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Kundenrezensionen

71
4,6 von 5 Sternen
El Camino
Format: Audio CDÄndern
Preis:6,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
... mit allen Instrumenten. Das trifft es ziemlich gut; finde ich jedenfalls. Allerdings ein Angriff mit musikalischen Waffen und phonetischen Geschossen. Das ist mein Eindruck vom The Black Keys Album -El Camino-.

Wenn Radioeins aus Berlin ein Album zur besten Platte des Jahres kürt, dann ist das schon ein außerordentliches Qualitätsmerkmal für sich. Die Musiker Dan Auerbach und Patrick Carney aus Akron/Ohio können Werbung gut vertragen. Hierzulande sind sie relativ unbekannt. Seit 2010 gehören sie in den Staaten zu den festen Musikgrößen. Jetzt könnte -El Camino- auch für den Durchbruch in Europa sorgen. Oft wird die Band mit den White Stripes verglichen. Mir persönlich kam -El Camino- jedoch eher wie ein gewagter Mix aus den Red Hot Chilli Peppers, The Black Crows und Lenny Kravitz vor. Allerdings erst, nachdem auch das letzte Popmolekül aus diesem Konstrukt entfernt wurde. Auf -El Camino- werden die Gitarren bis zum Abwinken unter Strom gesetzt. Erst wenn sie schrammeln und der Sound fast zerfleddert, scheint Dan Auerbach zufrieden zu sein. Nebenbei drischt Patrick Carney auf das Schlagzeug ein, wie das Tier aus der Muppet Show. Als Instrument hat man es bei diesen Jungs ganz sicher nicht leicht...
Doch gerade dieser Hang zum Unperfekten machen die Black Keys so unwiderstehlich sympathisch. Da dürfen sich auch ein paar Nebengeräusche in die Aufnahmen schleichen und die Technik muss kein Vermögen kosten. Es ist vor allem die Musik die zählt. Allein das gebührt höchsten Respekt.

Der Opener -Lonely Boy- bläst sofort zur Attacke. Ein Song, der Hitqualitäten hat und nicht mehr aus dem Ohr will. -Dead and Gone- wird mit hammerhartem Rhythmus durch die Spielzeit gedroschen. Ein Mix, der nicht einzuordnen ist, irgendwo zwischen Blues, Rock und Sonstwas ist die Seele von -Gold on the Ceiling-. Völlig aus der Rolle fällt der Anfang von -Little Black Submarines-. Einschmeichelnd und behaglich startet das Lied, bis die Black Keys nach zwei Minuten den Status Quo elementarer Rockmusik wieder herstellen. Bluesig rauh schwingt -Money Maker- durch den Äther. -Run right back- besticht durch seine Gitarrenriffs. Grungig und fast schon mit einem Ska-Touch kommt -Sister- daher. -Hell of Seasons- lebt von einem zerhackten Gittarenton und dem Schlagzeug Carneys. Wenn sie einen Song suchen, der sie schnell und komplett einfängt, dann ist -Stop Stop- ganz sicher ihr Lied. -Nova Baby- hört sich am Anfang ein wenig nach verstimmten Instrumenten an, besticht dann aber durch seine Geradlinigkeit. Der Rausschmeißer -Mind Eraser- ist dann noch einmal ein Sahnehäubchen für eine große Schallwelle von über 100 Dezibel. Das gesamte Album ist dabei nicht nur tanzbar; nein: Es verlangt regelrecht danach, die Beine zu schwingen...

The Black Keys sind eine Band, deren Namen sie sich merken sollten; jedenfalls wenn sie sich für Musik interessieren. Wenn sie sich einmal von einem Album überfallen lassen wollen, lege ich ihnen -El Camino- ans Herz. Selten war es so schön, im Sturmangriff erobert zu werden. Ob Carney und Auerbach auch noch so einen Independent Rock der Extraklasse auf einen Silberling bannen, wenn sie die großen Hallen füllen, wird die Zeit zeigen. Ich drücke schon jetzt die Daumen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Vorweg: So einfach, direkt und selbstverständlich "El Camino" klingt, so schwer ist es in Worte zu fassen!

