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5.0 von 5 Sternen Das Aschenputtel mit der spitzen Zunge
Aschenputtel ist das, was man heutzutage in neuen Beziehungen als "Altlast" Bezeichnet. Ihr Vater brachte sie in die Ehe mit der neuen Frau mit und starb dann. Die neue Ehefrau hat aber keine Lust, sich um die Brut einer anderen zu kümmern, schließlich hat sie eine eigene Tochter, die es zu fördern gilt. Ganz vor die Tür setzen will sie Aschenputtel...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2011 von callisto

versus
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Humorvolle Elemente ja, märchenhaft nicht allzu sehr
Der Film hat bisher sehr gute Kritiken bekommen und scheint bis jetzt besser abgeschnitten zu haben, als die Version aus dem Vorjahr. Wiewohl die Hauptdarstellerin äußerst sympathisch wirkt und ein sehr gut besetztes Aschenputtel abgibt, fehlt dieser Version auch wieder das gewisse Etwas.

Manche Ideen im Drehbuch sind Abwandlungen schon da gewesener...
Veröffentlicht am 2. Februar 2012 von Schneider


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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Aschenputtel mit der spitzen Zunge, 27. Dezember 2011
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sechs auf einen Streich IV - Aschenputtel (DVD)
Aschenputtel ist das, was man heutzutage in neuen Beziehungen als "Altlast" Bezeichnet. Ihr Vater brachte sie in die Ehe mit der neuen Frau mit und starb dann. Die neue Ehefrau hat aber keine Lust, sich um die Brut einer anderen zu kümmern, schließlich hat sie eine eigene Tochter, die es zu fördern gilt. Ganz vor die Tür setzen will sie Aschenputtel aber auch nicht und lässt sie als Dienstmagd weiterhin auf dem Hof ihres toten Vaters arbeiten. Aschenputtel macht es ihrer Stiefmutter aber auch nicht leicht, sie zu lieben. Sie ist zu clever und nicht auf den Mund gefallen. Da ihre Stiefmutter ihr intellektuell nicht das Wasser reichen kann und auch ihre Stiefschwester nicht gerade mit Intelligenz gesegnet ist, wissen sich die beiden nicht anders zu helfen, als Aschenputtel mit vereinten Kräften zu schikanieren, und so klein zu halten.
Auf einem ihrer Botengänge begegnet Aschenputtel einem jungen, gutaussehenden Jäger, der jedoch auch schon bald ihre spitze Zunge zu spüren bekommt.

Die ARD-Märchenreihe "Sechs auf einen Streich" geht in die vierte Runde, jedoch nur mit vier statt den ursprünglichen sechs Märchen, die der Reihe den Namen gaben.
Von Aschenputtel gibt es schon so viele Versionen, dass es eigentlich keiner weiteren bedarf, bzw. es schwer wird wirklich etwas Neues zu schaffen. Diese Verfilmung jedoch ist wirklich gewitzt. Aschenputtel ist ein typischer, aufmüpfiger weiblicher Teenager unserer Zeit. Sie ist clever und fährt vor allem den Männern schnell mal über den Mund und lässt sie ihre spitze Zunge spüren. Dem ist der Prinz nicht wirklich gewachsen und das imponiert ihm.
Der WDR verfilmte dieses Märchen an Schauplätzen in Nordrhein-Westfalen, wie dem Freilichtmuseum Detmold und Schloss Anholt und sorgte so für das regionale Flair der Verfilmung.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Humorvolle Elemente ja, märchenhaft nicht allzu sehr, 2. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Sechs auf einen Streich IV - Aschenputtel (DVD)
Der Film hat bisher sehr gute Kritiken bekommen und scheint bis jetzt besser abgeschnitten zu haben, als die Version aus dem Vorjahr. Wiewohl die Hauptdarstellerin äußerst sympathisch wirkt und ein sehr gut besetztes Aschenputtel abgibt, fehlt dieser Version auch wieder das gewisse Etwas.

