Kundenrezensionen

59
4,3 von 5 Sternen
The Path of Totality (Deluxe Edition)
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41 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2011
Mit 'The Path of Totality' wagen sich KoRn auf völliges Neuland.
Ähnlich wie bei ihrem ersten Werk, wird hier eine Musikrichtung präsentiert, wie sie vorher noch nie zu hören war. Oder zumindest nicht in dieser Form (und Qualität).
Für den ein oder anderen Oldschool-Fan wird es sicherlich ein ziemlich ungewohntes Gefühl in der Magengegend hervorrufen, aber alle, die sich auch an etwas völlig Neues heranwagen, werden sicherlich nicht enttäuscht werden.
Erst recht nicht, wenn sie sich die Zeit nehmen, sich dieses Soundmonster in einer hohen Lautstärke anzuhören, dann nämlich entfaltet sich erst die brachiale Wucht dieser Platte.
KoRn sind die erste Band, die sich mit den absoluten Highlights der Dubstep-Szene zusammengetan haben und mit Skrillex, Kill the Noise, Excision , Noisia, 12th Planet und Datsik an einer völligen Neuinterpretation des typischen Korn-Sounds gebastelt haben.
Jede Band die sich ab jetzt an der Mischung Metal/Dubstep zu schaffen macht, muss sich (zurecht) den Vorwurf der Kopie gefallen lassen.
Auch wenn es völlig anders klingt, als alles was man jemals von KoRn gehört hat, ist es doch ab dem ersten Moment ein ganz klares KoRn Album.
Munky's brettharte Riffs treffen auf Fieldy's absolut irren Bass und Jonathan singt so viel, wie seit 'Issues' nicht mehr!
Die Songs knallen einem so dermaßen heftig um die Ohren, wie man es (ehrlich gesagt) von KoRn nicht mehr für möglich gehalten hätte.
Wer nun rum heult, das KoRn früher sooo viel besser waren, der soll doch einfach bei den alten Platten bleiben und den Rest bitte mit ihrem Gejammer verschonen.
KoRn haben es aber verdient, dass man ihnen Respekt zollt für die Kreation eines völlig neuen Sounds. Und wenn man bedenkt, mit welchen fürchterlichen Electro-Remixen KoRn uns füher auf der ein oder anderen B-Seite gequält haben ist es ein gutes Gefühl diese Platte von vorn bis hinten durch hören zu können und sich immer wieder an den vielen Feinheiten und der wiederentdeckten Härte zu erfreuen, die einem bei jedem Hören neu auffallen.
Absolutes Highlight des Jahres und für mich die beste Platte von KoRn seit über 10 Jahren!
Ein besonderes Highlight ist auch die Bonus-DVD der Special Edition auf der das unvergleichliche 'The Encounter' Konzert zu sehen ist, das KoRn inmitten eines riesigen Kornkreises anlässlich der letzten Platte in Bakersfield spielten.
Es wäre zwar schon zum Release von III eine tolle Beigabe zum Album gewesen, aber hey, besser spät als nie.
Und vor allem ist es komplett zu sehen in einer wirklich sehr guten Bild- und Tonqualität und nicht per Youtube-Clips, die entweder in einer schlechten Version online gestellt sind, oder von der Gema in Deutschland gar nicht erst verfügbar sind (danke dafür).

Fazit:
Ein absolutes Highlight in der Geschichte von KoRn und ein Muss für jeden der sich mit Metal anno 2011/2012 auseindersetzen möchte!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. April 2014
Diese Kombination aus Dubstep und Korn's einzigartigem Nu-Metal Stil ist genial. Sicher ist es Geschmackssache, aber ich denke gerade wer auf "Psycho"-tracks von Korn steht, wie z.B. shoots and ladders oder blind, dem wird diese CD gefallen.

Für meinen Geschmack genau das richtige, die songs gehen richtig ab.

PS: Tipp: Die beiden Bonus Tracks (beide auch sehr gut!) habe ich zusätlich einzeln runtergeladen, war billiger als die Special Edition CD, wo die beiden mit dabei sind :D
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Elektronische Musik? Das ist doch das grauenhafte Zeug aus den Discos? Stimmt, doch dass es im elektronischen Bereich noch viel mehr zu entdecken gibt, wollen auch die aufgeschlossensten Metalheads oft nicht wissen. KORN, die ja noch nie viel auf Genregrenzen gegeben haben und mit Alben wie "Untouchables" auch gerne mal Wagnisse eingehen, wollen ihren Fans nun auch das elektronische Genre näher bringen. Das machen sie, indem sie nicht nur Kompromisse eingehen, sondern ihren Stil modifizieren, umbauen, durch den Mixer schleudern und das nur um dann Gastmusiker wie SKRILLEX, EXCISION oder DOWNLINK das ganze nochmal in eine andere Richtung lenken zu lassen.

