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am 11. August 2015
Familienvater Chris Cleek (Sean Bridgers) hat eine hübsche Ehefrau, eine 15jährige Tochter, eine vielleicht halb so alte weitere und einem 2-3 Jahre jüngeren Sohn - und zumindestens einen zu Beginn dümmlich-selbstgerechten Gesichtsausdruck, der mich weniger an Anthony Perkins als vielmehr an George "Dabbeljuh" erinnerte.
Aber dieser erste Eindruck täuscht gewaltig. Er wohnt mit der Familie abgelegen auf dem Land, gibt den strengen und gerechten Patriarchen und einen gütigen Menschen. Er hat nämlich auf der Jagd bei suchendem Blick durch das Zielfernrohreine eine junge Frau (Polyanna McIntosh) entdeckt, die in Fetzen gehüllt , erdverschmiert sich in einem Flüsschen wäscht und zum Schluß mit ihrem Dolch einen Fisch aufspießt, Vegetarierin ist sie nicht: Am Folgetag fängt er sie mit einem Netz, kann ihrer aber nur habhaft werden, indem er die sich mit Zähnen und Klauenden wehrende Frau, ein Wesen mit animalischer Ausstrahlung und knurrenden und fauchenden Lauten wie ein Raubtier mit dem Gewehrkolben niederschlägt.
In einem Kellerloch etwas abseits des Hauses, durch eine stark geneigte Holztür mit Riegel und Schloß gesichert, wird sie mit Fußfesseln angekettet, die Metallreife um die Hangelenke werden mit durch an die Decke geschraubte Ösen geführte stabile Drahtseile an einer Winde fixiert, die ein beliebiges Aufrichten von hockender bis zu mit gespreizten Armen nach schräg oben gerichteter aufrecht stehender Position erlaubet. Seine Unvorsicht kostet ihn eine schmerzhafte Amputation.
Die Familie wird vor dem Abendmahl (ich hätte mich über ein feierliches Tischgebet nicht gewundert) wird der Fang der Familie mit der Warnung vor Annäherung an "The Woman" präsentiert, feierlich- bigott wird verkündet, die Aufgabe unfd Christenpflicht der Familie sei es, aus dieser Wilden ein zivilisiertes nützliches Mitglied der menschlichen Gesellschaft zu machen
Sie wird teiweise entkleidet, schön heiß (sonst würde der Schmutz nur verschmiert) gewaschen und bekommt ein züchtiges Kleid genäht, das so geschnitten ist und verschlossen wird, daß die Fesseln nicht geöffnet werden müssen.
Bald enthüllt der Mann, wer die Bestie ist: die Kinder haben Angst vor ihm, seine Frau bekommt bei einer Ungehörigkeit eine schallende Ohrfeige, "The Woman" muß zur Befriedigung sexueller und sadistischer Triebe herhalten, mit denen er auch vor Frau und Kindern nicht haltgemacht hat. Der Sohn ist offensichtlich zu einem ähnlichen Kaliber deformiert worden, er hat seinen Vater bei seiner Aktivität beobachtet und das zu diesem Behufe in die Tür gebohrte Loch mit schmutzigem Kaugummi getarnt.
Auch die ältere Tochter hat sich verändert, das hübsche und offene Mädchen hat sich in einen beim Unterricht mißmutigen, oft abwesendem Teenager verwandelt, der nur noch zu weit schlabbernde Klamotten trägt, alle nasenlang zur Toilette muß und wegen " sich Schlechtfühlens " nicht mehr am Sport teilnimmt.
Die Grausamkeiten nehmen derart überhand, daß die Ehefrau droht, ihn zu verlassen, sie wird brutal zusammengeschlagen, auch die Lehrerin, die den Zustand des älteren Mädchens erahnt und einen Hausbesuch bei der Familie macht, wird zum Opfer. Wir erfahren, daß Frauen zu "nichts als dem einen" dienlich sind.
"The Woman", von der wir durch Traumszenen erfahren, daß ihre Familie abgeschlachtet wurde und sie als einziges Familienmitglied im Säuglingsalter in der Höhle, in der sie jetzt noch lebt, mit dem Leben davonkam, wurde offenbar von Wölfen groß gezogen.
Am Ende wird "The Woman" leider auch die Mutter und zwei weitere Familienmitglieder zerfleischen, wir sehen herausgebissenes und gerissenes Gewebe und entstellte Gesichter, sie verläßt das Horrorszenario, das wir schon zu Beginn fast ohne explizit dargestellte Horrorszenen erleben mußten, und macht sich, nicht allein !?!, auf den Weg zurück in den heimatlichen Wald.