Nichts Geringeres, als eine Hip-Hop-Jugend wieder zurück zu den Wurzeln des schwarzen Blues zu führen ist die selbstauferlegte Mission der Herren Dan Auerbach (Gesang, Gitarre) und Patrick Carney (Schlagzeug) - laut eigenem Band-Credo.
Und seien wir mal ehrlich: Wie kommen denn junge Menschen heutzutage mit dem Blues (wenn überhaupt) in Berührung? Selbst wenn heute auch schon nicht mehr ganz taufrische Rock-Dinos wie die Rolling Stones od. AC/DC (uvm. freilich) sich immer wieder auf den Blues als Wurzel aller Populärmusik berufen und zwischendurch immer wieder mal eine eigene od. wenigstens eigeninterpretierte Blues-Hadern von der Leine lassen (sei's live oder hier und da ev. noch im Studio), so muss man doch festhalten, dass Blues im Vergleich zu Indie, Pop, Heavy-Rock usw. doch eher nur bescheidene Massentauglichkeit zugesprochen werden kann. Sogar White-Stripes-Frontmann Jack White genießt eher eine Art "Außenseiterstatus" (aber bitte nicht falsch verstehen), wenn er sich - wie zuletzt - voll und ganz dem Blues hingibt... Auch einen Gary Clark Jr. (man höre z.B. sein großartiges "Bright Lights") sollte man an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen!

Doch was soll's? Jetzt ist alles anders! Oder besser gesagt: Spätestens seit dem 2011 erschienen "El Camino" ist alles anders! THE BLACK KEYS sind die Antwort auf die Lücke, die mehr und mehr zwischen den alten Bluesgöttern (z.B. Buddy Guy od. dem bereits längst verblassten Muddy Waters und Co.) und der musikalischen Gegenwart aufzuklaffen drohte. Mit einer kaum in Worte zu fassenden Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit - wahrscheinlich wäre Lässigkeit hier das angebrachte Vokabular - fetzen die Burschen Bluesrocker runter, als ob es die Natürlichste Sache der Welt wäre!
Und obwohl sich THE BLACK KEYS nun schon länger erfolgreich in dieser Rolle versuchen (das zuletzt erschienene "Turn Blue" ist vielleicht ein bisschen eine Ausnahme, da man hier tendenziell auch viel Elektronik usf. zu hören bekommt), ist ihnen mit "El Camino" nicht nur kommerziell ein Ausrufezeichen der besonderen Art gelungen!
Schon alleine die ersten 4 Tracks - allesamt Hits und das nicht zuletzt auch wegen der dazugehörigen, teils aberwitzigen Videos - sind Aushängeschilder und stellen womöglich bis heute die bekanntesten Song des Duos (das freilich im Studio auch mit Gastmusikern arbeitet) dar. Ich rede hier von den Kalibern "Lonely Boy", "Dead And Gone", "Gold On The Ceiling" sowie "Little Black Submarines" (aber natürlich sind auch die anderen Tracks auf der Scheibe nicht zu verachten)! Ehrlich: Ein Album wie dieses ist mir schon längere Zeit nicht mehr untergekommen - einfach GROSSARTIG! Zugleich ist es (inkl. dem neuerschienenen "Turn Blue") das wohl bis dato am aufwändigsten produzierte Studiowerk der BLACK KEYS. "Aufwändig" freilich im Vegleich zum bislang hauseigenen Alben-Katalog, nicht etwa mit anderen zeitgenössischen Pop/Rock-Alben gesehen! Aber dieser "Aufwand" hat sich zweifelsohne bezahlt gemacht - ausnahmslos alle Songs auf "El Camino" klingen voll, rund, warm, authentisch und stecken voller Energie und Leidenschaft, ohne dass irgendwelche tontechnischen Mängel feststellbar wären! Großes Lob also auch für die tolle Produktion der Scheibe!

