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Während sich die erste Staffel der "Sopranos" haupsächlich um das "Drumherum" fokussierte - sprich die Probleme außerhalb der Mafia ansprach, aber deshalb keinen Deut schlechter war - gehen die Macher der Kult-Serie in Staffel zwei nun buchstäblich in die Vollen. All die Zutaten, die schon aus den Folgen der ersten Staffel großartige Unterhaltung auf höchstem Niveau hat werden lassen, sind zwar noch immer vorhanden, werden aber von "Sopranos"-Schöpfer David Chase und seinem Team weiter ausgearbeitet und zusätzlich mit ein paar neuen Ideen und Handlungssträngen verfeinert. So dürfen Tony Soprano und seine Crew das "Mutterland" Italien besuchen und bekommen zusätzlich einen Einblick in die Sitten und Gebräuche der lokalen Cosa Nostra geboten (inkl. eines überraschend-schockierenden Einblicks, der Tonys Komplexe auf ein neues Hoch zusteuern lässt), während die Rückkehr von Richie Aprile, seines Zeichens Bruder des verstorbenen Mafia-Oberhauptes Jackie Aprile mindestens für genau so viel Ärger sorgt wie die Rückkehr von Tonys Schwester Janice und die Liebäugeleien seines Neffen Christopher mit dem Filmgeschäft. Aber das ist natürlich noch längst nicht alles!
Mit einem bewundernswerten Gespür für Dramatik, intelligente Erzählweise und überraschenden Wendungen führt David Chase in Staffel zwei der "Sopranos" unbeirrt jenen Weg fort, der bereits in der ersten Staffel eingeschlagen wurde. Neben dem Niveau und den erneut exzellenten schauspielerischen Leistungen fällt außerdem die glaubwürdige Realitätsnähe der Serie auf. Ob es nun echte Locations in New Jersey sind oder die Anspielungen auf Ereignisse, die während der Dreharbeiten aktuell waren - die Serie verliert nicht ein einziges Mal ihre Bodenhaftung. Sicherlich mit ein Grund, warum die "Sopranos" weltweit so erfolgreich sind. Gleiches gilt übrigens auch für die Dialoge, die keineswegs hölzern, übertrieben oder gar gekünstelt wirken, sondern ebenfalls stets glaubwürdig sind.
Unterm Strich bleiben also erneut dreizehn unglaubliche Episoden, die von Drama bis hin zum urbanen Verbrechen nahezu jeden Aspekt anschneiden, ohne dabei ins Schlittern zu geraten. Einziger Wehrmutstropfen - das Ende der letzten Episode, dass viele Fragen offenlässt, die aber hoffentlich und schon sehr bald mit dem Erscheinen eines dritten Box-Sets beantwortet werden können.
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am 23. August 2007
Die zweite Season der von HBO produzierten Mafia Serie Die Sopranos kann der ersten Staffel problemlos das Wasser reichen. Auch hier vereinigen sich Mafia-Thriller und Familien Epos zu einer gelungenen Melange. Was dabei herauskommt sind 13 spannende Folgen, bei denen man das Gefühl hat, der Regisseur habe den Erzählstil von Pulp Fiction genommen, die Hintergrundstory im Stile der Paten Triologie, den schwarzen Humor der Reine Nervensache Filmreihe und Elemente aus typischen amerikanischen Soaps wie z.B. Dallas, sie zusammengerührt und das Ergebnis sind die Sopranos. Das Endergbnis kann sich allerdings mehr als sehen lassen. Die Sopranos sind eine ungeheuer dichte und sehr anspruchsvolle Fernsehserie, die sich auch vor keiner Hollywood Produktion verstecken braucht. Abgerundet wird dieses positive Bild vor allem durch die vielen guten Schauspieler, die bis in die kleinste Nebenrolle absolut perfekt besetzt sind. Allen voran brillieren einmal mehr James Gandolfini als Mafia Pate Tony Soprano und natürlich Lorraine Bracco als dessen Psychiaterin Dr.Jennifer Melfi. Durch die Neuzugänge im Maincast weht ein frischer Wind in der zweiten Season. Vor allem David Proval, der Tonys Rivalen Richie Aprile darstellt, überzeugt als Mafia Gangster der übelsten Sorte. Und Tonys ältere Schwester Janice, dargestellt von Aida Turturro, mimt perfekt das schwarze Schaf der Familie. Leider spielt die schwer an Krebs erkrankte Nancy Merchand nur noch in wenigen Folgen die absolut neurotische und böse Familien-Matriachin Livia Soprano.