Manche Ideen im Drehbuch sind Abwandlungen schon da gewesener Szenen in den Vorgängerfilmen. Aschenputtel und der Prinz treffen sich im Wald, ohne zu wissen, wer der andere in Wirklichkeit ist. Dieses Motiv stammt ja nicht von den Gebrüdern Grimm, sondern aus der Vorlage von Drei Haselnüsse...(nun gut, der Prinz war schon als solcher zu erkennen...aber die verschiedenen Aufeinandertreffen vor dem Ball sind eben nicht wirklich neu).

In diesem Film bleibt es auch wieder nur bei einem Ball und die Ballszene fällt sehr dürftig aus...wenig Statisten, kurze Tanzszene (ein Beispiel für eine gute Ballszenen könnte die aus "Stolz und Vorurteil" sein) und leider keine besonders ausdrucksstarke Musik - man erhält den Eindruck, dass die Musik in den Auf einen Streich-Reihen jeweils sehr ähnlich und leider gar nicht einzigartig kling. Das ist schade.

Dass Aschenputtel der Mutter ordentlich ein paar Worte erwidert (um nicht zu sagen herum schreit), kommt eventuell lustig an, nimmt aber der Moral ein bisschen was von dem Märchen, denn durch das "Ausflippen" stellt sie sich auf die gleiche Stufe wie ihre garstige Verwandschaft.

Wie schon bei der Verfilmung vom (vor)letzten Jahr wird man den Eindruck nicht los, dass in den neuen Verfilmungen stets eine Mischung aus Ideenklau plus Erweiterung oder Variation statt findet. Man würde sich wünschen, dass es mal einen ganz neuen Ansatz gibt, ohne auf Dagewesenes zurück zu greifen.

Das Einbauen eines Rätsels zum Beispiel (Schwarz, Weiß) ist auch nicht neu.

Fazit: Kulisse ok, Schauspieler sehr gut (Aschenputtel, Prinz), Mutter und Schwester kamen fast zu sanft herüber - ich bin noch nicht einmal sicher, ob ich diese Variante BESSER finde, als die vorherige...beide beinhalten gute und nicht so gelungene Elemente. So ganz überzeugt hat der Film mich nicht. Man kann ihn aber sicher mehr als einmal anschauen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schöne Verfilmung, 14. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Sechs auf einen Streich IV - Aschenputtel (DVD)
Auch wenn gegenüber dem Original manches verändert und gekürzt wurde, so ist doch der Gehalt des Märchens sehr schön bewahrt worden, in modernisierter Form. Sehr anrührend für mich die Darstellung des Aschenputtels durch Aylin Tezel.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade, 17. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Sechs auf einen Streich IV - Aschenputtel (DVD)
Da ich ein sehr großer Märchenfan bin und mich am meisten für Aschenputtel begeistere, habe ich mich sehr gefreut, als ich von der Neuverfilmung des Märchens gehört habe. Aber leider wurde diese Version meinen Erwartungen nicht ansatzweise gerecht.
Es sind durchaus einige humorvolle Szenen vorhanden, aber mit einem Märchen hat das Ganze für mich leider wenig zu tun, angefangen bei einem teils vorlautem Aschenputtel bis hin zu den zwar schönen aber nicht märchenhaften Kulissen.
Meiner Meinung nach ist diese Version auch nicht so romantisch wie Auf Immer und Ewig - A Cinderella Story oder Märchenperlen: Aschenputtel.
Alles in Allem würde ich allen Märchenfans nicht davon abraten, sich Aschenputtel - Sechs auf einen Streich 4. Staffel anzusehen, aber es kann bei Weitem nicht mit anderen Verfilmungen mithalten.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Märchen als hohle,biedere Fast Food Kost, 22. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Sechs auf einen Streich IV - Aschenputtel (DVD)
Die Serie "Sechs auf einen Streich" soll laut ARD interner Angaben den grimmschen Märchenschatz den neuen jungen Generationen sanft und pädagogisch wertvoll überarbeitet (würg) näherbringen.
Ergebnis ist, daß nicht nur viele Märchenfilm-Liebhaber, gerade auch der wunderbar, atmosphärischen tschechischen Meisterwerke sich fast bei allen verquasten, biederen ARD Produktionen die goldenen Haare raufen, sondern auch und vor allem Kindern hier sinnlos mit hingeschluderten Fließbandprodukten veräppelt und qeqäult werden.
Allen Beteiligten wäre in ihrer selbstherrlichen Verwurstung der Grimm Märchen, in ihrer von null Innovation und Schaffenskraft gekennzeichneten Gebührenverheizung ein hundertjähriger Dauerschlaf zu wünschen.
Das ist eben die grosse Belastung für derlei Produktionen, die sich aus einem wenig magischen Brei aus Hanuta- Werbespot Look, Pilcher Verfilmung, Schultheater, aseptisch, künstlicher Ausstattung und staubtrockenen Drehbuch zusammen setzen.
Dem etwas älteren Zuschauer ist nicht die Erinnerung aus zu treiben, daß es sehr wohl einmal eine Zeit gab, wo wirklich märchenhafte, gefühlvolle, spannende Kunstwerke geschaffen wurden.
Auch ein "drei Haselnüsse für Aschenbrödel" gehört hier zu den wahrhaft, poetischen Glücksgriffen.
Hier wurden natürlich ebenfalls Märchen verfremdet, interpretiert, aber das mit Herzblut, Dramatik und unsterblichen Können.