Gleich bei den ersten Tönen vom neuen Werk "The Path Of Totality" ist klar; das ist kein KORN Album wie man es kennt - das hier ist anders. Elektronische Beats, Synthies und komplett untypische Rhythmen leiten "Chaos Lives In Everything" ein. Mit Metal hat das erstmal nicht viel zu tun. Klar im Hintergrund agieren Fieldy, Munky und Ray an ihren Instrumenten, doch im Vordergrund agiert hier definitiv der Dub-Step DJ SKRILLEX. Aber dennoch, irgendwie weiß man, und das nicht nur aufgrund der prägnanten Stimme von Jonathan Davis, dass das hier definitiv von KORN stammt. Wer mit diesem Track überhaupt nichts anfangen kann, der braucht sich nichts vom Rest von "The Path Of Totality" erhoffen, denn es geht in ähnlicher Machart weiter. Auch wenn man viele Köche eingeladen hat, das 11-Gänge Menü passt zusammen. "Kell Mercy Within" klingt schon mehr nach Metal, aber auf jeden Fall ausgefallener Industrial Metal, der dank des niederländischen Drum-'n'-Bass Trio NOISA zum groovigen Elektro-Trip wird. Spätestens bei "Narcissistic Cannibal", bei dem neben SKRILLEX noch KILL THE NOISE seine Finger im Spiel hatte, wird es richtig abgefahren. Hier wird in die Vollen gegangen und die elektronischen Spielereien scheinen fast Überhand zu nehmen, bis dann der extrem eingängige und wirklich gelungene Refrain den Song zum Highlight macht. Jonathan Davis hat hier den Raum und die Möglichkeiten, die ihm dank der instrumentalen Wucht bei regulären Alben einfach fehlt. Zum Glück verzichtet er selbst komplett auf Verzerrer und Effekte, denn singen kann der Mann ja, wie er schon oft unter Beweis gestellt hat.

Das meiste Material ist trotz seiner Extravaganz und ungewohnten Ausrichtung richtig gut und ich könnte mir Songs wie "Narcissistic Cannibal" oder "Chaos Live In Everything" sogar im regulären Live-Set in der einen oder anderen Form vorstellen. Über die ganze Distanz der elf Songs wird es dann doch etwas anstrengend und mit "Illuminati" oder "Sanctuary" hat man dann auch den einen oder anderen Tiefpunkt. Dafür gefällt das schwermütige, aber dennoch irgendwie fetzige "Let's Go" wieder richtig gut und "Get Up!" bietet den besten KORN-Refrain seit vielen Jahren!

KORN beweisen Mut und versuchen nicht nur Grenzen zu durchbrechen, sondern lassen diese ganz verschwinden. "The Path Of Totality" ist ein überaus gelungenes Projekt, das zwar hier und da ein paar Schwächen aufweist, aber auch viele verdammt starke Momente mit sich bringt. Der Fan muss sich klar sein, dass dies kein herkömmliches KORN Album ist und selber entscheiden, ob er es in die Sammlung mitaufnehmen will bzw. es in die reguläre Diskografie der Band einbezieht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Januar 2013
Auch das brillante letzte Album von "KORN" und Mastermind "JOHATHAN DAVIS" und etlichen Gastmusikern aus der Elektro/Dup-Step Ecke, soll hier an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Es hat sich für mich ganz klar als mein lieblings Kornalbum herauskristallisiert, womit es "SEE YOU ON THE OTHER SIDE" abgelöst hat. Geile Idee mit eben den Dupstep und Elektro einflüssen, was "KORN" einen modernen und frischen Sound verleiht und sie sich malwieder neu erfunden haben, ohne allerdings Ihre Wurzeln zu verlassen, den der markante "KORN-SOUND" bleibt trotzdem erhalten, auch "SKRILLEX"(den ich ehrlich gesagt aber garnicht so mag) ist hier unter andern mit dabei!!!