Ich habe das Buch und die Vorgängerfilme nicht gelesen und gesehen, der Film ist auch für sich verständlich.
Bevor selbsternannte Hardcore-Horrorfans, denen es dann bei "Horrorfilmchen" wie Conjouring und ähnlichen Streifen grauste, sich diesen Film ansehen, sollten sie sich erst kardiologisch untersuchen lassen und dafür sorgen , daß bei Ansehen des Films eine starke Person wie die eigene Mutter anwesend ist, an deren Brust sie ihr Gesicht verbergen können.
Empfindsamere Gemüter abstoßendes blutiges Zerfeischen gibt es erst gegen Ende des Filmes.
Wir sehen hier keine bestialische Frau, kein Monster, sondern ein menschliches Wesen, das das zeigt, was der Homo Sapiens ist, wenn er ohne menschliche Sozialisation nur auf sich selbst gestellt aufgewachsen ist: ein Allesfresser, der Lebewesen zwecks Befriedigung des elementaren Bedürfnisses Nahrungsaufnahme jagt und reißt, sich mit Zähnen und Klauen gegen Angriffe wehrt:.
Der Film zeigt unwahrscheinliche , aber im Bereich des Möglichen liegende Szenen, er ist ehrlich, und - bitte vor Ausbrechen in Gelächter oder verständnisloses Kopschütteln einmal in sich gehen - nicht grausam oder der blanke sensationsheischende bluttriefende Horror zur Befriedigung niederer Instinkte, "The Woman" ist kein horrorerzeugendes Monster, keine Fantasiehorrorgestalt wie Vampire oder manch Alien.
Das wahre Monster ist ein "zivilisiertes", psychopathisches, grausam-perverses Exemplar Mensch, das vor pädophilem Inzest und, so habe ich es verstanden, auch Sodomie nicht zurückschreckt.

Wer "The Woman" bemitleidet und wertfrei als Lebewesen, das nur seine natürlichen Bedürfnisse befriedigt , ansieht , die wahre Bestie, die nicht nur durch falsche Sozialisation, sondern auch als mißglückte Abweichung der Evolution mit völlig fehlender Empathie und Lust an Grausamkeit durch fehlgeschaltete oder abnorm ausgebildete Gehirne zustande gekommen sein kann, in Chris Clark sieht, hat den Film so verstanden wie ich und viele andere Rezensenten, die diesen Film wie ich großartig finden.

Doc Halliday
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TOP 500 REZENSENTam 25. November 2011
FILM:

Regisseur von THE WOMAN Lucky McKee ist noch nicht viel im Horror Genre in Erscheinung getreten. Ein beachtenswertes Frühwerk war MAY-DIE SCHNEIDERIN DES TODES welcher in der Hauptrolle mit der Angela Bettis besetzt ist die auch in THE WOMAN eine der Hauptrollen spielt. In beiden Streifen agiert sie grossartig. Der vorliegende Film kommt zwar anfangs etwas trashig und hölzern inszeniert und gespielt daher gibt aber zum Ende hin so viel Gas, von der Dramatik und dem Blutfaktor her, dass er den geneigten Seher doch sehr beeindruckt hat. Die DVD/Blu-ray kommt sogar in Deutschland uncut daher. Danke FSK. Leider kommt der Film im Digital Video Look daher was den Gesamteindruck etwas abschwächt. Zum Film und Hintergrund nun im einzelnen ein paar Details (ohne Spoiler!):

Die Cleeks als Ehepaar Chris und Belle (Angela Bettis) wohnen mit 2 Kindern und ihren Hunden auf dem Land und sind eine amerikanische und stark christlich geprägte Durchschnitts- und Spiesser-Bilderbuchfamilie. Vater Chris "fängt" zufällig beim Jagen im Wald eine völlig verwilderte Frau (Pollyanna McIntosh), bringt diese nach Hause in den Keller und will sie auf seine Weise resozialisieren. Dazu sind ihm alle unmenschlischen Methoden recht.....mehr soll hier aus Spannungsgründen nicht verraten werden.....

