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TOP 500 REZENSENTam 9. Oktober 2011
Stell dir vor, du bist adoptiert und deine Eltern bekommen nach dir noch zwei leibliche Töchter: Du lebst in ständiger Angst zurückgegeben zu werden, zumal dein Vater dich ständig spüren lässt, dass du nicht sein Kind bist und dir die Schuld an allem gibt, was schief läuft.
Stell dir weiterhin vor, du stolperst von einer misslungenen Beziehung in die nächste, bekommst deine Wut nicht in den Griff, wirst depressiv und fragst dich woher es kommt, dass du bist wie du bist...
Du wirst schwanger, machst eine Therapie und veränderst dein Leben: alles wendet sich zum Guten, du hast ein süße 6jährige Tochter und wirst in 6 Monaten den Mann deiner Träume heiraten -als ... Ja als sich die Möglichkeit ergibt, endlich den Namen deiner leiblichen Mutter herauszufinden! Du rechtfertigst die Beauftragung eines Detektives damit, dass du es für deine Tochter tust... Und auch deine Therapeutin sagte, man kann die Zukunft nur gestalten, indem man die Vergangenheit kennt.
NUR mit einem hast du nicht gerechnet- dass du in ein Wespennest stichst, denn deine Mutter war Opfer eines Serienkillers und DU bist das ERGEBNIS & dein Leben wird auf einmal zur Hölle ...

Kurz und gut- dieser Thriller hält was er verspricht- atemlose Spannung und extrem kurzweilige Unterhaltung. Schwer aus der Hand zu legen!Ich hab ihn in einem Rutsch durchgelesen...

Gelungen ist die Zeichnung der Charaktere v.a. natürlich Saras, die hier aus der ICH-Perspektive tiefe Einblicke in ihr Seelenleben bietet. Geschickt wird Gegenwart und Vergangenheit durch Einbeziehung von Saras Therapeutin Nadine (bekannt aus Still Missing) verwoben. Gefallen hat mir auch das Setting- Vancouver Island- mal was anderes und sehr treffend beschrieben!

Genial der Mehrwert, den man aus diesem Buch ziehen kann. Sehr gute Thriller sind m.E. nach rar gesät, denn oft wird nur der Ekelfaktor favorisiert & die psychologische Komponente gerät ins Hintertreffen! Deswegen hat mich dieser Thriller umso mehr beeindruckt, denn er bietet nicht nur spannende Lesestunden, nein er macht auch nachdenklich! Bist du das, was du aus dir machst oder doch eher ein Ergebins deiner Gene? Das macht intelligente Unterhaltung aus und das meine ich mit "Mehrwert".
Angesprochen hat mich auch der oft ironisch-heitere Unterton, mit dem Sara Ereignisse kommentiert. So z.B. dass sie schon immer Serienmörder mit Interesse verfolgt hat und sofort vor der Glotze hing ...

Fazit: greifbare Spannung auf durchgehend hohem Niveau & psycholgisch ausgefeilt - ein Pageturner! Interessante Thematik, die nachdenklich macht, sowie eine schnörkellose Sprache runden das Ganze ab.

5 von 5* HerbstThrillerHighlight!
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am 1. Juli 2013
Was spricht dagegen, ein Konzept beizubehalten, das sich bewährt hat. Auch der zweite Thriller aus der Feder der kanadischen Autorin Chevy Stevens baut sich aus den Erzählungen einer Klientin bei der Therapeutin Nadine Lavoie (der geneigte Leser kennt sie aus dem Vorgängerroman Still Missing - Kein Entkommen: Thriller, bzw. dem Folgethriller Blick in die Angst: Roman) auf. Auch hier liegt der Gänsehautfaktor nicht in den Handlungsabläufen, als vielmehr im psychischen Empfinden und den nachvollziehbaren Ängsten der jungen Frau und Mutter Sara, die, selber bei Adoptiveltern groß geworden, kurz vor ihrer Hochzeit herausfindet, dass ihr leiblicher Vater ein langgesuchter, schwer gestörter Serienmörder ist. Sie soll eine Beziehung zu dem ihr vollkommen fremden Mann aufbauen und so der Polizei und dem FBI helfen, seiner endlich habhaft zu werden. Ungeachtet des emotionalen Chaos soll sie aber auch als Partnerin, als Mutter, als selbstständige Unternehmerin und als Tochter und Schwester noch funktionieren.