Das Album macht riesengrossen Spass und ist wachrüttelnde Power pur, von vorn bis hinter einfach nur geil, abwechslungsreich und wirklich sehr kreativ, wie sie es immer wieder schaffen echte Ohrwürmer einfach so aus dem Ärmel zu schütten . "KILL MERCY WITHIN"(feat."NOISIA") ist für mich persönlich mein allergrößter "KORN-HIT" schlechthin. Ansonsten stechen noch "CHAOS LIVES IN EVERYTHING"(feat."SKRILLEX), "MY WALL"(feat."EXCISION"), "NARCISSITIC CANNIBAL"(feat."SKRILLEX" and "KILL THE NOISE"), "ILLUMINATI"(feat."EXCISION), "LET`S GO"(feat."NOISIA), "GET UP"(feat.SKRILLEX) und das an "PINK FLOYD" erinnernde Hammerstück "WAY TOO FAR"(feat."12TH PLANET) besonders heraus, dass für mich zu einem weiteren Höhepunkt des Albums gehört und generell eines der besten Stücke ist, die "KORN" je veröffentlicht haben, der Song sorgt echt für Gänsehaut.

Auch sehr nett anzusehen und zuhören, ist bei der Special-Edition die Live-Performance "THE ENCOUNTER", die "KORN" extra für dieses Album in einem Kornkreis("KORN"), während der Abenddämmerung aufgezeichnet haben und der Mond, dem ganzen dann eine echt magische Atmossphere verleiht. Echt mal eine nette Idee und wirklich mal was anders, als dem meistens überflüssigen Zeugs, was sonst bei Special-Editions angeboten wird, zumal "KORN" es Live, echt drauf haben und ein Erlebnis für sich sind!!!

YOU RAPE OUR HOPE
TOO PROUD TO COUPE
YOU BUILT THIS HOUSE OF SHAME
YOU SMILE, YOU GLOUT
THIS DISEASE YOU PROMOTE
AN INFECTION IS WHAT WE ARE NOW
THEY`RE TAKING OVER NOW
EATING UP OUR SOULS SOMEHOW
TAKING OVER NOW
PARASITES, THEY RUN AROUND
THE CULPRITS WON`T BE FOUND
THEY LIE BEHIND THIS MASK OF WEALTH
THEY TAKING OVER NOW

ILLUMINATI THEY HIDE !!!
(JOHANTHAN DAVIS)
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am 30. Dezember 2011
Nachdem die vier Jungs aus Bakersfield mit "Korn III" sehr erfolgreich zu ihren Wurzeln zurückgekehrt waren, konnte man das Experimentieren irgendwie nicht lassen. So steht nun ein Jahr danach ein Album vor der Tür, welches mit dem typischen Korn-Sound rein gar nichts zu tun hat. Auf dem Speiseplan steht Metal in Verbindung mit Dubstep:

Die beiden Vorab-Singles "Get Up!" und "Narcisstic Cannibal" sind einfach nur genial und haben für ein gutes Album Hoffnung gemacht, doch bei den jüngeren Vorgängern wurde man dann meistens enttäuscht. Hier aber nicht! Mit dieser genialen Mischung aus Metal und Dubstep gelingt es Korn mithilfe von Skrillex und Co. ein wahres Meisterwerk zu schaffen, was vielleicht zu Dutzenden Nachahmungen führen könnte, da es sowas noch nie vorher gegeben hat. Mit "Chaos Lives In Everything, fängt das Album gut an und überraschenderweise, bleibt die Qualität! Auch wenn die Songtexte noch ausbaubar sind, die Techno-Beats hauen alles weg! Die Dupsteper geben sich hier wirklich beste Mühe, dass das Album vielschichtig ist. So wird das Album im Gegensatz zum einseitigen Vorgänger "Korn III" viel leichter hörbar, auch wenn man durch die vielen neu eingebauten "Features" etwas vom alten Korn vermisst, wie die unterschiedlichen Gefühlslagen von Sänger Jonathan Davis und die Instrumente sind auch nicht wirklich zu hören. Aber wie schon gesagt wird das durch die Hilfe von Korns "neuen Freunden" ausgebügelt und zwar sorgfältig. Außerdem: Wofür haben wir "Follow The Leader", "Issues" oder "Life Is Peachy" in unseren Regalen?