Inhaltlich dreht sich die 2. Staffel vor allem um Richie Apiles Versuch Tony Soprano als Boss abzuservieren, Big Pussi Bonpensieros Überläuferstory zum FBI-Informant und Tonys Anstrengungen seine Macht als New Jersey Pate zu festigen.
In keiner Folge kommt Langeweile auf und die Stimmung verdichtet sich, um sich in den letzten beiden Folgen in einem Grand Finale zu entladen.
Absolut empfehlenswert!!!
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TOP 500 REZENSENTam 29. März 2007
auch hier wird dem geneigten zuschauer alles geboten was schon in staffel 1 ein wegsehen unmöglich machte. in dieser zweiten staffel werden die diversen charaktere um tony soprano noch detaillierter dargestellt und handlungsstränge beendet oder weitergesponnen. auch hier spreche ich eine unbedingte kaufempfehlung aus.
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am 23. April 2010
Auch die zweite Staffel der Sopranos ist absolut gelungen.
Tony geht nach wie vor zur Therapie, hat eine Menge Ärger mit einigen seiner Mob-Kollegen, mit seiner Schwester und dem Rest der Familie. Die Kinder pubertieren und seine Frau wird zusehends kritischer.
Das größte Problem ist Ritchie April. Ein Mitgleid des Mobs, noch dazu Bruder des verstorbenen Bosses. Er kommt aus dem Gefängnis und will seine Pfründe zurück haben und führt sich dabei äußerst brutal und hinterlistig auf. Hinzu kommt, dass er mit Tonys Schwester eine Beziehung eingeht. Letztlich wird das Problem dann doch erledigt.
Die Faszination der Serie resultiert in erster Linie aus der Kombination der Genres Gangsterfilm und Familienserie. Darüber hinaus spielt das Lokalkolorit von New Jersey und dem benachbarten New York eine ganz wichtige Rolle.
Nicht vergessen darf man die Schauspieler. Alle Rollen sind großartig besetzt. Es gibt Darsteller, die persönliche Erfahrungen mit dem Mob hatten bzw. ihm angehörten. Doch das ist beim amerikanischen Gangsterfilm seit den dreißiger Jahren nicht unüblich, man denke nur an George Raft.
Eine Frage ist die, ob es sich bei der Serie um Satire handelt? Zum Teil sicherlich. Komik kommt u.a. dadurch zustande, dass die Werte der amerikanischen Mittelklasse in Einklang gebracht werden müssen mit dem Leben als Boss einer Mob-Organisation. Einserseits wird betrogen, gestohlen und gemordet, andererseits achtet man sehr genau auf die schulische Ausbildung der Kinder, auf ihr Benehmen und ihren Umgang.
Der Realismus der Darstellung spielt ebenfalls eine große Rolle. Auch die Handlung, und hier insbesondere die Aktivitäten des Mobs, ist alles andere als an den Haaren herbei gezogen. Man lese nur hin und wieder die Lokalzeitungen aus dieser Region.
Übrigens: Das FBI hat vor einiger Zeit tatsächliche Gangster aus New Jersey abgehört, als sie sich darüber stritten, wer mit welcher Figur der Sopranos gemeint ist.
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am 4. April 2008
Auch die zweite Staffel der "Sopranos" ist hervorragend gelungen. Tony Soprano ist weiterhin der von seinen zwei Familien zerriebene Mafia-Chef: Zuhause hat er den alltäglichen Ärger mit zwei verzogenen Teenagern und einer Hare Krishna Schwester, die sich in Tonys Erzfeind verliebt, und in seinem Job macht sich besagter Erzfeind daran, an Tonys Stuhl zu sägen...

