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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Leg Dich nicht mit der wilden Frau an....." - sehenswertes "feministisches Horror-Manifest" in UNCUT Version (danke FSK!)
FILM:

Regisseur von THE WOMAN Lucky McKee ist noch nicht viel im Horror Genre in Erscheinung getreten. Ein beachtenswertes Frühwerk war MAY-DIE SCHNEIDERIN DES TODES welcher in der Hauptrolle mit der Angela Bettis besetzt ist die auch in THE WOMAN eine der Hauptrollen spielt. In beiden Streifen agiert sie grossartig. Der vorliegende Film kommt zwar anfangs...
Veröffentlicht am 25. November 2011 von Retro Kinski

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Steelbook leider sehr einfach und der Film doch sehr seltsam !
Capelight hat ja schon einige Steelbook's in Deutschland veröffentlicht jedoch schafft es Capelight nicht ein anständiges Steelbook zu veröffentlichen ! Wieder sind hinten alle Möglichen Informationen zum Film aufgedruckt die auf einen Umkarton gehören denn da sparen sie an der falschen Stelle ! Einzig das Enemy Steelbook hat bisher eine...
Vor 2 Monaten von Steelbookfan veröffentlicht


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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Leg Dich nicht mit der wilden Frau an....." - sehenswertes "feministisches Horror-Manifest" in UNCUT Version (danke FSK!), 25. November 2011
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Woman (Blu-ray) (Limited Steelbook Edition) [Limited Edition] (Blu-ray)
FILM:

Regisseur von THE WOMAN Lucky McKee ist noch nicht viel im Horror Genre in Erscheinung getreten. Ein beachtenswertes Frühwerk war MAY-DIE SCHNEIDERIN DES TODES welcher in der Hauptrolle mit der Angela Bettis besetzt ist die auch in THE WOMAN eine der Hauptrollen spielt. In beiden Streifen agiert sie grossartig. Der vorliegende Film kommt zwar anfangs etwas trashig und hölzern inszeniert und gespielt daher gibt aber zum Ende hin so viel Gas, von der Dramatik und dem Blutfaktor her, dass er den geneigten Seher doch sehr beeindruckt hat. Die DVD/Blu-ray kommt sogar in Deutschland uncut daher. Danke FSK. Leider kommt der Film im Digital Video Look daher was den Gesamteindruck etwas abschwächt. Zum Film und Hintergrund nun im einzelnen ein paar Details (ohne Spoiler!):

Die Cleeks als Ehepaar Chris und Belle (Angela Bettis) wohnen mit 2 Kindern und ihren Hunden auf dem Land und sind eine amerikanische und stark christlich geprägte Durchschnitts- und Spiesser-Bilderbuchfamilie. Vater Chris "fängt" zufällig beim Jagen im Wald eine völlig verwilderte Frau (Pollyanna McIntosh), bringt diese nach Hause in den Keller und will sie auf seine Weise resozialisieren. Dazu sind ihm alle unmenschlischen Methoden recht.....mehr soll hier aus Spannungsgründen nicht verraten werden.....

Vater Chris erinnert dabei physisch sehr an den jungen Anthony Perkins was sicherlich kein Nachteil ist. Angela Bettis spielt hervorragend intensiv die unterdrückte Ehefrau soweit es zumindest die Story zulässt. Unglaublich ist die physische Leistung der "wilden Frau" (gespielt von Pollyanna McIntosh) die als ehemaliges Model im ganzen Film extrem behandelt wird oder angekettet ist und meist fast nackt auftreten muss. Ihre Mimik und Gestik sind sehr intensiv und prägen sowohl den naturbezogenen Anfang des Films als auch die späteren dramatischen Szenen.

Der Film liefert weit mehr als die üblichen Torture-Porn Orgien und könnte auch als feministisches Horror Manifest gegen ein religiös geprägtes Patriarchat gedeutet werden. Der potentielle theoretische Überbau sollte aber nicht überbewertet werden. Der Film steigert seine Intensität clever bis zum Ende hin und die Gorehounds unter uns dürfen sich auf eine kleine Blutschlacht vom Feinsten freuen, kein Körperteil wird verschont und alles wird frontal dargeboten.