Vater Chris erinnert dabei physisch sehr an den jungen Anthony Perkins was sicherlich kein Nachteil ist. Angela Bettis spielt hervorragend intensiv die unterdrückte Ehefrau soweit es zumindest die Story zulässt. Unglaublich ist die physische Leistung der "wilden Frau" (gespielt von Pollyanna McIntosh) die als ehemaliges Model im ganzen Film extrem behandelt wird oder angekettet ist und meist fast nackt auftreten muss. Ihre Mimik und Gestik sind sehr intensiv und prägen sowohl den naturbezogenen Anfang des Films als auch die späteren dramatischen Szenen.

Der Film liefert weit mehr als die üblichen Torture-Porn Orgien und könnte auch als feministisches Horror Manifest gegen ein religiös geprägtes Patriarchat gedeutet werden. Der potentielle theoretische Überbau sollte aber nicht überbewertet werden. Der Film steigert seine Intensität clever bis zum Ende hin und die Gorehounds unter uns dürfen sich auf eine kleine Blutschlacht vom Feinsten freuen, kein Körperteil wird verschont und alles wird frontal dargeboten.

Zusammengefasst besticht der Film durch seinen anfangs sehr subtil eingesetzten satirischen Unterton in der unglaublichen Doppelmoral der Familie und später dann durch seine ungeahnte Kompromisslosigkeit, die zwar fast ins Absurde driftet, aber dennoch stimmig ist und durch extremen, aber nicht selbstzweckhaften Gewalteinsatz überzeugt. Er ist somit aus meiner subjektiven Sicht eine deutlich überdurchschnittliche Bewertung wert.

4/5 Sternen

MEDIUM:

- Bild: gute neutral und ganz leicht körnig wirkende Bildqualität, absolut ok, aber keine Referenz
- Ton: gut und räumlich, brauchbare deutsche Synchronisation BD: DTS-HD in dt.&engl., DVD: DD 5.1 in dt.& engl.
- ca. 99 min, Extras (Making Of, Behind the Scenes, Kurzfilm 'Burro Boy', Entfallene Szenen, Kinotrailer)
- sonstiges: schönes Steelbook (Steelbook Edition)
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Mai 2014
Jack Ketchum hat an der Produktion mitgewirkt und gemeinsam mit Lucky McKee das Drehbuch verfasst. The Woman ist keine 1:1 Verfilmung des Romanes.

Ein angesehener Anwalt und Familienvater findet bei der Jagd eine völlig verwilderte junge Frau, die wie ein Tier im Wald lebt. Er fängt sie, nimmt sie mit nach Hause und kettet sie im Keller an. Die ganze Familie soll mithelfen, die Frau zu zähmen und zu einem Mitglied der Gesellschaft zu machen. Von Beginn an merkt man, dass etwas mit der Familie nicht stimmt, alle scheinen vor dem Vater Angst zu haben. Die Situation beginnt zu eskalieren. Es folgen viel Blut, Sex, Folter, Gewalt...

Ich fand den Film sehr spannend. Die Story unterscheidet sich von den meisten anderen Horrorfilmen recht deutlich. Auch die schauspielerischen Leistungen und die Effekte fand ich sehr gut.