Die Handlung ist weiterhin rasant und wechselt gekonnt zwischen den häuslichen Katastrophen der Soprano-Familie und Tonys Kampf um die Konsolidierung seiner Macht als Ober-Capo. Doch nicht nur die Hauptfiguren werden in der zweiten Staffel weiterentwickelt, sondern auch die Nebenfiguren dürfen sich entfalten und sich von all ihren schönen und weniger schönen Seiten zeigen. Besonders gelungen sind z.B. die Ambitionen von Chris beim Film, der schleichende Absturz von Dr Melfi und Paulies Reaktion auf Chris' Todeserfahrung. Ein ganz besonderes Highlight ist die Reise der Mafiosi nach Neapel - hier prallen die Mentalitäten der Italiener Süditaliens und New Jerseys herrlich aufeinander. Doch Italien ist nicht nur Klischee; Neapel und die Neapolitaner kommen mit all ihren Licht- und Schattenseiten rüber. Doch mit einem kommt Tony am wenigsten klar: in Neapel ist der Mafia-Chef eine Frau!

Allein schon wegen der Italien-Folge hat die zweite Staffel 5 Sterne verdient.

P.S.: Der Preis von 40 Euro ist allerdings ein Witz!
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am 3. Dezember 2012
Ich will nicht zu viel verraten, aber in der zweiten Staffel treten neue Personen auf, die Schwung in die Handlung bringen. Tony's nervige Schwester Janice alias "Parvati" taucht im trauten Heim der Sopranos auf und mischt sich in alles ein, vor allem die Betreuung der fiesen Soprano-Großmutter (= Mutter von Tony und Janice). In der Stadt erscheint Richie Aprile, ein gerade aus zehnjähriger Gefängnishaft entlassener gefährlicher und unberechenbarer Krimineller, der wieder in die Soprano-Gang integriert und gleichzeitig in Schach gehalten werden muss. Zwischen Richie und Janice entwickelt sich eine Liason. Eine weitere neue Gestalt in dieser Staffel ist Furio, ein brutaler Schläger mit einem eiskaltem Blick aus toten Augen, den Tony vom Business-Trip aus dem sonnigen Neapel nach Amerika mitbringt und der von ihm als der Mann für's Grobe eingesetzt wird. Vito, ein Bauunternehmer, tritt in diese Staffel ebenfalls zum ersten Mal ganz kurz auf, wird aber erst in späteren Staffeln häufiger zu sehen sein.

Tony Soprano ist ein Mensch voller Widersprüche. Einmal eiskalt berechnend, dann wieder charmant und liebenswürdig. Ein Soziopath, der manipuliert, bezirzt, einschmeichelt, anblafft, droht, Gewalt anwendet und, falls nötig, auch ohne lange zu fackeln, tötet. Er ist launisch und impulsiv, einmal großzügig Geldgeschenke verteilend (teils aus schlechtem Gewissen!), dann wieder nachtragen und rachsüchtig. "Wieviel Menschen müssen noch sterben für Ihr persönliches Wohlergehen?", fragte ihn Psychiaterin und Ärztin Dr. Melfi, als er wieder zu ihrer Gesprächstherapie kommen will und sie dies ablehnt. Später ist sie es in der ausgezeichneten Folge "Big Girls Don't Cry", die ihn anruft, weil sie ihn doch wieder als Patienten aufnehmen möchte. Und dies hauptsächlich weil sie neugierig darauf brennt, in sein aufregendes und von Geheimnissen strotzendes Leben im Rahmen der wöchentlichen Therapiesitzungen eingeweiht zu werden. So kommt ein bisschen Aufregung in ihr spießiges Leben.

Ein großer Teil der Handlung, die zeitlich im Jahr 2000 angesiedelt ist, dreht sich um das Privatleben der Gangster aus Tony's Bande (z.B. Christopher Montisanti), um ihre Geliebten, Freundinnen, Frauen und Kinder, die alle wissen, womit die Freunde / Männer / Väter das Geld verdienen, aber es gar nicht wissen wollen, solange sie sich um ausreichend Geld für das schöne Leben keine Gedanken machen müssen. Ein bißchen >Desperate Housewifes< im Mafia-Milieu. Die Geschichten sind unvorhersehbar, spannend, oft mit einem Schuss Ironie oder Witz versehen. Jede der Personen ist bis in die kleinsten Kleinigkeiten durchgezeichnet und wirkt in jeder Beziehung echt und glaubhaft. Ich finde diese Serie einfach Klasse! Die zweite Staffel habe ich gerade zum zweiten Mal ganz gesehen und ich denke, dabei wird es wahrscheinlich nicht bleiben.

Die zweite Staffel der Fernsehserie >Die Sopranos< überrascht nach den technischen Problemen der ersten Staffel erst einmal mit einem richtig scharfen, hochauflösenden Bild und keinen Unschärfen mehr bei Schwenks (nur die letzte Folge dieser Staffel ist leider technisch so fehlerhaft wie alle Folgen der ersten Staffel)! Der Einsatz von Tiefenschärfe und Unschärfe-Bereichen ist richtig gut gemacht und die Farben sind in vielen Szenen harmonisch und schön gewählt. Wir sahen die Folgen auf einem kleineren HD-Fernseher und waren mit der Bildschärfe (bis auf den Rückfall in der letzten Folge!) vollkommen zufrieden.
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am 16. November 2006
ich hätte niemals gedacht, dass so eine Serie so abgefahren gut sein kann. Diese Staffel habe ich mir komplett von morgens bis abends reingezogen und nur zwischndurch mal was gegessen und getrunken...