Die hier vorliegende "Aschenputtel" Version hat nun ihre zwei Punkte voll und ganz redlich erarbeitet.
Unterscheidet sie sich doch von den unsäglichen Totalausfällen wie beispielsweise "Rotkäppchen" und "Hänsel und Gretel" dadurch, daß die Ursprungsgeschichte noch erkennbar ist.
Inszeniert wurde jedoch einmal wieder in tödlicher Langeweile, so einfallslos, aufgesetzt und billig, so ohne jeden kreativen, poetischen Funken was Darsteller, Handlung, Musik, Eigenständigkeit betrifft, daß eine 60minütige Geduldsprobe nicht zäher ausfallen kann.
Dazu kommt dann noch der allseits lächerlich, alberne Versuch einen vermuteten, modernen hippen Zeitgeist hinein zu quetschen. Als wären die Zuschauer zu dumm um sich mit verschiedenen, vergangenen Epochen auseinander zu setzen.
So tönt dann oft ein "okay" oder "Nicht wirklich" durch das Milka Kuh- Szenario und dem vermutet zeitgeistigen Albernheitsnerv des (un)mündigen Zuschauers wird kräftig Zucker gegeben.
Die Kostüme, Marktplätze, Innenräume so steril, daß man ihnen anmerkt wie eilends sie für die Filme zusammengestellt wurden.
Dazu Schauspielerleistungen die so unterirdisch sind, daß man gar nicht mehr hinschauen möchte.
Man glaubt den Regisseur im Hintergrund zu hören:"Jetzt Augenbraue heben, jetzt Blick dahin, Satz schön auswendig gelernt aussprechen".
Kein Gefühl, keine Empfindung ist hier glaubhaft und echt.
Fazit: Alles in allem auch hier wieder eine miserable, stinklangweilige desaströse Gesamtleistung, die mit den Grundregeln eines atmosphärischen Films, geschweige denn mit der grossen Kunst einen verzaubernden Märchenfilm zu drehen nichts zu tun hat.
Das ist hingeschludertes Discounterniveau ohne Interesse, ohne Fingerspitzengefühl, ohne Charme. Zum Vergessen.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht gut, 25. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Sechs auf einen Streich IV - Aschenputtel (DVD)
Aschenputtel als selbstbewußte Emanze - zeitgeistkonform, aber nicht stoffgerecht. Wäre Aschenputtel so emanzipiert, hatte es sich von der Stiefmutter auch nichts sagen lassen.
Ich sehe den Konflikt der Filmmacher, sie wollen die Kinder zu selbständigen Wesen erziehen und brauchen daher ein entsprechendes Aschenputtel. Aber damit zerstören sie den Stoff, den sie doch verfilmen sollten.