Dass das nicht komplikationslos gehen kann, weiß der Leser natürlich. Und wenn man schon etliche Krimis und Thriller gelesen hat, beschleicht einen (zu) schnell die Ahnung, wohin die (Lese-)Reise geht. Müssen wir nicht fast immer mit der am wenigsten wahrscheinlichen Variante rechnen? Mehr sei hier nicht verraten!

Trotz der Vorhersehbarkeit ist der Autorin wieder eine mitreißende Story gelungen, die sie mit scheinbar leichter Hand schreibt. Einzig die Kumulation von Saras Schuldgefühlen gingen mir irgendwann doch sehr auf den umgangssprachlichen Keks! Eine sonst so toughe Frau lässt sich nicht ständig in die selbe Ecke drängen - hier wäre vielleicht etwas Straffung für einen glaubhafteren Erzählfluss nervenkitzeliger gewesen. An der Realitätsnähe hapert es auch zuweilen, worüber ich pro gute Unterhaltung bereit bin hinwegzusehen. Man muss sich in der Fantasiegeschichte auch mal treiben lassen (solange man Fiktion und Wirklichkeit noch zu trennen vermag), denn die Realität ist zuweilen doch entsetzlich langweilig.
(T)
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am 15. Oktober 2011
Sara ist endlich glücklich. Dank einer Therapie hat sie ihre psychischen Probleme in den Griff bekommen. Sie lebt mit ihrem Verlobten und ihrer Tochter zusammen und wird bald heiraten. Doch bald drängt sich ihre Vergangenheit in den Vordergrund. Denn Sara ist ein Adoptivkind und hat speziell zu ihrem Adoptivvater ein schwieriges Verhältnis. Nun kurz vor ihrer Hochzeit versucht sie ihre leiblichen Eltern zu finden und bringt damit ihre ganze Existenz in Gefahr: Denn ihr leiblicher Vater ist der gefürchtete Campsite-Killer, der jährlich im Sommer Camper tötet und von dem die Polizei keine heiße Spur hat.

'Never knowing' ist der zweite Thriller, der in Deutschland von Chevy Stevens erschienen ist. Und er ist wirklich spitze. Keine der fast 500 Seiten ist in irgendeiner Weise langweilig. Man kann wirklich nicht sagen, dass das Buch besonders blutig oder brutal wäre, doch irgendwie hat Stevens bei mir einen Nerv getroffen, so dass ich das Buch schwer aus der Hand legen konnte. Mit feinem Gespür entwickelt sie einen Plot, der nicht nur subtil ist, sondern auch mit zahlreichen überraschenden Wendungen aufwartet. Ihr Schreibstil ist auch ganz gut, so dass ich an diesem Buch nichts auszusetzen habe.

Wer also einen spannenden Thriller ohne viel Blutvergießen für lange Herbstabende sucht, wird bei diesem Buch sicher fündig werden. Für mich ein absolut spannendes Stück Unterhaltungsliteratur.
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am 30. Dezember 2011
Handlung:

Adoptierte Tochter sucht nach den leiblichen Eltern, findet heraus, dass ihr Vater ein Serienmörder ist und lebt fortan in der Angst, dass er sie aufsuchen könnte.

Fazit:

Die Idee hinter dem Buch ist gut und die Sprache (wenn man von den vielen Tippfehlern absieht) sehr angenehm. Leider ist die Geschichte selbst langweilig, ohne jeden Spannungsbogen und plätschert 400 Seiten lang ereignislos vor sich hin. Von endloser Angst spürt man eigentlich nichts. Die Figuren sind größtenteils zwischen "lästig" und "nervig" einzuordnen und irgendwie allesamt unsympathisch: Die neurotische Haupterson, die eifersüchtigen Schwestern, der ungerechte Dad, die überfürsogliche, aber schwache Mutter, das verzogene Kind, der "ach so perfekte" Verlobte, guter Bulle, böser Bulle...Die normalste Person scheint noch der Serienmörder selbst zu sein. Das Ende ist dann völlig absurd, unlogisch, an den Haaren herbeigezogen und überflüssig. Als hätte man versucht auf Teufel komm raus irgendwo Spannung in die Geschichte zu prügeln. Das Buch 200 Seiten kürzen, vom Ende 50 Seiten streichen und dann kommt vielleicht was dabei raus. Alles in allem werde ich von dieser hoch gelobten Autorin künftig meine Finger lassen.

