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3,7 von 5 Sternen
Sechs auf einen Streich IV - Aschenputtel
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 27. Dezember 2011
Aschenputtel ist das, was man heutzutage in neuen Beziehungen als "Altlast" Bezeichnet. Ihr Vater brachte sie in die Ehe mit der neuen Frau mit und starb dann. Die neue Ehefrau hat aber keine Lust, sich um die Brut einer anderen zu kümmern, schließlich hat sie eine eigene Tochter, die es zu fördern gilt. Ganz vor die Tür setzen will sie Aschenputtel aber auch nicht und lässt sie als Dienstmagd weiterhin auf dem Hof ihres toten Vaters arbeiten. Aschenputtel macht es ihrer Stiefmutter aber auch nicht leicht, sie zu lieben. Sie ist zu clever und nicht auf den Mund gefallen. Da ihre Stiefmutter ihr intellektuell nicht das Wasser reichen kann und auch ihre Stiefschwester nicht gerade mit Intelligenz gesegnet ist, wissen sich die beiden nicht anders zu helfen, als Aschenputtel mit vereinten Kräften zu schikanieren, und so klein zu halten.
Auf einem ihrer Botengänge begegnet Aschenputtel einem jungen, gutaussehenden Jäger, der jedoch auch schon bald ihre spitze Zunge zu spüren bekommt.

Die ARD-Märchenreihe "Sechs auf einen Streich" geht in die vierte Runde, jedoch nur mit vier statt den ursprünglichen sechs Märchen, die der Reihe den Namen gaben.
Von Aschenputtel gibt es schon so viele Versionen, dass es eigentlich keiner weiteren bedarf, bzw. es schwer wird wirklich etwas Neues zu schaffen. Diese Verfilmung jedoch ist wirklich gewitzt. Aschenputtel ist ein typischer, aufmüpfiger weiblicher Teenager unserer Zeit. Sie ist clever und fährt vor allem den Männern schnell mal über den Mund und lässt sie ihre spitze Zunge spüren. Dem ist der Prinz nicht wirklich gewachsen und das imponiert ihm.
Der WDR verfilmte dieses Märchen an Schauplätzen in Nordrhein-Westfalen, wie dem Freilichtmuseum Detmold und Schloss Anholt und sorgte so für das regionale Flair der Verfilmung.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2012
Der Film hat bisher sehr gute Kritiken bekommen und scheint bis jetzt besser abgeschnitten zu haben, als die Version aus dem Vorjahr. Wiewohl die Hauptdarstellerin äußerst sympathisch wirkt und ein sehr gut besetztes Aschenputtel abgibt, fehlt dieser Version auch wieder das gewisse Etwas.

Manche Ideen im Drehbuch sind Abwandlungen schon da gewesener Szenen in den Vorgängerfilmen. Aschenputtel und der Prinz treffen sich im Wald, ohne zu wissen, wer der andere in Wirklichkeit ist. Dieses Motiv stammt ja nicht von den Gebrüdern Grimm, sondern aus der Vorlage von Drei Haselnüsse...(nun gut, der Prinz war schon als solcher zu erkennen...aber die verschiedenen Aufeinandertreffen vor dem Ball sind eben nicht wirklich neu).

In diesem Film bleibt es auch wieder nur bei einem Ball und die Ballszene fällt sehr dürftig aus...wenig Statisten, kurze Tanzszene (ein Beispiel für eine gute Ballszenen könnte die aus "Stolz und Vorurteil" sein) und leider keine besonders ausdrucksstarke Musik - man erhält den Eindruck, dass die Musik in den Auf einen Streich-Reihen jeweils sehr ähnlich und leider gar nicht einzigartig kling. Das ist schade.

Dass Aschenputtel der Mutter ordentlich ein paar Worte erwidert (um nicht zu sagen herum schreit), kommt eventuell lustig an, nimmt aber der Moral ein bisschen was von dem Märchen, denn durch das "Ausflippen" stellt sie sich auf die gleiche Stufe wie ihre garstige Verwandschaft.

Wie schon bei der Verfilmung vom (vor)letzten Jahr wird man den Eindruck nicht los, dass in den neuen Verfilmungen stets eine Mischung aus Ideenklau plus Erweiterung oder Variation statt findet. Man würde sich wünschen, dass es mal einen ganz neuen Ansatz gibt, ohne auf Dagewesenes zurück zu greifen.

Das Einbauen eines Rätsels zum Beispiel (Schwarz, Weiß) ist auch nicht neu.