Fazit: "El Camino" ist für mich (bis heute) nicht nur das Album des Jahres 2011, sondern vielmehr schon ein sehr heißer Anwärter auf das Album des Jahrzehnts. Da ist dem dynamischen Duo des modernen Blues wirklich etwas ganz Außergewöhnliches, Meisterhaftes gelungen! Aus meiner Sicht macht das ganz klar indiskutable 5 Sterne!!
Nicht wenige (auch ich gehöre zugegebenermaßen dazu) werden erst mit "El Camino" so richtig auf THE BLACK KEYS aufmerksam geworden sein. Aber wehe, wenn man dann erst mal beginnt auch die anderen Alben nach und nach für sich zu entdecken... Einfach fabelhaft - für Musikbegeisterte gibt's eigentlich nichts Schöneres auf der Welt ;)

Bleibt nur zu hoffen, dass THE BLACK KEYS ihren Weg unbeirrt weitergehen und sich nicht von irgendwelchen Möchtegerns und/oder Einflüsterern einlullen lassen. Betrachtet man ihren bisherigen Werdegang, so kann man solche Gefahren, so denke ich, jedoch getrost aus seinen Gedanken verbannen... Auch der Neuling ("Turn Blue") hat trotz seiner "Andersartigkeit" seine reizvollen Momente - reinhören lohnt sich auch hier in jedem Fall!

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf einige ältere Black-Keys-Werke, die ich mir kürzlich via amazon bestellt habe. ENDLICH: Die wahrhaftige Renaissance des Blues hat eingesetzt - war der Blues ohnehin so und so niemals totzukriegen (eben als Wurzel aller Populärmusik bzw. aufgrund vieler, vieler großartiger Interpreten), so ist ihm jetzt eine neue, großartige Ära beschert - den BLACK KEYS sei Dank!!!!
Oder anders gesagt (aber dann bin ich mit meinen Weisheiten schon am Ende:)): Die Zeitlosigkeit, die dem Blues (völlig zurecht) bis dato immer nachgesagt wurde, ist zur Endlosschleife der Gegenwart mutiert. Deshalb: Legt euch ein paar Black-Keys-Alben zu, liebe Leute und hört und staunt und tanzt und erzählt eueren Freunden und Bekannten davon!!

Eins noch (dann ist's aber wirklich gut): Die häufigen Vergleiche zu den White Stripes (die ich durchaus auch zu schätzen weiß) hinken meines Erachtens ein wenig hinterher. Trotz ähnlicher Besetzungspraxis und möglicherweise ähnlicher Herangehensweise an die Musik, sind die BLACK KEYS an Originalität und Inspiration nicht zu übertreffen... So, Schluss.

Hier nachträglich noch meine persönlichen Anspieltipps für Interessierte:
- Lonely Boy
- Gold On The Ceiling
- Little Black Submarines
- Stop Stop
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am 6. Juli 2013
Wurde ja letztes Jahr viel gehypt, das Album. Nun hab ich mich auch zu einer Rezi entschlossen, da El Camino – by the way, dass ist spanisch für Die Straße – mein totales Lieblingsalbum aus dem Jahr 2012 ist. Okay, es ist bluesig, aber ich finde, dass man es immer noch Hardrock nennen kann.