Und wieder einmal haben sie Probleme damit, zu zeigen, daß das Aschenputtel des Märchens den Prinzen heiraten wollte, ohne ihn zu kennen. Wie das? Nun, das Märchen wurde im 16. Jh. aufgeschrieben und spielt also in dieser Zeit (oder früher), und damals war die Ehe eine reine Versorgungsehe. Das Mädchen, das den Prinzen bekommt, hat ausgesorgt, hat den höheren gesellschaftlichen Status und Reichtum. Alter oder Aussehen des Prinzen interessiert dabei nicht, und "Liebe" suchte man damals eher außerhalb der Ehe.

Also haben die Filmemachr das Problem, daß sie diese Vorstellung der Ehe kaum jungen Menschen vermitteln können. Deswegen führen die meisten Verfilmungen eine Begegnung von Aschenputtel mit dem Prinzen ein, die das Märchen nicht kennt. In "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" trifft Aschenbrödel den Prinzen als Jäger, in Aschenputtel 2010 ist es der Prinz, der als Bote verkleidet selbst zu seinem Ball einlädt und dabei Aschenputtel kennenlert, hier ist es wiederum die zufällige Begegnung von Aschenputtel und dem Prinzen im Wald.

Warum muß man aus literarischen Stoffen früherer Jahre "moderne" Geschichten machen, wo einfach nur heutige Menschen mit heutiger Mentalität in Kostüme gesteckt werden? Warum läßt man es nicht zu, daß die Zuseher so eines Märchenfilmes nebenbei auch noch lernen, daß man die Ehe früher ganz anders sah und verstand?

Und natürlich, die obligatorischen Kartoffeln (erst durch den Alten Fritz bei uns eingeführt) finden sich natürlich auch wieder - fast schon eine "heilige Kuh" der Ausstatter historischer Filme. Und warum tanzt der Prinz mit Aschenputtel Walzer? Diesen Tanz gab es noch nicht. Auch stört sehr, daß der Prinz zwei Mal "o. k." sagt. Diese moderne amerikanische Abkürzung (Otto Krause) hat in einem historischen Märchenfilm nichts zu suchen. Und man fragt sich, warum Aschenputtel nicht im Damensattel reiten kann, das wäre zeitgemäß und sähe auch viel eleganter aus. Herrensattel für Damen gab es damals nicht. Die Jungfrau von Orleans wurde auch wegen ihres Tragens von Männerkleidung angeklagt.
Die Schlüsselszene, wie Aschenputtel im Goldkleid auf den Ball tritt und alles verstummt, hätte man besser gestalten müssen, hier fehlt jegliche Spannung.

Alles in Allem also wiedereinmal eine vertane Chance. Schade.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aschenputtel, 24. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sechs auf einen Streich IV - Aschenputtel (DVD)
Endlich mal das "Aschenputtel" so wie ich es von früher kenne. "Sehr beliebtes Märchen unserer Enkel. Gute und kindgerechte Fassung. Schöne Aufmachung.Das Märchen ist z. Z. bei uns zu Hause der Renner.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Kinder?, 10. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Sechs auf einen Streich IV - Aschenputtel (DVD)
Ein sehr schönes Schloß, wunderschöne Außenaufnahmen ect. Also wirklich bezaubernd. Vom Ideenklau mal abgesehen. "Geschockt" war ich nur, als der bösen Stiefschwester wirklich die Zehen abgehackt wurden. Natürlich steht es so im Original. Aber Grimm's Märchen waren ürsprünglich für Erwachsene gedacht. Ich finde nicht, daß diese Szene kindgerecht umgesetzt wurde. Man hätte es anders machen können! Andere haben es ja auch ohne geschafft (und besser).
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aschenputtel, 24. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sechs auf einen Streich IV - Aschenputtel (DVD)
Nach langer Warterei durch Amazon, habe ich nun endlich die DVD erhalten.