Zusammengefasst besticht der Film durch seinen anfangs sehr subtil eingesetzten satirischen Unterton in der unglaublichen Doppelmoral der Familie und später dann durch seine ungeahnte Kompromisslosigkeit, die zwar fast ins Absurde driftet, aber dennoch stimmig ist und durch extremen, aber nicht selbstzweckhaften Gewalteinsatz überzeugt. Er ist somit aus meiner subjektiven Sicht eine deutlich überdurchschnittliche Bewertung wert.

4/5 Sternen

MEDIUM:

- Bild: gute neutral und ganz leicht körnig wirkende Bildqualität, absolut ok, aber keine Referenz
- Ton: gut und räumlich, brauchbare deutsche Synchronisation BD: DTS-HD in dt.&engl., DVD: DD 5.1 in dt.& engl.
- ca. 99 min, Extras (Making Of, Behind the Scenes, Kurzfilm 'Burro Boy', Entfallene Szenen, Kinotrailer)
- sonstiges: schönes Steelbook (Steelbook Edition)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Steelbook leider sehr einfach und der Film doch sehr seltsam !, 18. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Woman (Blu-ray) (Limited Steelbook Edition) [Limited Edition] (Blu-ray)
Capelight hat ja schon einige Steelbook's in Deutschland veröffentlicht jedoch schafft es Capelight nicht ein anständiges Steelbook zu veröffentlichen ! Wieder sind hinten alle Möglichen Informationen zum Film aufgedruckt die auf einen Umkarton gehören denn da sparen sie an der falschen Stelle ! Einzig das Enemy Steelbook hat bisher eine anständige Rückseite erhalten. Mal sehen ob sich das bessert. Nicht zu erwähnen ist wohl, dass keine Prägung vorhanden ist. Auch ein roter Uncut Schriftzug und von wem der Film ist und nach welchem Roman hat einfach nichts auf der Vorderseite eines Steelbook's zu suchen. Immerhin hat es einen anständigen Druck.
Nun zum Film. Warum sieht man sich einen Horrorfilm an ? Um sich zu gruseln oder splatter an zu sehen oder ? Warum braucht dann der Film ca. 60 Minuten bis überhaupt was passiert. Erst die letzten 10 Minuten geht der Film richtig ab aber dann ist er auch schon wieder vorbei. Hätte man sich das ganze geplänkel am Anfang gespart und hätte den Racheakt besser ausgebaut, hätte der Film vielleicht was werden können. Außerdem hat man weder mit The Woman noch mit irgendjemand anderen einen Bezug bzw. kann man sie verstehen.
Fazit: Splatterfans sollten 1 Stunde vorspulen und Leute die Handlung wollen sollten diesen Film erst gar nicht kaufen. Blasse Darsteller und niemand mit dem man mitfiebern könnte machen aus dem Film eine Handlung die jedem kalt lassen sollte ! Das Steelbook ist auch nicht zu empfehlen !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uncut, 19. Mai 2014
Von 
N. I. Body - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Woman (DVD)
Jack Ketchum hat an der Produktion mitgewirkt und gemeinsam mit Lucky McKee das Drehbuch verfasst. The Woman ist keine 1:1 Verfilmung des Romanes.

Ein angesehener Anwalt und Familienvater findet bei der Jagd eine völlig verwilderte junge Frau, die wie ein Tier im Wald lebt. Er fängt sie, nimmt sie mit nach Hause und kettet sie im Keller an. Die ganze Familie soll mithelfen, die Frau zu zähmen und zu einem Mitglied der Gesellschaft zu machen. Von Beginn an merkt man, dass etwas mit der Familie nicht stimmt, alle scheinen vor dem Vater Angst zu haben. Die Situation beginnt zu eskalieren. Es folgen viel Blut, Sex, Folter, Gewalt...