2 Sterne gibt es für Idee und Sprache, aber der Inhalt lässt zu Wünschen übrig. Zudem scheint dem Fischer Verlag wenig an dem Buch gelegen zu haben, da die häufig auftretenden Fehler (fehlende Wörter, überzählige Wörter oder falsch benannte Personen) den kaum vorhandenen Lesespaß noch zusätzlich schmälern.
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am 12. Mai 2016
Sara lebt mit ihrem Verlobten Evan und ihrer kleinen Tochter Ally eigentlich ein zufriedenes, glückliches Leben. Sie hat Spaß an ihrer Arbeit und steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen. Doch Sara beschäftigt immer wieder eine Frage: Wer sind ihre leiblichen Eltern? Denn sie wurde adoptiert, aufgezogen von einer liebevollen Mutter und von einem Vater, der sie schon immer spüren lässt, dass sie nicht dazu gehört, ein Vater, der ihren Schwestern immer den Vorzug gibt. Die quälenden Fragen lassen Sara keine Ruhe.

So setzt Sara einen Privatdetektiv auf ihre Vergangenheit an und dieser findet unschönes heraus: Sie ist aus einer Vergewaltigung durch einen berüchtigten und überaus brutalen Serienkiller hervorgegangen. Eine Enthüllung, mit der Sara nur schwer umgehen kann. Und obwohl ihr alle abraten, versucht sie, mit ihrer leiblichen Mutter Kontakt aufzunehmen. Und von da ab gerät ihr Leben, so wie sie es sich nach einer harten aber doch von Erfolg gekrönten Therapie aufgebaut hat, völlig aus den Fugen. Besonders, als nicht nur die Presse und ein Haufen Verrückter mit ihr Kontakt aufnehmen, nein, auch ihr leiblicher Vater hat Interesse daran seine Tochter kennenzulernen.

Doch dann stellt er Forderungen und knüpft daran Bedingungen, dass er nicht wieder mordet, sofern Sara sich mit ihm trifft und auch noch ihre Tochter, seine Enkeltochter, zu diesem Treffen mitbringt…

Persönliche Meinung:

Genau wie in “Still Missing” sind die Kapitel wieder in einzelne Therapiesitzungen aufgeteilt. Sara schildert aus ihrer Sicht nicht nur ihre Erlebnisse, sondern berichtet ihrer Therapeutin auch von ihren Gefühlen und wie sie ihre Umwelt wahrnimmt. Sara selbst ist sehr gut beschrieben. Der Leser kann sich wunderbar in sie und ihre Horrorerlebnisse hineinfühlen. Man kann von Anfang an ihr Seelenleben sehr gut nachempfinden.

Hat man einmal mit dem Buch, das wieder in einem hervorragend spannenden und flüssigen Schreibstil geschrieben ist, begonnen, fällt es sehr schwer die packende Geschichte wieder aus der Hand zu legen. Die Autorin hatte nicht nur die geniale Idee ein sehr heikles Thema in einen Thriller zu packen, sondern hat dies auch noch perfekt ausgearbeitet.