An Bild- und Tonqualität (De und E in 5.1 DD) der DVD habe ich nichts auszusetzen. Als Extra sind neben Trailern noch Making of und Interviews enthalten. Die 18er Version ist ungeschnitten.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. Juni 2012
Gab es einen Kannibalenstamm in Maine ? Diese Frage wirft Amerikas kontroverser Autor Jack Ketchum in einigen seiner nervenaufreibenden Romanen auf.
Stephen King sieht in dem Kollegen den furchterregendsten Mann Amerikas und dies ist sicherlich als Kompliment gemeint.
Seine Themen sind aber aber nicht Jedermanns Ding, denn er beschreibt sehr oft den moralischen Untergang der bürgerlichen Ordnung bis hin zu Barbarei und dringt in die dunkelsten Ecken seiner Figuren vor.
Inzwischen sind einige seiner Bücher verfilmt, nach "The Lost", "Red", "Evil" und "Beutegier" wurde jetzt auch "The Woman" auf die Leinwand gebracht.
Der Film erfüllt so ziemlich alle Voraussetzungen ein Genrepublikum zu begeistern und ist bereits auf dem besten Weg zum Kultstatus.
Die Story spielt in Maine, in der ersten Filmszene streift eine wilde Frau (Pollyanna McIntosh) durch die Wälder, sie lebt in einer Höhle und geht immer wieder auf die Jagd. Vermutlich wurde sie als Baby von einer Wölfin großgezogen, wie ein Szenebild suggeriert.
In der Zivilisation leben die Cleers. Die 5köpfige Familie ist gerade beim Grillen, Vater Chris (Sean Bridges) ist erfolgreicher Anwalt und erscheint bereits in den ersten Sekunden als hintergründig und unsympathisch. Er dirigiert seine Frau Belle (Angela Bettis).
Tochter Peggy sitzt in der Nähe des Swimmingpool und wirkt bedrückt. Sohn Brian (Zack Rand) spielt Basketball und sieht zu wie ein kleines Mädchen von drei Jungs geschlagen wird, er beobachtet das Geschehen, greift aber nicht ein.
Als die Familie heimfährt und der Vater den Sohn nach dem Befinden fragt, erklärt dieser stolz, dass er jetzt schon 8 von 10 Bällen ins Netz bekomt. Von dem Übergriff auf das kleine Mädchen erwähnt er nichts.
Überhaupt wirkt die Familie seltsam, alles scheint nach dem Willen des Vaters zu gehen. Er verteilt die Aufgaben, die anderen gehorchen und verhalten sich devot. Besonders die Ehefrau.
Zur Familie gehört auch noch die ganz kleine Tochter und drei Hunde, die ziemlich bissig sein müssen, denn sie sind permanent im Zwinger.
Wie es sich für einen guten Amerikaner gehört, geht Chris auch hin und wieder auf die Jagd in die Wälder.
Eines Tages entdeckt er dieses menschliche Wesen, die wilde Frau. Er fängt sie ein und kettet sie erstmal unten in einen Kellerschuppen.
Die verwahrloste Frau, so will es das Familienoberhaupt, soll von nun an ständiger Kellergast sein, das Ziel des von nun an derb-makraben Familiengeheimnisses soll deren Sozialisierung sein.
Dies geht nach Meinung von Chris nur mit unerbittlicher Härte...
Auf den ersten Blick mag "The Woman" nicht nur hart, sondern auch frauenfeindlich zu sein. Was aber auf den zweiten Blick nicht standhalten kann, denn "The Wonan" ist in erster Linie ein ergreifendes Familiendrama und eine Studie über einen Psychopathen in bürgerlichem Umfeld. Ein Wolf im Schafspelz sozusagen. Der Mann drängt den Zuschauer an die Grenzen der psychischen Belastbarkeit. Man kann die Darstellung von Sean Bridges nicht genug loben, der von einer Sekunde auf die andere höchst glaubwürdig diese Stimmungswechsel von gütigem Vater zum wahnsinnigen Psycho vollziehen kann und immer glaubwürdig bleibt.
Hier bewahrheitet sich die Filmwahrheit, dass die Qualität solcher Filme durch einen guten Bösewicht stark gehoben werden kann.
Auch die anderen Familienmitglieder sind gut gezeichnet.
Wenn am Ende der Film in unappettitliche Metzel-Szenen abdriftet, ist der dem zeitgenössischen Horror genüge getan. Es wirkt fast schon überspitzt. Was aber am guten Gesamturteil nichts ändert.
"The Woman" ist gutes Genrekino mit einer bedrückenden Horroratmosphäre, die vor allem aus den Konstellationen der Figuren gelingt. Darüberhinaus darf gerätselt werden, wer am Ende den Geschlechterkampf gewinnt...ja, ja das ist auch noch Thema.
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am 1. September 2012
Ich hatte das Buch von Jack Ketchum zuvor gelesen und war etwas skeptisch, was die Verfilmung des Romans anging.

In dem Film gibt es ja keinen Platz, der erzählt, dass diese Frau kein Einzelgänger ist, sondern einer Sippe von Kannibalen angehört, die im Vor-Roman getötet wurde. Sie war die einzig überlebende und so erklärt sich dem Filmeschauer auch die Wunde, die sie am Anfang mit sich herumträgt.

Was wirklich erfreulich an dem Film ist, ist, dass er sich sehr eng an das Buch hält. Die meisten Szenen sind 1:1 aus dem Buch übernommen.
Für mich war es sehr interessant, zu sehen, wie die Szene aus dem Buch filmisch umgesetzt wurden und ich für meinen Teil war wirklich zufrieden.