Ich fand den Film sehr spannend. Die Story unterscheidet sich von den meisten anderen Horrorfilmen recht deutlich. Auch die schauspielerischen Leistungen und die Effekte fand ich sehr gut.

An Bild- und Tonqualität (De und E in 5.1 DD) der DVD habe ich nichts auszusetzen. Als Extra sind neben Trailern noch Making of und Interviews enthalten. Die 18er Version ist ungeschnitten.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wildes Tier Mensch..., 30. Juni 2012
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Woman (DVD)
Gab es einen Kannibalenstamm in Maine ? Diese Frage wirft Amerikas kontroverser Autor Jack Ketchum in einigen seiner nervenaufreibenden Romanen auf.
Stephen King sieht in dem Kollegen den furchterregendsten Mann Amerikas und dies ist sicherlich als Kompliment gemeint.
Seine Themen sind aber aber nicht Jedermanns Ding, denn er beschreibt sehr oft den moralischen Untergang der bürgerlichen Ordnung bis hin zu Barbarei und dringt in die dunkelsten Ecken seiner Figuren vor.
Inzwischen sind einige seiner Bücher verfilmt, nach "The Lost", "Red", "Evil" und "Beutegier" wurde jetzt auch "The Woman" auf die Leinwand gebracht.
Der Film erfüllt so ziemlich alle Voraussetzungen ein Genrepublikum zu begeistern und ist bereits auf dem besten Weg zum Kultstatus.
Die Story spielt in Maine, in der ersten Filmszene streift eine wilde Frau (Pollyanna McIntosh) durch die Wälder, sie lebt in einer Höhle und geht immer wieder auf die Jagd. Vermutlich wurde sie als Baby von einer Wölfin großgezogen, wie ein Szenebild suggeriert.
In der Zivilisation leben die Cleers. Die 5köpfige Familie ist gerade beim Grillen, Vater Chris (Sean Bridges) ist erfolgreicher Anwalt und erscheint bereits in den ersten Sekunden als hintergründig und unsympathisch. Er dirigiert seine Frau Belle (Angela Bettis).
Tochter Peggy sitzt in der Nähe des Swimmingpool und wirkt bedrückt. Sohn Brian (Zack Rand) spielt Basketball und sieht zu wie ein kleines Mädchen von drei Jungs geschlagen wird, er beobachtet das Geschehen, greift aber nicht ein.
Als die Familie heimfährt und der Vater den Sohn nach dem Befinden fragt, erklärt dieser stolz, dass er jetzt schon 8 von 10 Bällen ins Netz bekomt. Von dem Übergriff auf das kleine Mädchen erwähnt er nichts.
Überhaupt wirkt die Familie seltsam, alles scheint nach dem Willen des Vaters zu gehen. Er verteilt die Aufgaben, die anderen gehorchen und verhalten sich devot. Besonders die Ehefrau.
Zur Familie gehört auch noch die ganz kleine Tochter und drei Hunde, die ziemlich bissig sein müssen, denn sie sind permanent im Zwinger.
Wie es sich für einen guten Amerikaner gehört, geht Chris auch hin und wieder auf die Jagd in die Wälder.
Eines Tages entdeckt er dieses menschliche Wesen, die wilde Frau. Er fängt sie ein und kettet sie erstmal unten in einen Kellerschuppen.
Die verwahrloste Frau, so will es das Familienoberhaupt, soll von nun an ständiger Kellergast sein, das Ziel des von nun an derb-makraben Familiengeheimnisses soll deren Sozialisierung sein.
Dies geht nach Meinung von Chris nur mit unerbittlicher Härte...
Auf den ersten Blick mag "The Woman" nicht nur hart, sondern auch frauenfeindlich zu sein. Was aber auf den zweiten Blick nicht standhalten kann, denn "The Wonan" ist in erster Linie ein ergreifendes Familiendrama und eine Studie über einen Psychopathen in bürgerlichem Umfeld. Ein Wolf im Schafspelz sozusagen. Der Mann drängt den Zuschauer an die Grenzen der psychischen Belastbarkeit. Man kann die Darstellung von Sean Bridges nicht genug loben, der von einer Sekunde auf die andere höchst glaubwürdig diese Stimmungswechsel von gütigem Vater zum wahnsinnigen Psycho vollziehen kann und immer glaubwürdig bleibt.
Hier bewahrheitet sich die Filmwahrheit, dass die Qualität solcher Filme durch einen guten Bösewicht stark gehoben werden kann.
Auch die anderen Familienmitglieder sind gut gezeichnet.
Wenn am Ende der Film in unappettitliche Metzel-Szenen abdriftet, ist der dem zeitgenössischen Horror genüge getan. Es wirkt fast schon überspitzt. Was aber am guten Gesamturteil nichts ändert.
"The Woman" ist gutes Genrekino mit einer bedrückenden Horroratmosphäre, die vor allem aus den Konstellationen der Figuren gelingt. Darüberhinaus darf gerätselt werden, wer am Ende den Geschlechterkampf gewinnt...ja, ja das ist auch noch Thema.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Is wirklich ok für eine Buchverfilmung, 1. September 2012
Rezension bezieht sich auf: The Woman (DVD)
Ich hatte das Buch von Jack Ketchum zuvor gelesen und war etwas skeptisch, was die Verfilmung des Romans anging.