Ein super Tag !
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am 14. Januar 2007
... liefert fesselnde unterhaltung und fällt gegenüber der ersten in keinster weise ab.

man bekommt sogar einen noch tieferen einblick, sowohl in tony's seelenleben als auch in das seiner zwei familien.

garniert ist das ganze auch diesmal wieder mit einem schuss erotik, einigen actionszenen, diversen morden und unglaublich vielen schwarzhumorigen sprüchen und einlagen. ich hab die box an einem wochenende verschlungen und mittlerweile ist sogar meine frau ein fan, und verdammt, DAS will was heissen!!!!

eigentlich ist es überflüssig etwas zu dieser serie zu schreiben. fans sagen eh nichts schlechtes, und wer sie nicht mag, soll die finger von den sopranos lassen. zum glück bietet der serienmarkt kost für jeden von uns...

BADA BING!!!!!
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Die Sopranos bleiben auch in der zweiten Staffel so brillant wie gehabt. Neue Charaktere werden eingeführt, besonders wichtig und amüsant ist Tonys Schwester. Aus Neapel rekrutiert Tony Furio, einen sehr temperamentvollen Italiener, der für die Handlung in den folgenden Staffeln noch wichtiger wird. Für diese qualitativ hochwertige Serie versteht es sich von selbst, daß die Reise nach Neapel auch tatsächlich am Originalschauplatz gedreht wurde. Tony und seine Männer erleben die Heimat ihrer Vorfahren dann doch nicht so idyllisch wie erwartet. Sie sind für die Italiener nichts weiter als amerikanische Touristen ohne Kultur.
Weitere neue Charaktere sind Robert Patrick (T-1000 aus „Terminator 2") als spielsüchtiger Geschäftsmann, der sich in Tonys Glücksspielgeschäften verstrickt. Somit hat Tony ein weiteres Leben ruiniert, obwohl er es nach Kräften verhindern wollte.
Nur einen kurzen Auftritt hat Frank Sinatro Junior. Das ist das Stichwort für einen, der zahlreichen, gekonnten Einsätze populärer Musik in dieser Serie. David Chase ist ein Musik-Fan, das ist überdeutlich zu spüren. Jede Episode endet mit einem passenden Song. Springsteen, Radiohead und viele mehr. Die zweite Staffel beginnt mit Frank Sinatras herrlich sentimentalen „It was a very good year". Es ist so großartig, besonders für Musikfreunde, wie respektvoll in dieser Serie mit Musik umgegangen wird. Der Sinatra Song wird nicht etwa einige Sekunden angespielt, sondern in voller Länge zur Unterstreichung der Handlung genutzt. Wieder einer dieser wundervollen Momente, an denen die Sopranos wahrlich nicht arm sind!
Ansonsten wurde noch so viel sehenswertes in die zweite Season eingebaut, daß es zu viel ist um es an dieser Stelle wiederzugeben. Christopher hat ein Nahtoderlebnis. In diesem Zusammenhang wird das Verhältnis der Sopranos zu ihrer katholischen Religion sehr amüsant beleuchtet. Pauly sorgt, wie so oft in der Serie, für Lacher, wenn er zu einem Geisterbeschwörer geht. Ein grandioser Charakter! Christopher versucht es noch einmal als Drehbuchautor. Er besucht ein Creative Writing Seminar und knüpft Kontakte mit zwei Profis aus Hollywood, die ihm die häßlichste Seite des Filmgeschäfts vorführen und ihn gnadenlos abzocken. Christopher flüchtet zunehmend in die Drogensucht.
Optisch sehr interessant ist eine Traumsequenz, die Tony aufgrund einer Fischvergiftung durchleidet. Sieht toll aus!
Einmal mehr setzten sich die Sopranos-Autoren für die sozial Schwachen ein. Afroamerikaner stehlen einer weißen Bilderbuch-Familie den nagelneuen Mercedes. Der verängstigte und wütende Familienvater schimpft anschließend auf die Diebe. In der nächsten Szene hält Tony mit breitem Grinsen ein Foto des gestohlenen Wagens in der Hand. Ein wirkungsvolles, schön gemachtes Statement gegen Rassismus!
Und wieder gibt es Verweise auf andere Mafiafilme. Tony probiert einen männlichen Psychater aus, der ihn aber nicht behandeln will, weil er nicht „Reine Nervensache" nachspielen will. Noch schöner ist dann ein Filmabend von Tonys Männern, an dem sie sich eine Raubkopie des Paten ansehen wollen.
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am 31. März 2016
mit nur etwa 15 Jahren "Verspätung" bin ich nun vor etwa 3 Monaten in die Sopranos eingestiegen.
Als damals der Hype um diese beste Mafia- und auch Drama-Serie umging, war meine Reaktion: Serien NUR, wenn Comedy!
Drama-Serie? Pffft!!! Wozu? Und Mafia? Wo ich es doch bislang noch nicht mal geschafft habe, Godfather-Der Pate ganz zu sehen, ohne vor Langeweile abzuschalten.