Fazit: Das Album ist durch fremde und gleichzeitig faszinierende Dubstep-Hymnen + den Korn-Sound zu einem späten Meisterwerk geworden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juni 2012
Es gab eine Zeit, da waren Korn großartig. Von Album zu Album haben die 5 Freunde aus Bakersfield ihren Nu Metal-Sound verfeinert, kumulierend in»Issues« und »Untouchables«, die Band war eine unstoppbare Hitmaschine. Mit dem Ausstieg zweier Gründungsmitglieder schien die ursprüngliche Chemie aber verloren gegangen zu sein, und so begann leider auch der kreative Niedergang. Jedes der letzten vier Studio-Alben hatte eine andere Ausrichtung, mal war es elektronisch, mal sehr soft, dann ging es härtemäßig zurück zu den Wurzeln. Eigentlich sollte soviel freie Entfaltung Spaß machen, aber leider verlor das Songwriting von Album zu Album an Qualität.
Und damit sind wir bei »The Path of Totality«. Auf dem Papier eine sehr interessante Sache, haben Korn hier wieder etwas völlig Neues probiert: die Symbiose aus ihrem eigenen Sound und dem derzeit so angesagten Dubstep von Skrillex und Konsorten. Und auch wenn die Traditionalisten, die es ironischerweise auch beim gar nicht mehr so neuen Nu Metal gibt, jammern: soundmäßig funktioniert das alles einwandfrei. Die kreischenden Effekte und elekronisch treibenden Beats gehen eine Einheit ein mit Munkys Gitarre und John Davis' Gesang.
Nur, wie bereits angedeutet: Korn scheint den Groove von David Silveria und vor allem Heads Songwriting-Fähigkeiten zu brauchen... die Songs wirken recht gleichförmig, die Refrains reißen kaum mit. Wenig bleibt hängen, zu vieles wirkt belanglos und es ist schon fast beeindruckend, wie wenig man auf dieses doch eigentlich so tanzbare Material wirklich tanzen möchte. Wie anders war das Krachern wie »Falling away from me«, »Did my Time«, »Thoughtless«, »Here to Stay«... man könnte die Liste beliebig fortsetzen. Leider nicht so richtig geil.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Korn, die alten Helden mal wieder! Ein neues Album, indem sie versuchen, das Rad neu zu erfinden. Das hat schon mal funktioniert, so haben sie doch ein ganz großes Stück weit den modernen Metal geprägt und gelten halboffiziell als die Väter des New Metal, auch wenn man darüber streiten könnte.

Seit die große Welle der Veröffentlichungen und der Hype um das Genreim Sande verlaufen ist, haben Korn leider auch nur noch mittelmäßige Alben veröffentlicht und es niemals geschafft, an alte Glanztaten anzuknüpfen.

Versucht haben sie vieles: Softer, härter, Back to the Roots, mehr Flirrflarr... nichts hat geholfen. Korn gelten nur noch bei einer harten Fanbasis als cool, von ehemaligen Förderern wie der Zeitschrift mit den Visionen, haben sie mehr als 3 von 12 Punkten nicht mehr zu erwarten.

Nun bäumen sich Korn noch mal auf und versuchen das Rad erneut zu erfinden. Leider aber gibt es dieses schon.

Verwendete Zutaten gefällig?
Der typische Korn-Sound mit tiefen Bässen, rumpelnden Klampfen und Davies Psychogesang, plus eine halbe Pulle des grade seltsam angesagtem Dub-Step-Elektrokrams. Das klingt gar nicht mal so übel und fügt sich recht homogen in die Klangwelt der Band ein. Hier aber gleich von einer kompletten Neuerfindung und Revolution zu sprechen, halte ich für etwas übertrieben. Metal mit Electro zu kreuzen ist ja nicht mehr so taufrisch, auch wenn man sich mit Dub Step einen hippen neuen Namen ausgedacht hat.