In dem Film gibt es ja keinen Platz, der erzählt, dass diese Frau kein Einzelgänger ist, sondern einer Sippe von Kannibalen angehört, die im Vor-Roman getötet wurde. Sie war die einzig überlebende und so erklärt sich dem Filmeschauer auch die Wunde, die sie am Anfang mit sich herumträgt.

Was wirklich erfreulich an dem Film ist, ist, dass er sich sehr eng an das Buch hält. Die meisten Szenen sind 1:1 aus dem Buch übernommen.
Für mich war es sehr interessant, zu sehen, wie die Szene aus dem Buch filmisch umgesetzt wurden und ich für meinen Teil war wirklich zufrieden.

Der Junge wurde als genausolcher sadistischer Kotzbrocken dargestellt, die Mutter genauso passiv und der Vater ist im Buch wie im Film einfach zum Kotzen - auf Deutsch gesagt. Das Ende wurde ein klein wenig abgeändert, vielleicht um es etwas abzukürzen, aber es tut der Handlung keinen Abbruch.

Die wilde Frau wurde meines Erachtens sehr gut von Pollyana McIntosh verkörpert, die ja in Wirklichkeit eine wirklich schöne Frau ist. Hut ab, dass sie sich für seine "dreckige" Rolle bereit erklärt hat.

Alles in allem ist dieser Film eigentlich sehr unterhaltsam für diese Sparte von Film. Es geht nicht wirklich um Blut und Gemetzel (was zwar am Ende noch kommt), sondern eher um den Sadismus des Ehemannes und die allgemeine Frage, wer am Ende eigentlich der/die Wilde ist.

Ich finde ihn gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krank,sadistisch und teils auch eklig..., 1. März 2015
Rezension bezieht sich auf: The Woman (Amazon Instant Video)
aber wahnsinnig gut gespielt,vor allem von Pollyanna McIntosh .
Gesellschaftskritik der besonderen Art,aber leider auch vorstellbares Szenario.
Man sollte Ekel und Gewalt filmisch ertragen können und FSK 18 ist trotz geschnittener Version richtig angesetzt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Another Jack Ketchum, 20. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: The Woman (Blu-ray) (Limited Steelbook Edition) [Limited Edition] (Blu-ray)
Auf die Erzählungen des "berühm-berüchtigten" Horror-Autors Jack Ketchum bin ich durch die Verfilmung "Evil" gestoßen. Ich muss dazu sagen - ich kenne keins seiner Bücher, dafür jede Verfilmung. Seine Filme zeichnen sich meistens durch Grausamkeit, Horror und Wahnsinn aus. Das zog sich durch nahezu jede Verfilmung.