Der WDR schuf in diesem Jahr eine Neuverfilmung von "Aschenputtel". Jeder kennt das Märchen von dem schmutzigen Mädchen, das ständig von der Stiefmutter und den Stiefschwestern tyrannisiert wird. Sie muss ständig alle Arbeiten im Haus vollrichten, ABER wird am Ende belohnt...

Doch in dieser Neuverfilmung wird alles anders. Hier lebt Aschenputtel mit ihrer Stiefmutter und der Stiefschwester Annabella auf einem Hof mit vielen Tieren. Anders als im Original gibt es hier keine 3 Bälle, dennoch trifft Aschenputtel 3 mal den Prinzen.
Zum einen als sie 5 Ferkel zu einem Bauern bringen soll um damit Geld zu verdienen. Unterwegs passiert ein Malheur. Doch ein Jäger kommt ihr zur Hilfe. Auch beim zweiten Treffen passiert wieder etwas. Aber Aschenputtel, die hier sehr selbstbewusst und keck daherkommt, nimmt es gelassen und lacht drüber.
Ihre verstorbene Mutter lebt in einem Zuaberbaum weiter und hilft ihr durchs Leben. Durch eine weiße Taube wird das ganze symbolisiert.

Die Landschaftsaufnahmen sind traumhaft. Besonders gefiel mir hier auch wieder der weiche Farbton der benutzt wurde. Dadurch wirkt alles sehr märchenhaft, so wie es sein soll. Die Musik ist auch okay, jedoch hätte sie etwas mehr zauberhafter sein können, vielleihct mit einem kleinen Ohrwurm der hängen bliebe.

Dieser Aschenputtel-Film ist um vieles besser als das was der ZDF 2010 erschuf. Hier ist nichts was nervt wie die komische Karpfen-Geschichte beim ZDF.
Nur finde ich es seltsam das der König Klemens sehr modern spricht, das hätte man nicht mit reinbringen sollen.

Inhalt: "Man darf nur nie den Mut verlieren" - Tapfer versucht Aschenputtel den Rat ihrer verstorbenen Mutter zu beherzigen. Am väterlichen Hof führt ihre Stiefmutter Barbara mit Tochter Annabella ein hartes Regiment. Aschenputtel muss ihre Gemeinheiten erdulden, von morgens bis abends schwer arbeiten und in der Asche schlafen. Doch ihre Anmut und ihr Selbstbewusstsein sind ungebrochen und als sie im Wald auf einen jungen Jäger trifft, liegt plötzlich Magie in der Luft...

Prinz Viktor will weder König werden noch heiraten. Sein Vater, König Klemens jedoch wünscht, dass der Thronfolger endlich eine Frau nehmen und das Land regieren möge. Alle unverheirateten Töchter des Königsreichs lässt er zu einem Ball einladen - auf dass auch eine Braut für Viktor darunter sei. Barbara sieht sich schon als Königinmutter: Ihre Tochter Annabella wird das Herz des Prinzen erobern! Auch Aschenputtel möchte zu dem Ball gehen. Obwohl Barbara und Annabella alles unternehmen, um das zu verhindern, erscheint Aschenputtel in einer hinreißenden Robe im Schloss - und erschrickt: Der Prinz ist ihr junger Jäger aus dem Wald. Doch längst hat sie den Prinzen verzaubert. Als Barbara und Annabella Aschenputtel vom Ball verjagen, bleibt Viktor nichts als ein verlorener Schuh. Fest entschlossen macht er sich auf die Suche: Nur diejenige, der dieser Schuh passt, soll seine Prinzessin werden.