Kritik gibt es für mich an dieser Stelle nur an den Verlag. Da das Cover doch sehr dem ersten Band von Chevy Stevens ähnelt, denkt man zunächst, dass es sich hier um eine Fortsetzung handelt, nicht um eine eigenständige Geschichte.
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TOP 500 REZENSENTam 19. Mai 2013
Nach dem fantastischen Debüt der Autorin "Still missing"war meine Neugierde ob die Autorin dieses Niveau halten kann extrem hoch. Nach dem Lesen ihres zweiten Buches "Never knowing" kann ich nur sagen." Sie kann es !"Meiner Meinung nach hat die Autorin sich sogar noch einmal gesteigert was den Spannungsfaktor angeht und dies ist um so bemerkenswerter, als die Autorin dies nicht durch brutale und bluttriefende Handlungen erreicht, sondern durch eine geschickt aufgebaute Geschichte, die so psychologisch ausgefeilt ist, dass einem die Fragestellung dieser Geschichte noch lange nachhängt.

Sara wurde als Säugling von einem Ehepaar adoptiert,das seinen Kinderwunsch nicht verwirklichen konnte.Doch nach der Adoption bekommt ihre Adoptivmutter noch zwei weitere Töchter.Ihr Adoptivvater gibt ihr danach immer wieder zu verstehen, dass sie bei ihm nicht den gleichen Stellenwert hat,wie seine leiblichen Töchter und so entsteht bei Sara schon früh das Gefühl nicht vollkommen und anders zu sein.Außerdem versteht es der dominante Adoptivvater fantastisch ihr ein schlechtes Gewissen einzureden, immer wenn in der Familie nicht alles so läuft wie er es sich vorstellt.
Als Sara nach vielen gescheiterten Beziehungen endlich ihren Traummann gefunden hat und sie und Evan heiraten wollen,nimmt der Wunsch, ihre leibliche Mutter kennenzulernen immer mehr zu.Doch als sie nach intensiven Bemühungen ihre leibliche Mutter endlich ausfindig macht,will diese nichts mit ihr zu tun haben.Den Grund dafür erfährt sie durch einen Privatdetektiv,den sie angeheuert hat, um ihre Mutter zu finden. Bei ihrem Vater handelt es sich um den Campsite-Killer, einen Serienmörder, der schon einige junge Frauen vergewaltigt und dann getötet hat. Ihre Mutter war die Einzige, die mit dem Leben davonkam, doch sie wurde mit Sara schwanger.
Nach dieser Enthüllung,gerät Sarahs Leben total aus den Fugen und ihre Gefühle und Gedanken gleichen einer Achtebahnfahrt. Sind ihre Gefühlsausbüche und ihre Unbeherrschtheit genetisches Erbe ihres Vaters? Hat auch ihre kleine Tochter Ally, die auch zu Jähzorn und Wutausbrüchen neigt, diese Gene geerbt?
Als dann im Internet erste Enthüllungen ihre Beziehungen zueinander auftauchen, ist Sara nur noch ein Nervenbündel.
Ihre größte Angst ist die, dass ihr leiblicher Vater Kontakt zu ihr aufnehmen könnte.

Auch im zweiten Buch von Chevy Stevens, wird Saras Geschichte aus der Ich-Perspekive erzählt. Wieder erzählt sie ihre Erlebnisse, wie auch schon im ersten Buch ihrer Psychiaterin.Dadurch erfährt der Leser auch sehr viel über die beteiligten Personen und ihrer Beziehungen untereinander.Die Charaktere dieser Geschichte sind meine Meinung nach gut gelungen und teilweise auch sehr liebevoll gezeichnet, wie z.B. Ally.Das hat zur Folge, dass sich der Leser gut mit ihnen identifizieren kann.Mir persönlich waren die Polizistin Sandy, ihre Schwester Melanie und ihr Vater zutiefst unsympathisch und ich konnte Sara gut verstehen.Auch Saras Gedanken und Gefühle, vor allem ihr chronisch schlechtes Gewissen, an das man nur appellieren musste, wurden gut beschrieben, zumal dies in der Geschichte eine nicht unerhebliche Rolle spielt.

Durch ihren wirklich gut lesbaren, spannenden, aber auch manchmal teilweise humorvollen Schreibstil, ist es der Autorin gelungen mich an dieses Buch zu fesseln, obwohl ich eigentlich keine Zeit zum Lesen hatte.Die Spannung dieses Buches wurde aber so geschickt aufgebaut, dass man sich ihr nicht entziehen konnte und nicht nur manchen Personen in der Geschichte ein Gänsehautgefühl überkam.