Der Junge wurde als genausolcher sadistischer Kotzbrocken dargestellt, die Mutter genauso passiv und der Vater ist im Buch wie im Film einfach zum Kotzen - auf Deutsch gesagt. Das Ende wurde ein klein wenig abgeändert, vielleicht um es etwas abzukürzen, aber es tut der Handlung keinen Abbruch.

Die wilde Frau wurde meines Erachtens sehr gut von Pollyana McIntosh verkörpert, die ja in Wirklichkeit eine wirklich schöne Frau ist. Hut ab, dass sie sich für seine "dreckige" Rolle bereit erklärt hat.

Alles in allem ist dieser Film eigentlich sehr unterhaltsam für diese Sparte von Film. Es geht nicht wirklich um Blut und Gemetzel (was zwar am Ende noch kommt), sondern eher um den Sadismus des Ehemannes und die allgemeine Frage, wer am Ende eigentlich der/die Wilde ist.

Ich finde ihn gelungen.
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am 17. Mai 2016
Der Film lässt sich genauso gut gucken, wie das Buch zu lesen ist. Ist für einen Horrorfilm meines Erachtens ganz gut bis sehr gut gelungen. Den Namen Jack Ketchum sollte man sich gut merken.
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am 7. Juni 2016
Um es kurz zu sagen: ein Top Film mit einem a****geilen Soundtrack. Sehr empfehlenswert und darf in keiner Videosammlung fehlen....
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TOP 500 REZENSENTam 10. Dezember 2011
Chris Cleek "leitet" seine Familie mit harter Hand und repräsentiert nach Außen hin den perfekten Ehemann.
Dank seiner unbarmherzigen Art hat er seine Frau, die Töchter und seinen Sohn unter Kontrolle und führt ein Leben als Pascha.
Bei einem Jagdausflug stößt er auf eine verletzte, verwilderte Frau.
Was er nicht ahnt: Es handelt sich um "Die Frau" die in Beutegier überlebt hat.
Er beschließt ein Verließ herzurichten und die Frau dort gefangen zu halten bis sie in die Gesellschaft integriert ist.
Nebenbei dient sie ihm aber auch als sexuelles Lustobjekt.
Das führt zu Konflikten in der Familie die er an der "Züchtigung" Beteiligt.
Aber die Zeit wird zeigen das man die ungezügelte Wildheit nicht bändigen kann.

Dieses Sequel aus dem Jahr 2011 zu Beutegier ist ein echtes Brett.
Dank der moralischen Eskapaden von Familienvater Chris und der blutigen Gore-Szenen ist The Woman sicherlich kein Film für zarte Gemüter.
Zwar ist Beutegier wesentlich härter was den Splatter Faktor angeht dafür zielt The Woman mehr auf die psychologische Seite ab.
Beides sehr starker Tobak.
Wer so was mag sollte einen Blick riskieren.
Darstellerisch hat man sich stark verbessert im Vergleich zu Beutegier und auch sonst wurde vieles aufgewertet.
Dialoge und Plot sind nun mehr als Anschaubar und sehr unterhaltsam.
Atmosphäre, Soundtrack und Settings sind gelungen.

Da sieht man mal was etwas mehr Budget ausmachen kann.
Mit von der Partie sind u.a.: Pollyanna McIntosh, Sean Bridgers und Angela Bettis.
Regie führte Genre-Spezialist Lucky McKee.
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am 12. Juli 2012
fazit vorab:
im großen und ganzen wirklich ein genialer streifen!

ich finde es nur ein wenig schade, dass lucky mckee dem film dieses durchgehende augenzwinkern einhaucht.
jack ketchum's 'evil' war ja ein ziemlicher schlag in die magengrube, und dieses niveau wird hier leider in keiner sekunde erreicht,
obwohl es aufgrund der story durchaus hätte erreicht werden können.
und das kann man nicht kritisieren, weil mckee dies halt niemals erreichen wollte.

ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was ich von dem soundtrack halten soll. also kurz und knapp: er ist genial! für fans des indie-rock ein ohrenschmaus!
aber er nimmt diesem streifen definitiv die verstörende atmosphäre, ja macht einige szenen sogar angenehmer anzuschauen als sie sein sollten.
aber das ist rein subjektiv, denn auf seine art schlängelt sich 'the woman' damit aus dem 08/15-psychothriller muster heraus und hat mich genauso anderthalbstunden gepackt,
wie es ein ernstgemeinter psychothriller geschafft hätte.

also nochmal zurück zum fazit:
'the woman' ist ein wirklich sehenswerter film mit geilen wendungen, die jedoch leider keine große überraschung sind.
es ist kein spoiler und dürfte eigentlich jedem klar sein, der sich den plot durchliest, dass der wahre horror nicht von der frau aus dem wald ausgeht.
viele leute finden den streifen, gerade in der mitte, extrem langatmig, doch das kann ich in keiner sekunde unterschreiben ... im gegenteit:
das ende hätte man noch besser vorbereiten können. denn nicht zuletzt wegen dem extrem plötzlichen und ausuferndem showdown kommt leider niemals der WTF???-moment auf.
das war mein einziger richtiger kritikpunkt und dementsprechend auch der grund, warum ich persönlich keine 5 sterne geben kann.

trotzdem ein must-seen für horror- und thrillerfans, den ich an dieser stelle vielleicht mit einigen filmen vergleichen könnte, es aber nicht will,
da 'the woman' es definitiv verdient hat als eigenständiges pferd an den start zu gehen.

danke für's lesen!
22 Kommentare|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2014
Weder habe ich das Buch gelesen, noch habe ich den indirekten Vorgängerfilm „Beutegier“ gesehen. Dennoch erlaube ich mir eine Kritik über dieses, in meinen Augen, großartige Stück Filmkunst, welches ich völlig ohne Erwartungen gesehen habe – und was mich positiv überrascht hat.

Über die Handlung wurde hier schon einiges gesagt, daher die Kurzfassung (leichte Spoiler):

Familienvater Chris Cleek (Sean Bridgers) sammelt im Wald eine junge Frau ein (Pollyanna McIntosh) um sie im heimischen Schuppen zu „zivilisieren“. Seine Frau und seine Kinder schauen dabei zu, wie der zuerst noch freundlich wirkende Vater immer mehr bestialische Maßnahmen ergreift, um „die wilde Frau“ zu sozialisieren. Hinzufügen von psychischem und physischem Schmerz sind an der Tagesordnung. Im Verlauf der Handlung kommen dabei immer mehr Details der Familie an’s Tageslicht bis es dann schließlich zum unfassbar harten Showdown kommt…

Man könnte meinen, es handelt sich hier um einen weiteren langweiligen und einfallslosen Torture-Porn-Movie, x-mal gesehen, nichts Neues dabei. Doch wer davon ausgeht, irrt sich gewaltig! Hier wurde ganze Arbeit geleistet: Ein spannendes Drehbuch, glaubwürdige Charaktere, nachvollziehbare Handlungen und Wendungen und eine Atmosphäre abseits des Hollywood-Mainstreams machen diesen Film absolut sehenswert. Explizite Gewalt wird hier eigentlich erst einmal gar nicht gezeigt, der Film ist in erster Linie überwiegend ruhig und das meiste, was der jungen wilden Frau angetan wird, muss man sich selbst erdenken: Lediglich die letzten 15 Minuten sind an Härte kaum zu übertreffen und prägen sich wirklich in’s Gedächtnis!

Obwohl der Film an sich sehr ruhig ist, ist er doch alleine schon wegen der Thematik sehr sehr grausam. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn mir jemals ein zweites Mal ansehen werde, auch wenn ich begeistert bin: Es ist keine leichte Kost!

Das Schauspieltalent der einzelnen Darsteller sollte man hier noch einmal loben. Während die meisten Sean Bridgers als sadistischen widerwärtigen Vater hervorheben (natürlich völlig zu recht!), ist mir persönlich dennoch am meisten Pollyanna McIntosh aufgefallen: Eine Schauspielerin die in Wirklichkeit so wunderschön und bezaubernd aussieht, spielt hier eine wilde Bestie, die außer schnaufen, grunzen und stöhnen keinerlei Worte von sich gibt. Alleine ihr Aussehen ist angsteinflößend und ihre Mimik und Gestik machen das ganze nahezu perfekt. Sicherlich ist diese Rolle nicht leicht gewesen. Für mich ein absoluter Beweis ihres Talentes. Ich finde, das sollte man an dieser Stelle auch mal erwähnen!

Fazit

Die Gegenüberstellung von zivilisiert und animalisch regt einen zum Nachdenken an. Er zeigt die niederen und primitiven Beweggründe der Menschen auf, die nach außen hin völlig kultiviert erscheinen. Ein absolut tiefgründiger Film, wenn man es versteht zwischen den Zeilen zu lesen. Absolut empfehlenswert!
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