Insgesamt bleibt ein ganz nettes neues Album, das man wohl als Crossover bezeichnen könnte. Ich mag diesen Stil und daher gefällt mir The Path of Totality ganz gut. Zumindest klingt es doch wieder etwas interessanter als die letzten Scheiben.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich kann verstehen, wenn jemand dieses Album überhaupt nicht mag. Auch für mich sollten Korn eigentlich anders klingen als auf "The Path Of Totality". Diese Band hat vor 20 Jahren quasi ein neues Genre erfunden, welches später als "Nu Metal" bezeichnet wurde und ziemlich in Verruf geriet, da sich in dieser kommerziell reizvollen Schublade bald darauf zahlreiche Flachpfeifenbands tummelten. Der Sound von Korn war damals einzigartig: Wuchtige Grooves, bis in den Keller gestimmte Gitarren, ein Bass, dessen Saiten so locker gespannt sind, dass er nur noch als eine Mischung aus Brummen und Klackern zu hören ist und somit eher ein Percussion-Instrument darstellt, dazu der etwas psychopathische und jammernde Gesang. Diese Formel brachte Hits wie "Shoots And Ladders", "Freak On A Leash", "Falling Away From Me" oder "Here To Stay" hervor. All diese Lieder höre ich auch heute noch gern. Doch nicht zum ersten Mal lassen sich Korn auf "The Path Of Totality" auf Experimente ein und kreuzen ihren Trademark-Sound mit Dubstep; einem Musikgenre, das mir persönlich wenig bis nichts gibt. Allerdings muss ich zugeben, dass diese Mischung durchaus ihren Reiz hat. Zwar hört man hier kaum Gitarren und einen (echten) Bass heraus, auch das Schlagzeug ist größtenteils (wenn nicht sogar ganz) programmiert, aber gut, das muss halt wohl so sein. Davis' Gesang rettet zum Glück die meisten Lieder vor der Belanglosigkeit, und manche Songs, wie zum Beispiel "Way Too Far", gefallen mir sogar ziemlich gut. Jedoch kann ich mir von "The Path Of Totality" nur hin und wieder ein, zwei Songs anhören, am Stück ist mir dieses Album viel zu elektronisch. Ich bevorzuge halt die "richtigen" Korn und hoffe, dass nach der Rückkehr von Brian Welch an der Gitarre ein gutes Album im Old-School-Format folgt.
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am 4. Januar 2012
Ich habe KoRn jetzt zwei Mal unter der aktuellen Tour "The Path Of Totallity" gesehen und die Lieder von dem Album sind live dermaßen kraftvoll, da hat man selbst bei Dubsteplust zu pogen.
Man muss sich das Album definitiv ein paar Mal anhören, sonst geht es einem wie mir und ich höre nur Get Up und Narcissistic Cannibal.
Nach ein paar Mal durchhören sind alle Lieder die Wucht.
Bei manchen Liedern hört man Munky's Gitarre und Fieldy's Bass, Ray hat bei dem Album leider nur die Becken eingespielt, aber live kommt nichts vom PC, da wird alles selbstständig gespielt.
Ich bin auch ein Oldschool-KoRn Fan, habe aber kein Problem mit dem neuen Sound, KoRn haben schon immer experimentiert und jetzt ist das Album auch mal ein Resultat davon.
Mir ist leider extrem aufgefallen, dass Head's Songwriting fehlt, leider relativ wenig Abwechslung in den Songs selbst.
Ray ist ein guter Ersatz für David am Drumset, er macht seinen Job super und ich muss gestehen, dass ich Ray's Drumming kreativer finde als David's.
Ich möchte hier jetzt keinem aufschwatzen, das Album zu kaufen, aber das Geld ist es wert (habe noch 17,99€ für bezahlt).

P.S. JAAAA!!! "The Encounter" endlich mal auf DVD!!!!
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am 26. Januar 2012
Nachdem ich Get Up! gehört habe, wollte ich mehr. Das fand ich dermaßen gut, dass ich gehofft habe, die machen ein Album draus. Und ich wurde bedient. Aber sowas von.
Wie bereits andere geschrieben haben, wer rumjammert, früher war alles besser, soll halt bei den alten Sachen bleiben. Ich sehe das als Bonus. Und wie das bei Fans so ist, manche kommen dazu und andere fallen hinten rüber. That's life. Bin mal gespannt, wie es weiter geht. Wie auch immer, ich hoffe es geht schnell. An Kreativität mangelt es ihnen nicht. Ich bin auch immer wieder erfreut, wie gut die Alben produziert und abgemischt sind. Ein Hörgenuss ohne gleichen. Gerade mit den "Dubstep" Elementen. Da KoRn genug Kohle beisammen hat, können sie veröffentlichen, worauf sie selbst Bock haben. Und scheinbar haben wir den gleichen Musikgeschmack. Also Jungs, keep on running. I' m still with you.
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