Deutsche in diesem Fall eher unterstes Mittelmass.

Der Film startet also ständig mit Wechseln zwischen Rückblenden des Protagonisten Channing Tatum als Jonathan White in der jetzigen Zeit und seiner Kindheit. Dieser macht sich als nun erfolgreicher Polizist vorwürfe, dass er als Kind zwei Personen getötet, dies vertuschen konnte und nun 16 Jahre später von einem unbekannten, der Droht das ganze offen zu legen erpresst wird.

Nach 21 Minuten endlich Al Pacino. Zum Glück in der gewohnten Stimme, aber leider nur 2 Minuten. Ansonsten nur drei mal ein Foto das für zwei Sekunden von Al Pacino auf Postern mir Ray Liotta eingeblendet worden ist. Nach 45 Minuten dann wieder für sechs Sekunden. Nach 54 Minuten endlich nochmals für vier Minuten Al Pacino. Dann nach 75 Minuten wieder für 4:22 min und nochmals von Minute 80 - 83:36 min. Demnach ca. 20 Minuten Al Pacino von 90 Minuten Film.

Der Film im ganzen ist sehr langatmig und eher ein langsames Drama. Die teilweise schlechte Synchronisation trägt noch dazu bei, das man sich durch den Film teilweise relativ durchquält. Der Protagonist Channing Tatum als Jonathan White spielt die Hauptrolle in einer Art und Weise, die schon vom Zusehen ermüdet. Tatum reisst die Geschichte in einer Art und Wiese herunter, dass selbst ein hier unterforderter Pacino oder eine Katie Holmes den Absturz nicht mehr retten können.

Ich kann diesen Film trotz Al Pacino, den man hier in einer Nebenrolle und als Werbeschild für das Cover zu sehen bekommt, nicht empfehlen!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut besetzt aber: EINSCHLAFGEFAHR (Bin 3 mal fast eingeschlafen!), 30. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: The Son of No One [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film ist wirklich nicht schlecht. Aber auch nicht wirklich gut. Wenn man es endlich bis zum Ende geschafft hat, dann gibt es wirklich ein gutes Ende. Aber teilweise ist der Film soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo langatmig erzählt. Ich bin, ungelogen, tagsüber, fast 3 mal eingeschlafen. Channing Tatum spielt zwar wirklich gut, aber er sagte, glaube ich, noch nicht mal 3 vollständige Sätze während des ganzen Films. Soll cool wirken, wirkt aber als ob er voll gestört ist. Al Pacino und Ray Liotta spielen gewohnt gut, werden nur viel zu selten gezeigt. Was wirklich sehenswert an dem Film ist sind die Einblendungen, was passiert ist während "Channing Tatum" klein war. Die Kinderschauspieler spielen hier die Erwachsenen locker an die Wand. /// Also: Besser Finger weg !!! Chewing-Gum Film: Wenn ihr am Anfang des Films ein Kaugummi bis zum Ende des Films kaut und daran denkt wie es am Ende des Films schmeckt, dann wisst ihr wie der Film ist.
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz akzeptaler Film!, 23. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: The Son of No One (DVD)
Dieser Film ist ganz ok, außer dass man durch das Filmcover erwarten würde, dass Al Pacino eine Hauptrolle spielt. Leider weit gefehlt. Spielt nur in einigen Szenen mit, vor allem gegen Ende hin. Hätte mir echt mehr erhofft.

Fazit: Nicht unbedingt kaufen, aber leihen ist schon ok für einen Fernsehabend zwischendurch.
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The Son of No One
The Son of No One von Al Pacino (DVD - 2011)
EUR 5,36
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