Mit "The Woman" haben wir nun die Fortsetzung zu "Beutegier". Zu Beginn hinterfragt man gewisse Situationen im Film (wieso um alles in der Welt schleppt ein normaler Mann eine wilde Frau nach Hause, entführt sie quasi und hält sie dann noch gefangen u.s.w.), die sich im Laufe des Films dann mehr oder weniger erklären. Authentisch wie der oben von mir angesprochene Film Evil ist er dabei leider nicht. Den Ketchum-typischen ordentlichen Schlag in die Magengrube gibt's dann - sogar unzensiert - am Ende.

Währenddessen steigert sich der Film, ist schmutzig und brutal und zeigt darüber hinaus ein paar gesellschaftskritische Angelegenheiten (dominanter Vater, scheinbar perfekte Familie) auf. Insgesamt ist der Film gut, gibt allerdings Abstriche, weil der Score manchmal unglaublich unpassend ist (fiel mir eher in der ersten Hälfte des Films auf) und die Optik manchmal leider schon recht schwach ist (siehe Kamerafahrt zw. Tochter und Vater am gegen Ende).

Ein paar Extras gibts auch, hab mal reingezappt, soweit in Ordnung.

Technisch finde ich das Bild sehr solide. Besonders auffälliges Rauschen hab ich dabei jetzt nicht bemerkt, Referenzbild ist das aber auch nicht (Natürlich).

Film 7/10
Bild/Ton 7,5/

= 7,25/10 > 8/10 > 4 Sterne

Empfehlenswert das Ganze! Aber auch gewöhnungsbedürftig. Kann mir gut vorstellen, dass manche den Film nicht so sehr mögen werden...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Sequel zu Beutegier., 10. Dezember 2011
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Woman (DVD)
Chris Cleek "leitet" seine Familie mit harter Hand.
Dank seiner unbarmherzigen Art hat er seine Frau, die Töchter und seinen Sohn unter Kontrolle und führt ein Leben als Pascha.
Bei einem Jagdausflug stösst er auf eine verwilderte Frau.
Er beschliesst ein Verließ herzurichten und die Frau dort gefangen zu halten bis sie in die Gesellschaft integriert ist.
Nebenbei dient sie ihm aber auch als sexuelles Lustobjekt.
Was Chris bei all seiner peniblen Planung nicht weiß ist das die Frau eine Kannibalin ist die kurz zuvor miterleben musste wie ihre ganze Familie massakriert wurde.
Und die Zeit wird zeigen das man die ungezügelte Wildheit nicht bändigen kann.

Die Darsteller wirken allesamt austauschbar und recht farblos.
Die Dialoge sind kein Hit, aber es gibt schlimmeres in diesem Genre.
Die Story ist spannend und teils recht explizit inszeniert worden. Allerdings gibt es einige zähe Passagen die man sich hätte sparen können.
Der Soundtrack passt.

Dieses Sequel zu Beutegier ist ein echtes Brett.
Dank der moralischen Eskapaden von Familienvater Chris und der blutigen Goreszenen ist The Woman sicherlich kein Film für zarte Gemüter.
Zwar ist Beutegier, den man nur über Schweiz und Österreich Uncut bekommt, wesentlich härter was Goreszenen angeht dafür zielt The Woman mehr auf die psychologische Seite ab.
Beides sehr starker Tobak.
Wer so was mag sollte einen Blick riskieren.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen aus dem dschungel in die hölle, 12. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: The Woman (DVD)
fazit vorab:
im großen und ganzen wirklich ein genialer streifen!

ich finde es nur ein wenig schade, dass lucky mckee dem film dieses durchgehende augenzwinkern einhaucht.
jack ketchum's 'evil' war ja ein ziemlicher schlag in die magengrube, und dieses niveau wird hier leider in keiner sekunde erreicht,
obwohl es aufgrund der story durchaus hätte erreicht werden können.
und das kann man nicht kritisieren, weil mckee dies halt niemals erreichen wollte.

ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was ich von dem soundtrack halten soll. also kurz und knapp: er ist genial! für fans des indie-rock ein ohrenschmaus!
aber er nimmt diesem streifen definitiv die verstörende atmosphäre, ja macht einige szenen sogar angenehmer anzuschauen als sie sein sollten.
aber das ist rein subjektiv, denn auf seine art schlängelt sich 'the woman' damit aus dem 08/15-psychothriller muster heraus und hat mich genauso anderthalbstunden gepackt,
wie es ein ernstgemeinter psychothriller geschafft hätte.

also nochmal zurück zum fazit:
'the woman' ist ein wirklich sehenswerter film mit geilen wendungen, die jedoch leider keine große überraschung sind.
es ist kein spoiler und dürfte eigentlich jedem klar sein, der sich den plot durchliest, dass der wahre horror nicht von der frau aus dem wald ausgeht.
viele leute finden den streifen, gerade in der mitte, extrem langatmig, doch das kann ich in keiner sekunde unterschreiben ... im gegenteit:
das ende hätte man noch besser vorbereiten können. denn nicht zuletzt wegen dem extrem plötzlichen und ausuferndem showdown kommt leider niemals der WTF???-moment auf.
das war mein einziger richtiger kritikpunkt und dementsprechend auch der grund, warum ich persönlich keine 5 sterne geben kann.

trotzdem ein must-seen für horror- und thrillerfans, den ich an dieser stelle vielleicht mit einigen filmen vergleichen könnte, es aber nicht will,
da 'the woman' es definitiv verdient hat als eigenständiges pferd an den start zu gehen.

danke für's lesen!
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abgründiger, zynischer Sozial-Schocker, 16. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: The Woman (DVD)
An alle Gore/Splatter-Fans: Dieser Film ist kein üblicher Genre-Vertreter! Wer eine handlungslose Körperteil-Orgie erwartet, wird sicherlich enttäuscht. Es handelt sich vielmehr um ein Drama mit wohldosierten Gore-Elementen und einer schonungslosen Gesellschaftskritik.

Der Film beginnt mit der Darstellung der wilden Frau und ihres üblichen Treibens, gleich darauf findet man sich in der bürgerlichen Kleinstadtidylle einer Grillparty wieder. Hier gibt es gleich ein nennenswertes Beispiel für den *Humor* des Films: Ein kleines Mädchen versucht, einen Jungen auf den Mund zu küssen - und wird für dieses unangemessene Verhalten von der Mutter gemaßregelt. Hinter dem Haus wird derweil ein anderes kleines Mädchen von einer Gruppe Jungen sexuell missbraucht. Nein, das ist nicht witzig, aber die krasse Gegenüberstellung der Vorzeigewelt und der verborgenen Realität provoziert des Öfteren im Halse steckenbleibende Lacher. Im Laufe des Films wird die vor Ordnung und Sauberkeit strotzende Familie der Protagonisten Schicht um Schicht entblättert, wobei auch der anfänglich gefühlte Satire-Spaß inhaltsbedingt abnimmt. Dies geschieht so geschickt und brillant getimt, dass auch ich als Viel-Gucker mich durch die plötzlichen Aha-Erlebnisse überrascht und schockiert gefühlt habe.

Die Story ist hervorragend durchdacht und aufgebaut, wird konsequent gesteigert und aufgelöst und ist von Anfang bis Ende spannend. Man ist versucht, sich den Film ein zweites Mal anzusehen, um den Anfang noch einmal *richtig* zu deuten.

Die Schauspieler sind allesamt hervorragend; obwohl ich einige Szenen anfangs unglaubwürdig fand (natürlich ist die Gesamtsituation übertrieben) klärt sich das später und ist stimmig. Insgesamt bleiben die Charaktere im Gedächtnis haften.

Die Gore-Elemente sind ziemlich widerlich, werden aber nie zum Selbstzweck und sind gut in die Story eingebettet. Der zwischenmenschliche Ekel ist weit schlimmer.

Fazit: brillanter, ungewöhnlicher Film, der noch Wochen später für Gesprächsstoff sorgen kann. Absolut sehenswert, wenn man sich nicht ausschließlich für Innereien interessiert.
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