Fazit: Kulisse ok, Schauspieler sehr gut (Aschenputtel, Prinz), Mutter und Schwester kamen fast zu sanft herüber - ich bin noch nicht einmal sicher, ob ich diese Variante BESSER finde, als die vorherige...beide beinhalten gute und nicht so gelungene Elemente. So ganz überzeugt hat der Film mich nicht. Man kann ihn aber sicher mehr als einmal anschauen.
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am 27. Juli 2015
Dieser Film darf eigentlich nicht ab 0 sein, weil er zu brutal ist. Es wird gehauen, geschubst u.a. Sachen gemacht.
Ich kann leider nur ein Stern sagen. Der Film ist sonst in Ordnung. Könnt eure Meinung sagen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2013
Auch wenn gegenüber dem Original manches verändert und gekürzt wurde, so ist doch der Gehalt des Märchens sehr schön bewahrt worden, in modernisierter Form. Sehr anrührend für mich die Darstellung des Aschenputtels durch Aylin Tezel.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. März 2012
Da ich ein sehr großer Märchenfan bin und mich am meisten für Aschenputtel begeistere, habe ich mich sehr gefreut, als ich von der Neuverfilmung des Märchens gehört habe. Aber leider wurde diese Version meinen Erwartungen nicht ansatzweise gerecht.
Es sind durchaus einige humorvolle Szenen vorhanden, aber mit einem Märchen hat das Ganze für mich leider wenig zu tun, angefangen bei einem teils vorlautem Aschenputtel bis hin zu den zwar schönen aber nicht märchenhaften Kulissen.
Meiner Meinung nach ist diese Version auch nicht so romantisch wie Auf Immer und Ewig - A Cinderella Story oder Märchenperlen: Aschenputtel.
Alles in Allem würde ich allen Märchenfans nicht davon abraten, sich Aschenputtel - Sechs auf einen Streich 4. Staffel anzusehen, aber es kann bei Weitem nicht mit anderen Verfilmungen mithalten.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juli 2013
Die Serie "Sechs auf einen Streich" soll laut ARD interner Angaben den grimmschen Märchenschatz den neuen jungen Generationen sanft und pädagogisch wertvoll überarbeitet (würg) näherbringen.
Ergebnis ist, daß nicht nur viele Märchenfilm-Liebhaber, gerade auch der wunderbar, atmosphärischen tschechischen Meisterwerke sich fast bei allen verquasten, biederen ARD Produktionen die goldenen Haare raufen, sondern auch und vor allem Kindern hier sinnlos mit hingeschluderten Fließbandprodukten veräppelt und qeqäult werden.
Allen Beteiligten wäre in ihrer selbstherrlichen Verwurstung der Grimm Märchen, in ihrer von null Innovation und Schaffenskraft gekennzeichneten Gebührenverheizung ein hundertjähriger Dauerschlaf zu wünschen.
Das ist eben die grosse Belastung für derlei Produktionen, die sich aus einem wenig magischen Brei aus Hanuta- Werbespot Look, Pilcher Verfilmung, Schultheater, aseptisch, künstlicher Ausstattung und staubtrockenen Drehbuch zusammen setzen.
Dem etwas älteren Zuschauer ist nicht die Erinnerung aus zu treiben, daß es sehr wohl einmal eine Zeit gab, wo wirklich märchenhafte, gefühlvolle, spannende Kunstwerke geschaffen wurden.
Auch ein "drei Haselnüsse für Aschenbrödel" gehört hier zu den wahrhaft, poetischen Glücksgriffen.
Hier wurden natürlich ebenfalls Märchen verfremdet, interpretiert, aber das mit Herzblut, Dramatik und unsterblichen Können.

Die hier vorliegende "Aschenputtel" Version hat nun ihre zwei Punkte voll und ganz redlich erarbeitet.
Unterscheidet sie sich doch von den unsäglichen Totalausfällen wie beispielsweise "Rotkäppchen" und "Hänsel und Gretel" dadurch, daß die Ursprungsgeschichte noch erkennbar ist.
Inszeniert wurde jedoch einmal wieder in tödlicher Langeweile, so einfallslos, aufgesetzt und billig, so ohne jeden kreativen, poetischen Funken was Darsteller, Handlung, Musik, Eigenständigkeit betrifft, daß eine 60minütige Geduldsprobe nicht zäher ausfallen kann.
Dazu kommt dann noch der allseits lächerlich, alberne Versuch einen vermuteten, modernen hippen Zeitgeist hinein zu quetschen. Als wären die Zuschauer zu dumm um sich mit verschiedenen, vergangenen Epochen auseinander zu setzen.
So tönt dann oft ein "okay" oder "Nicht wirklich" durch das Milka Kuh- Szenario und dem vermutet zeitgeistigen Albernheitsnerv des (un)mündigen Zuschauers wird kräftig Zucker gegeben.
Die Kostüme, Marktplätze, Innenräume so steril, daß man ihnen anmerkt wie eilends sie für die Filme zusammengestellt wurden.
Dazu Schauspielerleistungen die so unterirdisch sind, daß man gar nicht mehr hinschauen möchte.
Man glaubt den Regisseur im Hintergrund zu hören:"Jetzt Augenbraue heben, jetzt Blick dahin, Satz schön auswendig gelernt aussprechen".
Kein Gefühl, keine Empfindung ist hier glaubhaft und echt.
Fazit: Alles in allem auch hier wieder eine miserable, stinklangweilige desaströse Gesamtleistung, die mit den Grundregeln eines atmosphärischen Films, geschweige denn mit der grossen Kunst einen verzaubernden Märchenfilm zu drehen nichts zu tun hat.
Das ist hingeschludertes Discounterniveau ohne Interesse, ohne Fingerspitzengefühl, ohne Charme. Zum Vergessen.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2013
Aschenputtel als selbstbewußte Emanze - zeitgeistkonform, aber nicht stoffgerecht. Wäre Aschenputtel so emanzipiert, hatte es sich von der Stiefmutter auch nichts sagen lassen.
Ich sehe den Konflikt der Filmmacher, sie wollen die Kinder zu selbständigen Wesen erziehen und brauchen daher ein entsprechendes Aschenputtel. Aber damit zerstören sie den Stoff, den sie doch verfilmen sollten.