Ein absolut gelungener Nachfolger, den man nicht verpassen sollte.
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am 7. Oktober 2012
Never Knowing - Endlose Angst der Autorin Chevy Stevens ist so unendlich laaaaangaaatmig, dass man es eigentlich auch in "Endlose Langeweile" umtaufen könnte.
Worum geht es?
Sara hat offensichtlich endlich den Traummann gefunden und möchte heiraten. Der Mann ihrer Träume ist auch ein idealer Vater für ihre 6 jährige Tochter, perfekter könnte das Leben nicht sein!
Wenn da nur nicht ein dunkler Punkt in ihrer Vergangenheit wäre: Sara wurde adoptiert und hatte bisher keinen Erfolg bei der Suche nach Mutter oder leiblicher Eltern.
Mit dem Gedanken im Kopf, sie müsse nun endlich rausfinden, wer oder wo ihre Wurzeln liegen, weil ihre Tochter ja krank werden könnte (????), geht sie einer neuen Spur nach und wird -ach,was können wir uns freuen- nach dem dritten (!!!) Telefonat fündig!
Ihre Mutter ist Professor, na, wenn das nicht tolle Wurzeln sind!
Sara belästigt diese Dame per Anruf und sucht sie auch in der Universität auf. Mit dem Argument, "Meine Tochter könnte ja an einer genetischen Krankheit irgendwann erkranken, ich muss unbedingt wissen, woran alle Familienmitglieder verstorben sind!", beginnt sie, die leibliche Mutter zu stalken, selbst nachdem diese ihr unwiderruflich klar machte, dass sie keinen Kontakt wünsche. Sara ist unerbittlich, die Mutter tischt ihr ganz offensichtlich Lügen auf und schickt sie wieder weg.
Naja, lange Rede, kurzer Sinn, man merke schon hier, wie langsam und schleppend die Geschichte verläuft, Sara ist das uneheliche Kind, gezeugt von einem Serienmörder, der Saras Mutter entkommen liess.
So, klingt eigentlich nach einem spannenden Plot.
400 Seiten passiert nix. Die Gedanken drehen sich immer um die gleichen Angelpunkte, es kommt keinerlei Spannung auf, wirklich, das Buch ist so gähnend langweilig, wie ich selten etwas las. Dabei auch so inhaltlos. Immer wieder das Gleiche, meine Güte, was hätte man in eine solche Geschichtsidee alles stecken können!
Für mich auch völlig unerklärlich, wie ein zukünftiger Ehemann sich so uninteressiert verhalten kann, der Schluss dann letztendlich so geschustert, so unlogisch, so unglaubwürdig, meine Güte, mir hat das Buch keinen Spass gemacht.
Es hängt, denke ich, auch viel davon ab, wieviel man generell liest und wie viele amerikanische Thriller man sich so zu Gemüte führt.
Ich habe schon so viele wirklich intelligente, temporeiche, gut durchdachte Thriller gelesen, auch mit dem Thema Adoption, dass ich hier wirklich enttäuscht war, und auch entsetzt bin, wie man ein Thema wie dieses so kaugummiartig ziehen kann.
Ich bin heilfroh, dass ich es beendet habe, ich habe auch das erste Buch der Autorin hier liegen, ich trau mich gar nicht nach dieser Enttäuschung damit anzufangen.
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am 20. August 2012
Als Adoptivkind kommt man mit Sicherheit an den Punkt, an dem nach sich fragt: Woher komme ich? Wer sind meine Eltern? Und vor allem wird man sich mit der Frage beschäftigen: Warum wollten mich meine Eltern nicht? Welche Gründe muss es gegeben haben, dass ich in deren Leben scheinbar keinen Platz finden konnte oder durfte?

Es bleibt offen, ob diese Suche, wenn sie denn erfolgreich ist, eher ein freudiges Ereignis ist oder ob es nicht doch besser gewesen wäre, wenn man den Schritt erst gar nicht gegangen wäre. Die Gefahr einer Ernüchterung ist groß und könnte noch mehr Komplikationen hervorrufen, denen man psychologisch nicht gewachsen ist. Erklären sich manche negative und positive Eigenschaften besser, wenn man quasi selbst nach Jahren einen Teil seiner selbst begegnet?