Legen wir also die CD ein oder – wie bei mir – die Schallplatte auf. Schon ertönen die ersten, slide-finger-getränkten Klänge des Openers Lonely Boy. Das unendlich coole Riff driftet ab in einen Mitsing-Refrain, um dann am Ende nochmal aufzutauchen. Ein Song, der die vielen Indie-Radio-Spielungen im letzten Sommer wirklich verdient hat. Dead and Gone ist dann nicht so meine Art von Lied, auch wenn man es gut hören kann. Der erste Lückenfüller beim zweiten Song – naja, kann das noch gut gehen?
Gold on the Ceiling reißt es dann wieder raus. Cooler Blueshardrock, Anleihen bei den Altmeistern Led Zeppelin und ZZ Top unverkennbar. Der Refrain ist was für Stadien, aber auch im Barbereich vorstellbar. Das ist das beste an den Black Keys: Auf 8 (tippe ich richtig???) Alben verlieren sie nie ihrer Undergroundigkeit. Sie werden nie Mainstream. Klar, die Produktion ist besser und alles ist nicht mehr so Lo-Fi wie am Anfang, aber es sind immer noch zwei sympathische Typen aus den USA, die auf großen Bühnen zwar rocken, aber immer etwas verloren aussehen. Das macht ihren Charme aus, wie ich finde.
Little Black Submarines, des Gitarristen ganz eigenes Stairway to Heaven-Reboot, ist mein Lieblingssong auf der Platte. Die ersten zwei Minuten leise und nur mit Akkustikgitarre, aber trotzdem überzeugend, geht es ab 2 Minuten 30 so richtig ab. So eine Explosion eines eigentlich so ruhigen Stücks hat man seit dem angeschnittenen Led-Zeppelin-Meilenstein lange nicht mehr gehört. Einfach grandios, für mich überhaupt kein Plagiat, sondern eben eine Neuauflage, eine Verfrachtung in die moderne Zeit – mit Glück!
Money Maker ist sehr typisch für die Black Keys. Gradeaus, locker, rockig, mit Schwung und Downbeat vom feinsten. Danke für einen weiteren feierbaren Hymnensong. Run Right Back ist auch etwas ruhiger, aber nicht so wie Dead and Gone etwas öde, sondern eher Funk-angehaucht. Gutes Stück, nicht das beste. Lässt mich irgendwie kalt …
Sister ist wieder richtig geil. Der Refrain holt aus dem etws unverzerrtem Riff dann doch nochmal was raus, der Song macht einfach Spaß. Ebenso wie das nachfolgende Hell of a Season, das am Anfang Jahrmarkts-mäßig wirkt, dann aber Blues-Rock á la Garage wird.
Stop Stop hat einen wunderschönen Lick, den man, wenn man wie ich, selbst Gitarrist ist, einfach lieben muss. Und auch sonst gibt es nichts auszusetzen. »You gotta stop stop till can’t hear me call?« Episch!
Nova Baby ist mir zu viel Radio. Könnt man da ganz gut hören, ist aber nicht meins. Sorry. Dafür ist dann aber das Albumende Mind Eraser mein zweitliebster Song auf der Platte. Erinnert an Chili Peppers, aber gemischt mit Joe Bonamassa und einer Prise Queens of the Stone Age – wegen der Brachialität. Auch die beste Gesangsleistung von Dan Auerbach auf dem ganzen Album, obwohl die eh einfach spitze ist. Der perfekte Abschluss einfach.

Fazit: Wie gesagt, zusammen mit Jack Whites Blunderbuss mein Top-Album 2012. Komisch, weil ich eigentlich nicht so blues-vernarrt bin. Aber diese Bands machen mir Spaß. Danke, Black Keys, für so tolle Songs!
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41 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2011
Um es gleich vorwegzunehmen: Ich bin ein absoluter verehrer der Black Keys oder um es abgedroschen zu formulieren "Fan der ersten Stunde", trotzdem kann ich mich den bisher angestimmten Lobeshymnen nicht anschließen.

Wie kaum eine Band ihres Genres haben es die Black Keys in den letzten Jahren verstanden ihrem Sound ständig neue Noten und Nuancen hinzuzufügen. Die Entwicklung vom krachenden Lo-Fi Garage/Blues der Anfänge hin zum groovenden Album "Brothers" hatte zwar eine gewisse Logik, war aber immer aufregend und überraschend. Kurzum: Sie wurden immer besser. Und so haben Dan Auerbach und Patrick Carney die Messlatte für ein Black Keys Album, vorallem mit dem mehrfach ausgezeichneten Vorgänger, entsprechend hoch gelegt. Beachtlich an diesem Erfolg war in erster Linie die Tatsache, den Mainstream mit nicht mainstreamtauglicher Musik erreicht zu haben. Doch dieser Erfolg schürt eben auch Erwartungen. Mit "El Camino" legt die Band nun nach einem Jahr ein neues Album vor und nimmt gleichzeitig den Druck aus dem Kessel. Die Entscheidung ist zugunsten des Massenpublikums gefallen und "El Camino" klingt nun eher nach einer Scheibe die allen gefallen soll. Nudeln mit Tomatensoße! Das schmeckt jedem, ist aber irgendwie auch langweilig.