Und wieder einmal haben sie Probleme damit, zu zeigen, daß das Aschenputtel des Märchens den Prinzen heiraten wollte, ohne ihn zu kennen. Wie das? Nun, das Märchen wurde im 16. Jh. aufgeschrieben und spielt also in dieser Zeit (oder früher), und damals war die Ehe eine reine Versorgungsehe. Das Mädchen, das den Prinzen bekommt, hat ausgesorgt, hat den höheren gesellschaftlichen Status und Reichtum. Alter oder Aussehen des Prinzen interessiert dabei nicht, und "Liebe" suchte man damals eher außerhalb der Ehe.

Also haben die Filmemachr das Problem, daß sie diese Vorstellung der Ehe kaum jungen Menschen vermitteln können. Deswegen führen die meisten Verfilmungen eine Begegnung von Aschenputtel mit dem Prinzen ein, die das Märchen nicht kennt. In "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" trifft Aschenbrödel den Prinzen als Jäger, in Aschenputtel 2010 ist es der Prinz, der als Bote verkleidet selbst zu seinem Ball einlädt und dabei Aschenputtel kennenlert, hier ist es wiederum die zufällige Begegnung von Aschenputtel und dem Prinzen im Wald.

Warum muß man aus literarischen Stoffen früherer Jahre "moderne" Geschichten machen, wo einfach nur heutige Menschen mit heutiger Mentalität in Kostüme gesteckt werden? Warum läßt man es nicht zu, daß die Zuseher so eines Märchenfilmes nebenbei auch noch lernen, daß man die Ehe früher ganz anders sah und verstand?

Und natürlich, die obligatorischen Kartoffeln (erst durch den Alten Fritz bei uns eingeführt) finden sich natürlich auch wieder - fast schon eine "heilige Kuh" der Ausstatter historischer Filme. Und warum tanzt der Prinz mit Aschenputtel Walzer? Diesen Tanz gab es noch nicht. Auch stört sehr, daß der Prinz zwei Mal "o. k." sagt. Diese moderne amerikanische Abkürzung (Otto Krause) hat in einem historischen Märchenfilm nichts zu suchen. Und man fragt sich, warum Aschenputtel nicht im Damensattel reiten kann, das wäre zeitgemäß und sähe auch viel eleganter aus. Herrensattel für Damen gab es damals nicht. Die Jungfrau von Orleans wurde auch wegen ihres Tragens von Männerkleidung angeklagt.
Die Schlüsselszene, wie Aschenputtel im Goldkleid auf den Ball tritt und alles verstummt, hätte man besser gestalten müssen, hier fehlt jegliche Spannung.

Alles in Allem also wiedereinmal eine vertane Chance. Schade.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2013
Endlich mal das "Aschenputtel" so wie ich es von früher kenne. "Sehr beliebtes Märchen unserer Enkel. Gute und kindgerechte Fassung. Schöne Aufmachung.Das Märchen ist z. Z. bei uns zu Hause der Renner.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2012
Ein sehr schönes Schloß, wunderschöne Außenaufnahmen ect. Also wirklich bezaubernd. Vom Ideenklau mal abgesehen. "Geschockt" war ich nur, als der bösen Stiefschwester wirklich die Zehen abgehackt wurden. Natürlich steht es so im Original. Aber Grimm's Märchen waren ürsprünglich für Erwachsene gedacht. Ich finde nicht, daß diese Szene kindgerecht umgesetzt wurde. Man hätte es anders machen können! Andere haben es ja auch ohne geschafft (und besser).
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2012
Die DVD ist absolut schön! Überhaupt die gesamte Märchenreihe von "Das erste" sind absolut der Hammer! 1a Schauspieler und die Märchen gut rüber gebracht- genauso wie Aschenputtel! Man taucht in eine Märchenwelt und schaltet mal vollkommen ab- vom Alltag !!! :-) Ich kann nur empfehlen sich diese Filme an zu schaffen - für die Zukunft- so hat man immer etwas ganz Besonderes und Schönes in seiner DVD- Sammlung!!!
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