Für jede Person, einschließlich der Adoptiveltern, bedeutet das große Anspannungen und Probleme, die schnell eskalieren können.

Die kanadische Autorin Chevy Stevens präsentiert mit ihrem zweiten Roman "Never Knowing - Endlose Angst" einen psychologischen, gut durchdachten und spannenden Thriller.

Inhalt

Sara, eine junge Frau, führt ein erfreuliches und relativ sorgloses Leben. Als Säugling wurde Sara adoptiert und wurde von ihrer Adoptivmutter liebevoll in die wachsende Familie integriert. Trotzdem blieb zu ihrem Adoptivvater eine gewisse Distanz, der seinen beiden leiblichen Töchtern Lauren und Melanie mehr Liebe und Fürsorge zeigte. Das Verhältnis zu ihren beiden Geschwistern blieb nicht ohne Spannungen, gerade zu Melanie wurde es im Laufe der Jahre immer schwieriger für Sara, einen Weg des Friedens zu finden. Sara, die sich erfolgreich eine Geschäftsexistenz als Möbelrestauratorin aufgebaut hat und ihre Hochzeit mit Evan plant, könnte es glücklicher nicht sein. Für sie und ihre kleine, aufgeweckte Tochter Ally steht die Welt mit all ihren Hoffnungen und Wünschen offen.

Doch einen langgehegten Wunsch möchte sich die junge Frau doch erfüllen. Die Frage, wer ihre leiblichen Eltern sind und wo sie leben, lässt sie nicht los. Weder ihre Adoptiveltern noch ihr Verlobter zeigen für diesen Wunsch Verständnis, aber gehen einer Diskussion auch aus dem Weg. Sara macht sich ohne das Wissen ihrer Liebsten auf die Suche nach ihren Eltern. Mithilfe eines ehemaligen Polizisten, der als Privatdetektiv tätig ist, findet sie schließlich ihre Mutter.

Diese ist als Professorin an einer Universität tätig und lebt mit einer Frau als Partnerin zusammen. Als Sara diese aufsucht, zeigt sich ihre Mutter ihr gegenüber sehr abweisend und zudem ängstlich. Warum trägt ihre leibliche Mutter einen anderen Namen und weist sie derartig brutal von sich? Die Recherchen des Detektivs offenbaren sich als ein einziger Schrecken für Sara. Ihre Mutter ist die einzige Überlebende eines Killers, der schon seit Jahren mordet. Nach ihrer Vergewaltigung konnte sie den Mörder verletzen und fliehen. Sie trug Sara aus, gab sie zur Adoption frei, änderte ihren Namen und baute sich eine neue Existenz auf. All die Jahre verdrängte sie, was ihr angetan wurde und nun mit dem Auftauchen von Sara wird die Vergangenheit wieder aktiviert und holt alle Beteiligten ein.

Als die Geschichte um Sara und ihre leibliche Mutter öffentlich und im Internet verbreitet wird, ist es bereits zu spät. Nicht nur die Medien interessieren sich für das Schicksal der jungen Frau, auch ihr leiblicher Vater - der Campsite-Killer, wie er auch genannt wird, nimmt Kontakt mit Sara auf ...

Kritik

"Die Geister, die ich rief" sind nun gekommen und genau das erleben Sara und ihre Familie. Ihre Motivation, die eigenen Eltern zu finden, ist nachvollziehbar und ebenso die Motivation des Vaters, seine Tochter kennenzulernen, von deren Existenz er jahrelang nichts geahnt hat.

Von dem Schrecken, der Sara und ihre Angehörigen nun verfolgt, erzählt die Autorin raffiniert und absolut realistisch. Immer aus der Perspektive von Sara lässt die Autorin den Leser auf einer Welle der Eskalation treiben, die erst dann brechen kann, wenn Sara ihrem Vater gegenübersteht. Doch bis dahin passiert viel. Die Polizei schaltet sich ein und Sara bekommt zwei Beamte zugewiesen, die sie beschützen und den immer intensiveren Kontakt zwischen Vater und Tochter für ihre Zwecke einsetzen.