"El Camino" ist gewiss kein schlechtes Album, aber eben auch keine Offenbarung. Das Tempo wurde merklich erhöht und so wirkt der ein oder andere Song etwas lieblos runtergespielt. Dan Auerbachs Stimme hängt zwischen zu hymnenhaft geratenen Arrangements fest und kann sich nicht wie gewohnt entfalten. Insgesamt ist mir die Produktion einfach zu glatt geraten. Es groovt nicht, es fließt so vor sich hin. Die beiden vorab veröffentlichten Songs "Lonley Boy" und "Run Right Back" gehören sicher zu den besseren Songs des Albums. In der Summe kann das Niveau von "Brothers" jedoch nicht gehalten werden. Ich hätte mir ein Album mit mehr Tiefe und Kraft gewünscht, stattdessen geht man auf Nummer sicher und hat durchweg chart- und radiotaugliche Songs kreiert. Etwas mehr kreativer Mut hätte dem Album gut getan. Mangelnde Produktivität kann man den Herren aus Akron trotzdem nicht vorwerfen und so wird der Nachfolger nicht lange auf sich warten lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2013
Richtig tolles Album. Bin jetzt erst auf die Band aufmerksam geworden, da sie ganz gerne bei meinem Lieblingssender gespielt wird. Hat mich irgendwie an ZZ Top in jung erinnert. Eine Mischung aus Blues und Rock. Am besten schön laut hören.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Februar 2012
Ich habe mir dieses Black Keys Album auf Vinyl gekauft (so wie die anderen auch...).
Die LP ist nicht gerade billig. Dafür bekommt man aber auch eine 180g Pressung,
das Album auf CD, und ein ziemlich cooles Poster.

Da die CD mit dabei liegt, kann man beide Scheiben direkt miteinander vergleichen.
Wer noch das entsprechende Equipment besitzt, der sollte unbedingt zur LP greifen.
Die Jungs nehmen analog auf, und diese Kette sollte man nicht unterbrechen.
Ich denke das Album klingt auf LP genau so wie es klingen soll/muss!
Wer die CD gegengehört hat weiß was ich meine. Es ist dieser analoge Charme,
den nurnoch sehr wenige Bands der Neuzeit besitzen. Die Black Keys haben ihn,
und daher ist für mich die LP in diesem Fall obligatorisch. Analog forever!
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37 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
10 Jahre Black Keys: das sind 8 Longplayer, dazu zwei Projektplatten: die famose Blakroc (2009) und die Solo-LP von Dan Auerbach (2009). El Camino heißt sie, diese achte LP der beiden Herren. Hmmmmmmmmmmm...

Wenn alles jubiliert, treppauf treppab, und man sich trotzdem dafür nicht erwärmen kann, sagt man im Angloamerikanischen gern mal: "I'm not buying." Das kann ich mir schon nicht mehr leisten, denn das Vinyl - im Klappcover mit geschmackvollem Nonsense strotzend, also Poster, etc. pp. - steht und dreht sich schon bei mir. The Black Keys klingen auf ihrem neuen Album so vielseitig und versiert wie nie zuvor - nur eben kaum nochmal nach den Black Keys. Ganz klar eine Platte für alle, die Glamrock sonst verabscheuen, und sich hier dank Hipster-Produzent Danger Mouse so richtig dran berauschen dürfen: Gary Glitter, Slade, Mud, Phillysound, Power Pop und frühes Disco-Zeug standen Pate für diesen 76er Hipster-Cocktail mit Sound-Gimmicks aus der Sampling-Wundertüte, dass es nur so fiept und zischt und rauscht. Alles sehr, sehr verführerisch, hinreißend clever inszeniert, noch siedend heiß vom Datastick ins Feuilleton und die - lieben es! Jaha, von der Zeit, vom Spiegel, der Frankfurter Allgemeinen, etc. pp. hagelt es nur beste Kritiken, die Welt (der "Hochkultur") ist schier begeistert von dieser Melange aus retrospektiver Populärkultur mit ach so tiefen Wurzeln und barocken Blüten.