Ein gelungener Märchenfilm...
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das "moderne" Aschenputtel, 20. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Sechs auf einen Streich IV - Aschenputtel (DVD)
Nun erschien endlich das vom WDR produzierte "Aschenputtel" aus der Märchenfilmreihe "Sechs auf einen Streich".
Es gibt schon ein paar Verfilmungen des "Märchens aller Märchen", jedoch habe ich an jeder etwas auszusetzen. Außerdem wundere ich mich sowieso, das sich die ARD erst jetzt an das berühmte Märchen der Brüder Grimm traut. Nun muss ich sagen, der Film ist richig gut geworden. Die Musik bleibt einem beim ersten Mal hören schon im Kopf. Aber auch die Drehorte wurden wunderbar ausgewählt. Aschenputtels Heim ist ein Gutshof mit etlichen Tieren, Knechten und Mägden und wurde im Freilichtmuseum Detmold gedreht. Aber auch ihre Küche wurde richtig gut in Szene gesetzt. Das Wasserschloss Anholt sieht richtig super aus, eben auch die wunderschönen Räume und der Ballsaal. Ein besseres Schloss hätte man nicht finden können. Die Kostüme, aus der Epoche der Biedermeierzeit, sind wunderschön. Wir sehen riesige Kleider in bunten Farben, aber auch Aschenputtels Arbeitsgewand sieht schön aus. Außerdem erleben wir einen lustigen König (Harald Krassnitzer), der den Prinzen "Florian Bartoholmäi" auch mal in den Schwitzkasten nimmt. Barbara Auer glänzt in ihrer Rolle als böse Stiefmutter und genau so böse ist ihre Filmtochter "Pheline Roggan", die Aschenputtel alles ersinnliche Leid zufügt. Perfekt besetzt ist Aylin Tezel als Aschenputtel. Sie ist ein freches Mädchen, dass sich nicht einfach so ihrem Schicksal hingibt. Unterstützt wird sie von einer Taube. Wo ich auch schon beim nächsten Punkt bin: der Handlung. Im Original stirbt Aschenputtels Mutter und sagt zu ihr: "Bleibe immer fromm und gut". Dann kommen die bösen Frauen. Der Film fängt etwas später an, nämlich 5 Jahre nach dem Tode des Vaters. Auch wenn man den Anfang mit der Mutter nicht sieht, hilft sie Aschenputtel als Taube immer und der Spruch "Bleibe immer fromm und gut" wurde zu einem, hier, besseren: "Du darfst nie den Mut verlieren", umgedichtet. Auch wenn der Anfang anders ist, hält sich der Film an Grimm, denn die wichtigsten Aspkete des Grimmschen Märchens wurden auch hier eingebracht. Das bedeutet Aschenputtel kann mit Hilfe des Baums der am Grabe der Mutter wächst zum Ball gehen, denn die tote Mutter hilft ihr. Das ist in der Grimmschen Version sehr wichtig. Eine zweite Änderung ist, dass es nur einen Ball gibt. Jedoch begegnet Aschenputtel dem Prinzen zweimal im Wald (als Jäger). So entwickelt sich ein Streit zwischen den beiden und die Farben schwarz und weiß haben eine wichtige Rolle, denn Aschenputtel gibt dem Prinzen ein Rätsel auf. Auf dem Ball kann er es lösen und die beiden wissen, dass sie sich schon lange kennen und der Prinz ist entschlossen Aschenputtel zu heiraten. Um diese Romantik, die nach und nach entsteht, wurde eine wunderbare Komik gesponnen, dass es nur Spaß macht zuzusschauen. Dieser Witz zieht sich durch den ganzen Film, bis schließlich am Ball, nach dem klassischen Hoftanz zu einer flotten Polka getanzt wird.
Aschenputtel ist ein rundum gelungener Märchenfilm, bei dem Kostüme, Drehorte, Musik und Schauspieler wunderbar ausgewählt wurden. Die Grundgeschichte und die Botschaft des Märchens werden hier deutlich und mit einer Mischung aus Romantik und Komik umrundet. Ganz klar das moderne Aschenputtel ist ein wunderschöner Film.
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Sechs auf einen Streich IV - Aschenputtel
Sechs auf einen Streich IV - Aschenputtel von Uwe Janson (DVD - 2011)
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