Dass dabei Sara an ihre psychologischen Grenzen stößt und das Verhältnis zu ihrem Verlobten Evan zunehmend angespannter wird, kann der Leser ebenso verfolgen, wie der immer fordernde Kontakt zu "John", ihrem leiblichen Vater.

Saras Charakter zeigt sich hier mit all ihrer Stärke und auch Schwäche. Sie zeigt Verantwortung gegenüber ihrer Tochter, aber auch Verständnis und Interesse für ihren Vater, der immer wieder beteuert, kein Monster zu sein. Sara sucht verzweifelt nach Liebe und Verständnis, verrennt sich aber in den Wunsch jeden und allem gerecht zu werden.

Sara erlebt buchstäblich die Hölle auf Erden. Anfangs überzeugt, den richtigen Weg zu gehen, relativiert sich die Hoffnung der jungen Frau, wenn die Bedrohung immer realistischer wird und ihrer Familie näherkommt.

"Never Knowing - Endlose Angst" entwickelt ein dauerhaftes Spannungsniveau. Als Leser hofft, und bangt man auf jeder Seite mit der Protagonistin und nicht nur einmal wird man sich fragen: Ist dieser Weg - denn nur der einzig Richtige und wie würde ich mich in diesem Fall verhalten? All das kann man nicht abschließend beantworten, aber was bleibt und überzeugt, ist, dass das Buch ein psychologisch ausgefeilter Thriller ist, der lange in den Köpfen verweilen wird.

Die Frage, ob Sara nun wirklich die Tochter des Campsite-Killers ist und vor allem, warum dieser nach all den Jahren noch immer mordend durch das Land tourt, wird natürlich aufgelöst. Neben den Protagonisten sind die Emotionen, die diese durchleben, eine weitere und sehr tragende Säule. Interessant auch zu sehen, dass der Killer sehr menschlich dargestellt wird, sich aber dabei dann doch die Frage stellt, ob dieser es ernst meint, wenn er sich um seine Tochter und seine Enkelin sorgt.

Dieser Roman überzeugt durch das psychologische und erzählerische Geschick der Autorin und erreicht den Leser nicht über Verfolgungsjagden oder wilde Schusswechsel. Das würde auch dem Gesamtbild überhaupt nicht entsprechen.

Einziges Manko ist eventuell für den einen oder anderen das Ende - der Showdown, der im Grunde den Bogen etwas überspannt. Doch das mindert nicht das Lesevergnügen, die Spannung, die die Autorin so vorbildlich und professionell in Szene zu setzen weiß. Ein weiterer Schwachpunkt und auch damit der Letzte, ist, dass man vom Campsite-Killer nicht wirklich viel erfährt. Auch die Rolle der leiblichen Mutter hätte größer ausfallen können, sie bleibt leider immer ein wenig im Hintergrund.

Fazit

"Never Knowing - Endlose Angst" ist ein Blitzlicht im Genre "Thriller". Ein brillanter Thriller, der durch psychologische Konflikte und Beziehungen überzeugt und dadurch nicht übertreibt.

Der Roman ist der Zweite der Autorin Chevy Stevens und ein in sich abgeschlossener. Es ist nicht davon auszugehen, dass es hier eine Fortsetzung geben wird. Ein hervorragender Psychothriller der Autorin und absolut empfehlenswert.

Autorin

Chevy Stevens ist auf einer Ranch auf Vancouver Island aufgewachsen. Sie arbeitete einige Jahre als Immobilienmaklerin und kam während der einsamen Wartezeiten bei Open-House-Besichtigungen auf die Idee zu ihrem ersten Thriller "Still Missing - Kein Entkommen". Der Roman wurde sofort zu einem internationalen Bestseller; auch ihr zweiter Thriller "Never Knowing - Endlose Angst" erscheint weltweit in über 20 Sprachen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann auf Vancouver Island vor der kanadischen Westküste.

Broschiert: 496 Seiten
ISBN-13: 978-3596192748
Originaltitel: Never Knowing
[...]