Nur kriege ich davon Blähungen. Komisch! Woran liegt's? Ganz einfach: War Brothers (2010) noch eine exakt bemessene Gratwanderung, die Danger Mouse in der Produzentenrolle beließ, steht er jetzt ganz am Ruder, dieser so schillernd moderne Produzenten-Derwisch - vor 15, 20 Jahren hieß er Moby, vor 30 Brian Eno, vor (über) 40 war's Phil Spector. El Camino ist ein Kunstprodukt von einer Band, die vor zehn Jahren böse bärtig, fettig, dreckig für das Gegenteil dieser Hipster-Schaustellerei einstand und sich mit dem Produkt El Camino - clever: logisch, subtil, ja schon, und sogar stilsicher! - darin verloren hat. Ich hasse sie deswegen nicht, finde die Musik keinesfalls richtig schlecht oder übel, gebe schon gar nicht die Hoffnung auf, dass sie sich nochmals berappeln, doch... schade ist es allemal.

So werde ich den Verdacht nicht los, dass wir in über zwanzig Jahren auf dieses Produkt zurückblicken wie heute auf Speaking In Tongues (1983) von den Talking Heads oder Big Science (1982) von Laurie Anderson. Das waren damals die Sensationen der Feuilletons, ob apolitisch oder deutlich links, die Musik für den radikal-individualistischen Akademiker mit Nietengürtel und Ray Ban. Darüber schrieb alle Welt, das hörte jeder, das lief überall, das waren die Standards gehobenen Alltagserlebens schlechthin, die Speerspitzen hyperclever inszenierter Gegenkultur - äh, und heute? Kennt das überhaupt irgend jemand unter Vierzig? Erinnert sich wirklich noch eine verlorene Seele, wenn sie diese Dinger in den Ramschkisten der Second-Hand-Läden routiniert überblättert, an einen einzigen signifikanten Song, eine einzige relevante Textzeile? Nicht dass ich wüsste. Und so geht es mir dieser Tage mit den Black Keys. El Camino ist auf unheimliche Weise bloß ein sahnedickes Schaumkrönchen dieser Zeit - von Leuten, die schon mehr zu bieten hatten. Deshalb: Schade.
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Angeblich ist diese Band ja der heiße Schxxß vor allem auch für Liebhaber der klassischen Rockmusik mit Blues und so. Hm. Ich verstehe nicht, wieso man hier die Black Crowes erwähnt oder andere Protagonisten des Blues-Soul-Southern-Classic-Hard-Rock. Für mich ist das eine ganz andere, eigene Musik, schwer einzuordnen - aber soll man das denn immer? Sicher ist das hier kein Leichtgewicht, mir erschließt sich aber nicht, warum darum so ein Aufhebens gemacht wird. Für mich fehlen zwingende Songideen oftmals Transparenz und emotional spricht mich diese Musik nicht an. Macht mich nicht froh, macht mich nicht traurig, lässt mich nicht staunen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die schwarzen Tasten. Ist doch schon mal ein guter Bandname! Und ja, Dan Auerbach und Patrick Carney kann man auch als Neil Young Fan sehr gut hören! Erwachsene, traditionelle, gute Musik. Und live im Capitol in Hannover, mit sehr vielen jungen Besuchern, haben sie mir noch vielfach besser gefallen als auf diesem Album. Es ist nicht besonders lang, trotzdem hat es für mich doch einige Längen. Mir ist das etwas zu monoton.

Cover und Booklet zeigen diverse Auto-Fotos - Botschaft? Keine Ahnung. El Camino ist Spanisch und bedeutet Der Weg, ist bestimmt kein schlechter Weg, auf dem sich The Black Keys befinden. Wer mit den Dave Grohl und Neil Young gemeinsam auf der Bühne steht kann kein schlechter Musiker sein. Wer Jack White schätz dürfte mit diesem Album zufrieden sein. Ich bin es nur halbwegs, wegen der mangelnden Abwechslung.

Anspieltipps: Lonely Boy, Run Right Back, Gold On The Ceiling

3,5 Sterne

1 CD, Spielzeit: 38:25 Minuten, 11 Tracks, Booklet, Pappcover, Nonesuch Records 2011
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am 19. Februar 2013
Es ging nur um die Musik, und dann habe ich mich auch noch auf das Booklet gefreut:
Eine Superidee - endlich mal ein digitales Booklet. Dann kam eine absolute Enttäuschung:
Rechtliche Hinweise und ein paar Kombiwagen (El Camino) wurden abgebildet, ohne jegliche Songtexte.
Also nur die Musik hören und nicht an das Booklet denken.
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