Anyway. Mein Einstieg in die weiche Droge Drama-Serie war etwa 2008 bei Dexter. Nach wie vor Referenz-Standard für mich.
Mit dieser neu gewonnenen Einstellung ist mir auch der Einstieg in Sopranos gelungen. Einfach eine hervorragend gemachte Serie mit unglaublich vielschichtigen Figuren, von denen einem sogar manche ans Herz wachsen, obwohl eigentlich "böser Mafia-Mob".
Doch diese Mitglieder des "Jersey-Mob" sind nicht einfach platt. Sie haben Ecken und Kanten wie jeder von uns auch. Liebe, Hass, Neid, Verrat, Depression, Tod und Gewalt - alles ist vertreten und das wusste bereits Shakespeare.

All die exzellenten Darsteller kommen (für mich) im O-Ton am besten zum Tragen.
Es fällt schwer, einzelne Schauspieler heraus zu picken. J. Gandolfini spielt hier die Rolle seines - leider viel zu kurzen - Lebens. Er gibt seiner Figur so viele unterschiedliche Eigenschaften mit, ist mal knallhart und dann wieder besorgt und zärtlich. Und all seine Gefühlsregungen nehme ich ihm ab. Ein toller Kniff, ihn mit einer Anfälligkeit für Panikattacken zu versehen. Producer David Chase weiß, wie man lebendige Figuren erschafft, die den Zuschauer berühren können:
Betone die Schwächen bei einem starken "Helden". Denn er MUSS eine haben, sonst ist er einfach nur langweilig und platt (wie James Bond es eigentlich als Figur ist).
Seine Therapeutin Dr. Melfi wird herausragend gespielt von Lorraine Bracco. Die regelmäßigen Szenen zwischen ihr und Gandolfini gehören für mich zu den Highlights der Serie. Und toll ist etwa auch der bloße Einsatz ihrer aussergewöhnlichen Stimme im Original-Ton.
Der älteste unserer Mafiosi heisst passenderweise Junior und ich liebe diese Figur sehr. Seine Szenen sind ein weiteres Highlight von S2, denn er macht trotz seiner unsäglichen Brille allein schon durch seine Aura in jeder Szene klar, wer hier der Boss ist.
Den Darstellerinnen von Tony's Ehefrau Carmela und seiner gnadenlos miese-petrigen Mutter Livia muss ich weitere grandiose Schauspiel-Leistungen bescheinigen.
------------------------ Spoiler folgen -----------------

Dazu pendelt der plot meist zwischen allerlei menschlichen Konflikten, schwarzem Humor und harten Szenen, und bei einem kleinem Freundschaftsbesuch bei der "Verwandschaft" im italienischen Mafia-Headquarter in bella Napoli, wird gleich noch ein Neu-Zugang für unseren Jersey-Mob rekrutiert.
Diese neue Neben-Figur samt unmodischem Pferdeschwanz erweist sich bald als veritabler Mann für's Grobe. Und auch diese Figur fand ich recht überzeugend gespielt.
Schade natürlich, dass der gemütliche Big Puss aufgrund der plot-Anforderung gegen Ende der Staffel seinen Hut nehmen muss.
Auch der gute Tony hat daran ja zu knabbern.
Und damit wird der Weg bereitet für Staffel 3, die ich deutlich ausführlicher rezensiert habe als Staffel 2. (siehe profil notwister > kritiken)

cheers,>>>>>the notwister - Serie Staffel 2 = 80% (=fast 5 Sterne)
##############################################################################################################80%
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