Michael Sterzik
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am 16. Februar 2012
Inhaltsbeschreibung bei Audible:
Kurz vor ihrer Hochzeit erfährt die adoptierte Sara etwas Unfassbares: Ihr leiblicher Vater ist ein berüchtigter Serienkiller. Seit über 30 Jahren geht er jeden Sommer auf die Jagd - nach Frauen. Er ist einer der meistgesuchten Verbrecher des Landes. Mit Hilfe der Therapeutin Nadine versucht Sara, mit ihren Ängsten fertig zu werden: Hat sie mehr von ihrem Vater geerbt, als sie sich eingestehen will? Doch bald wird klar, dass es Schlimmeres gibt, als herauszufinden, dass dein Vater ein Serienkiller ist - nämlich dass er Teil deines Lebens werden will...
>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Meine Meinung:
Die Suche nach den leiblichen Eltern ist eigentlich ein realistischer und nachvollziehbarer Wunsch. Doch welch ein Albtraum wenn einer von beiden Elternteilen ein Serienkiller ist!
Sara steht kurz vor ihrer Hochzeit, als dieser Albtraum in ihr Leben tritt. Ihr Vater ist einer der meist gesuchtesten Serienkiller und will nun einen intensiven Kontakt zu seiner leiblichen Tochter, von der er bisher nichts wusste. Dieser erwartet, dass sie rund um die Uhr für ihn sofort erreichbar ist.
Erfüllt sie diese Erwartungen nicht, tötet er weiter.
Sara lebt in ständiger Angst vor ihm, um seine Opfer und vor allem um ihr eigenes Leben.
Ich fand sehr schnell in die Handlung hinein, allerdings wurde ich nicht ganz so warm mit der Protagonistin.
Sie war mir zu launisch und wehleidig, was zwar in dieser Handlung irgendwie seinen Sinn ergibt, denn sie steckt auch in Selbstzweifel, wie viel sie von ihrem Vater geerbt hat.
Sie handelte mir oft zu unrealistisch und naiv, und so fiel es mir immer öfter schwer, die Handlung nachzuvollziehen.
Ihre Gefühlslage wird allerdings sehr intensiv dargestellt und nimmt den meisten Raum in dieser Geschichte ein.
Auch ihre Familie spielt eine große Rolle und so einige Personen empfand ich sofort als unsympathisch und störend. Ich konnte vieles in dieser Situation einfach nicht verstehen und leider bekam mir der Thriller dadurch zu viele unrealistische Züge, die mir den Spannungsaufbau wieder nahmen.
Der Hörbuchdownload ist in zwei Teilen aufgebaut und zu Beginn erschien mir die Länge der Spieldauer auch passend, allerdings empfand ich sie im Nachhinein zu lang gezogen.
Streckenweise fehlte mir einfach die Spannung, die ein Thriller für mich haben muss.
Die Sprecherin Laura Maire betont diesen Thriller allerdings sehr gut. Sie hat eine wunderbar angenehme Stimme und versteht es, die verschiedenen Personen mit unterschiedlichen Stimmlagen darzustellen. Die sollte man diesem Hörbuch unbedingt zugutehalten.

Fazit:
Never Knowing ist ein recht guter Thriller, dessen Handlung allerdings nicht vor Spannung strotzt. Die Handlung fand ich zwar sehr interessant, dennoch wurde dieser Thriller meinen Erwartungen aber nicht ganz gerecht.
© Michaela Gutowsky
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am 12. Mai 2016
Eine adoptierte Tochter (vom Adoptivvater nicht geliebt) sucht nach den leiblichen Eltern, sie findet heraus, dass ihr Vater ein Serienmörder ist und die Mutter unter neuem Namen lebt.
Ich habe bis dato nur 12% gelesen, aber die Geschichte ist langweilig, keine Spur von Spannung und kein Vergleich zu "Still Missing"
Es ist eine Lebensbeichte einer adoptierten Frau. Kein THRILLER.
Ich überlege ob ich noch ein Buch von dieser Autorin lesen werde. Zu diesem Buch kann ich nur sagen, Schade ums Geld
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